Archiv der Kategorie: Familienausflug

260523 Wanderung Arzler Alm (1.067m)

Obwohl Sara schon Geburtstag hatte, steht heute noch das Geburtstagsessen an. Wir haben uns heuer was Besonderes einfallen lassen… wir wandern erst auf die Arzler Alm, um dann dort einzukehren.

Wir starten im Saggen, wandern zum Inn, über den Psennersteg und dann hinauf in den Wald. Der Weg ist angenehm zu gehen, im Wald ist die Luft gut und kühl.

Heute ist bestes Wanderwetter, der Himmel wird nur von ein paar kleinen Wolken verziert. Der Blick ins Unterintal mit dem Innsbruck Ortsteil Mühlau im Vordergrund.

Wir steigen weiter den Pfad empor, kreuzen ein paar Mal den Biketrail „Arzler Alm“, dann haben wir die Hütte erreicht.

Wir finden einen super Platz auf der Terrasse, gleich kommt jemand zum Bestellung aufnehmen. Die Organisation auf der Arzler Alm ist unglaublich gut. Wir bestellen um 17:59 fünf Schnitzel, um 18:00 Uhr ist Bestellschluss. Da haben wir nochmals Glück gehabt.

Bald schon kommt das gute Essen und wir genießen die abendliche Wärme, die feine Gesellschaft und das gute Essen.

Eine lustige (leicht angetrunkene) Gruppe Deutscher ist am Nachbarstisch, diese grölen ein paar Lieder. Als Letu rübergeht und ihnen vom Geburtstag von Sara erzählt, wird kurzfristig ein Geburtstagsständchen eingeschoben…

Später, es wird schon kühl auf in der Höhe, machen wir uns wieder auf ins Tal. Wir wandern den selben Weg wieder zurück und sind im Nu wieder in der Landeshauptstadt.

Schon interessant, wie schnell man von der quirligen Stadt in die ruhige Natur kommt. Eine tolle Wanderung in feinster Wandergesellschaft.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:04 h
Gesamtlänge: 10,12 km
Höhenmeter: △ 512 m / ▽ 504 m

260510 Wanderung Aldranser Alm (1.511m)

Endlich konnte ich meine Kinder überzeugen, mit uns eine Wanderung zu machen. Sara und Letu sind recht motiviert, Biggi natürlich auch. Unser Ziel ist heute die Aldranser Alm, vom Kreisverkehr Fagslung aus.

Der erste Teil ist zwar nett, aber doch nur auf Asphalt- und Forststraßen. Die Wiesen und der Blick ins Karwendel entschädigen für den monotonen Weg.

Das Wetter ist total fein, es ist relativ warm, der Wetterbericht allerdings durchwachsen und die Erfahrung vom gestrigen Tag noch prominent im Gedächtnis.

Vorbei am Ziegenstall erreichen wir die Quellfassung, hier treten wir nun in den Wald ein, der bis zur Alm für relativ feinen Schatten, besonders im Sommer sorgt.

Über den Alten Almenweg steigen wir nun höher, der Weg kreuzt immer wieder kleine Pfade. Da Sara ein wenig hinter uns geblieben ist, legen wir Tschurtschenpfeile aus…

Im Laufe der Tour bauen sich wieder Turmwolken auf, fast der gleiche Ablauf wie gestern. Wir sind gespannt, ob wir ohne „Wetter“ durchkommen.

Auf der Alm ist, dem Wetter geschuldet, nicht so viel los, aber das Menü ist sehr vielversprechend und so bestellen wir uns das Tagesspecial, Fleischlaiberln mit Kartoffelsalat oder Pommes.

Das Essen ist wunderbar, die Alm eine zwar eine kleine Karte, dafür ist alles darauf absolut empfehlenswert! Top…

Leider wird das Wetter immer schlechter, daher bleiben wir nur zum Essen und dann machen wir uns schon wieder auf ins Tal. Wir folgen dem Aufstiegsweg,

Der Abstieg verläuft schnell und trocken, wir haben mit dem Wetter dann doch mehr Glück, es regnet nicht und schaut auch nicht danach aus.

