240127 Pflacher Älpele (1.668m) und Säulinghaus (1.696m)

Diese Wochenende bin ich mit Biggi im schönen Außerfern, genauer gesagt auf der Hütte. Die Anreise am Freitag geht zügig, allerdings ist das Wetter alles andere als bergtauglich… es regnet.
Am Morgen, wir wollen eine Runde wandern, regnet es zwar nicht mehr, aber es ist nebelig. Wir lassen uns nicht abschrecken…

Der erste Aufstieg von der Hütte folgt dem Forstweg, aber schon nach kurzer Zeit erreichen wir Steig zum Säulinghaus bzw. zum Koflerjoch.

Wir bewegen uns an der Obergrenze der Nebelbank, immer wieder erhaschen wir ein paar Sonnenstrahlen… das könnte noch ein schöner Tag werden.

Wir wandern über den Steig zum Pflacher Älpele, einer ehemaligen kleinen Alm im Gemeindegebiet…

Die Sonne wird immer prominenter, die Scharrhütte, eine Jagdhütte am gleichen Boden, leuchtet im Winterkleid.

Von der Alm zweigen wir auf den Forstweg Richtung Säulinghaus ab, das Koflerjoch wollen wir ohne Schneeschuhe nicht besteigen. Auch am Forstweg liegt viel Schnee, der das Stapfen manchmal beschwerlich macht.

Das wunderschöne Winterwetter und die damit verbundene geniale Landschaft ist allerdings jede Strapaze wert.

Die Wolken hängen nur noch im Tal, hier oben auf dem Berg herrscht wünderschönes, fast schon kitschiges Wetter vor.

Der Blick ins Lechtal, kurz vor dem Säulinghaus liegt immer noch fest eingepackt unter Wolken…

Schließlich erreichen wir das Säulinghaus, das jetzt im Winter nur an ausgewählten Tagen offen hat. Wer lastet der Schnee auf dem Vordach, ich hätte nicht gedacht, dass so viel Schnee hier oben liegt.

Biggi und ich setzen uns in die Sonne, wir beobachten, wie sich die Wolken im Tal langsam verziehen und auflösen.

Nach ausgiebiger Rast wandern wir über den Säulingsteig zurück zu Hütte.

Der Säuling leuchtet heute mit dem frischen Schnee wunderschön.

An der Stelle, die vorher noch den Lechtalblick mit Wolken versperrt hat sehen wir jetzt den Lech und das untere Lechtal.

Beim Blick zurück nach Norden stelle ich mal wieder fest, der Säuling ist der schönste Berg für mich.

Wir müssen ein gutes Stück durch den Wald, die milden Temperaturen habe diesem nun in einen sprichwörtlichen Regenwald verwandelt. Überall tropft der schmelzende Schnee herunter.

Immer wieder leuchtet die Sonne durch das Unterholz und verzaubert den Wald.

Schließlich erreichen wir die Hütte, und wir genießen einen Kaffee bei den letzten Sonnenstrahlen auf der Veranda. Sobald der Feuerball verschwunden ist, muss geheizt werden, damit es gemütlich bleibt.

Wir kochen was Gutes, spielen Karten und lassen den feinen Tag ausklingen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:18 h
Gesamtlänge: 8,86 km
Höhenmeter: ∆ 633 m / ∇ 674 m

240114 Route Roman (2.639m) ✨

Das Wetter ist super gemeldet, die Schneelage relativ gut. Da bietet sich wieder mal eine Tour in der Nähe an. Die Route Roman, die Verbindung zwischen Patscherkofel und Glungezer steht auf dem Programm.
Mit der Patscherkofelbahn kommen wir unkompliziert auf 1.965m.

Von der Bergstation steigen wir gleich steil am Nordwesthang empor, vorbei an der alten Panoramabahn, deren Reste noch sichtbar sind.

Der Wald wird immer lichter, dafür die Aussicht großartiger. Von dieser Seite des „Kofels“ hat man einen wunderbaren Blick ins Stubaital, links die Serles, auf der rechten Seite die Kalkkögel.

Je weiter wir hochsteigen, desto mehr wird uns der Windeinfluss auf den Schnee bewusst. Die Schneegangeln erinnern mich immer wieder dran, dass die Natur ein Wunderwerk ist. Nur für kurze Zeit kann man diese Form bewundern, dann ändert der Wind auch schon wieder Kontur und Ausprägung…

Schließlich erreichen wir nach einem ungefähr Einstündigen Aufstieg den Gipfel des Kofels.

