So wie letztes Jahr zieht es uns auch heuer wieder für einen Tag an den Arlberg. Wir fahren mit dem Railjet von Innsbruck nach St. Anton, hier steigen wir in den Lift und fahren in das winterliche Skigebiet.
Wir arbeiten uns von Piste zu Piste, bis wir Zürs erreicht haben…
Von dort fahren wir mit dem Lift hinauf zur Tritt-Alm, dort gönnen wir uns ein gutes, aber lautes und teures Mittagessen.
Die Stimmung rundherum ist ausgelassen.
Wir sind allerdings wegen dem Skifahren hier, daher sausen wir schon bald wieder über die Pisten.
Am Rückweg nach St. Anton machen wir noch einen Halt im ArlOne, einem Apres-Ski-Lokal. Und um Punkt 17:00 Uhr sitzen wir wieder im Zug nach Innsbruck. Ein feiner Ausflug!
Tourendaten Gesamtdauer: 4:39 h Gesamtlänge: 27,82 km Höhenmeter: ▽ 5.428 m Anzahl Fahrten: 13
Heute steht eine kurze Skitour auf dem Programm, das Wetter ist wunderbar, da heißt es Raus in die Natur… Wir starten bei der Mittelstation, die Schneelage ist dem März angepasst nicht besonders üppig, aber immerhin begehbar.
Von der Mittelstation wandern wir ein paar Meter über die Piste, dann folgen wir einem Forstweg, der uns nach kurzer Zeit wieder retour ins Skigebiet führt.
Bald erreichen wir den Schlepplift, an diesem vorbei, heute sind viele junge im Funpark, steigen wir weiter auf zur Bergstation auf 1.965m
Da der Schnee nicht so üppig, die Sonne aber verlockend ist, setzen wir uns ins Restaurant „Das Kofel“ und bestellen uns was zu essen.
Da es wirklich gemütlich ist, bleiben wir noch sitzen und bestellen uns noch einen Aperol. Es fühlt sich an wie im Frühsommer, es ist richtig warm in der Sonne.
Gemütlich lassen wir den Nachmittag vergehen, wir haben heute nichts mehr vor. Irgendwann ist es aber dann doch spät, und obwohl es noch fein wäre, beschließen wir abzufahren.
Die Piste ist in bester Verfassung, sehr gut präpariert. Der Schnee ist zwar schwer, aber noch gut befahrbar.
Nur im unteren Bereich, kurz vor der Heiligwasserwiese sind die Muggel riesig und der Untergrund doch recht hart. Hier heißt es ein wenig vorsichtiger zu sein.
Eine kurze, aber sehr gemütliche Tour, der Genuss stand hier eindeutig im Vordergrund!
Tourendaten Gesamtdauer: 0:52 h Gesamtlänge: 5,57 km Höhenmeter: △ 255 m / ▽ 931 m Lawinenstufe: 1
Der Winter 2025/26 war relativ durchwachsen, heute gönnen wir uns eine der ersten „richtigen“ Skitouren im Gelände. Der Rietzer Grieskogel steht auf dem Programm, Doris, Biggi und ich haben uns entschlossen, diese Tour gemeinsam zu machen. Geparkt wird beim Gallerie-Parkplatz, hier schaut die Schneesituation nicht so üppig aus.
Der ersten Teil müssen wir dementsprechend zu Fuß zurücklegen, aber es geht nicht sehr weit, dann stoßen wir auf eine geschlossene Schneedecke und feinen Tourenschnee.
Es ist verblüffend, wie schnell sich eine Landschaft verändern kann. Kaum sind wir um die „Kurve“ gegangen, stehen wir schon in einer tollen Winterlandschaft. So macht Touren gehen Spaß…
Den ersten Teil der Tour teilen wir uns mit anderen Zielen, neben dem Grieskogel ist hier auch der Mitterzeigerkopf ein beliebtes Tourenziel.
Der ersten Teil führt über breite Almwiesen, dann kommt eine engere Stelle, die wir knapp über dem Bach begehen. Schließlich öffnet sich das Gelände wieder und breite Skihänge liegen vor uns.
