260809 Bergtour Sonnenspitze (2.639 m)

Am Vormittag hatte ich heute Mesnerdienst bei der Sonntagsmesse, daher kann ich erst spät zu einer Sporteinlage starten. Heute steht die Viggar- und Sonnenspitze auf dem Programm. Mit dem Bus fahre ich zum Patscherkofel, dann mit der Gondel hoch zur Bergstation. Hier starte ich meine Wanderung.

Einen kleinen Fakt habe ich bei der Planung heute übersehen, es ist der TT-Wandercup am Zirbenweg, dementsprechend viele Leute sind am Weg. Ich lasse ich aber nicht drausbringen und wandere flott los.

Den ersten Teil des Weges teile ich mit Hundertschaften, die ich an geeigneten Stellen immer wieder überholen kann. Schlussendlich stören die vielen Leute dann doch nicht wie befürchtet

Ab dem Abzweiger zur Viggarspitze beruhigt sich der Rummel und bald schon bin ich „fast“ alleine am Weg.

Oben am Gipfel kann ich ein paar Leute ausmachen, aber es ist dennoch ruhig und beschaulich. Das Wetter ist mittlerweile recht warm, aber ein kühlender Wind aus Süden macht den Gang doch aushaltbar.

Der Gipfel der Viggarspitze bietet eine wunderbare Aussicht auf das Inntal, den Patscherkofel und die wunderschöne Tiroler Bergwelt im Generellen.

Nur kurz verweile ich am Gipfel, trinke einen Schluck Wasser und steige dann über den Ostgrat hinab zum weiteren Weg.

Das Gelände wird nun steiniger, der Pfad ist aber wunderbar angelegt und so komme ich rasch weiter, immer wieder von schönen Szenerien begleitet.

Ins hintere Arztal verläuft der Weg erst flach, gegen Ende, beim Aufstieg zur Glungezerhütte steilt es auf.

Ich erreiche die Glungezerhütte, bzw. den Boden direkt davor. Ich steige aber linkerhand vorbei an der Hütte hinauf zur Sonnenspitze (2.639m).

Hier sind ein doch mehr Leute am höchsten Punkt meiner Tour, ein schnelles Gipfelfoto gönne ich mir, dann steige ich an der Hütte vorbei zum Glungezergipfel auf.

Auch hier lagern einige Leute, ich genieße kurz den Ausblick auf das Unterinntal und die neue Baustelle am Schartenkogel. Hier entsteht der Optik nach Großes… ich bin schon gespannt. Eine neue Seilbahn und evtl. auch ein Restaurant. Ich bin gespannt.

Der Gipfel ist aktuell gesperrt, ein Durchkommen wahrscheinlich nur mit Aufwand möglich. Daher gehe ich der Piste entlang erst in Richtung Tulfeinalm, dann weiter zum Zirbenweg.

Der 2er-Sessellift in der Kalten Kuchl ist wohl nicht mehr lange existent, hier soll auch ein neues Liftsystem installiert werden. Der Glungezer erfährt ein Facelifting.

Bei der Tulfeinalm vorbei erreiche ich wieder den Zirbenweg. Ich habe mich während der Tour entschlossen, wieder zurück zum Patscherkofel zu wandern, das Wetter ist heute einfach ein Traum.

Flott marschiere ich immer weiter nach Westen, der erst in weiter Ferne erscheinende Patscherkofel rückt immer näher. Noch ein paar Kurven, dann stehe ich auch wieder vor der Bergstation.

Eine flotte Tour, die mir bei wunderschönem Wetter echt Spaß gemacht hat. Im Tal sehe ich meinen Bus davonrauschen, daher geht sich noch ein Bier im Gastgarten aus. Das schmeckt, so lässt es sich leben.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:48 h
Gesamtlänge: 18,00 km
Höhenmeter: △ 1.012 m / ▽ 1.008 m

260808 Wandern Aldranser Alm (1.511m)

Heute bin ich mal alleine am Weg, da bietet sich eine schnelle Runde auf die Rinner- und Aldranser Alm an. Ich starte am Kirchplatz in Rinn, dorthin fahre ich erst mit dem Bus.

