260418 Monte Spino (1.504 m)

Der zweite Tag unseres Buabenwochenendes ist abgebrochen. Wir wollen heute den Monte Spino besteigen. Daniel hat sich am Vortag die Achillesferse beleidigt, daher macht er heute einen gemütlichen Tag, während der Rest vom Volksfest mit dem Auto zum Wanderparkplatz fährt.

Der Weg wird immer kleiner, schmaler und ruppiger. Alfons, Maggo und ich lachen über den wilden Weg, während Papa, dem Autobesitzer jegliches Lachen im Halse stecken bleibt.

Es dauert eine ganze Weile, bis wir schließlich einen Parkplatz finden. Der richtige Wanderparkplatz wäre noch weiter (als Dead-End) gewesen, allerdings wollten wir Papa nicht den ganzen Tag verderben.

Vom Ende der Straße startet ein schöner Pfad weiter ins wilde Tal hinein. Bald schon müssen wir eine Brücke überqueren. Die Temperatur ist recht hoch.

Zuerst wandern wir durch dichten, fast schon an Dschungel erinnernden Wald, überall wächst und gedeiht es.

Nach einiger Zeit verlassen wir das Bachbett und steigen nach Rechts, über Serpentinen immer höher hinauf, in Richtung Passo di Spino. Es wird ein wenig trockener, dennoch blühen hier schon allerlei Pflanzen.

Wir passieren die Ruine Casina Gamelle (952m), den Zweck des Baus können wir allerdings auch im Internet nicht herausfinden.

Ein paar Blümchen zieren unseren weg, ganze Primelbüche verkünden die nahende Sommerzeit.

Wir erreichen am Pass das „Osservatorio Ornitologico Regionale Anonio Duse“ (1.154m), ein Vogelbeobachtungszentrum, scheinbar sogar eines der wichtigsten Zentren im Lande.

Hier macht der Weg wieder eine steile Wende nach Nordwesten, nun haben wir den Gipfel und Tagesziel schon vor Augen.

Vorbei an einer zweiten Ruine, der „Casina Spino) geht es ein paar Meter gerade über den Kamm, wir stehen nun auf dem eigentlichen Passo di Spino

Vor uns entdecken wir nun das „Refugio Pirlo allo Spino“ auf einem Bergrücken. Dort werden wir nach der Tour wohl noch einkehren, wenn das Wetter mitspielt.

Das Wetter ist heute auch nicht so gut wie gestern, hier am Bergrücken bläst ein kühler Wind. Solange wir in Bewegung sind, passt alles, aber beim stehenbleiben hört man schon fast die Erkältung anrollen.

Auf dem Weg zu Gipfel entdecke ich den für mich ersten Enzian dieses Jahres. Die Blume mit dem intensiven Blau ist wunderschön anzuschauen!

Rückblickend über das Tal, durch das wir gekommen sind, erahnen wir den Lago, doch dazu müssen wir noch ein paar Schritte höher gehen.

Schließlich erreichen wir eine Kuppe, von der aus wir nun den See sehen können. Auf der vorgelagerten Landzunge liegt „San Felice del Benaco“.

Die sattgrüne Vegetation haben wir mittlerweile hinter uns gelassen, hier haben wir eine Höhe erreicht, bei der auch hier am Lage noch kein Gräschen wächst… zumindest nicht zu dieser Jahreszeit.

Der Übergang zum Gipfel erfolgt über einen schönen, teils ein wenig schmalen Grat ohne Schwierigkeiten.

Am Berg im Hintergrund, dem Monte Pizzocollo waren Alfons, Maggo und Papa letztes Jahr, als ich wegen Krankheit ausgefallen bin.

Schließlich erreichen wir den Gipfel des Monte Spino (1.504m). Ein kleines Kreuz markiert die höchste Stelle.

