Ich verbringe ein paar Tage bei meiner Mutter in Reutte, da geht sich auch noch eine Skitour mit Papa aus. Der Hahnenkamm bietet sich als schnelle Alternative an, hier muss man nicht ganz so früh los starten und kommt trotzdem sicher rauf und runter… immerhin herrschen jetzt Frühjahresverhältnisse.
Der Start am Parkplatz ist nur für Sekunden gemütlich, dann heißt es, den „Schüttler“ empor steigen. Steil, steiler, am steilsten ist hier die Devise…
Vorsorglich haben wir die Harscheisen montiert und sind auch recht froh. Nach dem Steilstück können wir die Aufstiegshilfe wieder verstauen, der weitere Weg ist nun nicht mehr so „gaach“.
Wir wandern an der Chilihütte vorbei, Erinnerungen an meine Jugend kommen auf. Der Hahnenkamm war „mein“ Skigebiet, hier waren wir öfter. Und als ein paar Jahre bei der Bergwacht war, hatte ich hier Pistendienst.
Natürlich ist das Skigebiet mittlerweile modernisiert worden, an die alte Gondelbahn erinnert nur noch die baufällige Bergstation, die Pisten sind allerdings die Selben geblieben…
Die Singerhütte hat auch schon bessere Zeiten gesehen, dennoch hoffe ich, dass den Reuttener ihr feines Skigebiet weiterhin erhalten bleibt. Es ist ein Luxus, ein Skigebiet direkt vor der Haustüre zu haben.
Beim Aufstieg meine ich noch zu Papa: „Wenn die Bergstation noch ein paar Jahre hier steht, dann muss das Gebäude wohl unter Denkmalschutz gestellt werden…“. Wer weiß…
Bald erreichen wir die letzte Bergstation, der Gipfel ist nun in greifbare Nähe gerückt.
Der Sendemast am höchsten Punkt ist nicht zu übersehen…
… ein Gipfelkreuz ist ein wenig südwestlich auch vorhanden.
Die letzten Meter sind nochmals ein wenig steiler, dann stehen wir beim Skidepot ein paar Meter unterhalb des Gipfels.
Richtig schön ist aber der ganze Gipfel nicht. Dafür ist die Aussicht mehr als Ausgleich.
Von Gipfel sieht man den Talkessel, ins Tannheim und in das untere Lechtal.
Am Gipfel treffen wir einen Kollegen von Papa, mit dem wir uns ein wenig unterhalten. Dann geht es an die Abfahrt.
Auf der Piste selber ist die Fahrerei zwar anstrengend, aber zumindest gut machbar, abseits der Piste ist das Fahren für mich fast nicht mehr möglich… zu weich ist der Schnee mittlerweile geworden.
Der Schüttler ist dennoch rasch erreicht, der Säuling lacht zu mir herrüber. Auf den letzten Metern ins Tal wundere ich mich, dass immer noch Leute aufsteigen. Aber gut, hier am Hahnenkamm ist das wegen fehlender Gefahren gut möglich…
Im Tal angekommen, nehme ich die Einladung zu einer guten bayrischen Jause bei Papa gerne an. WWeißwürscht, Weißbier und Brexgen“… so lass ich gerne eine Tour ausklingen.
Tourendaten Gesamtdauer: 1:55 h Gesamtlänge: 7,62 km Höhenmeter: 991 m Lawinenwarnstufe: 2 (Nassschneeproblem)
Die Zeitumstellung bringt abgesehen von einem durcheinander gewirbelten Biorhythmus auch gewisse Vorteile. Die Sonne steht länger am Firmament, so kann nun manche Tour, die besser bei Tageslicht begangen wird, auch nach der Arbeit durchgeführt werden.
Mit Wolfi treffe ich mich heute, um die Sonnenspitze im Glungezergebiet zu besteigen. Der erste Teil ist ident mit dem mir sehr bekannten Aufstieg auf den Schartenkogel.
