Archiv der Kategorie: Familienausflug

200920 Leite-Klettersteig

Heute, bei tollem Wetter, steht uns ein besonderes Abenteuer bevor. Wir haben beschlossen, den Leite-Klettersteig in Nasserreith zu absolvieren. Wer sind wir? Heute sind Papa, Sara, Letu und meine Wenigkeit am Wege. Für Sara ist es sogar der erste Klettersteig. Es ist wohl eine Herausforderung, immerhin sind ein paar Stellen, glatte Platten, mit der Klettersteigschwierigkeit C/D bewertet. Da meine Junioren aber gute Kletterer sind, sollte das kein Problem darstellen.

Schon am Einsteig heißt es mal fest zugreifen, aber die Zwei machen ihre Sache sehr gut und schon bald ist diese Stelle gemeistert. Die Kletterei ist immer an schrägen Platten, diese zeichnen sich jedoch an manchen Stellen als recht griffarm dar. Und noch dazu ist der Klettersteig gut begangen und teilweise schon speckig.

Auf jeden Fall macht es uns schon nach kurzer Zeit viel Spaß, die leichten und natürlich auch die schweren Stellen zu meistern. Ich gehe voraus, die Kinder hinterher und Papa macht das Schlußlicht. Immer wieder geben Papa und ich gute Tipps, sozusagen von den alten an die jungen Hasen…

Die Aussicht über den Kessel von Nasserreith wird immer besser, die Aussicht ist grandios und auch das Wetter spielt heute toll mit. Noch ein Faktor macht die Begehung heute spaßig… es ist nicht so viel los.

Weiter und weiter zieht das Stahlseil in die Wand hinauf, bald haben wir den höchsten Punkt erreicht. Ab hier geht es immer über Mehrseillängentouren, in denen sich schon ein paar Kletterer tummeln, in Quergängen weiter.

Ein kleines Highlight wartet am Ende der Tour noch auf uns, eine kurze Seilbrücke, die es aber in sich hat. Ein wackeliges Stahlseil zum balancieren, das aber alle wieder souverän meistern. Letu meint zwar kurz darauf, daß Seilbrücken ihm den Spaß am Klettersteiggehen verderben könnten, aber das ist bald wieder vergessen…

Überglücklich erreichen wir alle Vier wieder „festen Boden“, im hinteren Kar ist der Ausstieg. Ab hier geht es nun über einen kleinschottrigen Pfad wieder hinunter ins Tal. Der Abstieg ist auch nicht Ohne, hier muss man auf jeden Schritt achten.

Vom höchsten Punkt des Kars können wir nochmals den Tourenverlauf einsehen, die Kinder sind stolz auf ihre Leistung und ich bin es natürlich auch.

Nun heißt es gerade noch fest aufpassen, daß uns auf den letzten Metern nichts passiert. Das wäre nämlich hier nicht fatal, aber sehr unangenehm.

Zufrieden erreichen wir den Talboden, noch einmal schauen wir uns die Tour auf der Schautafel an. Hierher kommen wir sicher wieder einmal. Der Steig ist sehr angenehm zu gehen und der Zustieg ist sehr Kinderfreundlich…

Nasserreith ist seit ein paar Jahren ein richtiges Kletterparadies geworden, dem Entsprechend tummeln sich viele Kletterer in den Wänden herum… wir beobachten ein paar Kraxler, die hier tolle Wege begehen.

Am Parkplatz angekommen gibts eine Wurstsemmel, für Letu ist aber der Wasserspielplatz viel wichtiger. Hier kann er sich voll entfalten.

Am Heimweg nach Aldrans fahren wir über den Holzleitensattel. Und es ist schon wieder voll, in Richtung Deutschland ist Stau… hoffentlich kommt Papa gut nach Hause, denn das ist genau seine Richtung (später erfahre ich, daß es zwar gestockt hat, aber eigentlich alles gut gegangen ist).

