Heute steht ein Besuch in der Stadt Siena an. Von der Unterkunft fahren wir ca. 30 Minuten gen Westen, vorbei an der schönen Landschaft der Toskana.

In Siena finden wir rasch einen guten Parkplatz ein wenig unterhalb der Altstadt. Von hier erreichen wir fußläufig den historischen Stadtkern.

Siena, ehemals Stadtstaat und in direkter Konkurenz mit Florenz, zählt zu einer der schönsten Stadte der Toskana und auch ganz Italiens.

Überall entdecken wir tolle Details, Schilder, die auf die verschiedenen Stadtteile von Siena hinweisen. Diese Bezirke, Contrade genannt, treten beim Palio di Siena, dem berühmten Pferderennen gegeneinander an.

Wir bewegen uns durch die Gassen und Straßen der Stadt und kommen dem Hauptplatz immer näher.

Unterwegs finden wir kleine Geschäfte, die zum Bummeln und Anschauen verleiten, ein paar Postkarten finden wir auch als Erinnerungen!

Dann erreichen wir durch den nördlichen Zugang den beeindruckenden „Piazza del Campo“, den Hauptplatz. Hier findet zweimal im Jahr das weltberühmte „Palio di Siena“ statt, eines der härtesten Pferderennen der Welt.

Immer wieder entdecken wir Brunnen mit Stelen, auf denen der Wolf mit Romulus und Remus dargestellt ist. Der Legende nach mussten die Kinder von Remus aus Rom flüchten und gründeten Castelvecchio, den ältesten Teil Sienas.

Bald erreichen wir auch den Duomo, den Dom von Sienna, der mit seinem schwarz-weißen Baustil sofort ins Auge sticht.

Der Dom ist ein beeindruckendes Bauwerk, wie schon gesagt in Schwarz/Weiß gehalten. Heute haben wir Glück, die Schlange an der Eintrittskasse ist überschaubar.

Wir holen uns ein Kombiticket für den Dom, und einen angehängten Turm, der einen guten Überblick über Siena verspricht.

Zuerst betreten wir das auch innen beeindruckenden Gotteshaus. Überall entdecken wir schöne Details, wie zum Beispiel die wunderbare Kanzel.

In Folge betreten wir das anhängende Museum, das eine große Auswahl an sakraler Kunst vorzuweisen hat.

Nach dem Dom spazieren wir über den Vorplatz zum „Facciatone“. Hierbei handelt es sich um einen unvollendeten Erweiterungsbau, der heutzutage als Aussichtsplattform besichtigt werden kann.

Über steile Wendeltreppen steigen wir stetig höher.

Zuerst erreichen wir das Zwischengeschoss. Hier sehen schon gut auf den Dom.

Wir steigen höher und erreichen die höchste Aussichtsplattform. Von hier haben wir einen tollen Ausblick über die Dächer von Siena.

Wieder herunten, sehen wir nochmals von Außen den „Facciatone“. Hier sieht man gut, dass dies als Erweiterung vom Dom gedacht war.

Über die schönen Gassen des ehemaligen Stadtstaat spazieren wir wieder zurück zum Parkplatz. Unterwegs stärken wir uns noch in einer „Take-Away-Pizzaria“.

Bei der Unterkunft angelangt, beschließen wir noch, im Garten zu spazieren und eine Runde in den Pool zu springen.


Ich nutze die Zeit und gehe noch eine Runde laufen. San Gusme, der Nachbarort hat es mir angetan.

Am späteren Nachmittag startet das Fest im Garten.

Eine importierte Band aus Innsbruck ist für die musikalische Begleitung zuständig, ein leckeres (vegetarisches) Buffet rundet die Sache ab!


Ein gemütlicher und ereignisreicher Tag, mit Besuch in Siena, Joggen in der Umgeben, und ein tolles Fest am Abend neigt sich dem Ende zu! Zufrieden gehen wir spät ins Bett. Morgen ist auch wieder ein Tag!