Da aktuell das FIS-Rennen stattfindet, wurden wir vom zuvorkommenden Liftpersonal informiert, nicht die Piste, sondern die Skitourenroute zu verwenden. Und speziell bei der Abfahrt sollten wir auf entgegenkommende Ratracks achten.
Im oberen Teil der „Pistentour“ kürzen wir ein wenig über Gelände ab. Vor uns, als mächtiger Block, ergebt sich das Glungezermassiv.
Kurz vor Erreichen des Schartenkogel zweigt der Weg nach Westen ab. Wir verlassen die Piste und steigen über eine gut ausgetretene Skispur höher.
Die Frühlingssonne scheint schon recht warm, daher können wir den Aufstieg „hemdsärmelig“ bestreiten, ein Privileg des Frühlings…
Lange stehenbleiben dürfen wir trotzdem nicht, sobald der „Motor“ runterfährt, wird es kühl… und animiert uns sogleich, weiterzugehen.
Der Gipfel des Glungezer, des Nachbargipfels „unserer“ Sonnenspitze, kommt in Sichtweite. Auf seinem Haupt, bzw. ganz in der Nähe steht die berühmte Glungezerhütte und die militärische Einrichtung „Goldhaube“.
Unser Ziel ist nun auch in greifbarer Nähe gerückt, einen letzten Hang müssen wir noch im Zickzack aufsteigen.
Dann stehen wir auf dem höchsten Punkt der Tour, der Sonnenspitze (2.639m). Die Aussicht ist phänomenal, es ist fast windstill auf dem Gipfel und die Sonne lacht noch schwach vom Himmel.
Der Blick nach Westen zeigt mir den Verlauf einer meiner heurigen Touren, der „Route Roman“.
Nach Osten liegt das schon grüne Inntal vor uns, auf den Bergen liegt aber noch genügend Schnee, um noch die eine oder andere Tour zu ermöglichen.
Am Gipfel ist es kalt geworden, daher fahren wir ab. Der erste Teil ist gut befahren, aber dennoch im Gelände. Da stellt sich Buckelpistengefühl ein.
Den unteren Teil bestreiten wir im Skigebiet, einmal kürzen wir noch über eine weitere Buckelpiste ab. Die Sonne steht nun tief und zaubert warme Farben auf die bestens präparierte Pisten.
Mit der Gondel fahren wir das letzte Stück ins Tal, am Parkplatz genießen wir noch die letzten Strahlen der untergehenden Sonne… perfektes Timing zu einer perfekten After-Work-Tour.
Tourendaten Gesamtdauer: 2:50 h Gesamtlänge: 10,17 km Höhenmeter: 1.185 m Lawinenwarnstufe: 2 (Altschneeproblem, Gleitschneeproblem)
Obwohl die heutige Tour zugegebenermaßen meine Wochenendplanung komplett durcheinander gewirbelt hat, hat es sich absolut rentiert. Wenig anstrengend, schönstes Wetter, eine gute Aussicht, T-Shirt-Temperaturen und last, but not least, wunderbare Gesellschaft in Form von Wolfi! Was will man mehr… Die Tour ist ja schon hinlänglich durch andere Beschreibungen auf diesem Blog bekannt, daher lasse ich hier ein paar Bilder sprechen…
Tourendaten Gesamtlänge: 8,61 km Gesamtdauer: 2:10 h Höhenmeter: 960 m Lawinenwarnstufe: 1
Und wieder steht eine schöne „After-Work-Tour“ auf den Schartenkogel auf dem Programm. Ich fahre mit dem Bus zur Talstation. An der Bushaltestelle treffe ich Paul, mit dem ich am Hirzer gewesen bin. Bei der Talstation muss er noch auf ein paar Leute warten, derweilen mache ich mich schon auf den Weg. Von Halsmarter steige ich rasch neben der Piste, im Pulk mit zig anderen Sportlern auf.
Das Wetter ist wunderbar, die Sonne lacht vom Himmel und es ist fast ein wenig lau.
