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210711 Patscherkofel (2.246m)

Nachdem wir Freitag und Samstag auf der Hütte gemäht habe, will ich heute noch einen feinen, gemütlichen Wochenendausklang mit Letu machen. In der Früh schüttet es aus Kübeln, daher bleiben wir erst zu Hause. Am späten Vormittag schaut das Wetter besser aus, also könnte sich der Patscherkofel ausgehen.

Mit der neuen Bahn fahren wir bis zur Bergstation, dort starten wir am Steig unsere Wanderung zum Hausberg.

Es hängen noch immer einige Wolken am Berg und immer wieder ziehen Nebelwände ein, aber die Temperatur und auch die Stimmung passt uns sehr gut.

Schon bei den ersten Schritten ist uns ausgefallen, dass die Almrosenblühte im vollen Gange ist und überall das wunderschöne Rot hervor leuchtet.

Kurze Sonnenfenster wechseln sich mit dichten Nebelbänken ab, immer wieder öffnet sich der Blick ins Inntal.

Fast am Gipfel angelangt, überwiegt dann die Sonne. Ein Vorteil dieses wechselhaften Wetters ist der geringe Ansturm auf den Gipfel.

Ist man hier an schönen Tagen fast schon verzagt ob der Massen, ist heute fast niemand am Weg.

Bald sehen wir den Funkturm, das Wahrzeichen, vor uns auftauchen. Jetzt wissen wir, wir haben es fast geschafft.

Am Gipfelkreuz machen wir eine Pause, dann spazieren wir zur Gipfelstube und gönnen uns ein Kaltgetränk.

Unser weiterer Weg führt uns nun über den Osthang Richtung Boscheben.

Unterwegs finden wir ein Schild, „Patscher_ofel Gipfelstube“ könnte man fast meinen, wenn man nicht genauer hinschaut.

Der Blick zurück zeigt uns nochmals den Gipfel des Kofels. Dies ist der selbe Weg, den ich auch heuer im Winter mit Tourenski gegangen bin.

Richtung Viggartal sehen wir den Morgenkogel und im Tal das Meissnerhaus. Beides schöne Ziele, die ich gerne wieder mal besuchen möchte…

Schlussendlich erreichen wir Boscheben, hier ist unser Umkehrpunkt. Wir kreuzen nun auf den Zirbenweg und laufen zurück zur Bergstation.

Unterwegs treffen wir so manchen Bekannten, der den nun sonnigen Tag ausnutzt. Es fällt wieder einmal auf, dass der Zirbenweg zu einem Großteil von einheimischen Familien genutzt wird.

Den meistfotografierten Baum am Zirbenweg können wir natürlich auch nicht auslassen, zu schön ist diese Szene.

Am Schluss des Wegs gehen wir noch durch das Start- oder Endtor (je nach Sichtweise), und stehen beim Schutzhaus.

Hier kehren wir ein, Letu vernascht einen Apfelstrudel, ich gönne mir eine Saure Wurst. Das Essen ist delikat, und die Bedienung super. Gerne wieder mal.
Die Tour selber war heute kurz, aber auch das braucht´s dann und wann. Uns hat es viel Spaß gemacht und das Wetter war schlussendlich auch viel besser als angenommen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2 h
Gesamtlänge: 6,01 km
Höhenmeter: 406 m

210626 Pfrimeswand (2.103m)

Eine Wanderung, die mir schon länger im Kopf spukt, ist eben jene, die ich heute verwirkliche. Gestartet wird in Mutters, geendet in Axams. An- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich möchte versuchen, in Zukunft öfters Zug und Bus zu verwenden, damit ich einen Betrag leistet kann, dass die nächsten Generationen auch noch eine so tolle Natur genießen können.

Von Aldrans fahre ich mit dem Postbus bis Innsbruck, dann weiter mit der schönen Stubaitalbahn nach Mutters. Dort sattle ich schlussendlich noch auf die Mutterer Bergbahnen um, den Luxus eines verkürzten Aufstiegs gönne ich mir heute dank Freizeitticket.

Obwohl ich einer der ersten bin, die mit der Bahn hochfahren, ist dennoch auffällig, dass hier mehr Downhiller unterwegs sind als Wanderer.
Obwohl das Wetter mild ist, umfängt mich bei der Bergstation gleich eine dichte Nebeldecke.

Der Nebel bleibt heute mein Begleiter, zwar reißen die Wolken immer wieder auf, aber genauso plötzlich ist wieder Null Sicht.

Mir gefällt dieses Schauspiel sehr gut, denn es verzaubert die Landschaft in einer Art und Weise, die man eben nicht jeden Tag erlebt. Schönstes Sommerwetter ist toll auf dem Berg, aber oben Blau und unten Felsig kann auch eintönig werden…

… da bringt der Nebel bzw. die Wolken ein wenig Pepp in die Geschichte.

