Archiv des Autors: Wisse

211024 Naviser Sonnenspitze (2.619m) ✨

Der Herbst ist für mich eine der schönsten Zeiten zum Berggehen. Warum dem so ist, kann ich hier heute mit Wort und Bild beschreiben.
Ziel ist die Naviser Sonnenspitze, von der Entfernung schon ein paar Mal gesehen, soll sie heute unser Ziel werden. Wolfgang holt mich in der Früh ab, wir fahren nach Navis, genauer gesagt zum Parkplatz „Schranzberg“. Die Temperaturen liegen noch in der Nähe von Null, aber im Hintergrund locken uns schon die besonnten Berghänge.

Bis zur Peeralm (1.663m) ist der Aufstieg kühl, aber angenehm. Überall liegt Reif, der erste Gruß des Gevatter Winter.

Kurz nach der Alm steigt die Sonne über den Bergkamm empor und schickt uns erste wärmende Strahlen.

Sobald die Sonne am Firmament steht, ist es warm. Bald schon können wir uns unserer Jacken entledigen.

Die Sonne hat, abgesehen von den wärmenden Eigenschaften im Herbst noch eine zweite wunderbare Seite. Die Intensität der Farben ist zu dieser Jahreszeit, besonders durch die warme Sonnenfarbe, fulminant.

Bald erreichen wir die Zehenteralm (1.878m), in wunderschöner Lage hoch über dem Navistal.

Obwohl die Sonne hier bei schönes Wetter wohl immer leuchtet, fallen die Temperaturen wohl immer wieder unter dem Gefrierpunkt. Neben dem Bachlein, das an der Alm vorbeifließt, haben sich sonderbare Eisfiguren gebildet. Ein kuriose und vergängliche Kunst…

Weiter steigen wir den Berg empor, wir passieren die Grafmartalm (2.162m), ab hier führt der Steig durch eine typische Tuxer-Landschaft, große Felsbrocken, karge Landschaft, keine Latschen.

Nun liegt auch unser Ziel schon vor uns (im Bild auf kleine Steingipfel rechts oben), die Naviser Sonnenspitze. Gar nicht so weit wirkt dieser Punkt von hier…

Weit getäuscht… obwohl wir fast in direkter Linie zum Gipfel aufsteigen, scheint sich dieser immer wieder zu entfernen. Hat die Entfernung recht kurz gewirkt, brauchen wir doch noch eine ganze Weile, bis wir am Gipfel stehen.

Die Sonnenspitze besteht eigentlich aus zwei Gipfeln. Einem einfachen Gipfelkreuz, das ohne Schwierigkeiten erreicht werden kann, und ein leichter Klettergipfel, auf den eine Seilversicherung führt. Diese ist allerdings „interessant“ angelegt und daher gar nicht so leicht zu benutzen.

Dennoch stehen wir abwechseln auf dem Gipfel, damit wir schöne Fotos machen können. Platz zum Brotzeiten ist auf dem Gipfel eh nicht, feiner ist das am leichteren Gipfel in einer windgeschützten Kuhle.

Die Aussicht ist heute unglaublich, ungetrübte Sicht auf die Gletscher, im Hintergrund glauben wir sogar den Ortler zu erkennen.

Nach einer feinen Pause auf dem Gipfel wandern wir weiter, wir haben noch eine gute Strecke vor uns. Der erste Teil führt uns hinunter zum Mölsjoch (2.334m)…

…und weiter zum Nördlichen Schober (2.448m).

Der Pfad führt uns weiter, fast bis zum Talende. Bei einem kleinen Bergsee, der ganz in der Nähe vom Klammjoch (2.359m) liegt, zweigen wir ab und wandern wieder Talauswärts.

Über wundeschöne Almen, genannt die Kuchlböden, mit den Stubaiern im Hintergrund, bewegen wir uns wieder zurück in Richtung Ausgangspunkt.

Die Kuchlböden sind eine sehr eigene Landschaft. Mir scheint es, wie wenn hier vor Zeiten ein riesengroßer See gewesen sein muss, evtl. die letzten Überreste eines Gletschers.

Eine weite, flache Ebene eröffnete sich uns, durch die ein stark schüttender Bach fließt. Wasser scheint im Navis kein Problem darzustellen.

Bei der Klammalm verändert sich die Landschaft, das Tal bricht zum Wipptal ab, noch immer sind hier die letzten Spuren vom Almsommer zu spüren.

Die Alm stellte lt. neuesten Theorien den Abschluss des Gletschers dar, der hier vor Urzeiten gewesen sein muss. Darauf deutet auch der zuvor beobachtete See im Talschluss.

Die Sonne ist im Sinken begriffen, nun modellieren sich die Lärchen in geradezu aufdringlichem Gelb aus den in langen Schatten versinkenden Hängen.