Der Ausblick auf das Inntal ist wunderbar, wenn gleich die Fernsicht ein wenig getrübt ist. Gerade dieser lichte Nebel macht für mich den Reiz dieser Stimmung aus.
Ich nehme den linken Weg zum Schartenkogel, also nicht über die Piste, sondern ein wenig über flaches Skigelände.
Die Steigerei macht richtig Spaß, die Geschwindigkeit ist heute aber höher als sonst.
Über eine letzte Kuppe steigend, sehe ich nun auch mein Ziel, ein im heurigen Jahr schon mehrere Male besuchtes Gipfelkreuz, den Schartenkogel.
Die Aussicht vom Rücken auf das Skigebiet und besonders auf das Glungezermassiv ist beeindruckend. Die die Abendsonne tut den Rest dazu.
Am Gipfel sind schon ein paar Leute, unter anderem treffe ich wieder David (von letzter Woche). Mir ist kalt, ich ziehe mich rasch um, genieße den Sonnenuntergang. Dann fahre ich wieder ab. Mein Zeitfenster ist ein wenig beschränkt, ich muss zum Bus. Wie der Sausewind rausche ich die Piste hinunter, die Gondel kommt mir unglaublich langsam vor… was sie jedoch faktisch nicht ist. Im Tal habe ich nur noch Minuten, ich jogge mit den Tourenskischuhen zum Gemeindeplatz, und erreiche gerade noch den Bus. Wunderbar!
Was für eine schöne Tour das heute war, im Bus genieße ich die letzten Sonnenstrahlen, bevor sich die Sonne zur Nachtruhe begibt.
Tourendaten Gesamtlänge: 7,15 km Gesamtdauer: 1:10 h Höhenmeter: 771 m Lawinenwarnstufe: 3 (Triebschnee, Gleitschnee)
Ein kurzes, letztes Aufbäumen des Winters bringt nochmals schönsten Pulver in unsere Lande. Da bietet sich ein Ausflug auf den Schartenkogel, direkt nach der Arbeit an. Mit dem Postbus fahre ich direkt von zu Hause (ohne Umsteigen) zum Skigebiet, mit der Gondel hinauf zur Mittelstation.
Die letzten Ski- und Snowboardfahrer rauschen die Piste hinunter, während ich mich leicht bekleidet die alte Pistentrasse hoch quäle.
Das Wort quälen verwende ich in Zusammenhang mit jeglichen Sportarten nur selten, aber die ehemalige Trasse des Schlepplifts hat es echt in sich. Mich wundert manchmal, dass wir zu Zeiten des Schleppers ohne Blessuren rauf gekommen sind.
Nur kurze flachere Stücke laden zum Verschnaufen ein, dann kommt der nächste Steilanstieg. Doch nach ca. 400 Höhenmeter erreiche ich die Bergstation der neuen Bahn und bin aus dem Gröbsten raus.
War das Wetter bis hier noch in Ordnung, ist nun eine Kombination aus Dämmerung, Wolken und Schneefall eingetreten. Die Sicht ist schlecht, teilweise kann die Aufstiegsspur nicht gesehen werden.
Trotzdem sind immer wieder wunderschöne Stellen zu bestaunen, das Zusammenspiel von Bäumchen, frischem Schnee und Felsen fasziniert mich hier am „Glungi“ immer wieder…
Kurz vor der Bergstation „Schartenkogellift“ holt ein einsamer Tourengeher zu mir auf. Welche Überraschung, es ist ein Arbeitskollege von mir… David. Wir gehen gemeinsam weiter, und bald erreichen wir das Ziel, das Gipfelkreuz des Schartenkogels (2.311m)
Es ist nicht nur bitterkalt, sondern auf windig. Eigentlich nichts Neues, in dieser Ecke, aber immer wieder aufs Neue „grausig“. Rasch ziehen wir uns um und fahren wieder ab.
Der Aufstieg war steil, aber gut. Der Aufenthalt am Gipfel wie üblich kalt, windig und nicht besonders einladend, dafür war die Abfahrt richtig lustig. Weicher, fluffiger Schnee versüßt mir den Abschluss der Tour.
