Nachdem ich vor kurzem feststellen musste, dass die Skitour auf den Schartenkogel eh gut geht und Biggi überzeugen konnte, machen wir heute gemeinsam auf, nochmals die Tour zu gehen. Mit von der Partie ist Doris, eine Freundin von Biggi.

Von Halsmarter starten wir ein paar Meter auf der Lifttrasse, dann sehen wir einen neuen Weg, der ausgeschildert ist… der „Familienaufstieg Schartenkogel“. Den wollen wir gleich probieren.

Die Spur führt knapp neben der Seilbahntrasse, aber doch im Wald, und nicht ganz so steil den Berg empor.

Dieser Weg gefällt mir besser als die Trasse, die ein wenig den Charm einer reinen Trainingsstrecke verbreitet.

Kurz vor der Bergstation erreichen wir wieder die normale Aufstiegsspur, dann haben wir schon den neuen Betonbau erreicht.

Knapp hinter der Bergstation zweigen wir schon wieder ins Gelände, nun gehen wir den Sommerweg entlang in Richtung Schartenkogel.

Hier macht die Tour nun richtig Spaß. Das Wetter ist wieder mal ein Hammer, und die Aussicht wie immer wunderschön. Vertraut, aber definitiv nicht langweilig!

Durch das kleine Tal im Aufstieg sehen wir schon bald das Gipfelkreuz des Schartenkogels (2.311m)


Am Himmel keine einzige Wolke. Ich bin ein großer Fan von tollen, sonnigen Skitouren, aber insgeheim wünsche ich mir ein paar richtige Schneetage, damit die Landschaft wieder vom Schnee bedeckt wird.


Überraschenderweise haben wir fast keinen Steinkontakt. Dieser wäre im Aufstieg zwar kein Problem, abfahren würde ich hier aber nur sehr ungern.

Dennoch sehe ich ein paar Leute am Glungezer aufsteigen. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass das gut geht! Evtl. muss ich mich bald selber davon überzeugen.

Die Temperaturen sind heute sehr angenehm, und es geht fast kein Wind. Schon bei der letzten Tour hatte ich hier Glück mit dem Blasius.

Dann stehen wir fast vor dem Gipfel, nur noch ein paar Meter über harten Schnee, Steine und ein wenig Gras.


Am Gipfel geht dann doch ein wenig mehr Wind, wahrscheinlich waren wir einfach durch im Windschatten, den der Schartenkogel uns gewährte.

Immer wieder wirbelt Schnee auf, es ist nicht unangenehm, aber für eine längere Rast am Gipfel dann halt doch nicht so fein!


Wir fahren über die Piste zur Tulfeinalm, dort kehren wir ein und lassen uns verwöhnen. Auf dieser Alm isst man einfach gut…

Die Abfahrt von der Tulfeinalm zur Mittelstation geht dann schnell vonstatten, wir beschließen, noch ein paar Fahrten anzuhängen, weil es gerade so gut geht.
Dann fahren wir ab und mit dem Bus zurück nach Hause! Ein feiner, entspannter Tag bei bestem Wetter. Wunderbar!
Tourendaten
Gesamtdauer: 2:43 h
Gesamtlänge: 7,48 km
Höhenmeter: △ 778 m / ▽ 780 m
Lawinenwarnstufe: unter Waldgrenze LWS 1 / über Waldgrenze LWS 2 (Triebschnee)



