260411 St. Magdalena im Halltal

Der ursprüngliche Plan, noch eine Skitour auf den Hoadl zu machen, wurde durch den „Ugly Ski Day“, einer Megaparty in der Lizum vereitelt. Zum Glück sind wir früh genug drauf gekommen, so war der Schaden sehr begrenzt. Nach kurzer Beratung beschließen wir, bei diesem schönen Wetter dem Halltal einen Besuch abzustatten.

Wir starten vom Hackl, in gewohnter Manier, bald schon zweigen wir auf den Fluchtsteig ab. Dieses Mal nehmen wir aber die Normalroute, nicht den Eibwaldsteig.

Auf dem Steig, gerade an den immer-schattigen Plätzen liegt noch ein wenig Schnee, aber der macht beim Gehen heute gar nichts aus. Die Luft ist warm, schon bald laufe ich im T-Shirt weiter.

Der Wald ist noch blattlos und nackt, daher ist der Ausblick auch im Wald ganz ok. Wir sehen auch immer wieder Gämse, die hier in Nahberich grasen uns sich gar nicht an uns stören.

Schließlich erreichen wir St. Magdalena, die Gaststätte ist heute sogar geöffnet. Juhu denken wir uns, allerdings werden wir nur was trinken, zum Essen haben wir selber mitgenommen.

Vor der Einkehr genießen wir unsere Jause, dann setzen wir uns noch in den Garten des ehemaligen Klosters und bestellen uns was zu trinken. Die Sonne lacht vom Himmel, es ist warm, das Frühjahr kann jetzt echt beginnen!

Den Abstieg bewältigen wir auf dem selben Pfad, wer weiß, wieviel Schnee im Eibtal liegt. Wir haben nur Halbschuhe mit, daher spielen wir auf sicher.

Ein Blick zurück auf den tollen Bau, die Sonne hat gerade eine Pause eingelegt, so fällt der Aufbruch dann doch nicht so schwer.

Kurz vor der zweiten Ladhütte entdecken wir nochmals eine Geis mit ihrem Kitz, die sich ganz ungestört am frischen Frühlingsgras laben.

Eine tolle Wanderung, das Halltal ist einfach immer wieder einen Besuch wert. Heuer hoffentlich öfter als im letzten Jahr!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:45 h
Gesamtlänge: 8,00 km
Höhenmeter: △ 524 m / ▽ 522 m

260406 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.970m)

Nachdem Papa und ich gestern eine recht gemütliche Tour gemacht haben, wollen wir heute nochmal ein Stück länger gehen. Biggi ist auch mit dabei, der Patscherkofel wegen der Einfachheit wieder das Ziel. Wir sind alle mit dem Bus angereist, das ist total einfach und komfortabel.

Bei der Talstation starten wir über die Olympiaabfahrt, der Schnee ist weich und erst mal sehr angenehm zu begehen.

Unterwegs fallen mir immer wieder steif gefrorene Bergmolche auf, die auf der Piste liegen. Ich lege die kleinen Amphibien ins Grün am Pistenrand, in der Hoffnung, dass sie wieder auftauen. Wahrscheinlich liegt die Piste auf einer ihrer Wanderrouten…

Der zweite Steilhang vor dem Tunnel ist dann „komisch“ zu begehen, die Piste ist zwar nicht hart gefroren, aber der Untergrund ist doch rutschig, der oberflächliche Schnee mit dem Untergrund nicht verbunden. Daher rutschen wir alle ein wenig herum, aber irgendwann stehen wir dann doch oben auf der Rampe.

Nun wandern wir in flacherem Gelände höher und höher, vor dem Steilhang bei der Mittelstation zweigen wir auf den Forstweg ab, der uns in Richtung Patscher Alm bringt. Die Sonne ist mittlerweile ganz heraussen und es ist wunderbar angenehm zu gehen.

An der Patscher Alm vorbei, erreichen wir erst wieder die Piste, um dann oberhalb der Mittelstation in Richtung Bergstation zu gehen. Am Funpark ist die Jugend (und Jung gebliebenen) am werken.

Schließlich erreichen wir die Bergstation mit dem köstlichen Restaurant „Das Kofel“. Papa ist auf den letzten Meter abgezogen wir eine Rakete und hat uns dafür einen guten Platz an der Sonne ergattert!

in der Sonne ist es wunderbar, wir gönnen uns was zum Essen und Trinken und genießen den aufkommenden Frühling.

