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260524 Wanderung Igls

Das Wetter ist wunderschön, auch die Motivation ist hoch. Heute wollen wir etwas von „Tür zu Tür“ machen, daher beschließen wir, die Sillschlucht zu besuchen. Wir starten mit dem Fahrrad in Saggen und fahren einmal quer durch die Stadt zum Bergisel.

Hier geben wir das Stadtrad zurück und machen uns nun zu Fuß weiter auf den Weg. Zuerst am Rundgemälde vorbei, dann hinauf in den Wald oberhalb der Sillschlucht.

Schon bald müssen wir wieder absteigen, nun geht es immer an der schönen Sill entlang in Richtung Süden.

Kurz nach dem Bergisel schreiten wir über den Autobahntunnel, unter uns donnern die Fahrzeug durch. Allerdings ist heute eh nichts los, da hält sich der Lärm auch in Grenzen.

Am Weg entlang, der in den letzten Jahren stetig verbessert wurde, erreichen wir wieder die Sill.

Und hier kommen wir gleich mal am Brennerbasistunnel vorbei, der hier über die Sill geführt wird.

Kurz nach der Megabaustelle fühlen wir uns schon wieder total in der Natur, wenig Anzeichen von Zivilisation, ein paar Menschen tummeln sich in der Schlucht und suchen im eisigen Nass Abkühlung.

Der Weg wechseln auf die orographisch rechte Seite, oder aber auch östliche Uferseite. HIer zieht der Weg ohne nennenswerte Schwierigkeiten in Richtung Zenzenhof.

Überall fließt Wasser, aus jeder Fuge und Ritze. Die Schneeschmelze ist auch in vollem Gange, daher ist das Wasser der Sill trüb und wahrscheinlich auch sehr kalt.

Wir machen an einer menschengemachten Struktur (keine Ahnung, was das mal gewesen ist) halt und legen eine Pause ein. Dem quirligen Wasser zuzuschauen ist ein wahres Vergnügen. Wasser ist schon ein ganz besonderes Medium.

Wir stolpern immer wieder über Tafeln, die den Romediusweg angeben. Dieser Weg über die Alpen führt vom Thaurer Romediwirt bis in den Trient nach San Romedi. Ein Weg der mich sehr interessieren würde…

Unser Weg führt nun über den Zenzenhof weiter hinauf zum Handlhof und weiter hinauf nach Vill.

Es ist mittlerweile sehr heiß, wir sind froh, als wir aus dem Wald auf die luftigeren Wiesen gelangen, hier geht zumindest ein wenig Wind.

Der Pfad führt uns ein Stück am Waldrand entlang, da finden wir den einen oder anderen Schatten… 0

… dann zweigen wir über die Felder ab nach Igls. Da es mittlerweile sehr warm geworden ist, beschließen wir, unsere Beine im Kneippbecken von Igls zu kühlen und dann mit der Waldbahn (Straßenbahn Nr. 6) zurück nach Aldrans und Innsbruck zu fahren.

Eine tolle Wanderung, man muss nicht weit fahren, um tolle Wege zu finden. Heute hatten wir sowohl mit dem Weg als auch dem Wetter sehr großes Glück. Fein war´s…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:57 h
Gesamtlänge: 12,39 km
Höhenmeter: △ 458 m / ▽ 172 m

260523 MTB Aldranser Alm (1.511m)

Heute konnte ich Letu mal überreden, mit mir mit dem Standard-Mountainbike auf die Alm zu radeln. D.h. ohne sein E-Bike, das aktuell aufgebockt seiner Reparatur harrt. Perfektes Wetter für den Ausflug haben wir schon, allerdings ist ein größerer Wasservorrat wegen der hohen Temperaturen empfehlenswert.

Wir starten von zu Hause aus, erst über die Hauptstraße, dann durch den Wald hinauf zur Industriezone…

… und dem ehemaligen Gasthaus Hubertus. In Fagslung starten wir dann über die Almenstraße unseren Aufstieg zur Alm.

Einen Forstweg hier zu beschreiben, erspare ich mir. Wir kommen auf jeden Fall mit kontantem Treten und feinen Gesprächen höher und höher. So manches Mal bleiben wir kurz stehen und genießen die Aussicht.

Über den steilen linken Weg erreichen wir schließlich die Alm, unser Platzl ist heute wieder frei, daher platzen wir uns gleich dort hin. Johanna ist auch gleich zur Stelle, so gibt es noch ein paar Kalorien als Kompensation für die Aufstieg.

Es ist richtig fein in der Sonne, wir genießen die ausgedehnte Rast und lassen die Seele baumeln. Feine Gespräche runden die Rast ab.