Die erste Station, die ich erreiche, ist der Pfriemeskopf (1.887m), ein unscheinbarer Gupf, zumindest von hier oben gesehen. Wesentlich imposanter ist da mein zweites Ziel, die Pfriemeswand. Unnahbar erhebt sich dieser Block von meinem Standort.

Bedingt durch den Nebel ist der Boden sehr feucht. Nicht, dass es mich stören würde, im Gegenteil. Ich bewundere auf dem Weg ein paar Frauenmäntelchen mit schönen Wasserperlen, die den Pflanzen noch eine Krone aufsetzen.

Dass man ein Ziel immer von mehreren Seiten anschauen und auch angehen kann und sollte, prägt sich mir hier bei der Pfriemeswand wieder ein. Während die Nordwestseite unnahbar amzusehen war, ist der Aufstieg von der Südseite ein breiter Pfad ohne Schwierigkeiten.

Breit zieht sich der Weg auf dem Rücken hin zum Gipfelkreuz.

Ein Blick zurück eröffnet mir den Blick auf die Saile, die sich gerade aus dem Dunst schält. Obwohl es mich reizt, dort rauf zusteigen, ist meine Route heute eine Andere. Die Saile kommt ein andermal dran!

Auf den letzten Metern zum Gipfel der Priemeswand (2.103m) kann ich blühende Almrosen bewundern, die in kräftigem Rot leuchten.

Am Gipfel mache ich eine Rast, viel Andrang scheint hier nicht zu sein. Ein Solist, gleich wie ich und eine Familie sind noch zugegen. Ich setze mich zum Gipfelkreuz, der einzelne Wanderer macht ein Foto von mir, dann ziehe ich weiter…

Mir gefällt es hier ausgesprochen gut, was teilweise am Nebel liegen könnte.

Ein Blick zurück zur Pfrimeswand offenbart einen einfachen Grashang mit Latschen, nicht das grimmige Nordgesicht vom Morgen.

Ins Tal blickend zeigt mir die Aussicht Teile meines weiteren Weges. Da ich dank Öffis nicht mehr zum Ausgangspunkt zurück muss, werde ich nach Axams absteigen.

Einen weiteren Gipfel nehme ich auf dem Weg mit, die Zwölferspitze (2.098m). Durch ein paar sehr schöne Alpenblumenwiesen erreiche ich dieses Kreuz.

Auch hier verweile ich nicht lange, weiter geht es zum Birgitzköpflhaus. Meine kurze Überlegung, hier einzukehren, verwerfe ich, als ich das Schild „Selbstbedienung“ lese. Wenn schon, dann möchte ich mich einfach setzten und was bestellen…

Die folgende Gegend ist mir nun von einigen Skitouren bekannt. Das Birgitzköpfl (1.982m) habe ich schon einige Male mit Ski besucht, aber noch nie im Sommer. Und ich muss sagen, auch wenn die Wege sehr einfach sind, macht es dennoch Spaß, in dieser großartigen Landschaft zu wandeln.

Im Gegensatz zum Beginn meiner Wanderung sind hier nun schon viel mehr Leute am Weg. Am Gipfelplateau mache ich eine Jause, mit mir ungefähr 20 andere Wanderer. Aber Platz ist hier ja genügend…

Während ich meine Brotzeit genieße, öffnet sich plötzlich der Blick auf die Kalkkögel, die Dolomiten Nordtirols. Ampferstein, Marchreisen-, Malgrubenspitze und Steingrubenkogel warten auf einen neuerlichen Besuch meinerseits!

Ich wandere zur Birgitzer Alm, dort gönne ich mir ein Getränk im Schatten, bevor ich den Abstieg nach Axams in Angriff nehme.

Entlang der Skipiste, die mir im Winter verständlicherweise viel kürzer (da Skiabfahrt) vorkommt, erreiche ich den Adelshof.

Ab hier führt ein steiler Pfad durch Wald weiter hinunter ins Tal.

Es ist nun recht heiß geworden, die Wolken haben sich zurückgezogen und es ist durchwegs sonnig.

Der Blick über das westliche Mittelgebirge, mit der Hohen Munde und dem Mieminger Gebirge im Hintergrund, der Martinswand im Vordergrund beeindruckt mich immer wieder.

Im Ortsgebiet von Axams führt ein gut beschilderter Weg zum Ortszentrum. Ich erreiche die Bushaltestelle exakt drei (3) Minuten bevor der Bus einfährt. Das nenne ich eine Punktlandung.

Das war wieder einmal eine feine Wanderung, die ich mir schon länger vorgenommen hatte und nun endlich verwirklicht habe…

Tourendaten
Gesamtlänge: 11,56 km
Gesamtdauer: 3:10 h
Höhenmeter: 650 m (rauf) / 1.365 m (runter)

210620 Hüttenspitze (1.858m) ✨

Nachdem das Wetter nicht so schlecht gemeldet ist, mir aber noch die lange Nacht des Bergfeuers in den Knochen steckt, beschließe ich, eine beschauliche Tour auf die Hüttenspitze am Eingang des Halltals zu machen. Es sind schon ein paar Jahre vergangen, seit ich auf diesem schönen Gipfel gesessen bin.
Ausgangspunkt ist der Hackl, da ich nicht allzu früh am Wege bin, ist der Parkplatz schon gut belegt. Trotzdem finde ich gleich einen Platz und mache ich auf den Weg.