Hier rasten wir ganz kurz, dann fellen wir ab… nun steht ein wenig Abfahrt auf dem Programm…

Die Abfahrt über den Ostrücken ist wie schon von mir erwartet nicht grad eine Traumabfahrt, aber trotzdem irgendwie lustig. Zumindest liegt genug Schnee, über die Qualität kann man zweifelsohne streiten.

Bald erreichen wir das unbenannte Joch nach dem Ostrücken, hier folgend wir teils fahrend, teils schiebend dem weiteren Weg Richtung Lanserkreuz.

Nun heißt es wieder durch den Wald, teils am Grat entlang abfahren bzw. abrutschen. Ein Stück müssen wir gerade, mit geringem Gefälle noch fahren, dann erreichen wir Boscheben, das im Winterschlaf ruhende Almgasthaus (2.030m)

Hier, am Ellbögner Kreuz machen wir eine Pause, ein wenig heißer Tee und eine kleine Brotzeit stärken uns für den Weiterweg.

Aufgefellt haben wir rasch wieder, dann folgend wir dem Zirbenweg durch steilen Zirbenwald weiter Richtung Viggarspitze.

Bei einem Tal zweigen wir vom Zirbenweg ab und folgen nun, in ein paar steilen Kehren dem Tal immer Richtung Viggarspitze. Zurückschauend sehen wir den imposanten Gipfel des Patscherkofels mit der großen Sendeanlage.

War der Himmel in der Früh noch blau und klar, sind jetzt erste Cirren eingefallen, im Süden tummeln sich die ersten, unbedenklichen Wolken.

Die Spur ist schön angelegt, und wir kommen zügig weiter. Schon bald stehen wir am Fuße der Viggarspitze, die wir heute aber im Anbetracht der Gehstrecke nicht mitnehmen.

Lustige Schattenbilder begleiten uns, abgesehen von unserem Abbild sind aber keine weitere Bergaffine am Weg.

Immer weiter entfernen wir uns vom Kofel und nähern uns unserem höchsten Ziel, der Sonnenspitze. Die Aussicht auf die Landeshauptstadt ist toll, eine gute Fernsicht haben wir heute.

Der Blick gegen Südosten zeigt uns Kreuz- und Durrenseespitze, Tourenziele, die ich heuer im Sommer auf dem Programm hatte, davor die zwei Stufen mit „Gschriebener Stoan“ und „Blaue Seen“

Ein paar kurze Abfahren zwischendurch mit Fellen sorgen für Spaß, aber auch ein wenig Überwindung, da es teils recht steil zur Sache geht.

Dass die Natur auch hier Kunstwerke mittels „Windpinsel“ in die Landschaft gezaubert hat, ist bei dem heutigen Traumwetter ein auf Neudeutsch „Added Bonus“

Der Schlusshang auf die Sonnenspitze sieht aus der Ferne beeindruckend und auch recht steil aus, wir sind schon gespannt, wie die Verhältnisse dort sind. Im Nahbereich stellen wir schon fest, dass die Schneeoberfläche recht hart ist.

Wir legen sicherheitshalber die Harscheisen auf, und in ein paar Spitzkehren mühen wir uns den Hang hinauf. Allerdings hat der Hang aus der Nähe betrachtet seinen Schrecken verloren.

Die letzten paar Meter auf die Sonnenspitze sind wie erwartet sehr hart, das ist dem regen Ansturm aus dem Skigebiet geschuldet. Dafür haben wir für die Abfahrt dann auch fast pistenähnliche Verhältnisse.

Die Pause auf dem Gipfel der Sonnenspitze (2.639m) fällt wegen dem kühlen Wind entsprechend kurz aus, einen Schluck Tee aus der Thermoskanne gönnen wir uns dennoch. Dann richten wir uns für die Abfahrt ins Glungezer-Skigebiet her. Die Abfahrt ist dank der „Piste“ gut und lustig und bald erreichen wir die präparierte Abfahrt.