Die Abfahrt erst über den selben Weg, dann auf einer weiteren Forststrasse, haben wir bald abgeschlossen, einer der großen Vorteile vom Mountainbiken… man muss nicht mehr zu Fuß ins Tal gehen, man lässt sich runterrollen… ein Traum!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:37 h
Gesamtlänge: 15,85 km
Höhenmeter: △ 724 m / ▽ 763 m

260510 Wanderung Aldranser Alm (1.511m)

Endlich konnte ich meine Kinder überzeugen, mit uns eine Wanderung zu machen. Sara und Letu sind recht motiviert, Biggi natürlich auch. Unser Ziel ist heute die Aldranser Alm, vom Kreisverkehr Fagslung aus.

Der erste Teil ist zwar nett, aber doch nur auf Asphalt- und Forststraßen. Die Wiesen und der Blick ins Karwendel entschädigen für den monotonen Weg.

Das Wetter ist total fein, es ist relativ warm, der Wetterbericht allerdings durchwachsen und die Erfahrung vom gestrigen Tag noch prominent im Gedächtnis.

Vorbei am Ziegenstall erreichen wir die Quellfassung, hier treten wir nun in den Wald ein, der bis zur Alm für relativ feinen Schatten, besonders im Sommer sorgt.

Über den Alten Almenweg steigen wir nun höher, der Weg kreuzt immer wieder kleine Pfade. Da Sara ein wenig hinter uns geblieben ist, legen wir Tschurtschenpfeile aus…

Im Laufe der Tour bauen sich wieder Turmwolken auf, fast der gleiche Ablauf wie gestern. Wir sind gespannt, ob wir ohne „Wetter“ durchkommen.

Auf der Alm ist, dem Wetter geschuldet, nicht so viel los, aber das Menü ist sehr vielversprechend und so bestellen wir uns das Tagesspecial, Fleischlaiberln mit Kartoffelsalat oder Pommes.

Das Essen ist wunderbar, die Alm eine zwar eine kleine Karte, dafür ist alles darauf absolut empfehlenswert! Top…

Leider wird das Wetter immer schlechter, daher bleiben wir nur zum Essen und dann machen wir uns schon wieder auf ins Tal. Wir folgen dem Aufstiegsweg,

Der Abstieg verläuft schnell und trocken, wir haben mit dem Wetter dann doch mehr Glück, es regnet nicht und schaut auch nicht danach aus.

Eine tolle Tour mit Biggi und den Kindern, hoffentlich schaffen wir das bald wieder mal!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3,17 h
Gesamtlänge: 9,10 km
Höhenmeter: △ 651 m / ▽ 635 m

250501 Wanderung Aldranser Alm (1.511m)

Wunderbares, fast schon zu warmes Frühlingswetter treibt Biggi und mich hinaus in die Natur. Heute ist „Tag der Arbeit“ und auch Eröffnung der Aldranser Alm. Somit steht das Ziel schon mal fest…

Wir fahren mit dem Bus nach Rinn, von dort starten wir über den Rinner Almensteig in angenehmer Steigung höher und höher.

Die Natur wacht jetzt wirklich auf, über blüht es, die Vögel zwischen von den Bäumen, sogar einen Specht hören wir hoch über uns… sehen können wir ihn nicht.

Neben dem Feiertag ist heute noch ein großer Event. das „Innsbruck Alpin“-Trailwochenende. Und die Läufer, wenn gleich erst morgen, werden auch hier vorbeikommen.

Wir erreichen nach kurzer, feiner Wanderung die Rinner Alm (1.394m).

Auf der sonnigen Terrasse sitzen schon einige Leute und genießen den wunderschönen Tag.

Wir wollen aber weiter zur nächsten Alm, die Aldranser Alm kann über einen feinen Waldweg und am Schluss über ein kurzes Stück Forststraße erreicht werden.

Dort sind auch schon einige Leute eingetroffen, der erste Tag hat sich doch gut herumgesprochen. Wir finden ein feines Plätzchen in der Sonne, es ist richtig fein!

Johanna, die Hüttenwirtin ist schon voll im Einsatz, zusätzlich ist sein ein paar Helfer da. Ich bestelle mir einen köstlichen Wurstsalat und ein Bier, Biggi ist heute lieber Süß am weg, die hat einen Kaffee mit Kuchen!

Wir bleiben noch eine weile Sitzen, es ist total gemütlich hier oben. Doch irgendwann müssen wir doch wieder hinunter ins Tal.

