Schlagwort-Archive: Tuxer Alpen

220614 Rinner- und Aldranser Alm

Eine kleine, aber feine After-Work-Tour sollte es heute werden. Das Wetter ist super, es ist sehr warm, daher wähle ich den Weg auf die Rinner- und Aldranser Alm. Den Rückweg, wie schon öfter exerziert, bewältige ich über die Aste, das kleine Industriezentrum in Aldrans und über den Wald retour nach Hause.
Der Aufstieg ist speziell bei warmem Wetter ein Genuss, denn fast immer wandelt man durch kühlen Wald, nur kurz unterbrochen von Stellen mit schöner Aussicht auf das Tal.

Die Rinner Alm (1.380m) erreiche ich nach flotten 38 Minuten, von einer Einkehr sehe ich ab, zu viel Volk hat sich auf der Terrasse versammelt und ich bin alleine unterwegs. Der feine Waldweg zur Aldranser Alm (1.511m) ist in 15 Minuten bewältigt, auch hier das selbe Bild… viele Mountainbiker, die meisten mit Motor genießen die Abendsonne.
Über die Forststraße, teilweise joggend erreiche ich zuerst das Wasserbassin von Aldrans, anschließend die Aste und schlussendlich wieder das Dorf.

Eine feine Tour bei bestem Wetter. Da bin ich froh, dass ich mich aufgerafft habe 😊.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:59 h
Gesamtlänge: 11,05 km
Höhenmeter: △ 595m / ▽ 716 m

220606 Rinner-, Aldranser-, Sistranser Alm

Die Kinder sind schwer beschäftigt, das Wetter zu schön, um im Haus zu bleiben, also mache ich mich mit dem Bus auf nach Rinn. Mein erstes Ziel soll die Rinner Alm sein. Der Start ist mitten im Dorf bei der Kirche, über den Parkplatz erreiche ich den Steig.

Da ich alleine bin, kann ich ein wenig auf die Tube drücken, rasch wandere ich den Rinner – Almensteig empor.

Immer wieder eröffnet sich ein schöner Blick auf Innsbruck, doch viel Zeit zur Umschau gönne ich mir heute nicht. Nach 36 min. erreiche ich die Rinner Alm. Die Terrasse ist total voll, das war auch zu erwarten.

Daher beschränke ich mich auf einen Gruß zu den Wirtsleuten, dann gehe ich flotten Schrittes weiter zur Aldranser Alm.

Der Abschnitt zwischen Rinner- und Aldranser Alm gefällt mir auf dieser Strecke fast am Besten, wunderschöne, kühle Waldpassagen sind auch an heißen Sommertagen angenehm zu erwandern. Auf der Aldranser Alm ist auch richtig was los, daher hier das selbe Spiel… ich Grüße und gehe weiter.

Nach kurzer Überlegung und Blick auf die Uhr beschließe ich, noch weiter auf die Sistranser Alm zu gehen. Bei dem Wetter sollte man jede Sekunde auskosten. Schon bald erreiche ich diese auch sehr fein gelegene Alm, hier möchte ich mal wieder mit dem Rad rauffahren.

Nach drei Almen habe ich heute genug, nun wandere ich talwärts, das nächste Etappenziel ist Sistrans.

Schon nach kurzer Wanderung erreiche ich den Parkplatz, den Ort quere ich flott. Auf einem Schild kann ich nochmals die Richtungs- und Zeitangaben der einzelnen Almen überprüfen…

Der Weg von Sistrans nach Aldrans führt über Rans, der Mais auf den Feldern schießt schon aus dem Boden. Wie schon gestern festgestellt, hat der Regen hier gut getan.

In Richtung Oberland und Martinswand breiten sich wunderschöne Weizenfelder mit Kornblumen aus, ein richtig schöner Ausblick. Zufrieden wandere ich nach Hause, diese Runde gefällt mir ausnehmend gut…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:27 h
Gesamtlänge: 11,60 km
Höhenmeter: △ 727 m / ▽ 865 m

220606 Radausflug Mittelgebirge

Schön langsam startet auch mein Junior in die Sommersaison. Wir beschließen in der Früh spontan, ein wenig durch die Gegend zu radeln. Von zu Hause aus geht es gleich in die Höhe, hinauf zum Herzsee…

Der wunderschön gelegene See, früher einmal eine der Badeanstalten von Aldrans, liegt heute ruhig im Wald, nur ein paar Petrijünger säumen das Ufer und versuchen ihr Glück.