Tourendaten Gesamtdauer: 1:40 h Gesamtlänge:7,77 km Höhenmeter: 803 m Lawinenwarnstufe: 3 (Triebschnee, Waldgrenze, alle Expo.)
Es gibt Touren, da geben sich der Zufall und Fortuna die Hand und heraus kommt so was wie heute… Wolfi und ich haben ausgemacht, eine gemütliche Firntour auf den Leitnerberg zu machen. Als wir dort ankommen, stellen wir fest, dass die ersten 100 Höhenmeter kein Schnee mehr liegt. Nach kurzer Beratung fahren wir weiter ins hintere Obernbergtal zum Gastaus Waldesruh. Die Alternativroute führt auf die Rötenspitze…
Vom Parkplatz folgen wir erst einer eisigen, aber durchgängigen Schneebahn flach ansteigend zur Lärchenwälder. Schon bald kommt die Sonne raus und taucht die Landschaft in schönstes Licht.
Der Aufstieg über die Forststraße ist angenehm zum Aufwärmen, nach ein paar Kehren erreichen wir die kleine Kastenalm. Hier erkenne ich das erste Mal, wie viel Schnee hier noch liegt, trotz der letztens hohen Temperaturen.
Bei der Kastenalm zweigt der Weg nun ins Gelände ab, wir entledigen uns unserer Jacken, denn in der Sonne ist es jetzt schon angenehm warm.
Bald über der Alm erreichen wir schönen Skihänge, die von der Rötenspitze herunter ziehen. Die Vorfreude ist bei diesem Anblick groß, der Weg allerdings auch noch lang.
Mit jedem Höhenmeter wird das Panorama besser, im Obernberger Talschluss sehen wir einige bekannte Ski- und Kletterberge.
Den Kamm nach Nordosten schauend sehen wir den Leitner- und Eggerberg, zwei weitere einfache, aber lohnende Skiberge, wenn denn genug Schnee liegt.
Zivilisationsspuren vom Almsommer sind iimmer wieder zu sehen, ein Stück müssen wir an einem Zaun entlanglaufen, das müssen wir für die Abfahren merken und ein wenig Acht geben.
Im Talschluß liegt der Obernbergersee, dahinter Grubenkopf, Geierkragen, Hoher Lorenzen, und ein wenig vorgelagert die Allerleigrubenspitze.
Der Weg wird nun steiler, der Schnee ist noch recht hart, daher muss ich die Ski schön aufsetzen, um das kraftraubende Rutschen zu vermeiden.
Kurz vor einem steileren Stück montiere ich dann doch die Harscheisen, damit ist das gehen dann um einiges leichter und angenehmer.
Die Spur ist schön angelegt, hier passt alles, auch die Steigung, dennoch ist das Gelände jetzt so steil, dass wir Spitzkehren machen müssen. Eine wunderbare Übung…
Hinter einer der letzten Kuppen erblicken wir schließlich den Gipfelhang. Hier zieht nochmals eine steile Spur im Zickzack empor, die wir noch meistern müssen.
Kurz vor dem Gipfel ist fast kein Schnee mehr, die Ski kommen bei mir auf den Rucksack und die letzten Peter gehe ich zu Fuß empor. Wolfi ist da schon härter, er geht auch den letzten Meter mit Ski zum höchsten Punkt.
Hier machen wir nun eine Pause. Erst fast alleine, füllt sich das Gipfelplateau innerhalb weniger Minuten… woher kommen die ganzen Leute, frage ich mich.
Aber die Ansammlung ist nicht störend, wir genießen unsere Brotzeit und die Aussicht auf die wunderschöne Bergwelt. Prominent lacht im Südosten der Olperer mit Fußstein und Kraxentrager zu uns herüber. Die Aussicht ist heute phänomenal, keine Wolke oder Schliere beeinträchtigt die Sicht.
