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190317 Klettersteig Susatti

Heute ist der dritte und letzte Tag unseres Buabenwochenendes… wir haben einen Steig gewählt, den wir schon mal gemacht haben… einzig, dass wir die Runde heute ein wenig abändern werden. Wir starten den „Susatti“ wieder am Anfang des Ledrotals, am Wanderparkplatz in Biacesa di Ledro. Wir haben Glück und ergattern den letzten Parkplatz. Eine große Wandergruppe mit Kindern steht am Platz. Die müssen wir unbedingt noch überholen…

Zuerst müssen wir ein gutes Stück am Bergfuß, in einem schönen Wald zum Einstieg des Steiges gehen. Es sind heute doch ein paar Leute am Weg… so gut besucht war der Steig das letzte Mal nicht.

Nach ca. 1 Stunde erreichen den Einstieg zum Klettersteig. Wir ziehen uns unser Kletterzeug an, dann geht der Spaß los. Stetig rauf geht der schöne Steig, immer wieder haben wir wunderbare Ausblicke auf den Gardasee… leider ist es ein wenig diesig, aber trotzdem sind die Tiefblicke spektakulär.

Nach 1,5 Stunden stehen wir auf dem Gipfel, der Cima Capi. Hier machen wir eine kurze Pause, bleiben aber nicht so lange, da es heute zwar nicht arg kalt, aber eben auch nicht besonders gemütlich ist.

Vom Gipfel mit der Italienischen Flagge steigen wir Richtung Norden über einen kleinen, aber feinen Steig hinauf zum Cima Rocca. Dieser Zustieg unterscheidet sich zum letzten Mal, heute sind wir den direkten Weg gegangen.

Am Gipfel machen wir eine längere Pause, leider ist die Aussicht nicht besser geworden, es ist allerdings das erste Mal, dass wir hier schlechteres Wetter haben. Und immerhin ist es trocken.

Der Abstieg vom Cima Rocca führt durch ein, heute zur Gedenkstätte gewandelten Kriegspfad. Hier, Nahe Riva hatten die Österreicher und Italiener gegenübergestanden. Wobei der Krieg hier nie ausgetragen wurde. Heute kann man die Kavernen, Betonbunker und Schützengräben anschauen… und sich vorstellen, welche Entbehrungen die Soldaten an der Alpenfront wohl gelitten haben müssen.

Wir haben vorsorglich die Taschenlampen mitgenommen und in den Tunneln sind diese auch notwendig. Manch der Gänge sind so lange, dass kein Tageslicht mehr eindringt. Da ist künstliches Licht ein Muss.

Schlussendlich erreichen wir wieder einen „normalen“ Wanderweg, der uns ins Tal führt. Hier sehen wir auch eine ungewöhnliche Raupenkette… sogenannte Eichenprozessionsspinner sind giftig und können bei Berührung allergische Reaktionen auslösen. Also besser nur bewundern und nicht berühren.

Am Parkplatz wird noch einmal gut gebrotzeitet, dann fahren wir heim. Die Fahrt vergeht wie im Fluge, jedes Mal wieder eine Überraschung, wie nahe der Gardasee doch an Innsbruck liegt. Zu Hause gibt es noch Kaffee, dann fahren alle weiter… ein schönes Buabenwochenende neigt sich dem Ende zu. Nächstes Jahr ist das wieder ein Fixum!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:45 h
Gesamtlänge: 9,70km
Höhenmeter: 847 hm

190316 Klettersteig Amicizia

Nach einem Frühstück, das wir Dank gut eingerichteter Küche und ausgewählten Zutaten voll und ganz genießen, machen wir uns zu Fuß auf zum nächsten Klettersteigabenteuer.

Heute steht ein Gardasee-Klassiker auf dem Programm, die „Ferrata Via dell‘ Amicizia“. Mit Alfons und Papa bin ich diese Tour schon mal 2016 gegangen.

Nach einem gemütlichen Aufwärmgang durch die Stadt erreichen wir den Weg hinauf zur Bastione, einer ehemaligen Venezianischen Festung. Durchgehend mäßig steil zieht der Pfad von hier weiter hinauf zum Einstieg in den Klettersteig.

