260131 Rodeln Juifenalm (2.022m)

Biggi liebt Rodeln, und heute ist das erste Mal in diesem Winter schaffen wir einen Rodelausflug. Wir müssen allerdings ein Stück fahren, die Juifenalm im Sellrain soll aktuell gut gehen.
Von Juiffenau, dem Wanderparkplatz starten wir den Aufstieg zur Alm.

Erst wandern wir im Schatten, es ist kühl und sehr winterlich. Hier im Sellrain liegt doch ein wenig Schnee…

Bald schon erreichen wir die Waldgrenze und die Sonne wärmt uns auf. Nun ist der Aufstieg sehr angenehm.

Kehre um Kehre wandern wir höher, wir sind heute bei weitem nicht die Einzigen. Rodler und auch einige Skitourengeher, die wohl auf´s Fotscher Windeck oder auf Sömen steigen.

Bald erreichen wir die schön gelegene Alm, eine Einkehr ist angezeigt. Wir finden „leider“ nur einen Platz in der Sonne, und obwohl es mit Decke nicht ganz so arg ist, kühlen wir doch beide ab… das wunderbare Schnitzel hilft da nur kurzfristig aus…

Schließlich wird es wieder Zeit, ins Tal zu kommen. Wir richten uns her und sausen über die bestens präparierte Bahn ins Tal. Ein paar kleine Hügel lassen uns hopsen, ansonsten gibt es nichts auszusetzen an dieser tollen Bahn.

Wie schon in den letzten Tagen festgestellt, es wird wieder Zeit für ein wenig Schnee… es hat aber dennoch sehr viel Spaß gemacht!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:04 h
Gesamtlänge: 10,15 km
Höhenmeter: △ 587 m / ▽ 571 m
Lawinenstufe: 3 (über Waldgrenze, Altschnee)

260130 Skitour Patscherkofel (2.246m)

Wolfi hat mich spontan gefragt, ob ich ihn auf den Patscherkofel begleite… ich muss nicht lange überlegen, es ist mir eine Freude. Wir sind schon länger nicht mehr unterwegs gewesen. Das Wetter ist super, wir treffen uns im Bus zum „Kofel“.
Mit der Bahn fahren wir bis zur Mittelstation, dann starten wir zuerst über die Piste den Aufstieg.

Nach dem Schlepplift zweigen wir in Richtung Klimahaus ab, wir müssen ein paar Meter absteigen, dann queren wir ins Gelände.

Es ist wunderbar winterlich, zumindest optisch. Zum Abfahren würde dann doch zu wenig Schnee liegen, aber für den Aufstieg reicht es allemal.

Teilweise müssen wir sogar spuren, einen kleinen Hang kürzen wir ab, doch der Weg zwischen den Almrosen ist gar nicht einfach zu spuren.

Schließlich erreichen wir den Gipfelhang, der wie üblich fast abgeblasen ist. Eine Spur führt dennoch weiter hoch, der Senderturm am Gipfel rückt in unser Blickfeld.

Das Wetter ist heute echt perfekt, und durch den letzten Schneefall ist zumindest die meiste Landschaft leicht schneebedeckt und schaut winterlich aus.

Am Gipfel sieht man gut, wie der Wind in den letzten Tagen gearbeitet hat. Teils ist der Schnee komplett abgeblasen, dann sind wieder fast meterhohe Wehen zu sehen.

Wir erreichen den Gipfel und beschließen noch einen Besuch in die Gipfelstube.

Es ist schon Sperrstunde, dennoch bekommen wir dank dem freundlichen Personal noch was zu trinken. Wir stehen auf der Terrasse, sobald man länger steht, ist es dann doch kühl.

Im Inntal liegt wenig Schnee, aber immerhin eine Handvoll mehr als in den letzten Wochen. An so einen schneearmen Winter wie heuer kann ich mich nicht erinnern.

Von der Gipfelstube haben wir eine tolle Skiabfahrt, die Forststraße vom Gipfel und auch die Piste selber sind gut in Schuss, und so erreichen wir zufrieden wieder das Tal! Hoffentlich machen wir das bald wieder mal…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:01 h
Gesamtlänge: 10,75 km
Höhenmeter: △ 543 m / ▽ 1.241 m
Lawinenstufe: 3 (über Waldgrenze, Altschnee)

260129 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Mein Skitourenleben spielt sich aktuell (hauptsächlich dank der Schneelage) zwischen Patscherkofel und Glungezer / Schartenkogel ab. Heute in der Nacht hat es wieder mal ein wenig geschneit, daher freuen wir, Biggi, Ingrid und ich uns schon fest auf den Schartenkogel.

