230906 Salfeins (2.000m) ✨

Schon viele Jahre möchte ich an diesen besonderen Platz. Heute endlich, im Schlepptau von Michi, geht sich die Tour aus… zum Salfeinssee.
Mit dem Bus fahre ich die erste Strecke bis nach Götzens, dort treffe ich auf Michi. Ab hier fahren wir gemeinsam mit dem Auto Richtung Kemater Alm. Auf halbem Wege befindet sich der Parkplatz…

Den ersten Teil des Aufstiegs wählen wir über die Forststraße, bei einer schönen Privathütte, evtl. eine ehemalige Alm, zweigen wir auf den Steig ab.

Vorbei an einem beeindruckend ruinösen Stadl wandern wir weiter aufwärts. Diese Seite des Kammes liegt schon im Schatten, aber das hat im Aufstieg nur Vorteile.

Im Hintergrund sehen wir die Kalkkögel mit der davor liegenden Kemater Alm. Die Adolf-Pichler-Hütte können wir von hier nicht einsehen.

Unterwegs begegnen wir vereinzelt Kühen, die hier auf einer traumhaften Weide grasen.

Der Blick ins Unterinntal ist von dieser Seite wunderschön, und das Wetter trägt heute den Rest dazu bei, fast Kitschbilder erzeugen zu können.

Beim Salfeinssee treten wir vom Schatten in die Sonne, für die Pause ist das perfekt. Der See hat heute ein wenig mehr Wasser, das macht sich auf den Fotos gut!

Das Licht ist einfach nur toll, wir haben uns heute wirklich den perfekten Tag für diese Wanderung ausgesucht.

Die Sonne bereitet sich nun auf die Nachtruhe vor, langsam verschwindet der Feuerball am Horizont.

Nach so langer Zeit haben Michi und ich es endlich wieder mal geschafft, ein Treffen auszumachen. Das sollten wir wieder öfter machen.

Und dann ist der Zeitpunkt gekommen, das berühmte Foto (ich sage nur Insta-Spot) zu schießen. Die Bedingungen passen heute wirklich, Sonne, wolkenloser Himmel, kein Windchen kräuselt den See… wie bestellt, denke ich mir!

Oben auf Salfeins sind nun die Kühe den Pferden gewichen, die hier eine kaiserliche Loge über dem Inntal ihr Eigen nennen.

Die Sonne geht nun hinter dem Rosskogel unter, ich werfe noch einen Blick hinüber zum Weißstein (2.640m), den ich vorletztes Jahr besteigen konnte (hier als kleine Spitze in der Mitte des Kamms zu sehen).

Die Sonne strahlt nun nur noch die Spitzen der Kalkkögel an, da muss ich prompt nochmals ein Foto machen.

Wir genießen den Ausblick, doch ohne Sonne wird es gleich kühl. So machen wir uns an den Abstieg.

Als wir die verfallene Alm erreichen, ist die Sonne gänzlich untergegangen und die Dämmerung setzt ein. Der Zeitpunkt für die Tour hätte nicht besser gewählt sein können.

Bei Michi und David werde ich noch gut verköstigt, ein Hoch auf den Koch! So gestärkt mache ich mich spät Abends mit dem Bus auf den Heimweg.

Tourendaten
Gesamtlänge: 6,08 km
Gesamtdauer: 2:05 h
Höhenmeter: ∆ 549 m / ∇ 548 m

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