Ein Tour „hinterm Haus“, so beschreibe ich diese Wanderung immer… dennoch war ich heuer nur ein einziges Mal hier oben, abgesehen von zwei Rodeltouren.
Heute, bei feinem Wetter, starten wir, Biggi und ich, von Rinn aus. Die Almen sollen noch offen sein… das kommt uns zupass.

Herbst ist auch immer Pilzsaison, und wortwörtlich, der Waldboden ist bedeckt von „Schwammerln“. Auch ein paar recht interessante Exemplare sind dabei, wie zum Beispiel der „Orangrote Becherling“

Der Aufstieg bis zur Rinner Alm führt hauptsächlich durch Wald, meist handelt es sich hierbei um Fichtenforst, mit dem für die Gegend typischen Moosböden.

Auf der Rinner Alm ist gar nicht so viel los, wie vermutet. Noch ist die Sonne nicht ganz hinter dem Berg hervor gekrochen, die Veranda liegt noch im Schatten. Wir wollen sowieso weiter auf die Aldranser Alm, daher machen wir nur eine kurze Trinkpause hinter der Hütte.

Im weiteren Verlauf entdecken wir ein totes Eichhörnchen auf dem Boden… es sieht aus, als ob es einfach umgefallen ist, keine Spuren eines äußeren Einflusses. Recht interessant, eines dieser putziger Dinger genauer betrachten zu können.
Die Schwarzfärbung ist übrigens nur eine Farbvariante. Die Schwarzen keine eigene Art zum kastanienbraunen Eichhörnchen

Unser weiterer Weg führt uns in Richtung Aldranser Alm, der Verbindungsweg führt ein Stück über eine Forststraße, hier ist einer meiner Lieblingsausblicke auf das Inntal.

Auf der Aldranser Alm kehren wir ein, die Sonne hat nun endlich den Patscherkofel überwunden, der tiefe Stand zu dieser Jahreszeit macht sich aber schon bemerkbar!

Nach einer feinen Pause in der Herbstsonne verlassen wir diesen schönen Platz und wandern über Waldwege wieder ins Tal

Es ist leicht föhnig, aber hier sind wir windgeschützt. Dennoch profitieren wir von den sehr angenehmen Temperaturen.

Unterwegs finden wir einen mobilen Hochsitz. Ein professionelles Gerät, in dieser Form von mir noch nie gesehen… das muss ich gleich ausprobieren.

Der Weg durch die Moosbeerstauden ist jedes Mal wieder faszinierend, das Licht heute noch dazu sehr schön.

Am Herztalbach entlang befindet sich ein schöner Fleck gleich in der Nähe des Frauenmarterls. Hier ist der Bach aufgestaut und hat schöne Becken gebildet.

Über den alten Aldranser Almenweg erreichen wir die Felder oberhalb der Starkensiedlung. Hier grast eine Herde Schafe, die sich wahrscheinlich von der Alm retour gekommen sind.

Über die Starkensiedlung, die zu Sistrans gehört, erreichen wir das Gewerbegebiet. Rasch erreichen wir das Zentrum von Aldrans und sind wieder zu Hause.

Ein gemütlicher Kaffee rundet die feine Wanderung ab, das Wetter haben wir heute sehr gut genutzt.
Tourendaten
Gesamtdauer: 3:12 h
Gesamtlänge: 9.92 km
Höhenmeter: ∆ 608 m / ∇ 767 m