Im Tal ist es noch stark nebelig, wir hoffen auf besseres Wetter in der Höhe…

… und siehe da, je weiter wir die Lifttrasse aufsteigen, desto besser wird die Sicht und auch die Laune.

Es hat nicht üppig, aber immerhin so viel geschneit, dass ein wenig Winterfeeling aufkommt. Sogar auf den Bäumen liegt ein wenig Weiß.

Über die alte Seilbahntrasse erreichen wir die Bergstation, hier zweigen wir in die Kalte Kuchl ab.

Der Weg schaut gut aus, daher zweigen wir nochmals ab, wir nehmen den Sommerweg auf den Schartenkogel.

Die Tiefblicke ins Tal sind heute sehr stimmungsvoll, das „schlechte“ Wetter hat seinen eigenen Reiz. Es ist windstill und gar nicht kalt, daher gesamtheitlich gesehen sehr angenehm zum aufsteigen.

Teilweise schaffe ich es sogar, eine eigene Spur zu legen, das passiert am Schartenkogel recht selten. Es macht Spaß, allerdings bin ich dann doch dankbar für eine gute Streckenführung durch das Steinlabyrinth.

Da wir im Gelände doch sehr weit rechts geblieben sind, stoßen wir im oberen Teil wieder auf den Skiweg, der uns nun über die Piste auf den Gipfel bringt.

Die letzten Meter zum Gipfel gehe ich zu Fuß, da hier Steinkontakt fast nicht ausgeschlossen werden kann. Ein kurzes Bild am Gipfelkreuz und die Kontrolle der Aufstiegsroute folgen…

… zum Glück sind wir auf der rechten Seite aufgestiegen, der Schnee am Gipfel und im Aufstiegsgelände ist verblasen und teilweise nicht vorhanden. So haben wir die richtige Wahl getroffen.

Am Gipfel sind nur zwei weitere Personen, Donnerstag Nachmittag ist ein ruhiger Tag hier am Gipfel.

Wir fahren über die Kalte Kuchl zur Tulfeinalm ab, hier gönnen wir uns Kaffee und Kuchen, Ingrid genießt die sehr gute Linsensuppe!

Nach einer feinen Pause in der fast leeren Hütte richten wir uns für die Abfahrt, wir wollen den Bus im Tal noch schaffen.

Das erste Stück ist ein wenig anstrengend, da wir über den geraden Ziehweg wieder zur Skipiste zurückfahren müssen, der Neuschnee erschwert dieses Unterfangen ein wenig.

Doch schließlich erreichen wir die Piste, dann die Gondel und zu guter Letzt auch noch unseren Bus.

Auch wenn sich die Tourenmöglichkeiten und besuchten Gebiete heuer zumindest für mich recht eingeschränkt sind, macht es jedes Mal wieder Spaß, auf den Skier zu stehen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:25 h
Gesamtlänge: 7,62 km
Höhenmeter: △ 773 m / ▽ 753 m
Lawinenstufe: 3 (über 2000m, Altschnee)

260123 Skitour Schutzhaus (1.965m)

Es ist schon fast ein wenig tragisch, aber heuer kommt und kommt kein Schnee! Also wieder mal eine Tour, die machbar ist, weil die Liftbetreiber künstlichen Schnee zur Verfügung stellen. Heute, direkt nach der Arbeit, geht´s auf den Patscherkofel…

Steil und direkt startet die Tour über die Olymipiaabfahrt, die Piste ist griffig, aber teilweise auch rutschig. Dennoch läuft es besser als erwartet. Das Wetter ist perfekt, Skifahrer sind fast keine am Weg.

Der Blick ins Inntal macht den diesjährigen Schneemangel wieder eklatant offensichtlich… wo bleibt nur der Schnee, den wir uns hier so sehr wünschen…

Der letzten steilen Hang vor der Mittelstation lasse ich aus, zu sehr quälen sich hier die vorhergehenden Tourengeher ab… ich nehme den Vitalweg in Richtung Patscher Alm, dort will ich dann weiter über die Familienabfahrt aufsteigen.

