260509 Wanderung Walder Jöchl (1.639m)

Wieder bricht ein wunderbares Wochenende an, heute wollen wir auf das Walder Jöchl über die Walderalm wandern. Wir starten in Gnadenwald an einem Privatparkplatz, kurz hinter dem Haus beginnt schon der Steig.

Dieser führt uns auf kleinen, feinen Steigen höher, bald erreichen wir die Forststraße.

Über diese gehen wir, bei diesem Wetter nicht anders erwartet, natürlich nicht alleine unserem Ziel entgegen. Auf einer Bank genießen wir die Aussicht auf das Inntal.

Vor der Walder Alm erreichen wir eine Feuchtwiese, die trotz dieses trockenen Frühjahrs doch genügend Nass für Dotterblumen gespeichert hat.

Der Ausblick in die Tuxer Alpen ist grandios, und von hier sieht man, dass noch sehr viel Schnee in den höheren Lagen vorhanden ist.

Wir erreichen die Walderalm Kapelle, zweigen aber kurz vorher nach rechts ab, unser Ziel liegt noch ein Stück weiter.

Die Walder Alm hat eine der schönsten Lagen, die ich kenne. Im Hintergrund die Huderbankspitze und links davon der Hundskopf. Und der Boden rund um die Alm lädt zum Rasten ein.

Wir erreichen das Walder Jöchl (1.639m). Das Wetter ist, wie schon prognostiziert, rasch schlechter geworden, wir haben schon die ersten Regentropfen gespürt.

Über dem Überschalljoch zieht ein Gewitter herein, daher bleiben wir nicht lange am Jöchl.

Wir suchen und einen Unterstand, dort genießen wir unsere Jause, bevor wir den Rückweg zur Alm antreten.

Mittlerweile ist es dunkel geworden, in der Ferne hören wir das eine oder andere Donnergrollen, wir beschleunigen unseren Schritt.

Über uns schiebt sich die Gewitterfront, wieder spüren wir ein paar Tropfen, dann ist auch wieder vorbei. Im Karwendel ist es richtig dunkel, wir gehen aber in Richtung Inntal, dort hellt es wieder auf.

Ein paar Mal glauben wir, das Gewitter und der Regen würde uns erreichen, aber wir kommen unbeschadet und trocken im Tal an. Eine feine Wanderung mit ein wenig Glück beim Wetter!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:13 h
Gesamtlänge: 10,30 km
Höhenmeter: △ 764 m / ▽ 760 m

260502 Wanderung St. Magdalena im Halltal (1.287m)

Bei schönstem Wetter machen wir, das sind Brigitte, Georg, Ingrid, Christian und ich eine Wanderung ins wunderschöne Halltal.

Wir spazieren am Fluchtsteig talein, hoch über dem Talboden des Tal und über dem Hallbach!

An einer Stelle erodiert der Weg schon seit vielen Jahren immer mehr ab, hier sieht man gut, wie sich das Tal Jahr für Jahr verändert.

Wie nehmen beim Eibental-Schild den rechten Weg, der steil hinauf in den Eigenwald führt.

Die Natur ist auch hier erwacht, dennoch ist der Wald noch nicht ganz so dicht. Georg kann eine Gämse beobachten, die zwischen den Bäumen grast.

An einer Stelle haben wir eine wunderschöne Aussicht auf die tolle Hüttenspitze, die wir schon ein paar Mal bestiegen haben.

Der Weg führt weiter nach St. Magdalena im Halltal, dort machen wir eine feine Rast und genießen die Gastlichkeit des Hauses.

Gestärkt wandern wir über den unteren Weg wieder retour zum Hackl, wir kommen an der zweiten Ladhütte vorbei, dort treffen wir wieder auf den Aufstiegsweg.

Beim Bettelwurfeck ist der Fluchtsteig meiner Meinung nach am Schönsten. Wenn man dann um die Kurve tritt…

… öffnet sich der Blick auf das Halltal und die Tuxer Alpen. Herrliche Aussicht bei perfektem Wetter.

