Es ist warm, leider hat die Sonne heute einen schlechten Stand, hohe Schleierwolken verhindern einen ungetrübten Sonnenschein. Biggi und ich wollen schon lange zur Kaiser-Maximilian-Grotte wandern, heute ist der perfekte Tag.

Wir starten beim Parkplatz bei der Rettung in Zirl, zuerst folgen wir dem Fahrweg ins Brunntal. Dann zweigt der Pfad in den ehemaligen Steinbruch ab, dieser wird im oberen Bereich durchstiegen.

Schon im Steinbruch sehen wir die ersten Gämsen, die hier rasten und den bunten Wanderer genauso interessiert begaffen, wie wir das machen…

Wenn der Trubel dann doch ein wenig zu groß wird, dann hüpfen die Paarhufer leichtfüßig über steile Felsabbrüche und sichern sich so wieder einen gewissen Sicherheitsabstand zu den ihnen suspekten Geschöpfen.

Wir, die suspekten Geschöpfe, haben aber eh ein anderes Ziel, wir wandern nach dem Steinbruch über den Steig, unterhalb von spektakulären Kletterwänden.

Bei der Grotte machen wir eine kurze Pause, es sind einige Leute vom Klettersteig herübergestiegen, 3 Leute steigen gerade „verkehrt“ und teils ohne Helm in den Klettersteig, um über diesen abzusteigen.

Wir bewundern das große Holzkreuz und die Büste von Kaiser Maximilian. Diese wurde 1936 in Gedenk an die Sage vom Kaiser und der wundersamen Rettung aus seiner misslichen Lage hier aufgestellt. Der Kaiser wurde von Johannes Obleitner, dem Onkel von Karl Obleitner geschnitzt. Und eben dieser hat die Ruperti-Kapelle im Halltal restauriert…

Lange bleiben wir nicht sitzen, das Wetter ist leider nicht so gemütlich. Wir steigen über den selben Steig wieder ab.

Ein Blick zurück in die zum Teil künstlich erweiterte Grotte zeigt dessen Größe!

Über den Steig, den Steinbruch und eine kurze Stahlstiege erreichen wir wieder den Fahrweg ins Brunntal, der uns zurück zum Auto bringt

Wieder einmal haben wir den Tag gut genutzt, trotz nicht so tollem Wetter. Die Wanderung zur Grotte ist einfach, die Aussicht spektakulär. Ideal für einen gemütlichen Sonntag.
Tourendaten
Gesamtdauer: 1:41 h
Gesamtlänge: 3,98 km
Höhenmeter: △ 251 m / ▽ 249 m






































































































