Das Wetter ist in Ordnung, der Bewegungsdrang wieder mal groß. Heute geht´s ins Halltal, aber heute mal ein bisschen neu gedacht. Wir starten am Hackl, wie üblich, und wandern zuerst in Richtung Alpensöhnehütte, auch der Weg auf die Hüttenspitze startet gleich.

Es ist bedeckt, aber nicht unfein, gerade die richtige Temperatur zum Wandern. Die Natur hat sich Herbst-mäßig bunt/bräunlich angezogen, die Farben und die vielen Schattierungen sind wunderschön.

Der Blick ins Halltal, von dieser Talseite aus gesehen, ist immer wieder spektakulär, besonders der Blick zum Lafatscherjoch mit den steilen Felswänden begeistert immer wieder…

Das Wetter ist eigen, es ist angenehm warm, aber nicht windig. Dennoch fühlt es sich leicht föhnig an. Schleierwolken verdecken die Sonne und dämpfen das Licht.

Wir erreichen die private Halltaler Hütte, schön auf einem Rücken gelegen.

Direkt nach der Hütte bewältigen wir ein paar steile Kehren und erreichen die Abzweigung zur Alpensöhnehütte.

Mit offenen Augen wandern wir durch die hier ursprüngliche Natur, es gibt einiges zu sehen.

An der Alpensöhnehütte (1.367m), auch Winklerhütte genannt, machen wir eine gemütliche Trinkpause…


… um nachher noch die Aussicht an der Seilbahnstation ins hintere Halltal zu genießen. Eine wunderschöne Gegend…

Wir folgen dem steilen Weg hinunter in die Bettelwurfreisen, hier zweigen wir in den Weg von der Bettelwurfhütte ein.

Ein Blick über die Schulter zeigt uns die Hüttenspitze und die berüchtigte Winklerwand. Diese Reise sind wir vor nicht allzu langer Zeit hinunter gelaufen.

Kurz vor der Straße müssen wir einen Murenstrich überqueren, das Halltal scheint Tag und Nacht in Bewegung zu sein.

Bei der zweiten Ladhütte wechseln wir nun auf den Fluchtsteig, der uns in Richtung St. Magdalena führt.

Schließlich erreichen wir das Alpengasthaus. Dieser Platz ist einer der Lieblingsplätze von Biggi und mir, gemütliche Einkehr und gutes Essen, was will man mehr.



Wir gönnen uns ein gutes Mittagessen und genießen die Gastfreundschaft. Dann brechen wir wieder auf.

Über das Eibental steigen wir dieses Mal ab, normalerweise ist das unser Aufstiegsweg. Es geht relativ steil durch den Wald.

Schließlich erreichen wir wieder den Fluchtsteig, der uns hinaus zum Hackl führt.

Eine echt tolle Tour, mit sehr feiner Begleitung. Da freue ich mich schon auf eine Wiederholung!
Tourendaten
Gesamtdauer: 3:48 h
Gesamtlänge: 10,61 km
Höhenmeter: ∆ 865 m / ∇ 851 m


