Archiv der Kategorie: Skitouren

250121 Schartenkogel (2.311m)

Dienstag ist und ich bin wieder motiviert. Rasch von der Arbeit nach Hause, umziehen und dann auf die Piste! Wieder, und wieder total gerne, gehe ich auf den Schartenkogel. Die Abendstimmung ist schon wieder wundervoll!

Ich gehe wieder auf der Skiroute 2, Familienaufstieg durch den Wald. Es ist hell genug, ich brauche keine Lampe…

Bald erreiche ich die Bergstation, dann zweige ich kurz oberhalb wieder auf den Sommerweg.

Hier sind viele Spuren, der Schnee ist bockhart, aber nicht eisig. Zum Hochsteigen ideal, wenn man die Felle schön aufsetzt. Im Westen legt sich die Sonne zum Schlaf, und deckt sich mit der dunkeln Nachtdecke zu…

Im letzten Licht erreiche ich den Gipfel, noch bin ich ohne Lampe ausgekommen, aber jetzt brauche ich Licht, um meine Sachen zusammenräumen zu können.
Das Inntal ist ein geowohntes Lichtermehr… toll anzuschauen!

Der kühle Wind treibt mir Tränen in die Augen, ich setzte mir gleich mal die Skibrille (mit transparenten Gläsern) auf.

Die Abfahrt geht wunderbar, die Piste ist echt gut präpariert. Ich kann es mir nicht nehmen und muss dem Personal an der Talstation ein Lob aussprechen. Die Frau schaut mich an und fragt, woher ich bin… sie ist auch aus dem Außerfern, erfahre ich! Wie klein die Welt ist.
Im Tal warte ich auf den Bus, ich kauf mir ein Bier im MPreis an der Ecke… das habe ich mir heute verdient!

Also schnelle Tour nach der Arbeit liebe ich diese Variante einfach sehr. Und auch wenn ich öfter gehe… langweilig ist mir noch nie geworden.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:47 h
Gesamtlänge: 7,52 km
Höhenmeter: ∆ 756 m / ∇ 751 m
Lawinenwarnstufe: 1 (Triebschnee)

250119 Schartenkogel (2.311m)

Nachdem ich vor kurzem feststellen musste, dass die Skitour auf den Schartenkogel eh gut geht und Biggi überzeugen konnte, machen wir heute gemeinsam auf, nochmals die Tour zu gehen. Mit von der Partie ist Doris, eine Freundin von Biggi.

Von Halsmarter starten wir ein paar Meter auf der Lifttrasse, dann sehen wir einen neuen Weg, der ausgeschildert ist… der „Familienaufstieg Schartenkogel“. Den wollen wir gleich probieren.

Die Spur führt knapp neben der Seilbahntrasse, aber doch im Wald, und nicht ganz so steil den Berg empor.

Dieser Weg gefällt mir besser als die Trasse, die ein wenig den Charm einer reinen Trainingsstrecke verbreitet.

Kurz vor der Bergstation erreichen wir wieder die normale Aufstiegsspur, dann haben wir schon den neuen Betonbau erreicht.

Knapp hinter der Bergstation zweigen wir schon wieder ins Gelände, nun gehen wir den Sommerweg entlang in Richtung Schartenkogel.

Hier macht die Tour nun richtig Spaß. Das Wetter ist wieder mal ein Hammer, und die Aussicht wie immer wunderschön. Vertraut, aber definitiv nicht langweilig!

Durch das kleine Tal im Aufstieg sehen wir schon bald das Gipfelkreuz des Schartenkogels (2.311m)

Am Himmel keine einzige Wolke. Ich bin ein großer Fan von tollen, sonnigen Skitouren, aber insgeheim wünsche ich mir ein paar richtige Schneetage, damit die Landschaft wieder vom Schnee bedeckt wird.

Überraschenderweise haben wir fast keinen Steinkontakt. Dieser wäre im Aufstieg zwar kein Problem, abfahren würde ich hier aber nur sehr ungern.

Dennoch sehe ich ein paar Leute am Glungezer aufsteigen. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass das gut geht! Evtl. muss ich mich bald selber davon überzeugen.