Dann scheint die Zeit für die Abfahrt gekommen zu sein, der Schnee „firnt auf“, wir ziehen uns an und dann sausen wir den ersten Hang hinunter. Wir wollen ja den richtigen Zeitpunkt nicht missen…
… doch was ist das? Der Schnee ist noch pickelhart, gut zu fahren zwar, aber wir wollen Firn. Also machen wir nochmals eine kurze Pause und lassen eine Viertelstunde vergehen. In der Sonne lässt es sich schon aushalten.
Der zweite Versuch ist nun schon um einiges besser, der Schnee ist weich und wir können ein paar schöne Bögen ziehen.
Ein paar der tiefen Spuren vom Vortag sind noch hart gefroren und bringen mich das eine oder andere Mal aus dem Konzept. Aber die Fahrt macht einfach nur Spaß…
Im Mittelteil stellen wir zwei Nassschneelawinen vom Vortag fest, da wollen wir aber gar nicht hin, zu Steil wäre das Gelände dort…
Hänge mit feinem Firn lassen uns jubeln. So sollte wohl jeder Skitag sein.
Das beste Stück finden wir im lichten Lärchenwald. Unverspurter Schnee mit einer butterweichen Firnauflage, wunderbar!
Als Belohnung müssen wir nun ein paar Höhenmeter zu Fuß rauf laufen zur Kastneralm, aber das hat sich auf jeden Fall gelohnt! Die Abfahrt war der Hammer.
Direkt oberhalb der Kastenalm erreichen wir den Forstweg, der uns nun nach unten bringt. Hier im Wald scheint selten die Sonne, daher ist der Weg auch richtig hart.
Erst kurz vor dem Parkplatz wird der Schnee nochmals weicher.
Wir haben unser (nicht geplantes) Ziel erreicht, dafür haben wir uns ein Bier verdient… Beim Gasthaus Waldesruh gibt es Coronaüblich Take-Away. Glücklich setzen wir uns in die wärmende Sonne und quatschen über Gott und die Welt. Eine wunderbare Tour mit toller Gesellschaft. Mögen noch viele solche Ausflüge kommen!
Tourendaten Gesamtlänge: 12,21 km Gesamtdauer: 4:26 h Höhenmeter: 1.074 m Lawinenwarnstufe: 2 (Vormittags: Gleitschnee)
Jeder Tag, versucht dem Vorhergehenden den Kaiserwetterrang abzulaufen. So auch heute wieder… dieses Mal verschlägt es mich in ein etwas abgelegenes Tourengebiet, ein Kompromiss, den ich zwecks Tour mit Papa gerne in Kauf nehme. Wir wollen ins Schafkar, ein Gebiet, das Papa gut vom Sommer her kennt, aber im Winter auch noch nie hier gewesen ist. Start ist in Gramais, genauer gesagt bei der Brücke über den Otterbach im Weiler Riefen
Es ist relativ warm heute, das Thermometer zeigt 1.5°C. Dennoch ist der erste Aufstieg auf der Forststraße eisig und wir müssen ein wenig aufpassen.
Der Weg verläuft parallel zum Alpbach, einmal müssen wir den Wasserlauf überqueren. Dazu heißt es, Ski aus und rüberlaufen.
Schließlich öffnet sich das Tal ein wenig und wir sehen auf den weiteren Wegverlauf. Ein paar alte Lawinen säumen den Weg, doch die Gefahr ist heute überschaubar. Mehr Kopfzerbrechen besorgt uns die schlechte Qualität des Schnees im Kessel.
Durch den unteren Kessel verläuft der Weg recht flach, bis wir die erste Steilstufe erreichen.
Ab hier wird es steil, wir beschließen, da der Weg teilweise noch gefroren war, die Harscheisen aufzuziehen. Diese Entscheidung ist Goldes wert, beim weiteren Aufstieg sind wir um die zusätzlichen Zacken mehr als Dankbar.
Immer höher steig der Pfad in unzähligen Spitzkehren. Perfektes Gelände, um diese Technik ein wenig zu vertiefen…
Schließlich erreichen wir wieder flacheres Gelände, nun hat sich auch die Schneebeschaffenheit geändert, Pulver mit einem leichten Deckel säumt den Weg, der sollte zum Fahren nicht schlecht sein.