Der Steig auf die Rinner Alm, fein durch den Wald angelegt, ist mir der liebste Aufstieg auf die Mittelgebirgsalmen. Hier hat man schöne Wege und wenig Frostweghatscher.

Es ist trotz Bewölkung recht warm, dennoch bin ich heute recht flott am Weg.

Nach 38 Minuten erreiche ich die Rinner Alm, die Bänke sind gut gefüllt. Während ich über die Terrasse spaziere, fällt mir auf, dass ich hier heuer noch gar nie eingekehrt bin. Das sollte ich wohl bald mal ändern.

Heute allerdings bin ich auf dem Sprung, mein nächstes Ziel wartet schon. Zuerst durch den Wald, dann noch ein Stück über den Forstweg strebe ich höher und höher.

Bald schon sehe ich die Alm vor mir auftauchen…

… hier ist heute nicht ganz so viel los, ich grüße die Belegschaft, doch auch hier wird heute nicht eingekehrt. Nach einem kurzen Wortwechsel mit Johanna, der Hüttenwirtin, wander ich weiter gen Westen.

Ein Blick zurück auf die Alm offenbart, wie stark hier in den letzten Jahren ausgeholzt wurde. Die Alm liegt sehr schön auf einer kleinen Stufe, mit tollem Ausblick auf das Inntal.

Es ist noch früh im Jahr, allerdings hängen die Vogelbeeren schon in dicken Dolden an den Sträuchern. Viel zu früh…

Am alten Almenweg steigen ich nun wieder hinab ins Tal, der Himmel klart auf und es ist schön geworden.

Ich spaziere durch Sistrans hindurch, dann komme ich zum Bienenlehrpfad nördlich von Sistrans.

Hier wurde ein schönes Biotop mit Lehrtafeln für Klein und Groß aufgestellt, eine feine Oase mitten in den Feldern.

Rückblickend sehe ich nochmals die Almen hoch oben am Berg, die Gipfel sind schon wieder im Wolkenkleid versteckt.

Zuhause rufe ich Biggi an, der Tag ist perfekt, um noch eine Runde an den Lanser See zu spazieren und ein wenig zu schwimmen.

Ein feiner Nachmittag mit ein paar Schwimmeinlagen, dann gönnen wir uns noch einen Spritzer (Weisswein/Soda) an der Strandbar. Diesen müssen wir allerdings mit gefühlt Millionen Wespen teilen… daher bleibt es nur bei einem Getränk.

Das war heute eine feine Tour mit gemütlichem Abschluss am Lanser See. Eine Runde Sache, würde ich sagen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:28 h
Gesamtlänge: 10,96 km
Höhenmeter: △ 662 m / ▽ 823 m

260801 Bergtour Koflerjoch (1.861m)

Ich habe von gestern auf heute auf der Hütte übernachtet, am Morgen kommen Maggo und Papa mich abholen, wir wollen heute auf das Koflerjoch steigen. Wir sind früh am Weg, es soll heute heiß werden.

Die Hütte räume ich noch schnell auf und mache sie Wetterfest, denn wir kommen hier nicht mehr vorbei. Die gemähte Wiese ist eine Freude zum anschauen, langsam wächst das Gras aber schon wieder nach.

Von der Hütte wechseln wir auf den Forstweg, dem wir ca. 15min. folgen. Dann erreichen wir den Säulingsteig, der zur wieder neu bewirtschafteten Hütte führt.

Es hat gestern ein wenig geregnet, daher treffen wir auch gleich auf ein paar „Regenmändle“, Alpensalamander, die sich im regen- und taunassen Gras tummeln.

Wir passieren das Pflacher Älpele, die ehemalige Viehalm der Pflacher, dann bewegen wir uns über saftige Wiesen hinauf zum Grat des Koflerjochs.

Am Grat wächst wie jedes Jahr der Eisenhut in dichten Büchseln, ich kenne keinen anderen Platz, an dem so viel Eisenhug steht. Das tiefe Blau ist eine Augenweide.

Noch schaut das Wetter gut aus, keine Gewitterwolken am Himmel. Die Aussicht vom Grat zu den Tannheimer Bergen mit Gehren-, Köllenspitz, Gimpel und Schlicke ist grandios.

Der Säuling lacht hinter uns herüber, dort sehen wir schon einige Leute auf dem Gipfel stehen. Wir haben eindeutig die ruhigere Tour gewählt.