Die Temperaturen sind heute sehr angenehm, und es geht fast kein Wind. Schon bei der letzten Tour hatte ich hier Glück mit dem Blasius.

Dann stehen wir fast vor dem Gipfel, nur noch ein paar Meter über harten Schnee, Steine und ein wenig Gras.

Am Gipfel geht dann doch ein wenig mehr Wind, wahrscheinlich waren wir einfach durch im Windschatten, den der Schartenkogel uns gewährte.

Immer wieder wirbelt Schnee auf, es ist nicht unangenehm, aber für eine längere Rast am Gipfel dann halt doch nicht so fein!

Wir fahren über die Piste zur Tulfeinalm, dort kehren wir ein und lassen uns verwöhnen. Auf dieser Alm isst man einfach gut…

Die Abfahrt von der Tulfeinalm zur Mittelstation geht dann schnell vonstatten, wir beschließen, noch ein paar Fahrten anzuhängen, weil es gerade so gut geht.
Dann fahren wir ab und mit dem Bus zurück nach Hause! Ein feiner, entspannter Tag bei bestem Wetter. Wunderbar!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:43 h
Gesamtlänge: 7,48 km
Höhenmeter: △ 778 m / ▽ 780 m
Lawinenwarnstufe: unter Waldgrenze LWS 1 / über Waldgrenze LWS 2 (Triebschnee)

250115 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Dienstag ist Skitourenabend am Glungezer (ebenso der Donnerstag), daher schau ich, dass ich früh von der Arbeit wegkomme. Ich fahre mit dem Bus nach Hause, pack meine Sachen und nehme den nächsten Bus zur Glungezerbahn. Die erste Sektion bis Halsmarter benutze ich den Lift, die Schneelage im Tal ist nicht mehr sehr gut… hier oben ist es viel besser.

Heute ist extrem wenig los, die Skifahrer sind schon nach Hause, daher entscheide ich mich für den Aufstieg entlang der Gondeltrasse. Und ich bin nicht der Einzige, der so entscheidet.

Der Vorteil, wenn man nicht erst am Abend losgeht, man kann noch die letzten Lichter des Tages ausnutzen und genießen.

Das Wetter ist wunderschön, die Abenddämmerung einfach nur herrlich. Ich steige entlang der Piste auf, es ist wunderbar leise und friedlich.

Bald erreiche ich den Schartenkogel (2.311m), mein Ziel. Im Westen geht der Mond auf, das Inntal liegt mir zu Füßen. Der Ausblick ist atemberaubend… hier kann ich mich nie sattsehen.

Während ich meine Sachen verstaue, die Aussicht genieße und mich auf die Abfahrt freue, sehe ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung… bei genauerer Nachschau entdecke ich eine Maus, die hier im Schnee, zwischen den Zirbenbänken herumhuscht… ein ungewöhnlicher Platz für ein so kleines Tier im Winter.

Ich ziehe mir die Ski an, schiebe mich hinüber zur Bergstation des Schartenkogellifts. Da sehe ich jemanden stehen, der mir bekannt vorkommt. Ich grüße, aber ich erkenne den Herren ob seiner hellen Stirnlampe nicht.

Die Abfahrt ist wunderbar, ich fahre auf der linken Piste bis über die Tulfeinalm, dann quere ich hinüber zur Abfahrt Richtung Halsmarter.
Am Lift angelangt, steht der Herr vom Gipfel neben mir. Groß und immer noch mit heller Stirnlampe, fragt er mich: „Ist er es oder ist er es nicht?“. Sobald die Lampe aus ist, erkenne ich Paul, meinen guten Freund. Welch ein Spaß… wir fahren gemeinsam im Bus nach Aldrans…

… und gönnen uns noch ein Bier im Café Maria. So eine Begegnung muss mit einem Bier begossen werden…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:42 h
Gesamtlänge: 7,64 km
Höhenmeter: △ 749 m / ▽ 742 m
Lawinenwarnstufe: unter 2.200 m LWS 1 / über 2.200 m LWS 2 (Triebschnee, Altschnee)

241228 Skitour Patscherkofel (2.246m)

Da mir die Tour mit Letu gestern so gut gefallen hat, beschließe ich heute nochmals mit Biggi die selbe Route zu nehmen. Wieder mit Bus und Gondel angereist, starten wir bei der Mittelstation.