Es ist noch fein kühl zu dieser morgendlichen Stunde, richtig angenehm…

Am Ostende des Sees liegt noch das alte Badehaus, das jetzt dem Tiroler Fischereiverein gehört.

Nach dem nächsten Stich erreichen wir die Prockenhöfe, die Felder sind schon bestellt und der Mais wächst dank des letzten Regens gut an!

Unserer weiterer Weg führt uns zur Aste, weiter über den Speckbacherweg und durch schöne Waldwege nach Judenstein.

Wir fahren am Waldrand, an ein paar Stellen öffnet sich ein Blick auf Rinn.

Ein paar hartnäckige Wolken schmiegen sich an die Bergflanken, ansonsten ist das Wetter perfekt sonnig. Und es wird trotz der frühen Stunde von Minute zu Minute wärmer.

Vorbei am Poltenhof und entlang des Lavierenbachs erreichen wir wieder die Landstraße nach Rinn.

Ein Plakat am Straßenrand, bei einer Bushaltestelle, erfasst Letu´s Aufmerksamkeit. Das nächste Konzert der Wiltener ist nicht mehr lange hin… und er wird wohl mitsingen.

Unseren Abschluss machen wir von Rinn über den Wiesenhof zurück nach Aldrans. Wir nehmen die Landstraße, da können wir mal ein wenig „brettern“… Letu hat es Spaß gemacht, mir natürlich auch!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:18 h
Gesamtlänge: 15,51 km
Höhenmeter: 315 m

220510 Mit dem Rad nach Igls

In den letzten Tagen sind die Temperaturen sprunghaft angestiegen, das Wetter fast schon sommerlich geworden. Da bietet sich ein kleiner Umweg auf dem Nachhauseweg von der Arbeit geradezu an.

Ich radle von Innsbruck über den Lemmenhof hinauf Richtung Igls.

Die Temperaturen sind schon recht hoch, dennoch weht eine leichte, erfrischende Brise.

Die Fahrt durch den Wald ist erfrischend angenehm, da kann man der Nachmittagshitze gut entfliehen.

Über den Lanser Steig und Poltenweg erreiche ich nach einiger Zeit die Poltenhütte.

Ab hier ist es nicht mehr weit zur kleinen Ortschaft Vill, die zu Igls gehört.

Das Frühjahr ist nun auch vegeationsmäßig angekommen, die Bäume, Wiesen und anderen Pflanzen schlagen aus, nur noch in großer Höhe schneebedeckt.

Der Ausblick auf Innsbruck ist von dieser Seite, ähnlich dem der Aldranser Alm, wunderschön und doch auch erschreckend: Der ganze Talboden ist verbaut, so gut wie keine freien Flächen sind hier sichtbar…

Beim Gasthaus Turmbichler verlasse ich Vill auch schon wieder und fahre über den Viller Steig nach Igls.

Bei der alten Patscherkofel-Talstation nehme ich den Weg hinauf zum Olex, bzw. zur neuen Talstation.

Hier endet mein kurzer Trip heute, nur noch die Abfahrt nach Aldrans steht an. Genussvoll rolle ich den Weg. Viel zu schnell bin ich wieder zu Hause, die Abfahrt ist halt doch fast das Schönste…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:01 h
Gesamtlänge: 14,48 km
Höhenmeter: 422 m

220427 Rinner und Aldranser Alm

Nachdem ich die letzten Wochen sehr inaktiv war, wird es wieder Zeit, ein wenig in die Natur zu ziehen. Die Übergangszeit, in der wir uns gerade befinden, ist wunderbar: Zarte Temperaturen locken ins Freie, dennoch sind die hohen Lagen für den Wanderer noch unzugänglich. Da bieten sich Almen an, erkundet zu werden. Natürlich sind die heuten zwei Ziele, Rinner Alm (1.380m) und Aldranser Alm (1.495m) hinlänglich bekannt, nichts desto Trotz lohnenswert.

Wir starten direkt im Ortskern von Rinn. Ein paar Meter einer Dorfgasse entlang erreichen wir den eigentlichen Wanderparkplatz. Ab hier erreichen wir den Steig, der uns direkt, mit ein paar Forststraßen-Überquerungen, hinauf zur Alm. Gemütlich „Ratschend“ erreichen wir die Rinner Alm nach 50 Minuten.

Eine kurze Rast in der Sonne sei uns gegönnt, dann geht es über schöne Waldsteige weiter zur Aldranser Alm.