Zu unserer Überraschung ist dort auch eine wasserdichte Tonne mit einer „Mocca“, Kaffee, Kaffeeservice, Gaskocher und sogar einem Grappa angebunden. Ein Zettel informiert, dass man sich hier gerne bedienen kann und dann ein Bild schicken soll. Wegen der frischen Temperaturen verzichten wir auf diesen tollen Genuss. Viel länger als für ein Gipfelfoto bleiben wir nicht hier…

Nun geht´s über steile Bergwiesen ein Stück Richtung Tal, ein Weg ist vorhanden, aber nicht immer gut sichtbar. Wir suchen eine windstille Stelle…

Das Wetter ist einmal feiner, dann ziehen wieder dunkle Wolken auf. Nach Regen schaut es noch nicht aus, aber gemeldet wurde eine Wetterverschlechterung für den Abend und die kommende Nacht.

Wir finden einen feinen Platz ohne Wind, hier genießen wir die Brote, die Maggo dankenswerterweise den ganzen Weg hochgeschleppt hat. Die schmecken jetzt richtig gut.

Ein paar Schritte weiter sehen wir dann wieder das Refugio, nun ist es nicht mehr weit bis zur Einkehr.

Wir finden einen netten Platz vor der eigenwilligen Hütte, und bald schon steht ein kühles Bier vor uns auf dem Tisch.

Die Temperaturen sind in Ordnung, aber der Wind läßt uns dann doch die Jacken anziehen. Wir genießen das Bier und reden über das aktuelle und vergangene Buabenwochenende!

Von der Hütte zweigt ein Weg direkt hinab in das Tal, das wir am Anfang der Tour genommen hatten. Der Pfad ist steil, aber gut gewartet. Bald schon erreichen wir erst den Bach und dann den Parkplatz.

Da wir nicht wussten, ob die Hütte offen ist, haben wir im Bach 4 Bier eingelagert. Hier im Wald ist es Windstill, da kann ein kühles Blondes kein Fehler sein.

Wir stoßen auf eine feine Tour in toller Gesellschaft an, das war wieder mal ein toller Ausflug, den wir natürlich nächstes Jahr wiederholen müssen!

Nachtrag: Am Abend gehen wir nochmals fein essen, eine Pizzeria ganz in der Nähe der Unterkunft mit phänomenalen Ausblick auf den See rundet den Tag ab. Daniel hat den Tag mit ein paar Besorgungen verbraucht, zusätzlich war er im Pool schwimmen…
Am Nächsten Tag fahren Maggo und Daniel zum Flughafen bzw. nach Hause. Alfons, Papa und ich fahren über den Brenner retour. Das Wetter ist durchwachsen, daher fahren wir gleich direkt nach Hause!

Eines steht auf jeden Fall fest, nächstes Jahr sehen wir uns wieder…

Tourendaten
Gesamtdauer:4:15 h
Gesamtlänge: 10,04 km
Höhenmeter: △ 1.017 m / ▽ 987 m

260417 Wanderung Tremosine sul Garda (440m)

Der Frühling ist ins Lande gezogen und damit auch der Termin für unser heuriges „Buabenwochenende“. Heuer zieht es uns wieder an den Gardasee, das Meer der Tiroler. Wir haben unsere Unterkunft in Gardone Riviera an der Westküste des „Lago“.
Wir fahren am Freitag in der Früh los, Papa holt erst Alfons, dann mich ab und wir fahren über den Brenner und über die Autostrada bis Garda Nord, dann über kleine Straßen zu unserem Ziel.

Unterwegs haben wir einen Zwischenstopp in Campione del Garda. Hier wollen wir eine kurze Klettersteig/Wanderungs-Kombi machen. Wir treffen uns dort Maggo und Daniel, diese sind von Bergamo angereist.

Die Sonne lacht vom Firmament, es ist relativ warm, daher haben wir schon mal die kurze Hose angezogen. Vom Parkplatz müssen wir erst mal den Einstieg zum Klettersteig finden. Da der Steig nicht offiziell beworben wird, müssen wir ein wenig schauen… aber wir sind erfolgreich und steigen ein.

Der Steig ist mit einer Bewertung von A/B wirklich einfach, eigentlich würde man kein Set brauchen. Wir haben das Set mit, hängen uns aber an den einfachen Passagen gar nicht ein, das Gelände ist total ungefährlich.