Ein Ausflug ins Halltal ist immer weder ein Erlebnis, von diesem Tal kann ich einfach nicht genug bekommen. Gemütlich, Klettersteig, lange Touren, alles ist hier möglich…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:33 h
Gesamtlänge: 7,79 km
Höhenmeter: △ 525 m / ▽ 531 m

250501 Wanderung Aldranser Alm (1.511m)

Wunderbares, fast schon zu warmes Frühlingswetter treibt Biggi und mich hinaus in die Natur. Heute ist „Tag der Arbeit“ und auch Eröffnung der Aldranser Alm. Somit steht das Ziel schon mal fest…

Wir fahren mit dem Bus nach Rinn, von dort starten wir über den Rinner Almensteig in angenehmer Steigung höher und höher.

Die Natur wacht jetzt wirklich auf, über blüht es, die Vögel zwischen von den Bäumen, sogar einen Specht hören wir hoch über uns… sehen können wir ihn nicht.

Neben dem Feiertag ist heute noch ein großer Event. das „Innsbruck Alpin“-Trailwochenende. Und die Läufer, wenn gleich erst morgen, werden auch hier vorbeikommen.

Wir erreichen nach kurzer, feiner Wanderung die Rinner Alm (1.394m).

Auf der sonnigen Terrasse sitzen schon einige Leute und genießen den wunderschönen Tag.

Wir wollen aber weiter zur nächsten Alm, die Aldranser Alm kann über einen feinen Waldweg und am Schluss über ein kurzes Stück Forststraße erreicht werden.

Dort sind auch schon einige Leute eingetroffen, der erste Tag hat sich doch gut herumgesprochen. Wir finden ein feines Plätzchen in der Sonne, es ist richtig fein!

Johanna, die Hüttenwirtin ist schon voll im Einsatz, zusätzlich ist sein ein paar Helfer da. Ich bestelle mir einen köstlichen Wurstsalat und ein Bier, Biggi ist heute lieber Süß am weg, die hat einen Kaffee mit Kuchen!

Wir bleiben noch eine weile Sitzen, es ist total gemütlich hier oben. Doch irgendwann müssen wir doch wieder hinunter ins Tal.

Über den Almenweg erreichen wir Fagslung, über die Industriezone und den Waldweg erreichen wir schlussendlich wieder Aldrans.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:10 h
Gesamtlänge: 9,78 km
Höhenmeter: △ 616 m / ▽ 731 m

260423 Radltour ins Unterland

Nach der Arbeit, bei Goldwetter, entschließe ich mich, noch eine Runde ins Unterinntal zu fahren. Ich starte von der Arbeit, fahre am Inntalradweg entlang in Richtung Hall in Tirol

Der Weg führt weiter an Volders, Wattens vorbei über schöne Wiesen und Felder. In Kolsass ist dann Schluss, ich drehe um und fahre zuerst einen Teil des Weges zurück.

Bei der Karlskirche in Volders zweige ich nach Volderwald ab, nun kommen ein paar Höhenmeter auf mich zu. Die enge Straße bei der Kirche ist das unangenehmste Stück dank der „rücksichtsvollen“ Autofahrer.

Beim Glockenhof zweige ich in das wunderschöne Zimmertal ein, nun fahre ich auf feinen Straßen in Richtung Aldrans.

Über Taxerhof und Herzsee erreiche ich Aldrans, im Dorfgasthaus bestelle ich mir ein verdientes Bier und raste mich auf der Terrasse aus!

Eine feine, schnelle Runde nach der Arbeit!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:59 h
Gesamtlänge: 42,41 km
Höhenmeter: △ 420 m / ▽ 221 m

260418 Wanderung Monte Spino (1.504 m)

Der zweite Tag unseres Buabenwochenendes ist abgebrochen. Wir wollen heute den Monte Spino besteigen. Daniel hat sich am Vortag die Achillesferse beleidigt, daher macht er heute einen gemütlichen Tag, während der Rest vom Volksfest mit dem Auto zum Wanderparkplatz fährt.

Der Weg wird immer kleiner, schmaler und ruppiger. Alfons, Maggo und ich lachen über den wilden Weg, während Papa, dem Autobesitzer jegliches Lachen im Halse stecken bleibt.

Es dauert eine ganze Weile, bis wir schließlich einen Parkplatz finden. Der richtige Wanderparkplatz wäre noch weiter (als Dead-End) gewesen, allerdings wollten wir Papa nicht den ganzen Tag verderben.

Vom Ende der Straße startet ein schöner Pfad weiter ins wilde Tal hinein. Bald schon müssen wir eine Brücke überqueren. Die Temperatur ist recht hoch.