Tourendaten
Gesamtlänge: 3,82 km
Gesamtdauer: 2:30 h
Höhenmeter: 372 m
Schwierigkeit: C/D

200911 Tulferwald (Pilze sammeln)

Rückblickend werde ich mich an diese Zeit als das „Glungezerwochenende“ erinnern… aber dazu später mehr. Das Wetter ist wunderschön, fein warm, aber nicht zu heiß. Ein richtiger Altweibersommertag. Wir beschließen, den Nachmittag zu nutzen und im Wald nach Pilzen Ausschau zu halten.

Dazu fahren wir mit der neuen Glungezerbahn, sogar in der richtigen Gondel (Aldrans) hinauf zur Mittelstation. Hier stehen wir dann vor der großen Baustelle…

… der ganze Bereich wird hier umbaut. Fuhr hier noch letztes Jahr ein „Einer-Sessellift“ im Sommer, umgebaut zu einem Schlepplift im Winter, ist nun von der alten Bahn nicht mehr viel zu sehen. Die meisten Stützen sind schon abgerissen.

Wenn auch ein wenig Wehmut wegen dem richtig coolen Einser-Sessellift mitschwingt, freuen wir uns schon auf den Winter mit der neuen Bahn… die Gondeln sind einfach super-bequem.

Bevor wir mit der Pilzsucherei starten, kehren wir noch im Alpengasthaus Halsmarter ein. Während die Kinder den Kugelwald besuchen und dort die Zirbenkugelbahnen ausprobieren, setze ich mich in die Sonne und genieße ein Bier.

Zum Abschluss läuft Letu noch auf die Aussichtsplattform, um sich einen Überblick zu verschaffen…

Dann starten wir in den Wald, das erste Stück müssen wir zwar noch über die Piste, aber schon bald sind wir im Wald. Und es hat uns nicht getäuscht, kaum sind wir im Unterholz, sehr wir schon die ersten Pilze…

Immer wieder finden wir Steinpilze… leider ist ein guter Teil der leckeren Schwämme wurmstichig und muss daher im Wald verbleiben.

Dennoch, nach ca. 2:30 h gemütlicher Wanderung durch den Wald haben wir schon eine gute Ausbeute an Steinpilzen, Maronenröhrlingen und Hexenröhrling. Und 5 (!!!) schöne Einerschwammerlen haben wir auch gefunden…

Tourendaten
Gesamtlänge: 5,87 km
Gesamtdauer: 2:36 h
Höhenmeter: 60 m / -683 m

200905/06 Wien Tag III und Tag IV

Tag III (05. September 2020)

Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir mit der U-Bahn nach Schönbrunn. Heute steht der Tierpark auf dem Programm, das hat sich Letu fest gewünscht. Da wir relativ früh dran sind, kommen wir auch schnell in den Zoo rein.

Gleich am Eingang werden die zwei Junioren vom Zoopersonal abgefangen, sie können bei einem kleinen Gewinnspiel mitmachen. Das lassen sich meine Zwei nicht zweimal sagen, und schon starten sie los, die Stationen zu suchen.

Insgesamt 25 Stationen und unzählige Tiere weiter haben wir dann den Parkour geschafft und stehen wir am Eingangstor. Wir sind heute relativ flott durch den Zoo spaziert, da könnte man auch viel mehr Zeit verbringen. Trotzdem reicht es uns fürs Erste, weiter geht es nun in der Schlosspark Schönbrunn.

Wir kommen von Westen her zum Schloss, biegen dann aber gleich in Richtung Neptun-Brunnen und Gloriette ab. Sara ist schon ein wenig müde, daher setzt sie sich in den Schatten, während Letu und ich zur Gloriette aufsteigen. Von hier haben wir einen sehr schönen Ausblick auf das Schloss Schönbrunn.

Am Neptun-Brunnen machen wir anschließend eine kurze Pause, schauen dem Wasserspiel zu. Die Temperaturen sind jetzt schon wieder sehr sommerlich, daher suchen wir uns ein Plätzchen im Schatten.