Die Sonne hat die Wand gut aufgewärmt, solche Temperaturen sind wir noch nicht gewöhnt. Dementsprechend wird geschwitzt!

Von weiter oben sehen wir nochmals auf Campione. Die ehemalige Baumwollfabrik wurde in den 1980ern geschlossen, mittlerweile würde der Platz gut an das Straßennetz angebunden.

Das war nicht immer so, früher war der Platz nur per Schiff erreichbar. Daher hatten die Arbeiter der Baumwollfabrik einen kleinen Steig angelegt, über den sie in die Dörfer oberhalb des Platzes kommen konnten. So entstand der kleine Klettersteig, den wir heute begehen!

Obwohl kein offizieller Klettersteig, ist die Anlage sehr gut gewartet. Wahrscheinlich kommt das daher, dass im oberen Bereich noch Steinschlagnetze zu warten sind und so erreicht werden können. Und natürlich ist der Steig kein Geheimtipp mehr, dank dem Internet.

Eine interessante Passage für durch ein kleines Felstor, aber hier legt sich die Steigung zurück und wir erreichen den Ausstieg.

Am oberen Teil des Steiges befindet sich ein großes Holzkreuz, von dem aus wir einen wunderschönen Ausblick auf den Gardasee haben!

Vom Ausstieg des Klettersteigs wandern wir zurück in die Schlucht „San Michele“. Wir schreiten über eine Brücke, hier beginnt nun der zweite Teil unseres Ausflugs.

Der Pfad schlängelt sich einer Felswand entlang, anfangs noch ein wenig ausgesetzt und schmal, aber dann immer weiter und aussichtsreicher.

Im Blick retour sehen wir die Felswand, die wir vorher durchstiegen haben.

Immer wieder entdecken wir Marienbilder am Wegesrand, Symbole der Gläubigkeit der hier ansässigen Bevölkerung. Oder aber als Erinnerung an vergangene Unglücke…

Bald erreichen wir die ersten Olivenhaine, der Weg ist nun Breit, wir können nebeneinander gehen und reden. Dennoch sind die Straßen zum Teil so steil angelegt, dass wir gar nicht glauben können, dass hier ein Auto hochkommen kann.

Unser Ziel ist Tremosine, das Dorf mit den Schauerterrassen!

Hier wachsen unglaublich viele Oliven, aus denen später das leckere Olivenöl gepresst werden wird.

Schließlich erreichen wir Tremosine, und schon bald verstehen wir den Begriff „Schauerterrasse“. Bei einem Gasthaus hängt die Terrasse wirklich über dem Untergrund, hoffentlich hat der Bauherr hier gewissenhaft gearbeitet.

Direkt beim Gasthaus führt unser Weg nun wieder hinunter zum See und zum ehemaligen Hafen von Tremosine. Der Weg schaut steil aus, daher entscheiden wir uns gegen eine Einkehr und wollen gleich diesen Pfad hinter uns bringen.

Der Weg ist dann doch besser als befürchtet, zwar steil, aber gut ausgebaut und teilweise sogar mit Leuchten ausgestattet.

Und immer wieder haben wir schöne Aussichten auf den See.

Teilweise ist der Weg extrem steil und stotterig, aber für uns ist das kein Problem. Bald schon erreichen wir den unteren Teil der Tour. Ein Blick zurück zeugt nochmals von der Ausgesetztheit der Terrasse…

Der Gardasee ist nicht umsonst Sehnsuchtsziel vieler Tiroler. Der Mix aus Nähe zu Innsbruck, mediterranes Feeling, Wärme, Sonne, Zypressen… das alles passt und versetzt uns schon nach kurzem Aufenthalt in Urlaubsstimmung.

Im unteren Teil erreichen wir die alte Straße am See entlang. Heute verläuft die moderne Straße in Tunneln unter dem Berge, da der Steinschlag hier immer ein Problem war. Dafür können die alten Straßen heute als Wanderwege verwendet werden.

