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210411 Straßberghaus (1.191m)

Der Blasius (Föhn) kündet von nahendem Ungemach, am Wochenbeginn soll das Wetter umschlagen. Die Füße jucken und wollen nochmals ins Freie geführt werden. Da fällt mir der vor nicht allzu langer Zeit neu eröffnete Zimmerbergklamm-Steig ein. Ein holpriger Name für eine tolle Wanderung.

Wir starten hinter dem Thöni-Werk in Telfs, schon nach ein paar Metern ist keine Spur der großen Fabrik zu sehen…

Wildromantisch fließt der kleine Zimmerbergklammbach durch das Ende der Schlucht gen Telfs.

Wir marschieren ein gutes Stück am Bach entlang, anfangs ist der Steig sehr einfach im Wald gelegen, je weiter wir kommen, desto ansprechender wird das Gelände. Ein wenig pfiffig darf es ruhig sein…

Die Schlucht schaut nun endlich ein wenig wie eine Schlucht aus…

… der Hinweis, dass hier mit Steinschlag zu rechnen ist, kommt mir dennoch ein wenig deplatziert vor. Auch hier scheint die neue Mentalität „Lieber etwas zu vorsichtig sein…“ Einzug gehalten

Der Blick zurück Richtung Inntal zeigt ein paar der schönen Skiberge, Hocheder und Rietzer Grießkogel stechen prominent hervor.

Endlich erreichen wir den neuen Teil des Steiges, die Holzstiege, die über die Felswand führt. Der Stieg wurde vor ein paar Jahren erst wieder reaktiviert, nachdem die alte Steiganlage zu gefährlich worden war.

Der Ausblick von der Stiege ist spektakulär, sehr gut sieht man auf die schon zurückgelegte Wegstrecke.

Teilweise ist der alte Steig noch erkennbar, doch in ein paar Jahren wird die Natur alle Spuren des alten Zimmberbergklammsteigs ausgelöscht haben.

Letu hat heute seine GoPro mit dabei und damit lassen sich manch lustige Bilder erzeugen.

Nach dieser Engstelle weitet sich das Tal wieder ein wenig, unser Weg führt am oberen Elektrizitätswerk vorbei in Richtung Straßberghaus.

Der Steig ist sehr schön angelegt, dennoch erkennt man die latente Gefahr von Steinschlägen, Muren und Wegverlegungen. Der Untergrund scheint nicht überall stabil zu sein. Vielleicht habe ich dem Eingangs gesehenen Schild doch unrecht getan.

Wir verlassen die Schlucht und wandern über offene Waldstücke weiter. War am Anfang des Steigs noch Frühling angesagt, ist der Winter in der Höhe noch sehr präsent.

Am Straßberghaus (1.191m) treffen wir eine eBike-Gruppe, die gerade angeregt über die Kapazität der Akkus im Zusammenspiel mit der weiteren Routenplanung diskutieren…

Unser Akku ist noch voll, Müdigkeit ein Fremdwort. Aber eine Jause schmeckt immer, daher suchen wir uns eine gemütliche Bank am Wegesrand und lassen es uns gut gehen.

Das aktuelle Wetter ist sehr wechselhaft, im einen Moment ist einem im T-Shirt fast zu warm, im nächsten Moment braucht man eine Jacke. Hinzu kommt ein permanenter Wind, der zusätzlich kühlt.

Das Inntal liegt uns zu Füßen, auch den Patscherkofel und unser schönes Dorf können wir in der Ferne sehen.

Beim Abstieg sammeln wir noch Geocaches ein, Letu nützt jede Gelegenheit, auf Baumstämmen zu balancieren.

Mir scheint, dass der Wind hier zu größeren Forstschäden geführt hat. Nun wir aufgeräumt. Zwar sind die Schneisen nicht immer schön anzusehen, aber mit den modernen Maschinen geht die Arbeit dafür um ein Vielfaches schneller von der Hand als früher.

Ein kleiner Wermutstropfen der ansonsten reizenden Frühlingstour ist der kurze Gegenanstieg am Schluss, den wir bewältigen müssen. Das war so nicht geplant, wir schaffen es allerdings zügig und erreichen alsbald das Auto.
Die Zimmerbergklamm-Rundtour hat uns sehr gefallen und wird sicherlich mal wiederholt.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:57 h
Gesamtlänge: 12,70 km
Höhenmeter: 681 m

200920 Leite-Klettersteig

Heute, bei tollem Wetter, steht uns ein besonderes Abenteuer bevor. Wir haben beschlossen, den Leite-Klettersteig in Nasserreith zu absolvieren. Wer sind wir? Heute sind Papa, Sara, Letu und meine Wenigkeit am Wege. Für Sara ist es sogar der erste Klettersteig. Es ist wohl eine Herausforderung, immerhin sind ein paar Stellen, glatte Platten, mit der Klettersteigschwierigkeit C/D bewertet. Da meine Junioren aber gute Kletterer sind, sollte das kein Problem darstellen.

