Der Winter 2025/26 war relativ durchwachsen, heute gönnen wir uns eine der ersten „richtigen“ Skitouren im Gelände. Der Rietzer Grieskogel steht auf dem Programm, Doris, Biggi und ich haben uns entschlossen, diese Tour gemeinsam zu machen.
Geparkt wird beim Gallerie-Parkplatz, hier schaut die Schneesituation nicht so üppig aus.

Der ersten Teil müssen wir dementsprechend zu Fuß zurücklegen, aber es geht nicht sehr weit, dann stoßen wir auf eine geschlossene Schneedecke und feinen Tourenschnee.

Es ist verblüffend, wie schnell sich eine Landschaft verändern kann. Kaum sind wir um die „Kurve“ gegangen, stehen wir schon in einer tollen Winterlandschaft. So macht Touren gehen Spaß…

Den ersten Teil der Tour teilen wir uns mit anderen Zielen, neben dem Grieskogel ist hier auch der Mitterzeigerkopf ein beliebtes Tourenziel.

Der ersten Teil führt über breite Almwiesen, dann kommt eine engere Stelle, die wir knapp über dem Bach begehen. Schließlich öffnet sich das Gelände wieder und breite Skihänge liegen vor uns.

Schönstes Gelände liegt nun vor uns, wir werden von zwei schnellen Gruppen überholt.

Das Wetter ist wechselhaft, mal scheint die Sonne, dann ziehen wieder Wolkenbänke vor die Sonne und kleine Nebelfetzen reduzieren die Sicht.

Der Weg zum Mitterzeiger führt geradeaus weiter, wir zweigen nun nach rechts ab, über eine Stufe erreichen wir das nächste Plateau und sehen vor uns schon unser Tagesziel.

Der Untergrund ist hart, aber gut zu gehen. Die meisten Leute sind mittlerweile verschwunden, weil sie auf dem Weg zum kürzeren Mitterzeiger sind.

Vor uns sehen wir den weiteren Verlauf zum Gipfel, eine kurze Steilstufe muss überwunden werden, dann zieht ein scheinbar längeres Band hoch zum Skidepot.

Im Hintergrund sehen wir den dominierenden Hochalter, Hinter diesem Gipfel liegt das Skigebiet „Kühtai“.

Wir passieren schöne Schneefelder, doch an einer Stelle hat sich der Bach durch die Schneedecke gefressen. hier sieht man erst, wie wenig Schnee eigentlich liegt.

Über die Steilstufe, mit ein paar Spitzkehren, erreichen wir das „Band“, im Hintergrund sehen wir schon das Skidepot. Ein paar Leute sind schon am Gipfel, manche fahren schon wieder ab. Der Schnee in der Abfahrt klingt noch hart…

Weiter und weiter streben wir hoch, das Ziel ist nicht mehr weit. Kurz vor dem Gipfel geschieht mir noch ein Missgeschick, ich rutsche aus und kratze mir den Ellbogen auf.

Dann erreichen wir endlich das Skidepot. Erst überlegen wir, ob wir noch weitergehen wollen, entscheiden uns aber schließlich dagegen, weil das Wetter permanent zuzieht. Zwischendurch graupelt es sogar.

So genießen wir unsere Jause und waren schon sehnlich auf die Abfahrt.

Der Gipfelhang ist recht steil, doch dann sind die ersten Schwünge doch einfacher als gedacht.

Während der Gipfelhang noch richtig hart war, sind die weiteren Hänge nun schon ein wenig aufgefirnt und dementsprechend toll zu fahren. Je weiter wir nach unten kommen, desto weicher wird der Schnee…

Wir fahren den fast gleichen Weg hinunter ins Tal, den wir rauf gegangen sind. Zumindest wissen wir so, dass wir ziemlich direkt beim Auto heraus kommen…

Ganz am Ende des Tals wir der Schnee fast schon zu weich, aber noch gut zu fahren. Dann müssen wir die Ski wiederum ein paar Meter zum Parkplatz tragen.

Wir fahren Talauswärts, in St. Sigmund im Sellrain finden wir ein geöffnetes Cafe, in das wir ein kehren und uns noch eine Kleinigkeit gönnen.
Ein tolle Ausflug in die Berge, sicher eines der Highlights dieses Jahr. Natürlich auch wegen der tollen Begleitung. Danke dafür!
Tourendaten
Gesamtdauer: 3:29 h
Gesamtlänge: 9,80 km
Höhenmeter: △ 909 m / ▽ 900 m
Lawinenstufe: 2 (über 2000m, Altschnee)