Rückblickend sehen wir den Aufstiegsweg und als prominenten Abschluss der Aussicht die Licht- und Zirmspitze. Aur der „anderen Lechseite“ sieht man auch die schöne Klimmspitze.
Die Spur zieht nun mal mehr oder weniger steil in das Schafkar. Die eisigen Stellen sind nun Pulver gewichen und der Aufstieg geht flott voran.
Auf jeden Fall sind wir froh, noch im Schatten laufen zu können, in der Sonne wird es jetzt schon rasch warm.
Im oberen Teil des Schafkars sehen wir dann auch unser Ziel. Es ist der felsige Kopf auf der rechten Bildseite. Die Große Schafkarspitze zur linken wird im Winter nicht bestiegen, ich bezweifle auch, dass die im Sommer viel Besuch erhält.
Die Schneequalität ist hier nun schon sehr gut, der lange Schatten zahlt sich aus. Doch schon bald lugt die Sonne am Grat hervor, nun wird es warm.
Über relativ flaches Gelände streben wir dem Ziel entgegen, hinter uns ist niemand, und vor uns auch nicht. Ein Privileg, einen schönen Skigipfel alleine zu haben.
Mit jedem Schritt wird es wärmer, doch nun sind es wirklich nur noch ein paar Meter zum Gipfel. Eigentlich ist es ja gar kein richtiger Gipfel, ein Vorgipfel, der aber als Ende dieser Skitour angesehen wird
Schließlich erreichen wir die Scharte, genannt „Im Sattele“. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Große Schafkarspitze (2.532m).
Die letzten paar Meter auf den Gipfel sind schon ein wenig sumpfig, dennoch gut zu gehen. Oben angekommen wird abgefellt, alles verstaut und in den Sattel abgefahren. Dort ist das Pause machen gemütlicher. Heute herrschen richtige Frühlingsbedingungen… sehr angenehm. Bevor ich losfahre, stelle ich fest, dass meine Bindung nicht einrastet… mühselig quäle ich mich ins Sattele…
… dort wird die Bindung untersucht. Scheinbar hat sich der Hinterbacken verstellt, zum Glück habe ich einen Leatherman dabei und kann das Ungemach beheben… ein schaler Beigeschmack bleibt dennoch.
Nach einer ausgiebigen Pause machen wir uns an die Abfahrt. Der obere Teil ist wunderbar zu fahren, einzig an der Technik scheitert es heute, der Schnee ist wunderbar. Dennoch kommen wir zügig bis zum Steilhang mit dem Lawinenstrich.
Hier ist der Schnee zerfahren und gefroren, daher nicht besonders gemütlich zu fahren. Diese Stelle fordert uns, aber wir schaffen auch diese Herausforderung.
Nach dem Steilhang fahren wir über das flache Gelände und über den Forstweg wieder retour zum Parkplatz. Den Bach haben wir immer im Hinterkopf, zu viel Schwund wäre hier der Tod des Belags…
Ohne große Zwischenfälle erreichen wir den Parkplatz. Hier scheint im Winter selten die Sonne hin… zufrieden mit dem Tagwerk fahren wir nach Hause. Am Weg von Gramais nach Häselgehr bleiben wir noch einmal stehen und schauen zu unserem Tagesziel empor… relativ abweisend erscheint der Gipfelhang von hier…
Eine geniale Tour, mit sehr schönen Abschnitten und wunderbaren Aussichten…
Tourendaten Gesamtlänge: 11,36 km Gesamtdauer: 4:00 h Höhenmeter: 1.120 m Lawinenwarnstufe: 1 (Vormittags, unter 2.400m)
Heute steht einer der großen Klassiker auf dem Programm, der Hirzer. Eine tolle Tour aus dem Wattental. Vor vielen Jahren bin ich hier mit dem Bundesheer gewesen und habe so manche Tour gemacht, allerdings ist meine Erinnerung daran ein wenig verwelkt. Mit zwei Pauls und einem Reinhard geht es heute auf Tour…
Wir starten beim Parkplatz am Gasthaus Hanneburger bei ca. 1.400 m los. Wir haben Glück, wir sind früh genug dran und finden gleich einen Parkplatz…
Der Start verläuft recht unspektakulär über eine Forststraße, bei deren Ende wir auf schönes Almengelände stoßen. Steil zieht die Spur nun über noch sehr harten Schnee nach oben.