Vor Erreichen des Einstieges ist eine kleine Wiese mit einem Heliport vorhanden, hier beschließen wir, unsere Sets anzuziehen, damit wir am Eingang dann gleich loslegen können.

Eine kleine Stärkung gönnen wir uns noch, dann steigen wir in die Ferrata ein. Zuerst geht es relativ einfach über leichte Wandstellen aufwärts, hier können wir die wunderbare Aussicht auf Riva del Garda und den Gardasee genießen.

Und dann kommen auch schon die eigentlichen Herausforderungen dieses Abenteuers zum Vorschein. Ewig lange Leitern, manchmal auch nicht mehr so vertrauensvoll, wobei hier die Sicherheit sicher auch groß geschrieben wird. Die erste Leiterkombo ist auch eine der schwierigsten, nahezu senkrecht verläuft und viel Luft „unter den Füßen“ hat.

Dafür braucht man kein besonderes Kletterkönnen, einzig eine schöne Steigtechnik oder aber Armkraft sind hier für den Erfolg ausschlaggebend. Natürlich schaffen wir alle diese Stelle ohne Probleme, wenn auch glücklich, oben zu sein.

Weiter geht es wieder über leichtes Gehgelände, bis wir die nächste Leiterkombo vor uns sehen. Diese ist zwar nicht mehr so steil wie die erste Leiter, aber dafür um einiges länger.

Wir haben heute Glück, wenige Leute sind auf dem Weg, daher gibt es keine Wartezeiten und wir müssen uns auch nicht treiben lassen. Einer nach dem anderen bewältigt die hohe Metallkonstruktion, im Anschluss haben wir wieder feines Gehgelände.

Vor dem Gipfel haben wir dann nochmals ein paar kurze Leitern, die uns auf den Gipfel „Cima Sat [1.246m] bringt.

Da es am Gipfel ein wenig zieht, beschließen wir, kurz hinter dem Gipfel eine Pause einzulegen, wir wollen alle Brotzeiten.

Da auch der Abstieg nicht unterschätzt werden darf, machen wir uns dann über den „Weg 405“ auf ins Tal. Zuerst müssen wir von Riva aus gesehen nach links über die Wand ausweichen, denn dort führt der kühne Weg wieder hinunter ins Tal.

Von Riva aus gehen ist es nicht vorstellbar, dass hier ein Weg ohne Kletterei angelegt werden konnte.

Wir erreichen nach einem guten Fußmarsch die Kapelle zur Heiligen Barbara, dort waren wir auf Alfons und Daniel.

Diese hatten wir beim Abstieg „verloren“, nachdem sie aufgeholt hatten, wußten wir auch warum: Daniel hatte nochmals seine Drohe fliegen lassen und ein paar spektakuläre Bilder gemacht.

Nachdem wir wieder komplett sind, gehen wir die letzten Meter hinunter in die Altstadt. Nun haben wir uns ein Bier redlich verdient!

Tourendaten
Gesamtdauer: 7:24 h
Gesamtlänge: 17,41 km
Höhenmeter: 1.286 m

190315 Klettersteig Colodri

Es ist so weit, das „Buabenwochenende 2019“ steht vor der Tür. So wie letztes Jahr haben wir es wieder alle geschafft, uns diesen Termin freizuhalten. Markus ist schon zur unchristlichen Zeit angereit, über Nacht mit dem RailJet. Nach einem Kaffee und einem kleinen Frühstück trudeln auch die anderen Teilnehmer, Papa, Alfons und Daniel ein. Nun sind wir komplett und können gen Süden fahren. Da wir letztes Jahr nicht so viel Glück mit dem klettersteigen hatten, haben wir uns heuer wieder auf eine verlässliche Region, nämlich die Gardaseeberge besinnt.
Bei uns ist das Wetter jetzt nicht gerade toll, aber je näher wir an den Gardasee kommen, desto besser werden die Verhältnisse.

In Arco machen wir halt, hier ist unsere erste Station. Der Klettersteig „Sentiero attrezzato del Colodri“ soll uns als erster Übungssteig dienen. Noch haben nicht alle von uns die „Eisentaufe“ erhalten, daher ist ein einfacher Steig gerade das Richtige, mal mit dem Metier „Via Ferrata“ in Berührung zu kommen.

