230603 Aspachhütte (1.528m)

Bei gold-schönem Wetter kann man eigentlich gar nichts anders als wandern gehen! Heute gehts mit Elisabeth auf die Aspachhütte. Dort bin ich noch nie gewesen, daher freut es mich umso mehr. Wir starten in Allerheiligen (Innsbruck).

Bald erreichen wir die bekannte Butzihütte, bei der ich in letzter Zeit öfter vorbeigekommen bin.

Der gemütliche Steig durch den Wald führt uns auch am Höttinger Graben vorbei, den ich mir nächstens anschauen möchte. Hier sollen einige „Montanhistorisch“ interessante Stellen vorhanden sein.

Der Aufstieg ist teils doch steil, bald erreichen wir den Alpengasthof Rauschbrunnen. Hier stärken wir uns mit einem Schluck Quellwasser aus dem Brunnen, dann wandern wir weiter.

Es ist sehr warm, mir kommt es sogar ein wenig schwül vor. Über den Tuxern entstehen schon die ersten Haufenwolken… wer weiß das der Tag wettertechnisch noch bringen wird.

Vom Rauschbrunnen zieht der Weg relativ direkt auf schönem Steige durch alte Wälder. Unterwegs sehen wir immer wieder violette Bändern an den Ästen hängen. Das sind die ersten Anzeichen des „Innsbruck Alpine Trailrun Festival (IATF)“.

An der Aspacher Hütte (1.528 m) machen wir eine längere Pause und treffen einen Bergretter, der uns über das Rennen und auch über einen Sucheinsatz in der Sillschlucht informiert.

Er meinst zum Abschied noch, dass wir keinen allzu großen Hudel haben, die ersten Läufer sind gerade in der Nähe des Höttinger Bildes gesichtet worden.

Über den relativ schmalen Durrachsteig wandern wir ohne Höhengewinn in Richtung Achselbodenhütte.

Rückblickend sehe ich einen Teil einer schönen Tour, die ich mit Alfons 2016 auf das Kirchbergköpfl gemacht hatte.

Der Ausblick auf Innsbruck und das Wipptal ist von hier wunderbar, den Flughafen kann man auch gut einsehen und hört natürlich jedes Flugzeug, das kommt oder geht!

Kurz vor der Achselbodenhütte erreichen uns die ersten Läufer des IATF. Manche dieser Läufer haben schon über 70 km in den Füssen. Was für eine Leistung. Hier treffen sich verschiede Rennstrecken, der K110 (110 km / 5.570 hm), K42 (48 km / 2.540 hm) und K35 (35km / 1.720 hm).

Am schmalen Durrachsteig ist das Ausweichen nicht immer so einfach, kurz vor der Hütte weitet sich der Weg und wir können gut ausstehen. Bei der Achselbodenhütte machen wir wieder eine feine Pause und schauen den Läufern zu.

Eigentlich wollten wir weiter zur Höttinger Alm, aber nachdem hier die ganzen Läufer am Weg sind, beschließen wir, den Abstieg über den Achselkopf (1.560m) zu nehmen. Hier sollte es um einiges ruhiger zugehen!

Der Weg ist anfangs angenehm, die Steigung moderat.

Doch schon bald steilt der Weg auf und wir haben wieder einen tollen Ausblick auf das Unterland. Die Wolken sind mehr geworden, es ist aber noch sehr angenehm zu gehen.

Ein Blick auf die Nordkette zeigt, das die Wolken doch relativ rasch mehr werden. Heute wird es sicher noch ein wenig tropfen.

Am Höttinger Bild und Grüner Boden vorbei erreichen wir die die Ausläufer der Stadt.

Ein Blick zurück zeigt uns nochmals einen Teil unserer Wanderung, prominent sticht der bis oben bewaldete Achselkopf heraus.

Das Wetter hat super gehalten, am Abend wird es, wenn auch nicht ergiebig, ein wenig tröpfeln. Wir haben richtig Glück mit dem Wetter gehabt.

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:19 h
Gesamtlänge: 14,15 km
Höhenmeter: 1.061 m

Ein Gedanke zu „230603 Aspachhütte (1.528m)

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