Archiv der Kategorie: Hütte

260816-260821 Bayrerhütte

Wir, Biggi und ich sind ein paar Tage auf der Hütte. Das Wetter ist durchwachsen, aber doch immer wieder gut genug, um ein paar Aktivitäten durchzuführen.
Nebenbei wird in der Hütte gearbeitet, es gibt immer was zu tun. Heuer ist das erste Mal die Quelle versiegt, zum Glück hat es an den ersten Tagen dann geregnet und die Speicher wieder aufgefüllt. So gesehen war das Regenwetter zwischendurch sogar ein Segen.

Die von uns unternommenen Touren sind in den folgenden Links zu finden…

Es war wieder eine tolle Zeit auf der Hütte, ich freue mich auch schon wieder auf den nächsten Aufenthalt!

260818 Bike & Hike Säulinghaus (1.720m)

Eine Woche auf der Hütte, da muss auch mal eine Tour im Nahbereich der Hütte durchgeführt werden. Wir beschließen, da das Wetter und der Zeitrahmen bescheiden sind, das Säulinghaus zu besuchen.

Wir fahren mit den Rädern direkt von der Hütte am Forstweg los, ein steiles Stück am Anfang ist bald gemeistert, dann wird der Weg angenehm zu befahren.

Vorbei an der alten Materialseilbahn, die durch Nichtfunktion fast der Todesstoß des Säulinghauses bedeutete, steht in leicht angestaubtem Zustand neben der Straße. Ein Zugseil sucht man hier vergeblich…

Weiter hinauf gehts mit den Rädern, dann erreichen wir den kleinen Parkplatz des Hüttenwirts. Die Räder werden abgestellt, ab hier geht es nur mehr per Pedes weiter.

Durch den Wald auf angenehmem Weg sind wir nun direkt unter dem Rücken, der Brunstgrat genannt wird. Auf diesem Rücken würde ein Weg auf den kleinen Säuling führen, den ich gerne mal besteigen würde.

Schließlich erreichen wir das alterwürdige Gebäude mit dem schönen Blick auf den Talkessel von Reutte. Das Wetter, wenn auch nicht so sonnig wie in den letzten Tagen, hat zumindest gehalten, wir sind bis jetzt trocken durchgekommen.

Wir können uns eine Pause an der Hütte. Diese hat, das wussten wir schon, heute geschlossen.

Vor der Hütte stapeln sich die Paletten mit Getränken, die für den Hubschraubertransport hergerichtet sind. Seit die neuen Pächter auf der Hütte sind und die Materialseilbahn definitiv nicht mehr läuft, ist dies die einzige Möglichkeit des Transportes.

Über den Steig steigen wir nach der feinen Pause wieder zu den Rädern ab…

… und in flottem Tempo geht es retour bis zur Hütte.

Eine schnelle Runde, mit der Fahrradunterstützung eine gemütliche Bewegungstour bei nicht so gutem Wetter.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:01 h
Gesamtlänge: 9,99 km
Höhenmeter: △ 659 m / ▽ 633 m

260710 – 260712 Mähwochenende

Jedes Jahr wieder steht ein besonderer Event für mich am Programm… das Mähen der Wiese auf der Hütte. Heuer ist das Gras schön hoch und wir sind viele Helfer. Brigitte, Letu und ich gehen schon am Freitag auf die Hütte, am Samstag und Sonntag kommen noch Mama und Papa zum Helfen hoch.

Letu ist heuer besonders fleißig, mähen mit der Sense, rechen, er ist heuer sehr motiviert. Das freut mich, denn viele Hände machen der Arbeit ein schnelles Ende.

Die Bremsen und Wespen sind heuer wieder mal richtig lästig, wir werden reihum immer wieder gestochen.

Fleissig arbeiten wir uns über das Feld, heuer schneiden wir wieder mal mehr an den Waldrand, die Verbuschung beginnt schleichend, aber unübersehbar. Da müssen wir wieder mal reinfahren!

Am Nachmittag, wann es zu heiß zum Arbeiten ist, entspannen wir entweder auf der Hütte oder fahren an einen der vielen feinen Seen, bevorzugt zum Urisee, weil der so nahe ist.