Vom Hackl aus ist die Wegsuche immer ein wenig abenteuerlich, ein Stück muss ich am Halltalbach bzw. Weißenbach entlang wandern. An einigen Stellen ist der Steig unterbrochen, den hat wohl der Bach bei höheren Wasserständen „abgenagt“.

Schließlich zieht der Weg recht in den Wald hinauf. Die Temperaturen im Wald sind grenzwertig und schrauben meinen Flüssigkeitsbedarf dramatisch in die Höhe.

Ab und zu kommt ein laues Lüftchen auf, höchst willkommene Erfrischung, die aber nicht von Dauer ist.

Faszinierende Blicke ins Halltal entschädigen für die Anstrengung. So mancher Wanderer begegnet mir, später stelle ich fest, dass diese zum Großteil von der Alpensöhnehütte kommen.

Nachdem ich die Hütte passiert habe, wird es ruhiger, nur wenige Bergsteiger finden den Weg auf diesen faszinierenden Berg, der im Schatten seiner größeren Nachbarn, wie zum Beispiel dem Bettelwurf steht.

Die Fernsicht ist heute in zweierlei Hinsicht nicht besonders: Zum einen ist die Luft immer noch Gewitterschwanger, wobei kein akuter Ausbruch zu erwarten ist, zum anderen bläst der Südwind Saharastaub in die Alpen und beeinträchtigt damit die Sicht.

Nun habe ich die Rinne erreicht, die einfach zu erklettern, aber dennoch mit Vorsicht zu genießen ist. Zu locker ist das Gestein geschichtet und immer wieder brechen kleinere und größere Brocken ab und suchen schwerkraftsbedingt ihren Weg nach unten.

Nachdem ich den bröckeligen Teil hinter mir gelassen habe, ist der Rest des Aufstiegs einfach und, Gott sei es Gedankt, auch ein wenig erträglicher geworden, da nun ein reges, stetes Lüftchen weht.

Auch im Unterland ist die Sicht alles andere als gut, den Glotzen und auch das Kellerjoch kann man gerade noch erahnen.

Unter mir liegt das Halltal in seiner ganzen Pracht, St. Magdalena und im Hintergrund Kartellerjöchl mit den altehrwürdigen Herrenhäusern, überragt von Wildanger-, Stempeljochspitze und Roßkopf. Sogar die Rumerspitze lässt sich erahnen.

Zufrieden erreiche ich den Gipfel, nun wird gejausnet und auch eine Cachekontrolle eines meiner ältesten Caches, „Hüttenspitze“ durchgeführt.

Für mich ist das Highlight der Tour die „Abfahrt“ über die Wechselreise. Da ich keine Möglichkeit habe, in den oberen Teil der Rinne einzusehen, bleibt ein gewisses Restrisiko, dass noch Schneefelder den Abstieg erschweren.

Dennoch wage ich den nordöstlichen Abstieg, der ein wenig pfiffiger als der Aufstieg ist.

Die Schlüsselstelle, eine steile Rinne, ist wie ich schon das letzte Mal feststellen konnte, mit Henkelgriffen ausgestattet und daher leicht abzusteigen. Rasch befinde ich mich am Einstieg in die Wechselreise, die sich schneefrei präsentiert.

Die ersten Meter des Abstiegs sind immer ein wenig holprig, das Gestein ist hier grob und erlaubt keine feinen Schwünge. Doch nach ca. 100m eröffnet sich die Bahn mit perfektem Laufschotter… und das fast 600 Höhenmeter bis kurz vor die Halltalstraße.

Rückblickend schaut die Reise nicht ganz so steil aus, allerdings täuscht dies ein wenig. Die objektiven Gefahren halten sich in Grenzen, ein Totalabsturz ist unwahrscheinlich, eher würden die scharfkantigen Steine ihre volle Bremswirkung entfalten, was dem weichen Hautgewebe wohl nicht sehr zuträglich wäre.

Just diese Erfahrung muss ich im untersten Bereich machen. Ein unachtsamer Tritt und schon habe ich einen unangenehmen Schnitt am Oberschenkel. Die bei diesen Temperaturen nicht ausbleibende Schweißbildung erinnert mich anschließend permanent auf unangenehme Weise an meine Unachtsamkeit.

Dennoch kann eine solche Lappalie mir das Lächeln ob der tollen Abfahrt nicht aus dem Gesicht vertreiben. Einen solchen Abstieg kann man nur genießen.

Einmal noch schaue in den Talschluss mit seinen majestätischen Gipfeln ausgiebig an. Einige davon stehen immer noch ganz oben auf meiner Liste.