Ins Schloss selber gehen wir heute nicht, wandern aber rund um den beeindruckenden Komplex. Wir müssen uns ja noch was für den nächsten Besuch aufheben 🤣🤣🤣.

Dann geht es wieder zur U-Bahn. Unser nächstes Ziel ist der Prater. Hier wollen die Kinder noch ein bisschen ihre Mägen testen, ich bin schon zu alt für diese Art Vergnügen. Trotzdem gehe ich gerne mit uns schau mir diesen Vergnügungplatz an.

Der Eingang ist schon das erste Highlight, es ist, wie wenn man in eine andere Welt eintaucht. Überall sind tolle Fahrgeschäfte, wir beschließen, uns erst einmal einen Überblick zu verschaffen.

Doch lange halten es die Junioren eh nicht aus, schon bald sitzen sie mit einer Achterbahn… mir wird schon vom Zuschauen schwindlig. Nur eine Fahrt mache ich mit, die klassische Geisterbahn gönne ich mir… zumindest ist da die Geschwindigkeit überschaubar.

Sara sucht sich noch eine wilde Schaukel aus, während Letu eher am Kraxelturm seine Freude findet. Weiter geht es dann mit einer Wasser-Achterbahn, die schaut recht lustig aus. Auch das Riesenrad darf natürlich nicht fehlen, wobei wir keine Runde mit der alterwürdigen Dame fahren.

Zwischendurch setzen wir uns in eines der vielen Lokale, trinken etwas und schauen entspannt dem Treiben zu. Dann dürfen die Kinder noch eine Attraktion aussuchen, es wird einstimmig die Achterbahn, die sie an Superman erinnert. Im Liegen geht es durch die Kurven und Loopings.

Ach, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man es lustig hat. Nach über 2,5 Stunden heißt es, zurück zur Unterkunft, wir richtigen uns für den Abend her. Ich habe ein nettes Lokal (durch Zufall) entdeckt, in diesem genießen wir ganz klassisch ein Wiener Schnitzel. Und ich muss echt sagen, dass das panierte Fleisch superb ist!

Gut gefüllt machen wir uns auf den Heimweg, das Wetter ist noch lau und wir erreichen bald unser temporäres Heim.

Tag IV (06. September 2020)

Der Sonntag beginnt ganz anders als der Samstag aufgehört hat. Ein Blick raus aus dem Fenster zeigt uns ein nasses Regenwetter. Also bleiben wir im Apartment, packen zusammen und essen nochmals gut.

Zu Mittag hört es auf zu regnen, wir spazieren eine Runde um den Block, unter anderem beim Allgemeinen Krankenhaus Wiens vorbei. Dann ist die Zeit für unsere Abreise gekommen.

Vom Apartment holen wir unser Gepäck, dann fahren wir zum Hauptbahnhof. Dort treffen wir durch Zufall eine Aldranser Familie… wie klein die Welt doch ist. Der Zug wartet schon auf uns, unseren Sitzplatz haben wir auch schnell gefunden. Innerhalb von 4,5h erreichen wir wieder Innsbruck, Lucy holt uns vom Bahnhof ab.

Ein schönes verlängertes Wochenende neigt sich dem Ende zu. Wien ist immer einen Besuch wert, uns sicherlich sind wir hier nicht das letzte Mal gewesen!

Sehenswürdigkeiten:

  • Tierpark Schönbrunn
  • Schlosspark Schönbrunn
  • Gloriette
  • Prater
  • Restaurant Käuzchen

200904/05 Wien Tag I und Tag II

Tag I (03. September 2020)

Schon lange haben wir geplant, nach Wien zu fahren, die Kinder und ich. Heute ist es endlich soweit, wir fahren nach dem Mittagessen mit dem Railjet von Innsbruck über Salzburg, Linz, St. Pölten nach Wien. Sozusagen eine Hauptstadtkette…

Am frühen Abend, nach 4,5h Fahrzeit erreichen wir die Bundeshauptstadt.

