260525 Bergtour Törlüberschreitung (1.951m)

Bei bestem Wetter machen wir heute eine meiner geliebten Überschreitungen. Heute sind das Biggi, Doris und ich. Wir starten nach einer kurzen Busfahrt vom Hochrum aus in Richtung Törl, dem Übergang von Thaurer auf Haller Gebiet, bzw. in das Halltal. Aber nun mal von Anfang an…

Von Hochrum steigen wir erst ein Stück durch den Wald, bis wir den Garzanhof erreichen. Dort wandern wir entlang der frisch gemähten Wiesen, bis wir wieder in den Waldsteig einzweigen.

Nun wird der Weg steiler und wir gewinnen stetig an Höhe. Bald schon stellt sich die bekannte und wunderschöne Fernsicht ein.

Tuxer- und Stubaieralpen lachen zu uns herüber, auf den Gipfeln liegt noch einiges an Schnee. Die letzten Meter vor der Thaurer Alm (1.464m) flacht der Weg ab und wendet sich nach Osten.

Die Alm ist, wie nicht anders zu erwarten, „pumpvoll“. Wir hatten aber eh nicht mit einer Einkehr gerechnet, noch haben wir nicht mal die Hälfte des Weges, aber zumindest die meiste Höhe geschafft.

Wir gehen weiter Ostwärts, die Kaisersäule kommt in unser Blickfeld. Auch Diese lassen wir heute links liegen (obwohl sie rechterhand wäre) und streben unserem höchsten Punkt, dem Törl zu.

Dieser Einschnitt zwischen den Bergen wurde früher von den Thaurer Salzknappen auch als Übergang ins Halltal genutzt.

Mühevoll und lange zieht sich der Weg über eine Weide, es ist heiß, aber zum Glück haben wir nun den Aufstieg geschafft.

Direkt beim Übergang steht eine feine Bank im Schatten, auf dieser rasten wir uns aus und genießen den kühlenden Wind, der aus dem Halltal streicht.

Nach einer kurzen Pause wandern wir nun ins wildromantische Halltal, einem meiner Lieblings-Wandergebiete.

Der Weg führt durch die Latschen und ist dementsprechend warm, im Abstieg lässt sich das aber gut verkraften. Die uns entgegenkommenden Wanderer wird´s wohl nicht ganz „wurscht“ sein.

Direkt unter dem Latschengürtel stehen ein paar wunderschöne Lärchen, der Weg führt direkt durch diese Baumgruppe.

Über den oberen Forstweg, den wir bald erreichen, kommen wir zu den Herrenhäusern, letzte Zeugen des 700 jährigen Bergbaus im Halltal. Wie gewohnt besuchen wir auch die Rupertikapelle, um mit Schrecken festzustellen, dass die Decke sehr marode geworden ist und stark durchhängt. Ich bin gespannt wie es hier weitergeht!

Der alte Bau mit der Rupertikapelle gehört dem Absamer Künstler Obleitner, der diesen Platz liebevoll in Schuss hält, so gut er kann.

Das Herrenhaus, der gelbe Prachtbau direkt nebenan, hat seit letztem Jahr einen neuen Besitzer, der hier große Pläne hat. Wollen wir mal schauen, ob das was wird…

Unterhalb der Herrenhäuser zweigt wieder ein kleiner Weg ab, den man fast übersehen könnte… dieser führt uns weiter in Richtung St. Magdalena.

Das feine Gasthäuschen, das schon seit vielen Jahren von der selben Familie betrieben wird, ist eine absolute Empfehlung. Essen, Service, Lage… einfach alles passt hier!

Wir genießen ein gutes Mittagessen, dann wandern wir über den ehemaligen Klosteranger in Richtung Fluchtsteig.

Dieser Weg, Fluchtsteig genannt, ward früher als lawinensichere Auf- und Abstiegsvariante angelegt worden, heute erfreut er sich bei den Wanderern größter Beliebtheit.

Beim Hackl, unserer Endstation hängen wir erst unsere geschundenen Füße ins Kneippbecken, dann suchen wir uns einen Bus, der uns wieder bis nach Innsbruck bringt. Schon bald ist dieser da und wir haben unsere Überschreitung komplettiert.