Schönstes Gelände liegt nun vor uns, wir werden von zwei schnellen Gruppen überholt.
Das Wetter ist wechselhaft, mal scheint die Sonne, dann ziehen wieder Wolkenbänke vor die Sonne und kleine Nebelfetzen reduzieren die Sicht.
Der Weg zum Mitterzeiger führt geradeaus weiter, wir zweigen nun nach rechts ab, über eine Stufe erreichen wir das nächste Plateau und sehen vor uns schon unser Tagesziel.
Der Untergrund ist hart, aber gut zu gehen. Die meisten Leute sind mittlerweile verschwunden, weil sie auf dem Weg zum kürzeren Mitterzeiger sind.
Vor uns sehen wir den weiteren Verlauf zum Gipfel, eine kurze Steilstufe muss überwunden werden, dann zieht ein scheinbar längeres Band hoch zum Skidepot.
Im Hintergrund sehen wir den dominierenden Hochalter, Hinter diesem Gipfel liegt das Skigebiet „Kühtai“.
Wir passieren schöne Schneefelder, doch an einer Stelle hat sich der Bach durch die Schneedecke gefressen. hier sieht man erst, wie wenig Schnee eigentlich liegt.
Über die Steilstufe, mit ein paar Spitzkehren, erreichen wir das „Band“, im Hintergrund sehen wir schon das Skidepot. Ein paar Leute sind schon am Gipfel, manche fahren schon wieder ab. Der Schnee in der Abfahrt klingt noch hart…
Weiter und weiter streben wir hoch, das Ziel ist nicht mehr weit. Kurz vor dem Gipfel geschieht mir noch ein Missgeschick, ich rutsche aus und kratze mir den Ellbogen auf.
Dann erreichen wir endlich das Skidepot. Erst überlegen wir, ob wir noch weitergehen wollen, entscheiden uns aber schließlich dagegen, weil das Wetter permanent zuzieht. Zwischendurch graupelt es sogar.
So genießen wir unsere Jause und waren schon sehnlich auf die Abfahrt.
Der Gipfelhang ist recht steil, doch dann sind die ersten Schwünge doch einfacher als gedacht.
Während der Gipfelhang noch richtig hart war, sind die weiteren Hänge nun schon ein wenig aufgefirnt und dementsprechend toll zu fahren. Je weiter wir nach unten kommen, desto weicher wird der Schnee…
Wir fahren den fast gleichen Weg hinunter ins Tal, den wir rauf gegangen sind. Zumindest wissen wir so, dass wir ziemlich direkt beim Auto heraus kommen…
Ganz am Ende des Tals wir der Schnee fast schon zu weich, aber noch gut zu fahren. Dann müssen wir die Ski wiederum ein paar Meter zum Parkplatz tragen.
Wir fahren Talauswärts, in St. Sigmund im Sellrain finden wir ein geöffnetes Cafe, in das wir ein kehren und uns noch eine Kleinigkeit gönnen. Ein tolle Ausflug in die Berge, sicher eines der Highlights dieses Jahr. Natürlich auch wegen der tollen Begleitung. Danke dafür!
Tourendaten Gesamtdauer: 3:29 h Gesamtlänge: 9,80 km Höhenmeter: △ 909 m / ▽ 900 m Lawinenstufe: 2 (über 2000m, Altschnee)
Es ist ein schöner Tag, Ingrid und Christian sind im Lande, da beschließen wir, Biggi und ich eine gemeinsame Skitour auf den Schartenkogel zu machen. Wir treffen uns bei der Talstation und fahren mit der Gondel nach Halsmarter. Den ersten Teil wandern wir über die alte Lifttrasse höher, der Schnee ist heute gut und griffig.
Schnell steigen wir höher und höher, es sind schon einige Leute beim Aufstieg… fast mehr als eigentliche Skifahrer.
Das Wetter ist heute echt super, es ist relativ warm und der Himmel ist wolkenlos. Daher verschwinden die Jacken bald mal im Rucksack und wir können eine frühlingshafte Tour machen.