Das Forstwegenetz am Kofel ist stark ausgebaut, daher trifft man andauern auf Forststraßen. Ideal zum Mountainbiken, wie ich schon von einigen Touren weiß.

Der Wechsel des Wettergeschehens ist akkurat an den Monat angepasst. War es am Morgen noch kühl und nass, scheint nun die Sonne und es ist angenehm… solange man nicht im Schatten stehenbleibt.

Immer wieder öffnen sich die bekannten schönen Aussichten auf die Landeshauptstadt und das wunderbare Mittelgebirge. Auch sichtbar, wie sehr die Schneedecke auch in den höheren Lagen gelitten hat.

Kurz vor der Alm finden wir noch ein paar kleine Schneefelder, die die höheren Temperaturen überlebt haben. Dennoch hält auch hier der Frühling Einzug…

Bei der Aldranser Alm machen wir eine längere Pause. Da der Gastbetrieb noch nicht angelaufen ist, geöffnet wird erst am 1. Mai, habe ich vorsorglich eine Dose Bier mitgenommen, die wir nun in der wärmenden Sonne genießen.

Nach der gemütlichen Pause wandern wir wieder zurück, teils auf Alternativwegen, zum Ausgangspunkt. Eine gemütliche Runde mit feinen Gesprächen neigt sich dem Ende zu. Das war ein feiner Einstieg in eine hoffentlich gute Wander- und Bergsaison 2022!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:06 h
Gesamtlänge: 7,19 km
Höhenmeter: 699 m

220312 Arztal (Richtung Pfoner Kreuzjöchl)

Heute starte ich wieder mal eine Tour mit Wolfgang, in unserem Lieblingstal, dem Arztal. Nachdem mich Wolfi abgeholt hat, fahren wir zum Hinterlarcher.

Die Schneelage ist hier nicht üppig, daher müssen wir die Ski die ersten paar Meter tragen…

… doch ein wenig weiter im Tal ist dann genügend Schnee. Wir folgen sicherheitshalber der Forststraße, diese hat nämlich eine schöne Schneeauflage.

Kurz vor der Eisenbahnerhütte (Rosenjochhütte) zweigen wir von der Straße ab und steigen über die Wiese weiter auf.

Der Schnee ist noch hart, aber lange wird er das wohl bei diesen Temperaturen nicht bleiben…

Vorbei an den Ruinen der alten Alm erreichen wir wieder die schöne Brücke über den Bach. Heute ist von diesem allerdings nicht viel zu sehen, zu viel Schnee liegt in diesem Bereich.

Vorbei an der Arztaler Hütte, mit vielen Spuren im Schnee, erreichen wir die Ebene, ,die zum Arztaler Niederleger führt.

Über sanft steigendes Gelände machen wir weiter Höhe, das Tal öffnet sich und nun zeigen sich die tollen Tourenziele… die prominentesten sind Grünbergspitze und Rosenjoch.

Wir steigen Richtung Pfonner Kreuzjöchl auf, wir müssen uns hierzu an der rechten Talseite halten. Mitten im Kessel entdecken wir ein Zelt, da haben wohl ein paar Enthusiasten übernachtet…

Wir erreichen einen schönen Boden, dort machen wir eine längere Pause. Die Brotzeit wird nun auch verspeist. Nach kurzer Beratung entschließen wir uns, die Tour hier zu beenden… ich merke immer noch, dass ich nicht ganz fit bin.

Aber auch wenn wir keinen Gipfel gemacht haben, auch bis hierher hat sich die Tour gelohnt und hat viel Spaß gemacht. Wir bereiten uns für die Abfahrt her…

Die Schneequalität ist nicht erste Sahne, aber das fahren geht trotzdem überraschend gut.

Wieder einmal bewundere ich die schöne Landschaft und die perfekten Skihänge, die das Arztal zu bieten hat.

Beim Arztaler Niederleger machen wir eine Pause…

… wir finden einen tollen, windstillen Platz in der Sonne und genießen die feine Mittagssonne.

Die Pause genießen wir heute ausführlich lange, aber es ist so gemütlich hier, man mag gar nicht weg. Die Hütte ist zwar geschlossen, aber Wolfi hat vorgeplant und zwei kleine Bier mitgebracht… die runden die feine Rast perfekt ab.

Die Hütte liegt an einer perfekten Stelle und erlaubt einen schönen Rundumblick.