Die Klammalm (1.947m), am Übergang von den Kuchlböden zum äußeren Navistal gelegen, ist ein feiner Einkehrpunkt. Heute sind zwar noch Leute auf der Alm, aber Ausschank ist wohl keiner mehr… der Ort wird winterfest gemacht.

Wir ziehen weiter, nun immer durch leuchtende Lärchenwälder, bis wir die nächste Alm, die auch schon geschlossene Poltenalm (1.880m) erreichen.

Die Aussicht von der Fläche vor der Poltenalm auf das Navistal ist phänomenal.

Über die Stöcklalm (1.882m) erreichen wir die Naviser Hütte, einen modernen Bau, der so gar nicht zu den anderen Almen passt.

Doch die Moderne hat auch Vorteile. Obwohl auch die Naviser Hütte geschlossen ist, brummt hier ein Bierautomat vor sich hin… Gott sei Dank haben wir genügend Münzen zur Hand, so geht sich ein kühler Schluck Belohnung aus!

Nach einer gemütlichen Rast, das Aufstehen fällt uns fast ein wenig schwer, wandern wir über den Talsteig hinab zum Parkplatz. Mit den letzten Sonnenstrahlen erreichen wir das Tal.
Eine tolle Wanderung, dennoch sind wir froh, wieder beim Auto zu sein. Wunderbare Eindrücke werden uns wohl länger an diese Tour denken lassen.

Tourendaten
Gesamtlänge: 22,67 km
Gesamtdauer: 7:06 h
Höhenmeter: 1.347 m

211023 Almenrunde Mittelgebirge

Heute ist wieder mal Wandertag, die Kinder sind Beide mit dabei. Das freut mich natürlich sehr. Das Wetter ist gut angesagt, der Frühhochnebel soll sich im Laufe des Vormittags verziehen. Wir fahren mit dem Bus zum ehemaligen Olex, mit der Bahn fahren wir rauf zur Mittelstation des Patscherkofels.

Von der Station müssen wir erst die Skipiste queren, dann erreichen wir den Perlstainsteig.

Dies scheint ein nicht stark frequentierter Weg zu sein, dennoch finde ich diesen Steig, den ich letzten Winter entdeckt habe (Link), wunderschön…

Den Kindern gefällt der verworrene Pfad auch sehr gut, durch den Reif, der sich hier schon festgesetzt hat, sind einige Stellen allerdings recht rutschig.

An der Schlüsselstelle, die nicht spektakulär ausschaut, hängt ein kurzes Hangelseil, ansonsten sind keine Schwierigkeiten am Weg auszumachen. Das war im Winter ein wenig anders, denn da hatte ich den Weg nicht immer optimal getroffen.

So wandern wir über Stock und Stein, einmal sehen wir ein Reh, das verschreckt davon läuft, ein andermal beobachten wir Eichhörnchen, die sich schon für den Winter vorbereiten.

Zwischendurch sehen wir die Inntalfurche zu unseren Füßen liegen, ein immer wieder grandioser Blick. Und langsam lichten sich die letzten Nebelschleier und es wird milder.

Viel Totholz liegt hier herum, das muss denn auch mal überklettert werden. Was für schönes Holz das abgeben würde, wenn der Abtransport nicht so schwer wäre…

Ein kleiner Hauch von Zivilisation kommt auf, als wir einen alten, morschen Zaun entdecken. Ansonsten erinnert hier nichts an die Nähe zur Landeshauptstadt.

Dreimal müssen wir Bäche überqueren, aber auch hier wurde ein wenig nachgeholfen, Bretter, rutschige Stämme oder einfach größere Steine erleichtern den „Gang mit trockenem Fuße“.

Schließlich erreichen wir die erste Alm des Tages, die Lanser Alm (1.718m).

Hier ist alles noch ruhig, noch scheinen keine Leute da zu sein, oder sie sitzen alle in der Gaststube…

Wieder einmal öffnet sich die Aussicht ins Unterland, dort sind doch noch einige Wolken zu sehen. Und die Lärchen, die sich nun rasant ins Gelbliche verfärben, stechen auch gleich ins Auge.

Von der Lanser Alm führt der Almenweg direkt zu der zweiten Alm, die wir bald erreichen.

Die Sistranser Alm (1.608m), von der Lage her für mich persönlich eine der schönsten Mittelgebirgsalmen, liegt auch noch ein wenig im Dämmerschlaf, aber am Nachmittag erhoffen sich auch hier die Wirtsleute mehr Ansturm.

Wieder müssen wir ein gutes Stück auf einer Forststraße spazieren, der langweilige Hatsch wird durch Spiel und Erzählungen versüßt.

Dann erreichen wir die Aldranser Alm (1.511m), nun haben wir uns eine Pause verdient.