Eine tolle Tour mit Biggi und den Kindern, hoffentlich schaffen wir das bald wieder mal!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3,17 h
Gesamtlänge: 9,10 km
Höhenmeter: △ 651 m / ▽ 635 m

251029 3 Tage in Amsterdam

Anreise und Tag 1

Schon lange habe ich mit den Kindern ausgemacht, dass wir mal nach Amsterdam fahren. Heute ist endlich soweit, mit dem Schlafzug geht´s hinauf in den Norden.

Biggi ist auch mit dabei, wir treffen uns am Bahnhof Innsbruck! Im Zug treffen wir eine befreundete Familie aus Aldrans, die sich das genau Selbe überlegt haben!

Die Zugfahrt ist unspektakulär, wir können gut rasten und so wachen wir fit und ausgeruht in Amsterdam auf. Sogar ein kleines Frühstück erhalten wir im Zug.

Drei Tage haben wir Zeit, die Stadt zu genießen. Zuerst fällt uns aber das Wetter auf, es regnet bei unserer Ankunft. Wir hoffen, dass das nicht die ganzen Tage so bleibt.

Ich war schon öfter in der Hauptstadt der NIederlande, muss aber sagen, dass ich wieder sehr angetan bin von der Grachtenstadt. Überall sieht man Fiets (Fahrräder auf Niederländisch), Grachten (Wasserkanäle) und schöne Gebäude.

Unsere erste Station ist das Hotel, wir bringen unser Gepäck dort unter, damit wir uns dann freier bewegen können. Es ist relativ frisch, besonders wenn die Sonnen hinter Wolken verschwindet.

Doch wir haben auch Glück, die Sonne ist dann doch öfter unser Gast, als wir das am Anfang vermutet hätten. Und mit den herbstlichen Strahlen tauch die Sonne so manche Gasse in magisches Licht…

Wir haben uns ein paar Museen herausgepickt, beginnend mit dem „Rijksmuseum“, dem Hauptmuseum in Amsterdam mit Gemälden von vielen namhaften Künstlern, wie zum Beispiel Rembrandt.

Besonders die „Nachtwache“, die aktuell öffentlich restauriert wird, ist beeindruckend.

Nach dem Museum rasten wir uns ein wenig aus, dann spazieren wir durch die Stadt. Wieder entlang der Grachten…

… schönen Gebäuden…

… und vorbei am Rijksmuseum, das direkt neben unserer Unterkunft liegt. Am Abend spazieren wir nochmals in die Stadt, um zu Abend zu essen.

Wir schlendern durch beleuchtete Gassen, der erste Weihnachtsschmuck hängt schon in den Strassen.


Tag 2:

Heute steht das „Van Gogh Museum“ auf dem Programm. Dem berühmten Künstler aus den Niederlanden, Van Gogh, wurde hier ein Denkmal gesetzt! In einer Kombination aus klassischen Bildern und Multimedialen Einlagen wurde hier ein sehr ansprechendes Museum erbaut.

Nach dem Museum spazieren wir in eine „Kulinarische Gasse“, dort werden vielerlei kleine und größere Snacks angeboten. Da ist für jeden was dabei.

Die Strasse ist relativ lange, und so finden wir immer wieder neue Sachen zum Anschauen, Einkaufen und Bummeln.

Zu Fuß erkunden wir weite Teile der Stadt, wir sehen tolle Hausboote, unglaublich viele Grachten und immer wieder Boote, deren Zweck nicht immer eindeutig ist.

Das Wetter ist besser und besser geworden, allerdings bleibt es kühl, passend zu der Jahreszeit.

Am Nachmittag ziehen wir noch durch die Einkaufsstraße und lassen uns von verschiedenen Schaufenstern anziehen.

Am Abend suchen wir uns wieder in kleines Lokal zum Essen, dann schlendern wir wieder zurück zum Hotel.