Schon am Einsteig heißt es mal fest zugreifen, aber die Zwei machen ihre Sache sehr gut und schon bald ist diese Stelle gemeistert. Die Kletterei ist immer an schrägen Platten, diese zeichnen sich jedoch an manchen Stellen als recht griffarm dar. Und noch dazu ist der Klettersteig gut begangen und teilweise schon speckig.

Auf jeden Fall macht es uns schon nach kurzer Zeit viel Spaß, die leichten und natürlich auch die schweren Stellen zu meistern. Ich gehe voraus, die Kinder hinterher und Papa macht das Schlußlicht. Immer wieder geben Papa und ich gute Tipps, sozusagen von den alten an die jungen Hasen…

Die Aussicht über den Kessel von Nasserreith wird immer besser, die Aussicht ist grandios und auch das Wetter spielt heute toll mit. Noch ein Faktor macht die Begehung heute spaßig… es ist nicht so viel los.

Weiter und weiter zieht das Stahlseil in die Wand hinauf, bald haben wir den höchsten Punkt erreicht. Ab hier geht es immer über Mehrseillängentouren, in denen sich schon ein paar Kletterer tummeln, in Quergängen weiter.

Ein kleines Highlight wartet am Ende der Tour noch auf uns, eine kurze Seilbrücke, die es aber in sich hat. Ein wackeliges Stahlseil zum balancieren, das aber alle wieder souverän meistern. Letu meint zwar kurz darauf, daß Seilbrücken ihm den Spaß am Klettersteiggehen verderben könnten, aber das ist bald wieder vergessen…

Überglücklich erreichen wir alle Vier wieder „festen Boden“, im hinteren Kar ist der Ausstieg. Ab hier geht es nun über einen kleinschottrigen Pfad wieder hinunter ins Tal. Der Abstieg ist auch nicht Ohne, hier muss man auf jeden Schritt achten.

Vom höchsten Punkt des Kars können wir nochmals den Tourenverlauf einsehen, die Kinder sind stolz auf ihre Leistung und ich bin es natürlich auch.

Nun heißt es gerade noch fest aufpassen, daß uns auf den letzten Metern nichts passiert. Das wäre nämlich hier nicht fatal, aber sehr unangenehm.

Zufrieden erreichen wir den Talboden, noch einmal schauen wir uns die Tour auf der Schautafel an. Hierher kommen wir sicher wieder einmal. Der Steig ist sehr angenehm zu gehen und der Zustieg ist sehr Kinderfreundlich…

Nasserreith ist seit ein paar Jahren ein richtiges Kletterparadies geworden, dem Entsprechend tummeln sich viele Kletterer in den Wänden herum… wir beobachten ein paar Kraxler, die hier tolle Wege begehen.

Am Parkplatz angekommen gibts eine Wurstsemmel, für Letu ist aber der Wasserspielplatz viel wichtiger. Hier kann er sich voll entfalten.

Am Heimweg nach Aldrans fahren wir über den Holzleitensattel. Und es ist schon wieder voll, in Richtung Deutschland ist Stau… hoffentlich kommt Papa gut nach Hause, denn das ist genau seine Richtung (später erfahre ich, daß es zwar gestockt hat, aber eigentlich alles gut gegangen ist).

Tourendaten
Gesamtlänge: 3,82 km
Gesamtdauer: 2:30 h
Höhenmeter: 372 m
Schwierigkeit: C/D

200816 Hohe Munde (2.662m) Überschreitung

Jedes Mal, wenn ich nach Hause fahre, komme ich an „Ihr“ vorbei… die Hohe Munde hat es mir schon lange angetan, da will ich schon lange hinauf. Heute endlich ist es soweit, mit Michi und ihrem Vater Konrad wagen wir die Überschreitung vom Strassberghaus zur Rauthhütte.

Schon am Anfang kämpfen wir mit kleineren Problemen, die wir aber souverän lösen können. Der von uns gewählte Weg führt uns ins Gelände, irgendwann stellen wir fest, dass wir nicht mehr zum Normalweg „811“ wechseln können. Daher beschließen wir, unser Glück zu probieren und weiter in Richtung Latschengürtel zu gehen.

Wir steigen das Tal, das zum Scharnjoch (ca. 1.640m) führt, hinauf, gegen Ende mit einer ganz netten Steigung. Wir erreichen das Scharnjoch, wo wir kurz pausieren und uns beraten. Zurück wollen wir alle drei nicht, daher schauen wir uns den weiteren Weg an.

Konrad ruft einen Kollegen an, der uns einen Weg ansagt. Ich schaue mir mit dem Fernglas den weiteren Weg an und kann einen scheinbaren Durchschlupf durch die Latschen erkennen. Das müsste der alte Mundesteig sein, der aber nicht mehr in den Karten eingezeichnet ist.