Zuerst wandern wir durch dichten, fast schon an Dschungel erinnernden Wald, überall wächst und gedeiht es.

Nach einiger Zeit verlassen wir das Bachbett und steigen nach Rechts, über Serpentinen immer höher hinauf, in Richtung Passo di Spino. Es wird ein wenig trockener, dennoch blühen hier schon allerlei Pflanzen.

Wir passieren die Ruine Casina Gamelle (952m), den Zweck des Baus können wir allerdings auch im Internet nicht herausfinden.

Ein paar Blümchen zieren unseren weg, ganze Primelbüche verkünden die nahende Sommerzeit.

Wir erreichen am Pass das „Osservatorio Ornitologico Regionale Anonio Duse“ (1.154m), ein Vogelbeobachtungszentrum, scheinbar sogar eines der wichtigsten Zentren im Lande.

Hier macht der Weg wieder eine steile Wende nach Nordwesten, nun haben wir den Gipfel und Tagesziel schon vor Augen.

Vorbei an einer zweiten Ruine, der „Casina Spino) geht es ein paar Meter gerade über den Kamm, wir stehen nun auf dem eigentlichen Passo di Spino

Vor uns entdecken wir nun das „Refugio Pirlo allo Spino“ auf einem Bergrücken. Dort werden wir nach der Tour wohl noch einkehren, wenn das Wetter mitspielt.

Das Wetter ist heute auch nicht so gut wie gestern, hier am Bergrücken bläst ein kühler Wind. Solange wir in Bewegung sind, passt alles, aber beim stehenbleiben hört man schon fast die Erkältung anrollen.

Auf dem Weg zu Gipfel entdecke ich den für mich ersten Enzian dieses Jahres. Die Blume mit dem intensiven Blau ist wunderschön anzuschauen!

Rückblickend über das Tal, durch das wir gekommen sind, erahnen wir den Lago, doch dazu müssen wir noch ein paar Schritte höher gehen.

Schließlich erreichen wir eine Kuppe, von der aus wir nun den See sehen können. Auf der vorgelagerten Landzunge liegt „San Felice del Benaco“.

Die sattgrüne Vegetation haben wir mittlerweile hinter uns gelassen, hier haben wir eine Höhe erreicht, bei der auch hier am Lage noch kein Gräschen wächst… zumindest nicht zu dieser Jahreszeit.

Der Übergang zum Gipfel erfolgt über einen schönen, teils ein wenig schmalen Grat ohne Schwierigkeiten.

Am Berg im Hintergrund, dem Monte Pizzocollo waren Alfons, Maggo und Papa letztes Jahr, als ich wegen Krankheit ausgefallen bin.

Schließlich erreichen wir den Gipfel des Monte Spino (1.504m). Ein kleines Kreuz markiert die höchste Stelle.

Zu unserer Überraschung ist dort auch eine wasserdichte Tonne mit einer „Mocca“, Kaffee, Kaffeeservice, Gaskocher und sogar einem Grappa angebunden. Ein Zettel informiert, dass man sich hier gerne bedienen kann und dann ein Bild schicken soll. Wegen der frischen Temperaturen verzichten wir auf diesen tollen Genuss. Viel länger als für ein Gipfelfoto bleiben wir nicht hier…

Nun geht´s über steile Bergwiesen ein Stück Richtung Tal, ein Weg ist vorhanden, aber nicht immer gut sichtbar. Wir suchen eine windstille Stelle…

Das Wetter ist einmal feiner, dann ziehen wieder dunkle Wolken auf. Nach Regen schaut es noch nicht aus, aber gemeldet wurde eine Wetterverschlechterung für den Abend und die kommende Nacht.

Wir finden einen feinen Platz ohne Wind, hier genießen wir die Brote, die Maggo dankenswerterweise den ganzen Weg hochgeschleppt hat. Die schmecken jetzt richtig gut.

Ein paar Schritte weiter sehen wir dann wieder das Refugio, nun ist es nicht mehr weit bis zur Einkehr.

Wir finden einen netten Platz vor der eigenwilligen Hütte, und bald schon steht ein kühles Bier vor uns auf dem Tisch.

Die Temperaturen sind in Ordnung, aber der Wind läßt uns dann doch die Jacken anziehen. Wir genießen das Bier und reden über das aktuelle und vergangene Buabenwochenende!

