151212 Haller Zunterkopf, 1.966m; Thaurer Zunterkopf, 1.918m

Wie angekündigt läßt der Schnee auf sich warten, also kann man noch getrost in den niedereren Lagen noch die eine oder andere Wandung machen.
Ich beschließe, mit Alfons zusammen auf die Zunterköpfe im Karwendel zu gehen, die auf den ersten Blick vom Tale aus schneefrei ausschauen.ii

Wir starten früh um 7:00 Uhr in Thaur beim Wandererparkplatz, die erste Viertelstunde geht es nach unten, bis wir beim Thaurer Schloss und dem Romediuskirchl ankommen.

Ein paar Schritte hinter diesen beiden geschichtsträchtigen Gebäuden ist ein weiterer Parkplatz, an dem unsere Wanderung nund richtig, nämlich bergauf, beginnt.

Zuerst wandern wir bei relativ gemütlicher Steigung hinauf zum Ochsner, dort zweigt dann der Weg Richtung Guggenmauerhütte ab. Diese erreichen wir relativ flott, vor der Hütte genießen wir noch eine wunderschöne Aussicht auf das Unterinntal.

Ab der Guggenmauerhütte zieht der Weg dann stehtig an, immer steiler wird der Pfad, quer durch Latschenfelder.

Im Sommer sicher kein Spaß. Nach knapp 3 Stunden stehen wir auf dem Gipfel des Haller Zunterkopfs, 1.966m. Ein kleines Gipfelkreuz ziert den Gipfel.

Der Ausblick ist fantastisch. Trotzdem bleiben wir nur kurz auf dem für uns heute höchsten Punkt, der Hunger treibt uns auf den Thauer Zunterkopf, dort wollen wir brotzeiten.

Der Steig zum kleineren Thauer Zunterkopf, 1.918m ist sehr angenehm zu gehen, obwohl ein paar eisige Stellen zur Vorsicht gebieten. Doch nach ca. 30 Minuten erreichen wir den zweiten und letzten Gipfel für heute.

Hier machen wir ausgiebig Rast, lesen im Gipfelbuch (Wer bitteschön ist der Sepp Neuner!!!) und genießen die mitgebrachten Leckereien. Ach, wie schön ist doch eine Brotzeit, wenn man sich diese verdient! 🙂

Wir sitzen relativ lange am Gipfel, die Sonne wärmt uns. Eine Frau kommt alleine rauf, setzt sich zu uns auf die Bank. Kurz darauf, wir glauben es kaum, kommen zwei Downhiller mit ihren Rädern auf dem Rücken. Unglaublich… Einer meint lappidar: „Wenn´s nit zum Tourengehen geht, dann muss man eben mit dem Radl fahren!“. Das nenne ich Kompromisslosigkeit.

Nachdem wir wieder alleine auf dem Gipfel sitzen, beschließen wir auch, den Abstieg zu wagen.

Über die Kaisersäule, Taurer Alm und den Haselbergsteig erreichen wir wohlbehalten und leicht müde den Parkplatz.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 5:23h
Gesamtstrecke: 13,44km
Höhenmeter: 1.275m

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