211106 Telfer Wiesen

Heute steht eine gemütliche Wanderung in der Nähe von Mutters auf dem Programm, eine Runde um die Telfer Wiesen. Mit der Stubaitalbahn (STB) fahren wir, Letu und ich vom Bahnhof Innsbruck nach Kreith. Kurz vor den Endhaltestelle steigt Michi zu, da sie uns heute begleitet.

Vom Bahnhof müssen wir ein paar Meter auf der Fahrstraße gehen, dann zweigt auch schon der Wanderweg zu den Telfer Wiesen ab.

Überraschend viel Schnee liegt hier, das hätten wir weder in Aldrans, und noch viel weniger in Innsbruck vermutet.

Der Forstweg durch die wunderschönen Lärchenwäldern ist allerdings gut zu begehen. Und der Weg ist wirklich einfach gehalten. Das merkt man auch an der Frequenz der Besucher…

Durch Zufall bin ich auf diese Strecke gestoßen, nun bin ich echt froh, auf den Tipp am Ende des Textes eingegangen zu sein: Im Spätherbst besonders empfehlenswert.

Der Kontrast von Schnee, gelben Lärchen, brauner Wiese und tiefblauem Himmel ist wunderschön, fast möchte man nicht weitergehen vor lauter Staunen.

Ein weiteres Highlight, das mir ins Auge sticht, sind die schönen Städel, die hier überall aufgestellt sind und auch in wunderbarem Zustand sind.

Vielleicht hat sich mein Blick gerade eben geschärft, weil ich beim letzten Aufenthalt auf der Hütte (siehe Link) auch an unserem Stadel arbeiten musste und weiß, wie viel Arbeit und Liebe hier drinnen steckt.

Als sich die Wiesen öffnen, tut sich uns ein wunderschöner Blick auf den Altar Tirols auf, die Serles…

Letu findet immer wieder etwas zu inspizieren, Gott sei Dank ist ihm nie langweilig.

Beim Umkehrpunkt finden wir ein sehr schön gefertigtes Wegkreuz vor…

… kurz danach verzweigen die Wege, unsere Richtung ist nun zum „Gasthof Stockerhof“. Ein Schilderwald weist uns ein.

Immer haben wir schöne Ausblicke, speziell auf die Tuxer Alpen und auf den Patscherkofel oder Morgenkogel.

Die Sonne ist nicht mehr so stark, daher vermag sich der Schnee hier trotz guter Einstrahlung vehement zu halten.

Wenn wir unterwegs sind, die die Temperaturen in Ordnung, sobald man ein wenig rastet, wird es kühl.

Das letzte Stück des Weges vor dem Gasthaus ist verschneit, kalt und scheinbar im ewigen Schatten.

Michi erzählt, dass Bekannte schon die ersten Skitouren in diesem Gebiet unternommen haben. Bei dieser Schneelage kann ich mir das gut vorstellen.

Im Gasthaus Stockerhof gönnen wir uns ein Mittagessen, das sowohl qualitativ wie quantitativ zu überzeugen weiß. Wir sitzen direkt in der Sonne, dennoch sind unsere Finder bald so klamm, dass Letu zum Essen Handschuhe anziehen muss.

Der Kälte geschuldet bleiben wir nicht sehr lange, kurz nach dem Essen verlassen wir diesen im Sommer wohl sehr gemütlichen Platz und wandern weiter talwärts.

Wieder zeigt sich der Patscherkofel, als beeindruckende Pyramide von der schönsten Seite.

Schließlich erreichen wir wieder das zu Mutters gehörende Kreith. Die letzten paar Meter zur Bahn legen wir in flottem Schritte zurück und erreichen punktgenau die nächste STB.

Beim Einsteigen in die Bahn fällt mir nochmals die wunderschöne Silhouette der Nordkette auf, die sich auch in der Fensterscheibe der Bahn spiegelt.
Eine wunderschöne, aber auch kühle Wanderung, die ich im Sommer auch mal gerne machen würde…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:13 h
Gesamtlänge: 8,61 km
Höhenmeter: 344 m

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