Ein kurzer Aufstieg entlang der Piste, dann zweigen wir auch wieder in den Wald ein. Es sind einige Tourengeher am Weg.

Kaum haben wir allerdings die Abzweigung in den Wald genommen, ist auch schon Vorbei mit dem Ansturm, hier sind wir so gut wie alleine!

Von der Routenwahl her sind heute keine Überraschungen dabei, wir folgen stur der gleichen Spur wie gestern.

Durch eine Schneise sehen wir dann auch schon die Bergstation auf 1.969m). Wir bleiben allerdings im Wald auf unserer einsamen Spur.

Weiter oben passieren wir dann noch das Klimahaus, und über offene Flächen steigen wir höher und höher, wieder das Stubai im Blick!

Die Querungen unterhalb des Osthangs sind angenehm zu gehen, wir streifen die steilen Stellen nur ein wenig.

Wunderschöne Ausblicke zur Serles, Habicht und den Gletschern begleiten uns.

Der Blick schweift ins Inntal, es liegt zwar nicht viel Schnee, aber dennoch wirkt es ein wenig winterlich…

Der Blick vom Patscherkofel, egal ob Ober- oder Unterland, ist bei richtiger Wetterlage fast nicht zu toppen. Roßkopf, Hohe Munde, Martinswand, Nordkette… alle Berge liegen fast zum Greifen nahe!

Nach dem Waldgürtel erreichen wir den breiten Rücken des Patscherkofels. Die Form des Kofels erinnert mich immer wieder daran, dass dieser Berg zumindest teilweise unter dem Inntalgletscher gelegen hatte…

Wie üblich hat die Schneedecke am Gipfel sehr gelitten. Starker Wind, gute Sonneneinstrahlung, alles Feinde einer geschlossenen Schneedecke.

Dennoch finden wir eine feine Spur bis zum Gipfel, ohne die Ski ausziehen zu müssen…

Teilweise, gerade in Rinnen und Mulden liegt dann wieder viel Schnee und läßt mich tolle Fotos machen!

Beim nunmehrigen Aufstieg über den Westrücken erblicke ich auch den Morgenkogel, den ich vor vielen, vielen Jahren bestiegen habe!

Schließlich erblicken wir zuerst die Sendestation auf dem Kofel, dann stehen wir schon bald am Gipfel

Eine Einkehr in der Gipfelstube geht sich heute auch aus, fein ist es! Die Sonne ist total angenehm und überraschenderweise ist keine Lüftchen am Gipfel zu spüren. Wir sitzen auf der Veranda und genießen den Nachmittag!

Die Abfahrt klappt gut, es ist hart, aber gut fahrbar. Und im Tal angekommen, wartet schon der Bus auf uns. Super war´s…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00 h
Gesamtlänge: 9,78 km
Höhenmeter: △ 531 m / ▽ 1.205 m
Lawinenwarnstufe: unter 2.200 m LWS 2 / über 2.200 m LWS 3 (Altschnee, Gleitschnee)

241227 Skitour Patscherkofel (2.246m)

Der große Schneefall hat immer noch nicht eingesetzt, dennoch beschließen Letu und ich, heute eine kurze Skitour zu machen. Als Ziel wird der Patscherkofel ab Mittelstation auserkoren.

Mit Bus und Bahn haben wir schnell unseren Startpunkt erreicht, nun folgen wir den Schildern, die den Skiweg „Waldweg“ anzeigen. Im Verlauf verlassen wir allerdings diesen Weg…

Eine feine Skispur im Wald hat es uns angetan, ein paar steilere Passagen müssen bewältigt werden, dafür ist hier nichts los. Die meisten Tourengeher bevorzugen halt doch die Piste!

Vorbei am Klimahaus, einmal müssen wir die Forststraße queren, erreichen wir den weiteren Aufstieg zum „Kofel“

Hier liegt zumindest ein wenig Schnee und Bodenkontakt haben wir dank guter Spuranlage keinen, dennoch wäre eine „Schafel Schnee“ doch ganz gut!