Wieder haben wir eine wunderbare Tour gemacht. Schon länger wollte ich diese Runde gehen, endlich habe ich es mit feinster Begleitung geschafft!


Tourendaten
Gesamtdauer: 5:27 h
Gesamtlänge: 15,21 km
Höhenmeter: △ 1.156 m / ▽ 1.093 m

260524 Wanderung Igls

Das Wetter ist wunderschön, auch die Motivation ist hoch. Heute wollen wir etwas von „Tür zu Tür“ machen, daher beschließen wir, die Sillschlucht zu besuchen. Wir starten mit dem Fahrrad in Saggen und fahren einmal quer durch die Stadt zum Bergisel.

Hier geben wir das Stadtrad zurück und machen uns nun zu Fuß weiter auf den Weg. Zuerst am Rundgemälde vorbei, dann hinauf in den Wald oberhalb der Sillschlucht.

Schon bald müssen wir wieder absteigen, nun geht es immer an der schönen Sill entlang in Richtung Süden.

Kurz nach dem Bergisel schreiten wir über den Autobahntunnel, unter uns donnern die Fahrzeug durch. Allerdings ist heute eh nichts los, da hält sich der Lärm auch in Grenzen.

Am Weg entlang, der in den letzten Jahren stetig verbessert wurde, erreichen wir wieder die Sill.

Und hier kommen wir gleich mal am Brennerbasistunnel vorbei, der hier über die Sill geführt wird.

Kurz nach der Megabaustelle fühlen wir uns schon wieder total in der Natur, wenig Anzeichen von Zivilisation, ein paar Menschen tummeln sich in der Schlucht und suchen im eisigen Nass Abkühlung.

Der Weg wechseln auf die orographisch rechte Seite, oder aber auch östliche Uferseite. HIer zieht der Weg ohne nennenswerte Schwierigkeiten in Richtung Zenzenhof.

Überall fließt Wasser, aus jeder Fuge und Ritze. Die Schneeschmelze ist auch in vollem Gange, daher ist das Wasser der Sill trüb und wahrscheinlich auch sehr kalt.

Wir machen an einer menschengemachten Struktur (keine Ahnung, was das mal gewesen ist) halt und legen eine Pause ein. Dem quirligen Wasser zuzuschauen ist ein wahres Vergnügen. Wasser ist schon ein ganz besonderes Medium.

Wir stolpern immer wieder über Tafeln, die den Romediusweg angeben. Dieser Weg über die Alpen führt vom Thaurer Romediwirt bis in den Trient nach San Romedi. Ein Weg der mich sehr interessieren würde…

Unser Weg führt nun über den Zenzenhof weiter hinauf zum Handlhof und weiter hinauf nach Vill.

Es ist mittlerweile sehr heiß, wir sind froh, als wir aus dem Wald auf die luftigeren Wiesen gelangen, hier geht zumindest ein wenig Wind.

Der Pfad führt uns ein Stück am Waldrand entlang, da finden wir den einen oder anderen Schatten… 0

… dann zweigen wir über die Felder ab nach Igls. Da es mittlerweile sehr warm geworden ist, beschließen wir, unsere Beine im Kneippbecken von Igls zu kühlen und dann mit der Waldbahn (Straßenbahn Nr. 6) zurück nach Aldrans und Innsbruck zu fahren.

Eine tolle Wanderung, man muss nicht weit fahren, um tolle Wege zu finden. Heute hatten wir sowohl mit dem Weg als auch dem Wetter sehr großes Glück. Fein war´s…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:57 h
Gesamtlänge: 12,39 km
Höhenmeter: △ 458 m / ▽ 172 m

260523 Wanderung Arzler Alm (1.067m)

Obwohl Sara schon Geburtstag hatte, steht heute noch das Geburtstagsessen an. Wir haben uns heuer was Besonderes einfallen lassen… wir wandern erst auf die Arzler Alm, um dann dort einzukehren.

Wir starten im Saggen, wandern zum Inn, über den Psennersteg und dann hinauf in den Wald. Der Weg ist angenehm zu gehen, im Wald ist die Luft gut und kühl.

