260920 Mountainbike Patscherkofel (2.246m)

Nachdem ich gestern eine lang überlegte Tour endlich machen konnte, will ich heute gleich daran anknüpfen und von zu Hause aus auf den Patscherkofel fahren. Da es sich doch um einige Höhenmeter handelt, starte ich gemütlich vom Ortskern in Aldrans los.

Über den Mühlsee, durch Lans hindurch fahre ich Richtung Perchegg. Hier, am Oachkatzlbrunnen treffe ich einen Bekannten, ein kurzer Plausch muss ein. Dann trennen sich unsere Wege, ich strebe weiter den Berg empor.

Den Lanser Berg empor, vorbei an der ehemaligen Igler Alm, die 1984 abgebrannt ist, öffnet sich nun der Wald mit schönen Ausblicken auf das Inntal.

Die Skipiste vom Patscherkofel streife ich ein paar Mal, und Gondeln, vollbepackt mit Outdoor-Enthusiasten ziehen über mich hinweg.

Teile des Weges bin ich im Winter auch schon bei der einen oder anderen Skitour gegangen, lustig wie die Jahreszeiten die Empfindung des Weges beeinflussen.

Schön langsam machen sich die Höhenmeter bemerkbar, daher gönne ich mir als Stärkung einen Riegel. Dann kann es auch schon wieder weitergehen.

Der Ausblick ins Stubai ist speziell vom Patscherkofel aus einfach ein Traum, man sieht bis zu hinterst zu den Gletschern.

An der Patscheralm (1.694m) mache ich eine kurze Pause, neben mir ein Puch Haflinger in traumhaftem Zustand.

Vorbei an der Patscheralm ist der Weg nun ein wenig erholsam, dann steilt es wieder auf, bis ich die Hochmahdalm (1.907m) erreiche. Nach kurzer Pause fahre ich weiter, erreiche die Bergstation (1.965m)…

… und das Patscherkofel Schutzhaus (1.964m)

Ab hier wird der Weg nun mühselig, weniger wegen der Steigung, sondern wegen den Massen an Leuten, die links, rechts und in der Mitte des Weges laufen.
Dennoch schaffe ich es ohne Verzögerungen bis auf den Gipfel. Am Kreuz heißt es nun erst mal durchschnaufen… 1.600 Höhenmeter ohne Motor haben es doch in sich.

Ich setze mich auf einen Stein und genieße die Aussicht ins Oberland…

… und ins Unterland.

Die Abfahrt hat es dann nochmals in sich, aber es ist richtig lustig. Bei dem Gedanken, alles zu Fuß gehen zu müssen, könnte ich juchzen vor Freude! Mit dem Radl ist es doch viel feiner! Über Patsch, Sistrans und die Prockenhöfe erreiche ich wieder meinen Ausgangspunkt.

Ein Blick zurück von den Feldern hinauf zum Gipfel macht mit glücklich und zufrieden. Das war eine tolle Tour.

In der „Herzseealm“ gönnte ich mir auf diese Tour ein gutes, kaltes Bier. Dieses, zumindest bilde ich mir das ein, habe ich mir heute wohl verdient!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:48 h
Gesamtlänge: 40,67 km
Höhemeter: △ 1.624 m / ▽ 1.612 m
Schwierigkeit: MTB Schwarz (Schwer)

260919 Wanderung Gotheweg – Halltal (2.277m)

Manchmal hat man Projekte bzw. Touren im Kopf, die man immer wieder vor sich herschiebt. So eine Tour wollen wir heute endlich in die Praxis umsetzen. Wir wollen vom Hafelekar über den Goetheweg, Pfeishütte, Stempeljoch und weiter über das Halltal nach Absam gehen. Doris ist mit von der Partie, wir starten mit der Hungerburg-, dann mit der Seegruben- und final mit der Hafelekarbahn hinauf auf „Top of Innsbruck“.

Hier startet direkt an der Bergstation der wunderschöne Goetheweg. Allerdings ist das Areal gerade in Nebel verpackt und die Aussicht dementsprechend dürftig.

Es ist frisch, ohne Sonne, doch wir haben Glück. Schon bald verzieht sich die Wolke und die Sonne kommt mehr und mehr hervor.

Der Goetheweg, früher auch mal Hermann-Buhl-Weg nach dem berühmten Innsbrucker Kletterer und Höhenbergsteiger benannt, führt spektakulär teils auf der Süd-, teils auf der Nordseite der Nordkette entlang.

Die Abwechslung der Wegeführung, einmal mit Blick auf das Inntal und die Landeshauptstadt, im nächsten Moment in das unbewohnte Karwendel, machen den Reiz dieses Weges aus.

Der Weg bis zum Gleiersjöchl führt an der Südseite der Nordkeitte entlang

Bei der Mühlkarscharte wechselt der Weg nun auf die Nordseite. Hier blickt man in das Herz des Karwendels, in den Matten unter uns scharen sich unzählige Gämsen, die sich vor dem Winter noch einen guten Vorrat anfressen.

