Schlagwort-Archive: Karwendel

260525 Bergtour Törlüberschreitung (1.951m)

Bei bestem Wetter machen wir heute eine meiner geliebten Überschreitungen. Heute sind das Biggi, Doris und ich. Wir starten nach einer kurzen Busfahrt vom Hochrum aus in Richtung Törl, dem Übergang von Thaurer auf Haller Gebiet, bzw. in das Halltal. Aber nun mal von Anfang an…

Von Hochrum steigen wir erst ein Stück durch den Wald, bis wir den Garzanhof erreichen. Dort wandern wir entlang der frisch gemähten Wiesen, bis wir wieder in den Waldsteig einzweigen.

Nun wird der Weg steiler und wir gewinnen stetig an Höhe. Bald schon stellt sich die bekannte und wunderschöne Fernsicht ein.

Tuxer- und Stubaieralpen lachen zu uns herüber, auf den Gipfeln liegt noch einiges an Schnee. Die letzten Meter vor der Thaurer Alm (1.464m) flacht der Weg ab und wendet sich nach Osten.

Die Alm ist, wie nicht anders zu erwarten, „pumpvoll“. Wir hatten aber eh nicht mit einer Einkehr gerechnet, noch haben wir nicht mal die Hälfte des Weges, aber zumindest die meiste Höhe geschafft.

Wir gehen weiter Ostwärts, die Kaisersäule kommt in unser Blickfeld. Auch Diese lassen wir heute links liegen (obwohl sie rechterhand wäre) und streben unserem höchsten Punkt, dem Törl zu.

Dieser Einschnitt zwischen den Bergen wurde früher von den Thaurer Salzknappen auch als Übergang ins Halltal genutzt.

Mühevoll und lange zieht sich der Weg über eine Weide, es ist heiß, aber zum Glück haben wir nun den Aufstieg geschafft.

Direkt beim Übergang steht eine feine Bank im Schatten, auf dieser rasten wir uns aus und genießen den kühlenden Wind, der aus dem Halltal streicht.

Nach einer kurzen Pause wandern wir nun ins wildromantische Halltal, einem meiner Lieblings-Wandergebiete.

Der Weg führt durch die Latschen und ist dementsprechend warm, im Abstieg lässt sich das aber gut verkraften. Die uns entgegenkommenden Wanderer wird´s wohl nicht ganz „wurscht“ sein.

Direkt unter dem Latschengürtel stehen ein paar wunderschöne Lärchen, der Weg führt direkt durch diese Baumgruppe.

Über den oberen Forstweg, den wir bald erreichen, kommen wir zu den Herrenhäusern, letzte Zeugen des 700 jährigen Bergbaus im Halltal. Wie gewohnt besuchen wir auch die Rupertikapelle, um mit Schrecken festzustellen, dass die Decke sehr marode geworden ist und stark durchhängt. Ich bin gespannt wie es hier weitergeht!

Der alte Bau mit der Rupertikapelle gehört dem Absamer Künstler Obleitner, der diesen Platz liebevoll in Schuss hält, so gut er kann.

Das Herrenhaus, der gelbe Prachtbau direkt nebenan, hat seit letztem Jahr einen neuen Besitzer, der hier große Pläne hat. Wollen wir mal schauen, ob das was wird…

Unterhalb der Herrenhäuser zweigt wieder ein kleiner Weg ab, den man fast übersehen könnte… dieser führt uns weiter in Richtung St. Magdalena.

Das feine Gasthäuschen, das schon seit vielen Jahren von der selben Familie betrieben wird, ist eine absolute Empfehlung. Essen, Service, Lage… einfach alles passt hier!

Wir genießen ein gutes Mittagessen, dann wandern wir über den ehemaligen Klosteranger in Richtung Fluchtsteig.

Dieser Weg, Fluchtsteig genannt, ward früher als lawinensichere Auf- und Abstiegsvariante angelegt worden, heute erfreut er sich bei den Wanderern größter Beliebtheit.

Beim Hackl, unserer Endstation hängen wir erst unsere geschundenen Füße ins Kneippbecken, dann suchen wir uns einen Bus, der uns wieder bis nach Innsbruck bringt. Schon bald ist dieser da und wir haben unsere Überschreitung komplettiert.

Wieder haben wir eine wunderbare Tour gemacht. Schon länger wollte ich diese Runde gehen, endlich habe ich es mit feinster Begleitung geschafft!


