200813 Hahnenkamm (1.938 m)

Der Wetterbericht heute ist durchwachsen, daher beschließen wir, statt einer „satten“ Tour im Lechtal eine weniger gefährliche Tour in den Tannheimern, genauer gesagt auf den Hahnenkamm zu machen. Da seit geraumer Zeit die Seilbahn ihren Betrieb (die Tageszeitung berichtete) eingestellt hat, müssen wir vom Parkplatz an der Talstation los, per Pedes über die Skipiste.

Ein paar Meter wandern wir an einer Forststraße entlang, dann wechseln wir auf den Steig, der der Skipiste folgt.

Schnell machen wir Höhe und schon bald haben wir einen schönen Ausblick auf den Talkessel Reutte

Die Piste ist gehörig steil, bald schon erreichen wir die geschlossene Cilli-Hütte, deren Terrasse sichtlich von den Kühlen als Rast und Schlafplatz verwendet wird.

Höher, immer höher geht es hinauf, Richtung Gipfel. Das Wetter hat sich verschlechtert, nun tropft es immer wieder ganz leicht. Solange es nicht schlimmer wird, beschließen wir weiterzugehen…

Vorbei an der alten Bergstation, die zwar nicht mehr im Betrieb, aber auch nicht abgerissen wurde, erreichen wir einen weiteren schönen Pfad. Ohne Seilbahnbetrieb ist es hier am Hahnenkamm schön ruhig.

Dann sehen wir auch schon unser Ziel. Kein spektakulärer Berg, aber dennoch ein wunderbarer Aussichtspunkt. Und ein Geocache ist hier auch versteckt, denn ich mir schnell unter den Nagel reiße…

Wir stehen am höchsten Punkt unserer Wanderung, im Hintergrund sehen wir den Haldensee. Hier im Tannheimertal regnet es schon… das erinnert uns daran, weiter zu gehen.

Unser nächstes Ziel ist die Lechaschauer Alm, dort wollen wir einkehren. Unterwegs beginnt es ein wenig stärker zu regnen, da müssen die Regenjacken aus dem Rucksack raus…

Schöne Blicke in die Nähe, auf die Blumen und in die Ferne, speziell auf den Talkessel und die Tannheimer Berge entschädigen für das nicht so gute Wetter.

Während es bei uns bis auf kurze „Tropfer“ relativ ruhig bleibt, können wir in der Umgebung, hier im Talkessel immer wieder stärkere Regenschauer beobachten. Unser Ziel ist nun in greifbarer Nähe.

Auf der Lechaschauer Alm kehren wir ein, wir sind fast die einzigen Besucher. Seit die Bahn nicht mehr fährt, ist es auch mit den Besuchern mau geworden. Trotzdem lassen wir uns die Stimmung nicht verderben, es ist gemütlich hier…

… wir bekommen ein gutes Essen kredenzt und genießen die Sonne. In „normalen“ Zeiten passiert es auch selten, dass sich Hüttenwirte länger zu den Gästen setzen, heute ist eine Ausnahme, die Hüttenwirtin sitzt über eine halbe Stunde bei uns und wir reden über Gott und die Welt.

Dann machen wir uns auf den Endspurt ins Tal auf… es ist nun angenehm warm und wir können die Jacken wieder verstauen. Der Steig ist vor kurzem renoviert worden, genauer gesagt, die sumpfigen Strecken sind überbaut worden.

Rasch erreichen wir wieder den Parkplatz bei der Talstation. Im Wald haben wir ein paar Abkürzungen genommen und geschaut, ob wir Pilze finden. Leider war nicht viel zu holen… die kleine Ausbeute bekommt Papa zum Abendbrot.
Wieder einmal geht eine wunderbare Bergtour zu Ende, sicher nicht die Letzte…

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:53 h
Gesamtlänge: 11,55 km
Höhenmeter: 1.034 m

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