Es ist ein schöner Tag, Ingrid und Christian sind im Lande, da beschließen wir, Biggi und ich eine gemeinsame Skitour auf den Schartenkogel zu machen. Wir treffen uns bei der Talstation und fahren mit der Gondel nach Halsmarter.
Den ersten Teil wandern wir über die alte Lifttrasse höher, der Schnee ist heute gut und griffig.

Schnell steigen wir höher und höher, es sind schon einige Leute beim Aufstieg… fast mehr als eigentliche Skifahrer.

Das Wetter ist heute echt super, es ist relativ warm und der Himmel ist wolkenlos. Daher verschwinden die Jacken bald mal im Rucksack und wir können eine frühlingshafte Tour machen.

Die Lifttrasse ist war steil, aber, weil gut präpariert, sehr fein zu gehen. Schon bald taucht die Bergstation im Blickfeld auf, den ersten Teil der Tour haben wir schon bald hinter uns.

Kurz nach der Bergstation zweigen wir auf den Sommerweg zum Schartenkogel ab. Das erste kurze Stück, der „Einstieg“ ist wie immer extrem blöd zu gehen, doch sobald wir diesen Teil mehr rutschend als gleitend überstanden haben, sind wir in feinem Skigelände!

Ein Blick in die „Kalte Kuchl“ zeigt uns, dass der Lift in ebendieser steht, und zwar schon länger. An der Bergstation hatten wir gesehen, dass die „Kalte Kuchl“ gesperrt ist, uns aber keinen Reim darauf machen können.

Der Weg zum Schartenkogel ist einfach, und auch einfach wunderschön. Biggi und ich gehen diesen Weg sehr gerne, fast wie ein kleiner Sonntagsspaziergang.

Spuren führen mehrere empor, wir entscheiden uns heute für eine der mittleren Spuren über den wenig steilen Gipfelhang. Lawinen sind in diesem Gelände hier überhaupt kein Thema, aber die Ostseite des Schartenkogels (hinab ins Voldertal) ist berüchtigt!

Überraschend gut ist die Spur auf den Gipfel angelegt, dennoch fällt auch hier wieder die eindeutige Schneearmut des heurigen Jahres ins Auge. Es ist schon ein wunder, dass die meisten Skigebiete mit sehr guten Pistenverhältnissen aufwarten können.

Schließlich erreichen wir den Schartenkogel, schon viele Leute sind hier vor uns angekommen. Wir finden einen freien Flecken und richten uns für die Abfahrt her. Wir wollen noch bei der Alm einkehren.

Es ist heute sogar relativ windstill auf dem Gipfel, so können wir den Aufenthalt noch mehr genießen. Es ist ein wunderbarer Tag und war ein toller Aufstieg.

Der Blick ins hintere Voldertal offenbart noch einigen Schnee, der doch hier in der Höhe gefallen ist. Evtl. geht doch noch die eine oder andere Frühjahrstour.

Wir fahren vom Gipfel noch ab zur Tulfeinalm, dort ist trotz eingestelltem Sessellift was los, einige Skifahrer sind dennoch herüber gefahren, auch Rodler und natürlich Skitourengeher sind hier. Wir finden einen feinen Platz in der Sonne, es ist sehr fein und wir genießen den warmen Nachmittag bei Speis und Trank!
Tourendaten
Gesamtdauer: 2:15 h
Gesamtlänge: 7,38 km
Höhenmeter: △ 770 m / ▽ 743 m
Lawinenstufe: 2 (über 2000m, Altschnee)


























































































