Ein Blick zurück lässt uns die untergehende Sonne erblicken, eine tolle, aber auch lange Tour liegt hinter uns.
Bei der Mittelstation steigen wir in die Gondel ein und fahren ins Tal. Unten angekommen, stellen wir fest, dass die Talabfahrt „auf eigenes Risiko“ befahrbar gewesen wäre… schade, das haben wir nicht gesehen. Aber das ist wohl der einzige Wermutstropfen des heutigen Tourentages!
Gemütlich tuckern wir mit dem Bus nach Hause… voller Eindrücke eines wunderschönen Tages!

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:16 h
Gesamtlänge: 13,42 km
Höhenmeter: ∆ 1.106 m / ∇ 1.160 m

240112 Rodeln Rinner Alm (1.380m)

Freitag, Dienstschluß! Biggi und ich haben uns zum Rodeln verabredet. Wir starten von Rinn aus über den Rodelaufstieg zur Alm.

Es hat vor kurzem wieder geschneit und die Landschaft hat sich nochmals ins Winterkleid geschält. Wunderbar, wenn alles vom feinen Weiß bedeckt ist.

Der Aufstieg, der von der Rodelbahn getrennt nach oben verläuft, lässt sich fein begehen, die Steigung ist gerade fein, um mit der Rodel gut nach oben zu kommen.

Die Nordseite liegt leider im Schatten, damit liegt der Weg auch im Kühlen. Beim Aufstieg ist dies kein Problem, manchmal sieht man doch in luftigen Höhen ein paar Sonnenstrahlen.

Auf der Karwendelseite leuchtet der Schnee im Sonnenschein, aber ob es dort wirklich wärmer ist, sei dahingestellt…

Nach einer guten Stunde erreichen wir die Rinner Alm, wir beschließen, hier noch einzukehren und uns einen Kuchen zu gönnen.

So gestärkt, macht die anschließende rasante Talfahrt mit der Rodel viel mehr Spaß.

Die Bahn läuft heute gut, ein paar kleine Hügel lassen uns hüpfen. Viel zu schnell sind wir wieder im Dorf angekommen.

Eine feine Tour, die Rodelbahn war heute super in Schuss, danke an das Team der Rinner Alm für das gute Präparieren!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:30 h
Gesamtlänge: 7,64 km
Höhenmeter: ∆ 498 m / ∇ 502 m

240109 Skitour Tulfein (2.052m)

Dienstag ist Abendtourentag am Glungezer, das ist schon seit Jahren ein Magnet für mich. Heute mache ich mich auf, mit Biggi die Tour zu bestreiten. Da es schon spät ist, als wir weggehen, beschließen wir, bis zur Bergstation zu gehen und dann weiter zu sehen…

Der Aufstieg über die Lifttrasse ist steil, aber bei diesen Schneeverhältnissen total fein zu gehen. Schnell gewinnen wir an Höhe. Die Strecke ist teils im Wald, teils von der Piste beleuchtet. Es ist kühl, aber nicht so kalt wie befürchtet.

Wir steigen höher und höher und erreichen schließlich die Bergstation. Ein kurzer, aber total feiner Trip am Abend, an der feinen frischen Luft! Wir trinken Tee, genießen die Aussicht und richten uns für die Abfahrt.

Der Glungezer ist als Ski- und Tourenberg einfach wunderbar, das Personal total nett und alles super präpariert! Da muss man wirklich mal ein Kompliment aussprechen.

Die Abfahrt geht wunderbar, allerdings merke ich, dass ich schön langsam doch mal einen Skiservice brauche. Kante ist bei mir Fremdwort… auf den härteren Platten rutsche ich gleich mal wild durch die Gegend… aber es macht voll Spaß.

Ein toller Abend mit Biggi, es ist immer total fein, zusammen am Abend eine Runde zu drehen. Ich freu mich schon auf die nächste Tour!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:27 h
Gesamtlänge: 4,48 km
Höhenmeter: △ 475 m / ▽ 475 m

240107 Rodeln Rinner Alm

Nachdem die letzte Rodelpartie so ein Spaß war und es heute richtig gut geschneit hat, wagen Biggi und ich ein weiteres Abenteuer auf die Rinner Alm. Wir fahren mit dem Bus nach Rinn, im Bus wird ein wenig geblödelt…

Das rächt sich dann aber recht schnell, beim Aussteigen aus dem Bus, kaum ist dieser abgefahren, stelle ich fest, dass mir mein Rucksack abhanden gekommen ist… dieser macht nun eine Sonderfahrt nach Hall, während ich zugegebenermaßen ein wenig angezipft am Start der Rodelbahn stehe.