Am Sonntag Mittag haben wir alles geschafft, die Wiese ist wieder gemäht, es schaut hübsch aus. So kann sich die Wiese wieder entfalten, wir sehen uns dann spätestens nächstes Jahr wieder…

250706 Bitterlehütte

Am letzten Wochenende haben Biggi und ich schon mal begonnen, die Wiese auf der Hütte zu mähen, dieses Wochenende geht es weiter.
Ich steige vom Bahnhof heute über die Quellfassung zur Hütte hoch, im letzten Teil auch weglos und steil. Aber dafür bin ich in „Null-Komma-Nix“ oben auf der Hütte. Am Abend starte ich noch mit dem mähen, dann muss ich noch ein wenig Nachbarschaftspflege betreiben

Am nächsten Morgen kommt Mama rauf zur Hütte und wir arbeiten gemeinsam. Später kommt Letu auch noch, er ist mit dem Zug von Innsbruck gekommen. Nun geht was weiter… zu Mittag hat Mama einen Leberkäs besorgt, da kommen Erinnerungen auf… am Nachmittag mähen wir weiter, bald haben wir den Verbindungsteil zwischen Straße und Hütte erledigt.
Später am Nachmittag kommt die Familie Bitterle vorbei, ein großes Hallo. Wir essen gemeinsam Kuchen und genießen eine Tasse Kaffee

Wir räumen gemeinsam noch zusammen, dann machen wir es uns auf der Hütte gemütlich. Mama kocht und Spaghetti mit einer sehr guten Sauce (vom Weltladen), dann fährt sie runter ins Tal. Letu und ich bleiben auf der Hütte. Mit einem Kartenspiel und ein wenig lesen verbringen wir einen gemütlichen Abend.

In der Nacht beginnt es zu regnen, das durchkreuzt unsere Pläne, weiterzuarbeiten. Geahnt haben wir es schon… daher bleiben wir länger liegen, dann räumen wir die Hütte auf und spazieren ins Tal. Mama holt uns am Baumplatz ab, dann fahren wir zuerst zum Hüttenbichl.
Es gibt ein gutes Mittagessen, um 13:00 Uhr nehmen wir den Zug nach Innsbruck. Es war ein feines Wochenende auf der Hütte, das Wetter hat meistens gut mitgespielt! Ich freue mich schon wieder auf das nächste Mal…

250628 Bitterlehütte

Es ist, wie jedes Jahr, wieder Zeit, die Wiese auf der Hütte zu pflegen. Dies ist das erste Wochenende, am folgenden Wochenende sind wir nochmals beim Arbeiten.
Biggi begleitet mich dieses Mal, wir fahren am Freitag mit dem Auto, ohne Stau nach Pflach. Den kurzen Aufstieg auf die Hütte haben wir rasch erledigt, dann richten wir uns wohnlich ein.

Das Gras steht schon hoch, am Samstag fangen wir in der Früh an mit dem Mähen. Biggi ist eine große Hilfe, Mama kommt später auch noch dazu und hilft fleissig mit.

Das Mähen geht gut von der Hand, allerdings ist es schon am Vormittag sehr heiß und mühselig zu arbeiten. Sehr wenige Schnecken, weniger Bremsen als üblich, denen ist wohl auch zu heiß.

Biggi genießt die Zeit auf der Hütte, es ist das erste Mal dass sie die Wiese in voller Blütenpracht sieht. Es ist wunderschön. Am Nachmittag fahren wir noch an den Urisee und kühlen uns ab. Bis auf das Geschnatter einer größeren Damengruppe auch ein sehr entspannendes Erlebnis.

Am Abend, wir genießen die kühlere Abendluft, sitzen wir noch auf der Veranda und schauen den Glühwürmchen zu und genießen den unglaublichen Sternenhimmel. Rasch ist der Entschluss gefasst, auf der Veranda zu übernachten.

Am Sonntag fahren wir wieder zurück nach Innsbruck, es war eine feine, heiße, anstrengende, aber befriedigende Zeit auf der Hütte, mit der Ruhe, die dieser Platz ausstrahlt. Ich freue mich schon auf das nächste Wochenende!

240816 Säuling (2.048m)

Nachdem wir letzte Woche den „Inntaler Höhenweg“ absolviert haben, steht die zweite Urlaubswoche im Zeichen der Arbeit, wohlgemerkt Arbeit auf der Hütte. Hier haben sich ein paar Aufgaben angesammelt, in erster Linie die Umfassungsmauer, die neu geschichtet werden muss.