Über den Almenweg erreichen wir Fagslung, über die Industriezone und den Waldweg erreichen wir schlussendlich wieder Aldrans.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:10 h
Gesamtlänge: 9,78 km
Höhenmeter: △ 616 m / ▽ 731 m

260406 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.970m)

Nachdem Papa und ich gestern eine recht gemütliche Tour gemacht haben, wollen wir heute nochmal ein Stück länger gehen. Biggi ist auch mit dabei, der Patscherkofel wegen der Einfachheit wieder das Ziel. Wir sind alle mit dem Bus angereist, das ist total einfach und komfortabel.

Bei der Talstation starten wir über die Olympiaabfahrt, der Schnee ist weich und erst mal sehr angenehm zu begehen.

Unterwegs fallen mir immer wieder steif gefrorene Bergmolche auf, die auf der Piste liegen. Ich lege die kleinen Amphibien ins Grün am Pistenrand, in der Hoffnung, dass sie wieder auftauen. Wahrscheinlich liegt die Piste auf einer ihrer Wanderrouten…

Der zweite Steilhang vor dem Tunnel ist dann „komisch“ zu begehen, die Piste ist zwar nicht hart gefroren, aber der Untergrund ist doch rutschig, der oberflächliche Schnee mit dem Untergrund nicht verbunden. Daher rutschen wir alle ein wenig herum, aber irgendwann stehen wir dann doch oben auf der Rampe.

Nun wandern wir in flacherem Gelände höher und höher, vor dem Steilhang bei der Mittelstation zweigen wir auf den Forstweg ab, der uns in Richtung Patscher Alm bringt. Die Sonne ist mittlerweile ganz heraussen und es ist wunderbar angenehm zu gehen.

An der Patscher Alm vorbei, erreichen wir erst wieder die Piste, um dann oberhalb der Mittelstation in Richtung Bergstation zu gehen. Am Funpark ist die Jugend (und Jung gebliebenen) am werken.

Schließlich erreichen wir die Bergstation mit dem köstlichen Restaurant „Das Kofel“. Papa ist auf den letzten Meter abgezogen wir eine Rakete und hat uns dafür einen guten Platz an der Sonne ergattert!

in der Sonne ist es wunderbar, wir gönnen uns was zum Essen und Trinken und genießen den aufkommenden Frühling.

Die Abfahrt ist toll, der Schnee ist zwar schwer aber gut zu fahren. Wir erreichen die Talstation und sehen gerade unseren Bus abfahren. Deshalb kehren wir noch auf ein kurzes Getränk ins „Das Hausberg“ ein, das in der Talstation untergebracht ist.
Eine feine Tour mit super Begleitung… wahrscheinlich war das auch die Saison-Abschlusstour!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:47 h
Gesamtlänge: 9,06 km
Höhenmeter: △ 976 m / ▽ 954 m
Lawinenstufe: 3 (Altschnee / Nassschnee)

260405 Skitour Patscherkofel (2.246m)

Papa ist auf Besuch in Innsbruck, die Skitourensachen hat er praktischerweise gleich mitgenommen. Wir wollen uns die Route Roman anschauen, daher fahren wir mit der Bahn zur Bergstation und starten von dort den Aufstieg auf den Patscherkofel.

Obwohl es nicht mehr so früh ist, der Schnee ist dennoch pickelhart und bald müssen wir die Harscheisen aufziehen. So kommen wir dann doch ganz gut den Steilhang empor.

Bei der ersten Querung auf die Forststraße beschließen wir, auf dieser zu bleiben, viel angenehmer ist das gehen hier.

Bald erreichen wir den Gipfel, das Wetter ist heute ein Traum.

Wir gehen bis zum Gipfelkreuz, das ein wenig abgeschlagen von der übermächtigen Sendeanlage aufgestellt wurde.

Wir bleiben kurz am Gipfel, dann steigen wir zum Osthang. Als wir jedoch sehen, wie es weitergeht, verlässt uns heute der Entdeckerdrang und wir beschließen, es gemütlich anzugehen.

Wir fahren zur Talstation ab, dort gönnen wir uns ein Getränk. Es ist fein in der Sonne, wir genießen den lauen Frühlingstag.
Später beschließen wir, unseren Bewegungsdrang bei einem Spaziergang über das Lanser Moor auszuleben, eine sehr gemütliche Runde, die wir sehr genießen.

Ein gemütlicher Tag mit Papa, mit feinen Gesprächen und einer tollen Zeit!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:48 h
Gesamtlänge: 8,93 km
Höhenmeter: △ 340 m / ▽ 1.254 m
Lawinenstufe: VT 2 / NT 3 (Nassschnee)

260403 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.970m)

Das Wetter ist super, ein kurzer Anruf bei Wolfi und eine schnelle Skitour auf den Kofel ist abgemacht. So einfach kann es sein!