Wir starten bei einem kleinen Parkplatz direkt am Wegbeginn, die ersten paar Meter sind ein normaler Steig, dann kommt der Einstieg in den Klettersteig. Wir ziehen unsere Ausrüstung an, für die Neulinge gibt es noch eine Einschulung, dann starten wir schon durch.

Der Anfang ist leicht, und doch gerade richtig, um sich einzugewöhnen. Schnell machen wir Höhe, der Steig ist wie gesagt, für Anfänger gut geeignet. Das sieht man auch auch am speckigen Fels, der schon x-tausend Bergschuhe gesehen haben muss.

Schneller als gedacht erreichen wir den Ausstieg aus dieser Ferrata. Ein schöner Steig, der auch mit Kindern gut machbar sein sollte. Da wir nun recht schnell waren, gibt’s einen guten Gipfelschnaps von Papa, wir stoßen auf ein erfolgreiches Wochenende an, dann marschieren wir weiter.

Vorbei an extrem schönen und interessanten Felsformationen erreichen wir den Gipfel des Cima Colodri [380]. Hier machen wir eine kurze Pause, brotzeigen ein wenig, während wir Daniel beim Drohen fliegen zuschauen. Das sind schon beeindruckende Fluggeräte. Am Gipfel geht ein mittelstarker Wind, trotzdem bleibt die Drohne schön ruhig stehen. Wow…

Der Drohne macht der Wind offensichtlich nichts aus, uns jedoch schon, daher beschließen wir weiterzugehen. Immer am Rücken entlang gehen wir über die Ziegenscharte zum Monte Colt [435m]. Als letzen Gipfel auf dem Rücken besuchen wir noch den Croce di Colt [390m].#

Anschließend führt ein steiler Weg hinunter ins Tal, im Windschatten ist es wieder sehr angenehm zu gehen, bald erreichen wir den Talboden und gehen hinaus zur Brücke über die „Sarca“. Nun müssen wir am Bergfuss wieder retour zum Auto gehen. Einen kurzen Stopp machen wir noch bei der Einsiedelei „San Giacomo“. Leider ist die kleine Kapelle verschlossen, aber auch von Außen ist dieses Gebäude sehenswert. Direkt nebenbei sind ein paar extreme Klettertouren eingebohrt, die uns nur verwundert staunen lassen.

Vorbei an unzähligen Weinbergen und Apfelplantagen erreichen wir das Auto. Rasch erreichen wir von Arco aus Riva del Garda, unsere Unterkunft haben wir auch bald gefunden. Nach kurzer Warterei kommt die Besitzerin und weist und in der Wohnung ein. Sehr gemütlich, hier haben wir wieder mal richtig Glück gehabt.

Am Abend gehen wir noch in die Stadt, Palmenalleen verkünden hier die Zugehörigkeit dieses Ortes in den Süden! Ein Blick über den Hafen sorgt auch für urlaubliche Stimmung.

Wir finden ein gemütliches Lokal, wir genießen Pizza und „Vino de Casa, rosso“. Lecker.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:54 h
Gesamtlänge: 9,84 km
Höhenmeter: 547 m

Ferratarunde Cima Rocca, 1.089m (13.03.2016)

Wieder ein neuer Tag am Gardasee, ein Blick aus dem Fenster zeigt nicht so feines Wetter wie gestern an, aber es ist trocken und nicht so kalt. Wir frühstücken und packen zusammen, denn heute ist auch der letzte Tag, ein Wochenende ist halt doch recht kurz.

Der Besitzer des Appartments wird angerufen, doch das Telefon ist ausgeschaltet. Oh Schreck… wir müssen doch los. Nach unzähligen Anrufen dann doch noch der erlösende Rückruf… wir sollen doch bitte das Geld einfach auf dem Tisch liegenlassen und den Schlüssel dazulegen. Na, das nenne ich mal Vertrauen.

Wir fahren von Riva aus ins Ledrotal, in Biacesa parken wir unser Auto und starten die Tour. Heute stehen 4 Klettersteige auf dem Programm, im Laufe des Tages finden wir aber, das nur zwei Steige den Begriff Klettersteig verdienen. Die anderen zwei Wege sind schwierige Wanderwege, aber eben keine Klettersteige und brauchen daher auch kein Geschirr.