Den Abschluss meiner tollen Tour macht dann der Fluchtsteig, der mich wieder an den Parkplatz beim Hackl leitet. Dort, auch schon Tradition, drehe ich 5 Runden im Kneippbecken, bis ich meine Füße nicht mehr spüre… so erfrischt kann der ruhige Teil des Tages beginnen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:25 h
Gesamtlänge: 10,29 km
Höhenmeter: 1.084 m

210619 Bergfeuern Viggarspitze (2.306m)

Wie schnell die Zeit vergeht, erkennt man an jährlich wiederkehrenden Ereignissen. Einer dieser Termine ist das alljährliche Bergfeuern mit den Junghuttlern. Nachdem heuer erst eine sehr überschaubare Anzahl an Teilnehmern „angemeldet“ ist, füllten sich dann im letzten Moment doch die Reihen und es wird eine spaßige Tour…

Bis zum Issboden lassen wir uns wieder fahren, ab hier geht es dann zu Fuß weiter. Jeder bekommt ein kleines Zusatzpaket, seien es Getränke oder Granulat für das Feuer.

Bis jetzt hat sich das Wetter ganz gut gehalten, aber der Blick gen Westen, wo sich die Sonne gerade zur Ruhe begibt, verheißt nichts Gutes. Wir bleiben vorerst optimistisch und gehen weiter.

Bald schon kommt unsere Viggarspitze in Sichtweite, nun ist es nicht mehr so weit.

Ein kleines Schneefeld müssen wir beim Aufstieg bewältigen, der Schnee ist weich und daher die Gefahr gering.

Ein Blick zum Kofel offenbart ein riesiges Feuer bei Boscheben… das muss ja von der Nähe gigantisch sein, denken sich auch die Jungs staunend…

Während wir kurz vor dem Gipfel sind, sehen wir im Oberland schon die ersten Gewitterregen niedergehen. Wir spüren zwar auch ein paar Tropfen, aber der große Regen bleibt aus.

Unser Trupp hat sich reicht zerfleddert, ein paar der stärkeren Jungs sind schon oben, andere sind noch auf dem Weg zum Gipfel.

Aber alle erreichen das Ziel, und nun fängt der Spaß an. Schnell werden die Granulate verteilt und für das Tal gut sichtbar aufgeschichtet.

Ein kurzes Gipfelfoto geht sich auch noch aus, einer der Gipfelstürmer hat eine Drohne mitgebracht, die wunderbare Fotos schießt. Und das bei nicht zu unterschätzendem Wind.

Schließlich ist es dunkel und die Feuer werden angezündet. Die Flammen können, wie wir vom Tal bestätigt bekommen, in Aldrans gut gesehen werden. Mission 2021 erfüllt…

Wir bleiben noch ein wenig auf dem Gipfel, den Jungs macht es richtig Spaß. Heuer ist es nicht kalt, daher kann man es recht gut aushalten. Aber irgendwann ist immer Schluss, wir müssen ja wieder zurück ins Tal.

Während dem Abstieg schauen wir nochmals zurück, die Flammen sind noch sehr gut sichtbar.

Am Issboden genießen wir ein Bier, bzw. die Jungs ein Safterl, anschließend fahren wir wieder ins Tal. Die Fahrt talwärts dauert fast gleich lange wie die Auffahrt. Um kurz nach 24:00 Uhr sind wir wieder am Dorfplatz.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:03 h
Gesamtlänge: 4,44 km
Höhenmeter: 587 m

210614 Rinner Alm (1.384m)

In letzter Zeit hat sich die Rinner Alm wegen ihrer feinen Lage für mich zu einem beliebten Aufstieg gemausert. Zum Ersten ist die Erreichbarkeit per Bus sehr gut, weiters ist die Strecke für eine „Afterwork-Tour“ prädestiniert und die Alm ist auch sehr gemütlich.
Daher zieht es mich immer wieder hier rauf. Über den Anstieg brauche ich nicht mehr viel erzählen, deshalb stelle ich hier nur ein paar Impressionen ein:

Nach 38 Minuten treffe ich oben auf der heute geschlossenen Alm einen Innsbrucker, mit dem ich ein sehr feines Gespräch führe… rasch vergeht die viel zu gemütliche Zeit hier oben. Eine feine Tour bei bestem Wetter.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:14 h
Gesamtlänge: 5,30 km
Höhenmeter: 495 m

210613 Salzburg

Nach einer langen Durststrecke werden die Covid-Maßnahmen immer mehr zurückgefahren und das „normale Leben“ beginnt schrittweise wieder. Für uns bedeutet das heute, dass wir mal nach Salzburg fahren, nur unter Tags. Mit dem Railjet ist man von Innsbruck in „keiner Zeit“ in der Hauptstadt des nächsten Bundeslandes..