Der Ausblick ist wunderbar, wir sehen die Stubaier Gletscher ebenso wie die Zugspitze, auch Scharnitz und die Arnspitzen lassen sich ausmachen.

Die Temperaturen sind herbstlich, perfekte Bedingungen zum Wandern. Die große Hitze des Sommers ist nun endlich vorbei.

Über die Mannlscharte erreichen wir schließlich die Pfeis mit der bekannten AV-Hütte. Nun müssen wir ein Stück absteigen, den weiteren Weg zum Stempeljoch können wir aber an der anderen Talseite schon ausmachen.

An der Pfeishütte angekommen, können wir uns einen richtig guten Cappuccino, eine richtige Wohltat auf der Wanderung.

Nun steht die Sonne hoch am Himmel und die Temperaturen werden sehr angenehm. Die Jacke ist verstaut, zu Heiß ist es dennoch nicht.

Der Boden, auch „In der Pfeis“ genannt, ist wunderschön, wir können ein paar verfallene Almhütten ausmachen, die auf früher rege Almwirtschaft schließen lassen.

Vorbei an diesen abgegangenen Gebäuden (nur mehr Ruinen) wandern wir nun in Richtung Stempejoch.

Im Hintergrund und über der Pfeishütte dominiert die mächtige Rumer Spitze (2.454m), ein wahrer Koloss, der auch noch auf eine Besteigung wartet.

Am Stempeljoch machen wir eine ausgiebige Pause, und genießen unsere Brotzeit.

Nun kommt der knifflige Teil der Wanderung, der Abstieg über das Stempeljoch. Bröseliger Weg, gerade mal von ein paar Brettern und Treppen in Platz gehalten, gemahnt zu sorgfältigem Steigen, jeder Tritt muss wohl gesetzt werden. Allerdings ist die Herausforderung nur von kurzer Dauer, je weiter wir absteigen, desto besser wir der Weg.

Im unteren Bereich der Reise steigen wir auf eine bewährte „Karwendel-Vorbewegung“ um, wir laufen einfach über den wunderbar feinen Schotter direkt zum unteren Weg ab. Schottereisen-Laufen ist zwar nicht Schuh-, aber nervenschonend und macht uns richtig Spaß.

Nun beginnt der lange Abstieg über die Stempelreise bis zum Issanger im Halltal. Vor uns liegen Speckkarspitze, Bettelwurf und die unscheinbare Hüttenspitze.

Der Weg über die Mondlandschaft der Stempelreise zieht sich ganz nett, gegenüber sehen wir Leute am Wilde-Bande-Steig in Richtung Lafatscherjoch gehen.

Rückblickend sehen wir Große und Kleine Stempeljochspitze und oberhalb des Weges Wildanger-, Latten- und Pfeiserspitze.

Schließlich erreichen wir den lieblichen Issanger, im Wald wandern wir nun auf den Spruren der Bergleute vom Salzberg.

Überall finden sich noch Spuren von den erst 1967 aufgelassenen Aktivitäten, vom oberen Wasserstollen nehmen wir den Weg direkt am Bergbach entlang.

Am Erzherzogberg nehmen wir den unscheinbaren Steig im Wald, der uns in kurzer Zeit nach St. Magdalena führt. Hier ist nochmals eine Pause angesagt, eine gute Suppe und ein Bier gibt uns die Stärkung für die letzten Meter.

Ein Besuch in der schönen Kapelle direkt am Gasthaus ist obligatorisch, hier verweile ich kurz, bevor wir weiter ins Tal ziehen.

St. Magdalena, für mich einer der stimmigsten Plätze in der Nähe der Landeshauptstadt, zeigt sich heute wieder mal von der besten Seite.

Über den Fluchtsteig geht´s nun weiter hinab nach Absam, zum sogenannten Hackl.

Je näher wir zum Ausgang des Halltals kommen, desto promienten wird auch die sonst so unscheinbare Hüttenspitze.

Vorbei an alten Holzrohren, die die Sole vom Salzberg hinab nach Hall transportieren, erreichen wir schließlich den großen Wanderparkplatz.

Da wir den Bus knapp verpasst haben, beschließen wir, unseren Füßen noch was Gutes zu tun. 3 Runden im Kneippbecken, und wir wissen, wie sich kaltes, also richtig kaltes Wasser anfühlt. Nachdem die Füße wieder aufgetaut sind, stellt sich wahres Wohlbefinden ein.

Eine wunderschöne, aber auch lange Tour mit viel Abstieg und überschaubaren Höhenmetern im Aufstieg liegt hinter uns. Und wir sind uns einig, das Halltal wird bald wieder besucht!