Heute ist bestes Wanderwetter, der Himmel wird nur von ein paar kleinen Wolken verziert. Der Blick ins Unterintal mit dem Innsbruck Ortsteil Mühlau im Vordergrund.

Wir steigen weiter den Pfad empor, kreuzen ein paar Mal den Biketrail „Arzler Alm“, dann haben wir die Hütte erreicht.

Wir finden einen super Platz auf der Terrasse, gleich kommt jemand zum Bestellung aufnehmen. Die Organisation auf der Arzler Alm ist unglaublich gut. Wir bestellen um 17:59 fünf Schnitzel, um 18:00 Uhr ist Bestellschluss. Da haben wir nochmals Glück gehabt.

Bald schon kommt das gute Essen und wir genießen die abendliche Wärme, die feine Gesellschaft und das gute Essen.

Eine lustige (leicht angetrunkene) Gruppe Deutscher ist am Nachbarstisch, diese grölen ein paar Lieder. Als Letu rübergeht und ihnen vom Geburtstag von Sara erzählt, wird kurzfristig ein Geburtstagsständchen eingeschoben…

Später, es wird schon kühl auf in der Höhe, machen wir uns wieder auf ins Tal. Wir wandern den selben Weg wieder zurück und sind im Nu wieder in der Landeshauptstadt.

Schon interessant, wie schnell man von der quirligen Stadt in die ruhige Natur kommt. Eine tolle Wanderung in feinster Wandergesellschaft.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:04 h
Gesamtlänge: 10,12 km
Höhenmeter: △ 512 m / ▽ 504 m

260523 MTB Aldranser Alm (1.511m)

Heute konnte ich Letu mal überreden, mit mir mit dem Standard-Mountainbike auf die Alm zu radeln. D.h. ohne sein E-Bike, das aktuell aufgebockt seiner Reparatur harrt. Perfektes Wetter für den Ausflug haben wir schon, allerdings ist ein größerer Wasservorrat wegen der hohen Temperaturen empfehlenswert.

Wir starten von zu Hause aus, erst über die Hauptstraße, dann durch den Wald hinauf zur Industriezone…

… und dem ehemaligen Gasthaus Hubertus. In Fagslung starten wir dann über die Almenstraße unseren Aufstieg zur Alm.

Einen Forstweg hier zu beschreiben, erspare ich mir. Wir kommen auf jeden Fall mit kontantem Treten und feinen Gesprächen höher und höher. So manches Mal bleiben wir kurz stehen und genießen die Aussicht.

Über den steilen linken Weg erreichen wir schließlich die Alm, unser Platzl ist heute wieder frei, daher platzen wir uns gleich dort hin. Johanna ist auch gleich zur Stelle, so gibt es noch ein paar Kalorien als Kompensation für die Aufstieg.

Es ist richtig fein in der Sonne, wir genießen die ausgedehnte Rast und lassen die Seele baumeln. Feine Gespräche runden die Rast ab.

Die Abfahrt erst über den selben Weg, dann auf einer weiteren Forststrasse, haben wir bald abgeschlossen, einer der großen Vorteile vom Mountainbiken… man muss nicht mehr zu Fuß ins Tal gehen, man lässt sich runterrollen… ein Traum!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:37 h
Gesamtlänge: 15,85 km
Höhenmeter: △ 724 m / ▽ 763 m

260519/20 Canyoning Stuibenfälle

Tag 1 – 19.05.2026

Jedes Jahr im Frühjahr kommt eine Gruppe Schüler aus Luxenburg zu uns, um als Schulaktivität unter anderem eine Canyoningtour durchzuführen. Dankenswerterweise holt mich Clemens hier immer wieder an Bord, damit ich hier mitgehen kann.

Die Tour führt uns in die Stuibenfälle, hier können sich die Schüler austoben. Wir starten mit einer Badeeinlage, um die Anzüge „tourenfit“ zu bekommen, dann starten wir gleich mit einem Sprung in die Schlucht.

Der Start ist immer ein ca. 4m hoher Sprung ins kühle Nass…

Zwei große Abseiler und viele Sprünge stehen auf dem Programm. Das Wetter ist warm, aber nicht heiß, das Wasser besonders im Oberlauf kalt wie immer.