Erst ist der Forstweg gut, aber schon bald kommen Stellen, die ein weiterkommen mit „gutem Gewissen“ nicht mehr möglich machen… also runter mit den Skier, es wird eine Wandereinlage eingeschoben.

Schließlich erreiche ich wieder die Piste und steige zuerst an der Patscher Alm, dann am einzigen Schlepplift am Kofel vorbei in Richtung Schutzhaus und Bergstation. Neben dem Funpark fällt mir noch eine lustige Schilderfolge auf: Erst steht da „Tourenaufstieg“, gleich dahinter ist ein Schild „Kein Tourenaufstieg“… da hat sich jemand was überlegt!

Im Bergrestaurant treffe ich Letu, der wie immer hier seine beschränkte Freizeit beim Skifahren ausnutzt. Da hat er einen Willen, der bewundernswert ist.

Trotz Schneemangel kann man Touren machen, danke hierfür an die Liftbetreiber, die ersten die Tourengeher tolerieren und auch die Pisten super in Schuss halten! Ein hoch auf euch…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:59 h
Gesamtlänge: 8,93 km
Höhenmeter: ∆ 942 m / ∇ 917 m
Lawinenstufe: 1

260120 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Ich schaffe es wieder, nach der Arbeit noch „rasch“ auf den Schartenkogel zu gehen. Heute bin ich ein wenig später dran, daher ist es schon dämmerig, als ich auf der Piste ankomme…

Heute wird der linke Teil der Piste präpariert, ein ungewöhnlicher Blick, denn normalerweise ist am Dienstag und Donnerstag, wenn die Skitourengeher am Wege sind, Ruhe!

Im Westen senkt sich der Tag und die Nacht und auch die Beleuchtung im Tal treten in den Vordergrund. Ich erreiche die Bergstation des Tulfein Express (2.054m). Bis hierhin hatte ich noch ein wenig Beleuchtung durch die Bahn.

Im weiteren Verlauf zum Schartenkogel wird es immer dunkler, daher setze ich bald die Stirnlampe auf. Sehen und gesehen werden ist die Devise, denke ich mir. Immerhin kommen mir sogar Skifahrer ohne Lampe entgegen… in meinen Augen recht gefährlich!

Die Abfahrt ist hart, teilweise eisig, aber immer gut befahrbar. Allerdings bin ich, da ich diese Verhältnisse nicht so mag, doch froh, nur einmal abfahren zu müssen. Hoffentlich kommt bald ein wenig Schnee…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:34 h
Gesamtlänge: 7,50 km
Höhenmeter: △ 761 m / ▽ 735 m
Lawinenstufe: 2 (Altschnee)

260117 Skitour Patscher Alm (1.694m)

Lang, lang ist´s her! Es gab mal Zeiten, da haben Michi und ich einige Bergtouren gemeinsam gemacht, aber in letzter Zeit hatten wir beide irgendwie nie richtig Zeit… die letzte gemeinsame Bergtour, mit den Figl auf der Saile, ist schon über ein Jahr her. Umso mehr freue ich mich, wieder was zusammen zu machen und gleich zeitig so manche Geschichte und Neuigkeit erzählt zu bekommen…

Wir beschließen, gemütlich mit den Tourenskier auf die Patscheralm zu stapfen, da können wir auch gut quatschen nebenbei… und die Rast dort oben ist normalerweise auch sehr nett.

Das Wetter ist gut, wir haben viel zu bereden, es ist ja wirklich einiges passiert. Und so steigen wir, vertieft in Gespräche immer höher und höher.

Blick für die Umgebung haben wir heute nicht viel, zu spannend sind die Geschichten und Berichte… und dann stehen wir schon auf der Wiese vor der Patscher Alm. Und wieder, fast auch schon ein „Deja vu“ ist die Wiese vor der Alm schon aper. Im Frühjahr 2025, in anderer Konstellation sind wir auf der „Grünen Wiese“ gestanden

Wir müssen nur ein kurzes Stück tragen, dann steigen wir die letzten Meter zur Alm hoch. Diese ist leider rappel-voll…

Wir beschließen, im „Das Hausberg“ bei der Talstation einzukehren, das Essen dort ist auch sehr gut! Rasch packen wir zusammen, die Ski werden in den Abfahrtsmodus versetzt und dann sausen wir ins Tal.

