Tag 1 – 19.05.2026
Jedes Jahr im Frühjahr kommt eine Gruppe Schüler aus Luxenburg zu uns, um als Schulaktivität unter anderem eine Canyoningtour durchzuführen. Dankenswerterweise holt mich Clemens hier immer wieder an Bord, damit ich hier mitgehen kann.

Die Tour führt uns in die Stuibenfälle, hier können sich die Schüler austoben. Wir starten mit einer Badeeinlage, um die Anzüge „tourenfit“ zu bekommen, dann starten wir gleich mit einem Sprung in die Schlucht.

Der Start ist immer ein ca. 4m hoher Sprung ins kühle Nass…

Zwei große Abseiler und viele Sprünge stehen auf dem Programm. Das Wetter ist warm, aber nicht heiß, das Wasser besonders im Oberlauf kalt wie immer.

Am großen Abseiler müssen die Leute ein wenig warten, die Gruppe ist heuer aber um ein Stück kleiner, das macht das durchgehen durch die Schlucht recht angenehm.

Bald haben wir die beiden Abseiler hinter uns, dann geht´s nur noch ums Springen.

Nicht jeder will springen, aber im Großen und Ganzen sind alle mutig genug, sich von den Klippen zu stürzen.

Bald schon macht sich die Wassertemperatur bemerkbar, so manch einer ist gut durchgefroren.

Wir sind allerdings schon fast am Schluss der Tour, erst kommt die „Arschbombe“, dann der „Geländersprung“, das Highlight der Tour.

Wiederum bin ich überrascht, fast jeder will den hohen Spung machen. Technisch nicht schwierig, aber hohe und ausgesetzt… alle sind begeistert!

Die letzten kleinen Plungen und Sprünge schaffen dann noch alle, schließlich erreichen wir wohlbehalten wieder das Auto.
Tourendaten
Gesamtdauer: 2:58 h
Gesamtlänge: 5,69 km
Höhenmeter: △ 150 m / ▽ 150 m


Tag 2 – 20.05.2026
Heute ist der zweite Teil der Gruppe an der Reihe, Abendgespräche haben die neuen Aspiranten schon auf die tolle Tour vorbereitet.

Wieder starten wir mit den zwei Abseilern, rasch wird ein Schüler nach dem Anderen über den Absatz abgelassen.

Unten warten ein kleiner Sprung ins kühle Nass, Abkühlung wieder garantiert.

Am großen Abseiler ist das Überraschungsmoment wieder groß, es geht doch über 30m in die Tiefe.

Danach kommt eine kurze Schwimmstrecke, die allerdings in sehr kaltem Wasser trotz der Neoprenanzüge herausfordernd ist.

Wieder springen direkt im Anschluss fast alle über den hohen Sprung, dann ist Zeit zum Aufwärmen.


Bevor wir das Gehstück erreichen, müssen die Canyoning-Asprianten noch den „Jesuswalk“ absolvieren, eine Geschicklichkeitsübung, die lustig zum zuschauen ist.

Im unteren Teil stehen wieder „Arschbombe“, „Geländersprung“ und die letzte Schwimmstrecke auf dem Programm.

Dann erreichen wir den aller letzten Sprung in einen schönen Plungen, dann hat auch die zweite Gruppe das große Abenteuer geschafft.

Es waren wieder zwei sehr tolle Touren, die ich hier machen durfte. Alle haben ihr Bestes gegeben und im Nachhinein sind alle sehr stolz!
Tourendaten
Gesamtdauer: 2:44 h
Gesamtlänge: 5,42 km
Höhenmeter: ca. △ 150 m / ▽ 150 m



















































































































