Wir beschließen, unser Glück zu versuchen. Erst folgen wir einem Grasband, das unterhalb einer Felswand verläuft, dann erreichen wir den Einstieg zum Latschengürtel. Und siehe da, es scheint sogar vor nicht allzu langer Zeit ausgeschnitten worden sein. Steil und immer steiler, und zusätzlich richtig nass führt uns der Weg geschwind hinauf zur Niederen Munde (2.059m).

Der weitere Weg ist nun wieder gut markiert, wir schauen nochmals zurück uns sind froh, diesen Durchschlupf gefunden zu haben. Wir waren auf dem alten Mundesteig, hier gehen sicher die wenigsten Gipfelaspiranten rauf…

Wir steigen von der Niederen Munde über einen gewaltigen Rücken hinauf Richtung Hohe Munde. Erst sind noch ein paar Latschen vorhanden, dann mehr und mehr Geröll.

Zwischen drinnen finden wir auf einer Wiese zig Edelweiß, die es sich hier bequem gemacht haben. Schön anzuschauen, vermute ich, dass nicht jeder Wanderer diese Blumen zu Gesicht bekommt… zu unscheinbar sind sie, erst als Michi uns drauf hinweißt, sehen wir wie viele Alpenwahrzeichen hier stehen.

Der Weg wird ein wenig steiler und teilweise sind schon Seilversicherungen vorhanden. Der Weg ist wunderschön angelegt und macht Spaß.

Immer wieder müssen kleine Stufen überwunden werden, doch nirgends ist der Weg schwierig… der Teil zwischen Niederer Munde und Hoher Munde Westgipfel wird auch Untere, Mittlere und Obere Fürleg genannt.

… bald erreichen wir das „Rauhe Tal“. Hier wurde vor ein paar Jahren die Steiganlage, kein richtiger Klettersteig, aber doch versichert, erneuert. Leider sind schon nach kurzer Zeit Stahlträger korrodiert und die Verankerungen ausgerissen. Daher ist das Belasten der Seile mit Vorsicht zu genießen…

… der Weg ist dennoch gut zu gehen, die Sicherungen braucht man nur an ganz wenigen Stellen und dort schauen die Anker stabil aus. Trotzdem bleibt ein mulmiges Gefühl, wenn man diese Sicherungen belastet.

Nun liegt unser Ziel, die Hohe Munde, direkt vor unseren Augen und fast greifbar nahe vor uns…

Die letzten Meter auf den Gipfel sind wieder Gehgelände. Vor uns liegt eine richtige Mondlandschaft, die ihren eigenen Charm hat.

Bevor ich schließlich auf dem Gipfel stehe, muss ich mich noch um einen Geocache kümmern, der hier ganz in der Nähe versteckt ist. Ich finde das edle Teil: Eine Munitionskiste, sowas hatte ich noch nicht.

Am Gipfel der Hohen Munde (2.662m) wird dann erst mal Pause gemacht. Die Aussicht ist grandios, obwohl schon ein paar Wolken den nächsten Wetterwechsel ankündigen. Trotzdem sieht man schön über das Mieminger Plateau, Tschirgant, und weit ins Oberland.

Leider habe ich heute kein Brot mit, Konrad spendiert mir ein Vinschgerle mit Brot und Wurst… an dieser Stelle nochmals Danke für die „Rettung“!

Nach einer feinen Pause machen wir uns auf zum Ostgipfel. Dazu muss man ein wenig absteigen und dann nochmals auf das zweite Gipfelplateau aufsteigen.

Unterwegs wundern wir uns immer wieder, warum auf dem Gipfelplateau so viel Schotter liegt. Eine Vermutung unsererseits liegt in der ehemaligen Vergletscherung…

Aber egal, woher die unwirkliche Landschaft entstammt, es ist hier wunderschön, auf eine karge Art und Weise.

Am Ostgipfel der Munde (2.592m) ist viel mehr los, der Weg von der Rauthhütte zum Gipfel ist auch ein wenig einfacher als der von uns Gewählte.

Hier verweilen wir nur kurz, uns zieht es jetzt eindeutig zur Hütte, denn schon langsam regt sich bei uns Dreien der Hunger und Durst…

Der Abstieg über die Ostflanke der Munde ist richtig steil. Dafür ist der Ausblick Richtung Innsbruck und Unterland wunderschön. Immer wieder fliegen Wolkenfetzen vor uns vorbei, das Wetter verschlechtert sich.

Gemütlich steigen wir ab, an manchen Stellen muss man aufpassen, die Steine sind glatt und abgeschliffen, hier sind schon viele Bergschuhe rauf- und runtergelaufen, dementsprechend rutschig sind diese Passagen.

Wir erreichen den Latschengürtel, der Weg wird nun flacher. Am Schluss wandern wir noch durch lichten Wald, die Hütte ist jetzt in greifbarer Nähe.