Von der Hütte zweigt ein Weg direkt hinab in das Tal, das wir am Anfang der Tour genommen hatten. Der Pfad ist steil, aber gut gewartet. Bald schon erreichen wir erst den Bach und dann den Parkplatz.

Da wir nicht wussten, ob die Hütte offen ist, haben wir im Bach 4 Bier eingelagert. Hier im Wald ist es Windstill, da kann ein kühles Blondes kein Fehler sein.

Wir stoßen auf eine feine Tour in toller Gesellschaft an, das war wieder mal ein toller Ausflug, den wir natürlich nächstes Jahr wiederholen müssen!

Nachtrag: Am Abend gehen wir nochmals fein essen, eine Pizzeria ganz in der Nähe der Unterkunft mit phänomenalen Ausblick auf den See rundet den Tag ab. Daniel hat den Tag mit ein paar Besorgungen verbraucht, zusätzlich war er im Pool schwimmen…
Am Nächsten Tag fahren Maggo und Daniel zum Flughafen bzw. nach Hause. Alfons, Papa und ich fahren über den Brenner retour. Das Wetter ist durchwachsen, daher fahren wir gleich direkt nach Hause!

Eines steht auf jeden Fall fest, nächstes Jahr sehen wir uns wieder…

Tourendaten
Gesamtdauer:4:15 h
Gesamtlänge: 10,04 km
Höhenmeter: △ 1.017 m / ▽ 987 m

260417 Wanderung Tremosine sul Garda (440m)

Der Frühling ist ins Lande gezogen und damit auch der Termin für unser heuriges „Buabenwochenende“. Heuer zieht es uns wieder an den Gardasee, das Meer der Tiroler. Wir haben unsere Unterkunft in Gardone Riviera an der Westküste des „Lago“.
Wir fahren am Freitag in der Früh los, Papa holt erst Alfons, dann mich ab und wir fahren über den Brenner und über die Autostrada bis Garda Nord, dann über kleine Straßen zu unserem Ziel.

Unterwegs haben wir einen Zwischenstopp in Campione del Garda. Hier wollen wir eine kurze Klettersteig/Wanderungs-Kombi machen. Wir treffen uns dort Maggo und Daniel, diese sind von Bergamo angereist.

Die Sonne lacht vom Firmament, es ist relativ warm, daher haben wir schon mal die kurze Hose angezogen. Vom Parkplatz müssen wir erst mal den Einstieg zum Klettersteig finden. Da der Steig nicht offiziell beworben wird, müssen wir ein wenig schauen… aber wir sind erfolgreich und steigen ein.

Der Steig ist mit einer Bewertung von A/B wirklich einfach, eigentlich würde man kein Set brauchen. Wir haben das Set mit, hängen uns aber an den einfachen Passagen gar nicht ein, das Gelände ist total ungefährlich.

Die Sonne hat die Wand gut aufgewärmt, solche Temperaturen sind wir noch nicht gewöhnt. Dementsprechend wird geschwitzt!

Von weiter oben sehen wir nochmals auf Campione. Die ehemalige Baumwollfabrik wurde in den 1980ern geschlossen, mittlerweile würde der Platz gut an das Straßennetz angebunden.

Das war nicht immer so, früher war der Platz nur per Schiff erreichbar. Daher hatten die Arbeiter der Baumwollfabrik einen kleinen Steig angelegt, über den sie in die Dörfer oberhalb des Platzes kommen konnten. So entstand der kleine Klettersteig, den wir heute begehen!

Obwohl kein offizieller Klettersteig, ist die Anlage sehr gut gewartet. Wahrscheinlich kommt das daher, dass im oberen Bereich noch Steinschlagnetze zu warten sind und so erreicht werden können. Und natürlich ist der Steig kein Geheimtipp mehr, dank dem Internet.

Eine interessante Passage für durch ein kleines Felstor, aber hier legt sich die Steigung zurück und wir erreichen den Ausstieg.

Am oberen Teil des Steiges befindet sich ein großes Holzkreuz, von dem aus wir einen wunderschönen Ausblick auf den Gardasee haben!

Vom Ausstieg des Klettersteigs wandern wir zurück in die Schlucht „San Michele“. Wir schreiten über eine Brücke, hier beginnt nun der zweite Teil unseres Ausflugs.

Der Pfad schlängelt sich einer Felswand entlang, anfangs noch ein wenig ausgesetzt und schmal, aber dann immer weiter und aussichtsreicher.