Die Abfahrt ist toll, der Schnee ist zwar schwer aber gut zu fahren. Wir erreichen die Talstation und sehen gerade unseren Bus abfahren. Deshalb kehren wir noch auf ein kurzes Getränk ins „Das Hausberg“ ein, das in der Talstation untergebracht ist.
Eine feine Tour mit super Begleitung… wahrscheinlich war das auch die Saison-Abschlusstour!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:47 h
Gesamtlänge: 9,06 km
Höhenmeter: △ 976 m / ▽ 954 m
Lawinenstufe: 3 (Altschnee / Nassschnee)

260405 Skitour Patscherkofel (2.246m)

Papa ist auf Besuch in Innsbruck, die Skitourensachen hat er praktischerweise gleich mitgenommen. Wir wollen uns die Route Roman anschauen, daher fahren wir mit der Bahn zur Bergstation und starten von dort den Aufstieg auf den Patscherkofel.

Obwohl es nicht mehr so früh ist, der Schnee ist dennoch pickelhart und bald müssen wir die Harscheisen aufziehen. So kommen wir dann doch ganz gut den Steilhang empor.

Bei der ersten Querung auf die Forststraße beschließen wir, auf dieser zu bleiben, viel angenehmer ist das gehen hier.

Bald erreichen wir den Gipfel, das Wetter ist heute ein Traum.

Wir gehen bis zum Gipfelkreuz, das ein wenig abgeschlagen von der übermächtigen Sendeanlage aufgestellt wurde.

Wir bleiben kurz am Gipfel, dann steigen wir zum Osthang. Als wir jedoch sehen, wie es weitergeht, verlässt uns heute der Entdeckerdrang und wir beschließen, es gemütlich anzugehen.

Wir fahren zur Talstation ab, dort gönnen wir uns ein Getränk. Es ist fein in der Sonne, wir genießen den lauen Frühlingstag.
Später beschließen wir, unseren Bewegungsdrang bei einem Spaziergang über das Lanser Moor auszuleben, eine sehr gemütliche Runde, die wir sehr genießen.

Ein gemütlicher Tag mit Papa, mit feinen Gesprächen und einer tollen Zeit!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:48 h
Gesamtlänge: 8,93 km
Höhenmeter: △ 340 m / ▽ 1.254 m
Lawinenstufe: VT 2 / NT 3 (Nassschnee)

260403 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.970m)

Das Wetter ist super, ein kurzer Anruf bei Wolfi und eine schnelle Skitour auf den Kofel ist abgemacht. So einfach kann es sein!

Wir starten beim ehemaligen Olympiaextress, weiter geht´s über die Olympiaabfahrt. Der Schnee ist griffig und es fühlt sich richtig nach Frühjahr an…

Obwohl das Wetter so fein ist, ist es dennoch sehr ruhig. Fast keine Skifahrer, und das während der Osterferien! Eigenartig…

In den höheren Lagen wird es fast ein wenig winterlich, der letzte Schneefall hat hier gut zugeschlagen.

Ein paar Wolken ziehen über den Himmel, aber es ist warm und sonnig, so macht Tourengehen echt Spaß.

Kurz vor der Bergstation überlegen wir noch, auf den Gipfel weiter zu gehen, bleiben aber beim ursprünglichen Plan.. Der Schnee schaut schön aus, ist aber tageszeitlich bedingt schon recht weich.

Wir bleiben kurz beim Schutzhaus, aber es ist kein Platz auf der Terrasse und außerdem ein ungemütlicher, leichter Wind. Wir beschließen, dem Restaurant bei der Talstation einen Besuch abzustatten.

Die Abfahrt ist toll, aber anstrengend, da der Schnee nun echt schon, besonders in Talnähe, schwer ist und die Schwünge in den Oberschenkeln spürbar sind.

Im „Das Hausberg“ gönnen wir uns in der Sonne ein Bier, hier ist es Windstill und total angenehm. Fast ein wenig gefährlich zum Verhocken!
Eine tolle Tour mit Wolfi, fein und sonnig!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:01 h
Gesamtlänge: 7,65 km
Höhenmeter: △ 946 m / ▽ 937 m
Lawinenstufe: 1

260328 Skitag Arlberg (St. Anton)

So wie letztes Jahr zieht es uns auch heuer wieder für einen Tag an den Arlberg. Wir fahren mit dem Railjet von Innsbruck nach St. Anton, hier steigen wir in den Lift und fahren in das winterliche Skigebiet.