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:59 h
Gesamtlänge: 17,42 km
Höhemeter: △ 525 m / ▽ 2.001 m
Schwierigkeit: T3

260913 Mountainbike Aldranser Alm (1.511m)

Ein zerrissener Sonntag, am Vormittag hatte ich einen Termin, am Nachmittag wartet der Nächste. Da ist eine schnelle Tour mehr als Willkommen, meine Wahl fällt (wieder einmal) auf die Aldranser Alm, natürlich mit dem Mountainbike.
Über den regulären Weg fahre ich heute relativ flott nach oben, in knapp einer Stunde habe ich die urige Hütte erreicht, gönne mir ein Bier und genieße die tolle Aussicht…

…und klarer weise freue ich mich schon auf die nächste Runder hier rauf!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:16 h
Gesamtlänge: 14,64 km
Höhenmeter: △ 772 m / ▽ 738 m

260907 NP Hohe Tauern: Zittauer Hütte (2.328m) – Krimml

Nach einer feinen Nacht auf dem Schutzhaus treffen wir uns alle beim Frühstück. Leider hat sich Georg den Magen verdorben und ist angeschlagen.

Der Weg führt nun ins Tal, genauer gesagt ins wunderschöne Wildgerlostal. Dort will ein Teil der Gruppe weiter über die Finkenau absteigen, während Biggi und ich über die Breitscharte nach Krimml wechseln wollen.

Das Wetter ist wieder wunderschön, ein leichter Föhneinfluss ist zu spüren. Der Weg führt stetig nach unten, im Rücken lachen uns die Gletscher entgegen…

Der Weg ist total einfach. Vor ein paar Jahren wurde der Weg neu angelegt und damit auch entschärft. Gleich nach der Hütte müssen wir über eine kurze Steilstufe absteigen.

Nun führt eine Stahlbrücke über die damals kniffligere Stelle. Somit ist der Aufstieg nun sehr familientauglich.

Nach der Steilstufe befinden wir uns im oberen Teil des Wildgerlostals, auf der rechten Seite führt der Weg auf dem Scheitel einer Moräne weiter in Richtung Materialseilbahn-Talstation

Neben uns schießt ein Wasserfall über die Steilstufe. Viel Wasser rinnt hier vom Unteren Gerlossee ins Tal ab.

Bei der Seilbahn evaluieren wir die Situation, Georgs Zustand hat sich nicht so sehr gebessert, daher beschließen wir, dass ich alleine nach Krimml weitergehe und Biggi mit Georg, Ingrid, Christian und Anna nach Finkenau absteigen. Dort werde ich mit dem Auto dann hinkommen.

Zuerst wandere ich über das Tal hinaus, bei der Trisslalm zweige ich auf einen berganführenden Steig, der mich schlussendlich in Richtung Breitscharte bringt.

Der Weg führt über einen schönen Waldweg in feiner Steigung höher und höher. Bedingt durch den Wald ist die Aussicht leider sehr dürftig.

Am Ende des Waldes, bei einem Zahnüberstieg öffnet sich plötzlich die Vegetation und es wird licht und hell.

Schöner Zirbenwald, größere Wiesen, die wohl früher mal als Almen gedient haben , und eine schöne Aussicht auf das Wildgerlostal würzen den feinen Weg ohne nennenswerte Höhenänderung.

Der Speicher Durlassboden, ein klassischer Stausee schmiegt sich fast natürlich in die Landschaft. Beim Anblick dieses Speichers denke ich mir, bei Abschluss solcher Projekte sind Diese manchmal doch richtig schön…

Ich bin total alleine am Weg, stundenweise kommen mir keine Personen entgegen. Da bin ich über Wegemarkierungen und „Schilderwälder“ erleichtert, die mir zeigen, dass ich noch richtig bin.

Obwohl der Weg im Großen und Ganzen gut gewartet ist, sind doch ein paar Bereiche des Pfads in nicht so vertrauenserweckendem Zustand.

Da lobe ich mir die natürlichen Pfade durch den lichten Zirbenwald, das gefällt mir viel besser!

Immer näher komme ich zur Breitscharte, ich erhöhe das Tempo ein wenig, um Zeitig zum Parkplatz zu kommen.

Im Schneggenkarl steht nochmals ein Weg über Blockgelände an, auch hier ist die Linie geschickt unter Einbeziehung von größen Blöcken angelegt.

Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wieviel Arbeit in solch einem Wegebau steckt. Die Mühe wird sich wohl lohnen, ich nehme an, wenn Gebaut, ist solch ein Weg fast für die Ewigkeit gebaut.

Schließlich erreiche ich die, zugegeben, unspektakuläre Breitscharte. Von oben habe ich eine sehr schöne Aussicht auf das Pinzgau.

Nun habe ich alle Höhenmeter für heute erledigt, zumindest die nach oben führen. Ab hier geht es nur noch runter.

Direkt nach der Breitscharte führt der kleine, bröslige Pfad steil ins Tal. Raufgehen möchte ich hier nicht unbedingt, denke ich mir… und justament in diesem Augenblick biegen drei Wanderer um die Kurve, verschwitzt und total fertig.