Vom Hauptbahnhof fahren wir mit der U-Bahn direkt zu unserer Unterkunft, das Fahren mit Ebendieser ist ein Erlebnis der besonderen Art; speziell Letu hat sehr viel Spaß an der Fahrt mit der U-Bahn.

Schlussendlich erreichen wir beim Schottentor unsere Unterkunft. ein kleines, aber feines Apartment in der Nähe der Universität. Beim Öffnen der Türe entfährt den Kindern ein verwundertes „Oha“… schön ist es hier…

Wir beschließen, heute den Abend gemütlich angehen zu lassen, richten uns ein und gehen noch zu einem Lebensmittelgeschäft. Dort besorgen wir Snacks und Frühstück, und auch eine Pizza für den Abend. So gerüstet geht es zurück zum Apartment.

Das Abendessen schmeckt uns dann so richtig, und wir schmieden Pläne für den nächsten Tag…

Tag II (04.September 2020)

Den zweiten Tag (und ersten „Sightseeing-Tag“) starten wir mit einem herzhaften Frühstück, das uns Sara zubereitet. Es gibt lauter leckere Sachen, so gestärkt sind wir heute fit für ein dichtes Programm…

Unsere erste Station ist der Stephansdom, auch Steffl genannt. Als wir am Stephansplatz ankommen sind wir verwundert, wie wenig Menschen hier sind… es ist zwar noch Früh am Tag, aber trotzdem irgendwie komisch…

Es sind auch im Dom selber wenige Touristen und Einheimische, für uns natürlich ideal, weil so kann man auch was von der besinnlichen Stimmung aufnehmen. Der Rundgang führt uns an verschiedene Plätze in der Kirche, mittels Audioguide werden die einzelnen Bereiche erklärt.

Anschließend fahren wir mit dem Lift hinauf in den Nordturm. Sprechen ist im Lift verboten, es ist ja Coronazeit! Oben angelangt, bewundern wir die „Pummering“, die größte Glocke Österreichs. Nachdem die erste, alte Pummering 1945 beim Brand vom Steffl aus dem Kirchturm abstürzte und zerbrach, wurde mit 1957 die neue Pummering eingeweiht (diese ist zwar nicht mehr so prunkvoll wie die erste Glocke, dafür ist sie aber klanglich um einiges besser).

Am Steffl drehen wir dann noch eine Runde um das Kirchenhaus und bewundern es von allen Seiten. Besonders interessant ist die das Bildnis des „Zahnweh-Herrgotts“.

In der Nähe des Steffls finden wir auch noch das Römermuseum, das die Geschichte Vindebonas anhand ein paar gefundener Mauerreste aufzeigt. Das Museum ist klein, aber fein und wir finden es sehr interessant.

Mit der U-Bahn geht es dann weiter zur Ringstraße, nächstes Highlight ist das Naturhistorische Museum, kurz NHM.

Dort bewundern wir die umfangreichen Ausstellungen von Mineralien, präparierten Tieren, dem Werdegang der Menschheit und vieles mehr. Mir scheint, dass in den letzten Jahren sehr viel renoviert und restauriert wurde… auf jeden Fall ist das Museum einen Besuch wert.

Vom NHM wandern wir hinüber zur Hofburg. Am Heldenplatz schauen wir uns die Reiterstatue von Prinz Eugen an, dann gehen wir durch die Hofburg weiter in die Altstadt hinein.

Hier wandern wir von Gasse zu Gasse, ein paar Geocaches werden auch eingesammelt. Immer wieder lädt ein kleiner Platz oder Brunnen ein zum Verweilen, gegen den kleinen Hunger gönnen wir uns dann mal einen Bosna.

