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211010 Innsbrucker Stadtrunde

Zur Abwechslung soll es mal ein wenig Kultur sein, daher haben wir, dem Vorschlag Letu´s folgend, einen Rundgang in unserer schönen Landeshauptstadt geplant. Mit dem Bus erreichen wir binnen kürzester Zeit Innsbruck.

Unser erstes Ziel ist das Riesenrundgemälde, das nun seit ein paar Jahren eine neue Heimat auf dem Berg Isel erhalten hat. Und siehe da, eigentlich der perfekte Platz. Wir bewundern erst das schön restaurierte Gemälde…

Um dann später den Ausblick aus der gleichen Perspektive, aber eben heute, aus dem Kaiserjägermuseum zu vergleichen. Und der Unterschied ist wirklich enorm. War Wilten damals noch ein eigenständiger Siedlungsbereich, geht das Stift nun in der umgebenden Bauwut fast unter!

Die Schlacht selber stimmt uns nachdenklich, lange Zeit schauen wir den verschiedenen Facetten des Ablaufs an, und die Kinder haben einige Fragen, der ich einige beantworten kann.

Im Kaiserschützenmuseum dreht sich der Handlungsstrang auch fast ausschließlich um den Krieg und die Waffenarten, die dort verwendet werden. Wichtig für die Allgemeinbildung, aber traurig stimmend, zu was Menschen fähig sind.

Vom Rundgemälde wandern wir am Stift vorbei in Richtung Altstadt, auch der Triumpfpforte kommen wir vorbei.

Das nächste Museum auf unserer Liste ist das „Museum Goldenes Dachl“, das mit einer kleinen, aber feinen Ausstellung aufwarten kann. Hier ist Kaiser Maximilian omnipräsent, dem Kaiser, dem Tirol wahrlich viel zu verdanken hat.

Während ich die verschiedenen Stationen bestaune, finden die Kinder anderweitig Beschäftigung, ein Gemälde von einer Hofdame wird koloriert, das Kunstwerk im Anschluss auch mitgenommen.

Größtes Erstaunen lösen bei mir die Reliefplatten des Kaisergrabes, das original in der Hofkirche (Schwarzmanderkirche) steht, aus. Der Detaillierungsgrad ist nahezu unglaublich… wirklich eine Kunst, die ich in dieser Form noch nicht gesehen habe.

Ein Bild des alten Wappenturms, der ursprünglich neben der Hofburg gestanden hat, hält mich auch länger fest. Was für ein prächtiger Turm muss das damals gewesen sein.

Zu guter Letzt besuchen wir noch den Stadtturm, denn die Aussicht von hier oben ist immer wieder beeindruckend. Obwohl der Turm nicht arg hoch ist, die Wendeltreppe zum Emporsteigen ist schon das erste Highlight.

Schließlich erreichen wir den Ausgang auf den umschließenden Balkon.

Die Aussicht ist heute wunderschön, das Wetter hat sich am Nachmittag wunderbar entwickelt und so sehen wir dunstfrei ins Unter- und Oberland.

Letu hat eine neue Bestzeit auf den Turm geschafft, in 37 Sekunden ist er vom Eingang bis herauf gelaufen.

Zwischendurch haben wir eine Kleinigkeit gegessen, ein Eis rundet den Spaziergang ab.

Auf der Heimfahrt versinken die Kinder ins Display des Handy´s, doch leider macht das fast jeder im Bus gleich… und auch ich verwende das Multitool zum Fotografieren.

Ein schöner Tag in der Stadt, sportlich vielleicht nicht die große Herausforderung, aber dafür haben wir wieder viele Dinge über die Landeshauptstadt, und auch das Land gelernt.

210918 Firmenlauf 2021

Es ist das erste Mal, dass ich mich überreden habe lassen, bei einem öffentlichen Wettbewerb mitzutun. Der Firmenlauf, der jedes Jahr (außer Corona-bedingt in 2020) durchgeführt wird, mit regem Zulauf verschiedener Tiroler Firmen, ist eines der Highlights der Laufevents im Sommer bzw. Herbst in Innsbruck.

Ich bin als Ersatz in ein Team aufgenommen worden, mit Tamara und Björn habe ich eine tolle Gruppe erwischt. Wir treffen uns am Nachmittag beim Startareal und bereiten uns vor. Unsere Firma ist gut präsentiert

Der Start ist für 17:00 Uhr geplant, eine Verzögerung, deren Ursache wir erst später erfahren, zwingt uns in der Masse fast 30min. Nichts tuend zu verharren.