Ich wandere an der Schönmoos Hochalm vorbei, in Talgrund kann ich schon Krimml erkennen.

Dieser Weg, der durch das Blaubachtal führt ist für mich der unangenehmste Teil der 3 Tage. Teils harter Untergrund mit Rollsplit bedeckt macht jeden Schritt, besonders im Steilen, zum Abenteuer…

Steil und damit schnell erreiche ich wieder den Mehrtagesparkplatz in Krimml. Ich ziehe mich schnell um, packe meine Sachen ins Auto und fahre los, in Richtung Finkenau.

Dort werde ich schon von Biggi und Georg erwartet, Ingrid, Christian und Anna sind schon weitergezogen. Biggi und ich wollen noch kurz im Gasthaus einkehren, aber weder die Herzlichkeit noch die Preise überzeugen uns, hierzubleiben.
So fahren wir nach Innsbruck, später gehen Biggi und ich noch eine Kleinigkeit essen!

Das waren wieder 3 sehr tolle Tage, das Wetter hat gut gepasst, die Touren waren super selektiert, nur leider hat Georg den letzten Tag nicht genießen können!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:31 h
Gesamtlänge: 14,35 km
Höhenmeter: △ 432 m / ▽ 1.687 m
Wegeschwierigkeit: T3

260905 NP Hohe Tauern: Richterhütte (2.347m) – Rosskopf (2.845m) – Zittauer Hütte (2.328m)

Nach einer relativ ruhigen Nacht im Mehrbettzimmer wachen Biggi und ich gut gerastet auf. In der Stube treffen wir auf unsere Weggefährten Ingrid, Christian, Anna und Georg. Nach einem einfachen, aber guten Frühstück. Dies ist der schwierigen Versorgbarkeit der Richterhütte geschuldet.

Gut gestärkt starten wir unseren Übergang zur nächsten Hütte. Das Ziel heißt heute Zittauer Hütte. Von der Richterhütte müssen wir erst mal ein paar Meter absteigen, bis zur Seilbahn.

Das Morgenlicht ist wunderschön, keine Wolke trübt den azurblauen Himmel, die Fernsicht ist unglaublich.

Bald haben wir die Seilbahn erreicht, nun geht es in angenehmer Steigung wieder in die Höhe, in Richtung Rosskar.

Wunderbare Vegetation säumt den Weg, die Gegend hier scheint generell kein Problem mit Trockenheit zu haben.

Im Rosskar gibt es zwei Seen, am kleinen Unteren kommen wir direkt vorbei. Hier wachsen wieder Moosbeeren und so ist für eine Zwangspause gesorgt.

Obwohl der See klein ist, könnte man theoretisch auch hier reinspringen… aber das werden wir am späteren Nachmittag noch nachholen, jetzt ist mal Zeit zu wandern…

Im oberen Rosskar ist der Weg ruppiger, nicht schwierig, aber es heißt über eine Blockfelder zu steigen. Der Weg ist logisch angelegt, manchmal sind kleine Brücken mit Steinen gelegt worden… ein Lob an die Wegebauer!

Vor uns liegt nun die Rosskarscharte (2.689m)

Ein Blick zurück offenbart die Blockwüste, die wir gerade durchquert haben. Auf dem Bild schaue es schwieriger aus, als in Realität.

In der Scharte machen wir nochmals eine kurze Trinkpause, auch die Aussicht auf unser heutiges Ziel können wir genießen.

Tief unter uns, am Unteren Gerlossee (2.320m) steht die Zittauer Hütte, an einem wahrlich majestätischen Platz.

Die Scharte ist allerdings nicht der höchste Punkt heute, wir wollen noch auf den nahen Rosskopf steigen, der sich als „Mitnahme“ gut eignet.

Wieder geht es über Blockgelände höher und höher, der Weg auch hier gut gewählt und einfach.

Dann stehen wir am höchsten Punkt unserer Wanderung, dem Rosskopf (2.845m). Die Aussicht ist wunderbar, der Himmel heute klar wie selten.

Wir versuchen die Gipfel zu benennen, teils aus der Papierkarte, teils mit einer App. Sogar den Großvenediger (Spitz in der Bildmitte) können wir ausmachen.

Dann heißt es noch ein paar Meter absteigen, bevor wir unser Tageswerk beschließen können.

Auch hier auf der Wildgerlosseite gibt es Gletscher(reste) zu bestaunen… und Gipfel wie den Gabler oder die Reichenspitze.

Am Oberen Gerlossee (2.469m) machen wir eine Pause, essen Brotzeit. Christian und ich nutzen die Gunst der Stunde und hüpfen eine Runde ins eiskalte Wasser. Langes Badevergnügen schaut anders aus… aber die Erfrischung sitzt!

Wir brechen nun zur letzten Etappe auf. Wir verlassen die gemütliche Wiese am See und wandern zum nächsten See und zur Hütte auf.

Etwa 25 Minuten später erreichen wir die wunderschön gelegene Alpenvereinshütte.

