Wieder treibt es mich in das schöne Lechttal, eine Hochalp-Canyoningtour steht auf dem Programm. Da wir heute mehrere Gäste haben, sind wir zwei Guides, Thomas und ich.
Die letzten Tage hat es stark geregnet, deshalb prüft Clemens in der Früh den Wasserstand. Gut schaut es aus!
Vom Parkplatz wandern wir erst wieder ein Stück Richtung „Hohes Licht“ bzw. „Rappenseehütte“. Bei der Abzweigung nehmen wir den Weg nach Westen und erreichen den Einstiegs-Klettersteig. Obwohl wunderbar abgesichert, macht die Stelle mit dem abgebrochenen Weg dennoch so manchem Schwierigkeiten.


Schließlich sind Alle bei der ersten Abseilstelle angekommen, der Wasserstand ist heute gerade richtig. Einer nach dem Anderen wird in die Schlucht abgeseilt, dann folgen zwei Rutschen.
Schließlich erreichen den wir den höchsten Abseiler, der im Trockenen abgeseilt wird. Der Wasserfall hat heute gut Wasser, es „stuibt“.


Auch diese Stelle wird gut gemeistert, die nächsten Hindernisse warten aber schon auf uns. Eine kleine Kletterstelle müssen die Gäste selber bewältigen, dann ist der nächste Abseiler an der Reihe.
Der zukünftige Bräutigam, deutlich erkennbar mit „Gockelhahn“ auf dem Kopf, verrät, dass es sich hier um einen Junggesellenabschied handelt!


Das Loch ist die Schlüsselstelle der Tour, der Abseilstand ist hier ein wenig ungünstig an der Kante gesetzt. Der Wasserstand ist heute wirklich gut, daher brauchen die Leute einen wenig mehr Überwindung für so manche Stelle.




Dieser Teil der Schlucht ist wunderschön, zwischen ausgeschwemmten Platten hindurch seilen die Leute fast direkt im Wasser ab.


Die lange Rutsche ist heute, bei diesem Wasserstand nicht empfehlenswert, der Rücklauf scheint mir zu stark. Daher wird neben der Rutsche, über eine schöne Rampe abgeseilt.


Dort warten wir wieder alle zusammen, um die letzten Hindernisse auf dem Weg zu bewältigen.


Ein schöner Abseiler, früher war hier ein quer liegender Baumstamm, ist schön ausgespült und muss durchgeschwommen werden.


Anschließend kommt eine kurze Gehstrecke, kleine Rutschen inklusive.




An einer größeren Stufe prüft Thomas den Wasserstand, es ist tief genug, daher können wir hier springen. Nun haben wir wirklich alles dabei gehabt.


Am Schluss der Tour müssen wir wieder ein paar Meter durch den Wald empor zum Auto. Damit ist die Tour abgeschlossen. Eine wunderbare Gruppe, wir hatten sehr viel Spaß!


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