Die Lifttrasse ist war steil, aber, weil gut präpariert, sehr fein zu gehen. Schon bald taucht die Bergstation im Blickfeld auf, den ersten Teil der Tour haben wir schon bald hinter uns.
Kurz nach der Bergstation zweigen wir auf den Sommerweg zum Schartenkogel ab. Das erste kurze Stück, der „Einstieg“ ist wie immer extrem blöd zu gehen, doch sobald wir diesen Teil mehr rutschend als gleitend überstanden haben, sind wir in feinem Skigelände!
Ein Blick in die „Kalte Kuchl“ zeigt uns, dass der Lift in ebendieser steht, und zwar schon länger. An der Bergstation hatten wir gesehen, dass die „Kalte Kuchl“ gesperrt ist, uns aber keinen Reim darauf machen können.
Der Weg zum Schartenkogel ist einfach, und auch einfach wunderschön. Biggi und ich gehen diesen Weg sehr gerne, fast wie ein kleiner Sonntagsspaziergang.
Spuren führen mehrere empor, wir entscheiden uns heute für eine der mittleren Spuren über den wenig steilen Gipfelhang. Lawinen sind in diesem Gelände hier überhaupt kein Thema, aber die Ostseite des Schartenkogels (hinab ins Voldertal) ist berüchtigt!
Überraschend gut ist die Spur auf den Gipfel angelegt, dennoch fällt auch hier wieder die eindeutige Schneearmut des heurigen Jahres ins Auge. Es ist schon ein wunder, dass die meisten Skigebiete mit sehr guten Pistenverhältnissen aufwarten können.
Schließlich erreichen wir den Schartenkogel, schon viele Leute sind hier vor uns angekommen. Wir finden einen freien Flecken und richten uns für die Abfahrt her. Wir wollen noch bei der Alm einkehren.
Es ist heute sogar relativ windstill auf dem Gipfel, so können wir den Aufenthalt noch mehr genießen. Es ist ein wunderbarer Tag und war ein toller Aufstieg.
Der Blick ins hintere Voldertal offenbart noch einigen Schnee, der doch hier in der Höhe gefallen ist. Evtl. geht doch noch die eine oder andere Frühjahrstour.
Wir fahren vom Gipfel noch ab zur Tulfeinalm, dort ist trotz eingestelltem Sessellift was los, einige Skifahrer sind dennoch herüber gefahren, auch Rodler und natürlich Skitourengeher sind hier. Wir finden einen feinen Platz in der Sonne, es ist sehr fein und wir genießen den warmen Nachmittag bei Speis und Trank!
Tourendaten Gesamtdauer: 2:15 h Gesamtlänge: 7,38 km Höhenmeter: △ 770 m / ▽ 743 m Lawinenstufe: 2 (über 2000m, Altschnee)
Die Tourenmöglichkeiten sind dieses Wochenende sehr eingeschränkt, die Lawinenwarnstufe ist auf 4 hoch gestuft worden, es sind schon einige, auch spontane Lawinen abgegangen. Biggi und ich beschließen daher, die Pistentour bis Tulfein in Angriff zu nehmen. Die Option auf den Schartenkogel lassen wir uns offen. Mit dem 540 fahren wir nach Tulfes, der Bus ist gut besucht, viele Rodler für die Rinner Alm, aber auch Skifahrer und Tourengeher.
Wir fahren mit der Bahn bis Halsmarter, dann steigen wir erst auf der Lifttrasse, dann über den Waldweg immer höher. Ich bin ein wenig verkühlt, mein Ohr verweigert den Druckausgleich und so wird jeder Höhenmeter schmerzhafter.
Zwischendurch öffnet sich das Ohr ein wenig, dann geht es wieder und wir gehen weiter und weiter. Die Landschaft und der Schnee sind traumhaft.
Es hat echt toll geschneit die letzten Tage, eine Freude für jeden Wintersportler. Leider sieht man das auch an den Unfallstatistiken, das Gelände ist aktuell, trotz Schönheit, absolut tabu!