Im Blick retour sehen wir die Felswand, die wir vorher durchstiegen haben.

Immer wieder entdecken wir Marienbilder am Wegesrand, Symbole der Gläubigkeit der hier ansässigen Bevölkerung. Oder aber als Erinnerung an vergangene Unglücke…

Bald erreichen wir die ersten Olivenhaine, der Weg ist nun Breit, wir können nebeneinander gehen und reden. Dennoch sind die Straßen zum Teil so steil angelegt, dass wir gar nicht glauben können, dass hier ein Auto hochkommen kann.

Unser Ziel ist Tremosine, das Dorf mit den Schauerterrassen!

Hier wachsen unglaublich viele Oliven, aus denen später das leckere Olivenöl gepresst werden wird.

Schließlich erreichen wir Tremosine, und schon bald verstehen wir den Begriff „Schauerterrasse“. Bei einem Gasthaus hängt die Terrasse wirklich über dem Untergrund, hoffentlich hat der Bauherr hier gewissenhaft gearbeitet.

Direkt beim Gasthaus führt unser Weg nun wieder hinunter zum See und zum ehemaligen Hafen von Tremosine. Der Weg schaut steil aus, daher entscheiden wir uns gegen eine Einkehr und wollen gleich diesen Pfad hinter uns bringen.

Der Weg ist dann doch besser als befürchtet, zwar steil, aber gut ausgebaut und teilweise sogar mit Leuchten ausgestattet.

Und immer wieder haben wir schöne Aussichten auf den See.

Teilweise ist der Weg extrem steil und stotterig, aber für uns ist das kein Problem. Bald schon erreichen wir den unteren Teil der Tour. Ein Blick zurück zeugt nochmals von der Ausgesetztheit der Terrasse…

Der Gardasee ist nicht umsonst Sehnsuchtsziel vieler Tiroler. Der Mix aus Nähe zu Innsbruck, mediterranes Feeling, Wärme, Sonne, Zypressen… das alles passt und versetzt uns schon nach kurzem Aufenthalt in Urlaubsstimmung.

Im unteren Teil erreichen wir die alte Straße am See entlang. Heute verläuft die moderne Straße in Tunneln unter dem Berge, da der Steinschlag hier immer ein Problem war. Dafür können die alten Straßen heute als Wanderwege verwendet werden.

Am Weg entdecken wir einen kleinen, feinen Klettergarten, erste Ideen für nächstes Jahr werden schon besprochen… evtl. könnte man für den ersten Tag mal einen Sportklettergarten einplanen.

Die Straße hat verschieden gut erhaltene Abschnitte, war der Weg am Anfang noch asphaltiert, ist es jetzt nur noch eine Schotterstraße. Schon sehen wir unser Ziel, Campione del Garda im letzten Licht leuchten. Durch die steilen Wände ist es hier schon am Nachmittag schattig.

Wir genießen ein erstes Bier am Parkplatz, dann fahren wir in die Unterkunft und lassen den Nachmittag ausklingen. Jeder muss mal ins Bad, danach richten wir uns für das Abendessen im Ort.

Mit dem Auto müssen wir ein Stück in den Ort runterfahren, denn unser Apartment ist ziemlich hoch am Berg gelegen.

Maggo, Alfons und Papa kennen die Pizzeria schon, sie waren letztes Jahr hier. Wir bekommen sehr gutes Essen, und Vino de la Casa, rosso! So lassen wir es uns gut gehen und genießen einen feinen Abend.

Zurück beim Apartment genießen wir nochmals den schönen Ausblick auf den See, bevor wir uns zur Ruhe begeben!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:30 h
Gesamtlänge: 9,56 km
Höhenmeter: △ 583 m / ▽ 581 m

260412 Wanderung Martinswand / Maximiliangrotte

Es ist warm, leider hat die Sonne heute einen schlechten Stand, hohe Schleierwolken verhindern einen ungetrübten Sonnenschein. Biggi und ich wollen schon lange zur Kaiser-Maximilian-Grotte wandern, heute ist der perfekte Tag.

Wir starten beim Parkplatz bei der Rettung in Zirl, zuerst folgen wir dem Fahrweg ins Brunntal. Dann zweigt der Pfad in den ehemaligen Steinbruch ab, dieser wird im oberen Bereich durchstiegen.