Tourendaten
Gesamtdauer: 5:27 h
Gesamtlänge: 15,21 km
Höhenmeter: △ 1.156 m / ▽ 1.093 m

260523 Wanderung Arzler Alm (1.067m)

Obwohl Sara schon Geburtstag hatte, steht heute noch das Geburtstagsessen an. Wir haben uns heuer was Besonderes einfallen lassen… wir wandern erst auf die Arzler Alm, um dann dort einzukehren.

Wir starten im Saggen, wandern zum Inn, über den Psennersteg und dann hinauf in den Wald. Der Weg ist angenehm zu gehen, im Wald ist die Luft gut und kühl.

Heute ist bestes Wanderwetter, der Himmel wird nur von ein paar kleinen Wolken verziert. Der Blick ins Unterintal mit dem Innsbruck Ortsteil Mühlau im Vordergrund.

Wir steigen weiter den Pfad empor, kreuzen ein paar Mal den Biketrail „Arzler Alm“, dann haben wir die Hütte erreicht.

Wir finden einen super Platz auf der Terrasse, gleich kommt jemand zum Bestellung aufnehmen. Die Organisation auf der Arzler Alm ist unglaublich gut. Wir bestellen um 17:59 fünf Schnitzel, um 18:00 Uhr ist Bestellschluss. Da haben wir nochmals Glück gehabt.

Bald schon kommt das gute Essen und wir genießen die abendliche Wärme, die feine Gesellschaft und das gute Essen.

Eine lustige (leicht angetrunkene) Gruppe Deutscher ist am Nachbarstisch, diese grölen ein paar Lieder. Als Letu rübergeht und ihnen vom Geburtstag von Sara erzählt, wird kurzfristig ein Geburtstagsständchen eingeschoben…

Später, es wird schon kühl auf in der Höhe, machen wir uns wieder auf ins Tal. Wir wandern den selben Weg wieder zurück und sind im Nu wieder in der Landeshauptstadt.

Schon interessant, wie schnell man von der quirligen Stadt in die ruhige Natur kommt. Eine tolle Wanderung in feinster Wandergesellschaft.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:04 h
Gesamtlänge: 10,12 km
Höhenmeter: △ 512 m / ▽ 504 m

260509 Wanderung Walder Jöchl (1.639m)

Wieder bricht ein wunderbares Wochenende an, heute wollen wir auf das Walder Jöchl über die Walderalm wandern. Wir starten in Gnadenwald an einem Privatparkplatz, kurz hinter dem Haus beginnt schon der Steig.

Dieser führt uns auf kleinen, feinen Steigen höher, bald erreichen wir die Forststraße.

Über diese gehen wir, bei diesem Wetter nicht anders erwartet, natürlich nicht alleine unserem Ziel entgegen. Auf einer Bank genießen wir die Aussicht auf das Inntal.

Vor der Walder Alm erreichen wir eine Feuchtwiese, die trotz dieses trockenen Frühjahrs doch genügend Nass für Dotterblumen gespeichert hat.

Der Ausblick in die Tuxer Alpen ist grandios, und von hier sieht man, dass noch sehr viel Schnee in den höheren Lagen vorhanden ist.

Wir erreichen die Walderalm Kapelle, zweigen aber kurz vorher nach rechts ab, unser Ziel liegt noch ein Stück weiter.

Die Walder Alm hat eine der schönsten Lagen, die ich kenne. Im Hintergrund die Huderbankspitze und links davon der Hundskopf. Und der Boden rund um die Alm lädt zum Rasten ein.

Wir erreichen das Walder Jöchl (1.639m). Das Wetter ist, wie schon prognostiziert, rasch schlechter geworden, wir haben schon die ersten Regentropfen gespürt.

Über dem Überschalljoch zieht ein Gewitter herein, daher bleiben wir nicht lange am Jöchl.

Wir suchen und einen Unterstand, dort genießen wir unsere Jause, bevor wir den Rückweg zur Alm antreten.

Mittlerweile ist es dunkel geworden, in der Ferne hören wir das eine oder andere Donnergrollen, wir beschleunigen unseren Schritt.

Über uns schiebt sich die Gewitterfront, wieder spüren wir ein paar Tropfen, dann ist auch wieder vorbei. Im Karwendel ist es richtig dunkel, wir gehen aber in Richtung Inntal, dort hellt es wieder auf.

