241107 Alpensöhnehütte (1.345m)

Es herrscht wunderschönes Herbstwetter, perfekt, um noch ein wenig Wandern zu gehen. Heute soll das Halltal wieder mal einen Besuch unsererseits bekommen. Unser ursprünglicher Plan, den wir dann aber abändern, ist die Hüttenspitze.

Beim Hackl geparkt, gehen wir ein paar Meter zur Brücke des Weißenbachs, den wir eben hier überschreiten. Ein wenig weglos gehen wir am Bachufer entlang, bis wir den Stich zum Maximiliansbrünndl erreichen.

Hier verlassen wir den Bachverlauf und queren durchs Gelände zum Aufstiegspfad zur Hüttenspitze.

Gegenüber von uns liegt der Hochmahdkopf, den wir vor zwei Monaten besucht haben.

Nun haben wir den „richtigen“ Pfad erreicht, der in schönem Zickzack durch den Wald, hinauf in Richtung Halltaler Hütte.

Kurz vor der Hütte finden wir den Abstieg ins Halltal, der durch die Ladhüttenklamm führt und bei der ersten Ladhütte auf die Bergstraße gelangt.

Unser Weg führt weiter empor, die Farben im Herbst sind wunderschön. Zwar nicht so bunt wie im Frühjahr/Frühsommer, aber dafür warm und stimmungsvoll.

Die Luft ist klar, der Blick ins Halltal sensationell. Wir sehen bis zum Issboden, weiter oben soll dann der Ausblick noch besser werden.

Wir passieren die Halltaler Hütte (1.220m), kleine Details am Wegesrand faszinieren mit immer wieder. Hier entdecken wir zwei Pilze, die aus einem abgestorbenen Baumstamm wachsen.

Kurz bevor wir die Alpensöhnehütte erreichen, machen wir Brotzeit auf einer sonnenbeschienenen Lichtung. Die Zeit ist heute gegen uns, wir müssen am Nachmittag noch Erledigungen machen, daher beschließen wir, nach der Pause wieder abzusteigen.

Von der Lichtung erreichen wir ohne Höhenverlust die Alpensöhnehütte. Wunderbar über dem Halltal gelegen, hat diese private Hütte einen grandiosen Ausblick von der Terasse!

Die Aussicht ist immer noch gut, allerdings macht sich der Föhneinfluss langsam bemerkbar, in den höheren Schichten mehren sich die „Cirren“.

Ein paar Meter nach der Hütte ist eine kleine Aussichtskanzel. Hier verschlägt es uns fast die Sprache… einen besseren Ausblick auf das Halltal kann ich mir nicht vorstellen. Kartellerjöchl, Roßkopf, Stempel- und Lafatscherjoch… und auch die Plattentürme. Alles liegt in unserem Sichtfeld.

Ab hier steigen wir über einen wunderschönen Steig wieder ins Tal ab, der Steil, aber nicht schwierig ins Tal führt.

Ganz ohne dürfte der Steig dann doch nicht sein, speziell wenn man hier ein wenig „eingespritzt“ absteigt… so zumindest lässt es ein altes Gedenktaferl vermuten, das wir am Wegesrand sehen.

Das Halltal liegt schon im winterlichen Schatten, ungemütlich schaut es von oben aus und unten ist es nicht viel besser. Wir gehen flotten Schrittes hinaus zum Parkplatz, der dann doch noch in der Sonne liegt.

Diese gemütliche Wanderung hat es wieder mal gezeigt, das Halltal ist immer wieder einen Besuch wert!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:16 h
Gesamtlänge: 7,82 km
Höhenmeter: ∆∇ 648 m

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