Tag 3 und Abreise

Heute ist der letzte Tag, wir haben uns noch das „Eye-Filmmuseum“ vorgemerkt. Mit der Fähre fahren wir den kurzen Seeweg im Hafen entlang, die Gratisfahrt ist noch ein tolles Zusatzprogramm.

Auf der kleinen Insel ist das EYE-Filmmuseum und auf dem Dach des Nachbargebäudes eine luftige Schaukel…

Nach dem Besuch im Museum fahren wir wieder auf die Südseite des Hafens, hier wollen wir noch eine Grachtenfahrt unternehmen.

Vor der letzten Aktivität finden wir noch ein nettes Lokal, das unter anderem Sandwiches verkauft. Dort stärken wir uns, bevor wir aufs Wasser gehen.

Nur wenige Schritte neben dem Lokal finden wir einen Anbieter, dessen Runde uns anspricht. Wir springen gleich auf das Boot und schon bald geht die Fahrt los.

Die Fahrt ermöglicht einen ganz anderen Blickwinkel auf die Grachtenstadt und sollte bei keinem Besuch fehlen. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, die Füße ein wenig rasten zu lassen.

Unterwegs sehen wir noch das „Tony´s“, eine Schokolademanufaktur, deren Erzeugnisse sogar in Österreich verkauft werden. Leider ist die Schlange vor dem Geschäft zu lange, wir beschließen, diese „Sehenwürdigkeit“ auszulassen

Kurz vor der Abfahrt aus Amsterdam legt sich Letu noch mit einem Stier an… das gehörnte Tier erinnert stark an das Wahrzeichen der Wallstreet.

Mit dem Zug fahren wir wieder über Nacht unkompliziert nach Innsbruck zurück. Es war eine tolle Reise, die uns viel Spaß und jede Menge neuer Eindrücke gebracht hat.

250719 Italien 2025

Es ist wieder Zeit für den obligatorischen (und schon herbeigesehnten) Entspannungsurlaub in Lignano. Es ist im Vorfeld ein wenig drunter und drüber gegangen, Mamas Auto brauchte eine größere Reparatur, die zeitlich nicht unterbringbar war. Daher sind wir mit dem Auto von Biggi gefahren, hier nochmals danke dafür!
Die Tage vergehen entspannt, daher brauche ich nicht jeden Tag beschreiben. Viel Lesen, schwimmen im Meer und am Pool, entspannen und Gespräche mit der Verwandtschaft stehen am Programm. Es ist richtig fein!

Am Abend ist immer Programm für die Kinder, Kinderdisco, Kabarett, Talenteshow und vieles mehr… wieder für jeden was dabei!

Am Nachmittag entspannen wir beim Haus, heuer ist es aber nicht ganz so heiß wie die letzten Jahre…

Der Strand macht jedem Spaß, das Wasser ist für die Adria ganz in Ordnung und auch, wie schon die Lufttemperatur, nicht ganz so warm. Daher ist ein Sprung ins Nass dann doch recht erfrischend!

In der Früh ist die Stimmung am Strand eigen, die Schirme sind noch geschlossen, der Trubel des Tages hat noch nicht angefangen… eine schöne Zeit am Meer.

Einen Ausflug nach Lignano Sabbiadoro lassen wir uns auch nicht entgehen, ein wenig shoppen für die Kinder, einen Aperol für die Großen, im Anschluss noch ein gutes Abendessen in unserem „Stammlokal“…

Rundherum geglückt ist dieser Aufenthalt in Lignano, wir haben eine tolle gemeinsame Zeit verbraucht. Neben dem Entspannen am Meer und Pool war auch toll, dass wir uns alle wieder mal gesehen haben!

Ein toller, feiner Urlaub, bestimmt machen wir sowas nächstes Jahr wieder!

250621 Familienwochenende Pflach

Ankunft in Plfach

Am Donnerstag ist Anreisetag, das Programm ist gemütlich ausgelegt. Wir treffen uns bei Mama zu Hause, nach dem ersten großen Hallo setzen wir uns in den Garten, ein kleines Zelt ist hier aufgebaut. Da genießen wir Kaffee, Kuchen und auch ein Bier!