Der Wald wird nun immer lichter, wir sind schon im oberen Teil der Tour. Die Bergstation der Kofelbahn haben wir schon länger unter uns gelassen, bei unserer Spurwahl sind wir dort gar nicht vorbeigekommen.

Der Ausblick ins Stubaital ist wunderschön, der Tag heute einfach nur herrlich! So macht das „Draussensein“ auf jeden Fall Spaß.

Wir steigen nun parallel zum Gipfelweg auf, kürzen aber immer wieder ein paar Kehren ab.

Im oberen Teil nehmen wir dann die Forststraße zum Gipfel, die letzten Meter sind angenehm zu gehen.

Zufrieden erreichen wir den Gipfel, für Letu eine große Freude. Eine Skitour mit Gipfelkreuz ist halt doch was tolles!

Da es heute recht angenehm ist, lassen wir uns am Gipfel ein wenig Zeit und genießen die Aussicht.

Ein Schluck Tee ist auch noch drinnen, dann fahren wir ab. Zuerst nehmen wir die Abfahrt über die Forststraße, später erreichen wir das Skigebiet. Für´s Gelände ist einfach zu wenig Schnee…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:57 h
Gesamtlänge: 10,24 km
Höhenmeter: △ 525 m / ▽ 1.209 m
Lawinenwarnstufe: unter 2.200 m LWS 2 / über 2.200 m LWS 3 (Altschnee, Gleitschnee)

241130 Hoadl (2.340m)

Heute steht die erste Skitour der Saison auf dem Programm. Ich bin sehr motiviert, denn ich habe mir unter dem Jahr neue Tourenschuhe gekauft und möchte diese schon länger ausprobieren. Endlich ist es soweit.
Wir starten am gut gefüllten Parkplatz, bzw. bei der Talstation. Da schon Herren- und Damenabfahrt geöffnet sind, beschließen wir über die Damenabfahrt aufzusteigen.

Wir sind bei weiterem nicht die Einzigen, allerdings stören die Tourengeher-Massen nicht, wir gehen in unserem Tempo los und finden bald eine angenehme Geschwindigkeit. Im unteren Teil ist es schattig und kühl, im oberen Teil sehen wir die Sonne, der wir uns langsam, aber stetig nähern.

Kurz nach dem Dohlennest erreichen wir endlich die wärmende Sonne, nun ist der Aufstieg wirklich angenehm. Gemütlich steigen wir höher, immer weiter dem Hoadlhaus entgegen.

Wir haben bestes Tourenwetter, es ist richtig fein. Und erst mal eine Pistentour ist ein guter Start in die neue Saison. Leider ist im Gelände viel zu wenig Schnee, zumindest für meinen Geschmack. Die Kunstschneepiste ist hart, aber gut zu begehen.

Schließlich erreichen wir den Hoadl, mit dem neben dem modernen Hoadlhaus unscheinbaren Kreuz. Es sind gefühlt mehr Tourengeher als Skifahrer am Weg…

Nach einer kurzen Pause mit einem Schluck Tee fahren wir über die Damenabfahrt wieder zurück ins Tal. Eine unspektakuläre, aber feine Einstiegstour, die Freude auf mehr macht… ich freue mich schon auf die nächste Tour

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:13 h
Gesamtlänge: 7,82 km
Höhenmeter: ∆∇ 780 m
Lawinenwarnstufe: 3

240414 Hoadl (2.340m)

Die Temperaturen sind dieses Jahr schon fast früh-sommerlich, im April… doch noch haben Biggi und ich die Skisaison nicht aufgegeben. Heute ist letzter Tag in der Axamer Lizum, wir beschließen, noch eine Pistentour zu machen, während sich die Buben, Georg und Letu, im Funpark austoben können.

Wir fahren mit dem Bus zu Biggi und dann mit dem Auto weiter in die Lizum. Der Parkplatz ist zwar nicht gesteckt voll, aber gut besucht. Auch noch ein paar Camper, die wahrscheinlich vom gestrigen „Ugly Ski Day“ über geblieben sind, zieren die große Betonfläche.

Am Parkplatz treffen wir uns noch mit Doris, einer Freundin von Biggi, die uns heute begleitet. Die Schneeverhältnisse sind überraschend gut, wir können direkt bei der Talstation losgehen.