Wir arbeiten uns von Piste zu Piste, bis wir Zürs erreicht haben…

Von dort fahren wir mit dem Lift hinauf zur Tritt-Alm, dort gönnen wir uns ein gutes, aber lautes und teures Mittagessen.

Die Stimmung rundherum ist ausgelassen.

Wir sind allerdings wegen dem Skifahren hier, daher sausen wir schon bald wieder über die Pisten.

Am Rückweg nach St. Anton machen wir noch einen Halt im ArlOne, einem Apres-Ski-Lokal. Und um Punkt 17:00 Uhr sitzen wir wieder im Zug nach Innsbruck. Ein feiner Ausflug!

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:39 h
Gesamtlänge: 27,82 km
Höhenmeter: ▽ 5.428 m
Anzahl Fahrten: 13

260320 Skitour Patscherkofel „Das Kofel“ (1.965m)

Heute steht eine kurze Skitour auf dem Programm, das Wetter ist wunderbar, da heißt es Raus in die Natur…
Wir starten bei der Mittelstation, die Schneelage ist dem März angepasst nicht besonders üppig, aber immerhin begehbar.

Von der Mittelstation wandern wir ein paar Meter über die Piste, dann folgen wir einem Forstweg, der uns nach kurzer Zeit wieder retour ins Skigebiet führt.

Bald erreichen wir den Schlepplift, an diesem vorbei, heute sind viele junge im Funpark, steigen wir weiter auf zur Bergstation auf 1.965m

Da der Schnee nicht so üppig, die Sonne aber verlockend ist, setzen wir uns ins Restaurant „Das Kofel“ und bestellen uns was zu essen.

Da es wirklich gemütlich ist, bleiben wir noch sitzen und bestellen uns noch einen Aperol. Es fühlt sich an wie im Frühsommer, es ist richtig warm in der Sonne.

Gemütlich lassen wir den Nachmittag vergehen, wir haben heute nichts mehr vor. Irgendwann ist es aber dann doch spät, und obwohl es noch fein wäre, beschließen wir abzufahren.

Die Piste ist in bester Verfassung, sehr gut präpariert. Der Schnee ist zwar schwer, aber noch gut befahrbar.

Nur im unteren Bereich, kurz vor der Heiligwasserwiese sind die Muggel riesig und der Untergrund doch recht hart. Hier heißt es ein wenig vorsichtiger zu sein.

Eine kurze, aber sehr gemütliche Tour, der Genuss stand hier eindeutig im Vordergrund!

Tourendaten
Gesamtdauer: 0:52 h
Gesamtlänge: 5,57 km
Höhenmeter: △ 255 m / ▽ 931 m
Lawinenstufe: 1

260311 Skitour Rietzer Grieskogel Skidepot (2.750m)

Der Winter 2025/26 war relativ durchwachsen, heute gönnen wir uns eine der ersten „richtigen“ Skitouren im Gelände. Der Rietzer Grieskogel steht auf dem Programm, Doris, Biggi und ich haben uns entschlossen, diese Tour gemeinsam zu machen.
Geparkt wird beim Gallerie-Parkplatz, hier schaut die Schneesituation nicht so üppig aus.

Der ersten Teil müssen wir dementsprechend zu Fuß zurücklegen, aber es geht nicht sehr weit, dann stoßen wir auf eine geschlossene Schneedecke und feinen Tourenschnee.

Es ist verblüffend, wie schnell sich eine Landschaft verändern kann. Kaum sind wir um die „Kurve“ gegangen, stehen wir schon in einer tollen Winterlandschaft. So macht Touren gehen Spaß…

Den ersten Teil der Tour teilen wir uns mit anderen Zielen, neben dem Grieskogel ist hier auch der Mitterzeigerkopf ein beliebtes Tourenziel.

Der ersten Teil führt über breite Almwiesen, dann kommt eine engere Stelle, die wir knapp über dem Bach begehen. Schließlich öffnet sich das Gelände wieder und breite Skihänge liegen vor uns.