Ein paar Mal glauben wir, das Gewitter und der Regen würde uns erreichen, aber wir kommen unbeschadet und trocken im Tal an. Eine feine Wanderung mit ein wenig Glück beim Wetter!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:13 h
Gesamtlänge: 10,30 km
Höhenmeter: △ 764 m / ▽ 760 m

260502 Wanderung St. Magdalena im Halltal (1.287m)

Bei schönstem Wetter machen wir, das sind Brigitte, Georg, Ingrid, Christian und ich eine Wanderung ins wunderschöne Halltal.

Wir spazieren am Fluchtsteig talein, hoch über dem Talboden des Tal und über dem Hallbach!

An einer Stelle erodiert der Weg schon seit vielen Jahren immer mehr ab, hier sieht man gut, wie sich das Tal Jahr für Jahr verändert.

Wie nehmen beim Eibental-Schild den rechten Weg, der steil hinauf in den Eigenwald führt.

Die Natur ist auch hier erwacht, dennoch ist der Wald noch nicht ganz so dicht. Georg kann eine Gämse beobachten, die zwischen den Bäumen grast.

An einer Stelle haben wir eine wunderschöne Aussicht auf die tolle Hüttenspitze, die wir schon ein paar Mal bestiegen haben.

Der Weg führt weiter nach St. Magdalena im Halltal, dort machen wir eine feine Rast und genießen die Gastlichkeit des Hauses.

Gestärkt wandern wir über den unteren Weg wieder retour zum Hackl, wir kommen an der zweiten Ladhütte vorbei, dort treffen wir wieder auf den Aufstiegsweg.

Beim Bettelwurfeck ist der Fluchtsteig meiner Meinung nach am Schönsten. Wenn man dann um die Kurve tritt…

… öffnet sich der Blick auf das Halltal und die Tuxer Alpen. Herrliche Aussicht bei perfektem Wetter.

Ein Ausflug ins Halltal ist immer weder ein Erlebnis, von diesem Tal kann ich einfach nicht genug bekommen. Gemütlich, Klettersteig, lange Touren, alles ist hier möglich…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:33 h
Gesamtlänge: 7,79 km
Höhenmeter: △ 525 m / ▽ 531 m

260412 Wanderung Martinswand / Maximiliangrotte

Es ist warm, leider hat die Sonne heute einen schlechten Stand, hohe Schleierwolken verhindern einen ungetrübten Sonnenschein. Biggi und ich wollen schon lange zur Kaiser-Maximilian-Grotte wandern, heute ist der perfekte Tag.

Wir starten beim Parkplatz bei der Rettung in Zirl, zuerst folgen wir dem Fahrweg ins Brunntal. Dann zweigt der Pfad in den ehemaligen Steinbruch ab, dieser wird im oberen Bereich durchstiegen.

Schon im Steinbruch sehen wir die ersten Gämsen, die hier rasten und den bunten Wanderer genauso interessiert begaffen, wie wir das machen…

Wenn der Trubel dann doch ein wenig zu groß wird, dann hüpfen die Paarhufer leichtfüßig über steile Felsabbrüche und sichern sich so wieder einen gewissen Sicherheitsabstand zu den ihnen suspekten Geschöpfen.

Wir, die suspekten Geschöpfe, haben aber eh ein anderes Ziel, wir wandern nach dem Steinbruch über den Steig, unterhalb von spektakulären Kletterwänden.

Bei der Grotte machen wir eine kurze Pause, es sind einige Leute vom Klettersteig herübergestiegen, 3 Leute steigen gerade „verkehrt“ und teils ohne Helm in den Klettersteig, um über diesen abzusteigen.

Wir bewundern das große Holzkreuz und die Büste von Kaiser Maximilian. Diese wurde 1936 in Gedenk an die Sage vom Kaiser und der wundersamen Rettung aus seiner misslichen Lage hier aufgestellt. Der Kaiser wurde von Johannes Obleitner, dem Onkel von Karl Obleitner geschnitzt. Und eben dieser hat die Ruperti-Kapelle im Halltal restauriert…

Lange bleiben wir nicht sitzen, das Wetter ist leider nicht so gemütlich. Wir steigen über den selben Steig wieder ab.

Ein Blick zurück in die zum Teil künstlich erweiterte Grotte zeigt dessen Größe!