Wir starten beim ehemaligen Olympiaextress, weiter geht´s über die Olympiaabfahrt. Der Schnee ist griffig und es fühlt sich richtig nach Frühjahr an…

Obwohl das Wetter so fein ist, ist es dennoch sehr ruhig. Fast keine Skifahrer, und das während der Osterferien! Eigenartig…

In den höheren Lagen wird es fast ein wenig winterlich, der letzte Schneefall hat hier gut zugeschlagen.

Ein paar Wolken ziehen über den Himmel, aber es ist warm und sonnig, so macht Tourengehen echt Spaß.

Kurz vor der Bergstation überlegen wir noch, auf den Gipfel weiter zu gehen, bleiben aber beim ursprünglichen Plan.. Der Schnee schaut schön aus, ist aber tageszeitlich bedingt schon recht weich.

Wir bleiben kurz beim Schutzhaus, aber es ist kein Platz auf der Terrasse und außerdem ein ungemütlicher, leichter Wind. Wir beschließen, dem Restaurant bei der Talstation einen Besuch abzustatten.

Die Abfahrt ist toll, aber anstrengend, da der Schnee nun echt schon, besonders in Talnähe, schwer ist und die Schwünge in den Oberschenkeln spürbar sind.

Im „Das Hausberg“ gönnen wir uns in der Sonne ein Bier, hier ist es Windstill und total angenehm. Fast ein wenig gefährlich zum Verhocken!
Eine tolle Tour mit Wolfi, fein und sonnig!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:01 h
Gesamtlänge: 7,65 km
Höhenmeter: △ 946 m / ▽ 937 m
Lawinenstufe: 1

260320 Skitour Patscherkofel „Das Kofel“ (1.965m)

Heute steht eine kurze Skitour auf dem Programm, das Wetter ist wunderbar, da heißt es Raus in die Natur…
Wir starten bei der Mittelstation, die Schneelage ist dem März angepasst nicht besonders üppig, aber immerhin begehbar.

Von der Mittelstation wandern wir ein paar Meter über die Piste, dann folgen wir einem Forstweg, der uns nach kurzer Zeit wieder retour ins Skigebiet führt.

Bald erreichen wir den Schlepplift, an diesem vorbei, heute sind viele junge im Funpark, steigen wir weiter auf zur Bergstation auf 1.965m

Da der Schnee nicht so üppig, die Sonne aber verlockend ist, setzen wir uns ins Restaurant „Das Kofel“ und bestellen uns was zu essen.

Da es wirklich gemütlich ist, bleiben wir noch sitzen und bestellen uns noch einen Aperol. Es fühlt sich an wie im Frühsommer, es ist richtig warm in der Sonne.

Gemütlich lassen wir den Nachmittag vergehen, wir haben heute nichts mehr vor. Irgendwann ist es aber dann doch spät, und obwohl es noch fein wäre, beschließen wir abzufahren.

Die Piste ist in bester Verfassung, sehr gut präpariert. Der Schnee ist zwar schwer, aber noch gut befahrbar.

Nur im unteren Bereich, kurz vor der Heiligwasserwiese sind die Muggel riesig und der Untergrund doch recht hart. Hier heißt es ein wenig vorsichtiger zu sein.

Eine kurze, aber sehr gemütliche Tour, der Genuss stand hier eindeutig im Vordergrund!

Tourendaten
Gesamtdauer: 0:52 h
Gesamtlänge: 5,57 km
Höhenmeter: △ 255 m / ▽ 931 m
Lawinenstufe: 1

260307 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Es ist ein schöner Tag, Ingrid und Christian sind im Lande, da beschließen wir, Biggi und ich eine gemeinsame Skitour auf den Schartenkogel zu machen. Wir treffen uns bei der Talstation und fahren mit der Gondel nach Halsmarter.
Den ersten Teil wandern wir über die alte Lifttrasse höher, der Schnee ist heute gut und griffig.

Schnell steigen wir höher und höher, es sind schon einige Leute beim Aufstieg… fast mehr als eigentliche Skifahrer.

Das Wetter ist heute echt super, es ist relativ warm und der Himmel ist wolkenlos. Daher verschwinden die Jacken bald mal im Rucksack und wir können eine frühlingshafte Tour machen.

Die Lifttrasse ist war steil, aber, weil gut präpariert, sehr fein zu gehen. Schon bald taucht die Bergstation im Blickfeld auf, den ersten Teil der Tour haben wir schon bald hinter uns.