An der „anderen“ Talseite leuchtet schon die Sonne, wir sind allerdings froh, noch in kühler Luft aufsteigen zu dürfen, denn heute wird es laut Wetterbericht noch recht warm.
Durch schöne Zirbenbestände steigen wir immer höher hinauf…
Unsere Vierergruppe hat sich mittlerweile ein wenig aufgelöst, aber immer wieder stoßen wir zusammen. Später, am Gipfel sind wir uns einig… wir haben alle ungefähr das gleiche Tempo, also eine angenehme Truppe…
Nun erreichen wir die Waldgrenze, es eröffnet sich ein spektakuläres Panorama, das uns beim weiteren Verlauf der Tour begleiten wird.
Es ist die erste Tour, die ich mit Paul mache, aber ich muss jetzt schon sagen, dass es hoffentlich nicht die Letzte sein wird. Stimmung, Tempo und das Rundherum passen perfekt…
Vorbei am Polvesalm-Hochleger steigen wir in Richtung Grat auf.
Schöne Skihänge eröffnen sich vor uns, einzig über die Schneequalität sind wir uns noch nicht einig. Aber bevor überhaupt ein Gedanke an die Abfahrt verschwendet wird, wir haben noch ca. 600 Hm vor uns…
Die Sonne steht nun schon ein wenig höher und wärmt uns. Es ist gerade richtig, noch nicht zu warm, und dennoch sehr angenehm.
Schließlich erreichen wir den Grat, der Schnee wird, wie in den Tuxern üblich, immer weniger, je höher man kommt… das ist dem immer währenden Wind zu verdanken.
Teilweise müssen wir über Steine steigen, zum Glück schützen die Felle den Skibelag und wir können unverfroren weitertappen.
Durch den Windeinfluss ist die Spur recht hart, daher lege ich meine Harscheisen an. Damit ist der weitere Aufstieg für mich doch um einiges einfacher…
Kurz vor dem Gipfel müssen wir noch einmal kurz abfahren, dann steht dem letzten Aufstieg nichts mehr im Wege.
Glücklich haben wir das Ziel erreicht, der Hirzer, 2.725m. Heuer bis dato mein „Höchster“. Die Aussicht ist absolut phantastisch, bei diesem Panorama schmeckt die Brotzeit gleich zweimal so gut.
Wir sind fast eine Stunde auf dem Gipfel, so gemütlich ist es schon lange nicht mehr gewesen. Irgendwann wird es allerdings doch Zeit für die Abfahrt…
Ich lasse den Profis die Vorfahrt, einzig Paul fährt als Schlusslicht, um die Leichen einzusammeln. Zum Glück ist das heute nicht von Nöten.
Im oberen Bereich ist die Abfahrt relativ lustig, je weiter wir ins Tal kommen, desto schwerer wird der Schnee und desto kraftraubender werden auch die Kurven. Dennoch macht die Abfahrt Spaß.
Am Schluss der unteren Almwiese müssen wir auf die Forststraße wechseln.
Diese ist in bestimmten Bereichen relativ flach, dennoch erreichen wir zügig den Parkplatz… ein paar Mal müssen wir halt doch schieben.
Am Parkplatz angelangt kommt eine feine Überraschung, es gibt eine „Hülse“ (= Bier). In diesen schweren Zeiten muss man halt das Zusammensitzen am Ende einer Tour ein wenig anders gestalten… von meiner Seite „Hoch-die-Daumen“, nach so einer Tour schmeckt ein Bier einfach wunderbar.