Vom Bahnhof schlendern wir in die Stadt, Richtung Hohensalzburg. Für ebendort haben wir ein Ticket online gebucht, die Burg wollen wir als erstes besichtigen. Beim Mirabelle-Garten bleiben wir kurz stehen und hören einer schönen Blasmusik zu…

Neben der Besichtigung der Stadt haben wir auch ein paar Geocaches auf dem Programm, daher ist der Weg Richtung Hohensalzburg nicht ganz geradlinig. Die paar Abweichungen von der Route verzeihen mir meine Kinder, dafür beeile ich mich bei der Suche immer… manchmal auch mit Hilfe von Letu.

Kurz vor der Altstadt spazieren wir noch unzählige Treppen empor, um von oben den Ausblick auf die Stadt zu genießen…

… und oben angelangt, finden wir, es hat sich absolut rentiert. Der Blick auf die Stadt ist wunderschön.

Und an geeigneter Stelle sieht man nun auch die Festung Hohensalzburg, beeindruckend thront das Wehrgebäude über der Stadt…

Durch die Altstadt kommen wir nun unserem Ziel immer näher.

Schöne Häuser überall und eine überraschend große Dichte an Geocaches, das gefällt mir in diesem Ort besonders… allerdings ist auch alles sehr touristisch ausgerichtet, überall sind Souvenirläden, die eigentlich nur Ramsch verkaufen, zu finden… für die Kinder manchmal eine fast unüberwindbare Barriere auf dem Weg zur Burg.

Schließlich erreichen wir doch den Vorplatz, wir gönnen uns den Luxus des unterstützten Aufstiegs mit der Schlossbahn… diese gibt es schon viele Jahre, ganz am Anfang wurde die Bahn mit Wasser betrieben… in Wechselwirkung fast wie bei einem Mühlenrad.

Im Schloss gibt es dann viel zu sehen, ein Puppenmuseum, die Fürstenzimmer, Zeughaus und den beeindruckenden Burghof. Auch die Aussicht von hier oben ist beeindruckend, weit über das Land kann man schauen, bei diesem schönen Wetter einfach nur toll…

Den Weg in die Altstadt beschreiten wir dann entgegen unserer ersten Pläne dann doch zu Fuß, der Weg ist schnell zurückgelegt, nach unten geht es immer besser.

Rasch erreichen wir wieder den Ausgangspunkt unserer Schlossbesichtigung. Hier sind noch ein paar andere Sehenswürdig „versteckt“… die Stiegl-Brauerei befindet sich am Fuß des Schlossbergs…

… und auch der Petersfriedhof, an dem neben Joseph Haydn auch die Schwester Mozarts, das Nannerl begraben liegen.

Besonders interessant finde ich die sogenannten Katakomben, alte, in den Felsen geschlagene Kammern mit Kirche und früherer Eremitage.

Keine Stufe in dieser Unterwelt gleicht der anderen, da fällt Letu spontan der Spruch vom Schwazer Bergwerk ein: „Rumpel-di-Pumbel – Weg war der Kumpel“… und wer nicht aufpasst, dem könnte es auch hier so ergehen!

Der Ausblick aus dem Fenster der Kapelle ist wunderschön, im Vordergrund der Friedhof, im Hintergrund der Dom zu Salzburg.

Nach dem vielen Marschieren haben wir uns eine Stärkung verdient, in einem kleinen Beisl in der Nähe gönnen wir uns einen kleinen Mittagssnack.

Der Nachmittag ist dann geprägt von einigen tausend Schritten, die wir zurücklegen, vorbei am Residenzplatz…

… durch die Getreidegasse…

… und wieder zurück zum Friedhof. Gefühlt haben wir jeden Platz in Salzburg zweimal besucht, wenn nicht sogar öfter. Gerade die Mozarthäuser finden wir gefühlt an jeder Ecke der Stadt… Wohnhaus, Geburtshaus…

Schließlich neigt sich dieser wunderschöne Nachmittag dem Ende zu, wir müssen zurück zum Bahnhof, denn unser Zug kommt pünktlich.

Den Kindern hat der Tag gefühlt sehr viel Spaß gemacht, so was werden wir bald wieder veranstalten… besonders die Anreise mit der Bahn sorgt für Entspannung.

Nachtrag: Wir erreichen den Zug pünktlich, am Bahnhof ist recht viel los. Wie immer habe ich einen Sitzplatz reserviert und bin heilfroh. Unser Platz ist besetzt… nach kurzer Erklärung ziehen die vier Männer ab, wir haben unseren Sitz. Ansonsten schaut es mau aus, die meisten Neueinsteiger müssen irgendwie lehnen oder am Boden sitzen. Da haben wir es schon feiner…

Wohlbehalten erreichen wir Aldrans… das Wetter schaut auch hier sehr gut aus und es ist noch fein warm… das war ein wunderschöner Tag!

210604 Säuling (2.048m)

Der zweite Tag auf der Hütte schaut vom Wetter gar nicht so schlecht aus, also beschließen wir, auf das Säulinghaus aufzusteigen.