Kurz nach der Bergstation zweigen wir auf den Sommerweg zum Schartenkogel ab. Das erste kurze Stück, der „Einstieg“ ist wie immer extrem blöd zu gehen, doch sobald wir diesen Teil mehr rutschend als gleitend überstanden haben, sind wir in feinem Skigelände!

Ein Blick in die „Kalte Kuchl“ zeigt uns, dass der Lift in ebendieser steht, und zwar schon länger. An der Bergstation hatten wir gesehen, dass die „Kalte Kuchl“ gesperrt ist, uns aber keinen Reim darauf machen können.

Der Weg zum Schartenkogel ist einfach, und auch einfach wunderschön. Biggi und ich gehen diesen Weg sehr gerne, fast wie ein kleiner Sonntagsspaziergang.

Spuren führen mehrere empor, wir entscheiden uns heute für eine der mittleren Spuren über den wenig steilen Gipfelhang. Lawinen sind in diesem Gelände hier überhaupt kein Thema, aber die Ostseite des Schartenkogels (hinab ins Voldertal) ist berüchtigt!

Überraschend gut ist die Spur auf den Gipfel angelegt, dennoch fällt auch hier wieder die eindeutige Schneearmut des heurigen Jahres ins Auge. Es ist schon ein wunder, dass die meisten Skigebiete mit sehr guten Pistenverhältnissen aufwarten können.

Schließlich erreichen wir den Schartenkogel, schon viele Leute sind hier vor uns angekommen. Wir finden einen freien Flecken und richten uns für die Abfahrt her. Wir wollen noch bei der Alm einkehren.

Es ist heute sogar relativ windstill auf dem Gipfel, so können wir den Aufenthalt noch mehr genießen. Es ist ein wunderbarer Tag und war ein toller Aufstieg.

Der Blick ins hintere Voldertal offenbart noch einigen Schnee, der doch hier in der Höhe gefallen ist. Evtl. geht doch noch die eine oder andere Frühjahrstour.

Wir fahren vom Gipfel noch ab zur Tulfeinalm, dort ist trotz eingestelltem Sessellift was los, einige Skifahrer sind dennoch herüber gefahren, auch Rodler und natürlich Skitourengeher sind hier. Wir finden einen feinen Platz in der Sonne, es ist sehr fein und wir genießen den warmen Nachmittag bei Speis und Trank!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:15 h
Gesamtlänge: 7,38 km
Höhenmeter: △ 770 m / ▽ 743 m
Lawinenstufe: 2 (über 2000m, Altschnee)

260222 Skitour Tulfein (2.055m)

Die Tourenmöglichkeiten sind dieses Wochenende sehr eingeschränkt, die Lawinenwarnstufe ist auf 4 hoch gestuft worden, es sind schon einige, auch spontane Lawinen abgegangen.
Biggi und ich beschließen daher, die Pistentour bis Tulfein in Angriff zu nehmen. Die Option auf den Schartenkogel lassen wir uns offen.
Mit dem 540 fahren wir nach Tulfes, der Bus ist gut besucht, viele Rodler für die Rinner Alm, aber auch Skifahrer und Tourengeher.

Wir fahren mit der Bahn bis Halsmarter, dann steigen wir erst auf der Lifttrasse, dann über den Waldweg immer höher. Ich bin ein wenig verkühlt, mein Ohr verweigert den Druckausgleich und so wird jeder Höhenmeter schmerzhafter.

Zwischendurch öffnet sich das Ohr ein wenig, dann geht es wieder und wir gehen weiter und weiter. Die Landschaft und der Schnee sind traumhaft.

Es hat echt toll geschneit die letzten Tage, eine Freude für jeden Wintersportler. Leider sieht man das auch an den Unfallstatistiken, das Gelände ist aktuell, trotz Schönheit, absolut tabu!

Kurz vor der Tulfein-Bergstation meldet sich mein Ohr nochmals merkbar, daher lassen wir von den weiteren Plänen (auf den Schartenkogel) ab. Biggi wäre noch gerne weitergegangen, aber bei mir ist heute Schluss. Der Berg läuft uns nicht weg…

Es war eine feine Tour, kurz und gemütlich. Frischluft hat sehr gut getan, leider hat mein Ohr nicht ganz mitgespielt… später im Tal ist dann wieder alles gut, es war wirklich nur der Höhenunterschied…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:46 h
Gesamtlänge: 5,05 km
Höhenmeter: ∆ 506 m / ∇ 532 m
Lawinenstufe: 4 (ab Waldgrenze: Alt-, Nass-, Neuschnee, angespannte Situation)