Kurz vor der Tulfein-Bergstation meldet sich mein Ohr nochmals merkbar, daher lassen wir von den weiteren Plänen (auf den Schartenkogel) ab. Biggi wäre noch gerne weitergegangen, aber bei mir ist heute Schluss. Der Berg läuft uns nicht weg…
Es war eine feine Tour, kurz und gemütlich. Frischluft hat sehr gut getan, leider hat mein Ohr nicht ganz mitgespielt… später im Tal ist dann wieder alles gut, es war wirklich nur der Höhenunterschied…
Tourendaten Gesamtdauer: 1:46 h Gesamtlänge: 5,05 km Höhenmeter: ∆ 506 m / ∇ 532 m Lawinenstufe: 4 (ab Waldgrenze: Alt-, Nass-, Neuschnee, angespannte Situation)
Heute steht unsere zweite (bzw. dritte) Skitour an. Wir genießen nochmals ein wunderbares Frühstück, die Empfehlung heute ist, ein Stück abzufahren und dann über Forstweg und kuppiertes Gelände auf den Hohen Kopf zu steigen. Wir packen alles ein, da wir heute nicht mehr zur Hütte zurückkommen und fahren ein wenig mehr als 100 Höhenmeter ab, in Richtung Innerst.
Bei einer Hütte lassen wir einen Teil des Gepäcks liegen. Nun wird aufgefellt und wir starten unsere Tour über einen Forstweg.
Diesem Forstweg müssen wir ziemlich lange folgen, wir queren oberhalb der Fiderissalm.
Zwischendurch können wir die Forststraße doch abkürzen und befinden uns dann in schönem, lichten Wald. Landschaftlich ist diese Tour wirklich schön.
An einer Abzweigung, die linke Spur führt auf das Alplköpfl machen wir eine Trinkpause. Und Weg führt rechterhand weiter hoch, über nun schönes kuppiertes Almgelände.
Beim Fideriss-Hochleger zweigen wir schließlich komplett vom Forstweg ab, nun stiegen wir über wunderbares Skigelände weiter auf.
Vor uns liegt ein kleiner Hügel mit Steinpyramiden, den wir auf der linken Seite umgehen.
Das Wetter ist nicht ganz so schön wie die letzten zwei Tage, es ziehen immer wieder tiefe Wolken über uns und rauben die Sicht. Dann ist es wieder sonnig, mit blauem Himmel. Fast wie im April…
Die Lawinenstufe ist heute auf 2 reduziert worden, Alt- und Triebschnee stellen noch die Probleme dar. Wir sehen immer wieder gute Beispiele für Triebschneelinsen, aber in unserem Fall heute ungefährlich.
Die letzen paar Meter auf den Gipfel sind recht schneearm, da müssen wir uns ein wenig durchmogeln. Aber beim Aufstieg können wir zum Glück schon eine alternative Abfahrt entdecken.
Noch eine Querung unterhalb des Grates…
… dann liegt der Gipfel vor uns. Nur noch ein paar Meter, und wir haben das Ziel erreicht.
Obwohl das Wetter nicht so gut ist, sind wir sehr zufrieden mit dem Erreichen des Ziels, dem Gipfel des Hohen Kopfs (2.373m)
Wir steigen zu Fuß zum Gipfelkreuz, das Skidepot liegt nur ein paar Meter unterhalb. Die Aussicht auf das Inntal ist toll, und man erkennt, dass es im Gebirge wieder ein wenig Schnee gegeben hat.
Wir genießen die feine Jause, aber lange bleiben wir wegen dem Wetter dann doch nicht. Wir fahren über die Aufstiegsspur ab, die Abfahrt ist ok, wenngleich der Schnee schon relativ schwer ist.
Wir fahren bis zum Fideriss-Hochleger durchs Gelände, dann zweigen wir auf den Forstweg ab und fahren über diesen bis zu unserem Materialdepot.
Weiter geht es über die Forststraße, die die letzten Tage doch ein wenig gelitten hat.
Im ersten Teil der Abfahrt haben wir noch Glück, im unteren Teil sind dann irgendwann die Ski öfter in der Hand als an den Füßen.
Den Übergang vom Forstweg zum Parkplatz müssen wir dann wieder über den vereisten Steig bewältigen, aber auch hier kommen wir gut voran.