Und an den Hütten sieht man auch, wieviel Schnee hier eigentlich noch liegt…

Die Abfahrt von der Hütte weg bestreiten wir wieder über die schneereiche Forststraße. Diese erlaubt zwar keine großartigen Schwünge, aber dafür gibts auch keine Schränzer in die Ski.

Eine feine Tour mit Wolfi, gerne wieder einmal…

Tourendaten
Gesamtlänge: 10,67 km
Gesamtdauer: 2:58 h
Höhenmeter: 764 m
Lawinenwarnstufe: 1

220308 Schartenkogel

Nachdem ich jetzt eine Zeit lang aus privaten Gründen und auch Dank einer Corona – Infektion sportlich außer Gefecht war, soll diese Tour heute wieder der Start in den Aufbau meiner Kondition darstellen.

Auserkoren habe ich für die erste Tour meinen geliebten Schartenkogel, allerdings habe ich in letzter Zeit festgestellt, dass meine Leistungsfähigkeit nicht überragend ist.

Mit dem Bus erreiche ich wie üblich die Talstation, mit der Gondel fahre ich zur Mittelstation, dort wo der Schnee zu Hause ist. Zu meiner Überraschung habe ich bei der Anfahrt gesehen, dass noch Skifahrer die Talabfahrt benutzen.

Der Skibetrieb ist schon eingestellt, normalerweise bin ich früher am Weg, wenn noch ein paar Leute die Piste bevölkern. Heute ist nur noch Skitourenvolk am Weg, das zu dieser Uhrzeit hinauf, dem Berge zustrebt.

Die Stimmung ist ausgezeichnet, der Tag wäre heute perfekt für eine Tour unter Tage gewesen, allerdings war ich da beruflich eingespannt und konnte nicht früher weg.

Der Aufstieg selber über die Piste ist unspektakulär, einzig die Aussicht ist fast schon magisch. In meinem Enthusiasmus bin ich wohl am Anfang gleich zu schnell los gestartet, das rächt sich schon bald… die Form muss erst wieder hergestellt werden.

Während die Sonne der Nacht Platz macht, und der Himmel sich mit einem Farbfeuerwerk nochmals vor der Dunkelheit wehrt, läuft es mir siedend heiß den Rücken runter: Ich habe wohl die Taschenlampe nicht mit…

Ein kurzer Check im Rucksack lässt meine Ahnung wahr werden, mit einer nächtlichen Abfahrt bei Neumond habe ich nicht gerechnet, zumindest nicht ohne Geleucht!

Ich kalkuliere scharf, ein paar Höhenmeter gehen sich noch aus, doch ich darf das letzte Tageslicht nicht ausreizen, sonst finde ich den Weg ins Tal nicht mehr.

Während im Westen ein wunderschöner Himmel mit Pastellfarben zu mir herüber lacht, beschließe ich, die Tour bei der alten Schleppliftstation abzubrechen und die letzte Helligkeit für die Abfahrt zu nutzen.

Als ich die Talstation erreiche, ist auch das letzte Licht weg, und es ist richtig finster. Zum Glück ist mir die fehlende Leuchte früh genug eingefallen…

Bei der Mittelstation sehe ich gerade die „Aldranser Gondel“ an mir vorbeiziehen, ich bin nicht schnell genug. Daher muss ich mit der „Sistraner Kabine“ Vorlieb nehmen. Zur Erklärung, am Glungezer hat jedes beteiligte Dorf eine „eigene“ Gondel mit Dorfnamen spendiert…

Im Tal wartet schon der Postbus 4134 auf mich, ich bin der einzige Fahrgast, das bleibt auch bis zu meiner Haltestelle so…

Eine gemütliche „Einstiegstour“ geht somit zu Ende, wobei ich schon festgestellt habe, dass in nächster Zeit wieder mehr Training angesagt ist.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:13 h
Gesamtlänge: 5,41 km
Höhenmeter: 520 m
Lawinenwarnstufe: 1

220122 Patscher Alm (1.694m)

Es ist schon eine ganze Weile her, dass Michi und ich eine Tour gemacht haben. Heute geht es was „schnelles“ am Vormittag aus, also beschließen wir, auf die Patscheralm zu gehen.
Der Aufstieg, bis auf einen kleinen Verhauer, bestreiten wir unspektakulär, sogar auf das übliche Fotografieren vergessen wir beide. Kurz vor der Alm braust ein unguter, kalter Wind, daher fällt uns die Einkehr in ebenjene nicht schwer.
Während Michi eine köstliche Würstelsuppe isst, genieße ich das phantastische Sauerkraut mit Käsknödel.
Die Abfahrt erfolgt auf gut präparierter, griffiger Piste. Die heuer angenehmste Abfahrt!