Die Sonne lacht auf die Terrasse, wir finden einen schönen Platz und gönnen uns was Gutes. Die Kinder gönnen sich eine Kaspressknödel-Suppe, während ich mir eine Saure Wurst einverleibe. Natürlich will jeder vom Anderen kosten…

Die letzte Alm im Quartett, die Rinner Alm (1.394m) erreichen wir nach einem kurzweiligen Wanderstück durch den Wald. Hier ist es wieder relativ ruhig, scheinbar sind heute doch nicht so viele Leute am Weg.

Von der Rinner Alm steigen wir auf der, im Winter als Rodelbahn präparierten, Forststraße hinab ins Tal. Ein kurzer Stopp am Spielplatz darf für Letu nicht fehlen, während sich Sara in der Sonne aalt.

Pünktlich erreichen wir die Posthaltestelle in Rinn, nur kurz müssen wir warten und schon geht es nach Hause.

Ein wunderschöner Wandertag neigt sich dem Ende zu, nun können wir zu Hause noch ein wenig entspannen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:10 h
Gesamtlänge: 10,43 km
Höhenmeter: 232m / -961m

211015 MTB Aldranser Alm (1.511m)

Obwohl ich heuer viel mit dem Radl auf dem Weg war, waren das ausnahmslos Fahrten von und zur Arbeit. So manchen Umweg hatte ich zwar eingebaut, aber eine Extrafahrt nur dem Radeln willen ist sich nie ausgegangen. So dachte ich mir heute nach der Arbeit, das gehört geändert.

Von Zuhause direkt losfahren ist ein Luxus, den man sich in unserem Lande zum Glück gönnen kann. Mein auserkorenes Ziel ist die Aldranser Alm.

Zuerst muss zugegebenermaßen erst ein Stück auf der Bundesstraße gefahren werden, ein paar Abkürzungen würzen den ansonsten faden und unangenehmen Weg (wegen den Autofahrern) jedoch auf.

Bei Fagslung, einem Ortsteil von Aldrans, biege ich auf den Almenweg ab und nun steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege.

Das Wetter ist ein Traum, dennoch treffe ich fast niemanden auf meinem Weg. Einzig eine ältere Frau ist, allerdings per Pedes, auf dem Weg zur Alm.

Die Forststraße zieht in gleichbleibender Steigung angenehm in die Höhe, der Weg ist allerdings mitgenommen, daran Schuld sind wohl einige Holzfuhrarbeiten mit schwerem Gerät.

Die Aussicht auf die Landeshauptstadt immer wieder traumhaft, aktuell mit dem frisch gefallenen Schnee auf den Bergen fast ein wenig kitschig.

In der Höhe merkt man schon den nahenden Winter, sogar am Nachmittag liegt der Reif und wird wohl auch nicht mehr weichen.

Schließlich erreiche ich die geöffnete Alm, ich bin der einzige Gast. Das ist selten, dennoch werde ich freudig begrüßt. Ein Radler und eine Kaspressknödelsuppe belohnen mich für den Aufstieg.

Ich genieße die warme Sonne, die mein Platzerl an der Hausmauer schön wärmt. So könnte ich ewig sitzen.

Allerdings sind heuer die Tage wohl gezählt, da man noch so angenehm in der Sonne sitzen kann.

Zur Abfahrt über Sistrans packe ich mich extra warm ein, vorausschauend habe ich die warme Kleidung mitgenommen. Und nun bin ich richtig froh, denn im Schatten ist es „zapfig“ (kalt).

Wohlbehalten und zufrieden, wieder eine Kleinigkeit gemacht zu haben, erreiche ich mein Zuhause.

Tourendaten
Gesamtlänge: 16,68 km
Gesamtdauer: 1:40 h
Höhenmeter: 912 m

211010 Innsbrucker Stadtrunde

Zur Abwechslung soll es mal ein wenig Kultur sein, daher haben wir, dem Vorschlag Letu´s folgend, einen Rundgang in unserer schönen Landeshauptstadt geplant. Mit dem Bus erreichen wir binnen kürzester Zeit Innsbruck.

Unser erstes Ziel ist das Riesenrundgemälde, das nun seit ein paar Jahren eine neue Heimat auf dem Berg Isel erhalten hat. Und siehe da, eigentlich der perfekte Platz. Wir bewundern erst das schön restaurierte Gemälde…

Um dann später den Ausblick aus der gleichen Perspektive, aber eben heute, aus dem Kaiserjägermuseum zu vergleichen. Und der Unterschied ist wirklich enorm. War Wilten damals noch ein eigenständiger Siedlungsbereich, geht das Stift nun in der umgebenden Bauwut fast unter!

Die Schlacht selber stimmt uns nachdenklich, lange Zeit schauen wir den verschiedenen Facetten des Ablaufs an, und die Kinder haben einige Fragen, der ich einige beantworten kann.

