191012 Waltenhofen am Forgensee

Gefühlsmäßig hat sich der Herbst dieses Jahre länger Zeit gelassen, Einzug zu halten… aber nun, plötzlich, färbt sich die Natur in den wundersamsten Farben, die Sonne scheint warm vom Firmament und es ist einfach wunderbar. Wir sind in Pflach, bei der Oma und überlegen uns, wie wir diesen Tag wohl am Besten würdigen können.

Schon länger haben wir besprochen, im Allgäu einen Spaziergang zu machen, die Wieskirche, Steingaden und die schönen Ortschaften am Lech locken… schlussendlich entschließen wir uns, bei Waltenhofen einen schönen Spaziergang am Forggensee zu machen.

Von Waltenhofen wandern wir gen Norden, am Ufer des wunderschön gelegenen Forggensees entlang. Dieser idyllische See ist ein Stausee, von 1951 bis 1954 nach langen Verhandlungen und Planungen gebaut wurde. Ortschaften mußten verlegt werden, 252 Menschen wurden umgesiedelt und in den Fluten versank so manches Gebäude, so auch die ehemalige bischöfliche Mühle und ein Teil der Via Claudia Augusta. Teilweise können diese Zeugnisse der Vergangenheit bei Niedrigwasser bewundert werden.

Am See entlang machen wir immer wieder Pausen, die Kinder tun „Steine flippen“, Sara stellt mit 7 Sprüngen einen neuen Rekord auf. Und für Oma ist natürlich auch was dabei, bei diversen Hochwassern ist so manche Wurzel am Seeufer angeschwemmt worden, diese gilt es zu bewundern… denn zum Mitnehmen ist heute leider kein Platz.

An einer Landzunge nördlich von Waltenhofen machen wir dann eine Pause, genießen die wärmende Sonne, während die Junioren sich mutig in die Fluten stürzen. Es bleibt aber nur beim Versuch, das kühle Nass macht heute seinem Namen alle Ehre!

Nach der Pause und einer feinen Jause spazieren wir wieder zurück nach Waltenhofen. Dort wollen wir uns noch unbedingt die Pfarrkirche „St. Maria und Florian“ anschauen. Diese Kirche geht auf eine Gründung durch den Priester Tasso, begleitet vom „Ällgäuheiligen“ Magnus im Jahre 742 zurück.

Der heute sichtbare stattliche Bau geht auf das 14. Jahrhundert zurück. Der Innenraum ist geprägt von der Barockisierung im 18. Jahrhundert.

In der Kirche genießen wir die Ruhe und danken wieder für einen schönen Tag, den wir genießen durften.

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