170504 Malta – Valletta

Wenn man schon mal in Malta ist, dann muss man einfach einen Tag in Valetta einplanen.

Diese Stadt ist in sich ein Wunderwerk der damaligen Stadtbautechnik. Wohl überlegt und geplant, wurde diese Stadt zuerst mit der Stadtmauer als Außengrenze, im zweiten Teil des Ausbaus erst die Wohnstadt erbaut.


Stark befestigt, damit die Piraten, die damals das Mittelmeer unsicher machten, keine Möglichkeit hätten, die Stadt einzunehmen, wurde dies auch das Credo der Stadt.
Ein weiterer Fakt, der hervorzuheben ist, ist das Krankenhaus, das zu der damaligen Zeit als eines der Besten der westlichen Hemisphäre galt.

Wir fahren mit dem Bus von unserer Unterkunft in die Hauptstadt, heute verzichten wir auf das Mietauto. Da Parkplätze sehr spärlich sind, ist das wohl auch die einzige Möglichkeit, entspannt einen Tag in der Stadt zu verbringen.

Ein Stadtrundgang ermöglicht es uns, zuerst einmal einen Überblick über die Stadt zu erlangen. Der englische Einfluss ist nicht zu verleugnen, überall sieht man die Spuren der letzten Fremdherrscher.

Ein Haus, das wir uns umbringt anschauen wollen, ist die „Casa Rocca Piccola“, ein Wohngebäude eines alten maltesischen Adelsgeschlechts, das bis heute gut erhalten ist und als Museum für diese Zeit Zeugnis abgeben kann.

Die Führung durch das Haus ist sehr interessant, einige Fakten über das ehemalige Leben wird uns erklärt.

Die einzelnen Wohnräume sind noch authentisch eingerichtet.

Das Highlight ist sicher die Bunkeranlage unter dem Gebäude, die nicht nur für die Hausbewohner, sondern auch für die anliegenden Anwohner errichtet wurde.

Der Hausherr gesellt sich am Schluss der Führung auch noch dazu und zeigt uns seinen ganzen Stolz, einen wunderschönen, riesigen Papagei.

Die nächste Station ist das Fort Elmo, eine berühmte Zitadelle der westlichen Welt.

Wie oft hatte diese Befestigung schon die anstürmenden Heere des Ostens abgewehrt, die letzten kriegerischen Aktionen fanden im zweiten Weltkrieg statt.

Malta galt als „fixer Flugzeugträger“ für die Engländer das Mittelmeer kontrollierte, und die Nachschubwege der Deutschen störte.

Eine weitere Sehenswürdigkeit, wahrscheinlich die am meisten herausragende, ist die Kathedrale der Malteser, die St. John’s Co-Cathedral.

Es gibt sozusagen an jeder Ecke von Malte eine Kirche, aber diese ist wohl an Schmuck und Prunk nicht zu überbieten.

Alle Landesgruppen konnten sich hier in Gold und Juwelen verewigen, daher versuchte sich jede Landesgruppe zu profilieren. Mit der Idee Jesu hat das wohl nicht mehr viel zu tun, aber optisch ist die Kathedrale wohl wirklich einzigartig und schön.

Nachdem wir uns hier sattgesehen haben, wandern wir weiter durch die lieblichen Gassen von Valetta, in einem Café rasten wir uns ein wenig aus.

Wir spazieren noch ein wenig in der Stadt um, dann machen wir uns wieder auf nach Marsaxlokk, den Abend lassen wir mit einem sehr guten Essen ausklingen.

Hier lassen wir die Eindrücke des Tages

im gemütlichen Hafen Revue passieren.

Stationen:
– Stadtrundgang
– Casa Rocca Piccola
– Fort Elmo
– St. John’s Co-Cathedral
– Marsaxlokk

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