Schönstes Gelände liegt nun vor uns, wir werden von zwei schnellen Gruppen überholt.

Das Wetter ist wechselhaft, mal scheint die Sonne, dann ziehen wieder Wolkenbänke vor die Sonne und kleine Nebelfetzen reduzieren die Sicht.

Der Weg zum Mitterzeiger führt geradeaus weiter, wir zweigen nun nach rechts ab, über eine Stufe erreichen wir das nächste Plateau und sehen vor uns schon unser Tagesziel.

Der Untergrund ist hart, aber gut zu gehen. Die meisten Leute sind mittlerweile verschwunden, weil sie auf dem Weg zum kürzeren Mitterzeiger sind.

Vor uns sehen wir den weiteren Verlauf zum Gipfel, eine kurze Steilstufe muss überwunden werden, dann zieht ein scheinbar längeres Band hoch zum Skidepot.

Im Hintergrund sehen wir den dominierenden Hochalter, Hinter diesem Gipfel liegt das Skigebiet „Kühtai“.

Wir passieren schöne Schneefelder, doch an einer Stelle hat sich der Bach durch die Schneedecke gefressen. hier sieht man erst, wie wenig Schnee eigentlich liegt.

Über die Steilstufe, mit ein paar Spitzkehren, erreichen wir das „Band“, im Hintergrund sehen wir schon das Skidepot. Ein paar Leute sind schon am Gipfel, manche fahren schon wieder ab. Der Schnee in der Abfahrt klingt noch hart…

Weiter und weiter streben wir hoch, das Ziel ist nicht mehr weit. Kurz vor dem Gipfel geschieht mir noch ein Missgeschick, ich rutsche aus und kratze mir den Ellbogen auf.

Dann erreichen wir endlich das Skidepot. Erst überlegen wir, ob wir noch weitergehen wollen, entscheiden uns aber schließlich dagegen, weil das Wetter permanent zuzieht. Zwischendurch graupelt es sogar.

So genießen wir unsere Jause und waren schon sehnlich auf die Abfahrt.

Der Gipfelhang ist recht steil, doch dann sind die ersten Schwünge doch einfacher als gedacht.

Während der Gipfelhang noch richtig hart war, sind die weiteren Hänge nun schon ein wenig aufgefirnt und dementsprechend toll zu fahren. Je weiter wir nach unten kommen, desto weicher wird der Schnee…

Wir fahren den fast gleichen Weg hinunter ins Tal, den wir rauf gegangen sind. Zumindest wissen wir so, dass wir ziemlich direkt beim Auto heraus kommen…

Ganz am Ende des Tals wir der Schnee fast schon zu weich, aber noch gut zu fahren. Dann müssen wir die Ski wiederum ein paar Meter zum Parkplatz tragen.

Wir fahren Talauswärts, in St. Sigmund im Sellrain finden wir ein geöffnetes Cafe, in das wir ein kehren und uns noch eine Kleinigkeit gönnen.
Ein tolle Ausflug in die Berge, sicher eines der Highlights dieses Jahr. Natürlich auch wegen der tollen Begleitung. Danke dafür!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:29 h
Gesamtlänge: 9,80 km
Höhenmeter: △ 909 m / ▽ 900 m
Lawinenstufe: 2 (über 2000m, Altschnee)

260307 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Es ist ein schöner Tag, Ingrid und Christian sind im Lande, da beschließen wir, Biggi und ich eine gemeinsame Skitour auf den Schartenkogel zu machen. Wir treffen uns bei der Talstation und fahren mit der Gondel nach Halsmarter.
Den ersten Teil wandern wir über die alte Lifttrasse höher, der Schnee ist heute gut und griffig.

Schnell steigen wir höher und höher, es sind schon einige Leute beim Aufstieg… fast mehr als eigentliche Skifahrer.

Das Wetter ist heute echt super, es ist relativ warm und der Himmel ist wolkenlos. Daher verschwinden die Jacken bald mal im Rucksack und wir können eine frühlingshafte Tour machen.

Die Lifttrasse ist war steil, aber, weil gut präpariert, sehr fein zu gehen. Schon bald taucht die Bergstation im Blickfeld auf, den ersten Teil der Tour haben wir schon bald hinter uns.