Natürlich finden wir daneben auch viel Zeit für entspannende Sachen. Es ist sehr heiß, daher gehen wir Nachmittags meist schwimmen, Ache, Uri- oder Frauensee, die Auswahl ist groß.

Am Freitag haben wir dann mit meinem Papa ausgemacht, den Säuling mit neuem Gipfelkreuz zu besuchen. Um 8:00 Uhr in der Früh brechen wir, Papa, Letu und ich, von der Hütte auf.

Den ersten Teil müssen wir wieder über die Forststraße wandern, die Temperaturen sind schon sehr hoch.

Bei der Abzweigung nehmen wir erst den Weg ostwärts, dann zweigen wir in Richtung Säulinghaus ab.

Durch den Wald, über Stock und Stein wandern wir immer höher. Der Säulingipfel kommt immer näher.

Das Säulinghaus lassen wir im Aufstieg aus, dort werden wir nachher noch ein Bierchen trinken. Jetzt

Es sind ein paar Wolken am Himmel, aber eigentlich ist das Wetter, zumindest am Anfang ganz OK. Der steile Teil durch die Südwand meistern wir rasch.

Wieder einmal muss ich feststellen, dass der Weg in keinem so guten Zustand ist. Die Mengen an Leuten, die hier rauflaufen, haben Spuren hinterlassen.

Letu macht es Spaß, für Papa ist es schon fast Routine, hier hochzusteigen. Und für mich ist es natürlich immer wieder besonders, obwohl ich schon so oft hier gestanden bin.

Nach dem Sattel zieht der Nebel ein, plötzlich sehen wir nur mehr ca. 20m. Und dann sehen wir plötzlich, wie aus dem Nichts, einen Steinbock. Welch ein Bild, das majestätische Tier gegen den Nebelvorhang zu sehen.

Wir streben weiter hoch, nun sind es nur noch ein paar Meter zum Gipfel.

Schlussendlich müssen wir noch über den Grat, dann sehen wir das neue Gipfelkreuz.

Schön, dass wir es geschafft haben, heuer, 2024 wieder mal den Säuling (2.048m) bestiegen zu haben. Wir setzen uns unter das Kreuz und schauen durch sich immer wieder öffnende Wolkenfenster ins Tal.

Nun heißt es wieder, den gleichen weg zurück zu gehen, wir kommen gut voran, mittlerweile sind ein paar Wanderer auf dem Weg zum Gipfel. Dank des nicht so tollen Wetters ist der Ansturm heute aber überschaubar.

Immer wieder geben die Wolken kurze Blicke ins Tal frei, um dann wieder eine dicke Watteschicht zu bilden.

Doch je tiefer wir kommen, desto lichter wird das Wolkenspiel und wahrscheinlich haben wir auf der Hütte schon wieder ein wenig Sonne.

Der Abstieg dauert ungefähr gleich lange wie der Aufstieg, weil man bei dem losen Geröll und Schotter immer vorsichtig absteigen muss.

Die letzten Meter zur Hütte schaffen wir auch noch gut, dann haben wir nochmals Glück…

Direkt oberhalb der Hütte sehen wir nochmals zwei junge Steinböcke, die hier auf der Schotterhalde unterhalb des Aufstieges grasen.

Bei der Hütte treffen wir mit Biggi und Georg, die ein wenig später aufgestiegen sind, zusammen, das Timing könnte nicht besser sein. Wir bestellen uns Getränke und was zu essen! So macht Bergsteigen Spaß.

Die Buben sitzen irgendwann still im Schatten, die Handys sind nicht weit. Auch sie haben die Tour genossen.

Der Säuling ist immer wieder einen Aufstieg wert. Ich bin immer wieder gerne auf diesem besonderen Gipfel. Insgeheim freue ich mich schon auf den nächsten Aufstieg!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:25 h
Gesamtlänge: 8,98 km
Höhenmeter: 955 m

240705 Bitterlehütte – Mähen

Es ist Zeit für die Maht auf der Hütte, Letu und ich machen uns auf den Weg dort hin. Mit dem Zug von Innsbruck nach Pflach, dann zu Fuß zur Mama. Nach einem guten Kaffee machen wir uns auf zur Hütte.

Das Gras steht schon hoch, am Abend richten wir noch unser Werkzeug her, die Sense wird gedengelt, Nach dem Essen spielen wir noch ein wenig Karten, Räuberjolly. Dann heißt es früh ins Bett, morgen ist ein langer Tag!