Am Weg entdecken wir einen kleinen, feinen Klettergarten, erste Ideen für nächstes Jahr werden schon besprochen… evtl. könnte man für den ersten Tag mal einen Sportklettergarten einplanen.

Die Straße hat verschieden gut erhaltene Abschnitte, war der Weg am Anfang noch asphaltiert, ist es jetzt nur noch eine Schotterstraße. Schon sehen wir unser Ziel, Campione del Garda im letzten Licht leuchten. Durch die steilen Wände ist es hier schon am Nachmittag schattig.

Wir genießen ein erstes Bier am Parkplatz, dann fahren wir in die Unterkunft und lassen den Nachmittag ausklingen. Jeder muss mal ins Bad, danach richten wir uns für das Abendessen im Ort.

Mit dem Auto müssen wir ein Stück in den Ort runterfahren, denn unser Apartment ist ziemlich hoch am Berg gelegen.

Maggo, Alfons und Papa kennen die Pizzeria schon, sie waren letztes Jahr hier. Wir bekommen sehr gutes Essen, und Vino de la Casa, rosso! So lassen wir es uns gut gehen und genießen einen feinen Abend.

Zurück beim Apartment genießen wir nochmals den schönen Ausblick auf den See, bevor wir uns zur Ruhe begeben!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:30 h
Gesamtlänge: 9,56 km
Höhenmeter: △ 583 m / ▽ 581 m

260412 Martinswand / Maximiliangrotte

Es ist warm, leider hat die Sonne heute einen schlechten Stand, hohe Schleierwolken verhindern einen ungetrübten Sonnenschein. Biggi und ich wollen schon lange zur Kaiser-Maximilian-Grotte wandern, heute ist der perfekte Tag.

Wir starten beim Parkplatz bei der Rettung in Zirl, zuerst folgen wir dem Fahrweg ins Brunntal. Dann zweigt der Pfad in den ehemaligen Steinbruch ab, dieser wird im oberen Bereich durchstiegen.

Schon im Steinbruch sehen wir die ersten Gämsen, die hier rasten und den bunten Wanderer genauso interessiert begaffen, wie wir das machen…

Wenn der Trubel dann doch ein wenig zu groß wird, dann hüpfen die Paarhufer leichtfüßig über steile Felsabbrüche und sichern sich so wieder einen gewissen Sicherheitsabstand zu den ihnen suspekten Geschöpfen.

Wir, die suspekten Geschöpfe, haben aber eh ein anderes Ziel, wir wandern nach dem Steinbruch über den Steig, unterhalb von spektakulären Kletterwänden.

Bei der Grotte machen wir eine kurze Pause, es sind einige Leute vom Klettersteig herübergestiegen, 3 Leute steigen gerade „verkehrt“ und teils ohne Helm in den Klettersteig, um über diesen abzusteigen.

Wir bewundern das große Holzkreuz und die Büste von Kaiser Maximilian. Diese wurde 1936 in Gedenk an die Sage vom Kaiser und der wundersamen Rettung aus seiner misslichen Lage hier aufgestellt. Der Kaiser wurde von Johannes Obleitner, dem Onkel von Karl Obleitner geschnitzt. Und eben dieser hat die Ruperti-Kapelle im Halltal restauriert…

Lange bleiben wir nicht sitzen, das Wetter ist leider nicht so gemütlich. Wir steigen über den selben Steig wieder ab.

Ein Blick zurück in die zum Teil künstlich erweiterte Grotte zeigt dessen Größe!

Über den Steig, den Steinbruch und eine kurze Stahlstiege erreichen wir wieder den Fahrweg ins Brunntal, der uns zurück zum Auto bringt

Wieder einmal haben wir den Tag gut genutzt, trotz nicht so tollem Wetter. Die Wanderung zur Grotte ist einfach, die Aussicht spektakulär. Ideal für einen gemütlichen Sonntag.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:41 h
Gesamtlänge: 3,98 km
Höhenmeter: △ 251 m / ▽ 249 m

260411 St. Magdalena im Halltal

Der ursprüngliche Plan, noch eine Skitour auf den Hoadl zu machen, wurde durch den „Ugly Ski Day“, einer Megaparty in der Lizum vereitelt. Zum Glück sind wir früh genug drauf gekommen, so war der Schaden sehr begrenzt. Nach kurzer Beratung beschließen wir, bei diesem schönen Wetter dem Halltal einen Besuch abzustatten.