Bei der Rauthhütte machen wir ausgiebige Pause, wir bestellen uns Essen und Getränke und lassen es uns gut gehen. Die Pause und Jause tut richtig gut.

Als wir von der Hütte aufbrechen, sehen wir schon dunkle Wolken am Himmel. Trotzdem gibt es immer noch Leute, die auf den Berg rauf laufen…

Für uns ist die Tour aber fast zu Ende, die letzten Meter bis zum Parkplatz in Buchen haben wir bald erledigt. Hier verabschieden wir uns, Michi und Konrad fahren ins Oberland, ich muss zurück nach Innsbruck.

Auf dem Weg ins Inntal schaue ich nochmals rauf auf den beeindruckenden Koloss. Kaum zu glauben, dass wir da heute darüber gelaufen sind.
Eine wunderschöne Tour, die ich sicher nochmals machen werde. Die Wanderschaft, also unsere Runde heute, war auch vom Feinsten, auch hier kann ich mir eine Wiederholung sehr gut vorstellen!

Tourendaten
Gesamtdauer: 7:54 h
Gesamtlänge: 15,66 km
Höhenmeter: 1.707 m

190228 Klettersteig Geierwand

Die Saison startet schön langsam wieder, ein paar talnahe Klettersteige sind schon begehbar. Wir, das sind Tamara, Michi, Alfons und ich haben den Geierwand-Klettersteig in Haiming auserkoren. Nach der Arbeit, die Sonne wärmt nun schon wieder gut, machen wir uns auf. um 16:30 Uhr sind wir am Einstiegswandl…

Die erste Stufe ist schnell gemeistert, dann kommt nochmals ein wenig Gehgelände. Anschließend kommt der eigentliche Klettersteig, stetig geht es nun rauf, hoch über das Oberinntal.

Der Steig ist schön, aber nie richtig schwierig. Also genau das richtige, um die neue Klettersteig- und Bergsaison zu beginnen. Einziger Wermutstropfen der Tour: Der dauernde Lärm der direkt unterhalb liegenden Autobahn.

Die Schlüsselstelle ist eine kleine Seilbrücke mit anschließender senkrechter Wand, aber wie schon Eingangs gesagt, nichts wirklich Forderndes…

Am Schluss müssen wir noch über eine Bügelleiter steigen und erreichen das Gamsband, die Ausstiegsstelle. Es fängt schon an zu dämmern, es ist halt doch noch früh im Jahr.

Das Gamsband macht immer wieder Spaß, ganz einfach (Schwierigkeit A), aber irgendwie gefällt mir diese Stelle hier besonders…

Der Abstieg ist in den letzten Jahren stark verbessert worden, es sind mehr Seile eingehängt worden und auch so manche Stelle wurde verbessert. Wenn ich da an das Anfangsjahr denke, da war der Abstieg schwieriger gewesen als der AUfsteig…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:40 H
Gesamtlänge: 4,78 km
Höhenmeter: 411 hm

180713 Karkopf (2.469m) über „Das Geheimnis der Gallier (III+/IV)“

Schon länger wollte ich mal eine sehr einfache alpine Kletterei unternehmen, da bin ich über „Das Geheimnis der Gallier“ gestolpert. Schnell war diese Unternehmung auf meiner „ToDo-Liste“ gelandet, aber irgendwie hat es nie geklappt.

Am heuigen Freitag hatte ich dann endlich die Gelegenheit, dieses Unternehmen anzugehen. Tamara hatte sich, obwohl sie schon länger nicht mehr geklettert war, bereiterklärt, hier mit zu gehen.

Wir fahren mit dem Auto bis zum Parkplatz vor dem Strassberghaus. Von dort wandern wir bei sehr sommerlichen Temperaturen erst zum Strassberghaus und dann weiter zur Neuen Alplhütte.

Hier steilt der Weg ein wenig auf, und es geht Richtung Wetterkreuz. Durch die Latschen, ich schwitze wie schon lange nicht mehr, erreichen wir bald das schöne Kreuz.

Wir gehen noch ein paar Meter auf dem Weg zum Karkopf, dann erreichen wir ein großes Schotterfeld. Hier steigen wir ab, zum Einstieg.

Wir sehen schon unser Ziel, doch zuerst müssen wir noch ein Schneefeld queren. Zum Glück ist die Oberfläche durch die Temperaturen weich, daher ist der Übergang auch mit den Zustiegsschuhen gut machbar.

Dann stehen wir endlich vor dem Einstieg, vor uns stehen zwei Gemsen und schauen uns interessiert zu. Zuerst wird eine kleine Pause gemacht, dann ziehen wir das Kletterzeug an.

Jetzt gehts los, die letzten Einweisungen für Tamara, zwecks Standplatz sind erledigt und den Partnercheck haben wir auch gemacht.

