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180304 Freundsberg

Was macht man an einem schönen Sonntag? Genau, man macht einen schönen Sonntagsausflug.

Heute zieht es uns zur Burg Freundsberg in Schwaz. Schon oft bin ich an dem imposanten Gebäude vorbeigefahren, aber noch nie dort gewesen. Das soll sich heute ändern.

Die Fahrt von Aldrans nach Schwaz ist schnell erledigt, den Hauptteil des Aufstiegs machen wir mit Auto.

Die Burg ist wirklich imposant, aber von der Nähe wird der Burgfried schon fast ein wenig beängstigend.

Zuerst beschließen wir, die Sonne auf der Terrasse zu genießen, bevor wir weiter in die Burg reingehen. Hier ist ein kleines, aber feines Museum der Stadt Schwaz untergebracht, das wir uns gerne anschauen möchten.

Zuerst jedoch ein wenig in der Sonne sitzen, das ist heute richtig fein. Nachdem wir auch noch die Aussicht von der Plattform genossen haben, besichtigen wir das Museum.

Der ganze Bergfried ist als Museum ausgebaut und hat eine kleine, aber feine Ausstellung über Bergbau, Heeresgeschichte, aber auch über das alltägliche Leben in Schwaz. Wir schauen uns alles genau an, besonders der oberste Stock mit den Wohnräumen finde ich interessant. Es war schon eine karge Behausung, trotzdem daß es eine Burg war.

Ein schöner Sonntag mit einem Ausflug ist halt echt was feines.

Schwazer Silberbergwerk (05.09.2015)

Als ein Teil vonLetu’s Geburtstag haben wir beschlossen, ins Schwazer Silberbergwerk zu fahren. Mit von der Partie ist die ganze Familie, Alfons und Maria, und natürlich Opa und Oma.

Wir haben beschlossen, dem Werk über Mittag einen Besuch abzustatten, da da am wenigsten los ist. Da wir doch nicht soviel Glück haben, fährt direkt vor uns eine Busgruppe ein. Im Endeffekt hält sich die Wartezeit aber doch in Grenzen, kurz nach Mittag fahren wir ein, wie ist in der Bergmannssprache heißt.

Im Grubenhunt geht es hinein in den Berg, eine lustige, aber auch enge Angelegenheit. Nach ziemlich genau 7 Minuten erreichen wir das Ende der Bergwerksbahn. Von dort führt uns Andreas, unser Führer durch das mittelalterliche Bergwerk.

Die Mutter aller Bergwerke, wie das Bergwerk auch genannt wird, produzierte einst 85 % der Welt-Silberressourcen. Die Fugger, als Urkapitalisten, hatten großen Anteil am Aufstieg vom Silberbergwerk.

Andreas führt uns mit großem Wissen und seinem Sohn als Schlusslicht durch die Stollen. Immer wieder würzen seine Witze die Tour auf. Eines der Highlights ist das schwarze Wasserwunder, ein Pumpwerk, um das eindringende Wasser aus dem Werk zu leiten. Zu derzeit eine technische Meisterleistung. So mancher Besucher bestaunte schon vor hunderten Jahren dieses Wunder.

Am Abschluss der Tour sehen wir noch den neueren Teil des Bergwerks, und manche Stollen die im zweiten Weltkrieg gebaut wurden, und zu den noch nicht eröffneten Messerschmitt Hallen führen. Noch ein Highlight ist eine Kluft, in der größere Mengen Silber geschürft wurden. Ein unachtsamen Moment, und in Hollywood Manier fällt ein Stück der Decke auf den Boden. Sara ist richtig erschrocken, doch das legt sich gleich wieder. Ein krönender Abschluss für die schöne Tour.

Anschließend können wir uns noch Leberkäse, ein wenig später Kaffee und Kuchen, und am Abend gibt es Hackbraten. Leben wie der König in Frankreich.

Das war wieder ein schöner Tag mit der ganzen Familie. Glück auf!