Der erste Teil des Weges ist ident mit dem gestrigen Aufstieg, wir müssen wieder zum Steig queren.

Obwohl das Wetter ein wenig stabiler ist als gestern, ist dennoch ist ein wachsames Auge gefordert, es könnte jederzeit umschlagen.

Meter um Meter steigen wir höher, bald queren wir das letzte Mal die Forststraße, nun ist es nicht mehr weit bis zum Säulinghaus.

Das Haus lassen wir vorerst links liegen, und steigen weiter zum Start des anspruchsvolleren Teils der Tour. Zuvor sehen wir allerdings, keine 100m von der Hütte entfernt ein Rudel Steinböcke, fast zum Angreifen nahe… 10 Stück liegen gemütlich in der Sonne und lassen sich nicht stören.

Der Aufstieg über den Steig ist brüchig und speckig, aber der Weg gut angelegt. Leider gibt es immer wieder Wanderer, die Abkürzungen nehmen und damit eine klare Linie zerstören. Daher hat man gerade hier am überlaufenen Säuling immer mehrere Alternativen…

Wir nehmen immer den Weg des geringsten Widerstandes. So steigen wir rasch höher. Heute sind wenige Leute am Weg, wohl auch wegen Wochentag und nicht-perfektem Wetter.

Letu hat Spaß am Steig, es ist ja nicht das erste Mal, dass er auf seinen Lieblingsberg steigt. Vor Kurzem hat er in der Schule ein Referat über den Berg gehalten, nun steigt er hinauf auf das Haupt des Säulings.

Am Sattel angelangt ist der schwierigere Teil überstanden, nun genießen wir erst den schönen Ausblick nach Deutschland, dann gehen wir weiter. Das Wetter schaut leider nicht mehr so gut aus.

Wir beeilen uns, den Gipfel noch zu erreichen. Wir sind nicht die einzigen, vor und hinter uns sind doch ein paar Wanderer mitgekommen.

Sogar einen Paragleiter vom Tegelberg können wir beobachten, einmal fliegt er recht knapp vorbei uns winkt Letu und mir herunter. Solange die Paragleiter in der Luft sind, kann es mit dem Wetter nicht so schlimm sein, denke ich mir…

Die letzten Meter werden nochmals steil, Letu darf heute führen. Bis auf ein paar Hinweise sucht er selbstständig einen feinen Weg, der uns sicher zum Gipfel bringt.

Die letzten paar Meter flach zum Kreuz sind immer spektakulär, denn es eröffnet sich der Blick auf den Talkessel und den Eingang ins Lechtal.

Endlich geschafft, ein tolles Gefühlt, auf dem Hausberg zu stehen. Ein Rundumblick offenbart uns die Pracht der Allgäuer-, Ammergauer- und Lechtaler Alpen. Überall liegt noch viel Schnee…

Wir genießen eine feine Brotzeit, die gehört einfach zum Gipfelglück, wie der i-Punkt auf das i. Dann schauen wir uns nochmals um und beschließen, abzusteigen. Das Wetter wird einfach nicht besser.

Runter gehen wir den selben Weg, rasch erreichen wir wieder den Sattel.

Ein Blick vom Sattel ins Tal, und davor sehen wir das Säulinghaus. Dort kehren wir heute noch ein…

Der steile Abstieg ist rasch geschafft, den Steinböcken sagen wir ade, dann gönnen wir uns einen Apfelstrudel im Schutzhaus… natürlich haben wir einen Corona-Test dabei uns müssen uns registrieren, das ist die „Neue Normalität“.

Ein Blick hinauf zum Gipfel zeigt uns, dass das Wetter umgeschlagen hat. Während es bei uns noch relativ warm war, ist es oben am Gipfel sicher nicht mehr so gemütlich.

Wir brauchen für den weiteren Abstieg zeitweise die Regenjacke, denn es hat zum Tröpfeln begonnen. Dennoch beschließen wir, über das Pflacher Älpele abzusteigen. Vielleicht ist unser Hüttennachbar Klaus da…

Über Vils hängen die Gewitterwolken und auch so mancher Donnergroll tönt herüber. Es wird Zeit, dass wir zurück zur Hütte kommen.

Beim Pflacher Älpele ist leider niemand anwesend, scheinbar wollte auch Klaus bei diesem Wetter nicht rauf in die Höhe. Wieder bewundere ich den schönen Platz, den diese ehemalige Alm hat.

Schnellen Schrittes erledigen wir die Strecke zur Hütte, der letzte Teil des Rückweges führt uns über die Forststraße. Ein toller Ausflug, der sich trotz instabilem Wetter gelohnt hat.
Bei der Hütte wird wieder gegrillt, das haben wir uns heute wieder verdient!

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:52 h
Gesamtlänge: 11,57 km
Höhenmeter: 1.056 m

210603 Bitterlehütte und Umgebung

Bei einem verlängerten Wochenende bietet sich für uns immer ein Aufenthalt bei der Hütte an. Da der Rest der Familie anderweitig verplant ist, machen sich heute Letu und ich auf, dort ein paar Tage zu verbringen.