Viel gibt es zu erzählen, wir haben uns teilweise schon länger nicht mehr gesehen.

Auch die Cousine schaut auf einen Sprung vorbei, wir haben es total fein und entspannt.

Ein gemütlicher Tag, am späteren Nachmittag gehen wir noch eine Runde baden, es ist heiß und perfektes Badewetter.

Schloss Linderhof und Planetenweg

Am Freitag fahren wir zum Schloss Linderhof, eine Führung im Schloss steht auf dem Programm.

Schloss Linderhof, in meinen Augen das gemütlichste Schloss von König Ludwig, liegt wunderschön eingebettet in einem Park in den Ammergauer Alpen.

Wir spazieren durch den Park, genießen ein köstliches Picknick, dann schauen wir uns das Schloss mit einer Führung im Inneren an.

Im Anschluss spazieren wir wieder durch den Park, das Wetter ist wieder wunderschön, es ist allerdings auch recht warm.

Da sind die schattigen Plätze heiß begehrt…

Wir gehen eine ausgiebige Runde, schauen uns auch das automatische Wasserspiel des Schlosses an.

Von der „Gloriette“ hat man einen wunderschönen Blick auf den Schloßkomplex, der ein wenig von Versailles inspiriert wurde… natürlich in kleinerem Maßstab.

Auch den „Maurischen Kiosk“ bewundern wir, den König Ludwig bei einer Weltausstellung akquirieren konnte.

Wir fahren im Anschluss wieder zurück nach Pflach, machen eine kurze Pause. Dann steht noch ein zweiter Programmpunkt an, der Plantetenweg.

Reutte hat mittlerweile einen Planetenweg, der im Maßstab die Entfernung unseres Sonnensystems darstellt. Eine sehr empfehlenswerte Wanderung, die auch die eine oder andere Überraschung bereitstellt.

Ein bedeutender Astronom kam aus Reutte, ihm zu Ehren wurden auf dem Mond ein Karter und ein Val benannt.

Starzlachklamm

Am Samstag sind wir schon wieder unterwegs, dieses Mal in Allgäu, in Sonthofen. Dort wandern wir der Starzerklamm entlang.

Tolle Wasserfälle, ein spannender Weg und wieder perfektes Wetter läßt uns den Weg genießen.

Kurze Pausen müssen wir dennoch einlegen, denn die Temperaturen sind echt hoch.

Wir laufen am Klammweg, es sind allerdings auch Canyonauten in der Schlucht am Weg. Spannend, das mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Das Tempo ist gemütlich, so kommen alle auf ihre Kosten, feine Gespräche eingeschlossen.

Bald erreichen wir den oberen Teil der Schlucht, und können nun direkt durch den Wald hochsteigen, zur Alpe Topfen.

Noch ein Blick zurück, wir sehen insgesamt 3 Canyoninggruppen in der kurzen Zeit, die wir hier sind.

Spannende Stellen, wie z.B. eine kurze Höhle sind besonders für die Kinder ein Highlight.

Kurz vor der Alpe machen wir eine Pause, dann wird wieder gejausnet. Der Ausblick ist super, und wir genießen die Rast.

Schließlich steigen wir über einen anderen Weg, vorbei an der großen Alpe, ins Tal ab. Lange können wir nicht warten, wir fahren über das Tannheimer Tal wieder zurück ins Ausserfern.

Sara, Letu und ich müssen wieder nach Innsbruck, während der Rest der Familie am Abend noch ein tolles Grillfest ausrichten.
Wieder schauen wir auf erfolgreiche, gemütliche Familientage zurück. Kleine Reibereien konnten wir bald wieder begraben und so bleiben nur schöne Erinnerungen zurück!