Am großen Abseiler müssen die Leute ein wenig warten, die Gruppe ist heuer aber um ein Stück kleiner, das macht das durchgehen durch die Schlucht recht angenehm.

Bald haben wir die beiden Abseiler hinter uns, dann geht´s nur noch ums Springen.

Nicht jeder will springen, aber im Großen und Ganzen sind alle mutig genug, sich von den Klippen zu stürzen.

Bald schon macht sich die Wassertemperatur bemerkbar, so manch einer ist gut durchgefroren.

Wir sind allerdings schon fast am Schluss der Tour, erst kommt die „Arschbombe“, dann der „Geländersprung“, das Highlight der Tour.

Wiederum bin ich überrascht, fast jeder will den hohen Spung machen. Technisch nicht schwierig, aber hohe und ausgesetzt… alle sind begeistert!

Die letzten kleinen Plungen und Sprünge schaffen dann noch alle, schließlich erreichen wir wohlbehalten wieder das Auto.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:58 h
Gesamtlänge: 5,69 km
Höhenmeter: △ 150 m / ▽ 150 m

Tag 2 – 20.05.2026

Heute ist der zweite Teil der Gruppe an der Reihe, Abendgespräche haben die neuen Aspiranten schon auf die tolle Tour vorbereitet.

Wieder starten wir mit den zwei Abseilern, rasch wird ein Schüler nach dem Anderen über den Absatz abgelassen.

Unten warten ein kleiner Sprung ins kühle Nass, Abkühlung wieder garantiert.

Am großen Abseiler ist das Überraschungsmoment wieder groß, es geht doch über 30m in die Tiefe.

Danach kommt eine kurze Schwimmstrecke, die allerdings in sehr kaltem Wasser trotz der Neoprenanzüge herausfordernd ist.

Wieder springen direkt im Anschluss fast alle über den hohen Sprung, dann ist Zeit zum Aufwärmen.

Bevor wir das Gehstück erreichen, müssen die Canyoning-Asprianten noch den „Jesuswalk“ absolvieren, eine Geschicklichkeitsübung, die lustig zum zuschauen ist.

Im unteren Teil stehen wieder „Arschbombe“, „Geländersprung“ und die letzte Schwimmstrecke auf dem Programm.

Dann erreichen wir den aller letzten Sprung in einen schönen Plungen, dann hat auch die zweite Gruppe das große Abenteuer geschafft.

Es waren wieder zwei sehr tolle Touren, die ich hier machen durfte. Alle haben ihr Bestes gegeben und im Nachhinein sind alle sehr stolz!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:44 h
Gesamtlänge: 5,42 km
Höhenmeter: ca. △ 150 m / ▽ 150 m

260510 Wanderung Aldranser Alm (1.511m)

Endlich konnte ich meine Kinder überzeugen, mit uns eine Wanderung zu machen. Sara und Letu sind recht motiviert, Biggi natürlich auch. Unser Ziel ist heute die Aldranser Alm, vom Kreisverkehr Fagslung aus.

Der erste Teil ist zwar nett, aber doch nur auf Asphalt- und Forststraßen. Die Wiesen und der Blick ins Karwendel entschädigen für den monotonen Weg.

Das Wetter ist total fein, es ist relativ warm, der Wetterbericht allerdings durchwachsen und die Erfahrung vom gestrigen Tag noch prominent im Gedächtnis.

Vorbei am Ziegenstall erreichen wir die Quellfassung, hier treten wir nun in den Wald ein, der bis zur Alm für relativ feinen Schatten, besonders im Sommer sorgt.

Über den Alten Almenweg steigen wir nun höher, der Weg kreuzt immer wieder kleine Pfade. Da Sara ein wenig hinter uns geblieben ist, legen wir Tschurtschenpfeile aus…

Im Laufe der Tour bauen sich wieder Turmwolken auf, fast der gleiche Ablauf wie gestern. Wir sind gespannt, ob wir ohne „Wetter“ durchkommen.

Auf der Alm ist, dem Wetter geschuldet, nicht so viel los, aber das Menü ist sehr vielversprechend und so bestellen wir uns das Tagesspecial, Fleischlaiberln mit Kartoffelsalat oder Pommes.

