210711 Patscherkofel (2.246m)

Nachdem wir Freitag und Samstag auf der Hütte gemäht habe, will ich heute noch einen feinen, gemütlichen Wochenendausklang mit Letu machen. In der Früh schüttet es aus Kübeln, daher bleiben wir erst zu Hause. Am späten Vormittag schaut das Wetter besser aus, also könnte sich der Patscherkofel ausgehen.

Mit der neuen Bahn fahren wir bis zur Bergstation, dort starten wir am Steig unsere Wanderung zum Hausberg.

Es hängen noch immer einige Wolken am Berg und immer wieder ziehen Nebelwände ein, aber die Temperatur und auch die Stimmung passt uns sehr gut.

Schon bei den ersten Schritten ist uns ausgefallen, dass die Almrosenblühte im vollen Gange ist und überall das wunderschöne Rot hervor leuchtet.

Kurze Sonnenfenster wechseln sich mit dichten Nebelbänken ab, immer wieder öffnet sich der Blick ins Inntal.

Fast am Gipfel angelangt, überwiegt dann die Sonne. Ein Vorteil dieses wechselhaften Wetters ist der geringe Ansturm auf den Gipfel.

Ist man hier an schönen Tagen fast schon verzagt ob der Massen, ist heute fast niemand am Weg.

Bald sehen wir den Funkturm, das Wahrzeichen, vor uns auftauchen. Jetzt wissen wir, wir haben es fast geschafft.

Am Gipfelkreuz machen wir eine Pause, dann spazieren wir zur Gipfelstube und gönnen uns ein Kaltgetränk.

Unser weiterer Weg führt uns nun über den Osthang Richtung Boscheben.

Unterwegs finden wir ein Schild, „Patscher_ofel Gipfelstube“ könnte man fast meinen, wenn man nicht genauer hinschaut.

Der Blick zurück zeigt uns nochmals den Gipfel des Kofels. Dies ist der selbe Weg, den ich auch heuer im Winter mit Tourenski gegangen bin.

Richtung Viggartal sehen wir den Morgenkogel und im Tal das Meissnerhaus. Beides schöne Ziele, die ich gerne wieder mal besuchen möchte…

Schlussendlich erreichen wir Boscheben, hier ist unser Umkehrpunkt. Wir kreuzen nun auf den Zirbenweg und laufen zurück zur Bergstation.

Unterwegs treffen wir so manchen Bekannten, der den nun sonnigen Tag ausnutzt. Es fällt wieder einmal auf, dass der Zirbenweg zu einem Großteil von einheimischen Familien genutzt wird.

Den meistfotografierten Baum am Zirbenweg können wir natürlich auch nicht auslassen, zu schön ist diese Szene.

Am Schluss des Wegs gehen wir noch durch das Start- oder Endtor (je nach Sichtweise), und stehen beim Schutzhaus.

Hier kehren wir ein, Letu vernascht einen Apfelstrudel, ich gönne mir eine Saure Wurst. Das Essen ist delikat, und die Bedienung super. Gerne wieder mal.
Die Tour selber war heute kurz, aber auch das braucht´s dann und wann. Uns hat es viel Spaß gemacht und das Wetter war schlussendlich auch viel besser als angenommen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2 h
Gesamtlänge: 6,01 km
Höhenmeter: 406 m

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