Schließlich erreichen wir das Auto, wir fahren nach Innsbruck und genießen noch ein gemeinsames Mittagessen, bevor jeder seines Weges geht. Es waren tolle Skitage mit einer sehr feinen Runde! Danke dafür!
Tourendaten Gesamtdauer: 4:29 h Gesamtlänge: 16,74 km Höhenmeter: ∆ 757 m / ∇ 1.273 m Lawinenstufe: 2 (über 2000m, Altschnee, Triebschnee)
Nach einem feinen Abend und einer guten Nacht auf der Weidener Hütte wachen wir zu bestem Wetter auf. Die Lawinenwarnstufe liegt bei 3, es ist immer noch das langwierige Altschneeproblem vorhanden, obwohl fast kein Schnee liegt… Nach Rücksprache mit dem Hüttenwirt Michael beschließen wir, als heutiges Ziel die Halsspitze zu besteigen. Wir starten nach einem üppigen Frühstück direkt bei der Hütte, erst müssen wir der Forststraße folgen.
Es ist schattig auf dieser Seite des Tals, und dementsprechend kühl. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir bald in die Sonne kommen…
… die uns schon von der anderen Talseite anstrahlt. Der Forstweg schlängelt sich weiter und weiter in das Naflingtal, an dessen Ende die Halslspitze steht.
Im Rückblicken sehen wir den Naflingsee, dahinter die Hütte. Im Hintergrund lacht das Inntal herüber, mit der Walder Alm und dem Karwendel.
Vor dem Naflingalm Hochleger kürzen wir den Forstweg ein wenig ab, ab dem langen Almgebäude, das wir im Sommer mit Kühen auch schon erlebt hatten, wandern wir wieder über die Forststraße.
Nun zieht die Spur über schöne Skihänge, leider mit relativ wenig Schnee immer weiter Richtung Tourenziel.
An einem Rücken machen wir nochmals eine Pause, hier ist eine kleine Steilstufe, die wir aber schön umgehen können.
Der Blick ins Tal vor uns ist super…
… wir sehen den Weg zum Naflingjoch. Kurz sind wir ein wenig konfus und überlegen, ob wir über dieses Joch zum Gipfeln kommen.
Schlussendlich nehmen wir doch die richtige Spur auf die Halslspitze. Im Rückblicken müssen wir erkennen, dass uns unsere Orientierung ein wenig im Stich gelassen hatte… wir wären wahrscheinlich ganz falsch gegangen, wenn wir die „untere“ Spur verfolgt hätten.
Der Hang, der „fast wie eine Skipiste abgefahren ist“, liegt nun vor uns und lässt uns schon freudig auf die Abfahrt denken. Doch noch müssen wir ein paar weitere Meter hoch.
Es ist wirklich wunderschön hier, ein wenig mehr Schnee und es wäre perfekt. Aber man darf heuer nicht undankbar sein, für diese Verhältnisse ist das heute ein wunderschöner Tag mit tollen Bedingungen.
Brigitte, Doris und Ingrid haben auch ihre Freude an der Tour, es ist jetzt höhenbedingt ein wenig frischer geworden…
Weiter und weiter geht es den fast endlosen Hang hinauf. Wir können rechterhand ins Tuxertal mit den Skigebieten sehen, hier oben wir wir allerdings heute alleine. Was für eine Aussicht…
Unser Ziel kommt immer näher, wir müssen noch auf den Kamm, dann gehen wir am Grat entlang hinauf zus Spitze… und wenn es nicht zu windig ist, werden wir dort wohl auch jausnen.
Der alles dominierende Olperer ist auch wieder ins Blickfeld gerückt und erinnert Biggi und mich auch an die tolle Wanderung im Sommer 2024.
Wir gehen die paar Meter flach zum Gipfel, dann schnallen wir die Ski ab. Erst wird alles für die Abfahrt gerichtet, dann jausnen wir gemütlich.
Es weht nur ein leichter Wind, es ist relativ gemütlich, hier und heute!
Wir freuen uns schon alle auf die Abfahrt, wir fahren ja die gleiche Strecke wieder ins Tal.