Dann endlich fällt der Startschuss. Später erfahren wir, dass eine Türkische Hochzeitsgesellschaft im Startbereich für die Verzögerung gesorgt hat…

Die Strecke führt erst am Rennweg um das Löwenhaus, dann wieder Retour am Inn, über den engen Innsteig, der aber Gott sei Dank ohne gröberen Stau überwunden werden kann.
Weiter zur Universitätsbrücke, dann wieder zurück über das Herzog-Sigmund-Ufer laufen wir in Richtung Altstadt. Über die Herrengasse…

… und rund um den Hofgarten absolvieren wir die letzten Meter, um Schlussendlich im Ziel anzukommen…

Tamara hat ein gutes Tempo vorgelegt, auf den letzten paar Metern hängt sie mich aber dann doch ab. Zufrieden erreiche ich das Ziel, die Zielpace von 5:00min/km habe ich unterschritten. Damit bin ich zufrieden.

Ein toller Event, den wir im Anschluss noch mit einem Bier und einem kleinen Rascher abrunden.

Tourendaten
Gesamtlänge: 5,76 km
Gesamtzeit: 27:54 h
Höhenmeter: 35 m
Pace: 4:51 min/km

200524 Radltour Innsbrucker Umgebung

Schon lange wünschen sich die Kinder eine längere Radltour, also haben wir uns heute im selben Gespann wie gestern auf den Weg gemacht. Von Aldrans fahren wir als erstes über Schleichwege nach Hall in Tirol, um dort auf den Inntalradweg zu kommen…

Durch Ampass…

Unser erster Ort, den wir durchqueren ist schnell erreicht. Unsere Nachbargemeinde Ampass, mit den schönen, großen Erdbeerfeldern östlich der Ortschaft.

… und die Ampasser Erdbeerfelder…

In Hall, genauer gesagt beim Gasthof Badl erreichen wir den Inntalradweg, der nun für eine längere Zeit unser Fahrband darstellen soll. Von den vormittaglichen Wolken sind nur noch ein paar wenige Fetzen übergeblieben, und die Temperaturen sind schon wärmer geworden…

Die Bauern haben ganze Arbeit geleistet…

Ab und zu bleiben wir kurz stehen, trinken einen Schluck und jedes brave Kind bekommt eine Süßigkeit…

Kurze Stärkung am Wegesrand…

Immer wieder kommen wir an bekannten Stellen, sei es vom Geocachen oder auch vom Bergsteigen vorbei… und können auch eine Geschichte darüber erzählen…

Wolkenspiel über dem Bettelwurfmassiv, rechts der Hundskopf

Nach cirka 20 km Fahrt bleiben wir an einer Bank stehen, es ist Zeit, unsere Brotzeit auszupacken. Wieder ist genug für jeden da, auch an Nachtisch haben wir gedacht…

Schon bald fahren wir weiter, nun erreichen wir Kolsass. Hier haben wir unseren „Point of Return“ festgelegt, daher fahren wir erst durch den Ort und dann auf einer Brücke zum nordseitigen Innufer.

Hier setzen wir unsere Fahrt fort, nun aber geht es retour Richtung Innsbruck, denn dort werden wir von Lucy später mit dem Auto abgeholt. Zuerst müssen wir jedoch den einen oder anderen Hügel bewältigen, das ist nicht immer ganz einfach!

Pause nach einem Anstieg in Baumkirchen…

Trotzdem macht es uns allen Spaß, wenn gleich die Müdigkeit bei immer mehreren durchschlägt…

Letu und ich…

Kurz vor Mieders machen wir nochmals eine kurze Pause bei einem eigentlich schönen Platz, leider haben die Besucher hier viel Müll zurückgelassen, beim sogenannten Gerassi-Biotop.

In Hall machen wir einen letzen Halt, hier gibt es nun endlich das lange ersehne Eis. Und das lassen wir uns auf dem Oberen Stadtplatz so richtig schmecken…

Dann geht es weiter nach Innsbruck, hier haben wir nochmals viel Glück, wir können ein paar Surfer im Inn beobachten, die hier ein sogenanntes „Flippy“ aufgebaut haben… zumindest hat das Teil in meiner Jugend so geheißen.

Eine wunderschöne, wenn auch lange und anstrengende Tour nimmt in Innsbruck sein Ende. Es hat uns alles viel Spaß gemacht, aber es war auch anstrengend. Das nächste Mal machen wir evtl. nicht mehr ganz so viele Kilometer…

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:20 h
Gesamtlänge: 46,58 km
Höhenmeter: 303 m

171011 Rundflug übers Oberland und Ausserfern

Nach gefühlten 2 Jahren schaffen wir es endlich, mein wundervolles Geburtstagsgeschenk einzulösen. Ein Rundflug mit einem kleinen Flieger. Obwohl das keine Bergtour ist, ist es doch spannend, da man von „oben“ neue Ziele ausmachen kann.