Eine kurze Kalkulation sagt mir, dass der Bus in circa einer Stunde wieder hier vorbei kommen sollte. Daher nutzen wir die Zeit und spazieren ein Stück weit die Rodelbahn hinauf. Auch heute sind wenig Leute am Weg, die Stimmung ist allerdings super, und sehr winterlich.

Ein paar wenige Rodler kommen uns entgegen, allerdings stellen wir schon beim Zuschauen fest, dass die Bahn heute nicht schnell geht! Zuviel Schnee und zu wenig Präparation, so unser Fazit.

Wir spazieren bis zur ersten Kurve, dann heißt es auch schon runter ins Tal, damit wir den Bus erreichen… hoffentlich stimmt meine Berechnung mit dem Bus!

Die Abfahrt ist dann wie erwartet nicht so einfach, die Bahn in diesem Teilstück auch zu wenig steil, um richtig vom Fleck zu kommen. Dennoch ist die Abfahrt den Umständen entsprechend lustig…

Im Ort angekommen, warten wir gespannt auf den Bus. Nach ein paar Minuten kommt er auch schon um die Kurve, Biggi meint dann auch schon: „Schau, das ist der gleiche Busfahrer“. Und siehe da, gleicher Busfahrer, gleicher Bus, und der Rucksack ist genau dort, wo ich ihn letztlich vergessen habe!
Das Rodeln war nicht ganz nach unserer Vorstellung, aber zum Glück habe ich den Rucksack mit all meinen Sachen wieder bekommen. Ende gut, alles gut!

Tourendaten
Gesamtdauer: 48 min
Gesamtlänge: 2,4 km
Höhenmeter: △ 157 m / ▽ 151 m

240105 Rodeln Birgitzer-Alm (1.808m)

Biggi hat herausgefunden, dass die Rodelbahn der Birgitzer Alm gar nicht so schlecht in Schuss sei, entgegen den Berichten im Internet. Da wollen wir es auf einen Versuch ankommen lassen. Mit einem Teil der Kinder im Schlepptau machen wir uns vom Parkplatz Adelshof auf zur Alm.

Die ersten paar Meter sind recht eisig, die Steine schauen schon raus, aber je weiter wir in die Höhe streben, desto besser wird der Zustand der Bahn. Überraschend wenig Leute sind am Weg, wohl auch wegen der schlechten Beschreibung des Bahnzustands. Uns soll es recht sein.

Während Biggi und ich vorgehen, unterhalten sich die Burschen köstlichst. Dies geht jedoch auf die Gehperformance, die hinter der unseren weit hinterherhinkt. Beim Kreuz auf der Lichtung „Hüttenboden“ warten wir eine Weile… und dann sind die Zwei auch schon da!

Ab hier ist die Rodelbahn wirklich gut in Schuss, wir steigen noch weiter auf bis zur Alm. Eine Einkehr ist heute allerdings aus zwei Gründen nicht mehr möglich. Zum Einen ist das Personal schon in Feierabendstimmung, denn es waren heute fast keine Gäste am Weg, und zweitens fängt die Dämmerung an, und wir wollen nicht ohne Taschenlampen im Dunkeln runterrutschen…

Also stärken wir uns mit mitgebrachtem Tee und leckerem Lebkuchen.

So gestärkt bereiten wir uns auf die Abfahrt vor. Der erste Teil bis zum Hüttenboden ist wunderbar und flott, da können wir es krachen lassen. Der zweite Teil bis zum Parkplatz ist dann schon recht eisig, aber immer noch gut, wenn auch sehr rasant zu fahren!
Es macht allen riesigen Spaß, leider ist die Fahrt dann auch viel zu früh wieder zu Ende! Das schreit nach Wiederholung…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:45 h
Gesamtlänge: 7,19 km
Höhenmeter: △ 472 m / ▽ 467 m

240103 Schartenkogel (2.311m)

Das Wetter ist in letzter Zeit wunderschön, allerdings geht das zu Lasten der Schneedecke. Und Schnee ist aktuell auch nicht in Sicht. Die Touren in meinem Nahgebiet sind daher ein wenig beschränkt.
Heute geht´s daher wieder mit Biggi und einer ihrer Freundinnen auf den Schartenkogel…

Der Aufstieg erfolgt wieder über die Lifttrasse.