241027 Rossgumpenalm (1.330m)

Heute stehen der Simms-Wasserfall auf dem Programm. Wir fahren nach Holzgau, hier stellen wir unsere Autos, wohlgemerkt kostenfrei, ab. Dann spazieren wir in das Höhental. Die Holzgauer Hängebrücke, die wir am Schluss noch überschreiten werden, spannt sich schon über uns.

Das Tal ist recht schattig, aber die Temperaturen angenehm. So wandern wir den Forstweg entlang immer weiter ins Tal hinein.

Sogar die Kleinen marschieren fleißig mit, diese Wanderung ist im wahrsten Sinne für Groß und Klein.

Bald schon öffnet sich das Tal ein wenig, die Straße führt spektakulär an der Felswand entlang. Und im Hintergrund erkennen wir schon den Simms-Wasserfall.

Heute hat der Wasserfall nicht ganz so viel Wasser, aber immer noch ist dies ein imposantes Schauspiel. Seit Neuestem gibt es hier auch einen Klettersteig, der über den Wasserfall führt

Wir können auch eine Gruppe beobachten, die sich trotz Wintersperre auf den Weg gemacht hat. Da die Wintersperre hauptsächlich wegen der latenten Lawinengefahr ist, kann hier wohl mal ein Auge zugedrückt werden.

Unser Weg führt uns am Wasserfall und Klettersteig entlang weiter, wir bleiben allerdings auf der Forststraße.

Oberhalb der Fälle finden wir einen schönen Platz zum Verweilen, die Kinder sind schon ein wenig hungrig, perfekt zum Jausnen.
Letu hat „sicherheitshalber“ die Badehose mitgenommen und lässt es sich nicht entgehen, einen kurzen Dipp ins eiskalte Wasser zu machen.

Die Weicheier genießen derweilen die Jause in der Sonne, zu der sich Letu dann doch gerne auch dazu setzt.

Während die Familie hier an diesem Platz weiter rastet, beschließen Letu und ich, noch rasch zur Roßgumpenalm aufzusteigen. Vorbei am geschlossenen Cafe Ute wandern wir weiter talein.

Dieser Weg würde uns in der Verlängerung bis zum Krottenkopf, dem höchsten Gipfel der Allgäuer Alpen führen, aber für solch ein Abenteuer sind wir heute zu spät und auch zu schlecht ausgerüstet.

Wir kommen an ein paar kleinen Hütten vorbei, die jedoch nicht alle gut in Schuss sind. So manche Behausung wird wohl nicht mehr oft verwendet.

Der Weg führt immer weiter zur Alm, wir müssen auch ein paar Mal über Bäche steigen, die sich über den Forstweg ergießen.

Leute treffen wir fast keine, die Almensaison ist vorbei, die Gaststätten geschlossen. Daher reduziert sich der Ansturm auf ein Minimum.

Interessante geologische Formationen, tief eingeschnittene Täler mit Wasserläufen sind links und rechts zu beobachten.

Schließlich sehen wir die Roßgumpenalm, die hier auf einem schönen Boden, oberhalb von Wasserfällen thront.

Wir machen nur eine kurze Pause, trinken einen Schluck und machen uns wieder auf dem gleichen Weg zurück.

Nun sind schon ein paar Wolken aufgezogen, sofort merkt man, dass es ein wenig kühler wird. Da wir aber in Bewegung sind, ist das kein Problem.

Nochmals, nun von höherer Warte, sehen wir den Simms-Wasserfall, der sich hier einen imposanten Weg durch das Gestein gebrochen hat.

Die Hängebrücke ist wahrscheinlich das Highlight der ganzen Runde. Eine schaukelige Angelegenheit, die aber auch Spaß macht. Während wir flotten Schrittes über die Brücke gehen, sind andere Besucher sichtlich gefordert!

Ein tolles Konstrukt, und im Gegensatz zur Reuttener Highline 179 gänzlich kostenlos zu begehen. Das nenne ich mal eine feine Art, erst der Parkplatz, dann die Brücke… anderswo würde man wohl für Beides einen nicht so bescheidenen Obolus abgeben müssen.