Das Essen ist wunderbar, die Alm eine zwar eine kleine Karte, dafür ist alles darauf absolut empfehlenswert! Top…

Leider wird das Wetter immer schlechter, daher bleiben wir nur zum Essen und dann machen wir uns schon wieder auf ins Tal. Wir folgen dem Aufstiegsweg,

Der Abstieg verläuft schnell und trocken, wir haben mit dem Wetter dann doch mehr Glück, es regnet nicht und schaut auch nicht danach aus.

Eine tolle Tour mit Biggi und den Kindern, hoffentlich schaffen wir das bald wieder mal!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3,17 h
Gesamtlänge: 9,10 km
Höhenmeter: △ 651 m / ▽ 635 m

260509 Wanderung Walder Jöchl (1.639m)

Wieder bricht ein wunderbares Wochenende an, heute wollen wir auf das Walder Jöchl über die Walderalm wandern. Wir starten in Gnadenwald an einem Privatparkplatz, kurz hinter dem Haus beginnt schon der Steig.

Dieser führt uns auf kleinen, feinen Steigen höher, bald erreichen wir die Forststraße.

Über diese gehen wir, bei diesem Wetter nicht anders erwartet, natürlich nicht alleine unserem Ziel entgegen. Auf einer Bank genießen wir die Aussicht auf das Inntal.

Vor der Walder Alm erreichen wir eine Feuchtwiese, die trotz dieses trockenen Frühjahrs doch genügend Nass für Dotterblumen gespeichert hat.

Der Ausblick in die Tuxer Alpen ist grandios, und von hier sieht man, dass noch sehr viel Schnee in den höheren Lagen vorhanden ist.

Wir erreichen die Walderalm Kapelle, zweigen aber kurz vorher nach rechts ab, unser Ziel liegt noch ein Stück weiter.

Die Walder Alm hat eine der schönsten Lagen, die ich kenne. Im Hintergrund die Huderbankspitze und links davon der Hundskopf. Und der Boden rund um die Alm lädt zum Rasten ein.

Wir erreichen das Walder Jöchl (1.639m). Das Wetter ist, wie schon prognostiziert, rasch schlechter geworden, wir haben schon die ersten Regentropfen gespürt.

Über dem Überschalljoch zieht ein Gewitter herein, daher bleiben wir nicht lange am Jöchl.

Wir suchen und einen Unterstand, dort genießen wir unsere Jause, bevor wir den Rückweg zur Alm antreten.

Mittlerweile ist es dunkel geworden, in der Ferne hören wir das eine oder andere Donnergrollen, wir beschleunigen unseren Schritt.

Über uns schiebt sich die Gewitterfront, wieder spüren wir ein paar Tropfen, dann ist auch wieder vorbei. Im Karwendel ist es richtig dunkel, wir gehen aber in Richtung Inntal, dort hellt es wieder auf.

Ein paar Mal glauben wir, das Gewitter und der Regen würde uns erreichen, aber wir kommen unbeschadet und trocken im Tal an. Eine feine Wanderung mit ein wenig Glück beim Wetter!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:13 h
Gesamtlänge: 10,30 km
Höhenmeter: △ 764 m / ▽ 760 m

260502 Wanderung St. Magdalena im Halltal (1.287m)

Bei schönstem Wetter machen wir, das sind Brigitte, Georg, Ingrid, Christian und ich eine Wanderung ins wunderschöne Halltal.

Wir spazieren am Fluchtsteig talein, hoch über dem Talboden des Tal und über dem Hallbach!

An einer Stelle erodiert der Weg schon seit vielen Jahren immer mehr ab, hier sieht man gut, wie sich das Tal Jahr für Jahr verändert.

Wie nehmen beim Eibental-Schild den rechten Weg, der steil hinauf in den Eigenwald führt.

Die Natur ist auch hier erwacht, dennoch ist der Wald noch nicht ganz so dicht. Georg kann eine Gämse beobachten, die zwischen den Bäumen grast.

An einer Stelle haben wir eine wunderschöne Aussicht auf die tolle Hüttenspitze, die wir schon ein paar Mal bestiegen haben.