Im Kaiserschützenmuseum dreht sich der Handlungsstrang auch fast ausschließlich um den Krieg und die Waffenarten, die dort verwendet werden. Wichtig für die Allgemeinbildung, aber traurig stimmend, zu was Menschen fähig sind.

Vom Rundgemälde wandern wir am Stift vorbei in Richtung Altstadt, auch der Triumpfpforte kommen wir vorbei.

Das nächste Museum auf unserer Liste ist das „Museum Goldenes Dachl“, das mit einer kleinen, aber feinen Ausstellung aufwarten kann. Hier ist Kaiser Maximilian omnipräsent, dem Kaiser, dem Tirol wahrlich viel zu verdanken hat.

Während ich die verschiedenen Stationen bestaune, finden die Kinder anderweitig Beschäftigung, ein Gemälde von einer Hofdame wird koloriert, das Kunstwerk im Anschluss auch mitgenommen.

Größtes Erstaunen lösen bei mir die Reliefplatten des Kaisergrabes, das original in der Hofkirche (Schwarzmanderkirche) steht, aus. Der Detaillierungsgrad ist nahezu unglaublich… wirklich eine Kunst, die ich in dieser Form noch nicht gesehen habe.

Ein Bild des alten Wappenturms, der ursprünglich neben der Hofburg gestanden hat, hält mich auch länger fest. Was für ein prächtiger Turm muss das damals gewesen sein.

Zu guter Letzt besuchen wir noch den Stadtturm, denn die Aussicht von hier oben ist immer wieder beeindruckend. Obwohl der Turm nicht arg hoch ist, die Wendeltreppe zum Emporsteigen ist schon das erste Highlight.

Schließlich erreichen wir den Ausgang auf den umschließenden Balkon.

Die Aussicht ist heute wunderschön, das Wetter hat sich am Nachmittag wunderbar entwickelt und so sehen wir dunstfrei ins Unter- und Oberland.

Letu hat eine neue Bestzeit auf den Turm geschafft, in 37 Sekunden ist er vom Eingang bis herauf gelaufen.

Zwischendurch haben wir eine Kleinigkeit gegessen, ein Eis rundet den Spaziergang ab.

Auf der Heimfahrt versinken die Kinder ins Display des Handy´s, doch leider macht das fast jeder im Bus gleich… und auch ich verwende das Multitool zum Fotografieren.

Ein schöner Tag in der Stadt, sportlich vielleicht nicht die große Herausforderung, aber dafür haben wir wieder viele Dinge über die Landeshauptstadt, und auch das Land gelernt.

211009 Winklerhütte (1.367m)

Heute steht wieder mal das Halltal auf dem Programm. Das Wetter ist überraschend kühl und die Hochnebeldecke halt sich vehement fest an den Bergflanken. Dennoch beschließen wir, in Richtung Hüttenspitze aufzusteigen.

Vom Hackl über die erste Brücke erreichen wir das Ufer des Weißenbachs, an dem wir weiter taleinwärts wandern.

Bald zweigen wir in den Wald ab, so manche Felswand muss umgangen werden, daher holt der Weg immer wieder großzügig aus.

Dennoch kommen wir gut voran, überrascht von der großen Anzahl an Mitwanderern, die für diese Ecke eher unüblich sind.

Bald weist uns ein Schild auf den Weg zur Alpensöhnehütte, auch Winklerhütte genannt, hin. Da es kühl und neblig, ist, sind wir noch uneins über ein Ziel.

Das Halltal zeigt sich heute von seiner mystischen Seite. Immer wieder öffnen sich Wolkenfenster und erlauben einen Blick ins hintere Tal.

Vorbei an der Halltalerhütte, der Weg ist nun teils recht ausgesetzt…

…erreichen wir das Jausenbankerl kurz vor der Winklerhütte. Hier packen wir uns warm ein, zum Glück haben wir die Winterjacken dabei, und genießen unsere Brotzzeit.

Lange können wir nicht pausieren, zu kalt ist es heute. Auf unserem Weg kommen wir noch an der wunderschönen Alpensöhnehütte vorbei.

Die Hütte gehört der renommierten „Bergsteigergesellschaft Alpensöhne“, die schon seit 1893 existiert und ihren Sitz in Hall in Tirol hat.

Nach der Hütte wandern wir wieder talauswärts, und so erreichen wir bald unseren Aufstiegsweg.

Kurz nach der Halltalerhütte zweigen wir auf einen Pfad Richtung Halltal ab, der uns durch die Ladhüttenklamm führt.

Der Steig scheint vor nicht allzu langer Zeit renoviert worden zu sein, die Versicherungen an den steilen Stellen sind vorbildlich, und so mancher Waldschratt grüßt uns am Wegesrand.

Der Steig selber ist als Steinschlaggefährdet ausgeschrieben, aber für uns war das kein Problem. Es waren allerdings auch keine anderen Wanderer am Weg.