Einem Wunsch meiner Kinder, das neue, hippe Bubble-Tea-Lokal zu besuchen, wird auch entsprochen. Als wir dort ankommen, steht eine lange Schlange, hauptsächlich Teens, vor dem Lokal… jaja, denke ich mir, so ist das mit den In-Plätzen, da will halt jeder hin. Die Kinder lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und stellen sich brav an… und siehe da, schneller als erwartet haben sie ihren Bubble-Tea erhalten.

Ein Lokal, das eher meinen Geschmack trifft, ist das Hawelka. Als wir hier vorbeispazieren, beschließen wir spontan, hier noch Kaffee und Kuchen zu konsumieren. Auch hier, es verwundert mich sehr, gähnende Leere… zur Zeit ist Wien ein guter, weil wenig überlaufener Platz zum Besuchen…

Wir genießen unseren Kaffee, rasten ein wenig. Langsam werden wir müde, es wird Zeit, den Retourweg anzutreten. Am Nachhauseweg kommen wir noch an Wasserwellen-Lebensbrunnen vorbei. Dieser schöne Brunnen wurde aus dem größten Lapislazuli-Monolithen, das jemals gefunden wurde, geformt. Überall schimmert dieses unvergleichliche Blau am Brunnen heraus, ein wunderschönes Stück Kunst.

Schlussendlich erreichen wir wieder die Umgebung vom Rathaus, hier wandern wir noch durch einen schönen Park, dann erreichen wir müde, aber reich an schönen Eindrücken unser Apartment.

Da wir unter Tags immer wieder Kleinigkeiten gegessen haben, sind wir nicht mehr besonders hungrig. Ein wenig Brot ist noch zu Hause, daher beschließen wir, nichts mehr zu unternehmen und uns einen feinen Abend zu machen. Ein toller Tag neigt sich seinem Ende zu.

Sehenswürdigkeiten:

  • Stephansdom
  • Römermuseum
  • Naturhistorisches Museum
  • Altstadt
  • Hofburg
  • Heldenplatz
  • Bubble-Tea Shop
  • Hawelka
  • Wasserwellen-Lebens-Brunnen

200815 Urlaub in Pflach

Heuer gibts einen längeren Sommerurlaubs-Aufenthalt bei der „Oma“ in Pflach. Alle Enkelkinder sind da, und so manch Erwachsener… das bedeutet auch, dass da immer voller Haus ist. Zu Tun gibt es in Pflach zu Glück recht viel. Das Wetter ist super, daher sind wir oft an der Arch, oder auch am Urisee. Schwimmen und Springen macht halt allen Kindern Spaß.

Letu übt seine Springerei… an der gleichen Stelle bin ich vor 30 Jahren auch vom „Geländer“ gesprungen… Kindheitserinnerungen kommen auf…

Am Abend gibts dann gemeinsames Essen, manchmal wird auch gegrillt und im Garten gegessen… da glüht der „Weber“, denn es sind viele Mäuler zu stopfen. Zumindest kann ich ja dieses verraten: Nachdem der letzte Aufgestanden ist, gibt es keinen Hunger mehr und auf dem Grill liegen immer noch ein paar Stücke besten Fleisches… die gibt dann halt am nächsten Tag.

Wenn uns ganz langweilig wird (also fast nie), spazieren wir eine Runde durch den Ort, hinunter zum Lech, der hier auch durch das Ortsgebiet fließt. Da läßt es sich gut „Steine schmeissen“…

Und eines der Highlights, neben der Hütte und Canyoning ist das alljährliche Klettern mit Opa. Heuer sind wir 5 Kinder und 2 Erwachsene, da ist was los und das Kommando muss straff sein, sonst funktioniert das nicht. Trotz der vielen Kinder schaffen wir es doch, jeden immer wieder Klettern zu lassen… und das so weit wie möglich gerecht. Ein Heidenspass und auch ein wenig anstrengend.