Die erste Seillänge, je noch Topo ist ein feiner IIer, dann komme ich auch schon zum Standplatz. Die Kletterei ist einfach, aber macht Spaß.

Die Tour ist gut abgesichert, es fehlen allerdings immer wieder Laschen bei den Bohrhacken. Mich stört das nicht, das Gelände ist nicht schwer und daher machen die längeren Hackenstände auch nicht wirklich Stress.

Insgesamt klettern wir acht Seillängen, die schwierigste ist zwischen III+ und IV, ich tue mich bei diesen Bewertungen sehr schwer, daher kann ich nur wiedergeben, was das Topo sagt.

Die „Glatte Wand“ ist für mich die schönste, wenn auch schwerste Seillänge. Aber eben, wie gesagt, richtig schwer ist es hier nirgends.

Die Gemsen, die wir am Anfang gesehen haben, sind weg, erst später am Gipfel werden wir die zwei neugirigen Wesen wieder treffen.

Ich bin recht froh, denn würden die Tiere über uns in der Wand rumhüpfen, wäre Steinschlag vorprogrammiert.

Die letzte Seillänge nach der „Glatten Wand“ ist einfach, trotzdem sichere ich den ersten Teil, aber dieses Unterfangen lassen wir bald schon wieder bleiben.

Dann erreichen wir den Normalweg auf den Karkopf. Das Seil wird hinter einem Stein versteckt, das möchte ich nicht bis zum Gipfel raufschleppen.

Obwohl der Weg als „Roter Wanderweg“ ausgeschildert ist, finde wir beiden nicht, daß diese Klassifizierung richtig ist. Für uns zwar kein Problem, der Weg ist gut, sind doch immer wieder versicherte Stellen auf dem Weg zum Gipfel, die eher für einen schwarzen Weg sprechen.

Nach einer Stunde vom Ausstieg der Kletterei erreichen wir den Gipfel des Karkopfs (2.469m). Wir setzen uns hin, die schwarzen Wolken, die wir vorher im Aufstieg beobachtet hatten, haben sich verzogen. Es ist Windstill und dem entsprechend auch fein. Die Aussicht ist zwar nicht berauschend, aber besser als bei unserem letzten Unternehmen.

Kurz vor dem Gipfel haben wir einen einsamen Rucksack gefunden, im Gipfelbuch finden wir einen Eintrag, daß zwei Personen heute auf dem Gipfel übernachten wollen. Wir sehen die zwei Deutschen allerdings nicht, ein wenig dubios ist die Situation schon. Aber da diese zu Zweit sind, machen wir uns, nachdem wir in die Rinnen um den Gipfel geschaut haben, keine Sorgen mehr. Vielleicht sind sie noch ein wenig weitergeklettert.

Der Abstieg gestaltet sich dann auch angenehm, das Seil hinter dem Stein wird von uns aber nicht gleich gefunden. Alle Steine schauen gleich aus. Doch dann ist auch dieses Problem gelöst und wir machen uns auf ins Tal.

Wir nehmen nicht den gleichen Abstieg, sondern gehen übers „Gratl“ und Hintereggen Richtung Tal. Der Abstieg ist teilweise spannend, aber gut zu gehen. Nachdem uns vor einiger Zeit schon das Wasser ausgegangen ist, sind wir dementsprechen froh, als wir zu einer kleinen Quelle kommen. Dass das Wasser ein wenig nach Eisen schmeckt, ist uns egal.

Bei einer Abzweigung nehmen wir den linken Weg, schlußendlich sind wir uns aber später nicht sicher, ob das wirklich die kurze Variante war. Der Weg ist wunderschön, über „Sieben Städel“ und das „Geiernest“ erreichen wir um 21:30 wieder das Strassberghaus.

Hier gönnen wir uns ein Isogetränk, die Küche ist leider geschlossen. Wir lassen den schönen Tag revue passieren, neben uns spiel ein junger Mann Ziehharmonika. Das war eine tolle Tour, da sind wir uns einig. So etwas würden wir gerne wieder mal machen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 10:00 h
Gesamtlänge: 17,91 km
Höhenmeter: 1.576 m

180518 Der Weg der Briefträgerin

Freitag Nachmittag ist immer eine gute Zeit zum Geocachen. Also fahre ich mit Alfons nach der Arbeit nach Mieming, doch dort trennen sich unsere Wege auch bald wieder. Geocachen ist nichts für den Jungspund, da ist zu wenig Geschwindigkeit drinnen. 😜

Ein Bierchen wird mir von der gute gelaunten Maria kredenzt, dann verabschiede ich mich.

Also mache ich mich alleine von Affenhausen aus auf den Weg. Zuerst am Golfplatz vorbei, dann warten schon die ersten kühnen Dosen in luftiger Höhe.