Die Kinder fliegen mit mir mit, wissen aber beim losfahren von zu Hause noch nichts von ihrem Glück. Am Flughafen angekommen, ist Sara natürlich sofort im Bilde… „wir fliegen mit einem Sportflieger, juhu!“.

Die Aufregung ist groß, doch dann dauert es doch noch eine Weile, bis wir endlich die Freigabe bekommen, denn beim Security-Check gibt’s mehr zu tun als gedacht.

Dann endlich ist es soweit, wir steigen in das Flugzeug, Christian, unser Pilot stellt sicher, daß die Kinder korrekt „verstaut“ sind. Noch ein kurzer Check mit dem Tower, dann können wir abheben.

Das Wetter ist super, Turbulenzen sind so gut wie ausgeschlossen. Zuerst fliegen wir an der Martinswand entlang, und dann über Seefeld ins Gaistal. Linkerhand erhebt sich der mächtige Bergstock der Hohen Munde. Ein Wahnsinnsausblick…

Über Ehrwald erreichen wir Zwischentoren und den Heiterwanger See, schon bald kommen die Tannheimer Berge und die Ruine Ehrenberg ins Blickfeld.

Über dem Talkessen Reutte machen wir eine Schleife, fliegen genau über den Hüttenbichl und dann weiter ins Lechtal. Die „heiße“ Kurfe macht vor allem den Kindern viel Spaß.

Wir gewinnen bald an Höhe, Christian lässt mich auch mal ans Steuer.

Über die Knittelkarspitze in den Lechtaler Alpen fliegen wir nach Nasserreith und dann gleich weiter ins Ötztal.

Nun befinden wir uns auf ca. 4000m, die Berggipfel unter uns sind dennoch zum Greifen nahe.

Bald erreichen wir die Ötztaler Gletscher und drehen in einer Schleife wieder zurück Richtung Inntal. Die Fernsicht ist super, wir sehen sogar die Dolomiten in Südtirol.

Bei Sautens erreichen wir wieder das Inntal, nun geht es rasch über die die Inntaldörfer weiter ins westliche Mittelgebirge.

Ein kleines Flugmanöver für die Kinder macht nochmals gute Laune auf den „billigen Plätzen“. Da wir relativ hoch sind, muss unser Pilot nun einen steilen Sinkflug einleiten. Das schlägt den Kindern auf die Ohren.

Eine Schleife über Aldrans bringt uns dann auf Kurz zum Flughafen. Eine Musterlandung bringt uns wieder auf den geliebten Boden.

Danke an alle, die diesen Flug möglich gemacht haben, es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Route:
Flugroute

Um den Innsbrucker Flughafen (16.08.2015)

Heute ist das Wetter nicht besonders gut, aber wir beschließen trotzdem, die Räder auszuführen. Unsere Standardtour nach Hall lassen wir heute mal aus. Heute fahren wir von Völs um den Flughafen, und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Der Parkplatz in Völs ist uns schon bekannt, den verwenden wir auch immer, wenn wir auf den Flohmarkt in der CITA gehen. Dank dem neuen Dachträger ist das montieren und demontieren der Räder einfach und schnell. Also runter mit den Böcken, raufgesessen und rein in die Eisen. Zuerst fahren wir Richtung Oberland, dort bei der Brücke überqueren wir den Inn auf die Nordseite. Von dort fahren wir Richtung Osten, vorbei am ÖAMTC-Hubschrauberstützpunkt, einen kurzen Abstecher zum Flugplatz können wir uns doch nicht verkneifen. Dort wird gerade eine Maschine gewartet, der Lärm ist beeindruckend.
Dann radeln wir das kurze Stück zurück auf den Radweg, und weiter geht es in Richtung Stadtmitte. Normalerweise würden wir über die Karwendelbrücke fahren, aber die ist zur Zeit gesperrt, daher müssen wir beim McDonalds über die Brücke.

Jetzt geht es wieder zurück, ein wenig mehr als die Hälfte ist geschafft. Leider fängt es leicht an zu tröpfeln, aber wir waren schlau und haben die Regensachen eingepackt. Die freuen uns jetzt umso mehr, da wir warm bleiben. Und irgendwie ist radeln im Regen schon lustig…
Nun merken die Kids aber auch schon die Distanz, die Beine werden ein bisschen müde. Aber tapfer fahren sie weiter und bald sind wir wieder beim Auto, kleine Kratzer inbegriffen…

Den Kids hat´s Spaß gemacht, mir natürlich auch. Letu ist mit seinem Kinderrad trotz der höllischen „Bergübersetzung“ doch gut mitgekommen. Hier fahren wir auf jeden Fall wieder einmal entlang…

Tourendaten:
Gesamtlänge: 12,33km
Gesamtdauer: 1:10h