Wir starten vom Hackl, in gewohnter Manier, bald schon zweigen wir auf den Fluchtsteig ab. Dieses Mal nehmen wir aber die Normalroute, nicht den Eibwaldsteig.

Auf dem Steig, gerade an den immer-schattigen Plätzen liegt noch ein wenig Schnee, aber der macht beim Gehen heute gar nichts aus. Die Luft ist warm, schon bald laufe ich im T-Shirt weiter.

Der Wald ist noch blattlos und nackt, daher ist der Ausblick auch im Wald ganz ok. Wir sehen auch immer wieder Gämse, die hier in Nahberich grasen uns sich gar nicht an uns stören.

Schließlich erreichen wir St. Magdalena, die Gaststätte ist heute sogar geöffnet. Juhu denken wir uns, allerdings werden wir nur was trinken, zum Essen haben wir selber mitgenommen.

Vor der Einkehr genießen wir unsere Jause, dann setzen wir uns noch in den Garten des ehemaligen Klosters und bestellen uns was zu trinken. Die Sonne lacht vom Himmel, es ist warm, das Frühjahr kann jetzt echt beginnen!

Den Abstieg bewältigen wir auf dem selben Pfad, wer weiß, wieviel Schnee im Eibtal liegt. Wir haben nur Halbschuhe mit, daher spielen wir auf sicher.

Ein Blick zurück auf den tollen Bau, die Sonne hat gerade eine Pause eingelegt, so fällt der Aufbruch dann doch nicht so schwer.

Kurz vor der zweiten Ladhütte entdecken wir nochmals eine Geis mit ihrem Kitz, die sich ganz ungestört am frischen Frühlingsgras laben.

Eine tolle Wanderung, das Halltal ist einfach immer wieder einen Besuch wert. Heuer hoffentlich öfter als im letzten Jahr!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:45 h
Gesamtlänge: 8,00 km
Höhenmeter: △ 524 m / ▽ 522 m

260406 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.970m)

Nachdem Papa und ich gestern eine recht gemütliche Tour gemacht haben, wollen wir heute nochmal ein Stück länger gehen. Biggi ist auch mit dabei, der Patscherkofel wegen der Einfachheit wieder das Ziel. Wir sind alle mit dem Bus angereist, das ist total einfach und komfortabel.

Bei der Talstation starten wir über die Olympiaabfahrt, der Schnee ist weich und erst mal sehr angenehm zu begehen.

Unterwegs fallen mir immer wieder steif gefrorene Bergmolche auf, die auf der Piste liegen. Ich lege die kleinen Amphibien ins Grün am Pistenrand, in der Hoffnung, dass sie wieder auftauen. Wahrscheinlich liegt die Piste auf einer ihrer Wanderrouten…

Der zweite Steilhang vor dem Tunnel ist dann „komisch“ zu begehen, die Piste ist zwar nicht hart gefroren, aber der Untergrund ist doch rutschig, der oberflächliche Schnee mit dem Untergrund nicht verbunden. Daher rutschen wir alle ein wenig herum, aber irgendwann stehen wir dann doch oben auf der Rampe.

Nun wandern wir in flacherem Gelände höher und höher, vor dem Steilhang bei der Mittelstation zweigen wir auf den Forstweg ab, der uns in Richtung Patscher Alm bringt. Die Sonne ist mittlerweile ganz heraussen und es ist wunderbar angenehm zu gehen.

An der Patscher Alm vorbei, erreichen wir erst wieder die Piste, um dann oberhalb der Mittelstation in Richtung Bergstation zu gehen. Am Funpark ist die Jugend (und Jung gebliebenen) am werken.