Kurz nach der Bergstation zweigen wir auf den Sommerweg zum Schartenkogel ab. Das erste kurze Stück, der „Einstieg“ ist wie immer extrem blöd zu gehen, doch sobald wir diesen Teil mehr rutschend als gleitend überstanden haben, sind wir in feinem Skigelände!

Ein Blick in die „Kalte Kuchl“ zeigt uns, dass der Lift in ebendieser steht, und zwar schon länger. An der Bergstation hatten wir gesehen, dass die „Kalte Kuchl“ gesperrt ist, uns aber keinen Reim darauf machen können.

Der Weg zum Schartenkogel ist einfach, und auch einfach wunderschön. Biggi und ich gehen diesen Weg sehr gerne, fast wie ein kleiner Sonntagsspaziergang.

Spuren führen mehrere empor, wir entscheiden uns heute für eine der mittleren Spuren über den wenig steilen Gipfelhang. Lawinen sind in diesem Gelände hier überhaupt kein Thema, aber die Ostseite des Schartenkogels (hinab ins Voldertal) ist berüchtigt!

Überraschend gut ist die Spur auf den Gipfel angelegt, dennoch fällt auch hier wieder die eindeutige Schneearmut des heurigen Jahres ins Auge. Es ist schon ein wunder, dass die meisten Skigebiete mit sehr guten Pistenverhältnissen aufwarten können.

Schließlich erreichen wir den Schartenkogel, schon viele Leute sind hier vor uns angekommen. Wir finden einen freien Flecken und richten uns für die Abfahrt her. Wir wollen noch bei der Alm einkehren.

Es ist heute sogar relativ windstill auf dem Gipfel, so können wir den Aufenthalt noch mehr genießen. Es ist ein wunderbarer Tag und war ein toller Aufstieg.

Der Blick ins hintere Voldertal offenbart noch einigen Schnee, der doch hier in der Höhe gefallen ist. Evtl. geht doch noch die eine oder andere Frühjahrstour.

Wir fahren vom Gipfel noch ab zur Tulfeinalm, dort ist trotz eingestelltem Sessellift was los, einige Skifahrer sind dennoch herüber gefahren, auch Rodler und natürlich Skitourengeher sind hier. Wir finden einen feinen Platz in der Sonne, es ist sehr fein und wir genießen den warmen Nachmittag bei Speis und Trank!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:15 h
Gesamtlänge: 7,38 km
Höhenmeter: △ 770 m / ▽ 743 m
Lawinenstufe: 2 (über 2000m, Altschnee)

260222 Skitour Tulfein (2.055m)

Die Tourenmöglichkeiten sind dieses Wochenende sehr eingeschränkt, die Lawinenwarnstufe ist auf 4 hoch gestuft worden, es sind schon einige, auch spontane Lawinen abgegangen.
Biggi und ich beschließen daher, die Pistentour bis Tulfein in Angriff zu nehmen. Die Option auf den Schartenkogel lassen wir uns offen.
Mit dem 540 fahren wir nach Tulfes, der Bus ist gut besucht, viele Rodler für die Rinner Alm, aber auch Skifahrer und Tourengeher.

Wir fahren mit der Bahn bis Halsmarter, dann steigen wir erst auf der Lifttrasse, dann über den Waldweg immer höher. Ich bin ein wenig verkühlt, mein Ohr verweigert den Druckausgleich und so wird jeder Höhenmeter schmerzhafter.

Zwischendurch öffnet sich das Ohr ein wenig, dann geht es wieder und wir gehen weiter und weiter. Die Landschaft und der Schnee sind traumhaft.

Es hat echt toll geschneit die letzten Tage, eine Freude für jeden Wintersportler. Leider sieht man das auch an den Unfallstatistiken, das Gelände ist aktuell, trotz Schönheit, absolut tabu!