Über den Steig, den Steinbruch und eine kurze Stahlstiege erreichen wir wieder den Fahrweg ins Brunntal, der uns zurück zum Auto bringt

Wieder einmal haben wir den Tag gut genutzt, trotz nicht so tollem Wetter. Die Wanderung zur Grotte ist einfach, die Aussicht spektakulär. Ideal für einen gemütlichen Sonntag.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:41 h
Gesamtlänge: 3,98 km
Höhenmeter: △ 251 m / ▽ 249 m

260411 Wanderung St. Magdalena im Halltal (1.287m)

Der ursprüngliche Plan, noch eine Skitour auf den Hoadl zu machen, wurde durch den „Ugly Ski Day“, einer Megaparty in der Lizum vereitelt. Zum Glück sind wir früh genug drauf gekommen, so war der Schaden sehr begrenzt. Nach kurzer Beratung beschließen wir, bei diesem schönen Wetter dem Halltal einen Besuch abzustatten.

Wir starten vom Hackl, in gewohnter Manier, bald schon zweigen wir auf den Fluchtsteig ab. Dieses Mal nehmen wir aber die Normalroute, nicht den Eibwaldsteig.

Auf dem Steig, gerade an den immer-schattigen Plätzen liegt noch ein wenig Schnee, aber der macht beim Gehen heute gar nichts aus. Die Luft ist warm, schon bald laufe ich im T-Shirt weiter.

Der Wald ist noch blattlos und nackt, daher ist der Ausblick auch im Wald ganz ok. Wir sehen auch immer wieder Gämse, die hier in Nahberich grasen uns sich gar nicht an uns stören.

Schließlich erreichen wir St. Magdalena, die Gaststätte ist heute sogar geöffnet. Juhu denken wir uns, allerdings werden wir nur was trinken, zum Essen haben wir selber mitgenommen.

Vor der Einkehr genießen wir unsere Jause, dann setzen wir uns noch in den Garten des ehemaligen Klosters und bestellen uns was zu trinken. Die Sonne lacht vom Himmel, es ist warm, das Frühjahr kann jetzt echt beginnen!

Den Abstieg bewältigen wir auf dem selben Pfad, wer weiß, wieviel Schnee im Eibtal liegt. Wir haben nur Halbschuhe mit, daher spielen wir auf sicher.

Ein Blick zurück auf den tollen Bau, die Sonne hat gerade eine Pause eingelegt, so fällt der Aufbruch dann doch nicht so schwer.

Kurz vor der zweiten Ladhütte entdecken wir nochmals eine Geis mit ihrem Kitz, die sich ganz ungestört am frischen Frühlingsgras laben.

Eine tolle Wanderung, das Halltal ist einfach immer wieder einen Besuch wert. Heuer hoffentlich öfter als im letzten Jahr!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:45 h
Gesamtlänge: 8,00 km
Höhenmeter: △ 524 m / ▽ 522 m

251221 Wanderung Seegrube (1.905m)

Der große Schneefall lässt immer noch auf sich warten, daher machen wir heute eine herbstliche Wanderung auf die Seegrube (Nordkette) über den Seegrubensteig

Mit an Bord ist heute wieder einmal Doris. Wir treffen uns bei der Hungerburg (Talstation Nordkettenbahn). Ein paar Schritte über den Parkplatz, dann sind wir schon auf dem Steig, der erst über die alte Talabfahrt führt.

Bald schon zweigen wir auf den Steig ab, der mit ziemlich gerader Streckenführung aufwartet. Typisch „Innsbruckerspur“, denke ich mir.

Über uns fahren im Viertelstundentakt die Nordkettenbahn und transportieren Unmengen an Touristen auf den Berg. Und obwohl auf dem Seilbahnsteig auch viel los ist, ist es dennoch beschaulicher…

Immer wieder stehen wir vor der Wahl, steiler Steig, oder langatmige Serpentinen. Wir entschließen uns für einen „gesunden“ Mix, so macht der Aufstieg viel mehr Spaß.

Ich habe mir, auch wegen der Jahreszeit, die Skitourenhose angezogen. Das bereue ich nun, es ist mir speziell an den Beinen recht warm. Mittlerweile habe ich sogar nur noch ein T-Shirt an.

