Archiv der Kategorie: Laufen

210918 Firmenlauf 2021

Es ist das erste Mal, dass ich mich überreden habe lassen, bei einem öffentlichen Wettbewerb mitzutun. Der Firmenlauf, der jedes Jahr (außer Corona-bedingt in 2020) durchgeführt wird, mit regem Zulauf verschiedener Tiroler Firmen, ist eines der Highlights der Laufevents im Sommer bzw. Herbst in Innsbruck.

Ich bin als Ersatz in ein Team aufgenommen worden, mit Tamara und Björn habe ich eine tolle Gruppe erwischt. Wir treffen uns am Nachmittag beim Startareal und bereiten uns vor. Unsere Firma ist gut präsentiert

Der Start ist für 17:00 Uhr geplant, eine Verzögerung, deren Ursache wir erst später erfahren, zwingt uns in der Masse fast 30min. Nichts tuend zu verharren.

Dann endlich fällt der Startschuss. Später erfahren wir, dass eine Türkische Hochzeitsgesellschaft im Startbereich für die Verzögerung gesorgt hat…

Die Strecke führt erst am Rennweg um das Löwenhaus, dann wieder Retour am Inn, über den engen Innsteig, der aber Gott sei Dank ohne gröberen Stau überwunden werden kann.
Weiter zur Universitätsbrücke, dann wieder zurück über das Herzog-Sigmund-Ufer laufen wir in Richtung Altstadt. Über die Herrengasse…

… und rund um den Hofgarten absolvieren wir die letzten Meter, um Schlussendlich im Ziel anzukommen…

Tamara hat ein gutes Tempo vorgelegt, auf den letzten paar Metern hängt sie mich aber dann doch ab. Zufrieden erreiche ich das Ziel, die Zielpace von 5:00min/km habe ich unterschritten. Damit bin ich zufrieden.

Ein toller Event, den wir im Anschluss noch mit einem Bier und einem kleinen Rascher abrunden.

Tourendaten
Gesamtlänge: 5,76 km
Gesamtzeit: 27:54 h
Höhenmeter: 35 m
Pace: 4:51 min/km

200531 Kitzbühel, Stadtberg von Rattenberg (909m)

Ein Hauptpunkt unseres Familienwochenendes ist ein Besuch von Kitzbühel, des Geburtsorts meiner Oma müttlericherseits. Nach einem feinen Frühstück fahren wir von Zimmermoos los und erreichen nach einer knappen Stunde den großen Parkplatz bei der Hahnenkammbahn. Dort treffen wir unsere Reiseführerin, die uns Kitzbühel zeigen wird.

Die Reiseführerin macht einen guten Job, es ist sehr interessant. Nicht alles ist „Hautevolee“ hier in der Stadt der Reichen und Schönen. Es gibt auch ein ganz normales Kitzbühel abseits des Reichtums, und diesen schauen wir uns genauso an. Schöne Häuser überall, geschichtsträchtige Gassen und Gebäude (wie oben das ehemalige Grand Hotel)

In der Stadt lernen wir ein paar bekannte Plätze kennen, und ein Unikum von Kitzbühel: Hier wurden die Häuser nicht zusammengebaut, damit ein ausbrechendes Feuer nicht auf die Nachbarhäuser übergreifen konnte. Daher ist Kitzbühel auch über die Jahrhunderte von großen Feuern verschont worden.

Der Name Kitzbühel kommt auch nicht von einem Hügel voller Kitze, sondern vom Ritter Chizzo, einem Bayrischen Ritter, der hier auf einem Bühel residierte: „Der Bühel des Chizzo“. Überhaupt ist die Besitzgeschichte der Stadt sehr wechselhaft, einmal gehörte es zu Bayern, einmal zu Tirol.

Am Dorfplatz sehen wir dann nochmals ein paar wunderschöne Häuser. Und man muss schon sagen, daß Kitzbühel eine sehr angenehme Innenstadt hat.

Am Dorfplatz gibt es viel zu sehen und ein Eis ist auch schon in Sicht. Daher ist es gar nicht mehr so einfach, die Kleinen zum weiterwandern zu motivieren. Aber eine Station gibts noch, die schöne Kirche mit dem Friedhof.

Die Häuserfasaden sind in bunten Farben gehalten, das erinnert mich sehr stark an die Innstädte, wie Innsbruck oder Braunau…

Vom Kirchenbühel schauen wir nochmals auf das feine Städchen.

Und auch ein spezielles Grab wird uns gezeigt. Das von Toni Sailer. Meine Oma Frieda war ein sehr großer Fan von dem Top-Schifahrer, der so viel, auch für die Moral der Österreicher, speziell nach dem Krieg, gemacht hat.

Am Schluß begeben wir uns noch in die Unterstadt, jenem Teil, in dem die ärmeren Bürgen von Kitzbühel immer lebten.

In der Nähe vom Stadtplatz sehe ich das Wappentier der Kitzbühler, das sich possierlich in einer schönen Straße erhebt. Nun ist die Führung zu Ende und wir genießen in einem Café eine kleine Erfrischung.

Die Fahrt retour nach Zimmermoos verläuft unspektakulär, als wir angekommen, sind die Meisten für eine kurze Rast. Ich verbinde diese Pause mit einer kleinen Erkundungstour auf den Stadtberg von Rattenberg. Eine kurze, knackig steile Joggingrunde führt mich auf diese Aussichtskanzel.

Tief unter mir liegt das Inntal, schon beeindruckend, wenn man von oben so hinunterschauen kann. Und das nächste Mal, wenn ich auf der Inntalautobahn gen Osten fahre, werde ich einen Blick hier heraufwerfen und mir denken… da warst du auch schon mal oben!

Den Abend lassen wir wieder erst bei einem guten Abendessen, heute frischer Salat aus dem Garten und dann himmlich leichten Kaiserschmarrn. Das Essen war bis jetzt immer ein Traum und allein deshalb ist die Unterkunft immer empfehlenswert. Anschließend sitzen wir noch ein wenig zusammen und reden. Früh gehen wir ins Bett, es war ein langer Tag.

Joggen in Sankt Stefan ob Leoben (04.06.2015)

Nach der ganzen Völlerei muss ich noch eine Runde Joggen gehen, danach steht mir der Sinn. Ich laufe vom Haus aus am Waldrand Richtung Kraubat, dort überquere ich die Mur und finde auch noch gleich einen Geocache. Weiter durch die Wiese finde ich noch einen diese kleinen Schätze, hoch in einem Baum.

Der erste Teil geht über Asphalt und Feldwege, doch der mir entlang muss ich mich mit allerlei anhänglichem Grünzeug herumschlagen. Zu guter letzt kommen noch ein paar Brennnesseln dazu, damit die Beine so richtig Brennen und Jucken. Aber dafür ist die Strecke sehr schön an der Mur entlang.

Bald sehe ich den Kirchturm von Sankt Stefan wieder und vom Laufen erfrischt. Ich setzte mich mit Oma noch in die Laube und bei Gesprächen über Gott und die Welt lassen wie den Tag ausklingen.

Strecke: 8:57km
Dauer: 0:57h