Schließlich erreichen wir die asphaltierte Halltalstraße, die uns wieder zurück zum Hackl führt.

Der Andrang ist jetzt schon viel größer als in der Früh, aber irgendwie verläuft sich das im Tal dann alles wieder…

Bevor wir nach Hause fahren, „hängen“ wir unsere Füße ins wirklich eiskalte Wasser, nach 3-4 Schritten fast nicht mehr aushaltbar.
So erfrischt fahren wir retour, es war wieder einmal ein schöner Tag in der Natur!

Tourendaten
Gesamtlänge: 7,66 km
Gesamtdauer: 2:51 h
Höhenmeter: 730 m

211003 Gamskogel (2.659m)

Heute steht eine Tour in den Kalkkögel am Programm. Mit von der Partie sind neben Letu und mir auch noch Michi und David. Um 08:00 Uhr holen wir die Zwei ab und fahren auf der Mautstraße zur Kemater Alm. Noch ist nicht viel los…

Kurz vor Erreichen der Alm sieht man schon das atemberaubende Panorama der Kalkkögel. Dieses Gebirge ist eine geologische Besonderheit in Nordtirol, und für Bergenthusiasten ein schier unerschöpfliches Gebiet.

Von der Kemateralm wandern wir zur Adolf-Pichler-Hütte. Diese ist schon winterfest gemacht, hier wird sich heute keine Einkehr ausgehen…

Über das weite Almgelände, das Vieh ist schon wieder im Tale, wandern wir gen süd-süd-westen zum Seejöchl.

Noch laufen wir im Schatten, es ist kühl und wir brauchen sogar die Jacken.

Es weht ein unguter Südföhn, der gefühlsmäßig immer stärker wird. Wir queren unter der beeindruckenden Riepenwand, der direkte Weg unter der Felswand ist allerdings wegen Steinschlag gesperrt.

Der Weg wird ein wenig steiler, jedoch ist der Pfad gut angelegt und angenehm zu gehen.

Während im Inntal schon die Sonne scheint, halten Ochsenwand, Riepenwand und Seespitze die wärmenden Strahlen effektiv ab.

Erst kurz vor dem Seejöchl (2.518m) bricht der Feuerball durch und wärmt unsere Gesichter. Welch eine Wohltat…

Wir haben erst überlegt, die Schlicker Seespitze zu besteigen, aber da sich der Wind intensiviert hat, beschließen Letu und ich, auf den Gamskogel zu gehen, während Michi und David am eigentlich Ziel festhalten.

Während der Aufsteig zur Seespitze noch im Schatten liegt, haben Letu und ich viel mehr Glück, unser Aufstieg liegt vollends in der Sonne.

Obwohl der Föhn relativ stark ist, ist es in der Sonne gut aushaltbar, dennoch brauchen wir Handschuhe und Kappe, um die Extremitäten warm zu halten.

Der Gamskogel ist ein rechter Steinhaufen, dennoch macht der Aufstieg speziell Letu viel Spaß. Ein markierter Weg führt zwar auf den Gipfel, ist aber nicht nötig, denn gekraxelt werden kann überall.

Schnell haben wir das Gipfelkreuz erreicht, eine großartige Pause geht sich hier allerdings wegen dem „Blasius“ nicht aus.

Kurz unter dem Gipfel finden wir eine kleine leeseitige Nische, die auch noch ein wenig sonnenbestrahlt ist. Hier wird mit Hochgenuss die Jause verzehrt.

Schließlich steigen wir wieder zum Seejöchl ab, von Michi und David ist aktuell keine Spur zu sehen. Also, schlussfolgern wir richtig, müssen sie noch weiter oben sein.

Die beeindruckende Seespitze werde ich wohl nochmals in Angriff nehmen müssen, beeindruckend steht der Zapfen vor mir…

Am Seejöchl verweilen wir nur kurz, es ist auch hier sehr windig. Zumindest sehen wir die zwei Seen, die dem Jöchl wohl den Namen „eingebrockt“ haben.

Wir steigen weiter ab, folgen dem selben Weg, den wir im Aufstieg verwendet haben…

… und erreichen bald wärmere Gefilde.

An den Ufern eines ausgetrockneten Sees pausieren wir und warten auf unsere Mitwanderer. Vor kurzem haben sie sich telefonisch gemeldet…

Bald sind wir wieder vereint und wandern über die Adolf-Pichler-Hütte hinab zur Kemateralm.

Zum Glück hat dieser Platz offen, wir gönnen uns eine kleine Stärkung, während sich der Himmel immer mehr zuzieht.

Das Wetter war heute nicht ideal, aber es blieb trocken und die Fernsicht war in Ordnung. Letu meinte sogar, den Säuling gesehen zu haben, unseren Hausberg in Pflach. Leider kann ich das nicht bestätigen, will es aber auch nicht als unrichtig einstufen. Zumindest die Zugspitze haben wir gemeinsam sicher gesehen.