Der Abschnitt mit der bekannten „Stiege“ ist erreicht, nun heißt es, die teils recht hohen Stufen zu bewältigen. Das geht am Besten mit Ruhe und Takt.

Weiter und weiter steigen wir hinauf, 100 Treppen sind erreicht…

Wie viele Stufen es schlussendlich sind, entzieht sich meiner Kenntnis, aber wir haben es dann doch einmal geschafft.

Der Ausblick auf die Landeshauptstadt ist wunderbar, ich sehe sogar bis zu mir nach Hause.

Ab dem Ende der Stiegen müssen wir noch durch die „Grube“ hinauf bis zum Restaurant. Das geht wieder in einem Mix aus Forststraße und Abkürzungen.

Der 3er-Stützenlift ist nicht im Betrieb, zu wenig Schnee ist hier vorhanden…

Auch die Seegrube selber weit wenig Schnee auf. Es ist schon ein Kreuz heuer, bestes Wetter, aber kein Schnee… hoffentlich hat Frau Holle bald Erbarmen mit uns.

Die letzten Meter zur Bergstation laufen wir noch auf der Piste hinauf, dann haben wir es Geschafft… knapp 1000 Höhenmeter und einige Stiegen, ein doch ausführlicherer Sonntagsspaziergang.

Im Rückblick sehen wir noch einige Leute hochlaufen, es ist viel los hier auf dem Berg. Touristen, Bergläufer, Wanderer und auch ein paar Skifahrer, der Zauberteppich ist immerhin am Laufen!

Nach einer kurzen Beratung beschließen wir, sofern wir einen Platz ergattern können, im Restaurant einzukehren.

Und siehe da, auf der Terrasse werden wir fündig. Obwohl sehr viel los ist, finden wir doch einen Platz an der Sonne.

Es ist total fein in der Sonne, aber von Zeit zu Zeit macht sich dann der Südföhn bemerkbar, daher braucht es doch die Jacke und eine Kapuze. Wir essen eine Kleinigkeit, und genießen den Ausblick.

Die Sicht zum Patscherkofel, Tuxer und Stubaier Alpen ist wunderbar!

Gestärkt und zufrieden fahren wir mit der übervollen Bahn zur Hungerburg hinunter, dort treffen wir Georg, es gibt Kiachl und einen Glühwein. Auch dieser nette, kleine Christkindlmarkt ist gut besucht.

Eine feine Wanderung, wenn sonst nicht viel möglich ist. Das werden wir bestimmt wieder mal machen…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:26 h
Gesamtlänge: 4,56 km
Höhenmeter: △ 1.048 m / (Abfahrt mit Bahn)

251116 Wanderung Halltal, Winklerhütte (1.345m)

Das Wetter ist in Ordnung, der Bewegungsdrang wieder mal groß. Heute geht´s ins Halltal, aber heute mal ein bisschen neu gedacht. Wir starten am Hackl, wie üblich, und wandern zuerst in Richtung Alpensöhnehütte, auch der Weg auf die Hüttenspitze startet gleich.

Es ist bedeckt, aber nicht unfein, gerade die richtige Temperatur zum Wandern. Die Natur hat sich Herbst-mäßig bunt/bräunlich angezogen, die Farben und die vielen Schattierungen sind wunderschön.

Der Blick ins Halltal, von dieser Talseite aus gesehen, ist immer wieder spektakulär, besonders der Blick zum Lafatscherjoch mit den steilen Felswänden begeistert immer wieder…

Das Wetter ist eigen, es ist angenehm warm, aber nicht windig. Dennoch fühlt es sich leicht föhnig an. Schleierwolken verdecken die Sonne und dämpfen das Licht.

Wir erreichen die private Halltaler Hütte, schön auf einem Rücken gelegen.

Direkt nach der Hütte bewältigen wir ein paar steile Kehren und erreichen die Abzweigung zur Alpensöhnehütte.

Mit offenen Augen wandern wir durch die hier ursprüngliche Natur, es gibt einiges zu sehen.

An der Alpensöhnehütte (1.367m), auch Winklerhütte genannt, machen wir eine gemütliche Trinkpause…

… um nachher noch die Aussicht an der Seilbahnstation ins hintere Halltal zu genießen. Eine wunderschöne Gegend…

Wir folgen dem steilen Weg hinunter in die Bettelwurfreisen, hier zweigen wir in den Weg von der Bettelwurfhütte ein.

