170430 Malta Rundfahrt I

Nach einer geruhsamen Nacht schlafen wir zuerst einmal lange, denn ist es ja Urlaub angesagt. Dann wird gemütlich gefrühstückt. Wir haben keinen genauen Plan für den Tag, aber da wir ein Mietauto haben, werden wir einen Erkundungstour über die Insel machen.

Beim Gang zum Auto stellen wir fest, daß heute ein Markt am Hafen von Marsaxlokk stattfindet, den wir uns sogleich anschauen. Es ist zwar jeden Tag Markt, aber am Sonntag ist er ein weniger größer, und viele Leute, auch Einheimische bevölkern den Hafen, auf der Suche nach frischem Fisch und leckerem Gemüse.

Wir spazieren durch den Markt, dann machen wir uns an unsere Rundfahrt. Von Marsaxlokk fahren wir am Süden der Insel entlang, eine kleine Küstenstraße führt uns in die Richtung der Dinglicliffs.

Auf dem Weg bleiben wir an der Steilküste stehen und genießen die Aussicht. Malta hat nicht viele Badestrände, die meisten Küsten sind felsig und steil. Unter uns tobt die Brandung und nagt Stück für Stück an den Felsen der Insel.

Station Zwei des Tages ist die „Blaue Grotte“, ein Felsenbogen, der sich wunderschön über einem Felsstrand ergebt. Dementsprechend viele Leute treffen wir hier, die dieses Naturwunder bestaunen.

Direkt hinter der Blauen Grotte finden wir die Ausgrabungen von „Hagar Quim“ und „Mnajdra“. Diese Tempelkomplexe wurden schon 3500 v.Chr. bzw. 5600 v.Chr von den ersten Bewohnern der Insels gebaut.

Die Ausrichtung der Tempel orientiert sich an der Sonne, an bestimmten Tagen scheint die Sonne genau auf die heiligen Nischen im Tempelkomplex. Unglaublich, zu welchen Leistungen die Menschen zu jener Zeit schon fähig waren.

Staunend wandeln wir durch die riesigen aufgeschichteten Quader, die die fantastische Leistung dieser Menschen verdeutlichen.

Anschließend machen wir einen Zeitsprung ins Mittelalter, unser nächstes Ziel ist die ehemalige Hauptstadt „Mdina“, bzw auch „Rabat“ genannt. Gerade heute haben wir Glück, ein Mittelalterfest ist im Gange, das die Stadt noch authentischer wirken läßt. Wir spazieren durch die traumhaften Gassen dieser gut restaurierten Stadt.

Eine kleine Erfrischung an den Aussenmauern der Stadt stärkt unseren Entdeckungsdrang.

Aus Mdina hinaus fahren wir auf geradem Weg in den Süden, bis wir den höchsten Punkt der Insel, die Dinglicliffs erreichen. 

Dort hat man eine sehr schöne Aussicht über das unwirklich blaue Mittelmeer. Wir setzen uns an die Kliffkante, unter uns liegt ein kleines idyllisches Bauerngehöft. Die Aussicht ist sensationell, wir setzen uns hin und genießen die Aussicht.

Wie schnell die Zeit doch vergeht, es ist schon später Nachmittag, daher beschließen wir, zurück nach Marsaxlokk zu fahren. Auf dem Weg retour bleiben wir noch bei einer kleinen Kirche, der St. James Church auf einem Hügel stehen.

Sehr interessant sieht dieses Gotteshaus aus, doch als wir vor der Tür stehen, müssen wir feststellen, daß die Kirche wegen Baufälligkeiten gesperrt ist. Leider können wir daher keinen Blick hinein werfen. Dafür betrachten wir das Kreuz neben der Kirche, das den höchsten Punkt der Insel markiert.

In den nächsten Tagen müssen wir feststellen, daß hier, wie bei uns, fast alle Kirchen geschlossen sind. Erst bei Messen wir das Gotteshaus zugänglich gemacht.

Letzte Station für heute wird der Süden vom Hafen von Marsaxlokk. Dort finden wir natürliche Salzpfannen, auch von Diesen sollen wir in den nächsten Tagen immer welche entdecken. Weiters finden wir auch eine beeindruckende Festung, das Fort St. Lucian. Dieses wurden von den Maltesern aufgebaut, von den Briten später ausgebaut und beherbergt heute ein Forschungszentrum. Daher ist es auch nicht öffentlich zugänglich.

Den Abend lassen wir mit einem feinen Pastaessen ausklingen, ein lokales Bier genißend genießen wir den gemütlichen Abend mit einem alten englischen Film.

Stationen
– Blue Grotto
– Hagar Quim
– Mnajdra
– Rabat/Mdina
– St. James Church
– Dinglicliffs
– Benghisa
– St. Lucian’s Tower
– Marsaxlokk

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