Eine tolle Wanderung, endlich mal auf der Roßgumpenalm gewesen… für mich wieder ein gelungener Tag.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:58 h
Gesamtlänge: 8,45 km
Höhenmeter: ∆∇ 375 m

241026 Bitterlehütte

Die Herbstferien haben begonnen, wir nutzen die Zeit, dem Ausserfern einen Besuch abzustatten. Meine Schwester ist mir den Kindern auch da, so sind wir eine feine Truppe. Wir beschließen, den schönen Tag mit einem Besuch der Hütte zu krönen.
Während Mama, Maria und die Kinder das Auto zum Aufstieg nehmen, wollen Letu und ich den Weg zu Fuß gehen.

Vorbei am Hüttenmühlsee, wandern wir über das Benkat zum Säulingparkplatz. Über schöne Wiesen, kurze Waldstücke erreichen wir eben diesen.

Das Wetter ist heute ein Traum, es ist lau, nicht zu heiß, und die Sonne lacht vom Himmel. Ein besseres Wetter für´s Draußensein gibt es fast nicht.

Der Säuling lockt heute in wunderschönen Herbstfarben, aber das ist *leider* heute nicht unser Ziel. Wir steigen heute nicht so weit auf.

Über die Forststraße, der schnellste Zustieg, steigen wir immer weiter den Säulingfuß empor.

Die Buchenwälder hier strahlen in schönsten Herbstfarben, die Sonne, im Herbst herrlich, beleuchtet den Wald nur noch schöner.

Letu und ich genießen den wunderbaren Spaziergang, es gibt auch einiges zu besprechen. Die Skisaison hat in Letu´s Gedanken schon konkrete Formen angenommen…

Kurz vor der Hütte haben wir nochmals einen schönen Blick auf den imposanten Säulinggipfel. Heuer haben wir dem Haupt schon einen Besuch abgestattet.

Schließlich erreichen wir die Hütte. Die Mauer schaut jetzt wieder super aus, diese wurde ja auch heuer von uns neu aufgeschichtet. Es ist fein warm, während wir auf die Anderen warten, richten wir die Hütte her.

Beim Öffnen der Veranda purzeln uns schon die Fledermäuse entgegen, seit heuer kenne ich sogar die Art: Es sind Zwergfledermäuse, die es sich hier in den Ritzen gemütlich gemacht haben.

Bald sind alle auf der Hütte, nun wir erst mal Essen gekocht. Es gibt ein typisches Hüttenessen, Nudeln mit Tomatensauce… jedem schmeckt es, an der frischen Luft ist das Essen gleich doppelt so gut.

Wir verbringen den Nachmittag hier oben, ich mache die Hütte noch Winterfest, das Wasser wird abgelassen, die Sachen um die Hütte aufgeräumt. So kann der Winter nun kommen…

Am Abend schickt uns der Säuling nochmals einen feurigen Gruß, wunderschön leuchtet der Felsen mit den letzten Sonnerstrahlen.

Ein feiner Tag in größerer Runde, gemütlich und sehr entspannend. Auf der Hütte ist es immer fein!

240713 Italienurlaub 2024

Eine schon lieb gewonnene Tradition, unser Familien-Italien-Urlaub steht wieder an. Wir treffen uns in der zweiten Ferienwoche in Lignano. Auch der Platz hat sich in den letzten Jahren nicht geändert, nur die Zusammensetzung der Gruppe ist immer leicht unterschiedlich. Dieses Jahr hat es Daniel mit Familie in den heißen Süden verschlagen, für ihn, mit Bettina und Liva ist es heuer das erste Mal im Großfamilienverbund.

Für die, und mit den Kindern ist es wunderbar, dass sich nichts geändert hat. Kaum angekommen, ist die Schar auch schon am Swimming Pool, während sich die Erwachsenen einrichten und gerne auch ein Bier trinken.
Später geht es noch an den Strand. Der Tagesablauf für die Woche ist dann recht abwechslungsarm, Pool. Strand, essen und pausieren. Simpel, unaufgeregt und soooo entspannend.

