Zirl – Solsteinhaus – Magdeburger – Kranebitten (26.09.2015)

Heute steht eine Wanderung mit Papa auf dem Programm. Alfons ist leider kurzfristig ausgefallen, daher gehen wir zu Zweit. Wir haben geplant, auf das Solsteinhaus, und weiter über den Zirler Klettersteig auf die Erlspitze aufzusteigen.

Am Vortag wurde noch der Rucksack gepackt, in der Früh noch ein gutes Frühstück genossen, dann fahren wir mit dem Auto Richtung Hochzirl. Beim Start des Wanderweges stellen wir das Auto ab, noch sind wir die Ersten. Die Luft ist schön kühl, daher bleiben die Jacken vorerst mal an.

Wir steigen zuerst den Weg fast eben bis zu einer Unterführung, dann wird der Weg gleich richtig steil. Es geht hinauf, und wir sind uns einig, nicht viele Autos und auch nicht viele Mountainbiker nutzen diesen eigentlich schönen Forstweg… wegen der Steilheit.

Bald kommen wir auf den Normalweg, dem wir nun bis zu einer Hütte, an der ein paar Autos abgestellt sind.

Ab hier wird der Steig alpiner. Gleich zu Beginn sehen wir einen Haufen Schafe, die hier noch die letzten Tage in der „Sommerfrische“ verbringen.

Weiter geht’s vorbei an der privaten Solnalm…

…und immer wieder Schotterreisen querend hinauf zum Solsteinhaus.

Dort gönnen wir uns ein frühes Bier, wenn auch ohne Alkohol und genießen die Pause in der Hütte. Richtig warm ist es nicht, aber das passt schon. Für das nicht so tolle Wetter sind doch ein paar Leute hier oben, die aber hier auch übernachtet haben.

Nach der Pause, und das Wetter im Blick haltend, haben wir kurzfristig umdisponiert und haben beschlossen, doch nicht durch den dicken Nebel weiter hinaufzusteigen, sondern über den Schützensteig hinüber zur Neuen Magdeburgerhütte zu gehen.

Gesagt getan, der Steig erweist sich als sehr interessant, die Wegführung unter den Felswänden ist sehr gut angelegt und anregend.

Nach eine schönen Wanderung, bei der uns noch 2 Männer entgegenkommen, erreichen wir die Neue Magdeburger Hütte.

Dort haben wir uns noch eine Suppe verdient. Dazu natürlich wieder ein isotonisches Getränk. Hier in der Hütte haben wir sehr gut geheizt, und da könnte man auch wirklich länger sitzen. Aber wir haben noch ein wenig Weg, also wird bezahlt, danke an den Spender, und gleich drauf sind wir wieder unterwegs.

Von der Magdeburger Hütte gibt’s eigentlich nur zwei Wege, entweder (zumindest teilweise) über die Forststraße, oder aber, und diese Alternative wählen wir, über die Kranebitter Klamm. Auch hier haben wir zwei Möglichkeiten, entweder über den Schleifwandsteig, oder aber über den Weg 220. Auch hier ist schnell entschieden, wir gehen über den Weg 220, um dann ca. bei Halbzeit in die Kranebitter Klamm zu steigen. Genau so, wie ich das am 11.09.2015 schon mal gemacht hatte.

Der Weg unter den Felswänden ist wieder richtig beeindruckend, dann erreichen wir die Nasse Wand, an der wir wieder den Weg in die Klamm hinunter nehmen. Der Klammgrund ist dann recht einfach zu begehen, bei der Engstelle bewundern wir die hohen Felsen, kurz nach der Klammstelle sehen wir eine alte verfallene Hütte, und Marterln im Gedenken an 5 Bergleute, die hier ihr Leben ließen.

Spuren des ehemaligen Bergbaus in der Klamm können wir auch noch finden, jedoch sind die Anzeichen sehr spärlich.

Das letzte Stück aus der Klamm ist sehr schön, und dann stehen wir schon draußen, zurück in der Zivilisation.

Ein paar Schritte weiter erreichen wir den Kranebitter Bahnhof, dort müssen wir auf den Zug nach Hochzirl warten. Nicht ganz so erfreut stellen wir fest, dass wir den letzten Zug gerade um 15min. versäumt haben und nun über 1 Stunde warten müssen. Doch Frust lassen wir erst gar nicht aufkommen, „gebrotzeitet“ wird, dann geht es schon wieder gut.

Schneller als erwartet kommt der Zug und bringt uns spektakulär durch die Martinswand nach Hochzirl. Dort laufen wir in kurzer Zeit zurück zum Auto.

Lange, tolle Tour mit super Begleitung. Vielen Dank!

Tourendaten:
Gesamtlänge: 16,86km
Gesamtdauer: 7:44h
Höhenmeter: 1228m/1342m

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