Eine gemütliche, nichts desto trotz tolle Tour auf den Hausberg. Gerne wieder mal!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:49 h
Gesamtlänge: 4,95 km
Höhenmeter: 679 hm
Lawinenwarnstufe: 1 (Pistentour, unter Waldgrenze)

220114 Patscherkofel Schutzhaus (1.965m)

Der Schnee will dieses Jahr einfach nicht einziehen, schießt es mir durch den Kopf… ein kurzes Studium des letzten Eintrags impliziert Assoziationen mit dem bekannten Film „Und täglich grüßt das Murmeltier…“
Wieder stehe ich mit Wolfgang nach kurzer Anfahrt am Fuße des Patscherkofels.

Wir steigen über den uns im ersten Bereich geläufigen Weg über die Steile Piste auf. Heute ist der Untergrund griffiger wie letztes Mal, zumindest ist das mein Eindruck.

Die Sonne kommt erreicht immer wieder unsere Aufstiegsspur, es fühlt sich fast an wie im Frühjahr.

Beim oberen Teil nehmen wir den direkten Aufstieg über die Olympiaabfahrt. Auch hier müssen wir nur zwei Mal leicht abweichen, es ist steil, aber die Spur ist gut.

Im obersten Bereich, kurz vor dem Schutzhaus sehen wir den wunderschönen Mond über dem Horizont auftauchen. Der Ausblick aufs Inntal zeigt die Misere des heurigen Winters sehr gut. Im Tal so gut wie kein Schnee!

Kurz vor dem Schutzhaus machen wir an einer gemütlichen Stelle Pause im Sonnenschein, dann beschließen wir, schon von hier die Abfahrt anzugehen. Hier ist es gemütlich

Wolfi hat heute noch einen Termin, daher müssen wir zu gegebener Zeit im Tal sein. Wir packen alles ein und fahren über die eigentlich gute Piste ab.

Rasch erreichen wir das Tal, die Sonne ist nun auch schon am Horizont angekommen. Perfektes Timing, würde ich sagen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:02 h
Gesamtlänge: 7,09 km
Höhenmeter: 938 m
Lawinenwarnstufe: 1 (unter 2.400m), Pistentour

220106 Patscherkofel Schutzhaus (1.965m)

Die Schneelage ist in „meinen“ Gebieten recht dürftig, daher habe ich auch nicht wirklich Lust, ins Gelände zu gehen. Daher ist der Anruf von Wolfi, eine kurze Tour auf den Kofel zu machen, erfreuliche Abwechslung. Wolfi holt mit zu Hause ab, rasch erreichen wir den Parkplatz.

Von hier starten wir über die Olympiaabfahrt unseren Aufstieg. Die Piste ist hart, am Rand teilweise „mulfig“. Komische Verhältnisse.

Der Zeitpunkt scheint gut gewählt, es sind nur noch wenige Skifahrer am Weg und die Anzahl der Tourengeher ist auch überschaubar.

Abgesehen von der harten und deshalb teils rutschigen Piste, die dem eklatanten Schneemangel geschuldet ist sind auch die Schneekanonen lästig… können aber halbwegs gut ausgewichen werden.

Heuer wurde die Aufstiegsroute geändert, die Routenführung ist allerdings gut geworden und die Skifahrer werden nicht arg gestört.

Teils auf Forstwegen, teils auf der Piste erreichen wir irgendwann die Patscher Alm.

Das Wolkenspiel am Himmel ist wieder mal wunderschön. Es zeigt sich wieder mal, dass es kein schlechtes Wetter oder schlechte Verhältnisse (abgesehen von der Lawinenlage) gibt, jedes Wetter hat seine Vorzüge.

Der letzte Teil führt über eine flache Forststraße und die letzten Meter nochmals über die Piste.

An der Bergstation ist für heute Schluss, wir ziehen uns rasch um, es ist kühl geworden.

Die Abfahrt im Dämmerlicht stellt für mich eine Herausforderung dar. Während Wolfi „nach Gehör“ abfährt, muss ich irgendwann doch die Stirnlampe auspacken. So gerüstet erreichen wir ohne Probleme, aber leicht durchgefroren die Talstation.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:31 h
Gesamtlänge: 9,88 km
Höhenmeter: 994 m
Lawinenwarnstufe: 3 (Triebschnee), Pistentour