Schließlich erreichen wir die Bergstation mit dem köstlichen Restaurant „Das Kofel“. Papa ist auf den letzten Meter abgezogen wir eine Rakete und hat uns dafür einen guten Platz an der Sonne ergattert!

in der Sonne ist es wunderbar, wir gönnen uns was zum Essen und Trinken und genießen den aufkommenden Frühling.

Die Abfahrt ist toll, der Schnee ist zwar schwer aber gut zu fahren. Wir erreichen die Talstation und sehen gerade unseren Bus abfahren. Deshalb kehren wir noch auf ein kurzes Getränk ins „Das Hausberg“ ein, das in der Talstation untergebracht ist.
Eine feine Tour mit super Begleitung… wahrscheinlich war das auch die Saison-Abschlusstour!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:47 h
Gesamtlänge: 9,06 km
Höhenmeter: △ 976 m / ▽ 954 m
Lawinenstufe: 3 (Altschnee / Nassschnee)

260405 Skitour Patscherkofel (2.246m)

Papa ist auf Besuch in Innsbruck, die Skitourensachen hat er praktischerweise gleich mitgenommen. Wir wollen uns die Route Roman anschauen, daher fahren wir mit der Bahn zur Bergstation und starten von dort den Aufstieg auf den Patscherkofel.

Obwohl es nicht mehr so früh ist, der Schnee ist dennoch pickelhart und bald müssen wir die Harscheisen aufziehen. So kommen wir dann doch ganz gut den Steilhang empor.

Bei der ersten Querung auf die Forststraße beschließen wir, auf dieser zu bleiben, viel angenehmer ist das gehen hier.

Bald erreichen wir den Gipfel, das Wetter ist heute ein Traum.

Wir gehen bis zum Gipfelkreuz, das ein wenig abgeschlagen von der übermächtigen Sendeanlage aufgestellt wurde.

Wir bleiben kurz am Gipfel, dann steigen wir zum Osthang. Als wir jedoch sehen, wie es weitergeht, verlässt uns heute der Entdeckerdrang und wir beschließen, es gemütlich anzugehen.

Wir fahren zur Talstation ab, dort gönnen wir uns ein Getränk. Es ist fein in der Sonne, wir genießen den lauen Frühlingstag.
Später beschließen wir, unseren Bewegungsdrang bei einem Spaziergang über das Lanser Moor auszuleben, eine sehr gemütliche Runde, die wir sehr genießen.

Ein gemütlicher Tag mit Papa, mit feinen Gesprächen und einer tollen Zeit!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:48 h
Gesamtlänge: 8,93 km
Höhenmeter: △ 340 m / ▽ 1.254 m
Lawinenstufe: VT 2 / NT 3 (Nassschnee)

260403 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.970m)

Das Wetter ist super, ein kurzer Anruf bei Wolfi und eine schnelle Skitour auf den Kofel ist abgemacht. So einfach kann es sein!

Wir starten beim ehemaligen Olympiaextress, weiter geht´s über die Olympiaabfahrt. Der Schnee ist griffig und es fühlt sich richtig nach Frühjahr an…

Obwohl das Wetter so fein ist, ist es dennoch sehr ruhig. Fast keine Skifahrer, und das während der Osterferien! Eigenartig…

In den höheren Lagen wird es fast ein wenig winterlich, der letzte Schneefall hat hier gut zugeschlagen.

Ein paar Wolken ziehen über den Himmel, aber es ist warm und sonnig, so macht Tourengehen echt Spaß.

Kurz vor der Bergstation überlegen wir noch, auf den Gipfel weiter zu gehen, bleiben aber beim ursprünglichen Plan.. Der Schnee schaut schön aus, ist aber tageszeitlich bedingt schon recht weich.

Wir bleiben kurz beim Schutzhaus, aber es ist kein Platz auf der Terrasse und außerdem ein ungemütlicher, leichter Wind. Wir beschließen, dem Restaurant bei der Talstation einen Besuch abzustatten.