Bald kommt der Gipfel in Sicht. Zum Glück sind wir früh am Weg, die Latschenfelder wären in der Mittagshitze wohl kaum angenehm.

Am Gipfel machen wir eine kurze Pause, ein angenehmer Wind umweht uns. Wir genießen die Aussicht und bleiben dennoch nicht allzu lange sitzen. Ich genieße eine kleine Jause mit Banane und Apfel.

Der Gipfel steht genau an der Grenze, schaut man nach Süden, sieht man den Reuttner Talkessel, im Norden sind die Almwiesen der Kofelalpe zu sehen. Das Klingeln der Kuhglocken dringt bis zu uns herauf.

Obwohl es warm ist, kühl uns der stehtige Wind aus und wir beschließen, weiter zu gehen. Unser nächstes Ziel sind die Sattelköpfe.

Der Weg führt allerdings nicht direkt über die Köpfe, sondern linkerhand vorbei, die Gipfel sind aber bis oben bewaldet und lassen wohl kaum eine Aussicht zu.

Dann erreichen wir die Dürrenberger Alm, diese wird gerade geöffnet. Im Hintergrund sehen wir den schönen Thaneller, der den Talkessel von Reutte dominiert.

Trotz der frühen Stunde, wir sind schon über zwei Stunden am Weg, gönnen wir uns ein Bierchen. Obendrein bekommen wir noch einen Schnaps.

So gestärkt wandern wir weiter über die Falzkopfalpe. Dort sitzt der Verantwortliche mit bayrisch anmutendem Hemd vor der Hütte. Papa kann sich einen lustigen Kommentar nicht verkneifen.

Weiter unten treffen wir noch ein paar Pferde, die hier oben auf Sommerfrische sind und ein wahres Paradies haben!

Ab hier kreuzen wir immer wieder die Forststraße, und schließlich erreichen wir den Lettenbach und dann auch den Parkplatz.

Wir sind zufrieden mit unserer tollen Runde, Papa lädt uns noch auf eine Pizza im Nati ein, so runden wir die feine Wanderung ab.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:15 h
Gesamtlänge: 9,87 km
Höhenmeter: △ 844 m / ▽ 1.045 m

270728 Mountainbike Aldranser Alm (1.511m)

Heute bin ich ein wenig später dran, auf die Alm zu radeln. Dafür ist es nicht ganz so heiß wie unter Tags. Die Auffahrt über den Forstweg verläuft ruhig, bald erreiche ich die Alm.

Heute sitze ich ein wenig länger, so komme ich in den Genuss eines Wunderschönen Sonnenuntergangs. Es ist magisch, wie die Sonne hinter dem Karwendel versinkt.

Die Stimmung während und nach dem Sonnenuntergang ist einfach nur toll, die Fahren sind wunderschön. Solche Aufnahmen mache ich normalerweise bei den Skitouren auf den Schartenkogel…

In weiser Voraussicht habe ich mir Taschenlampe und Jacke eingepackt, diese sind nun sehr gern verwendete Gebrauchsgegenstände. So gerüstet sause ich über den gleichen Weg wieder zurück nach Hause.

Wie immer eine tolle Tour, heute hatte ich leider das Essen auslassen müssen!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:42 h
Gesamtlänge: 14,84 km
Höhenmeter: △ 761 m / ▽ 758 m

260710 – 260712 Mähwochenende

Jedes Jahr wieder steht ein besonderer Event für mich am Programm… das Mähen der Wiese auf der Hütte. Heuer ist das Gras schön hoch und wir sind viele Helfer. Brigitte, Letu und ich gehen schon am Freitag auf die Hütte, am Samstag und Sonntag kommen noch Mama und Papa zum Helfen hoch.

Letu ist heuer besonders fleißig, mähen mit der Sense, rechen, er ist heuer sehr motiviert. Das freut mich, denn viele Hände machen der Arbeit ein schnelles Ende.

Die Bremsen und Wespen sind heuer wieder mal richtig lästig, wir werden reihum immer wieder gestochen.

Fleissig arbeiten wir uns über das Feld, heuer schneiden wir wieder mal mehr an den Waldrand, die Verbuschung beginnt schleichend, aber unübersehbar. Da müssen wir wieder mal reinfahren!