Wir setzen uns auf die Terrasse und genießen den warmen Nachmittag mit Speis und Trank.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, beschließen Biggi und ich noch ein Stück um den See zu wandern. Wir finden einen feinen Platz, schnell sind wir der Kleider entledigt und schon sind wir beide im Wasser.

Auch hier gilt, Gletscherwasser trübt die längeren Badefreuden ein wenig, dafür ist die Erfrischung perfekt! Christian, Ingrid, Anna und Georg sind nun auch dazu gekommen und schließlich waren wir alle im Wasser…

Zurück bei der Hütte ist schon fast Zeit für das Abendessen. Es gibt Wienerschnitzel mit Bratkartoffel. So lässt es sich leben.

Nachdem wir gut gespeist haben, werden die Spielkarten ausgepackt und wir zocken noch lange mit Spaß und Gelächter! Zufrieden mit dem Tag gehen wir alle schlafen!

Tourendaten
Gesamtdauer: 4,32 h
Gesamtlänge: 9,48 km
Höhenmeter: △ 756 m / ▽ 763 m
Wegeschwierigkeit: T3

260905 NP Hohe Tauern: Krimml – Richterhütte (2.347m)

Schon länger geplant, heute geht es los… vor uns liegen 3 Tage in den Hohen Tauern. Eine feine Wandertour von Krimml über die Richterhütte, Zittauer Hütte und wieder retour nach Krimml. Schon zeitig in der Früh reisen wir an, den Mehrtages-Parkplatz in Krimml finden wir erst bei Nachfrage. Direkt im Ort geht es los, erste Station: Die Krimmler Wasserfälle

Diese Wasserfälle sind nicht umsonst berühmt, es ist ein wirkliches Spektakel, wie sich das Wasser hier über mehrere Kaskaden in die Tiefe stürzt. Dementsprechend ist auch der Andrang auf den Steig, der direkt neben dem Wasserlauf höher zieht.

Immer wieder bleiben wir stehen und bestaunen die wunderschöne Natur und das imposante Getöse des Wasserfalls.

Die Natur profitiert hier vom Wassernebel, die Vegetation ist hier besonders dicht und grün.

Im Ort selber hat der Bachlauf nicht so gewaltig ausgeschaut, aber hier oben an den Aussichtskanzeln werden wir eines Besseren belehrt.

Im oberen Bereich, von unten nicht einsehbar, kommt noch eine Schlusskaskade, bevor wir ins eigentliche Krimmler Achental gelangen.

Hier, am höchsten Punkt der Krimmler Wasserfälle überqueren wir eine kleine Brücke, dann erreichen wir die Forststraße ins Achental.

Obwohl es ein unspektakulärer Forstweghatscher zu versprechen droht, ist die Natur hier sehr sehenswert.

Natürlich ist es keine reine Natur, sondern vielmehr Kulturlandschaft, über viele Jahrhunderte durch Menschen und Viehbeweidung geformt.

Unzählige Hütten bezeugen die Qualität dieser Almen, früher intensiv bewirtschaftet, heute hat sich so mancher Platz zum Imbiss oder zum Feriendomizil gewandelt.

Doch auch noch echte Almen gibt es, das Vieh befindet sich gerade in der Übergangszeit, der Abtrieb steht schon vor der Tür und das Vieh muss gefunden und „eingefangen“ werden.

Wir haben Glück, der Rundfunk hat schlechteres Wetter prognostiziert, nun haben wir sogar das eine oder andere Sonnenfenster.

Wir erreichen das Krimmler Tauernhaus, hier wollen wir eine kurze Einkehr wagen, es gibt eine gute Suppe und einen Kaffee.

Ein überaus stattlicher Bau, das Tauernhaus. Vor ein paar Jahren neu gebaut bzw. renoviert, steht nun ein Hotel in der Landschaft. Allerdings ist der Bau gelungen und passt sich gut in die Landschaft ein.

Gestärkt wandern wir nun direkt hinter der Hütte in ein Seitental hinein, das Rainbachtal. An dessen Ende steht dann unser heutiges Etappenziel.

Gleich zu beginn folgen wir einem schönen Wasserlauf mit kleinem Wasserfall, dann flacht der Weg ab und wir befinden uns wieder an einem kleinen Forstweg.

Hier oben auf der Rainbachalm sind noch ein Rösser zugegen, die den Almsommer ausklingen lassen. Ruhig und still, abgesehen vom Bach ist es hier im schönen Tal.

Immer tiefer dringen wir in diese archaische Landschaft vor, mit Mooren, fast unberührten Wiesenflächen und lichtem Wald. Im Hintergrund grüßt die Richterspitze.

Wir liegen schon relativ hoch, auf ungefähr 2.000 m. Hier sind die Moosbeeren noch nicht verblüht und laden ein zur Nascherei. Direkt von der Staude schmecken diese Früchte immer noch am Besten.