Mit meiner Stipprute ist das aber gar kein Problem, eine Dose nach der anderen wird geangelt. So kommen auch wieder ein paar Smileys auf meine Cacherkarte.

Nebenbei ist natürlich die Wanderung an und für sich auch sehr nett. Nicht besonders anspruchsvoll, da es immer auf Forstwegen dahin geht, aber die Landschaft ist sehr schön.

So mancher Cache ist an richtig schönen Plätzen versteckt. Davon finde ich heute gleich mehrere.

Am Schluss, schon ein wenig müde von den Schotterwegen, werde ich noch mit einem feinen Steiglein durch den Wald belohnt.

Und dann erreiche ich auch schon Telfs. Hurtig mache ich mich auf zum Bahnhof, denn mein Zug fährt schon bald.

Gerade noch rechtzeitig erreiche ich das Dampfross, das nenne ich mal Timing.

Und die Zugfahrt genieße ich immer wieder…

Tourendaten
Gesamtlänge: 14,1 km
Gesamtdauer: 4:00 h
Höhenmeter: 290 m

180422 Von Mötz zur Burg Klamm

In der TT [Tiroler Tageszeitung] stehen von Zeit zu Zeit sehr interessante Wanderungen ausgeschrieben. Eine dieser Rundgänge, nämlich jene in Mötz, hat es uns angetan. Da wir schon immer mal die „Burg Klamm“ anschauen wollten, machten wir uns auf, diese Tour am Sonntag zu machen.
Schon in der Früh zeichnet sich ein wunderschöner Wandertag aus, zuerst heißt es aber, den Sonntag zu ehren, daher gehen wir noch kurz in die Kirche in Aldrans.

Nach dem Mittagessen fahren wir, die gesamte Familie nach Mötz zum Sportplatz. Dort treffen wir noch Papa, der uns schon sehnlichst erwartet. Die Rucksäcke sind schnell geschultert, dann machen wir uns auf, zuerst durch das Dorf.

Mötz ist eines der Dörfer, an denen ich schon gefühlte 1000x vorbeigefahren bin, aber noch nie im Ort selber war. Heute stelle ich fest, dass das ein Fehler war. Ein kleiner, aber feiner Ort, der uns allen gut gefällt.

Nach kurzem Gang erreichen wir den Wald, zum Glück, denn auf dem Asphalt ist es für diese Jahreszeit schon richtig heiß. Hier geht die eigentliche Wanderung los.

Zuerst noch auf einem schönen Forstweg, immer entlang dem Klammbach, erreichen wir auch schon bald die erste, wenn auch baufällige Brücke über das Wasser.

Dann steigt der Weg immer leicht aufwärts in Richtung „Burg Klamm“. Schöne Konglomeratwände können wir an den Seiten des Baches bewundern, zum Teil bis zu 30m hoch. Das ist für unseren Geologen vom Dienst, Papa, natürlich sehr interessant.

Das Steiglein ist wunderschön zu gehen, und bald erreichen wir das erste Highlight, den Wasserfall direkt unter der Burg.

Gerade jetzt, da viel Wasser aus den Bergen kommt, rauscht das Wasser hier mit voller Wucht durch den kleinen Durchlass und bildet ein wunderschönes Spektakel.

Und direkt über den Wasserfall liegt „Burg Klamm“. Welch ein Platz für eine Burg. Ausgesetzt liegt die, heute im Privatbesitz befindliche Wehranlage auf einem Felsen, uneinnehmbar sieht es von hier aus. Einzig eine Brücke als Zugang hat wohl als Schutz immer gut funktioniert.

Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg stehen wir am Eingang zur Burg. Nachdem wir uns kurz rückversichert haben, können wir zumindest bis zur Brücke der Burg spazieren, um einen Eindruck von dem Gebäude zu bekommen. Hier pausieren wir kurz, bewundern die schöne Gegend und lassen die Seele baumeln.

Dann machen wir uns auf, der Weg ist noch weit, und der eine oder andere Schuh drückt schon. Trotzdem sind wir alle motiviert, ein Stücklein Schokolade hilft allemal.

Weiter geht es am Fischteich vorbei, dann in der Nähe des sogenannten „Sturlbachs“ weiter in Richtung „Weiler Wald“. Auch dies ein kleines Örtchen, das man normalerweise nie betritt.

Der letzte Teil der Wanderung ist dann wieder im Wald, es geht meist eben, oder abwärts wieder hinunter nach Mötz. An der schönen Aussicht genießen wir nochmals die einzigartige Aussicht auf das wunderschöne Tirolerland und trinken einen kräftigen Schluck Wasser. Die Temperaturen sind schon richtig sommerlich.

Auf den letzten Metern entwickelt sich Sara fast schon Dauermarschierer und macht mit Papa richtig Tempo. Dafür dürfen Sie dann in Mötz wieder auf uns warten…

Leider finden wir in Mötz keinen Gastgarten zum Sitzen, das werden wir ein andermal nachholen. Wir verabschieden uns am Parkplatz von Papa, dann fahren wir nach Hause.