Überraschend gut können wir über den teils hart gepessten Schnee abfahren. Die Temperatur ist sehr angenehm.
Wir erreichen gemütlich und ohne Zwischenfälle die Weidener Hütte mit der gemütlichen Sonnenerstasse. Wir bestellen ein ein Getränk und lassen gemütlich den Tag ausklingen. Das war eine tolle Tour mit sehr feiner Gesellschaft.
Tourendaten Gesamtdauer: 3:32 h Gesamtlänge: 9,49 km Höhenmeter: ∆ 804 m / ∇ 811 m Lawinenstufe: 3 (über 2000m, Altschnee)
Schon länger freue ich mich auf das Skitouren-Wochenende auf der Weidener Hütte, heute ist es endlich soweit. Nachdem wir die unübersichtliche Parkplatzsituation in Innerst gemeistert haben, sind wir schon fast startklar. Leider ist die Umgebung hier sehr „grün“, daher müssen die Ski erstmal auf den Rucksack…
Über einen erst matschigen, dann eisigen Weg steigen wir die ersten Viertelstunde auf.
Unvorstellbar, dass es hier zum Tourengehen gut geht, würde man meinen, aber wir marschieren unverzagt weiter.
Schließlich erreichen wir die Forststraße, die uns in angenehmer Steigung zur Hütte bringen soll. Wir machen einen Gruppencheck, ob alle LVS auch funktionieren, dann können wir endlich mit den Skier los.
Obwohl die Schneeauflage nicht gerade üppig ist, können wir doch „fast“ ohne Abschnallen dem Weg folgen, ein paar Mal müssen die Skier dann doch runter und wir trippeln über den steinigen Forstweg.
Je höher wir kommen, desto mehr freut es uns, die Aussicht ins Inntal ist wunderschön, die meiste Zeit sind wir jedoch im Wald.
Der Forstweg ist nun durchgängig schneebedeckt und wir kommen zügig weiter. Die Sonne lacht auch schon immer wieder durch die Bäume, das Wetter ist ja wunderbar heute.
Schließlich erreichen wir offene Flächen und können schon ein wenig ins Naflingtal reinschauen, Vor uns der Hobart, der dominierend vor uns sichtbar wird.
Unser Ziel ist heute die Weidener Hütte, auch Naflinghütte genannt. Von dort wollen wir morgen und übermorgen zwei Touren starten.
Wir kommen an der pompösen „Jenbacher Hütte“ vorbei, den Namen werden wir erst später vom Hüttenwirt gesagt bekommen. Kurz dachte ich, wir schon schon am Ziel…
Hier ist der Schnee und damit auch das winterliche Gefühl nun gut, ein bisschen was wir hier schon gehen, zum skitouren…
Am frühen Nachmittag erreichen wir die Hütte, wir sind ja auch spät losgegangen.
Die Sonne scheint auf die Terrasse, wir gönnen uns eine kleine Stärkung (die im Endeffekt gar nicht so klein ist) und genießen die Wärme der Sonne. Eingecheckt sind wir auch bald…
Da der Nachmittag noch jung ist, machen wir uns ein paar Meter über der Hütte noch an einen Pieps-Übung, ein gutes Training und ein toller Zeitvertreib.
Bald schon geht die Sonne unter und es wird kühl. Zeit um das Zimmer zu beziehen, die Ausrüstung zu versorgen und sich für das Abendessen herzurichten. Es gibt, das wissen wir vom letzten Sommerbesuch, gutes Essen, und auch die Quantität passt mehr als gut.
Den Abend beschließen wir mit Tourenplanung, feinen Gesprächen und einer gemütlichen Watterrunde. Ein sehr gemütlicher Tag und Abend!
Tourendaten Gesamtdauer: 3:10 h Gesamtlänge: 6,97 km Höhenmeter: ∆ 615 m / ∇ 91 m Lawinenstufe: 3 (Altschnee, ab Waldgrenze)
Biggi liebt Rodeln, und heute ist das erste Mal in diesem Winter schaffen wir einen Rodelausflug. Wir müssen allerdings ein Stück fahren, die Juifenalm im Sellrain soll aktuell gut gehen. Von Juiffenau, dem Wanderparkplatz starten wir den Aufstieg zur Alm.
