Schlagwort-Archive: Tuxer Alpen

260120 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Ich schaffe es wieder, nach der Arbeit noch „rasch“ auf den Schartenkogel zu gehen. Heute bin ich ein wenig später dran, daher ist es schon dämmerig, als ich auf der Piste ankomme…

Heute wird der linke Teil der Piste präpariert, ein ungewöhnlicher Blick, denn normalerweise ist am Dienstag und Donnerstag, wenn die Skitourengeher am Wege sind, Ruhe!

Im Westen senkt sich der Tag und die Nacht und auch die Beleuchtung im Tal treten in den Vordergrund. Ich erreiche die Bergstation des Tulfein Express (2.054m). Bis hierhin hatte ich noch ein wenig Beleuchtung durch die Bahn.

Im weiteren Verlauf zum Schartenkogel wird es immer dunkler, daher setze ich bald die Stirnlampe auf. Sehen und gesehen werden ist die Devise, denke ich mir. Immerhin kommen mir sogar Skifahrer ohne Lampe entgegen… in meinen Augen recht gefährlich!

Die Abfahrt ist hart, teilweise eisig, aber immer gut befahrbar. Allerdings bin ich, da ich diese Verhältnisse nicht so mag, doch froh, nur einmal abfahren zu müssen. Hoffentlich kommt bald ein wenig Schnee…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:34 h
Gesamtlänge: 7,50 km
Höhenmeter: △ 761 m / ▽ 735 m
Lawinenstufe: 2 (Altschnee)

260117 Skitour Patscher Alm (1.694m)

Lang, lang ist´s her! Es gab mal Zeiten, da haben Michi und ich einige Bergtouren gemeinsam gemacht, aber in letzter Zeit hatten wir beide irgendwie nie richtig Zeit… die letzte gemeinsame Bergtour, mit den Figl auf der Saile, ist schon über ein Jahr her. Umso mehr freue ich mich, wieder was zusammen zu machen und gleich zeitig so manche Geschichte und Neuigkeit erzählt zu bekommen…

Wir beschließen, gemütlich mit den Tourenskier auf die Patscheralm zu stapfen, da können wir auch gut quatschen nebenbei… und die Rast dort oben ist normalerweise auch sehr nett.

Das Wetter ist gut, wir haben viel zu bereden, es ist ja wirklich einiges passiert. Und so steigen wir, vertieft in Gespräche immer höher und höher.

Blick für die Umgebung haben wir heute nicht viel, zu spannend sind die Geschichten und Berichte… und dann stehen wir schon auf der Wiese vor der Patscher Alm. Und wieder, fast auch schon ein „Deja vu“ ist die Wiese vor der Alm schon aper. Im Frühjahr 2025, in anderer Konstellation sind wir auf der „Grünen Wiese“ gestanden

Wir müssen nur ein kurzes Stück tragen, dann steigen wir die letzten Meter zur Alm hoch. Diese ist leider rappel-voll…

Wir beschließen, im „Das Hausberg“ bei der Talstation einzukehren, das Essen dort ist auch sehr gut! Rasch packen wir zusammen, die Ski werden in den Abfahrtsmodus versetzt und dann sausen wir ins Tal.

Die Piste ist überraschend gut beeinander, und schon bald sitzen wir im Gasthaus und genießen ein gutes Mittagessen und noch bessere Gespräche.

Es war ein toller Ausflug mit Michi, ich hoffe, es müssen nicht wieder „Jahre“ vergehen, bis wir uns sehen!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:53 h
Gesamtlänge: 6,12 km
Höhenmeter: △ 685 m / ▽ 666m
Lawinenstufe: 1

260113 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Schon seit einiger Zeit liebäugle ich mit den Abendskitouren am Schartenkogel (Glungezer Skigebiet), die auch in den letzten Jahren eine willkommene Bewegungstherapie nach einem anstrengenden Bürotag waren.
Heute starte ich wieder durch, Dienstag und Donnerstag ist der Lift länger offen, so kann der schneearme untere Teil skischonend überwunden werden.