Die Abfahrt ist toll, aber anstrengend, da der Schnee nun echt schon, besonders in Talnähe, schwer ist und die Schwünge in den Oberschenkeln spürbar sind.

Im „Das Hausberg“ gönnen wir uns in der Sonne ein Bier, hier ist es Windstill und total angenehm. Fast ein wenig gefährlich zum Verhocken!
Eine tolle Tour mit Wolfi, fein und sonnig!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:01 h
Gesamtlänge: 7,65 km
Höhenmeter: △ 946 m / ▽ 937 m
Lawinenstufe: 1

260328 Skitag Arlberg (St. Anton)

So wie letztes Jahr zieht es uns auch heuer wieder für einen Tag an den Arlberg. Wir fahren mit dem Railjet von Innsbruck nach St. Anton, hier steigen wir in den Lift und fahren in das winterliche Skigebiet.

Wir arbeiten uns von Piste zu Piste, bis wir Zürs erreicht haben…

Von dort fahren wir mit dem Lift hinauf zur Tritt-Alm, dort gönnen wir uns ein gutes, aber lautes und teures Mittagessen.

Die Stimmung rundherum ist ausgelassen.

Wir sind allerdings wegen dem Skifahren hier, daher sausen wir schon bald wieder über die Pisten.

Am Rückweg nach St. Anton machen wir noch einen Halt im ArlOne, einem Apres-Ski-Lokal. Und um Punkt 17:00 Uhr sitzen wir wieder im Zug nach Innsbruck. Ein feiner Ausflug!

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:39 h
Gesamtlänge: 27,82 km
Höhenmeter: ▽ 5.428 m
Anzahl Fahrten: 13

260320 Skitour Patscherkofel „Das Kofel“ (1.965m)

Heute steht eine kurze Skitour auf dem Programm, das Wetter ist wunderbar, da heißt es Raus in die Natur…
Wir starten bei der Mittelstation, die Schneelage ist dem März angepasst nicht besonders üppig, aber immerhin begehbar.

Von der Mittelstation wandern wir ein paar Meter über die Piste, dann folgen wir einem Forstweg, der uns nach kurzer Zeit wieder retour ins Skigebiet führt.

Bald erreichen wir den Schlepplift, an diesem vorbei, heute sind viele junge im Funpark, steigen wir weiter auf zur Bergstation auf 1.965m

Da der Schnee nicht so üppig, die Sonne aber verlockend ist, setzen wir uns ins Restaurant „Das Kofel“ und bestellen uns was zu essen.

Da es wirklich gemütlich ist, bleiben wir noch sitzen und bestellen uns noch einen Aperol. Es fühlt sich an wie im Frühsommer, es ist richtig warm in der Sonne.

Gemütlich lassen wir den Nachmittag vergehen, wir haben heute nichts mehr vor. Irgendwann ist es aber dann doch spät, und obwohl es noch fein wäre, beschließen wir abzufahren.

Die Piste ist in bester Verfassung, sehr gut präpariert. Der Schnee ist zwar schwer, aber noch gut befahrbar.

Nur im unteren Bereich, kurz vor der Heiligwasserwiese sind die Muggel riesig und der Untergrund doch recht hart. Hier heißt es ein wenig vorsichtiger zu sein.

Eine kurze, aber sehr gemütliche Tour, der Genuss stand hier eindeutig im Vordergrund!

Tourendaten
Gesamtdauer: 0:52 h
Gesamtlänge: 5,57 km
Höhenmeter: △ 255 m / ▽ 931 m
Lawinenstufe: 1

260311 Skitour Rietzer Grieskogel Skidepot (2.750m)

Der Winter 2025/26 war relativ durchwachsen, heute gönnen wir uns eine der ersten „richtigen“ Skitouren im Gelände. Der Rietzer Grieskogel steht auf dem Programm, Doris, Biggi und ich haben uns entschlossen, diese Tour gemeinsam zu machen.
Geparkt wird beim Gallerie-Parkplatz, hier schaut die Schneesituation nicht so üppig aus.

