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230518 Familienwochenende Salzburg

Donnerstag, 18.05.2023

Das alljährliche Familienwochenende steht wieder vor der Tür. Dieses Jahr wurde der Treff von den „Grazern“ organisiert, das Ziel ist das schöne Salzburger Land.
Mit dem Zug fahren wir nicht ganz reibungsfrei von Innsbruck nach Salzburg und dann weiter zur Unterkunft in Bayern…
Die Zugfahrt hätte eigentlich einen eigenen Eintrag verdient, aber hier die Kurzfassung: Dank einer Mure bei Ötztal-Bahnhof ist der Zug schon eine Stunde verspätet, als wir endlich einsteigen können, ist der Zug schon voll. Dank Reservierung für uns kein großes Problem, allerdings müssen alle Passagiere ohne Reservierung wieder ausstiegen. Das geht nur mit Polizeipräsenz und dauert nochmals eine Stunde… dann fahren wir los, ab hier reibungslos!

Die Unterkunft ist in der Nähe von Freilassing… Bayern ist einfach günstiger als Salzburg. Der Bauernhof ist ein Traum, wir haben eine ganze Etage für uns, die Gastleute sind total nett!

Schnell haben wir uns eingerichtet, die Kinder erkunden den Hof und finden das eine oder andere Spielzeug. So wird keinem langweilig.
Am Abend gibt es Spaghetti, danke hier den wunderbaren Köchinnen, Larissa und Oma! Es hat wunderbar geschmeckt!

Freitag, 19.05.2023

Der Tag beginnt mit einem wunderbaren Frühstück am Hof, dann machen wir uns auf nach Salzburg. Zuerst wandern wir ein wenig in der Altstadt herum, die Geocacher in der Familie kommen zum Unmut manch Anderer auch zu ihren Freuden (an dieser Stelle DANKE an die Geduld)…

… dann machen wir uns auf den steileren Weg hinauf zur Burg Hohensalzburg.

Hier wird zuerst ein wenig gejaust, dann ein Gruppenfoto gemacht, und schlussendlich auch noch die Aussicht über die Stadt Salzburg genossen.

Die Aussicht ist einfach atemberaubend, von hier heroben sieht man erst, wie strategisch die Stadt angelegt wurde. Auch der berühmte Friedhof kommt in unser Sichtfeld… viel gibt es zu entdecken!

Nachdem wir uns satt gesehen haben, spazieren wir wieder in die Altstadt hinunter, durch den Friedhof hindurch. Hier hat meine Taufpatin lange Jahre als Friedhofswärterin gearbeitet…

Schöne, kleine Plätze laden immer wieder zum Verweilen ein, das brauchen wir auch, um die Gruppe immer wieder zusammenzuführen.

Später treffen Oma, Letu und ich noch meine Taufpatin Paula auf einen Kaffee, wir haben es total nett und haben uns viel zu erzählen.
Das Abendessen besteht aus Resten vom Vortag, es wurde mehr als genug gekocht und Omelette.

Samstag, 20.05.2023

Nach dem Frühstück, wir bereiten uns gerade auf den Zoo vor, rutsch Letu über die Stiege ab und stößt sich ziemlich arg die Wirbelsäule. Nachdem er sich erst gar nicht bewegen kann, wird es von Minute zu Minute besser. Schlussendlich bleibt zwar der Schmerz, aber er kann doch mitfahren!
Wir fahren geschlossen in den Zoo „Hellbrunn“ in der Nähe von Salzburg. Durch den Schlosspark, vorbei an den Fischteichen, erreichen wir den Eingang.

Der Zoo hat ein sehr schönes Konzept… die Vögel haben hier keine Volliere, sondern können theoretisch jederzeit wegfliegen. Das tun sie aber nicht, weil sie hier gefüttert werden und sich wohl fühlen. Was für ein besseres Kompliment könnte es für einen Zoo geben?

Nicht nur die Vögel haben einige Freiheit, auch bestimmte Affen laufen fast frei herum… sehr zur Freude der Kinder.

Zwischendurch brauchen wir auch mal eine Stärkung, da gibt es zuerst eine Jause, später dann noch ein Eis. Ein rundum gelungener Ausflug, würde ich sagen!

Die Afrika-Sektion ist für Letu und mich was besonderes, wir sehen Nashörner, Löwen und einige Gazellen.

Über den Tellerrand geschaut können wir am Horizont den Watzmann ausmachen, hier im Bild die Mittelspitze

Zurück nehmen wir wieder den Weg an den Fischteichen vorbei, noch ein letzter Blick auf die großen Störe…

… dann erreichen wir den Ausgang. Es hat allen sehr gut gefallen, ein wenig müde sind wir auch geworden…

Die Fahrt zur Unterkunft verläuft ohne Probleme, auf dem Rückweg kaufen wir noch ein paar Lebensmittel für den Abend.
Nach einer kurzen Pause spazieren wir von unserer Unterkunft noch zum Ulrichhögl, einem tollen Aussichtspunkt auf Salzburg.
Am Abend gibt es Bratkartoffel mit Würstel, wieder von unseren Spezialköchen! Den Abend beschließen wir mit feinen Diskussionen und Gesprächen.
Den Abend verbringen wir wieder entspannt mit Diskussionen und Spielen.

Sonntag, 21.05.2023

Der Sonntag ist nur noch für die Rückreise geplant, wir treffen uns wieder zum Frühstück, anschließend ist große Verabschiedung.
Am Schluss bleibt noch Zeit für ein paar Familienfotos.