Am Nachmittag, wann es zu heiß zum Arbeiten ist, entspannen wir entweder auf der Hütte oder fahren an einen der vielen feinen Seen, bevorzugt zum Urisee, weil der so nahe ist.

Am Sonntag Mittag haben wir alles geschafft, die Wiese ist wieder gemäht, es schaut hübsch aus. So kann sich die Wiese wieder entfalten, wir sehen uns dann spätestens nächstes Jahr wieder…

260705 Mountainbike Aldranser Alm (1.511m)

Wenn ich eine schnelle sportliche Einlage brauche und nicht so viel Zeit habe, dann ist die Aldranser Alm mein Ziel Nummero Uno! Ich kann direkt von zu Hause losfahren, der Weg ist angenehm und die Alm urig! Also alle Zutaten für einen feinen Ausflug.

Über einen kleinen Waldweg, das Industriezentrum und die Starkensiedlung erreiche ich den Forstweg und Mountainbikeweg 554. Am Wegesrand blüht das Knabenkraut, dass es nur so eine Freude ist!

Das Wetter ist perfekt, es ist nicht ganz so heiß, und dennoch hat man richtiges Sommerwetter-Feeling…

Ich erreiche die Alm, heute ist gar nicht so viel los. Gleich bei der Ankunft bekomme ich ein Bier kredenzt und ich genieße die Pause in der Sonne!

Der Magen knurrt, da bestelle ich mir noch eine Saure Wurst… die ist hier in der Höhe und bei genau dieser Alm einfach phänomenal. Gemütlich esse und trinke ich, genieße die Ruhe und freue mich über einen gelungenen Ausflug.

Bestimmt bin ich bald wieder hier oben, ich freu mich auf jeden Fall schon wieder!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:32 h
Gesamtlänge: 14,65 km
Höhenmeter: △ 788 m / ▽ 750 m

260622 – 260623 Frankreich 1 – Straßburg

Tag 1 Ankunft

Unser Frankreichurlaub beginnt, genauer gesagt fahren wir mit Zwischenstopps in die Normandie. Unser erster Halt findet in Strassburg statt. Nachdem wir die letzten Tage auf der Hütte waren, sind wir schon in Urlaubsstimmung.
Nach einem guten Frühstück bei Mama fahren wir über Deutschland in den Elsass.

Die Fahrt ist angenehm, wir haben keinerlei Verzögerungen und erreichen bald unser Ziel. Rasch sind wir im Hote eingecheckt und dann machen wir uns schon auf, die schöne Stadt zu erkunden. Es ist sehr heiß, daher kehren wir gleich am Anfang auf ein Getränk an einem der Kanäle ein.

Anschließend spazieren wir durch die wunderschöne Innenstadt, besonders die Kanäle machen was her, alles ist wunderschön hergerichtet und gemütlich.

Über „Petite France“, einen pittoresken Stadtteil finden wir uns schließlich im Zentrum wieder.

Ist Orientierung in der Stadt ist denkbar einfach, die Distanzen moderat. So können wir alles zu Fuß erkunden.

Am Abend finden wir dann noch ein kleines syrisches Lokal, hier beschließen wir zu essen. Das Ambiente ist in Ordnung, das Essen hervorragend. So beschließen wir den ersten Tag.

Tag 2 – Strassburg

In der Früh starten wir gleich mal zu einem kleinen Café, hier gönnen wir uns einen Cappuchino und ein Croissant. Beim Zurückbringen der Tableaus passiert mir ein Missgeschick, alles fällt auf den Boden… morgen müssen wir uns wohl ein anderes Lokal suchen…

Heute steht der „Strassburger Münster“ auf dem Programm, Dieser berühmte Dom, bis 1874 war der Turm sogar das höchste Bauwerk der Menschheit. Staunend stehen wir schließlich vor dem kolossalen Bauwerk.

Natürlich wollen wir den gotischen Bau auch von Innen anschauen, nicht minder beeindruckend sind hier die Dimensionen. Ich stelle mir hier immer wieder die Frage, wie die Leute zu jenen Zeiten fähig waren, solche Bauwerke zu errichten.