Schon im Steinbruch sehen wir die ersten Gämsen, die hier rasten und den bunten Wanderer genauso interessiert begaffen, wie wir das machen…

Wenn der Trubel dann doch ein wenig zu groß wird, dann hüpfen die Paarhufer leichtfüßig über steile Felsabbrüche und sichern sich so wieder einen gewissen Sicherheitsabstand zu den ihnen suspekten Geschöpfen.

Wir, die suspekten Geschöpfe, haben aber eh ein anderes Ziel, wir wandern nach dem Steinbruch über den Steig, unterhalb von spektakulären Kletterwänden.

Bei der Grotte machen wir eine kurze Pause, es sind einige Leute vom Klettersteig herübergestiegen, 3 Leute steigen gerade „verkehrt“ und teils ohne Helm in den Klettersteig, um über diesen abzusteigen.

Wir bewundern das große Holzkreuz und die Büste von Kaiser Maximilian. Diese wurde 1936 in Gedenk an die Sage vom Kaiser und der wundersamen Rettung aus seiner misslichen Lage hier aufgestellt. Der Kaiser wurde von Johannes Obleitner, dem Onkel von Karl Obleitner geschnitzt. Und eben dieser hat die Ruperti-Kapelle im Halltal restauriert…

Lange bleiben wir nicht sitzen, das Wetter ist leider nicht so gemütlich. Wir steigen über den selben Steig wieder ab.

Ein Blick zurück in die zum Teil künstlich erweiterte Grotte zeigt dessen Größe!

Über den Steig, den Steinbruch und eine kurze Stahlstiege erreichen wir wieder den Fahrweg ins Brunntal, der uns zurück zum Auto bringt

Wieder einmal haben wir den Tag gut genutzt, trotz nicht so tollem Wetter. Die Wanderung zur Grotte ist einfach, die Aussicht spektakulär. Ideal für einen gemütlichen Sonntag.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:41 h
Gesamtlänge: 3,98 km
Höhenmeter: △ 251 m / ▽ 249 m

260411 Wanderung St. Magdalena im Halltal (1.287m)

Der ursprüngliche Plan, noch eine Skitour auf den Hoadl zu machen, wurde durch den „Ugly Ski Day“, einer Megaparty in der Lizum vereitelt. Zum Glück sind wir früh genug drauf gekommen, so war der Schaden sehr begrenzt. Nach kurzer Beratung beschließen wir, bei diesem schönen Wetter dem Halltal einen Besuch abzustatten.

Wir starten vom Hackl, in gewohnter Manier, bald schon zweigen wir auf den Fluchtsteig ab. Dieses Mal nehmen wir aber die Normalroute, nicht den Eibwaldsteig.

Auf dem Steig, gerade an den immer-schattigen Plätzen liegt noch ein wenig Schnee, aber der macht beim Gehen heute gar nichts aus. Die Luft ist warm, schon bald laufe ich im T-Shirt weiter.

Der Wald ist noch blattlos und nackt, daher ist der Ausblick auch im Wald ganz ok. Wir sehen auch immer wieder Gämse, die hier in Nahberich grasen uns sich gar nicht an uns stören.

Schließlich erreichen wir St. Magdalena, die Gaststätte ist heute sogar geöffnet. Juhu denken wir uns, allerdings werden wir nur was trinken, zum Essen haben wir selber mitgenommen.

Vor der Einkehr genießen wir unsere Jause, dann setzen wir uns noch in den Garten des ehemaligen Klosters und bestellen uns was zu trinken. Die Sonne lacht vom Himmel, es ist warm, das Frühjahr kann jetzt echt beginnen!

Den Abstieg bewältigen wir auf dem selben Pfad, wer weiß, wieviel Schnee im Eibtal liegt. Wir haben nur Halbschuhe mit, daher spielen wir auf sicher.

Ein Blick zurück auf den tollen Bau, die Sonne hat gerade eine Pause eingelegt, so fällt der Aufbruch dann doch nicht so schwer.

Kurz vor der zweiten Ladhütte entdecken wir nochmals eine Geis mit ihrem Kitz, die sich ganz ungestört am frischen Frühlingsgras laben.