Erst wandern wir im Schatten, es ist kühl und sehr winterlich. Hier im Sellrain liegt doch ein wenig Schnee…
Bald schon erreichen wir die Waldgrenze und die Sonne wärmt uns auf. Nun ist der Aufstieg sehr angenehm.
Kehre um Kehre wandern wir höher, wir sind heute bei weitem nicht die Einzigen. Rodler und auch einige Skitourengeher, die wohl auf´s Fotscher Windeck oder auf Sömen steigen.
Bald erreichen wir die schön gelegene Alm, eine Einkehr ist angezeigt. Wir finden „leider“ nur einen Platz in der Sonne, und obwohl es mit Decke nicht ganz so arg ist, kühlen wir doch beide ab… das wunderbare Schnitzel hilft da nur kurzfristig aus…
Schließlich wird es wieder Zeit, ins Tal zu kommen. Wir richten uns her und sausen über die bestens präparierte Bahn ins Tal. Ein paar kleine Hügel lassen uns hopsen, ansonsten gibt es nichts auszusetzen an dieser tollen Bahn.
Wie schon in den letzten Tagen festgestellt, es wird wieder Zeit für ein wenig Schnee… es hat aber dennoch sehr viel Spaß gemacht!
Tourendaten Gesamtdauer: 2:04 h Gesamtlänge: 10,15 km Höhenmeter: △ 587 m / ▽ 571 m Lawinenstufe: 3 (über Waldgrenze, Altschnee)
Wolfi hat mich spontan gefragt, ob ich ihn auf den Patscherkofel begleite… ich muss nicht lange überlegen, es ist mir eine Freude. Wir sind schon länger nicht mehr unterwegs gewesen. Das Wetter ist super, wir treffen uns im Bus zum „Kofel“. Mit der Bahn fahren wir bis zur Mittelstation, dann starten wir zuerst über die Piste den Aufstieg.
Nach dem Schlepplift zweigen wir in Richtung Klimahaus ab, wir müssen ein paar Meter absteigen, dann queren wir ins Gelände.
Es ist wunderbar winterlich, zumindest optisch. Zum Abfahren würde dann doch zu wenig Schnee liegen, aber für den Aufstieg reicht es allemal.
Teilweise müssen wir sogar spuren, einen kleinen Hang kürzen wir ab, doch der Weg zwischen den Almrosen ist gar nicht einfach zu spuren.
Schließlich erreichen wir den Gipfelhang, der wie üblich fast abgeblasen ist. Eine Spur führt dennoch weiter hoch, der Senderturm am Gipfel rückt in unser Blickfeld.
Das Wetter ist heute echt perfekt, und durch den letzten Schneefall ist zumindest die meiste Landschaft leicht schneebedeckt und schaut winterlich aus.
Am Gipfel sieht man gut, wie der Wind in den letzten Tagen gearbeitet hat. Teils ist der Schnee komplett abgeblasen, dann sind wieder fast meterhohe Wehen zu sehen.
Wir erreichen den Gipfel und beschließen noch einen Besuch in die Gipfelstube.
Es ist schon Sperrstunde, dennoch bekommen wir dank dem freundlichen Personal noch was zu trinken. Wir stehen auf der Terrasse, sobald man länger steht, ist es dann doch kühl.
Im Inntal liegt wenig Schnee, aber immerhin eine Handvoll mehr als in den letzten Wochen. An so einen schneearmen Winter wie heuer kann ich mich nicht erinnern.
Von der Gipfelstube haben wir eine tolle Skiabfahrt, die Forststraße vom Gipfel und auch die Piste selber sind gut in Schuss, und so erreichen wir zufrieden wieder das Tal! Hoffentlich machen wir das bald wieder mal…
Tourendaten Gesamtdauer: 2:01 h Gesamtlänge: 10,75 km Höhenmeter: △ 543 m / ▽ 1.241 m Lawinenstufe: 3 (über Waldgrenze, Altschnee)