Wir sind schon recht lange am Weg, das Ende kommt allerdings nun immer näher.

Am sogenannten Hütenblick sehen wir das erste Mal die Richterhütte, unsere heutige Unterkunft.

Im Hintergrund sehen wir die Reste des Rainbachkees, das wohl mal einen mächtigen Gletscher dargestellt hat.

An der Seilbahn sehen wir nun den letzten Wegverlauf, der nur noch über eine Steilstufe führt. Oben auf der Stufe thront das Schutzhaus.

Schließlich erreichen wir das kleine, aber gemütliche Alpenvereinshaus der Sektion Sektion Bergfreunde Rheydt des DAV. Mit 44 Schlafplätzen zählt diese Hütte nicht zu den großen Unterkünften, aber mir ist der Platz von Anfang an sympathisch.

Hier auf der Hütte treffen wie schließlich noch mit Ingrid, Christian, Anna und Georg zusammen, mittels Shuttlebus und kürzerem Anstieg den gleichen Weg vom Tauernhaus genommen haben. Die nächsten 2 Tage werden wir gemeinsam weitergehen.

Nach der langen Wanderung heute schmeckt das Bier auf der Terrasse dann doppelt so gut! Zum Abendessen gibt es Linsencurry und Schweinsgulasch, gemütlich lassen wir den Tag in der Hüttenstube ausklingen!

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:51 h
Gesamtlänge: 19,54 km
Höhenmeter: △ 1.444 m / ▽ 156 m
Wegeschwierigkeit: T2

260829 Bergwerksführung Schneeberg, Ridnaun (2.690m)

Endlich, endlich schaffen wir es, mein letztjähriges Geburtstagsgeschenk einzulösen! Ich habe eine Bergwerksführung im Bergwerk Ridnaun / Schneeberg bekommen, nun haben wir es endlich geschafft einen Termin zu fixieren. Neben Biggi und mir sind auch Georg und Letu dabei!
Gleich in der Früh fahren wir von Innsbruck nach Maiern im Ridnaun, beim Museum werden wir schon erwartet, hier bekommen wir unsere Bergausrüstung (Helm, Mantel, Gummistiefel)

Mit einem Geländebus fahren wir über eine abenteuerlich enge Straße durch das Lazzachertal hinauf zur Moarerbergalm (2.188m)

Hier, auf der beliebtesten Almhütte Südtirols 2021 lassen wir uns einen sehr guten Kaffee kredenzen, wir sammeln und und dann starten wir das Abenteuer Schneeberg…

Das ganze Gebiet hier war unter dem Einfluss des Bergwerks. Die Almhütte, das Poschhaus, war als Station auf dem Weg der Knappen nach St. Martin. Ein kurzer Blick ins Gelände zeigt überall Spuren. Der Bergbau hier wurde erst 1985 geschlossen…

Über sogenannte Bremsberge wurde das Material über die Berge transportiert, später wurden auch Materialseilbahnen installiert.

Das Lazzacher Tal, im oberen Bereich ist eine wunderschöne Landschaft und die Spuren des Bergbaus sind zwar sichtbar, aber nicht zu störend…

Über einen Bremsberg steigen wir hoch bis auf ein Plateau, das ein Moor beherbergt.

Nach einer kurzen Verschnaufpause nehmen wir den weiteren Weg zur Schneebergscharte in Angriff. Wir erreichen den oberen Teil des Bremsberges, von unseren zwei Guides werden die Abläufe und auch verschiedene Mineralien erklärt.

Am oberen Teil des Bremsberges machen wir nochmals Pause…

…dann wandern wir über einen flachen Zubringerweg hinüber zum Eingang zum Kaindlstollen. Dieser mittlerweile verbrochene Tunnel führe auf die andere Talseite, um den beschwerlichen Aufstieg über die Schneebergscharte zu verkürzen.

Sogar Tiere wurden durchgetrieben, die Glocken mussten allerdings ausgestopft werden, wegen dem ansonsten lauten Gebimmel im Stollen…

In der Schneebergscharte stehen heute noch die Überreste der damaligen Seilbahn, die das Material von St. Martin hinüber nach Maiern geführt hat.

Auf der Schneebergscharte stehen auch noch Hütten und Ruinen des Bergbaus, im Hintergrund leuchten die Schneeberger Weißen. Bedingt durch den sehr hellen Kalk leuchten diese Berge sehr auffällig zu uns herüber.

Unter uns liegt nun St. Martin am Schneeberg, die ehemalige Bergwerkssiedlung, die zu ihren Hochzeiten bis zu 1.500 Personen, im Wahrsten Sinne des Worte „mit Kind und Kegel“ beherbergte.

Die Südtiroler haben das touristische Potential dieses Gebietes gut erkannt, Museum und eben diese Führungen sind super organisiert und super ausgeschildert.

Unterwegs immer wieder Stopps, bei denen wir ein paar interessante Details über den Bergbau zu hören bekommen.