Danke an die tolle Truppe, es war wieder mal eine feine Bergfahrt mit feinen Leuten.

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:48 h
Gesamtlänge: 12,06 km
Höhenmeter: 1.112 m

211002 Zirbenweg (Patscherkofel – Glungezer)

Es ist wieder Zeit für den Zirbenweg. Dieser schöne Wanderweg direkt vor unserer Türe findet zumindest bei uns viel zu wenig Beachtung.
Nachdem Sara mittlerweile nicht mehr groß wandern machen möchte, beschließen wir, diesen einfachen Klassiker zu begehen

Bei der Bergstation der Patscherkofelbahn spüren wir, es ist relativ kühl, Letu zieht sogar Handschuhe an, so frisch ist es. Die Sonne scheint hier erst in den späteren Morgenstunden.

Im Inntal, die Aussicht ist wie immer wunderschön, scheint die Sonne schon. Am Grünbichl erreichen wir endlich die wärmenden Strahlen, die Laune steigt sofort.

Die traumhaft gelegene Grünbichlhütte (private Jagdhütte) haben wir auch bald erreicht, in der Umgebung herbstelt es schon sehr.

Die Luft ist heute zwar nicht ganz so klar, aber die Fernsicht trotzdem noch mehr als akzeptabel. Das Unterinntal, vom Zirbenweg aus gesehen ist auch immer wieder einen Blick wert. Am Bild sieht man im Vordergrund die Neunerspitze, im Hintergrund, ziemlich in der Bildmitte das Kellerjoch. Links sind die Ausläufer des Karwendel sichtbar.

Bizarre Strukturen säumen den Pfad durch den uralten Zirbenbestand. In einer dunklen, mondlosen Nacht könnte ein phantasiereicher Geist hier schon ins Schwitzen kommen…

Das herbstliche Licht strahlt angenehm auf die Landschaft, überall leuchtet ein Rotbraun vom Boden, die verblühenden Moosbeeren senden noch einen letzten Gruß.

Bis auf die Temperaturen, die nun zwar besser, aber immer noch frisch sind, macht die Wanderung allen viel Spaß.

Ungefähr beim halben Weg machen wir eine Pause an einer Sonnenbank, es gibt Paprika und Tomaten aus dem Garten, der Rest, Wurst, Käse, Brot ist vom Biobauernmarkt Hall in Tirol.

Letu findet am Wegrand immer wieder schöne Plätze zum Klettern, es gibt so viel zu entdecken…

Dennoch kommen wir gut voran, auf die Frage der Kinder: „Papa, wie weit noch?“, kommt die einfache Antwort: „Nicht mehr so weit…“

Es sind einige Leute am Weg, viele gehen auch den umgekehrten Weg vom Glungezer hinüber zum Patscherkofel.

Auf dem Weg treffen wir immer wieder zwei ältere Damen aus Ellbögen, mit denen wir uns gut unterhalten.

Letu hat bei der Pause zu fest zugegriffen, beim Rasten an einer Lawinenverbauung passiert dann das Malheur. Aber seht selbst:

Schlussendlich erreichen wir das Ende des Zirbenweges, die Tulfeinalm…

… am Brunnen können wir noch schnell unseren gröbsten Durst stillen, bevor es …

… zur Alm selber geht.

Die Hütte ist voll, wir können uns allerdings noch einen Platz in der Sonne ergattern. Dann gibt es verdient ein kühles Getränk und für die Kinder noch eine Kaspressknödelsuppe.

Am Weg hinüber zur Bergstation schauen wir nochmals ins Oberland, sogar die Heiterwand ganz am scheinbaren Talschluss können wir gut sehen.

Bei der Abfahrt ergattern wir eine der seltenen Gelben Gondeln, die uns im Eiltempo ins Tal bringt. Die zweite Sektion schaffen wir auch rasch, leider nicht schnell genug für den Bus, der vor unserer Nase losfährt. Der nächste Transport steht aber schon 15min später vor uns, daher haben wir kein Problem damit.

Eine wunderschöne Tour auf dem sehenswerten Zirbenweg, so könnte man den Tag zusammenfassen. Und immer wieder fein mit den Kindern…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:56 h
Gesamtlänge: 8,46 km
Höhenmeter: 407 m

210918 Firmenlauf 2021

Es ist das erste Mal, dass ich mich überreden habe lassen, bei einem öffentlichen Wettbewerb mitzutun. Der Firmenlauf, der jedes Jahr (außer Corona-bedingt in 2020) durchgeführt wird, mit regem Zulauf verschiedener Tiroler Firmen, ist eines der Highlights der Laufevents im Sommer bzw. Herbst in Innsbruck.

