200419 Goaßgogl und Pfaffensteig

In Zeiten von Corona sind alle Aktivitäten ein wenig eingeschränkt. Da besinnt man sich auf so manche kleine, aber feine Wanderung in der direkten Umgebung. Man braucht kein Auto, kann gleich direkt von Zuhause losgehen und ist in wunderschöner Natur. Herz, was willst du mehr…

Aldranser Pfarrkirche

Letu und ich starten von zu Hause aus, erst geht es Richtung Altersheim. Doch schon bald zweigen wir auf einen kleinen Feldweg, der uns über die Wiesen beim Altersheim nach Westen bringt.

Die Wanderer…

Vorbei an den Häusern im Pfarrtal erreichen wir den Ostrand der Felder, und müssen nun Querfeldein. Letu hat eine Analogkamera mit, denn die Kinder wollen mal Filme entwickeln… noch habe ich die gesamte Labor-Ausrüstung zu Hause, daher wagen wir das Experiment.

Letu beim fotografieren…

Ein letzter Blick zum Kirchturm von Aldrans, dann erreichen wir den Wiesenrand und den Weg zum Goaßgogl. Überall blühen schon die Frühlingsboten, wunderschön leuchtet der Löwenzahn in sattem Gelb.

Blumenpracht

Der Pfad führt am Hügelgrat durch einen schönen Wald, hinauf zum Goaßgogl. Oben treffen wir zwei Bekannte, die gerade beim Werkeln sind.

Letze Meter zum Goaßgogl

Wir bleiben nur kurz stehen, denn wir haben wollen ja noch weiter über den Pfaffensteig retour gehen. Auf dem Weg ins Tal finden wir eine regelrechte Maiglöckchen-Plantage, die wir auch gleich ein wenig genauer betrachten. Die ersten Blüten kommen auch schon zaghaft hervor.

Gleich gebenan hat sich ein Imker einen feinen Platz für seine Bienen hergerichtet. Und diese summen schon fleissig herum, auf der Suche nach dem süßen Nektar.

Nachdem wir vom Hügel über einen steilen Pfad runtergestiegen sind, erreichen wir die Wies beim Ampasser Widum, mit dem herrlichen Ausblick auf den Kirchbühel von Ampass. Im Hintergrund tront der mächtige Bettelwurf, die Vorfreude auf größere Bergfahrten steigt.

Kirchbühel

Vorbei am Kirchbühel müssen wir die Hauptstraße, die aktuell nicht so stark befahren ist, queren und erreichen den zweiten Teil unserer Wanderung: den Pfaffensteig. In dieser Gegend hatte letztes Jahr der Borkenkäfer sein Unwesen getrieben, darum wurde massiv ausgeholzt.

Ein paar Meter müssen wir aufsteigen, dann geht es nur mehr runter, fast bis zur Inntal-Talsohle in der Nähe vom Schloss Ambras.

An der äusseren Begrenzungsmauer vom Schloss Ambras geht es wieder bergwärts, hinauf zu unserem Dörfl. Zwischendurch bleiben wir mal beim Aldranser Bach stehen und schauen uns die beeindruckende Schlucht hier an. Wie man sich doch bei diesem kleinen Bächlein täuschen kann. Sogar eine Abseilstelle mit Ausgleichsverankerung können wir ausmachen…

Der Bach verengt sich hier und fließt dann über den Schlossgarten hinab nach Innsbruck, und über einige Irrwege schlußendlich in den Inn. Unser Weg führt uns nun an den Häusern hier am Bach vorbei hinauf auf die Felder nördlich von Aldrans. Wir bewundern eine schön geschichtete Steinmauer, die erst seit kurzem hier steht…

Wunderschöne Steinmauer, wahrscheinlich erst vor kurzem geschichtet…

Schlußendlich erreichen wir wieder unser Dorf, eine schöne Wanderung durch die nähere Umgebung geht dem Ende zu. Es gibt auch hier, ganz in der Nähe immer wieder tolle Sachen zu entdecken…

Frühlingswiese, im Hintergrund Stempeljochspitze, Pfeiserspitze, Speckkarspitze, Bettelwurf und Hohe Fürleg
Glücklich fast am Ziel…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1,5 h
Gesamtlänge: 4,86 km
Höhenmeter: 220 m

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