So vergehen die Tage in Pflach wie im Fluge, 1,5 Wochen vergehen wir nichts… dennoch habe ich das Gefühl, dass neben dem Spaß auch viel Nützliches, besonders auf der Hütte weitergegangen ist. So passt mir ein Urlaub… immer was los, trotzdem Kopf frei!

200808 Bitterlehütte

Jedes Jahr geht es auf die Hütte, zum Mähen. Heuer habe ich mir extra ein wenig Urlaub eingeplant, damit wir ein paar Tage auf der Hütte bleiben können. Das haben sich die Kinder gewünscht…

Nachdem die Hütte hergerichtet ist, das Wasser läuft, starten wir auch schon mit dem Mähen. Das Wetter ist perfekt, jedoch ist es auf der Wiese dadurch sehr heiß, am Nachmittag müssen wir eine Pause einlegen… trotzdem läuft die Mahd gut.

In der Pause bekommen wir Besuch von einem Schmetterling, der sich als extrem anhänglich herausstellt. Wir bekommen das hübsche Tier fast nicht mehr los… 😁

Von der Veranda sehen wir schon den ersten Fortschritt… nach 3 Tagen ist die gesamte Wiese gemäht und noch dazu ein Baum gefällt…

… den brauchen wir für die Reparatur am Stadl, denn dort ist ein Balken gefault und muss ersetzt werden.

Nachdem die gesamte Wiese gemäht ist, findet Letu beim Aufräumen noch eine spaßige Beschäftigung, in die Mahd reinspringen… somit kann man auch die Zeit verbringen.

Nach drei Tagen haben wir einige Sachen auf der Hütte erledigt: gemäht, Heu verräumt, Wasserversorgung erneuert, und einen Balken als Ersatz für den Stadl hergerichtet… im Herbst sind wir nochmals oben! Wir freuen uns schon wieder…

200721 Venedig

Im Urlaub in Lignano haben wir kurzfristig beschlossen, einen Tagesausflug nach Venedig zu machen. Jetzt ist die großartige Change, diese historisch so bedeutende Stadt abseits des normal herrschenden Trubels zu erleben. Mit dem Auto fahren wir ca. 50 min. bis zum Parkplatz, dann spazieren wir zum Vaporetto.

Eines jener Wasserbusse, die Sara, Letu und ich beim letzten Besuch zu lieben gelernt hatten, bringt und vom Parkplatz bis zur Rialtobrücke, dort steigen wir aus und spazieren den weiteren Weg… durch feine Gassen und wunderschöne Szenerien…

Da wir nur einen Tag dort sind und die kleineren Kinder noch nicht so belastbar sind, haben wir ein kleines Programm ausgesucht… die Rialtobrücke ist die erste Station, dann geht es weiter Richtung Markusplatz… dem Hauptplatz der Stadt, und wie Napoleon sagte: Der „schönste Festsaal Europas“…

Dort sehen wir den Campanile, den fast 100 m hohen Turm, der jedoch noch nicht so alt ist… 1912 brach der originale Turm zusammen, wobei wie durch ein Wunder niemand verletzte wurde… dann wurde er wieder in altem Glanz aufgebaut und kann so heute noch bewundert werden.

Der Markusdom und auch der Dogenpalast sind hier, ein dicht bepacktes Freilichtmuseum…

Ist es mir die letzte Mal nicht so genau aufgefallen, dieses Mal sticht es mir richtig in die Augen… die pompösen Verzierungen des Markusdoms. Wegen der Kürze unseres Besuchs gehen wir nicht in die Kirche, aber das müssen wir doch bei einem der nächsten Besuche nachholen.

Hier nochmals ein Blick auf den riesigen Markusplatz, mit den angrenzenden Prokuratien, gegenüber dem Markusdom das Museo Correr

Wir spazieren am Platz entlang, später gehen wir noch an die Uferpromenande…

… hier ist nun doch ein bisschen mehr los, aber es fällt auf, dass der Großteil der Besucher Italiener sind… der Binnenurlaub blüht scheinbar nicht nur in Österreich auf.