Die Piste ist überraschend gut beeinander, und schon bald sitzen wir im Gasthaus und genießen ein gutes Mittagessen und noch bessere Gespräche.

Es war ein toller Ausflug mit Michi, ich hoffe, es müssen nicht wieder „Jahre“ vergehen, bis wir uns sehen!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:53 h
Gesamtlänge: 6,12 km
Höhenmeter: △ 685 m / ▽ 666m
Lawinenstufe: 1

260113 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Schon seit einiger Zeit liebäugle ich mit den Abendskitouren am Schartenkogel (Glungezer Skigebiet), die auch in den letzten Jahren eine willkommene Bewegungstherapie nach einem anstrengenden Bürotag waren.
Heute starte ich wieder durch, Dienstag und Donnerstag ist der Lift länger offen, so kann der schneearme untere Teil skischonend überwunden werden.

Dann folge ich der Piste bzw. der Lifttrasse immer weiter den Berg hinauf. War am Beginn der Tour noch ein wenig Sonne, so ist nun die Abenddämmerung hereingebrochen.

Die Flutlichter am Lift sind an, Taschenlampe braucht man noch keine… obwohl ich mir bei manchen Abfahrern denke, es wäre nicht blöd, sich sichtbar zu machen!

Wunderschön senkt sich die Sonne im Westen und macht Platz für eine sternenklare Nacht. Das Farbspiel am Horizont ist immer wieder faszinierend.

Die Bergstation, hell erleuchtet, stellt das letzte künstliche Licht im weiteren Aufstieg dar, nun wandere ich weiter in die Kalte Kuchl und in Richtung Ziel.

Als ich den Gipfel erreiche, ist es dunkel, nur noch ein kleiner Lichtstreif am Horizont ist sichtbar. Die Stadt und das Inntal leuchten empor, wie eine Feuerschlange schaut das unglaubliche Schauspiel aus.

Es ist windstill und gar nicht so kalt, ich bleibe dennoch nicht lange am Gipfel. Die Abfahrt glückt heute dank geschliffener Kanten besser als die Tage vorher, bald erreiche ich die Mittelstation.
Schnell springe ich in eine Gondel, und im Tal wartet wieder mal der Bus auf mich… super Timing! Bis bald einmal…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:37 h
Gesamtlänge: 7,64 km
Höhenmeter: △ 744 m / ▽ 750 m
Lawinenstufe: 3 (über Waldgrenze, Altschnee)

260111 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Biggi musste gestern arbeiten und konnte nicht mit auf den Patscherkofel, aber heute haben wir wieder eine gemeinsame Tour auf dem Programm. Wieder mal der Schartenkogel, der uns nie langweilig wird.

Die Lifttrasse ist heute wieder geöffnet und sehr gut zu begehen, die Piste ist wunderbar präpariert. Der wenige Schnee hat Wunder bewirkt…

Es ist furchtbar kalt, daher sind wir froh, als endlich die Sonne hinter dem Glungezer hervorbricht. In den Sonnenstrahlen ist es gleich um einiges angenehmer.

Wir steigen über die Piste zuerst bis zur Bergstation Tulfein, dann weiter auf der Piste in die Kalte Kuchl.

Den Sommerweg haben wir heute ausgeschlossen, denn dafür liegt wohl zu wenig Schnee. Die Piste passt heute gerade gut.

Das Inntal ist auch ein wenig angezuckert und es schaut sich schon viel winterlicher aus als in den letzten Tagen.

Und auch hier im Skigebiet entdecken wir einige Windzeichen und auch klein-räumige Triebschneepackete. Ungefährlich, aber interessant zum ansehen.

Schließlich erreichen wir die Bergstation Schartenkogellift, hier ist für uns heute Ende. Den Fußmarsch zum Schartenkogel lassen wir wegen dem Wind heute aus, es ist kalt und ungemütlich hier am Kamm.

Das hier ist wohl die Stelle, die in Zukunft evtl. ein Restaurant beherbergen wird, wenn die Ausbaupläne der Glungezerbahn durchgeführt werden.

Heute ist hier nur der Wind am Werk, er wirbelt den Schnee furios durch die Luft, in den Rucksack und in den Kragen… nur schnell weg von hier.