Bei der Bergstation wechseln wir auf den Sommersteig zum Schartenkogel.

Sobald wir im Gelände sind, hat man gefühlsmäßig das Skigebiet vergessen. Es macht trotz mangelhafter Schneedecke richtig Spaß, bei diesem Kaiserwetter in den Bergen unterwegs zu sein.

Die Aussicht ist wie in den letzten Tagen einfach phänomenal, der Himmel fast wolkenlos und der Schnee leuchtet richtig…

Auch der Blick ins Unterland ist toll, das grüne Inntal suggeriert allerdings schon fast frühlingshafte Verhältnisse.

Wir haben die Aufstiegsspur heute ein wenig variiert, wir steigen ein wenig westlicher auf.

Der Glungezer ist auch gut besucht, können wir feststellen. Unser Ziel bleibt allerdings der Schartenkogel.

Schließlich erreichen wir den schönen Gipfel, der trotz guten Besuches nie überlaufen wirkt. Das hat wohl mit dem großzügigen Gipfelplateau zu tun…

Wir schauen noch einmal ins Tal, so manche Spur im Schnee verlockt fast schon zu einer Geländefahrt, wir bleiben aber unserem ursprünglichen Plan treu und fahren über die Piste zur Tulfeinalm.

Dort genießen wir ein feines Mittagessen, dann setzen wir unsere Fahrt ins Tal fort.

Der lange Ziehweg von der Tulfeinalm ins Skigebiet scheint entschärft worden zu sein, viel leichter kommt mir der Übergang mittlerweile vor.

Im Skigebiet selber ist einiges los, die Piste ist gut präpariert, aber auch hart und könnt wohl eine wenig Neuschnee vertragen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:20 h
Gesamtlänge: 7,80 km
Höhenmeter: ∆ 770 m / ∇ 770 m

240101 Neujahrsskifahrt Patscherkofel

Mit Letu habe ich schon vor Tagen abgemacht, dass wir am 01.01.2024 gleich in der Früh auf die Piste gehen! Das setzt natürlich eine gewisse Disziplin am Vortag voraus, aber das war heuer überhaupt kein Problem. Silvester war schön, aber eben nicht so wild wie in anderen Jahren!

Wir sind bald oben am Berg, es sind wenig Leute am Weg. Das war auch zu erwarten. Die Piste ist in Ordnung, ein wenig Neuschnee ist gestern gefallen, den wir natürlich gleich nutzen müssen. Es macht sehr viel Spaß, im unverspurten Schnee zu fahren!

Letu und ich lassen es krachen, es macht viel Spaß, aber gegen Mittag sind dann doch mehr Leute und der „gute“ Schnee verfahren. Aber der Piste kommen die Eisplatten hervor, die sich trotz guter Präparation doch irgendwann nicht mehr verstecken kann. Es braucht unbedingt ein wenig mehr Schnee!

Ein wenig nach Mittag lassen wir es dann gut sein! Zu Hause gönnen wir uns noch ein feines Mittagessen, so läßt sich der erste Tag des neuen Jahres sehr gut einläuten!

Ein Gutes Neues Jahr 2024, Viel Glück und Gesundheit

231231 Jahresrückblick 2023

2023 war ein ereignisreiches Jahr, viel ist passiert. Heuer habe ich wieder die Möglichkeit gehabt, ein paar tolle Touren zu machen, am Jahresende lasse ich das Jahr für mich gerne nochmals Revue passieren…

Salfeins

Bergsteigen
Einige Bergtouren mit feiner Begleitung hatte ich heuer, die schönste Solotour war auf die Kreuzspitze, über den Geschriebenen Stein, mit Papa, Maggo und Daniel versuchten wir den Bettelwurf und Speckkarspitze und wunderschön war die Tour mit Biggi auf die Hüttenspitze

Goetheweg

Skitouren
Skitouren beschränkten sich heuer auf ein paar Pistentouren auf den Patscherkofel und den Schartenkogel (einmal mit Letu) … also recht unspektakulär

Reisen
Reisen in verschiedenen Konstellationen haben mich heuer nach Wien, Salzburg und natürlich nach Lignano geführt…