Kurz vor der Tulfein-Bergstation meldet sich mein Ohr nochmals merkbar, daher lassen wir von den weiteren Plänen (auf den Schartenkogel) ab. Biggi wäre noch gerne weitergegangen, aber bei mir ist heute Schluss. Der Berg läuft uns nicht weg…

Es war eine feine Tour, kurz und gemütlich. Frischluft hat sehr gut getan, leider hat mein Ohr nicht ganz mitgespielt… später im Tal ist dann wieder alles gut, es war wirklich nur der Höhenunterschied…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:46 h
Gesamtlänge: 5,05 km
Höhenmeter: ∆ 506 m / ∇ 532 m
Lawinenstufe: 4 (ab Waldgrenze: Alt-, Nass-, Neuschnee, angespannte Situation)

260211 Skitour Hoher Kopf (2.373m)

Heute steht unsere zweite (bzw. dritte) Skitour an. Wir genießen nochmals ein wunderbares Frühstück, die Empfehlung heute ist, ein Stück abzufahren und dann über Forstweg und kuppiertes Gelände auf den Hohen Kopf zu steigen. Wir packen alles ein, da wir heute nicht mehr zur Hütte zurückkommen und fahren ein wenig mehr als 100 Höhenmeter ab, in Richtung Innerst.

Bei einer Hütte lassen wir einen Teil des Gepäcks liegen. Nun wird aufgefellt und wir starten unsere Tour über einen Forstweg.

Diesem Forstweg müssen wir ziemlich lange folgen, wir queren oberhalb der Fiderissalm.

Zwischendurch können wir die Forststraße doch abkürzen und befinden uns dann in schönem, lichten Wald. Landschaftlich ist diese Tour wirklich schön.

An einer Abzweigung, die linke Spur führt auf das Alplköpfl machen wir eine Trinkpause. Und Weg führt rechterhand weiter hoch, über nun schönes kuppiertes Almgelände.

Beim Fideriss-Hochleger zweigen wir schließlich komplett vom Forstweg ab, nun stiegen wir über wunderbares Skigelände weiter auf.

Vor uns liegt ein kleiner Hügel mit Steinpyramiden, den wir auf der linken Seite umgehen.

Das Wetter ist nicht ganz so schön wie die letzten zwei Tage, es ziehen immer wieder tiefe Wolken über uns und rauben die Sicht. Dann ist es wieder sonnig, mit blauem Himmel. Fast wie im April…

Die Lawinenstufe ist heute auf 2 reduziert worden, Alt- und Triebschnee stellen noch die Probleme dar. Wir sehen immer wieder gute Beispiele für Triebschneelinsen, aber in unserem Fall heute ungefährlich.

Die letzen paar Meter auf den Gipfel sind recht schneearm, da müssen wir uns ein wenig durchmogeln. Aber beim Aufstieg können wir zum Glück schon eine alternative Abfahrt entdecken.

Noch eine Querung unterhalb des Grates…

… dann liegt der Gipfel vor uns. Nur noch ein paar Meter, und wir haben das Ziel erreicht.

Obwohl das Wetter nicht so gut ist, sind wir sehr zufrieden mit dem Erreichen des Ziels, dem Gipfel des Hohen Kopfs (2.373m)

Wir steigen zu Fuß zum Gipfelkreuz, das Skidepot liegt nur ein paar Meter unterhalb. Die Aussicht auf das Inntal ist toll, und man erkennt, dass es im Gebirge wieder ein wenig Schnee gegeben hat.

Vor uns liegt die Rosslaufspitze, die ich vor einigen Jahren mit Wolfi bestiegen hatte…

Wir genießen die feine Jause, aber lange bleiben wir wegen dem Wetter dann doch nicht. Wir fahren über die Aufstiegsspur ab, die Abfahrt ist ok, wenngleich der Schnee schon relativ schwer ist.

Wir fahren bis zum Fideriss-Hochleger durchs Gelände, dann zweigen wir auf den Forstweg ab und fahren über diesen bis zu unserem Materialdepot.

Weiter geht es über die Forststraße, die die letzten Tage doch ein wenig gelitten hat.

Im ersten Teil der Abfahrt haben wir noch Glück, im unteren Teil sind dann irgendwann die Ski öfter in der Hand als an den Füßen.

Den Übergang vom Forstweg zum Parkplatz müssen wir dann wieder über den vereisten Steig bewältigen, aber auch hier kommen wir gut voran.

Schließlich erreichen wir das Auto, wir fahren nach Innsbruck und genießen noch ein gemeinsames Mittagessen, bevor jeder seines Weges geht. Es waren tolle Skitage mit einer sehr feinen Runde! Danke dafür!

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:29 h
Gesamtlänge: 16,74 km
Höhenmeter: ∆ 757 m / ∇ 1.273 m
Lawinenstufe: 2 (über 2000m, Altschnee, Triebschnee)