Die Wiese blüht sehr schön, fast ein wenig schade, dass wir sie mähen. Auf der anderen Seite wächst die Wiese dann eben wieder schön, wenn gut gemäht. Ich mache mit ganz in der Früh an die Arbeit, mit der Sense, leise und gemütlich.

Bald kommt die Sonne hoch, es wird gleich war. Letu richtet uns ein gutes Frühstück, dann kommt er mir helfen.

Am Vormittag kommt dann noch die Mama herauf, sie hilft auch fleißig mit. Zum Mittagessen hat sie einen Leberkäs mitgebracht, da läuft uns das Wasser im Munde zusammen.

Zu dritt, Papa arbeitet an einer anderen Baustelle, schaffen wir die Wiese rund um die Hütte, den Weg und beim Stadl zu mähen. Mehr geht sich leider nicht aus. Am Abend regnet es ein wenig, aber da sind wir mit dem ersten Teil schon fertig.
Den restlichen Teil der Wiese werden zu ein wenig später im Jahr noch fertigstellen. Darauf freuen wir uns beide schon wieder!

240321 Bitterlehütte (1.080m)

Dieses Wochenende sind wir, Biggi und ich auf der Hütte. Es sind ein paar Sachen zu tun, der Winter ist vorbei und es gibt immer was zu erledigen. Ausspannen steht natürlich auch auf dem Programm, es soll ja ein feines Wochenende werden.

Am Freitag Nachmittag steigen wir auf, da wir ein paar schwere Sachen mithaben, liefern wir diese erst mit dem Auto ab, dann stellen wir das Fahrzeug wieder ins Tal. Der anschließende Fußmarsch tut gut und ist ob der lauen Temperatur angenehm.

Am Samstag starten wir mit einem feinen Frühstück in den Tag, bald darauf starten wir mit der Arbeit. Es ist Schadholz aufzuarbeiten, die Wasserversorgung haben wir schon am Vortag reaktiviert. Das Wetter zieht ab Mittag zu, ein dramatischer Temperatursturz bringt sogar leichten Schneefall.

Rasch erledigen wir das Holz, das im nächsten Winter wohl die Basis für gemütliche Tage auf der Hütte wird. Am Abend spielen wir noch Karten, nachdem wir uns ein feines Essen gegönnt haben.

Der nächste Morgen bringt dann die erwartete Überraschung, es ist winterlich geworden auf dem Berg. Die Wiese ist schneebedeckt, aber dank Holzofen ist es total gemütlich.

Zum Glück konnten wir alle vorgenommenen Arbeiten erledigen. Wir räumen die Hütte auf und machen uns wieder auf ins Tal.

Ich freu mich schon auf den nächsten Aufenthalt!

230708 Bitterlehütte

Es ist wieder so weit, die Wiese auf der Hütte schreit danach, frisiert zu werden… das Grashaupt der Nachbarwiese ist schon kurz und schön… bei uns wuchert aber ein noch schönes Blumenmeer… dennoch, damit das so bleibt, müssen wir auch ran!

Mit Letu fahre ich am Freitag auf die Hütte, damit wir für den nächsten Tag alles herrichten können. in der Nähe wurde Holz geschlägert, das müssen wir natürlich genauer inspizieren.

Am Abend wird noch einmal das schöne Feld dokumentiert, wir machen ein Feuer und genießen den lauen Abend. Es ist immer wieder fein hier oben!

Ganz in der Früh, nachdem wir am Vortag gedengelt und hergerichtet haben, starte ich mit dem ersten Teil. Das Gras ist taufeucht und lässt sich wunderbar schneiden. So geht gleich mal was weiter.

Letu ist dieses Mal eine große Hilfe, er mäht im unteren Teil, rund um den Holzstadl. Er hat die letzten Jahre gut aufgepasst, bei ihm ist der Fortschritt rasch zu sehen.

Bahn für Bahn wird abgemäht, schon am frühen Vormittag steigt die Temperatur in hitzige Höhen, die Freude auf den Nachmittag wird so ein wenig getrübt… nichts desto trotz wird geschnitten was das Zeug hält.