Die Burschen genießen die warmen Temperaturen, Letu ist sogar kurzärmlig am Weg.

Ein kurzes steileres Stück müssen wir mit ein paar Spitzkehren meistern, ansonsten verläuft der Aufstieg unspektakulär, aber schön.

Wir sind relativ spät gestartet und merken, dass die Schneequalität unter den erstarkten Sonnenstrahlen leidet. Im Aufstieg sehen wir „Etwas“ im Schnee liegen, zum Glück schaut ein vorbeikommender Skifahrer nach dem Rechten. Es ist eine Jacke, die wahrscheinlich einer der „Ugly Skier“ gestern verloren hat… vermutlich ist es doch ein wenig wilder zugegangen.

Es ist zwar schon spät in der Saison, dennoch überrascht und der geringe Andrang bei diesem Kaiserwetter. Uns soll es recht sind, dann haben wir die Piste für uns.

Die Sonne scheint intensiv auf uns herab, daher ist das Nachschmieren mit Sonnencreme sehr wichtig…

Die Aussicht wird wie gewohnt mit der Höhe immer besser. Die Kalkkögel sind jedes Mal wieder beeindruckend. Ich hoffe, im Sommer schaffe ich hier die eine oder andere Bergtour.

Oberhalb des Dohlennests, einem kleinen Gasthäuschen, machen wir eine Pause und trinken einen Schluck.

Dann starten wir den Endspurt. Immer wieder sehen wir die Spuren des Saharastaubs, der sich gut zwischen präparierter und nicht-präparierter Piste unterscheiden lässt.

Am Grat zum Hoadl, dem Gipfelrestaurant, eröffnet sich der Blick ins Senderstal mit Kemater Alm und Adolf-Pichler-Hütte und den beeindruckenden Gipfeln um die Alpenclubscharte

Flach ziehen sich die letzten Meter hinauf zum Hoadl. Die Burschen haben uns schon gemeldet, dass sie oben auf uns warten. Und auch wir freuen uns auf eine feine Erfrischung.

Schließlich erreichen wir das Gipfelkreuz und den Hoadl (2.340m), eigentlich schön gelegen. So fein das Hoadl-Gasthaus ist, eine Augenweide finde ich das Gebäude dennoch nicht… praktisch ist es allemal.

Wir essen im Innenbereich eine Kleinigkeit, dann setzen sich die Erwachsenen nochmals in die Sonne und die Buben fahren eine Runde in den Funpark.

Fast schon zu gemütlich wird es hier oben, die Sonne wärmt, das Bier schmeckt gut, so könnte man es schon eine Weile aushalten…

… leider müssen wir weiter. Vom Hoadl fahren wir über die Abfahrt zum Funpark, dort sammeln wir die Jungs ein, und fahren weiter zum Parkplatz. Zufrieden fahren wir nach Innsbruck zurück.

Die Temperaturen waren am Hoadl schon gut, aber kein Vergleich zu Innsbruck. Dort zeigt uns das Auto-Thermometer +30°C an, neue Rekordtemperatur für April… der Klimawandel lässt sich einfach nicht mehr leugnen!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:32 h
Gesamtlänge: 7,50 km
Höhenmeter: ∆ 784 m / ∇ 769 m
Lawinenwarnstufe: 3 (Nassschneelawinen)

240315 Sattelberg (2.115m)

Für unsere heutige Tour schlägt Biggi den Sattelberg vor. Ein kurzer Rundumblick, überall recht wenig Schnee! Ob das nicht zu optimistisch ist, frage ich mich?

Am Parkplatz angekommen, sind scheinbar meine Befürchtungen wahr. Dennoch lassen wir uns nicht entmutigen, ein paar Meter tragen tut nicht weh.

Nach einer kurzen Trageststrecke können wir die Ski anschnallen, zwischenzeitliche kurze schneefrei Stellen bewältigen wir in „tappender“ Manier.

Schon bald haben wir eine geschlossene Schneedecke, der Riecher von Biggi war doch goldrichtig.

Die ehemalige Skipiste ist gut präpariert, die Crew der Sattelbergalm leistet hier ganze Arbeit.

Das Wetter ist auch besser als prognostiziert, es ist relativ warm und der Wind hält sich sehr in Grenzen.