Die Landschaft rund um St. Martin gleicht in vielen Bereichen eher einer Mondlandschaft als einer Almwirtschaft. Das ist dem jahrhundertelangen Abbau und auch den Teils giftigen Mineralien, die hier nun offen herumliegen.

Neben den Schneeberger Weißen gibt es noch die Moarer Weißen, mit einem sehr schönen Gipfelaufbau.

Bei St. Martin, heute besteht die Siedlung nur noch aus ein paar Häusern, kehren wir in die Wirtschaft ein, es gibt ein feines Schnitzel, Knödel und als Nachspeise ein Moosbeer-Omlette. Richtig gut!

Wir steigen von der Siedlung weiter ab, nun kommen wir in den Hauptabbaubereich, der wirklich zeigt, was der Mensch hier über die Jahrhunderte bewirkt hat.

Ein See am unteren Bereich soll für die Verkappung von allerlei montanistischem Material verwendet worden sein, daher auch die rötliche Farbe…

Wir queren diesen Bereich des Bergwerks, wir sind bald beim Highlight unserer Tour.

Wir haben den Eingang zum Karlstollen erreicht, den wir nun befahren werden. Rasch sind wir umgezogen, Gummistiefel, Mantel und besonders der Helm werden sich schon bald bewähren.

Der Karlstollen verbindet diese Talseite unterirdisch mit dem Poschhausstollen. Wir steigen durch teil handgetriebene, teils geschossene Stollen immer tiefer in den Berg.

Immer wieder lernen wir interessante Fakten, zum Beispiel über einen Pilz, der hier zwar nicht heimisch ist, aber sich unglaublich gut vermehrt…

Auch die Funktion von Karbid wird uns erklärt und auch vorgezeigt, eine tolle Stimmung im Stollen.

Beim Poschhausstollen, im tiefsten Inneren des Berges steigen wir auf ein moderneres Bewegungsmittel um, auf eine Grubenbahn. Diese bringt uns rasch durch den 3,5 km langen Poschhausstollen. Ein echtes Erlebnis.

Mit dem Geländebus, der schon auf uns wartet, fahren wir wieder retour nach Maiern. Ein sehr interessanter und toller Tag – ein tolles Geburtstagsgeschenk! Ich habe mich sehr gefreut und bin absolut nicht enttäuscht worden.

Die Rückfahrt nach Innsbruck verläuft rasch, in Sistrans kehren wir noch bei einer Pizzeria ein und genießen die letzten Sonnenstrahlen und den feinen Abend!

Tourendaten
Gesamtdauer: 6:38 h
Gesamtlänge: 13,10 km
Höhenmeter: △ 727 m / ▽ 832 m

260828 Mountainbike Aldranser Alm (1.511m)

Freitag Mittag, das Wetter ist schön. Da kommt mir eine meiner Verlegenheits- und dennoch Lieblingstouren gerade recht. Mit dem Mountainbike auf die Aldranser Alm, oben ein Bier trinken, eine Kleinigkeit Essen, das klingt nach gutem Plan. Von Innsbruck fahre ich über Tant Egert nach Aldrans

Ich habe ein wenig mehr Gepäck im Rucksack als nötig, das will ich zu Hause noch kurz abladen.

Bei der Gelegenheit ziehe ich mich auch noch schnell um, dann starte ich die Standardrunde von mir. Zuerst hinauf zum ehemaligen Gasthaus Hubertus, mittlerweile sollte ich eher das Ärztezentrum erwähnen…

Dann weiter zur Quellfassung „Schreyerbach“. Ab hier gemütlich durch den kühlen Wald. Dass mich immer wieder eBiker im Super-Turbo-Modus lachend überholen, habe ich zu ignorieren gelernt. Jaja… immerhin treten muss man noch selber 😉

Ein Blick zum Himmel offenbart das heutige Problem. Es ist unglaublich instabil, manchmal sieht es aus, dass es gleich regnen würde, im nächsten Moment ist fast wieder blauer Himmel.

Unterwegs sehe ich immer wieder Pilze, besonders die Stein- oder Herrenpilze sind gerade angesagt. Allerdings habe ich keine Tasche mit, daher muss der Fund im Wald bleiben, bzw. auf den nächsten Sammler warten. Der Riesen-Steinpilz war eh schon ganz labbrig!

Schließlich erreiche ich wieder einmal die Aldranser Alm, „mein“ Tisch ist zwar frei, aber ich setze mich dann doch lieber unter Dach. Immer wieder spüre ich Regentropfen.

Eine wunderbare Saure Wurst (sehr zu empfehlen) genieße ich auch noch, während ich auf besseres Wetter warte.

Es wird nicht wirklich besser, daher beschließe ich nach längerer Wartezeit, doch die Heimreise anzutreten. Unterwegs spüre ich noch ein paar Tropfen, aber der große Regen bleibt aus.