Dann folge ich der Piste bzw. der Lifttrasse immer weiter den Berg hinauf. War am Beginn der Tour noch ein wenig Sonne, so ist nun die Abenddämmerung hereingebrochen.

Die Flutlichter am Lift sind an, Taschenlampe braucht man noch keine… obwohl ich mir bei manchen Abfahrern denke, es wäre nicht blöd, sich sichtbar zu machen!

Wunderschön senkt sich die Sonne im Westen und macht Platz für eine sternenklare Nacht. Das Farbspiel am Horizont ist immer wieder faszinierend.

Die Bergstation, hell erleuchtet, stellt das letzte künstliche Licht im weiteren Aufstieg dar, nun wandere ich weiter in die Kalte Kuchl und in Richtung Ziel.

Als ich den Gipfel erreiche, ist es dunkel, nur noch ein kleiner Lichtstreif am Horizont ist sichtbar. Die Stadt und das Inntal leuchten empor, wie eine Feuerschlange schaut das unglaubliche Schauspiel aus.

Es ist windstill und gar nicht so kalt, ich bleibe dennoch nicht lange am Gipfel. Die Abfahrt glückt heute dank geschliffener Kanten besser als die Tage vorher, bald erreiche ich die Mittelstation.
Schnell springe ich in eine Gondel, und im Tal wartet wieder mal der Bus auf mich… super Timing! Bis bald einmal…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:37 h
Gesamtlänge: 7,64 km
Höhenmeter: △ 744 m / ▽ 750 m
Lawinenstufe: 3 (über Waldgrenze, Altschnee)

260111 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Biggi musste gestern arbeiten und konnte nicht mit auf den Patscherkofel, aber heute haben wir wieder eine gemeinsame Tour auf dem Programm. Wieder mal der Schartenkogel, der uns nie langweilig wird.

Die Lifttrasse ist heute wieder geöffnet und sehr gut zu begehen, die Piste ist wunderbar präpariert. Der wenige Schnee hat Wunder bewirkt…

Es ist furchtbar kalt, daher sind wir froh, als endlich die Sonne hinter dem Glungezer hervorbricht. In den Sonnenstrahlen ist es gleich um einiges angenehmer.

Wir steigen über die Piste zuerst bis zur Bergstation Tulfein, dann weiter auf der Piste in die Kalte Kuchl.

Den Sommerweg haben wir heute ausgeschlossen, denn dafür liegt wohl zu wenig Schnee. Die Piste passt heute gerade gut.

Das Inntal ist auch ein wenig angezuckert und es schaut sich schon viel winterlicher aus als in den letzten Tagen.

Und auch hier im Skigebiet entdecken wir einige Windzeichen und auch klein-räumige Triebschneepackete. Ungefährlich, aber interessant zum ansehen.

Schließlich erreichen wir die Bergstation Schartenkogellift, hier ist für uns heute Ende. Den Fußmarsch zum Schartenkogel lassen wir wegen dem Wind heute aus, es ist kalt und ungemütlich hier am Kamm.

Das hier ist wohl die Stelle, die in Zukunft evtl. ein Restaurant beherbergen wird, wenn die Ausbaupläne der Glungezerbahn durchgeführt werden.

Heute ist hier nur der Wind am Werk, er wirbelt den Schnee furios durch die Luft, in den Rucksack und in den Kragen… nur schnell weg von hier.

Wir kehren in unsere Lieblingsalm ein, eine leckere Stärkung ist heute drin! Dann trinken wir noch einen guten Kaffee und fahren in der Kälte hinab bis zur Mittelstation. Die Talabfahrt wird wohl mit dem wenigen Schnee nicht so gut gehen, daher lassen wir sie aus.
Schartenkogel, bis bald mal wieder…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:15 h
Gesamtlänge: 7,70 km
Höhenmeter: △ 758 m / ▽ 727 m
Lawinenstufe: 2 (Altschnee)

260110 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.970m)

Es hat ein wenig, nicht sehr ergiebig geschneit und das Wetter ist auch nicht so toll. Dennoch möchte ich raus ins Freie. Der Patscherkofel liegt vor der Tür, die Tourenausrüstung schnell zur Hand. Mit dem Bus geht´s von der Haustüre direkt ins Skigebiet…

Der Aufstieg erfolgt über die Olympiaroute, nicht gerade meine Lieblingsstrecke, aber heute überraschend gut zu begehen. In den steilen Stücken kann ich ein wenig an meiner Spitzkehrentechnik feilen, während andere hier hart an ihre Grenzen stoßen.