Dann fahren wir alle retour nach Hause. Wieder einmal ist ein Familienwochenende erfolgreich zu Ende gegangen. Danke an die Organisatoren dieses Jahr, das habt ihr wunderbar gemacht!
Auf ein Neues im nächsten Jahr!

210613 Salzburg

Nach einer langen Durststrecke werden die Covid-Maßnahmen immer mehr zurückgefahren und das „normale Leben“ beginnt schrittweise wieder. Für uns bedeutet das heute, dass wir mal nach Salzburg fahren, nur unter Tags. Mit dem Railjet ist man von Innsbruck in „keiner Zeit“ in der Hauptstadt des nächsten Bundeslandes..

Vom Bahnhof schlendern wir in die Stadt, Richtung Hohensalzburg. Für ebendort haben wir ein Ticket online gebucht, die Burg wollen wir als erstes besichtigen. Beim Mirabelle-Garten bleiben wir kurz stehen und hören einer schönen Blasmusik zu…

Neben der Besichtigung der Stadt haben wir auch ein paar Geocaches auf dem Programm, daher ist der Weg Richtung Hohensalzburg nicht ganz geradlinig. Die paar Abweichungen von der Route verzeihen mir meine Kinder, dafür beeile ich mich bei der Suche immer… manchmal auch mit Hilfe von Letu.

Kurz vor der Altstadt spazieren wir noch unzählige Treppen empor, um von oben den Ausblick auf die Stadt zu genießen…

… und oben angelangt, finden wir, es hat sich absolut rentiert. Der Blick auf die Stadt ist wunderschön.

Und an geeigneter Stelle sieht man nun auch die Festung Hohensalzburg, beeindruckend thront das Wehrgebäude über der Stadt…

Durch die Altstadt kommen wir nun unserem Ziel immer näher.

Schöne Häuser überall und eine überraschend große Dichte an Geocaches, das gefällt mir in diesem Ort besonders… allerdings ist auch alles sehr touristisch ausgerichtet, überall sind Souvenirläden, die eigentlich nur Ramsch verkaufen, zu finden… für die Kinder manchmal eine fast unüberwindbare Barriere auf dem Weg zur Burg.

Schließlich erreichen wir doch den Vorplatz, wir gönnen uns den Luxus des unterstützten Aufstiegs mit der Schlossbahn… diese gibt es schon viele Jahre, ganz am Anfang wurde die Bahn mit Wasser betrieben… in Wechselwirkung fast wie bei einem Mühlenrad.

Im Schloss gibt es dann viel zu sehen, ein Puppenmuseum, die Fürstenzimmer, Zeughaus und den beeindruckenden Burghof. Auch die Aussicht von hier oben ist beeindruckend, weit über das Land kann man schauen, bei diesem schönen Wetter einfach nur toll…

Den Weg in die Altstadt beschreiten wir dann entgegen unserer ersten Pläne dann doch zu Fuß, der Weg ist schnell zurückgelegt, nach unten geht es immer besser.

Rasch erreichen wir wieder den Ausgangspunkt unserer Schlossbesichtigung. Hier sind noch ein paar andere Sehenswürdig „versteckt“… die Stiegl-Brauerei befindet sich am Fuß des Schlossbergs…

… und auch der Petersfriedhof, an dem neben Joseph Haydn auch die Schwester Mozarts, das Nannerl begraben liegen.

Besonders interessant finde ich die sogenannten Katakomben, alte, in den Felsen geschlagene Kammern mit Kirche und früherer Eremitage.

Keine Stufe in dieser Unterwelt gleicht der anderen, da fällt Letu spontan der Spruch vom Schwazer Bergwerk ein: „Rumpel-di-Pumbel – Weg war der Kumpel“… und wer nicht aufpasst, dem könnte es auch hier so ergehen!

Der Ausblick aus dem Fenster der Kapelle ist wunderschön, im Vordergrund der Friedhof, im Hintergrund der Dom zu Salzburg.

Nach dem vielen Marschieren haben wir uns eine Stärkung verdient, in einem kleinen Beisl in der Nähe gönnen wir uns einen kleinen Mittagssnack.

Der Nachmittag ist dann geprägt von einigen tausend Schritten, die wir zurücklegen, vorbei am Residenzplatz…

… durch die Getreidegasse…

… und wieder zurück zum Friedhof. Gefühlt haben wir jeden Platz in Salzburg zweimal besucht, wenn nicht sogar öfter. Gerade die Mozarthäuser finden wir gefühlt an jeder Ecke der Stadt… Wohnhaus, Geburtshaus…

Schließlich neigt sich dieser wunderschöne Nachmittag dem Ende zu, wir müssen zurück zum Bahnhof, denn unser Zug kommt pünktlich.

Den Kindern hat der Tag gefühlt sehr viel Spaß gemacht, so was werden wir bald wieder veranstalten… besonders die Anreise mit der Bahn sorgt für Entspannung.

Nachtrag: Wir erreichen den Zug pünktlich, am Bahnhof ist recht viel los. Wie immer habe ich einen Sitzplatz reserviert und bin heilfroh. Unser Platz ist besetzt… nach kurzer Erklärung ziehen die vier Männer ab, wir haben unseren Sitz. Ansonsten schaut es mau aus, die meisten Neueinsteiger müssen irgendwie lehnen oder am Boden sitzen. Da haben wir es schon feiner…

Wohlbehalten erreichen wir Aldrans… das Wetter schaut auch hier sehr gut aus und es ist noch fein warm… das war ein wunderschöner Tag!