Als ich in Aldrans ankomme, scheint wieder die Sonne und es ist richtig schwül. Ein echt komisches Wetter, das ist allerdings gut ausnutzen konnte!

Heute bin ich mal die längere Variante von Innsbruck aus gefahren, die werde ich hoffentlich in Zukunft öfter machen können. Eine feine Runde!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00 h
Gesamtlänge: 22,88 km
Höhenmeter: △ 1.036 m / ▽ 756 m

260822 Wanderung Seaperalm (1.619m)

Heute geht´s gemeinsam ins wunderschöne Padastertal. Wobei genau genommen das Tal zwei Seiten hat: Einen industriell/montanen und einen altertümlich/modernen Aspekt.

Bis Steinach kommen wir mit dem Zug, dann wandern wir zum Taleingang. Hier startet die eigentliche Wanderung. Es gibt einen Panormaweg, der von der BBT (Brenner-Basis-Tunnel Gesellschaft) erbaut wurde und mit vielen Infotafeln ausgestattet.

Das Padastertal hat ein schweres Los gezogen. Ein großer Teil des Tunnel-Aushubs wird hier ins Tal geschüttet, und dadurch das Tal verflacht.

Glaubt man den Schautafeln, wir hier mal schönes Almgelände entstehen, aber bis dorthin ist es noch ein längerer Weg. Unser Weg führt direkt am Abraum vorbei…

Ich bin schon vor vielen Jahren hier gewesen, mittlerweile hat sich das Gesicht des Tals stark geändert!

Von weiter oben sieht man das ganze Ausmaß der Baustelle…

Und dann wandert man 2 Kurven weiter und steht mitten in unberührter Almlandschaft. Ein Phänomen. Die Baustelle ist vergessen, kein Geräusch stört die Ruhe. Ein Tal mit zwei Gesichtern…

Der Boden unterhalb der Alm ist wunderschön, die Hütte kommt schon ins Blickfeld.

Rückblickend, ins Wipptal nach Steinach am Brenner schauend, kann man die Baustelle erahnen, aber störend ist das Werk hier oben nicht mehr.

Und dann haben wir eine der urigsten Almen, die ich kenne, endlich erreicht.

Leider schaut die Alm nicht bewirtschaftet aus, als wir an der Hütte ankommen, ist alles verschlossen. Im Brunnen sind gekühlte Getränke und eine Kasse steht auch bereit. Wir setzen und in die Sonne, genießen ein erfrischendes Bier und schauen einem Esel beim Grasen zu!

Nach ausgiebiger Pause wandern wir wieder retour nach Steinach. Allerdings nehmen wir einen alternativen Weg, der direkt unter der Alm in die Tiefe führt.

Über die Almwiesen, fast nicht sichtbar führt der Weg erst über Felder, danach in den Wald hinein.

Auch im Wald ist der Weg stark verwachsen, es sieht so aus als ob es hier nicht allzu viel Verkehr gibt.

Fein ist der Weg auf jeden Fall, es ist angenehm kühl im Wald und rasch erreichen wir tiefere Lagen.

Bei einem größeren Rückhaltebecken finden wir den Eingang zum Ministollen, der Teil des Panoramawegs ist.

Das Tor ist offen, begehen nur bei guten Wetter steht hier. Wir treten ein und werden gleich von der kühlen Bergluft umfangen.

Der Tunnel ist nett angelegt, ungefähr 500 Meter lang ist der Stollen.

Beim Mundloch austretend sind wir wieder auf der Baustelle, hier wird auch am Wochenende gearbeitet.

Nochmals ein Blick auf die großen Halden, der Schotterlift läuft auch, hier werden die angelieferten Steine verteilt.

Am Ende des Tales bleiben wir im Wald und wandern oberhalb von Steinach am Brenner in Richtung Bahnhof. Pünktlich erreichen wir die Station, der Zug fährt ein paar Minuten später ein. Das nenne ich perfektes Timing.

Das Tal der zwei Gesichter ist spannend. Auf der einen Seite sieht man den massiven Eingriff des Menschen, aber der anderen Seite Almböden, die auch Menschgemacht sind, aber fast natürlich anmuten…

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:56 h
Gesamtlänge: 11,92 km
Höhenmeter: △ 697 m / ▽ 675 m

260816-260821 Bayrerhütte

Wir, Biggi und ich sind ein paar Tage auf der Hütte. Das Wetter ist durchwachsen, aber doch immer wieder gut genug, um ein paar Aktivitäten durchzuführen.
Nebenbei wird in der Hütte gearbeitet, es gibt immer was zu tun. Heuer ist das erste Mal die Quelle versiegt, zum Glück hat es an den ersten Tagen dann geregnet und die Speicher wieder aufgefüllt. So gesehen war das Regenwetter zwischendurch sogar ein Segen.

Die von uns unternommenen Touren sind in den folgenden Links zu finden…

Es war wieder eine tolle Zeit auf der Hütte, ich freue mich auch schon wieder auf den nächsten Aufenthalt!