Für ein wenig Abwechslung sorgen verschiedenste Aktivitäten am Campingplatz, Pool-Fitness, Colorparty, Schaumparty und immerzu wunderbares, warmes Wetter. Es ist über Mittag zwar richtig warm, aber es lässt sich gut aushalten. Die prognostizierte Hitzewelle hat uns zum Glück nur gestreift.

Gegen Ende der Woche steht ein Besuch der „City“ an. Zuerst gibt es gutes Essen in dem uns bekannten und super freundlichen Restaurant, später spazieren wir noch durch die Einkaufsstraße und gönnen uns ein Eis.

Es ist wieder einmal alles wunderbar, entspannt und fein. Wunderbar, wenn man mit einer solch großen Familie eine Woche im Urlaub verbringen kann. Mein Gefühlt ist, dass es wieder allen sehr gut gefallen und auch gut getan hat! Ein hoch auf die „Famiglia“

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Ein hoch auf die „Famiglia“. Hoffentlich bald wieder! Ich freu mich schon wieder…

240511 Familienwochenende 2024 – Alpaka Wanderung

Nach einem wunderbaren Frühstück steht heute als Highlight eine Alpaka-Wanderung in der Nähe unserer Unterkunft auf dem Programm.

Rasch sind wir an dem Gut, dort werden wir von der Besitzerin schon erwartet. Eine kurze Einweisung, damit wir mit den „Basics“ vertraut sind, dann können wir schon rein ins Alpaka-Areal.

Die erste Übung ist das Füttern der Tiere, das soll auch beidseitiges Vertrauen aufbauen. Die Kinder sind schon fleißig beim Sondieren, welches Tier wohl am Besten passen werde.

Schließlich wird noch am Platz die Einteilung gemacht. Hier fällt ein für mich sehr netter Spruch, der sich alsbald als absolut wahr herausstellen wird: „Wir finden für jeden Charakter das geeignete Alpaka“.

Ein paar kurze Gewöhnungsschritte, dann starten wir los mit unserer Wanderung. Während Maggo und ich als Begleiter fungieren, haben alle Anderen jeweils ein Tier an der Leine, die ganz kleinen Kinder sind natürlich auch in Begleitung.

Über einen erst engen Pfad erreichen wir bald eine schöne Kirche, dort zweigen wir auf einen Waldweg ab.

Nun geht es steiler bergan, aber in der Kühle des Waldes ist dies gerade angenehm. Plötzlich scheuen die Tiere, nach ein paar beruhigenden Worten lassen sie sich aber wieder weiterführen. Die Ursache bleibt im Verborgenen…

Schließlich erreichen wir den Waldrand und sehen nun den Ulrichshögl vor uns, der kleinen Hügel, den wir am ersten Tag besuch hatten.

Das Gras steht hier schon hoch, teilweise haben die Bauern am Vortag das Wetter genutzt und die Wiesen gemäht.

Immer wieder müssen wir mit den Tieren eine Fresspause einlegen. Ich bin fasziniert, wie viel Gras und Kräuer die putzigen Vierbeiner verdrücken können.

Vorbei an der Margeritenwiese und dem Nechlhof wandern wir über noch eine Wiese inmitten dieser schönen Landschaft.

Ein weiteres Stück müssen wir durch den Wald, dann erreichen wir wieder zuerst die Kapelle und dann die Koppel. Hier darf sich nun jeder ausgiebig von „seinem“ Alpaka verabschieden…

… und Zeit für Portraits bleibt auch noch!

Im Anschluss an dieses Abenteuer gönnen wir uns noch ein gutes Mittagessen in Thundorf, gemütlich lassen wir den Nachmittag verstreichen. Zurück in der Unterkunft heißt es für Letu und mich packen, wir fahren heute schon wieder retour.