Wir starten also vom Parkplatz, zuerst auf dem Steig „Senter dei Bech“, der uns von Biacesa Richtung Gardasee zurückführt. Unterwegs entdecken wir eine spektakuläre Raupenstrasse, sowas habe ich auch noch nie gesehen…

Bei einem Bunderloch ziehen wir uns das Klettersteiggeschirr an und steigen in den Klettersteig „Via ferrata F. Susati“ ein. Dieser zieht landschaftlich sehr schön am Grat des „Cima Capi“ über dem Gardasee hoch. Nachdem wir immer wieder stehen bleiben und uns die wunderbare Landschaft anschauen, erreichen wir nach kurzer Zeit den Gipfel des „Cima Capi“.

Wir verbleiben nur kurz auf dem Gipfel und machen und dann weiter, über die „Via ferrata M. Foletti“ hinüber an den Fuss des „Cima Rocca“. Dort finden wir die Hütte „Arcione“, angenehm duftet es hier nach Lagerfeuer.

Wir steigen direkt weiter, nun in den „Sentiero dei Camminamenti“. Dieser Steig bringt uns über alte Bunker und Schützenanlagen hinauf auf den „Cima Rocca“.

Kurz vor dem Gipfel durchsteigen wir eine längere Bunkeranlage, die „Gallerie de Guerre“, dann erreichen wir den Gipfel und gönnen uns eine Wahnsinnsaussicht. Über einen kleinen Steig kommen wir zurück zur Hütte und zu einer Kapelle.

Dann machen wir uns auf ins Tal. Auch hier wieder über einen versicherten Steig, den „Sentiero delle Laste“, der uns hinunter ins Tal und an den Weg zurück zum Ort bringt.

Eine wirklich schöne Runde, die wir da gemacht haben. Wir ziehen uns beim Auto um, da wir dann gleich nach Hause fahren . Wir machen zuvor aber noch eine Brotzeitspause, um dann gestärkt nach Aldrans zu fahren.

Die halbe Fahrt geht an mir einfach vorbei, da ich ein Powernapp mache, als wir zuhause ankommen, durftet es schon herrlich aus der Küche. Chiappati mit Curry, lecker. Im Anschluß gibt es den „Reindl“, von dem uns Papa das ganze Wochenende vorgeschwärmt hat. Nicht ganz unbegründet, wie wir finden…

Tourendaten
Gesamtdauer: 4,30h
Gesamtlänge: 8,9km
Höhenmeter: 995m

  

Via dell‘ Amicizia, 1.246m (12.03.2016)

Heute steht der zweite und für diese Reise längste Klettersteig auf dem Programm. Gestern am Abend konnten wir uns noch einen Zielpunkt auf dem Weg zum Gipfel bestaunen, die Kapelle der Heiligen Barbara. Diese thront steil und hoch über dem See.

Doch starten wir den Tag von Anfang an. Ein guter Tag fängt mit einem deftigen Frühstück an, dank Papa können wir richtig gute Spezialitäten aus der Steiermark genießen. Manch wenige Sachen müssen wir uns halt einfach vorstellen. Ein Blick aus dem Fenster zeigt gutes Wetter an.

Von unserem Appartement können wir direkt zum Klettersteig losgehen. Der Weg führt uns zuerst an die „Bastione“, einer Festung der Venezianer, die auch einmal über den Gardasee geherrscht hatten.

Kurz genießen wir die Aussicht, dann wandern wir weiter, zunächst zur Capanna. Dann erreichen wir die Kapelle Santa Barbara, auch hier verweilen wir kurz und genießen die Aussicht.

Nun geht der richtige Klettersteig erst los, bis jetzt war das nur der Zustieg. Wir ziehen unsere Klettersachen an und machen uns auf den Weg. Zuerst geht es noch einfach über kleine Kletterstellen hinweg. Vor uns ist ein italienisches Pärchen, auch auf dem Weg zum „Freundschaftssteig“. Eine Zeit lang wechseln sich kleine Kletterpassagen mit Wanderwegen ab, dann erreichen wir die erste Leiter.