Schließlich erreiche ich unspektakulär das Patscherkofel Schutzhaus. Letu kommt mir entgegen, er ist Skifahren gewesen und nun wollen wir gemeinsam noch was essen. Wir finden einen gemütlichen Platz in der schönen Hütte.

Es ist gemütlich warm in der Hütte, wir bestellen was Feines zum Essen und quatschen ein wenig über Gott und die Welt…

Das Essen ist wunderbar, ich habe mir ein Tris bestellt, das wirklich empfehlenswert ist. Das alkoholfreie Weizen passt gut zum „Dry January“ 😊

Nach der gemütlichen Rast machen wir uns auf ins Tal. Die Abfahrt ist wie aktuell überall hart, aber dennoch griffig genug um fein und sicher ins Tal zu kommen. Ich stelle wieder mal fest, dass meine Kanten ein wenig Aufmerksamkeit brauchen.

Wir erreichen die Talstation, Letu ist heute ein Skistecken abgebrochen, wir kaufen gleich Neue bei dem Geschäft in der Talstation. Und zum runden Glück wartet auch noch der Bus direkt auf uns, ohne Wartezeit fahren wir nach Hause. Ein feiner und gut abgestimmter Tag!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:57 h
Gesamtlänge: 8,35 km
Höhenmeter: △ 958 m / ▽ 933 m
Lawinenstufe: 2 (Altschnee)

260105 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Ich nutze meine letzten Tage im Urlaub, um nochmals dem Schartenkogel meine Aufwartung zu machen. Für den Aufstieg muss ich heute die Piste verwenden, denn die Rodelbahn und der Skitourenaufstieg sind beide gesperrt.

Das Wetter ist angenehm, und nicht allzu kalt, gerade richtig für eine Skitour.

Heute bin ich mal alleine, so kann ich beim Aufsteigen meinen Gedanken nachhängen.

Im oberen Teil nehme ich mal eine Abkürzung von der Piste, allerdings offenbart sich hier wieder mal der heuer notorische Schneemangel.

Der Blick ins Gelände zeigt mehr Grün als Schnee, ich hoffe, dass bald mal ein wenig Schnee kommt.

Seit der Tour gestern hat sich natürlich nichts an der Schneelage geändert, einziger Vorteil heuer, es ist relativ kalt, so bleibt der Schnee konserviert und auch die Beschneiung funktioniert für die Skigebiete.

Der Schartenkogel ist eine meiner Lieblingstouren, das kann man auch an der Frequenz meiner Besuche feststellen. Aber die Vorteile liegen für mich auf der Hand, einfach mit Öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, super Service im Skigebiet, und eine tolle Einkehrmöglichkeit mit der Tulfeinalm.

Bald erreiche ich die Schartenkogel-Bergstation, die letzten Meter zum Gipfel gehe ich zu Fuß, die Skier sind mir für diesen Abschnitt zu schade!

Am Gipfelkreuz sind noch ein paar Leute versammelt, es ist windstill und in der Sonne gar nicht ungemütlich…

… daher bleibe ich ein wenig sitzen und schaue ins Oberinntal, das Kellerjoch, das ich gestern besucht habe, direkt im Blick.

Ein feiner Besuch bei „meinem“ Schartenkogel… bis bald!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:54 h
Gesamtlänge: 7,39 km
Höhenmeter: △ 757 m / ▽ 752 m
Lawinenstufe: 1

260104 Skitour Hecherhaus (1.887m)

Nachdem ich letztens immer wieder in den gleichen Gegenden am Weg war, haben wir heute mal was Neues auf dem Plan. Da eh nur Pistentouren möglich sind, treffen wir uns mit Biggi´s Schwester in Grafenast. Heute gehts hinauf zum Hecherhaus…

Am Parkplatz ist es noch schattig, aber schon bald erreichen wir die sonnigen Abschnitte. Die Piste ist super griffig, keinerlei eisige Stellen sind sicht- oder merkbar.