Die Zufahrt vergeht gewohnt unspektakulär, schließlich erreichen wir am späteren Nachmittag Innsbruck und sind froh, wieder zu Hause zu sein.

Das war wieder mal ein gelungenes Familienwochenende, danke hiermit an die Organisatorin!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:57 h
Gesamtlänge: 5,01 km
Höhenmeter: 143 m

240510 Familienwochenende 2024 – Burghausen

Ein wunderschöner Morgen, die Sonne lacht vom Himmel. Das Frühstück am Bauernhof tut noch das seine, damit der Tag nicht besser starten kann!
Heute steht das schöne Städtchen Burghausen auf dem Programm. Was ist so besonders an diesem Ort? Die Burg ist eine der längsten Burgen überhaupt… über einen (1) Kilometer lang…

Am Eingang werden wir von unserer Tourführerin empfangen. Richtig „gewandet“ steht sie schon am Parkplatz, nach kurzer Einführung starten wir unseren Rundgang.

Wir starten ganz am Anfang, beim Haupttor und arbeiten uns Tor für Tor, Hof für Hof weiter in die zentrale Burg.

Das ganze Areal ist noch bewohnt, wir hören zu unserem Erstaunen, dass die Wartezeiten für eine Wohnung hier bis zu 25 Jahre dauert. Dafür ist der Platz auch wirklich magisch…

Das das unterhalb der Burg liegende Örtchen strahlt Eleganz und Gemütlichkeit aus, die schönen bunten Häuser erinnern ein wenig an die Innzeile in Innsbruck, mit dem Unterschied, dass hier die Salzach durchfließt.

Die Burg selber wurde nie angegriffen und erst unter Napoleon teilweise umfunktioniert. Damals wurde das Haupttor geschliffen, der Rest blieb bis in die Jetzt-Zeit gut erhalten.

Nach einem langen, aber sehr interessanten Marsch erreichen wir schließlich den vorletzten Hof, der uns zur Hauptburg führt.

Auf der Ostseite der Burg liegt der Wöhrsee, ein weiteres Schutz der Burg. Heute ist dies allerdings kein Schutzwall mehr, sondern ein beliebter Erholungsplatz und im Sommer sicher auch ein beliebter Badeplatz.

Die beeindruckende Hauptburg ist bis heute in einem wunderbaren Zustand, da hier immer gelebt wurde, sei es als Wohnareal, oder aber auch als Kaserne.

Hier im Hof sind wir am Ende unserer interessanten Tour angekommen. Wir machen noch ein nettes Gruppenfoto auf der Stiege im Innenhof, dann verlässt uns unsere Führerin, die einen formidablen Job geleistet hat!

Wir wandern ein Stück retour, dann biegen wir über einen kleinen Steig hinab in die Stadt.

Überall entdecken wir gemütliche, kleine Plätze.

Bald erreichen wir den Hauptplatz der Stadt, dort schauen wir uns kurz um und entdecken einen gemütlich ausschauenden Gastgarten.

Wir gönnen uns ein gutes Mittagessen und im Anschluss noch ein Eis. Damit sind wir gut gestärkt.

Wir erkunden noch den unteren Teil der Stadt, aber der Ort, wenngleich schön, ist doch recht überschaubar.

Wir schauen in ein paar Geschäfte, finden dies und das und genießen die Zeit zusammen. So wie ein Familienausflug halt sein soll!

Langsam werden wir dann doch müde von der Herumwanderei, also machen wir nochmals Pause auf einer Bank, dann brechen wir auf zu unserer Unterkunft.

Ein letzter Blick auf die Burg, die majestätisch über der Stadt thront, dann spazieren wir durch verwinkelte Gassen zurück zum Parkplatz.

In der Unterkunft gibt es erst mal Kaffee und eine ausgiebige Pause. Am Schluss des Tages spazieren wir nochmals auf den Ulrichshögl, um den Sonnenuntergang zu genießen…

Ein feiner Tag neigt sich dem Ende zu, wir sitzen zu Abend noch ein wenig zusammen und haben eine feine Zeit.