Mein Skitourenleben spielt sich aktuell (hauptsächlich dank der Schneelage) zwischen Patscherkofel und Glungezer / Schartenkogel ab. Heute in der Nacht hat es wieder mal ein wenig geschneit, daher freuen wir, Biggi, Ingrid und ich uns schon fest auf den Schartenkogel.

Im Tal ist es noch stark nebelig, wir hoffen auf besseres Wetter in der Höhe…

… und siehe da, je weiter wir die Lifttrasse aufsteigen, desto besser wird die Sicht und auch die Laune.

Es hat nicht üppig, aber immerhin so viel geschneit, dass ein wenig Winterfeeling aufkommt. Sogar auf den Bäumen liegt ein wenig Weiß.

Über die alte Seilbahntrasse erreichen wir die Bergstation, hier zweigen wir in die Kalte Kuchl ab.

Der Weg schaut gut aus, daher zweigen wir nochmals ab, wir nehmen den Sommerweg auf den Schartenkogel.

Die Tiefblicke ins Tal sind heute sehr stimmungsvoll, das „schlechte“ Wetter hat seinen eigenen Reiz. Es ist windstill und gar nicht kalt, daher gesamtheitlich gesehen sehr angenehm zum aufsteigen.

Teilweise schaffe ich es sogar, eine eigene Spur zu legen, das passiert am Schartenkogel recht selten. Es macht Spaß, allerdings bin ich dann doch dankbar für eine gute Streckenführung durch das Steinlabyrinth.

Da wir im Gelände doch sehr weit rechts geblieben sind, stoßen wir im oberen Teil wieder auf den Skiweg, der uns nun über die Piste auf den Gipfel bringt.

Die letzten Meter zum Gipfel gehe ich zu Fuß, da hier Steinkontakt fast nicht ausgeschlossen werden kann. Ein kurzes Bild am Gipfelkreuz und die Kontrolle der Aufstiegsroute folgen…

… zum Glück sind wir auf der rechten Seite aufgestiegen, der Schnee am Gipfel und im Aufstiegsgelände ist verblasen und teilweise nicht vorhanden. So haben wir die richtige Wahl getroffen.

Am Gipfel sind nur zwei weitere Personen, Donnerstag Nachmittag ist ein ruhiger Tag hier am Gipfel.

Wir fahren über die Kalte Kuchl zur Tulfeinalm ab, hier gönnen wir uns Kaffee und Kuchen, Ingrid genießt die sehr gute Linsensuppe!

Nach einer feinen Pause in der fast leeren Hütte richten wir uns für die Abfahrt, wir wollen den Bus im Tal noch schaffen.

Das erste Stück ist ein wenig anstrengend, da wir über den geraden Ziehweg wieder zur Skipiste zurückfahren müssen, der Neuschnee erschwert dieses Unterfangen ein wenig.

Doch schließlich erreichen wir die Piste, dann die Gondel und zu guter Letzt auch noch unseren Bus.

Auch wenn sich die Tourenmöglichkeiten und besuchten Gebiete heuer zumindest für mich recht eingeschränkt sind, macht es jedes Mal wieder Spaß, auf den Skier zu stehen.
Tourendaten
Gesamtdauer: 2:25 h
Gesamtlänge: 7,62 km
Höhenmeter: △ 773 m / ▽ 753 m
Lawinenstufe: 3 (über 2000m, Altschnee)