Der ersten Teil müssen wir dementsprechend zu Fuß zurücklegen, aber es geht nicht sehr weit, dann stoßen wir auf eine geschlossene Schneedecke und feinen Tourenschnee.

Es ist verblüffend, wie schnell sich eine Landschaft verändern kann. Kaum sind wir um die „Kurve“ gegangen, stehen wir schon in einer tollen Winterlandschaft. So macht Touren gehen Spaß…

Den ersten Teil der Tour teilen wir uns mit anderen Zielen, neben dem Grieskogel ist hier auch der Mitterzeigerkopf ein beliebtes Tourenziel.

Der ersten Teil führt über breite Almwiesen, dann kommt eine engere Stelle, die wir knapp über dem Bach begehen. Schließlich öffnet sich das Gelände wieder und breite Skihänge liegen vor uns.

Schönstes Gelände liegt nun vor uns, wir werden von zwei schnellen Gruppen überholt.

Das Wetter ist wechselhaft, mal scheint die Sonne, dann ziehen wieder Wolkenbänke vor die Sonne und kleine Nebelfetzen reduzieren die Sicht.

Der Weg zum Mitterzeiger führt geradeaus weiter, wir zweigen nun nach rechts ab, über eine Stufe erreichen wir das nächste Plateau und sehen vor uns schon unser Tagesziel.

Der Untergrund ist hart, aber gut zu gehen. Die meisten Leute sind mittlerweile verschwunden, weil sie auf dem Weg zum kürzeren Mitterzeiger sind.

Vor uns sehen wir den weiteren Verlauf zum Gipfel, eine kurze Steilstufe muss überwunden werden, dann zieht ein scheinbar längeres Band hoch zum Skidepot.

Im Hintergrund sehen wir den dominierenden Hochalter, Hinter diesem Gipfel liegt das Skigebiet „Kühtai“.

Wir passieren schöne Schneefelder, doch an einer Stelle hat sich der Bach durch die Schneedecke gefressen. hier sieht man erst, wie wenig Schnee eigentlich liegt.

Über die Steilstufe, mit ein paar Spitzkehren, erreichen wir das „Band“, im Hintergrund sehen wir schon das Skidepot. Ein paar Leute sind schon am Gipfel, manche fahren schon wieder ab. Der Schnee in der Abfahrt klingt noch hart…

Weiter und weiter streben wir hoch, das Ziel ist nicht mehr weit. Kurz vor dem Gipfel geschieht mir noch ein Missgeschick, ich rutsche aus und kratze mir den Ellbogen auf.

Dann erreichen wir endlich das Skidepot. Erst überlegen wir, ob wir noch weitergehen wollen, entscheiden uns aber schließlich dagegen, weil das Wetter permanent zuzieht. Zwischendurch graupelt es sogar.

So genießen wir unsere Jause und waren schon sehnlich auf die Abfahrt.

Der Gipfelhang ist recht steil, doch dann sind die ersten Schwünge doch einfacher als gedacht.

Während der Gipfelhang noch richtig hart war, sind die weiteren Hänge nun schon ein wenig aufgefirnt und dementsprechend toll zu fahren. Je weiter wir nach unten kommen, desto weicher wird der Schnee…

Wir fahren den fast gleichen Weg hinunter ins Tal, den wir rauf gegangen sind. Zumindest wissen wir so, dass wir ziemlich direkt beim Auto heraus kommen…

Ganz am Ende des Tals wir der Schnee fast schon zu weich, aber noch gut zu fahren. Dann müssen wir die Ski wiederum ein paar Meter zum Parkplatz tragen.

Wir fahren Talauswärts, in St. Sigmund im Sellrain finden wir ein geöffnetes Cafe, in das wir ein kehren und uns noch eine Kleinigkeit gönnen.
Ein tolle Ausflug in die Berge, sicher eines der Highlights dieses Jahr. Natürlich auch wegen der tollen Begleitung. Danke dafür!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:29 h
Gesamtlänge: 9,80 km
Höhenmeter: △ 909 m / ▽ 900 m
Lawinenstufe: 2 (über 2000m, Altschnee)