Ich bin als Ersatz in ein Team aufgenommen worden, mit Tamara und Björn habe ich eine tolle Gruppe erwischt. Wir treffen uns am Nachmittag beim Startareal und bereiten uns vor. Unsere Firma ist gut präsentiert

Der Start ist für 17:00 Uhr geplant, eine Verzögerung, deren Ursache wir erst später erfahren, zwingt uns in der Masse fast 30min. Nichts tuend zu verharren.

Dann endlich fällt der Startschuss. Später erfahren wir, dass eine Türkische Hochzeitsgesellschaft im Startbereich für die Verzögerung gesorgt hat…

Die Strecke führt erst am Rennweg um das Löwenhaus, dann wieder Retour am Inn, über den engen Innsteig, der aber Gott sei Dank ohne gröberen Stau überwunden werden kann.
Weiter zur Universitätsbrücke, dann wieder zurück über das Herzog-Sigmund-Ufer laufen wir in Richtung Altstadt. Über die Herrengasse…

… und rund um den Hofgarten absolvieren wir die letzten Meter, um Schlussendlich im Ziel anzukommen…

Tamara hat ein gutes Tempo vorgelegt, auf den letzten paar Metern hängt sie mich aber dann doch ab. Zufrieden erreiche ich das Ziel, die Zielpace von 5:00min/km habe ich unterschritten. Damit bin ich zufrieden.

Ein toller Event, den wir im Anschluss noch mit einem Bier und einem kleinen Rascher abrunden.

Tourendaten
Gesamtlänge: 5,76 km
Gesamtzeit: 27:54 h
Höhenmeter: 35 m
Pace: 4:51 min/km

210912 Sennjoch (2.190m) – Schlick2000

Der letzte Ferientag wollen Letu und ich noch ein wenig an der frischen Luft genießen. Und damit sind wir scheinbar nicht alleine. Als wir zugegebenermaßen recht spät am Vormittag am Parkplatz der Schlicker Bergbahnen ankommen, ist der Parkplatz gut gefüllt. Dennoch finden wir eine Lücke.

Mit der Kreuzjochbahn fahren wir hinauf zum Panoramarestaurant. Dort sehen wir schon aus der Gondel heraus ein paar Paragleiter starten. Das Richtige für Letu…

Unser Weg führt uns vom Berggasthaus am breiten Grasgrat hinauf zum eigentlichen Kreuzjoch. Der Blick über die Kalkkögel ist faszinierend. Die Dolomiten der nördlichen Kalkalpen sind ein sehr eigener Bergstock, bestehend aus altem Sedimentgestein.

Schon nach kurzer Zeit stehen wir am höchsten Punkt unserer Wanderung. Nicht besonders spektakulär, aber dennoch nett.

Am weiteren Weg entdecken wir einen Klettersteig, den wir in naher Zukunft gerne mal machen würden… mal sehen ob und wann sich das ausgeht.

Immer wieder ziehen schnelle Nebelbänke an uns vorbei, die Geschwindigkeit ist überraschend, aber so schnell wie sie da sind, verschwinden sie auch wieder.

Die nächste Erhöhung, die wir betreten, ist das Sennjoch (2.190m).

Ein kurzer Abstieg bringt uns zur heute gut besuchten Sennjochhütte. Hier suchen wir direkt am Eingang einen Geocache „GC7229C FZT – BB08„, der uns beiden ein wenig Nerven kostet, dann aber doch finden können.

Nun gehen wir über das Skigebiet, das hier gar nicht so schlimm ausschaut wie so manch andere Touristenburg im Sommer. Ein wenig Weidevieh ist noch auf der Alm, aber wohl bald werden die Tiere ins Tal getrieben werden.

Die schöne Zirmachalm liegt auf unserem Weg, leider nur im Winter geöffnet. Da müssen wir wohl in der nächsten Saison mal vorbeischauen.

Die Schlick hat wirklich für jeden was, viel Angebote gibt es für Kinder. Dazu zählt auch der Naturlehrpfad, der einige alpen-spezifische Details gut erklärt.

Kleine und größere Kletterfelsen locken Letu immer wieder vom Wege ab, während dessen nutze ich die Zeit, so manche Frage für einen Multicache zu beantworte. Schlussendlich kann ich auch den Geocache „GC4EH8B richtig oder falsch!?!“ unter einem Felsen finden.

Kurz vor der Schlickeralm finden wir noch eine Wasserrad-Konstruktion, die unserer genaueren Inspektion bedarf. So ein Mühlenrad würde ich auch gerne mal bauen… das würde mich echt interessieren.

An der Schlickeralm angelangt, lässt sich der touristische Charakter dieses Gebietes nicht mehr verleugnen. Riesengroß ist dieser Bau, mit allen möglichen Nebengebäuden und einem gemütlichen Kinderspielplatz.