Eine tolle Wanderung, das Halltal ist einfach immer wieder einen Besuch wert. Heuer hoffentlich öfter als im letzten Jahr!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:45 h
Gesamtlänge: 8,00 km
Höhenmeter: △ 524 m / ▽ 522 m

260406 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.970m)

Nachdem Papa und ich gestern eine recht gemütliche Tour gemacht haben, wollen wir heute nochmal ein Stück länger gehen. Biggi ist auch mit dabei, der Patscherkofel wegen der Einfachheit wieder das Ziel. Wir sind alle mit dem Bus angereist, das ist total einfach und komfortabel.

Bei der Talstation starten wir über die Olympiaabfahrt, der Schnee ist weich und erst mal sehr angenehm zu begehen.

Unterwegs fallen mir immer wieder steif gefrorene Bergmolche auf, die auf der Piste liegen. Ich lege die kleinen Amphibien ins Grün am Pistenrand, in der Hoffnung, dass sie wieder auftauen. Wahrscheinlich liegt die Piste auf einer ihrer Wanderrouten…

Der zweite Steilhang vor dem Tunnel ist dann „komisch“ zu begehen, die Piste ist zwar nicht hart gefroren, aber der Untergrund ist doch rutschig, der oberflächliche Schnee mit dem Untergrund nicht verbunden. Daher rutschen wir alle ein wenig herum, aber irgendwann stehen wir dann doch oben auf der Rampe.

Nun wandern wir in flacherem Gelände höher und höher, vor dem Steilhang bei der Mittelstation zweigen wir auf den Forstweg ab, der uns in Richtung Patscher Alm bringt. Die Sonne ist mittlerweile ganz heraussen und es ist wunderbar angenehm zu gehen.

An der Patscher Alm vorbei, erreichen wir erst wieder die Piste, um dann oberhalb der Mittelstation in Richtung Bergstation zu gehen. Am Funpark ist die Jugend (und Jung gebliebenen) am werken.

Schließlich erreichen wir die Bergstation mit dem köstlichen Restaurant „Das Kofel“. Papa ist auf den letzten Meter abgezogen wir eine Rakete und hat uns dafür einen guten Platz an der Sonne ergattert!

in der Sonne ist es wunderbar, wir gönnen uns was zum Essen und Trinken und genießen den aufkommenden Frühling.

Die Abfahrt ist toll, der Schnee ist zwar schwer aber gut zu fahren. Wir erreichen die Talstation und sehen gerade unseren Bus abfahren. Deshalb kehren wir noch auf ein kurzes Getränk ins „Das Hausberg“ ein, das in der Talstation untergebracht ist.
Eine feine Tour mit super Begleitung… wahrscheinlich war das auch die Saison-Abschlusstour!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:47 h
Gesamtlänge: 9,06 km
Höhenmeter: △ 976 m / ▽ 954 m
Lawinenstufe: 3 (Altschnee / Nassschnee)

260405 Skitour Patscherkofel (2.246m)

Papa ist auf Besuch in Innsbruck, die Skitourensachen hat er praktischerweise gleich mitgenommen. Wir wollen uns die Route Roman anschauen, daher fahren wir mit der Bahn zur Bergstation und starten von dort den Aufstieg auf den Patscherkofel.

Obwohl es nicht mehr so früh ist, der Schnee ist dennoch pickelhart und bald müssen wir die Harscheisen aufziehen. So kommen wir dann doch ganz gut den Steilhang empor.

Bei der ersten Querung auf die Forststraße beschließen wir, auf dieser zu bleiben, viel angenehmer ist das gehen hier.

Bald erreichen wir den Gipfel, das Wetter ist heute ein Traum.

Wir gehen bis zum Gipfelkreuz, das ein wenig abgeschlagen von der übermächtigen Sendeanlage aufgestellt wurde.

Wir bleiben kurz am Gipfel, dann steigen wir zum Osthang. Als wir jedoch sehen, wie es weitergeht, verlässt uns heute der Entdeckerdrang und wir beschließen, es gemütlich anzugehen.

Wir fahren zur Talstation ab, dort gönnen wir uns ein Getränk. Es ist fein in der Sonne, wir genießen den lauen Frühlingstag.
Später beschließen wir, unseren Bewegungsdrang bei einem Spaziergang über das Lanser Moor auszuleben, eine sehr gemütliche Runde, die wir sehr genießen.

Ein gemütlicher Tag mit Papa, mit feinen Gesprächen und einer tollen Zeit!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:48 h
Gesamtlänge: 8,93 km
Höhenmeter: △ 340 m / ▽ 1.254 m
Lawinenstufe: VT 2 / NT 3 (Nassschnee)