180324 BW, Tag 2 – Bocchetta Gabellele

Nach einer erquickenden Nachruhe springe ich schon relativ früh aus meinem Kinder-Halbgitterbett. Rasch sind dann auch alle anderen auf den Beinen und wir machen uns auf zum Frühstück.
Am Vortag hatte und der Besitzer noch gefragt, ob wir „saures“ oder „süßes“ Frühstück haben wollten. Wir entschieden uns für das „Saure“, wobei das Wurst und Käse bedeutete…
Jetzt, am wunderbar gedeckten Tisch ist Beides vorhanden, und das reichlich. Wir schlagen uns die Bäuche voll und fühlen uns für jedlich Tagwerk gewappnet.

Unser Ziel ist heute zwar ein Klettersteig, aber wir machen uns nicht viele Illusionen, daß das was wird. Es ist einfach zuviel Schnee vorhanden. Aber wir haben mal die ganze Ausrüstung dabei.

Im Zielgebiet wollen wir es zwar immer noch nicht ganz glauben, daß der Klettersteig nicht begehbar ist, obwohl hier schon recht viel Schnee liegt. Daher nehmen wir das ganze Zeug mit und machen uns auf einer Rodelpiste auf, zuerst zur „Rifugio Bepi Bertagnoli“, die wir schon nach kurzer Wanderung erreichen.

Hier liegt richtig viel Schnee, daher beschließen wir, den Klettersteig sausen zu lassen und uns über die Wanderwege zu einem Gipfel hinaufzuarbeiten.

Den ersten Steig, den wir wählen, führt zwar relativ steil hinauf, schön präpariert von einem Pistenbully, aber jäh ändet die Spur und von hier wäre böseste Spurarbeit notwendig.

Da wir noch einen zweiten Weg gesehen haben, beschließen wir, nochmals ein Stück runterzugehen, und den alternativen Steig zu verwenden. Immer wieder begegnen uns hier Wanderer, teilweise auch mit Skibobs. Auch wird es immer kälter, das merken wir hauptsächlich an den Fingern.

Schlußendlich erreichen wir den „Bocchetta Gabellele“, einen kleinen Pass. An diesem Punkt beschließen wir, umzudrehen. Der weitere Weg wäre auch wieder zu spuren, was in diesem Schnee gar nicht so toll ist.

Auf dem Weg ins Tal erreichen wir dann wieder die „Rifugio Bepi Bertagnoli“, in die wir einkehren. Wir genießen ein Bier, während Dani sich noch was zum Essen besorgt hat. Da nasche ich dann auch gerne mit, Gnocchi mit Pesto, das ist richtig gut.

Und wieder einmal, als die Rechnung kommt, sind wir von den Preisen hier überrascht. Richtig günstig, wenn man kein Bier trinkt.

Die Fahrt nach Hause verläuft unspektakulär, nicht wie am Morgen, als wir über kleinste Straßen angefahren sind. Kurz bevor wir die Unterkunft erreichen, finden wir eine gemütliche Pizzeria, in der wir uns noch stärken. Das Essen ist super, und der Wein schmeckt auch sehr gut. Gemütlich lassen wir hier den Tag revue passieren, dann machen wir uns in die Unterkunft auf.

Dort wird mal gründlich geduscht, dann sitzen wir uns noch im Wohnzimmer zusammen und genießen einen gemütlichen Abend.

Stationen:
– Castelgomberto
– Campodalbero

Tour auf die „Bocchetta Gabellele“
Gesamtstrecke: 14,33 km
Gesamtdauer: 3:29 h
Gesamthöhe: 785 m

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