Wir kehren in unsere Lieblingsalm ein, eine leckere Stärkung ist heute drin! Dann trinken wir noch einen guten Kaffee und fahren in der Kälte hinab bis zur Mittelstation. Die Talabfahrt wird wohl mit dem wenigen Schnee nicht so gut gehen, daher lassen wir sie aus.
Schartenkogel, bis bald mal wieder…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:15 h
Gesamtlänge: 7,70 km
Höhenmeter: △ 758 m / ▽ 727 m
Lawinenstufe: 2 (Altschnee)

260110 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.970m)

Es hat ein wenig, nicht sehr ergiebig geschneit und das Wetter ist auch nicht so toll. Dennoch möchte ich raus ins Freie. Der Patscherkofel liegt vor der Tür, die Tourenausrüstung schnell zur Hand. Mit dem Bus geht´s von der Haustüre direkt ins Skigebiet…

Der Aufstieg erfolgt über die Olympiaroute, nicht gerade meine Lieblingsstrecke, aber heute überraschend gut zu begehen. In den steilen Stücken kann ich ein wenig an meiner Spitzkehrentechnik feilen, während andere hier hart an ihre Grenzen stoßen.

Schließlich erreiche ich unspektakulär das Patscherkofel Schutzhaus. Letu kommt mir entgegen, er ist Skifahren gewesen und nun wollen wir gemeinsam noch was essen. Wir finden einen gemütlichen Platz in der schönen Hütte.

Es ist gemütlich warm in der Hütte, wir bestellen was Feines zum Essen und quatschen ein wenig über Gott und die Welt…

Das Essen ist wunderbar, ich habe mir ein Tris bestellt, das wirklich empfehlenswert ist. Das alkoholfreie Weizen passt gut zum „Dry January“ 😊

Nach der gemütlichen Rast machen wir uns auf ins Tal. Die Abfahrt ist wie aktuell überall hart, aber dennoch griffig genug um fein und sicher ins Tal zu kommen. Ich stelle wieder mal fest, dass meine Kanten ein wenig Aufmerksamkeit brauchen.

Wir erreichen die Talstation, Letu ist heute ein Skistecken abgebrochen, wir kaufen gleich Neue bei dem Geschäft in der Talstation. Und zum runden Glück wartet auch noch der Bus direkt auf uns, ohne Wartezeit fahren wir nach Hause. Ein feiner und gut abgestimmter Tag!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:57 h
Gesamtlänge: 8,35 km
Höhenmeter: △ 958 m / ▽ 933 m
Lawinenstufe: 2 (Altschnee)

260105 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Ich nutze meine letzten Tage im Urlaub, um nochmals dem Schartenkogel meine Aufwartung zu machen. Für den Aufstieg muss ich heute die Piste verwenden, denn die Rodelbahn und der Skitourenaufstieg sind beide gesperrt.

Das Wetter ist angenehm, und nicht allzu kalt, gerade richtig für eine Skitour.

Heute bin ich mal alleine, so kann ich beim Aufsteigen meinen Gedanken nachhängen.

Im oberen Teil nehme ich mal eine Abkürzung von der Piste, allerdings offenbart sich hier wieder mal der heuer notorische Schneemangel.

Der Blick ins Gelände zeigt mehr Grün als Schnee, ich hoffe, dass bald mal ein wenig Schnee kommt.

Seit der Tour gestern hat sich natürlich nichts an der Schneelage geändert, einziger Vorteil heuer, es ist relativ kalt, so bleibt der Schnee konserviert und auch die Beschneiung funktioniert für die Skigebiete.

Der Schartenkogel ist eine meiner Lieblingstouren, das kann man auch an der Frequenz meiner Besuche feststellen. Aber die Vorteile liegen für mich auf der Hand, einfach mit Öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, super Service im Skigebiet, und eine tolle Einkehrmöglichkeit mit der Tulfeinalm.

Bald erreiche ich die Schartenkogel-Bergstation, die letzten Meter zum Gipfel gehe ich zu Fuß, die Skier sind mir für diesen Abschnitt zu schade!

Am Gipfelkreuz sind noch ein paar Leute versammelt, es ist windstill und in der Sonne gar nicht ungemütlich…

… daher bleibe ich ein wenig sitzen und schaue ins Oberinntal, das Kellerjoch, das ich gestern besucht habe, direkt im Blick.

Ein feiner Besuch bei „meinem“ Schartenkogel… bis bald!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:54 h
Gesamtlänge: 7,39 km
Höhenmeter: △ 757 m / ▽ 752 m
Lawinenstufe: 1