Fahrradfahren
Das Fahrradeln hat sich auch heuer wieder, wie schon im Vorjahr, eigentlich auf den Weg von und zur Arbeit beschränkt. Vielleicht kann ich im Neuen Jahr ein wenig mehr „außertourlich“ fahren…

Canyoning
Canyoning war heuer intensiver als die letzten Jahre… zuerst wurde mir im Frühjahr eine Fortbildung vom Bergsportführerverband und eine neue Ausrüstung zuteil, gut ausgerüstet macht natürlich der Sport gleich noch mehr Spaß…
Die Touren waren dann wieder die üblichen Verdächtigen… Wiesbach, Hochalp und Stuibenfälle, einmal sogar mit meinen Arbeitskollegen

Klettersteig
Obwohl ich überschaubar viele Touren durchgeführt habe, waren doch ein paar tolle neue Sachen dabei… das Buabenwochenende in der Nähe vom Idrosee (Ferrata Sasse und Fregio, Ferrata Crench) war ein tolles Erlebnis, und auch der neue Glungezer-klettersteig mit Letu machte uns viel Spaß!

Kombinierte Daten 2023:
Gesamtdauer: 250 h
Gesamtstrecke: 1.800 km
Höhenmeter: △ 52.804m / ▽ 82.659 m

Fazit
Wieder neigt sich ein tolles Jahr dem Ende zu, und macht Vorfreude auf ein neues, junges Jahr mit vielen Abenteuern…
Ich blicke freudig auf 2024!

Prosit Neujahr!

231231 Halltal, Herrenhäuser (1.500m)

Der letzte Tag eines schlussendlich wunderschönen Jahres. Und das in bester Gesellschaft, mit Biggi im Halltal… was will man mehr!
Unser eigentlicher Plan, mit den Schneeschuhen zu gehen, verwerfen wir gleich am Anfang des Halltals… es liegt einfach nicht genug Schnee!

Das Wetter ist ein wenig bewölkt, es ist auch sehr warm geworden. 10°C sind aktuell in Absam gemeldet… und das merken wir auch am Anfang…

Über den Fluchtsteig steigen wir höher und höher, und der Schnee lässt wirklich auf sich warten!

Ab der zweiten Ladhütte ist es dann doch endlich ein wenig winterlich, wir wechseln auf die Salzstraße, die auch als Rodelbahn dient.

Immer mehr Schnee türmt sich auf, dennoch wäre es heute mit Schneeschuhen nicht fein gewesen.

Bald erreichen wir auch die Abzweigung nach Sankt Magdalena und die zweite Ladhütte. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zu den Herrenhäusern.

Schließlich sind wir bei den Herrenhäusern angekommen. Der erste Besuch gilt der Kapelle, danach gönnen wir uns Tee und einen eiskalten Radler.

Im Knappenhäusl gibt es immer wieder etwas zu entdecken, heute fällt mir der „Aufhänger“ an der Damentoilette auf..

Seit ein paar Jahren kümmert sich ein Verein um das Herrenhaus, damit dieses nicht noch mehr verfällt. Ich hoffe, dass das auch aufgeht!

Vom Bergwerk wandern wir erst ein Stück die Salzstraße nach Absam, zweigen dann aber nach Sankt Magdalena ab. Das Alpengasthaus ist offen und wir gönnen uns eine wunderbar schmeckend „Thai-Suppe“…

So gestärkt wandern wir über den Fluchtsteig wieder ins Tal.

Die Hüttenspitze, das Ziel der ersten Bergtour von Biggi und mir, liegt direkt vor uns, allerdings nun im Winterkleid.

Obwohl nicht so viel Schnee wie gewohnt im Halltal liegt, muss doch gesagt werden, dass im Gegensatz dazu das Inntal fast „sommerlich“ wirkt… bis in hohe Lagen liegt aktuell kein Schnee! Ohne Beschneiung wäre Skifahren wohl nicht überall möglich!

Ab dem Bettelwurfeck ist dann der Weg fast aper, unterwegs sehen wir noch ein paar Gämsen, die in einer Reise grasen.

Eine gemütliche, würdige Abschlusstour für das Jahr 2023! Ein wunderbares Jahr neigt sich dem Ende zu und macht Platz für ein neues, frisches Jahr 2024!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:32 h
Gesamtlänge: 12,55 km
Höhenmeter: ∆ 744 m / ∇ 738 m