150130 Madeira – Küstenwanderung von Ribeira Seca nach Porto da Cruz

Heute ist unser letzter Tag in Madeira. Taktisch überlegt haben wir uns entschlossen, am letzten Tag keine Canyoningtour mehr zu machen, da dann die Sachen nicht mehr trocken werden würden.
Also steht noch eine letzte gemütliche Wanderung auf dem Plan. Nach dem Frühstück werden wir im Garten unserer Unterkunft mit sonnigem Wetter verwöhnt, ein gutes Zeichen für unsere Wanderung…

Wir fahren wieder einmal auf der Nordküste entlang nach Porto da Cruz. Das Wetter ist nicht mehr so ideal, aber wir wollen doch probieren, ob wir die Wanderung machen können.

Im Ort parken wir unser Auto und suchen uns ein Taxi. Das erste Taxi, das wir erwischen, wird auserkoren, der Herr, der drinnen sitzt, sieht aus, also ob der das vorletzte Jahrhundert auch noch miterlebt hätte… wir lassen uns nicht abschrecken, eine kurze Rückversicherung in Sachen Fahrpreis machen wir noch, dann sitzen wir auch schon drinnen, und los geht die wilde Fahrt…
Naja, wild ist die Fahrt allemal nicht, aber wir kommen in einer akzeptablen Zeit zu unserem Ziel und starten auch gleich los. Ein paar Stiegen gehen wir hoch, bis wir in einem Garten eines Hauses stehen. Den Hausbesitzer gefragt, ob wir hier richtig sind, verneint er lachend und macht einen großen Bogen um sein Haus… also doch falsch gelaufen. Zurück auf der Straße haben wir dank lokaler Hilfe bald den richtigen Weg erwischt.

Der Weg wird mit jeder Kurve ein bisschen wilder und schlammiger, das Wetter immer feuchter. Hoffentlich bleibt das nicht so…

Wir gehen einen Hügel hinauf, den uns ein paar Bauern gezeigt haben, auf der anderen Seite erreichen wir dann den Küstenweg, der sich über dem Meer hinschlängelt. Leider sehen wir kein Meer, denn es herrscht dichter Nebel, aber zumindest der Regen hat aufgehört, uns zu drangsalieren…

Obwohl vielleicht nicht perfektes Wanderwetter herrscht, muss ich sagen, daß ich sehr angetan von der Wanderung bin. Es ist irgendwie mystisch, durch den Nebel zu gehen, die Brandung zwar an den Felsen schlagen zu hören, aber nicht zu sehen. Das macht die fehlende Aussicht mehr als wett…

Nach ungefähr 8km erreichen wir wieder eine gute ausgebaute Straße, die uns bis nach Porto da Cruz bringen soll.

Wir genießen die Landschaft, die an uns vorbeizieht, in vollen Zügen, ich kann mich fast nicht daran sattsehen.

In Porta da Cruz beschließen wir eine Pause zu machen, bevor wir wieder weiterziehen.

Die Gegend ist malerisch, und wir beschließen, uns noch ein bisschen von der Stimmung einfangen zu lassen.

So gehen unsere letzten Stunden in Madeira dem Ende zu, es hat uns super gefallen, und wer weiß, ob es uns nochmals her verschlägt…

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