Ein Blick über die Schulter zeigt uns die Hüttenspitze und die berüchtigte Winklerwand. Diese Reise sind wir vor nicht allzu langer Zeit hinunter gelaufen.

Kurz vor der Straße müssen wir einen Murenstrich überqueren, das Halltal scheint Tag und Nacht in Bewegung zu sein.

Bei der zweiten Ladhütte wechseln wir nun auf den Fluchtsteig, der uns in Richtung St. Magdalena führt.

Schließlich erreichen wir das Alpengasthaus. Dieser Platz ist einer der Lieblingsplätze von Biggi und mir, gemütliche Einkehr und gutes Essen, was will man mehr.

Wir gönnen uns ein gutes Mittagessen und genießen die Gastfreundschaft. Dann brechen wir wieder auf.

Über das Eibental steigen wir dieses Mal ab, normalerweise ist das unser Aufstiegsweg. Es geht relativ steil durch den Wald.

Schließlich erreichen wir wieder den Fluchtsteig, der uns hinaus zum Hackl führt.

Eine echt tolle Tour, mit sehr feiner Begleitung. Da freue ich mich schon auf eine Wiederholung!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:48 h
Gesamtlänge: 10,61 km
Höhenmeter: ∆ 865 m / ∇ 851 m

251109 Wanderung Walderalm (1.501m)

Das Wetter ist herbstlich angenehm, und Biggi und ich konnten die Buben motivieren, mit uns eine Wanderung zu unternehmen. Nach kurzer Überlegung kommen wir auf die Walder Alm, da waren wir schon länger nicht mehr…

Wir starten in Gnadenwald, zuerst ein Stück eine Forststraße hinauf, später durch den Wald.

Auf den Bergen liegt schon der erste Schnee, ein kleiner Gruß vom Winter. Letu und ich freuen uns schon auf die Jahreszeit, die am Besten mit zwei Brettern genossen wird.

Kurz vor der Alm spazieren wir über eine Almwiese, rechts auf einem Hügel liegt die Kapelle, Linkerhand die Walder Alm.

Kurz vor der Alm ist ein schöner Teich, der Hundskopf spiegelt sich wunderschön in dem dunklen Gewässer.

Überraschenderweise ist die Walder Alm geöffnet, innen finden wir leider keinen Platz, aber vor der Hütte bekommen wir einen nicht ganz so warmen Sitzplatz.

Gut eingepackt genießen wir ein feines Mittagessen, ein Hoch auf die Wirtsleute!

Da es nicht ganz so warm ist, brechen wir direkt nach dem Essen wieder auf, den Rückweg bestreiten wir auf bekannten Wegen.

Ein Blick zurück auf die Walderalm, die von der Huderbank-Spitze dominiert wird, zeigt wieder mal, wie schön diese Hütte liegt.

Wir kehren noch kurz bei der Kapelle ein, dann machen wir uns auf ins Tal.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:43 h
Gesamtlänge: 8,02 km
Höhenmeter: ∆ 639 m / ∇ 617 m

251031 Rauschbrunnen (1.060m)

Um das feine Herbstwetter ein wenig zu nutzen, beschließen Biggi und ich, eine feine Rauschbrunnenrunde zu absolvieren. Wir starten am Wanderparkplatz beim Gasthaus Planötzenhof. Durch lichten Wald wandern wir in angenehmer Steigung zum Höttinger Bild

Vom Höttinger Bild geht es dann fast in gleicher Höhe in Richtung Alpengasthaus Rauschbrunnen.

Der Herbstwald ist magisch, die Farben zu keiner Jahreszeit so schön wie nun.

Wir erreichen den Rauschbrunnen (1.060m) schon bald, die Terrasse befindet sich im letzten Sonnenlicht, daher beschließen wir noch, hier ein wenig zu pausieren.

Die Pächter sind noch da, wir bekommen was zu trinken und genießen die feine Pause in der Sonne.

Der Blick in den Süden zeigt die beeindruckende Serles, aber auch Tuxer- und Stubaier Alpen.

Die Sonne steht schon tief, lange wird es nicht mehr bis zur Dämmerung dauern, daher wandern wir über den gleichen Weg wieder zurück in die Landeshauptstadt.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:12 h
Gesamtlänge: 6,94 km
Höhenmeter: ∆ 382 m / ∇ 369 m