Den Tag beschließen wir mit einem Besuch im Schwimmbad und anschließendem Essen in der „Pizzaria Villagio“ in Aldrans.

Tourendaten
Gesamtlänge: 12,75 km
Gesamtdauer: 3:30 h
Höhenmeter: 370 m

171011 Rundflug übers Oberland und Ausserfern

Nach gefühlten 2 Jahren schaffen wir es endlich, mein wundervolles Geburtstagsgeschenk einzulösen. Ein Rundflug mit einem kleinen Flieger. Obwohl das keine Bergtour ist, ist es doch spannend, da man von „oben“ neue Ziele ausmachen kann.

Die Kinder fliegen mit mir mit, wissen aber beim losfahren von zu Hause noch nichts von ihrem Glück. Am Flughafen angekommen, ist Sara natürlich sofort im Bilde… „wir fliegen mit einem Sportflieger, juhu!“.

Die Aufregung ist groß, doch dann dauert es doch noch eine Weile, bis wir endlich die Freigabe bekommen, denn beim Security-Check gibt’s mehr zu tun als gedacht.

Dann endlich ist es soweit, wir steigen in das Flugzeug, Christian, unser Pilot stellt sicher, daß die Kinder korrekt „verstaut“ sind. Noch ein kurzer Check mit dem Tower, dann können wir abheben.

Das Wetter ist super, Turbulenzen sind so gut wie ausgeschlossen. Zuerst fliegen wir an der Martinswand entlang, und dann über Seefeld ins Gaistal. Linkerhand erhebt sich der mächtige Bergstock der Hohen Munde. Ein Wahnsinnsausblick…

Über Ehrwald erreichen wir Zwischentoren und den Heiterwanger See, schon bald kommen die Tannheimer Berge und die Ruine Ehrenberg ins Blickfeld.

Über dem Talkessen Reutte machen wir eine Schleife, fliegen genau über den Hüttenbichl und dann weiter ins Lechtal. Die „heiße“ Kurfe macht vor allem den Kindern viel Spaß.

Wir gewinnen bald an Höhe, Christian lässt mich auch mal ans Steuer.

Über die Knittelkarspitze in den Lechtaler Alpen fliegen wir nach Nasserreith und dann gleich weiter ins Ötztal.

Nun befinden wir uns auf ca. 4000m, die Berggipfel unter uns sind dennoch zum Greifen nahe.

Bald erreichen wir die Ötztaler Gletscher und drehen in einer Schleife wieder zurück Richtung Inntal. Die Fernsicht ist super, wir sehen sogar die Dolomiten in Südtirol.

Bei Sautens erreichen wir wieder das Inntal, nun geht es rasch über die die Inntaldörfer weiter ins westliche Mittelgebirge.

Ein kleines Flugmanöver für die Kinder macht nochmals gute Laune auf den „billigen Plätzen“. Da wir relativ hoch sind, muss unser Pilot nun einen steilen Sinkflug einleiten. Das schlägt den Kindern auf die Ohren.

Eine Schleife über Aldrans bringt uns dann auf Kurz zum Flughafen. Eine Musterlandung bringt uns wieder auf den geliebten Boden.

Danke an alle, die diesen Flug möglich gemacht haben, es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Route:
Flugroute

161217 Drei-Seen-Runde

Endlich mal komme ich dazu, mit meinem Kollegen André eine Runde zu machen. Schon öfter haben wir was überlegt, heute solle es soweit sein. Wir haben beschlossen, in Seefeld die „Drei-Seen-Runde“ zu machen, über den Wildmoos-, Lotter- und Möserersee.

Ich bin schon früh auf und gönne mir ein Frühstück in der Bäckerei.

Um 8 Uhr treffen wir uns am Bahnhof, noch rasch holen wir eine Wegzehrung beim MPreis, dann setzen wir uns in den Zug hinauf nach Seefeld. Vom Bahnhof aus gehen wir über den Christkindlmarkt in Richtung „Camping Alpin“.

Dort nehmen wir den Weg zur „Triendlsäge“. Auf dem Weg sammle ich fleißig Geocaches ein, dieser Weg ist gespickt mit den „Holz-Stein-Wasser“-Dosen. Rasch kann ich einige Dosen finden.

Ein Stück müssen wir neben der Straße gehen, dann zweigen wir wieder ab in den Wald, ein Stück geht es aufwärts, durch das Fludertal Richtung Wildmoosalm.

Dort beim kleinen Teich, der mittlerweile fast ausgetrocknet ist, machen wir Mittagspause in der Sonne. Richtig fein… und die Brotzeit schmeckt wunderbar!

Die Temperaturen sind jedoch trotz Sonnenschein kühl, daher machen wir uns bald wieder auf, die zweite Cacherunde „Lovewalk“ zu machen. Wir kommen am nun ausgetrockneten Wildmoossee vorbei.