Am frühen Nachmittag holen wir Sara vom Bahnhof in Reutte, dann gehen wir eine Runde schwimmen im Urisee. Die Erfrischung tut gut, allerdings hat bedingt durch die konstant hohen Temperaturen auch das Wasser den Erfrischungseffekt ein wenig verloren…

Zurück auf der Hütte geht die Arbeit gleich weiter, am späteren Nachmittag hat sich ein wenig Schatten über die Wiese gelegt, nun ist die Arbeit, abgesehen von ein paar renitenten Bremsen, wieder angenehm.

Am Abend entschließen sich die Kinder, auf der Terrasse zu schlafen. Die Temperaturen fallen in der Nacht dann doch, wir sind im Ausserfern. Aber die guten Schlafsäcke auf der Hütte schützen zuverlässig vor Kälte und Getier.

Fast noch zu nächtlicher Stunde, die Kinder schlafen tief und fest, starte ich mit dem letzten Teil des Feldes. Auch hier, der Taunässe gedankt, komme ich rasch voran, schon bald ist ein Ende der Maht in Sicht.

Auf den letzten Metern bricht mir noch die Sense, da war ich wohl ein wenig zu hart am Arbeiten. Leider an einer Stelle, die nicht mehr repariert werden kann. Also muss ich für nächstes Jahr ein neues Blatt besorgen. Zum Glück ist die Wiese fertig gemäht.

Im Anschluss wird die Wiese noch geputzt, das Heu entsorgt und die Hütte aufgeräumt. Hier ist Sara die Hüttenwirtin und sorgt für uns alle! Wir sind am Abend bei Mama, eine Runde schwimmen zur Erfrischung und dann eine gute Pizza… so kann das Arbeitswochenende ausklingen. Wir haben alles geschafft, das ist ein angenehmes Gefühl.
Und dank der Hilfe der Kinder war es dieses Mal auch gut machbar. Danke dafür!

220806 Mähen auf der Bitterlehütte

Es ist wieder Zeit, auf der Hütte nach dem Rechten zu sehen und die Wiese zu stutzen. Einen Teil habe ich ja schon vor Wochen gemacht, in der vergangenen Woche waren noch ein paar Helfer dabei und haben schon Vorarbeit geleistet.

Seit ich stolzer Besitzer eines Klima-Tickets bin, reise ich viel mit Bus und Bahn. Heute ist sogar das Fahrrad dabei, damit ich in Reutte mobil bin. Heute habe ich es rechtzeitig zum Bahnhof geschafft, kaum bin ich unter Dach, schüttet es in Strömen.

Auf der Wiese angekommen, sehe ich schon die gute Vorarbeit. Der rechte, obere Teil der Wiese ist noch zu mähen, das schaffe ich an diesem Wochenende gut. Später kommen noch Letu und Mama auf die Hütte, mehrere Hände machen der Arbeit ein schnelles Ende. Sara bleibt dieses Mal im Tal, es sind gerade meine Geschwister auf Besuch…

Das Wetter ist bewölkt, aber warm. Also das beste Wetter, um zu mähen. Die Sonne knallt nicht so stark vom Himmel und die berühmt/berüchtigten Bremsen auf der Wiese sind heute im Urlaub.

Von der Stimmung her ist dies eines der interessantesten Wetterlagen, immer wieder ziehen Nebelbänke über die Wiese, teilweise mit einer unglaublichen Geschwindigkeit… die Hexen kochen wohl wieder einmal!

Die Arbeit geht gut von der Hand, bald schon liegt der größte Teil des Grases und muss nur noch weg geräumt werden.

Gemäht wird, wie schon die letzten Jahre, mit der Sense. Das hat gleich mehrere Vorteile: Ökologisch, und was mir fast am wichtigsten ist, sehr leise. Man hört die Vögel, Insekten, leider manchmal auch den Verkehr unten an der Umfahrungsstraße.

Beim Aufstieg habe ich zwei schöne Parasole gefunden, die werden nun paniert und gebacken. Das ist ein feines Abendessen für Letu und mich…

Am Montag in der Früh geht es wieder zurück nach Innsbruck, der Bus fährt um 5:50 Uhr los und fährt direkt bis Innsbruck. Perfekt für mich, da fahr ich gleich auf die Arbeit.

Die Kinder bleiben noch ein paar Tage bei der Oma, während ich diese Woche wieder schaffen muss. Das Fahrrad hat mir dieses Wochenende sehr gute Dienste geleistet… das werde ich öfter machen.

Ein wunderschönes Wochenende auf der besten Hütte der Welt! Hoffentlich bald wieder…