Den Turm wollen wir dann auch noch besichtigen, über unzählige Treppen steigen wir in schwindelerregende Höhen…

… und bewundern die grandiose Aussicht von der Plattform unterhalb des Turms.

Es ist mittlerweile wieder sehr heiß geworden, wir sind mitten in einer Hitzewelle in Europa, hier in Strassburg merkt man das auch sehr gut.

Gotische Bauwerke sind in meinen Augen wunderschön und beeindruckend. Überall Türmchen, Bögen und allerlei Zierrat…

Der Weg nach unten ist wegen der Hitze fast gleich anstrengend wie der Aufstieg, unzählige Treppen später stehen wir wieder vor dem Münster.

Auch der Eingang zum Münster ist mit wunderschönen Figuren und Ausschmückungen versehen.

Unterwegs entdecken wir einen netten Platz, hier beschließen wir, später zu Abend zu essen.

Wieder wandern wir zu den Kanälen, hier ist die Luft frischer, eine leichte Brise bringt Erleichterung von der drückenden Hitze.

Am späteren Nachmittag ziehen wir uns ins Hotel zurück, machen eine Pause, bevor wir am Abend wieder in die Stadt spazieren.

Am Abend gehen wir in das lokale Gasthaus besuchen, ein sehr gemütlicher Platz ist bald gefunden und wir sitzen im Schatten und genießen die Elsässer Küche.

Die Temperaturen sind nun angenehm, wir sitzen länger und haben feine Gespräche, das Urlaubsfeeling wird immer stärker… wir sind im Urlaub angekommen!

Nach dem Essen gehen wir durch die Stadt, mittlerweile kennen wir unsere Wege, zurück zum Hotel. Die Abendstimmung und Temperatur ist nun wunderbar angenehm, die Hitze des Tages fast vergessen.

Speziell die Kanäle, nun schön beleuchtet und mit Spiegelungen im Wasser schauen sehr pittoresk aus.

Müde, aber zufrieden fallen wir schlussendlich ins Bett. Morgen geht´s weiter nach Dieppe. Dort werden wir Maria, die Tochter von Brigitte treffen…

260621 Wanderung Säulinghaus (1.720m)

Heute beginnt unser Urlaub, wir fahren in die Normandie. Davor haben wir aber beschlossen, noch zwei Tage auf der Hütte zu verbringen, sozusagen als Einstimmung. Mittlerweile rollt eine Hitzewelle über Europa, aber im Ausserfern ist es noch aushaltbar. Gleich in der Früh starten wir direkt von der Hütte den Aufsteig zum Säulinghaus.

Zuerst müssen wir von der Hütte über den Forstweg zum Steig queren. Obwohl es ein langweilige Straße ist, ist es dennoch immer ein feiner Start zum Aufwärmen

Schließlich erreichen wir den Steig, der uns durchs Klemmtal in kühlere Höhen bringt.

Wir haben beschlossen, erst durch das Klemmtal hinauf zum Pflacher Älpele und dann über den Verbindungweg zu Säulinghaus zu gehen.

Bald schon erreichen wir den kleinen, aber schönen Boden beim Älpele. Die noble Jagdhütte fasziniert mich immer wieder, wobei ich noch nie Besucher gesehen habe.

Das Pflacher Älpele wird zwar nicht mehr für landwirtschaftliche Zwecke verwendet, aber dennoch ist die Alm vor ein paar Jahren gründlich renoviert worden und ist aktuell privat verpacktet.

Die Aussicht von diesem Platz über das Klemmtal ist eine meiner Lieblingsaussichten auf den Talkessel von Reutte…

Über den Verbindungsweg gehen wir nun in Richtung Säulingsteig.

Der Steig zweigt direkt von der Forststraße ab, dann wird es ein wenig steiler. Das Haupt des Säulings schaut mit seinen Südwänden mächtig und unnahbar aus.

Der Steig zieht angenehm durch alte Waldbestände und Kräuterwiesen…

… und mündet schließlich am wunderschönen Boden vor der Hütte…

Hier wächst und gedeiht gefühlt alles, was man sich in diesen Lagen vorstellen kann…

… auch Gelben Enzian sehen wir!