Diese zieht steil die Wand empor und schaut ganz schön hoch aus. Vor uns kämpfen sich schon zwei Seilschaften empor, dann sind wir an der Reihe. Sprosse für Sprosse ziehen wir uns empor, irgendwann erreichen wir auch das Ende.

Nach dieser ersten Herausforderung kommt wieder eine kleine Gehpassage, dann erreichen wir das zweite Leiterassemble. Die lange Leiter schaut echt nach Herausforderung aus, ist aber dann doch leichter als die erste, steile Leiter am Anfang. Den letzten Teil des Klettersteigs wird mit einer kurzen Gratwanderung eingeleitet, dann kommen die letzten Meter auf 3 weiteren Leitern.

Dann sehen wir auch schon die Gipfelmarkierung. Endlich haben wir den Gipfel erreicht. Die Aussicht ist überragend, und die Sonne zeigt schon frühlingshafte Stärke.

Wir pausieren im Windschatten eines Steinblocks und genießen die Wärme. Nach einer ausgiebigen Rast machen wir uns auf ins Tal. Im ersten Teil haben wir eine gute Schneeauflage, der Schnee ist jedoch rutschig, hohe Konzentration gefordert. Bald erreichen wir wärmere Gefilde, der Schnee wird weniger und das Gehen einfacher.

Vor dem erreichen der Kapelle Santa Barbara müssen wir noch eine Leiter meistern. Dann stehen wir wieder bei der Kapelle und genießen die Aussicht. Nach fast 6h erreichen wir glücklich und zufrieden die Unterkunft, mit Vorfreude auf eine gute Jause.

Am Nachmittag spazieren wir noch ein wenig in der Stadt, essen zu Abend und genießen das fast schon mediterrane Flair.

Tourendaten
Gesamtdauer: 6h
Gesamtlänge: 11km
Höhenmeter: 1.220

Via Ferrata Rio Sallagoni (11.03.2016)

Buabenausflug… Mehr sag ich nicht. Endlich ist es so weit, Papa, Alfons und ich machen uns auf den Weg in den Süden, zum Gardasee… ein paar Klettersteige wollen wir bezwingen.

Über die Brennerautobahn geht’s rasch und ohne Stau bis Trento, dort zweigen wir zum See ab. In Dro zweigen wir ab nach Drena, dort parken wir und ziehen uns um.

Vom Parkplatz bis zum Einstieg sind es gerade mal 5 Mnuten, dort ziehen wir das „Geschirr“ an, dann sind wir bereit…

Dieser Klettersteig geht durch eine Schlucht bis zum Castello Drena. Gespannt starten wir in die erste Passage hinein.

Am Anfang ermöglichen uns ein paar Steigbügel ein schnelles Vorwärtskommen, die ersten Stellen sind nett und lassen die Vorfreude steigen. Bald sind dann ein paar der schwierigen Stellen, leicht überhängend, aber gut machbar für uns.

Zwischendrinnen werden wir von zwei „Joggern“ überholt, ohne jede Ausrüstung. Wir gehen lieber auf Nummer sicher.

Inzwischen ist die Schlucht eng geworden, wir müssen auch mal die Wandseite wechseln. Landschaftlich ist diese Schlucht wirklich schön.

Auch zwei Seilbrücken müssen wir bezwingen, die erste Brücke stellt sich als recht wackeliges Ding heraus…

Eine kurze Gehpassage lockert die Passage durch die Schlucht aus. Die ersten Blumen erwachen schön und erfreuen uns mit ihrer Schönheit.

Der zweite Teil des Steiges ist kein richtiger „Eisenweg“ mehr, schwierige Passagen sind mit Klammern ausgestattet, aber kein Sicherungsseil ist mehr vorhanden.

Die Schwierigkeit im zweiten Teil besteht darin, keine Nassen Füße zu bekommen. Das gelingt uns dank GoreTex Schuhen sehr gut.

Bald erreichen wir den Ausstieg, der uns zum Castello Drena führt.

Von der Burg aus gehen wir neben der Schlucht hinunter ins Tal.

Ohne Probleme erreichen wir das Auto. Eine sehr gelungene Tour, in einer schönen Landschaft.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1,5h
Gesamtlänge 4,35km
Höhenmeter: 180m