251029 3 Tage in Amsterdam

Anreise und Tag 1

Schon lange habe ich mit den Kindern ausgemacht, dass wir mal nach Amsterdam fahren. Heute ist endlich soweit, mit dem Schlafzug geht´s hinauf in den Norden.

Biggi ist auch mit dabei, wir treffen uns am Bahnhof Innsbruck! Im Zug treffen wir eine befreundete Familie aus Aldrans, die sich das genau Selbe überlegt haben!

Die Zugfahrt ist unspektakulär, wir können gut rasten und so wachen wir fit und ausgeruht in Amsterdam auf. Sogar ein kleines Frühstück erhalten wir im Zug.

Drei Tage haben wir Zeit, die Stadt zu genießen. Zuerst fällt uns aber das Wetter auf, es regnet bei unserer Ankunft. Wir hoffen, dass das nicht die ganzen Tage so bleibt.

Ich war schon öfter in der Hauptstadt der NIederlande, muss aber sagen, dass ich wieder sehr angetan bin von der Grachtenstadt. Überall sieht man Fiets (Fahrräder auf Niederländisch), Grachten (Wasserkanäle) und schöne Gebäude.

Unsere erste Station ist das Hotel, wir bringen unser Gepäck dort unter, damit wir uns dann freier bewegen können. Es ist relativ frisch, besonders wenn die Sonnen hinter Wolken verschwindet.

Doch wir haben auch Glück, die Sonne ist dann doch öfter unser Gast, als wir das am Anfang vermutet hätten. Und mit den herbstlichen Strahlen tauch die Sonne so manche Gasse in magisches Licht…

Wir haben uns ein paar Museen herausgepickt, beginnend mit dem „Rijksmuseum“, dem Hauptmuseum in Amsterdam mit Gemälden von vielen namhaften Künstlern, wie zum Beispiel Rembrandt.

Besonders die „Nachtwache“, die aktuell öffentlich restauriert wird, ist beeindruckend.

Nach dem Museum rasten wir uns ein wenig aus, dann spazieren wir durch die Stadt. Wieder entlang der Grachten…

… schönen Gebäuden…

… und vorbei am Rijksmuseum, das direkt neben unserer Unterkunft liegt. Am Abend spazieren wir nochmals in die Stadt, um zu Abend zu essen.

Wir schlendern durch beleuchtete Gassen, der erste Weihnachtsschmuck hängt schon in den Strassen.


Tag 2:

Heute steht das „Van Gogh Museum“ auf dem Programm. Dem berühmten Künstler aus den Niederlanden, Van Gogh, wurde hier ein Denkmal gesetzt! In einer Kombination aus klassischen Bildern und Multimedialen Einlagen wurde hier ein sehr ansprechendes Museum erbaut.

Nach dem Museum spazieren wir in eine „Kulinarische Gasse“, dort werden vielerlei kleine und größere Snacks angeboten. Da ist für jeden was dabei.

Die Strasse ist relativ lange, und so finden wir immer wieder neue Sachen zum Anschauen, Einkaufen und Bummeln.

Zu Fuß erkunden wir weite Teile der Stadt, wir sehen tolle Hausboote, unglaublich viele Grachten und immer wieder Boote, deren Zweck nicht immer eindeutig ist.

Das Wetter ist besser und besser geworden, allerdings bleibt es kühl, passend zu der Jahreszeit.

Am Nachmittag ziehen wir noch durch die Einkaufsstraße und lassen uns von verschiedenen Schaufenstern anziehen.

Am Abend suchen wir uns wieder in kleines Lokal zum Essen, dann schlendern wir wieder zurück zum Hotel.


Tag 3 und Abreise

Heute ist der letzte Tag, wir haben uns noch das „Eye-Filmmuseum“ vorgemerkt. Mit der Fähre fahren wir den kurzen Seeweg im Hafen entlang, die Gratisfahrt ist noch ein tolles Zusatzprogramm.

Auf der kleinen Insel ist das EYE-Filmmuseum und auf dem Dach des Nachbargebäudes eine luftige Schaukel…

Nach dem Besuch im Museum fahren wir wieder auf die Südseite des Hafens, hier wollen wir noch eine Grachtenfahrt unternehmen.

Vor der letzten Aktivität finden wir noch ein nettes Lokal, das unter anderem Sandwiches verkauft. Dort stärken wir uns, bevor wir aufs Wasser gehen.

Nur wenige Schritte neben dem Lokal finden wir einen Anbieter, dessen Runde uns anspricht. Wir springen gleich auf das Boot und schon bald geht die Fahrt los.

Die Fahrt ermöglicht einen ganz anderen Blickwinkel auf die Grachtenstadt und sollte bei keinem Besuch fehlen. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, die Füße ein wenig rasten zu lassen.

Unterwegs sehen wir noch das „Tony´s“, eine Schokolademanufaktur, deren Erzeugnisse sogar in Österreich verkauft werden. Leider ist die Schlange vor dem Geschäft zu lange, wir beschließen, diese „Sehenwürdigkeit“ auszulassen

Kurz vor der Abfahrt aus Amsterdam legt sich Letu noch mit einem Stier an… das gehörnte Tier erinnert stark an das Wahrzeichen der Wallstreet.

Mit dem Zug fahren wir wieder über Nacht unkompliziert nach Innsbruck zurück. Es war eine tolle Reise, die uns viel Spaß und jede Menge neuer Eindrücke gebracht hat.

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