Dieser See, und auch der Lottensee sind aperiodische Seen, die nur zu bestimmte Zeiten, gebunden an den Füllgrad der unterhalb liegenden Karsthöhlen „erscheinen“. Ein nicht vorherseebares Naturwunder, das nur alle paar Jahre beobachtet werden kann.

Da dieser Teil der Wanderung im Schatten liegt, machen wir uns bald auf zum nächsten See, dem Lottensee. Dazwischen bewundern wir die Golfanlage Seefeld-Wildmoos und das gigantische, aber alles andere als schöne „Hotel Interalpin“, im Hintergrund die „Munde“

Nun sind wir wieder ein wenig in der Sonne und es ist gleich ein wenig gemütlicher. Der dritte See im Bunde ist der Möserersee, ein Produkt eines sogenannten Toteislochs. Das ist ein von einem Gletscher abgebrochenes Stück Eis, das von Moränengeroll überdeckt wurde. Dieses Eis ist dann sehr langsam abgeschmolzen und in dem entstandenen Loch ist dann der Möserersee entstanden.

Wieder durch den Wald erreichen wir in leichtem Auf- und Ab dann Seefeld. Ein ernüchterner Anblick sind die beschneiten Pisten inmitten vom Grün, da heuer der Naturschnee noch auf sich warten läßt. Trotzdem sind genug Wintersportler am Weg, auch eine Langlaufloipe aus Kunstschnee breitet sich vor uns aus. Die Piefkesage läßt grüßen…

Da unser Zug erst in einer Dreiviertelstunde fährt, kehren wir noch am Christkindlmarkt ein und gönnen uns einen heißen Honigmet. Wunderbar. So läßt sich die Wanderung sehr gut abschließen.

Tourendaten
Gesamtdistanz: 20,07 km
Gesamtdauer: 6:00 h
Höhenmeter: 651 m

161029 Tschirgant (2.370m)

Heute konnte ich endlich wieder einen Must-Have Berg auf meiner Liste abhacken. Nach einem spontanen Ausmachen mir einer Arbeitskollegin mache ich mich in aller Frühe mit dem Zug auf nach Imst, wo wir uns treffen.

Die Müdigkeit ist mir noch ins Gesicht geschrieben…

Michaela und Simon holen mich am Bahnhof ab, dann fahren wir zum Parkplatz bei der Karrösteralm (1.468m).

Dort starten wir los, über den Steig hinauf zur Spitze des Tschirgant. Dieser Berg hat mich schon länger fasziniert, heute soll eine Überschreitung gelingen.

Der Weg geht zuerst durch Wald, die Steigung ist angenehm, das Wetter entgegen der Vorhersage doch nicht so prickeln.

Trotzdem geht der Aufstieg gut voran, bald erreichen wir die Waldgrenze. Je weiter wir raufkommen, desto besser wir die Aussicht.

Bald erreichen wir den Grat, für gute Unterhaltung ist gesorgt. Wir beschließen, das Haiminger Kreuz noch mitzumachen, das zwar nicht direkt am Weg liegt, aber trotzdem einen Umweg wert ist.

Hier pausieren wir kurz und schauen uns die Umgebung an.

Dann gehts hinauf zum unserem Tagesziel. Der Steig ist sehr schön ausgebaut.

Bald stehen wir am Gipfel.

Marend, so wirds im Oberland genannt, ist angesagt. Einen Geocache kann ich auch noch bergen, die Sonne lacht nun vom Firmament. Zwei Damen, die kurz nach uns kommen, erklären uns, das sei ihre „Schuld“ 😜

Wir genießen die wunderschöne Aussicht, speziell auf Schonwies, dann brechen wir wieder auf. Wir gehen am Grat entlang zur Bergwachtshütte, der Steig zieht steil runter.

Wir inspizieren noch zwei Bergwerksstollen, beim Zweiten gehe ich nicht besonders weit rein, denn dazu habe ich nicht die passende Kleidung.

Das Wetter (Bergmannssprache für Wind) zieht beeindruckend aus dem Loch, da muss ich nochmals her, das muss ich mit Papa mal anschauen.

Der Steig hört bald auf und wie erreichen eine Forststrasse, die uns zur Alm zurückführt. Leider liegt diese im Schatten, so lädt uns Michi spontan zu sich ein.

Im Garten genießen wir ein Bier und nochmals eine gute Marend, dann wird es Zeit für mich, Abschied zu nehmen. Michi und Simon bringen mich zum Bahnhof, den Railjet erreiche ich gerade noch. Auf schnellen Schienen geht es wieder heimwärts.

Danke für die tolle Tour an meine zwei „Bergführer“. Es war wunderschön…

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:15 h
Gesamtdistanz: 9,39 km
Höhenmeter: 997 m