240520 MTB Vorbergalm, Voldertal (1.668m)

Da es uns gestern mit dem Radl so gut gefallen hat, beschließen Biggi und ich, heute gleich noch eine Runde zu drehen.
Wir küren das Voldertal zu unserem Ziel, die Anfahrt per Auto ist zwar mühselig, aber schön. Am Parkplatz angekommen stellen wir fest, dass wir heute nicht die Einzigen sind. Rasch sind die Mountainbikes startklar gemacht und wir legen los.

Die Straße zieht ziemlich gerade das Tal hinein, mit gleichbleibender Steigung. Nur wenige Flachpassagen lassen die Wadeln ein wenig abkühlen.

Immer weiter führt uns der Weg ins Gebirge. Beim schönen Wasserschloss kommen uns Radler mit Skiern auf dem Rücken entgegen, die kommen vom hintersten Tal. Scheinbar ist es noch halbwegs gut gegangen.

Überall fließt in den Tuxern das Wasser, es ist sehr grün. Im direkten Vergleich zum Karwendel fällt dieser Unterschied enorm auf.

Wir passieren die Abzweigung zur Voldertalhütte, beim Rückweg werden wir hier eine Einkehr machen. Aber nun wollen wir noch weiter zur Vorbergalm.

Der erste Teile der Tour führt durch alte Wälder, im Sommer ob der Kühle eine Wohltat. Auch heute genießen wir dies, allerdings leidet die Aussicht ein wenig darunter.

Schließlich erreichen wir das sogenannte Dörfl, eine Ansammlung von Häuschen, die wirklich einen leichten Siedlungscharakter ausstrahlt.

Hier verschnaufen wir noch einmal, genießen die Aussicht und erfreuen uns auch an dem schönen Wetter. Es ist aber ein wenig kühler als gestern…

Nun steht der Schlussspurt am Programm, führte der Weg bis jetzt immer kerzengerade ins Tal hinein, macht er kurz vor der Alm eine 180 Grad-Kurfe…

…um dann in einem weiten Bogen auf die Alm zu führen.

Schließlich sind wir am Ziel. Auf der Alm wird schon fleißig die kommende Saison vorbereitet, im Hintergrund sehen wir noch die schneebedeckten Tuxer Gipfel. Wieder einmal werden wir an unsere geplante Tour im Sommer erinnert und die Vorfreude wächst!

Bei der Alm ist kein Ausschank, daher setzen wir uns in der Nähe auf eine Bank, in die Sonne und genießen unsere mitgebrachte Brotzeit. Das tut nun richtig gut, es ist sehr angenehm in der Sonne!

Gegenüber der Alm liegt gut sichtbar der Voldertaler Bergsturz. Im Winter 1820 stürzte hier die Ostflanke des Glungezers mit Getöse ins Tal. Der Bergsturz staute den Bach auf, daher war hier von 1820 bis 1900 ein kleiner See vorhanden. Die Sage vom Glungezerriesen spiegelt diese dramatischen Ereignisse wieder.

Nachdem wir unsere ausgedehnte Pause genossen haben, fahren wir über den gleichen Weg wieder ins Tal, bzw. zum Parkplatz.

Bei der Voldertalhütte (Naturfreunde Tirol) machen wir noch einen Zwischenstopp, gönnen uns Kaffee und Kuchen und sind bas erstaunt, wie viele Leute doch den Weg in dieses urige Tal gefunden haben.

Das Voldertal gefällt mir auch sehr, gerne möchte ich bald wieder eine Tour hier machen! Ich freu mich schon…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00 h
Gesamtlänge: 12,16 km
Höhenmeter: 588 m

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