Rund um die Hütte gibt es immer was zu tun, das hier zu beschreiben wäre allerdings öde. Doch auch Wanderungen stehen auf dem Programm…

Am Nachmittag des ersten Tages spazieren wir erst auf der Forststraße, an uralten Fichten vorbei, bis zum Einstieg in den Säulingsteig.

Um die Monotonie des Forstweges aufzubessern, lässt sich Letu so einiges Einfallen. Eine der besten Ideen ist der Sonnenhut!

Obwohl nicht mehr viel gemäht wird am Säuling, sind überall noch schöne Städel, zum Teil gut hergerichtet, zu sehen.

Das Wetter ist, wie der Wetterbericht schon vorhergesagt hat labil, während unseres Aufstiegs können wir dem beeindruckenden Aufbau von Gewitterwolken zusehen.

Am Steig angelangt, wandern wir nun talwärts, denn hier gibt es einen für mich unentdeckten Geocache.

Obwohl das Ausserfern klimatisch gegenüber dem Inntal definitiv kühler ist, ist der Frühling doch auch hier am Kommen…

Erste Enziane kündigen die nahende warme Jahreszeit an…

Als wir das „Buchenwäldele“ erreichen, wird mir klar, wie lange ich diesen Steig nicht mehr gegangen bin. Früher war das mein Standardaufstieg auf den Säuling, die letzten Jahre habe ich den Aufstieg immer bei der Hütte begonnen…

Bald erreichen wir wieder die Forststraße, die uns nun von „unten“ wieder zur Hütte führt.

Letu findet ein paar Kletterfelsen am Wegesrand, doch als dann eine Schuppe ausbricht, ist es vorbei mit der Kraxlerei… zum Glück ist er mit dem Schrecken davon gekommen…

Kurz vor der Hütte sehen wir noch den Säulinggipfel in voller Pracht, der uns auf einen Besuch einlädt…

Es ist noch warm, aber nicht mehr so gewitterträchtig. Während Letu an der Hütte bastelt, richte ich uns das Abendessen am Grill her! Das passt als Abschluss des feinen Tages perfekt.

Ein gemütlicher Kartler schließt dann unseren feinen Tag ab…

210524 Halltal

Heuer haben sich die Geschwister April und Mai einen Scherz erlaubt und haben sich, zwillingsmäßig, getauscht… zumindest was das Wetter betrifft. Während der April relativ stabiles Wetter aufgewiesen hatte, ist der Mai heuer unberechenbar. Blauer Himmelt tauscht in kürzester Zeit mit leichtem Nieselregen, dann wieder warm, teilweise schwül… es ist alles dabei.
Um dennoch ein wenig in der Natur zu sein, wandern Letu und ich in unser geliebtes Halltal. Die Idee kam übrigens vom Junior höchstpersönlich.

Da wir nicht gerade früh aufgebrochen sind, finden wir den Parkplatz Hackl schon gut belegt vor, dennoch können wir einen Parkplatz ergattern. Den ersten Teil bestreiten wir, wie fast immer, auf dem Fluchtsteig, ein wenig erhöht über der eigentlichen Salzstraße.

Wie immer macht diese Passage sehr viel Spaß, der aus lawinentechnischen Überlegungen gebaute Steig ist heute der schönest Eintritt in dieses wild-romantische Tal.

Beim Bettelwurfeck, das wir unter uns sehen, zweigen wir heute nach links ab, ins sogenannte Eibental. Dieser Weg, den ich vor kurzem das erste Mal begangen bin, führt Steil, sehr steil empor.

Es ist genau so, wie ich es mag… die Anstrengung ist hier am Anfang, knackig steigen wir empor… weiter oben flacht der Pfad dann auch ab… erst die Arbeit, dann das Spiel.

Wenn man am Eibental-Steig den Scheitel erreicht hat, quert der Weg in Grasflanken parallel zur Salzstraße. Die Aussicht ins hintere Halltal ist von diesem Pfad spektakulär.

Ohne Höhenänderung verläuft der Weg erst auf einem schmalen Steig, der sich dann kurz vor St. Magdalena zur breiten Forststraße weitet. Und dann strahlt schon das weiße Gebäude des ehemaligen Klosters zu uns her.

Heute marschieren wir gleich weiter, ein kurzes Stück wandern wir noch auf der Forststraße, bis wir über ebendiese die Einmündung in die Salzstraße erreichen. Hier drehen wir um, um nun auf der Asphaltstraße wieder hinab ins Tal zu gehen.

Auch in diesem rauen Tal zieht der Frühling ein, überall sprießen schöne gelbe Blümchen, es könnte sich hierbei um Steinkraut handeln…

Bei der Trinkwasserfassung queren wir wieder auf den Fluchtsteig mit seinen Relikten (Soleleitung) aus den goldenen Zeiten des Salzabbaues.