Rasch gewinnen wir an Höhe, die Piste hat eine angenehme Steigung, so können wir dem Sport und der Kommunikation frönen…

Das Wetter ist heute ausgesprochen gut, so macht die Bewegung an der frischen Luft gleich noch mehr Spaß.

Und schon bald, wie schnell die Zeit vergeht, stehen wir vor dem Hecherhaus. Interessanterweise hat der Pächter der Lanser Alm bei uns auch dieses Haus mit seiner Familie übernommen. Das heißt, dass es hier nun auch leckere Momo´s gibt.

Der Blick ins Inntal ist ernüchternd. Obwohl der Aufstieg zum Kellerjoch wirklich gut gegangen ist, die Schneelage im Land lässt sehr zu wünschen übrig.

Während wir mit den Skier aufgestiegen sind, hat Georg die Piste erkundet und die beste Abfahrtslinie für uns ausgesucht.

Wir setzen uns ins Hecherhaus hinein, im Freien ist es hoch-winterlich kühl, in der Hütte ist es angenehm. So können wir uns aufwärmen und das gute Essen genießen.

Gestärkt fahren wir schließlich wieder ins Tal, bei traumhaften Wetter…

Die Abfahrt ist zwar nicht so spektakulär, aber die Aussicht ist es, trotz Schneemangels auf jeden Fall. Man fährt fast direkt ins Inntal „hinein“, das ist schon sehr toll!

Den feinen Tag mit Bewegung beschließen wir wenig später in der Sauna, so gestärkt sind wir bereit für eine neue Woche!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:16 h
Gesamtlänge: 4,22 km
Höhenmeter: △ 509 m / ▽ 516 m
Lawinenstufe: 1

260102 Skitour Tulfeinalm (2.035m)

Letu ist motiviert, mit mir eine Skitour zu gehen und ich habe gehört, dass am Glungezer die Rodelbahn gesperrt und daher mit Skier zu begehen ist. So ist schnell ein Plan geschmiedet und dann sitzen wir schon im Bus nach Tulfes.
Mit der Sektion I geht es rauf nach Halsmarter, dann rüber zum Start (Ziel) der Rodelbahn. Und wirklich, der Aufstieg ist sehr angenehm.

Durch den Wald, Aussicht ist nicht so besonders, steigen wir immer höher. Die Rodelbahn ist in keinem schlechten Zustand, aber vermutlich wegen dem fehlenden Sturzraum gesperrt.

Dennoch wird fleißig an der Bahn gearbeitet. Plötzlich kommt uns ein großer Traktor entgegen, ein Aldranser Bauer ist hier am Arbeiten… Es wird Schnee an die notwendigen Stellen der Rodelbahn deponiert, um diese wieder Fit zu machen.

Bald schon sehen wir die Bergstation, wir beschließen, nur noch bis zur Tulfeinalm zu gehen, und dort eine Einkehr zu machen. Das klingt nach gutem Plan…

Der Ziehweg vom Skigebiet bis zur Tulfeinalm zieht sich immer ein wenig, zudem ist der Weg steinig und stellenweise eisig. Beim zurückfahren müssen wir das unbedingt in Erinnerung behalten.

Bei der Alm angekommen finden wir gleich ein lauschiges Plätzchen, dann wird bestellt: Schnitzel, einmal klassisch, einmal steirisch, dazu was zu trinken und schon sind wir zufriedengestellt.

Eine gemütliche Tour auf eine wunderschöne und sehr gastfreundliche Alm… was wünscht man sich mehr! Und der Aufsteig über die Rodelbahn war auch sehr angenehm.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:42 h
Gesamtlänge: 6,71 km
Höhenmeter: △ 492 m / ▽ 481 m
Lawinenstufe: 1

260101 Wanderung Patscherkofel (2.246m)

Die letzte Skitour war nicht so üppig mit Schnee gesegnet, daher wollen wir heute mal eine Wanderung wagen. Während Biggi und ich uns für den Gipfel des Patscherkofels entscheiden, wollen die Jungs, Georg und Letu lieber Skifahren…

Wir starten am Gipfelhaus, über den Vitalweg wandern wir in gemütlicher Steigung höher und höher. Es ist angenehm, die Sonne ist aber heute nicht ganz klar sichtbar…

Wir sind gut ausgerüstet, so kann uns die Temperatur nichts. Und an den Füßen haben wir heute für den besseren Gripp die Spikes montiert.