Ein typisches, wenn auch unbezahlbares Vergnügen in Venedig ins die Gondeln, die von den Gondoliere mit dem berühmten Spruch „Gondola, Gondala, Gondola…“ angepriesen werden.

Schließlich werden die kleinen Beine, und auch so mache Großen müde, wir gönnen uns noch ein Eis bei einer der vielen Dielen, setzen und an den Kanal und genießen die Stimmung.

Der Weg zum Auto zieht sich dann zwar ein wenig, aber alle sind heute brav und ohne murren, trotzdem Länge und Müdigkeit mitgegangen. Ein toller, wenn auch kurzer Tag in Venedig geht dem Ende zu…

200718 – 200725 Lignano 2020

Trotz der unsicheren Situation wegen Covid19 haben wir uns, nachdem die Lage genau überprüft war, entschlossen, unseren Urlaub in Lignano anzutreten. Die aktuellen Zahlen haben gezeigt, dass die in Italien gesetzten Maßnahmen doch zu beachtlichen Erfolgen bei der Eindämmung der Pandemie geführt hatten… dafür merken wir schon beim Übertritt am Brenner, dass hier noch ein etwas vorsichtiger Wind weht… die Leute tragen Mundschutz, etwas, das wir in Österreich schon fast nicht mehr sehen!

Unseren Urlaub verbringen wir gleich wie letztes Jahr im „Camping Pino Mare“ am Südzipfel von Lignano, wir haben wieder 2 Mobil-Homes, es könnte nicht besser sein. Wir sind unter uns, am Strand ist nicht viel los, das Wasser ist perfekt und überhaupt, ohne Mundschutz und fehlende Touristenmassen wäre nicht viel Unterschied zum letzen Jahr spürbar…

Das Wetter ist uns die ganze Zeit wohl gesonnen, nur am letzten Tag erleben wir ein mediterranes Gewitter, das es in sich hat… aber zum Glück gibt es keine Schäden und alles ist gut.

Schöne Sonnenuntergänge, unter Tage am Strand in der Sonne liegen, die Temperaturen sind nicht zu heiß… am Abend ein gemütliches Bier… perfekt!

Bei der Rückfahrt nach einer Woche Sand, Sonne, Kinder-Entertainment und Faulenzen nehmen wir eine schöne Route durch die Dolomiten, dieses Mal fahren wir an König Laurins Rosengarten vorbei! Wunderbar…

Ein schöner Urlaub in wunderbarer Gesellschaft. Obwohl ich immer noch ein wenig verwundert bin, vor 10 Jahren hätte ich mir einen solchen Urlaub wohl nicht vorstellen können… und auch heute reicht mir eine schöne Woche… dann fehlen mir die Berge und die Aktivitäten…

200613 Hochmahdalm (1.907m)

Das Wetter soll sich in den nächsten Tagen verschlechtern, daher mach ich mit den Kindern noch eine Kurzwanderung auf die Hochmahdalm am Patscherkofel.

Wir machen es uns extra gemütlich und werden mit der Bahn rauffahren und dann erst auf die Hochmahd und dann auf die Patscher Alm gehen. So der Plan.

Leider ist die obere Sektion der Seilbahn gesperrt und wir müssen den Weg ein wenig ändern. Zwar immer noch gemütlich, aber Sara ist alles andere als begeistert. Das wird sich schon legen hoffe ich.

Der Weg ist angenehm steil, daher ist der Aufstieg angenehm. Aber es ist unglaublich, wie viele Leute am Weg sind. Scheinbar hat sich ganz Innsbruck und das Mittelgebirge auf den Weg gemacht, den Kofel zu erstürmen.

An der Patscher Alm laufen wir vorbei, wir nehmen eine Abkürzung durch den Wald, weil ein paar Kühe vor der Alm liegen und das Letu gar nicht behagt…

Die Aussicht ins Stubai und auf die Serles ist super, ein paar kleine Wolken können uns da auch nicht betrüben… dennoch sind das die ersten Anzeichen eine Wetteränderung.