Knorrige alte Buchen, die hier neben dem Weg wachsen, sind unter Tage schön anzusehen, in der Nacht könnten diese aber auch ein wenig wohligen Grusel auslösen.

Am Rückweg kommen wir wieder an unserem Aufstiegspfad zurück, ein Wegweiser zeigt hier das Eibental an.

Der Fluchtsteig macht immer in beiden Richtungen Spaß, der Rückblick zur Bettelwurfreise lässt erahnen, dass bei Gewitter hier die Stimmung nicht so entspannt ist.

Kurz vor dem Parkplatz entdeckt Letu ein paar verblühte Löwenzahn, oder auch Pusteblumen, die er freudestrahlend in alle Windrichtungen bläst. Da wird nächstes Jahr der Löwenzahn wohl wieder gut wachsen…

Das Kneippbecken am Hackl ist wieder eröffnet. Ich bezweifle allerdings, ob viele Lebewesen abgesehen von den schockgefrorenen Regenwürmern dieses Angebot heuer schon genutzt haben. Letu und ich wagen ein „Tänzchen“, nach einer Runde sind die Beine gefühllos, die zweite Runde ist dann schon fast eine Zumutung. Dafür ist die Wärme im Anschluss an das Kneippen sehr angenehm.

Ein schöne Einstimmungswanderung, der hoffentlich noch viele Tage im Halltal folgen werden.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:43 h
Gesamtlänge: ca. 8km (GPS Aussetzer)
Höhenmeter: 576 m

210522 Ausflug Silberbergwerk und Hubertusweg

Das Wochenende steht vor der Tür, die strengen Corona-Maßnahmen purzeln stückweise, endlich können auch Gastronomie und touristische Angebote, vorbehaltlich dem „G*G*G (Geimpft*Genesen*Getestet) besucht werden.
Die Kinder sind motiviert, das Wetter ist gut, daher rauschen wir nach Schwaz. Das Silberbergwerk steht heute auf dem Programm…

Bei Ankunft stellen wir fest, dass fast keine Leute da sind. Das sind schon mal gute Voraussetzungen. Ob wir reserviert haben: „Nein“, „Welches *G* können wir vorweisen?“, „Getestet“, Ja, dann viel Spaß.
Nach kurzer Wartezeit fahren fahren wir in den Berg ein… immer wieder ein tolles Erlebnis.

Normalerweise bekommt man Mäntel gegen die Feuchte, aber das ist wegen Corona aktuell nicht möglich, daher müssen wir mit unsere recht sommerliche Kleidung auskommen. Die Führung ist uns wohl bekannt, dennoch staunen wir immer wieder über die beeindruckende Mine, besonders über die Schwazer Wasserkunst.

Scheinbar wurde die Lockdown-Zeit ein wenig genutzt, um das Bergwerk ein wenig aufzupeppen. Das fällt auf jeden Fall positiv auf.

Beeindruckend sind die Trockenmauern, die hier im Bergwerk überall aufgeschichtet wurden. Durch die spezielle Bauweise werden die Mauern durch den Bergdruck immer fester…

In den schmalen Gängen muss man teils gebückt laufen, früher waren die Menschen halt doch ein wenig kleiner.

Über die bekannte Treppe „Rummel-Di-Pumpel, Weg-war-der-Kumpel“ erreichen wir auch wieder das Ende der Tour und die Eisenbahn hinaus ins Freie… ein tolles Erlebnis, immer wieder.

Im Anschluss besuchen die Kinder einen Spielplatz, während ich einen Geocache suche. Zufällig ist die Aussicht von eben diesem Versteck genau auf den Eiblschrofen mit dem bekannten Felssturz von 1999 ausgerichtet.

Um dem Bewegungsdrang noch nachzugeben, spazieren wir von Pill auf dem Hubertussteig unterhalb des Kellerjochs in Richtung Osten. Ein gemütlicher Steig, mit nur moderate Steigungen und sehr schönen Abschnitten, wie diesem Bächlein vorweist.

Den Kindern macht es Spaß, mir auch. Und „zufällig“ finde ich noch 2 Geocaches auf dem Weg 😁.

Wir gehen nicht den gesamten Weg ab, weil wir wieder retour zum Auto müssen.

Die Natur ist hier eindeutig im Frühjahrsmodus, überall wächst und gedeiht es. Die Vögel pfeifen von den Bäumen und überall wuselt es.

Der Rückweg zieht sich dann doch ein wenig, aber wir verzagen nicht…

… im Gegenteil, es macht einfach nur Spaß, im Freien zu sein.

Kurz bevor wir Pill wieder erreichen, machen wir noch eine Verschnaufpause und genießen das Panorama, das sich uns bietet… im Vordergrund der Inn, im Hintergrund das Karwendel.

Immer wieder muss ich mir vor Augen führen, wie froh wir sein müssen, eine so schöne Natur und ein wunderbares Landl zu haben. Es ist einfach nur herrlich hier!