Wohin wir auch schauen, ins hintere Viggartal zum Beispiel, es liegt nirgends auch noch nennenswert Schnee… zumindest nicht für Skitouren.

Der Weg zum Gipfel ist hart und eisig, aber auch hier möchte ich nicht nicht gerne mit Skier am Weg sein, denn spitze Steine sind unser stetiger Begleiter.

Am Gipfel machen wir nur eine kurze Pause, denn wir wollen bei der Bergstation (unserem Start) noch mit den Jungs was essen gehen.

Also verbleiben wir ein paar Minuten am Gipfel, dann wandern wir den selben Weg wieder zurück zur Seilbahn.

Auch im Oberinntal ist es frühlingshaft. Schnee nur auch den hohen Gipfeln, und da auch nur für die Optik.

Ich bin schon gespannt, ob und wann der nächste, wohlgemerkt bitter nötige Schnee kommt.

Rasch erreichen wir wieder die Bergstation und das Schutzhaus. Wir kehren ein, die Jungs sind schon da. Leider ist die Küche schon beim schließen, daher fahren wir zur Talstation, dort gibt es auch was Gutes…

Wir gönnen uns eine Pizza und lassen den feinen Nachmittag ausklingen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:31 h
Gesamtlänge: 5,87 km
Höhenmeter: △ 296 m / ▽ 295 m
Lawinenstufe: 1

251227 Skitour Tulfeinalm (2.035m)

Obwohl es schon mal geschneit hat, die Schneelage ist auch heuer im Dezember eher dürftig. Dennoch beschließen Biggi und ich, die Tour auf den Schartenkogel zu probieren.

Mit dem Lift geht es rauf nach Halsmarter, dann auf der alten Lifttrasse aufwärts. Gleich im unteren Bereich warnt uns ein älterer Tourengeher über gröbere Eisflächen direkt vor uns.

Dank des Hinweises können wir die Stelle gut umschiffen und steigen im harten Schnee immer weiter hoch. Ohne Harscheisen wäre es wohl heute ein wenig schwieriger, zumindest auf der Spur die wir bestreiten.

Je höher wir kommen, desto besser wird die Bahn. Dennoch kann man an den Bildern gut die Schnee-Misere sehen.

Zwischendurch müssen wir auf die Piste ausweichen, weil die Trasse dann doch zu schwierig zu begehen ist.

Wenigstens ist die Aussicht gewohnt spektakulär und lässt uns so manche Mühsal beim Aufstieg vergessen.

Bei der Bergstation überlegen wir, wie es weitergeht. Zum Schartenkogel wollen wir heute nicht mehr, wir steigen ein paar Meter höher, damit wir zur Tulfeinalm abfahren können.

Fast hätte ich den Weg zur Alm übersehen, Biggi ist hier aufmerksamer. Und bald sitzen wir in der warmen Stube und genießen ein gutes Mittagessen…

Schon beim Aufstieg hatten wir ein Feuer in der Nähe der Seegrube gesehen. Später hören wir, dass ein 12jähriger mittels Böllern ein größeres Feuer auslöste, das erst nach 3 Tagen komplett gelöscht werden könnte… die Rauchwolken könne über das ganze Inntal sehen.

Der erste Teil der Abfahrt von der Tulfeinalm besteht aus ebenen Stellen, die wir anschiebend meistern, doch dann kommen wir auf die harte, aber feine Piste hinunter zur Mittelstation. Die Talabfahrt funktioniert dieses Mal nicht mehr…

Trotz des spärlichen Schnees macht es hier doch immer wieder Spaß, hochzusteigen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:58 h
Gesamtlänge: 6,07 km
Höhenmeter: △ 534 m / ▽ 572 m
Lawinenstufe: 1