Der Weg führt weiter nach St. Magdalena im Halltal, dort machen wir eine feine Rast und genießen die Gastlichkeit des Hauses.

Gestärkt wandern wir über den unteren Weg wieder retour zum Hackl, wir kommen an der zweiten Ladhütte vorbei, dort treffen wir wieder auf den Aufstiegsweg.

Beim Bettelwurfeck ist der Fluchtsteig meiner Meinung nach am Schönsten. Wenn man dann um die Kurve tritt…

… öffnet sich der Blick auf das Halltal und die Tuxer Alpen. Herrliche Aussicht bei perfektem Wetter.

Ein Ausflug ins Halltal ist immer weder ein Erlebnis, von diesem Tal kann ich einfach nicht genug bekommen. Gemütlich, Klettersteig, lange Touren, alles ist hier möglich…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:33 h
Gesamtlänge: 7,79 km
Höhenmeter: △ 525 m / ▽ 531 m

250501 Wanderung Aldranser Alm (1.511m)

Wunderbares, fast schon zu warmes Frühlingswetter treibt Biggi und mich hinaus in die Natur. Heute ist „Tag der Arbeit“ und auch Eröffnung der Aldranser Alm. Somit steht das Ziel schon mal fest…

Wir fahren mit dem Bus nach Rinn, von dort starten wir über den Rinner Almensteig in angenehmer Steigung höher und höher.

Die Natur wacht jetzt wirklich auf, über blüht es, die Vögel zwischen von den Bäumen, sogar einen Specht hören wir hoch über uns… sehen können wir ihn nicht.

Neben dem Feiertag ist heute noch ein großer Event. das „Innsbruck Alpin“-Trailwochenende. Und die Läufer, wenn gleich erst morgen, werden auch hier vorbeikommen.

Wir erreichen nach kurzer, feiner Wanderung die Rinner Alm (1.394m).

Auf der sonnigen Terrasse sitzen schon einige Leute und genießen den wunderschönen Tag.

Wir wollen aber weiter zur nächsten Alm, die Aldranser Alm kann über einen feinen Waldweg und am Schluss über ein kurzes Stück Forststraße erreicht werden.

Dort sind auch schon einige Leute eingetroffen, der erste Tag hat sich doch gut herumgesprochen. Wir finden ein feines Plätzchen in der Sonne, es ist richtig fein!

Johanna, die Hüttenwirtin ist schon voll im Einsatz, zusätzlich ist sein ein paar Helfer da. Ich bestelle mir einen köstlichen Wurstsalat und ein Bier, Biggi ist heute lieber Süß am weg, die hat einen Kaffee mit Kuchen!

Wir bleiben noch eine weile Sitzen, es ist total gemütlich hier oben. Doch irgendwann müssen wir doch wieder hinunter ins Tal.

Über den Almenweg erreichen wir Fagslung, über die Industriezone und den Waldweg erreichen wir schlussendlich wieder Aldrans.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:10 h
Gesamtlänge: 9,78 km
Höhenmeter: △ 616 m / ▽ 731 m

260423 Radltour ins Unterland

Nach der Arbeit, bei Goldwetter, entschließe ich mich, noch eine Runde ins Unterinntal zu fahren. Ich starte von der Arbeit, fahre am Inntalradweg entlang in Richtung Hall in Tirol

Der Weg führt weiter an Volders, Wattens vorbei über schöne Wiesen und Felder. In Kolsass ist dann Schluss, ich drehe um und fahre zuerst einen Teil des Weges zurück.

Bei der Karlskirche in Volders zweige ich nach Volderwald ab, nun kommen ein paar Höhenmeter auf mich zu. Die enge Straße bei der Kirche ist das unangenehmste Stück dank der „rücksichtsvollen“ Autofahrer.

Beim Glockenhof zweige ich in das wunderschöne Zimmertal ein, nun fahre ich auf feinen Straßen in Richtung Aldrans.

Über Taxerhof und Herzsee erreiche ich Aldrans, im Dorfgasthaus bestelle ich mir ein verdientes Bier und raste mich auf der Terrasse aus!

Eine feine, schnelle Runde nach der Arbeit!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:59 h
Gesamtlänge: 42,41 km
Höhenmeter: △ 420 m / ▽ 221 m