Nach dem ersten Groll macht es dann allen Dreien doch viel Spaß. Manchmal rauscht eine Radlergruppe an uns vorbei, ansonsten sehen wir haufenweise Wanderer… an so viele kann ich mich schon lange nicht mehr erinnern.

Schlußendlich erreichen wir die Hochmahdalm, eine sehr gemütliche Hütte mit wunderbaren Tiefblicken. Ich bin hier bis jetzt zum meiner Schande nur einmal vorbeigekommen, und da bin ich nicht eingekehrt! Das werde ich nun ändern…

Sara und Letu sind auch froh und ein wenig hungrig, also bestellen wir was zu essen. Letu und Sara teilen sich eine Pfanne Eier mit Speck, ich nehme eine Hauswurst.

Als das Essen schlußendlich da ist, meint Letu nur, das ist aber wenig… also wird noch ein Pfännchen bestellt… jetzt sind alle glücklich.

Der Abstieg verläuft nun über eine Abzweigung, die direkt bei der Hütte startet. Hier kommen wir steil und direkt wieder retour auf den Fahrweg. Eine richtige Abkürzung nenne ich das mal…

Nochmals schaue ich hinüber ins Stubai, die Wolken werden nun mehr…

Auch dieses Mal lassen wir die Patscher Alm, die recht gut besucht ist, links liegen… zwar wäre ein Kuchen noch eine Sache gewesen, aber man kann nicht alles haben. Rasch fahren wir mit der Bahn wieder ins Tal… es ist richtig schwül geworden.

Während der Runterfahrt beschließen wir, noch was zu machen. Während ich die Kinder ins Tivoli bringe (jetzt sind sie ja groß genug für den alleinigen Schwimmbadbesuch), fahre ich noch nach Gleins, denn da warten noch ein paar Geocache auf mich…

Tourendaten
Gesamtlänge: 4,86 km
Gesamtdauer: 1:20
Höhenmeter: 263 m

200611 Geocachen Hintersteiner See

Heute hat es uns ein wenig weiter weg von der Heimat gezogen. Der Hintersteiner See, von dem ich schon viel Gutes gehört habe, sollte unser Ziel sein. Schon die Anfahrt ist abenteuerlich, die Straße wird immer enger, bei Gegenverkehr muss man auf die Seite ausweichen.

Am Parkplatz ist die Hölle los, ich möchte nicht wissen wie es hier im Sommer zugeht. Dafür sind die Preise moderat, drei Euro zahlen wir für den Ganztagespreis. Da kannst jetzt so mancher Innsbrucker Gegend eine Scheibe abschneiden.

Ich bin davon ausgegangen, dass wir hier irgendwo in den See springen können, um uns abzukühlen. Gleich am Anfang unserer Wanderung sind die ersten Verbotstafeln aufgestellt. Naja, das wird wohl nichts…

Obwohl uns die Badeverbotstafel Ärgern, sind wir umso mehr begeistert, das ist in manchen Geocache finden. die Junioren helfen fleißig mit beim suchen, daher können wir fast alle Dosen finden.

Zum See selber muss man nicht viel sagen, nur vielleicht, den muss man selber einmal angeschaut haben. Wunderschön, und das sagt ein Ausserferner, Der Gewässer wie den Plansee gewohnt ist.

Wir umrunden den See im Uhrzeigersinn und finden eine Dose nach der anderen. Toll, so macht die Wanderung Spaß.

Schlussendlich erreichen wir wieder den Ausgangspunkt. Dort kaufen wir uns noch ein Eis, dann gehts zurück nach Hause. Wieder einmal ein feiner Ausflug

Tourendaten
Gesamtlänge: 6,28 km
Gesamtdauer: 2:00
Höhenmeter: 198 m