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Tourendaten
Gesamtdauer: 2:37 h
Gesamtlänge: 8,59 km
Höhenmeter: ∆ 852 m / ∇ 865 m
Lawinenwarnstufe: 1

240309 Patscheralm (1.694m)

Die Sonne lacht vom Himmel, allerdings rüttelt zur gleichen Zeit der Föhn an den Fenstern, dass es nur so eine Freude ist. Ich lasse mich nicht entmutigen, der Patscherkofel steht heute auf dem Programm.
Mit dem Direktbus von Aldrans erreiche ich die Talstation. Der Skibetrieb konzentriert sich heute auf die Heiligwasserwiese, der Rest des Skigebietes ist geschlossen.

Ist starte direkt von der Talstation los, über die Olympiaroute steige ich steil zur Einmündung beim Tunnel, dort wechsle ich auf die Familienabfahrt.

Im unteren Teil des Skigebiets war ich noch halbwegs gut vom Wind verschont geblieben, aber je höher ich steige, desto steifer wird die Brise. Die Piste ist dafür in einem traumhaften Zustand…

Der Himmel ist klar und wunderschön, auf den Bildern sieht man halt keinen Wind. Dieser wird nun immer intensiver, und an zwei Stellen merke ich, wie es mich zur Seite drückt.

Der Blick ins Inntal ist heute wieder besonders schön, weil der Himmel so klar ist.

Überall, wo Sonne auf die Piste scheint, wird der Schnee ein wenig weicher und fein für den Aufstieg.

Schließlich erreiche ich über die Forststraße die heute auch geschlossene Patscheralm (1.694m). Hier beschließe ich, es gut sein zu lassen, denn es ist nicht mehr fein mit dem Wind.

Während ich mich für die Abfahrt herrichte, ziehen noch ein paar Unerschrockene an mir vorbei, aber ich bereue meine Entscheidung nicht. Der „Kofel“ läuft mir wahrlich nicht davon…

Über den Stubaiern kommen schon die ersten Wolken zum Vorschein, das Wetter wird wohl noch im Laufe des Tages umschlagen.

Die Abfahrt ist wie schon erwartet ein Traum, fast keine Spuren, und gerade in dem Zustand, den ich sehr gerne mag… oben ein wenig weich und dennoch griffig.
Rasch erreiche ich wieder die Talstation, beim letzten Schwung sehe ich gerade meinen Bus einfahren!

Und wie bestellt sitze ich 3 Minuten später auch schon wieder im Bus nach Hause. Wunderbar!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:23 h
Gesamtlänge: 6,52 km
Höhenmeter: ∆ 708 m / ∇ 706 m
Lawinenwarnstufe: Stufe 2 (Gleitschnee)
Wetter: Klarer Himmel, starker Föhn

240307 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Letu hat endlich ein Paar „Tourenski“ ergattert, das müssen wir gleich mal ausprobieren. Ich bin zwar nach einem langen Arbeitstag nicht so motiviert, dafür ist es Letu für uns Beide! Da gibt es kein Auskommen, ich muss mit…
Ausnahmsweise fahren wir mit dem FloMobil zum Glungezer.

Mit der Bahn fahren wir schnell in die Höhe, da es heute nur eine „Versuchstour“ ist, beschließen wir, von der Bergstation auf den Schartenkogel zu gehen. Das sind nur ein paar Höhenmeter, aber zum ausprobieren gerade recht.

Wir steigen an der Piste entlang stetig nach oben, über den Ziehweg und den letzten Steilhang erreichen wir die Bergstation des Schartenkogellifts und schlussendlich auch das Gipfelkreuz.

Es ist frisch, daher beeilen wir uns, packen die Sachen zusammen und fahren wieder ab bis zur Mittelstation. Die Talabfahrt ist heuer nur an ein paar erlesenen Tagen gegangen und ist schon länger gesperrt.

Eine kurze, feine Tour mit dem Sohnemann, es hat richtig Spaß gemacht. Hoffentlich geht sich das in nächster Zeit noch einmal aus!

Tourendaten
Gesamtdauer: 0:57h
Gesamtlänge: 5,89 km
Höhenmeter: ∆ 258 m / ∇ 819 m