Das Säulinghaus, viele Jahre von den Naturfreunden betreut, hat seit heuer neue Besitzer. Nachdem die Zukunft ungewiss war, haben sich zwei Locals um die Hütte bemüht. Das wollen wir heute gleich mal testen… die Karte ist klein, aber fein und die Wirtsleute total freundlich.

So genießen wir eine feine Pause, lassen die Seele baumeln und freuen uns am schönen Leben!

Beim Abstieg schauen wir immer wieder, was es zu entdecken gibt, sogar einen Schillerfalter entdecken wir auf unserem Weg.
Bald schon erreichen wir wieder die Hüttenwiese, wir nehmen einen Weg querfeldein, und erreichen kurz darauf die gemütliche Hütte…

Eine feine Wanderung mit gemütlicher Einkehr ist wieder zu Ende, aber bestimmt kommen wir bald wieder hier her!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:16 h
Gesamtlänge: 8,25 km
Höhenmeter: △ 646 m / ▽ 634 m

260614 Wanderung Judenstein

Nachdem wir gestern auf der Aldranser Alm waren, steht heute eine weitere Wanderung in der Umgebung am Programm. Wir haben uns entschlossen, heute was Gemütliches zu machen. Die Wanderung nach Judenstein ist da ideal…

Mit dem Bus fahren wir bis zu den Wiesenhöhen, dann starten wir erst in Richtung Süden zum Speckbacherweg.

Über diesen schönen Weg wandern wir dann östlich in Richtung Rinn, in schönem Auf und Ab.

Der Weg verläuft angenehm im Wald, die Temperaturen zwar war, aber durch den Wald ist der Pfad gut abgeschattet und angenehm zu gehen.

Wir wandern bis nach Judenstein, ein kurzer Besuch in der wunderschönen Kirche ist selbstverständlich, dann drehen wir um und laufen am Waldrand wieder gen Westen.

Es ist wärmer geworden, aber dennoch ist es sehr angenehm. Der Weg ist breit, wir schlendern gemütlich unserem Ziel entgegen und quatschen über Gott und die Welt.

Immer wieder gibt es tolle Sachen am Waldrand zu sehen, die Aussicht hinüber nach Rinn, nach Sistrans.

Hier an den Nordhängen ist es feuchter und dadurch die Vegetation sehr dicht. Überall rauschen kleine Bächlein, und es kreucht und fleucht im Unterholz. Wir wandern durch das Knappental, später noch durchs Hasental in Richtung Aldrans

Schlussendlich erreichen wir den Herzsee, die letzten Meter müssen wir über die Hauptstrasse absteigen. Eine gemütliche, aber dennoch tolle Wanderung durch das wunderschöne Mittelgebirge! Uns beiden hat´s sehr gut gefallen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:13 h
Gesamtlänge: 11,32 km
Höhenmeter: △ 295 m / ▽ 427 m

260613 Wanderung Aldranser Alm (1.511m)

Mama ist über das Wochenende bei mir, wir haben zwei Wanderungen geplant. Heute geht´s auf die Aldranser Alm, von der ich Mama schon öfter vorgeschwärmt habe.

Wir starten in Rinn, am Kirchplatz und steigen zuerst über den Rinner Almensteig hinauf zur Rinner Alm. Durch kühlen Wald, bei warmen Temperaturen ideal, steigen wir immer höher.

Kurz vor der Alm stelle ich überrascht fest, dass hier massiv ausgeholzt wurde! Der schöne Durchgang zur Alm ist weg, nun ist hier gähnende Leere… daran muss ich mich erst gewöhnen.

Bei der Rinner Alm kehren wir nicht ein, wir steigen über den kleinen Steig in Richtung Aldranser Alm weiter. Kurz vor der Aldranser Alm genießen wir wie immer die Aussicht auf das Inntal, dann kehren wir bei der Alm ein.

Ein gutes Mittagessen rundet unsere Wanderung ab, dann steigen wir über den alten Almensteig wieder ins Tal.

Über das Industriezentrum steigen wir bis nach Aldrans ab. Nach einer längeren Pause und einem guten Abendessen gehen wir nochmals eine Runde ins Freie… heute ist Herz-Jesu-Feuer und wir können einige Lichter ausmachen…

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:42 h
Gesamtlänge: 10,85 km
Höhenmeter: ▽ 630 m / △ 786 m