Am Besinnungsweg sammeln wir nochmals unsere Kräfte, damit wir uns für das eigentliche Highlight vorbereiten können.

Immer wieder neue Aufgaben kommen auf uns zu, ein recht schöner Weg, wie ich zugeben muss.

Schließlich erreichen wir den Panoramaweg und da in der Nähe den Einstieg in den Scheibenweg. Letu hat es schon fast nicht mehr erwarten können…

Schon an der Talstation haben wir uns eine „Scheibe“ gekauft, diese kann nun über Bahnen und verschiedene Hindernisse wieder ins Tal gerollt werden.

Kurzweilig vergeht dieser Abschnitt der Wanderung, so manches Hindernis ist richtig lustig, wenn gleich die ganze Anlage auch wieder für die kleineren Kinder gedacht ist.

An der Fronebenalm (1.306m) kehren wir ein, leider sind wir zu spät und bekommen kein Essen mehr, die Küche ist geschlossen. Dafür schmeckt das Kaltgetränk auch sehr gut.

Während Letu den Berg ein kurzes Stück hinauf läuft, um die Gondel ins Tal zu nehmen, versuche ich, in der gleichen Zeit zu Fuß ins Tal zu kommen.

Ohne lange um den heißen Brei zu reden, Letu hat gewonnen, allerdings waren es nur ein paar Minuten, die uns getrennt hatten. Überrascht blicke ich auf den nun fast leeren Parkplatz.

Eine tolle Wanderung, wir haben auch ein paar Caches gefunden. Es war super, und das Wetter war sehr fein. Gerne immer wieder…

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:15 h
Gesamtlänge: 12,45 km
Höhenmeter:
– Aufstieg 339 m
– Abstieg 1440 m
Geocaches: 6 Stk.

210902 Steiermark

Ein Besuch bei der Verwandtschaft ist jährlich obligatorisch, leider ist dieser Ausflug letztes Jahr aus bekannten Gründen ausgefallen. Dafür steht heuer wieder eine Woche Steiermark an. Bei der Abfahrt in Aldrans hat sich noch ein Passagier, Sara´s Freundin Leonie in die Fahrgemeinschaft eingeschlichen… denn unser Weg führt uns in die Nähe von Klagenfurt, und dort muss eben genannte hin.

Unsere Fahrt führt hauptsächlich über Land- und Schnellstraßen, ich bin immer froh, wenn wir nicht über die Autobahn rauschen müssen. In Schwarzach-St.Veit verlässt uns Leonie und fährt mit dem Zug weiter.

Direkt am Bahnhof können wir dann noch eine alte Dampflockomotive bewundern…

Nachdem wir einige Stunden am Weg waren, erreichen wir schließlich unser Ziel, das Haus in Langegg. Larissa wartet schon auf uns und freut sich auf den Besuch.

Im großen Garten sind Hühner, und zwei Katzen gibt es auch. Das ist für die Kinder ein Traum, fast wie ein kleiner Streichelzoo.

Wir verbringen einen wunderschönen Nachmittag im Garten, nach dem Abendessen werden die Kinder gebettet und wir Erwachsene können noch gemütlich den Abend ausklingen lassen.

Am Folgetag fahren wir zum Schokoladetheater der Firma Zotter, ein Spaß für Groß und Klein, wie wir wieder einmal feststellen.

Nach einer kurzen Einführung können wir durch die Firma gehen und allerlei Schokosorten ausprobieren. Da heißt es nur, nicht zu viel auf einmal naschen, dass die nachfolgenden 100 Sorten auch noch einen Platz finden.

Sogar Schokolade mit Kakaobohnen aus Uganda sind dabei, Sara ist begeistert…

Im Anschluss an das Schokotheater schauen wir uns noch eine Besonderheit an, den essbaren Streichelzoo mit angeschlossenem Restaurant.

Nach dem Motto „Schau deinem Essen in die Augen“ wurde hier ein schöner Zoo mit viel Freilauf für die Tiere gebaut, im Restaurant gibt es eben diese dann als kulinarische Leckerbissen. Für die Zartbesaiteten gibt es eine riesige Auswahl an vegetarsiche Gerichte…

Am Schluß unserer Runde treffen wir sogar noch Herrn Zotter höchstperönlich. Die Heimfahrt gestaltet sich dann ein wenig schwierig, da so manches Kind wohl ein wenig zu viel der süßen Verlockung gekostet hat, ich sage nur Zuckerschock… dennoch erreichen wir wohlbehalten das traute Heim.

Am Abend verwöhnt uns Maggo mit einer Grillage, die sich gewaschen hat… mir liegen noch Stunden später die Köstlichkeiten im Magen. Ein kleiner Spaziergang verschafft mir ein wenig Linderung…

Die wunderbare Gegend hier fasziniert mich immer wieder, ein schöner Flecken Erde. Einzig die Berge würden ich hier wohl sehr vermissen…