200912 Zirbenweg

Einmal im Jahr geht es für uns zum Zirbenweg, hoch über dem östlichen Mittelgebirge. Zum einen ist der Weg sehr leicht begehbar, zum anderen ist die Aussicht spektakulär. Und heute, sozusagen in weiser Voraussicht, nehme ich mir auch noch den Riffl mit…

Heute ist auch Gene mit von der Partie, Letu und Sara sind bei dieser Wanderung sowieso immer dabei. Wir fahren mit der Kofelbahn rauf zur Bergstation, denn hier startet beim „Eingangstor“ der schöne Weg.

Über herbstliche Almmatten wandern wir am Grünbichl, an der schönen privaten Hütte vorbei…

Immer wieder finden wir Moosbeer und Granten am Wegesrand, die schnell gesammelt oder „geriffelt“ werden. Schnell stellen wir fest, bei wenigen Beeren ist das händische sammeln recht flott, bei größeren Beerenansammlungen macht das Riffeln mehr Spaß.

Bei Boscheben machen wir eine ganz kurze Pause beim Kreuz, dann wandern wir weiter. Die Sonne steht nun schon hoch am Firmament und die Temperaturen sehr angenehm.

Am Weg gibt es immer wieder lustige Stellen, die besonders Letu *noch* gefallen. Je erwachsener die Kinder werden, desto uninteressanter werden diese Abenteuerplätze, wie hier die kleine Höhle.

Wieder finden wir größere Beerenfelder, die mitgebrachte Box ist rasch gefüllt. Und die Beeren schmecken super!

Immer wieder kommen wir an Tafeln vorbei, die über den Zirbenbestand, die Flora und auch über Lawinen informieren.

Auch die Ausblicke ins Tal, obwohl es heute nicht ganz wolkenlos ist, sind spektakulär. Immer wieder fällt hier auf, wie stark bebaut das Inntal ist. Nur wenige Wiesen haben hier zwischen Innsbruck und Hall in Tirol überlebt…

Nun kommt auch unser erstes Ziel ins Blickfeld, die Tulfeinalm. Dort wollen wir eine Kleinigkeit essen, sofern wir einen Platz bekommen.

Doch die letzten Meter sind dann doch ein wenig anstrengend für die nicht-so-geübten.

Schlussendlich erreichen wir die Alm und haben auch noch Glück, wir bekommen einen schönen Platz in der Sonne! Hier bleiben wir nun ein bisschen, bestellen Getränke und für den Hunger einen Speckknödel…

… bald kommen die riesigen Knödel. Nach diesem Festschmaus sind wir wieder fit für den Rest der Wanderung.

Normalerweise war der letzte Abschnitt nur noch der kurze Spaziergang von der Tulfeinalm zur Bergstation des Einser-Sesselliftes. Doch da dieser Lift eben abgebaut wurde und nicht mehr verwendbar ist, müssen wir nun entlang der Piste zur Mittelstation gehen. Es gäbe auch einen Forstweg, doch wir entscheiden uns für die direkte Variante, und die heißt eben „steile Skipiste“.

Überall zeigen sich die unschönen Seiten einer Baustelle, auch die alten Stützen des Liftes finden wir…

… einfach abgeflext und nun wartend auf den letzten Weg zum Schrotthändler.

Von der Mittelstation nehmen wir die Gondel ins Tal, an der Bushaltestelle müssen wir auch nicht lange auf unseren Transport zum Parkplatz der Patscherkofelbahn warten.

Wohlbehalten erreichen wir wieder unser Auto, ein schöner Wandertag geht seinem Ende zu.

Tourendaten
Gesamtlänge: 13,39 km
Gesamtdauer: 5:00 h
Höhenmeter: 458 m / -1.198 m

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