Das Wette ist nun wirklich warm geworden, daher ziehe ich mir zu Hause die „Kurze“ an und setzte mich auf den Balkon… und gönne mir noch ein Bier auf die tolle Runde!
Tourendaten Gesamtlänge: 15,19 km Gesamtdauer: 4:57 h Höhenmeter: 1.446m Lawinenwarnstufe: 2 (Triebschnee)
Es ist schon wieder eine Zeit her, dass Michi und ich was unternommen haben, daher beschließen wir spontan, auf das Birgitzköpfl zu steigen. Direkt nach der Arbeit fahren wir Richtung Axamer Lizum, zum Parkplatz Adelshof. Es ist, obwohl schon Nachmittags, noch recht viel los, wir finden dennoch rasch eine Parklücke.
Überraschend viel Schnee liegt hier noch, die Aufstiegsspur ist vom Parkplatz weg gangbar, einzig das Ende der Rodelbahn sieht recht eisig aus. Der erste Teil des Aufstiegs erfolgt im Wald, dann öffnet sich eine Schneise, an der wir entlang aufsteigen.
Nachdem wir ein schönes Wegkreuz bei einer größeren Lichtung passieren, stehen wir bald vor der Birgitzer Alm. Hier ist der Start der Rodelbahn. Auch heute sind wieder ein paar Leute aufgestiegen, um sich an der Alm per TakeAway zu laben und dann die rasante Abfahrt zu genießen.
Unser Weg führt uns weiter, direkt nach der Alm über offenes Gelände dem Gipfel entgegen.
Das Wetter ist heute „komisch“, eine Mischung aus allem, man kann nie genau sagen, was als nächstes kommt… zumindest geht kein Wind und es ist relativ lau.
Am Gipfel angekommen, werden wir Zeugen eines wunderbaren Schauspiels. Die Sonne zaubert, dank des wolkigen Himmels, schönste Muster in die Landschaft.
Die Berggipfel leuchten Rot, die Sage von König Laurin mit seinem Rosengarten kommt mir in den Sinn. Leider kann meine kleine Wunderkamera vom Smartphone diese Eindrücke nicht einfangen, so muss ich mir das Gesehene einfach einprägen.
Gegen Südwesten sehen wir die Kalkkögel mit Ampferstein und Marchreisenspitze.
Und auch die Nockspitze mit der berühmten Mairrinne lacht zu uns her.
Klarerweise sind wir nicht alleine auf diesem beliebten und zugegebenermaßen leichten Berggipfel. Der Platz um das Gipfelkreuz ist allerdings so großzügig bemessen, dass da noch viele Menschen „corona-gerecht“ untergebracht werden könnten…
Das Schauspiel, besonders beim Karwendel, will einfach nicht abreißen. Während unsere Gipfelkameraden nach und nach ins Tal abfahren, bleiben wir noch stehen und genießen das Naturschauspiel…
Schlussendlich leuchten nur noch die Namhaften an der Nordkette (Inntalkette und Gleiersch-Halltal-Kette): Hoher Gleirsch, Praxmarerkar-Spitze, Bachofenspitze, Großer Lafatscher, Speckkarspitze und zu guter Letzt, der mächtige Bettelwurf mit der Walderkamp-Spitze.
Im Unterland zieht der Nebel ins Inntal, die Dämmerung bricht herein und wir beschließen, zumindest noch einen Teil der Abfahrt bei Tageslicht zu absolvieren.
Die Abfahrt geht flott von Statten, einzig am Schluss gönnen wir uns einen Schnitzer bei der Abfahrt, wählen kurzerhand die falsche Piste und landen ein Stück über dem Parkplatz an der Straße. Trotzdem erreichen wir dank guter Schneelage den Ausgangspunkt mit den Brettern an den Füßen.
Tourendaten Gesamtlänge: 7,23 km Gesamtdauer: 2:00 h Höhenmeter: 619 m Lawinenwarnstufe: 2 (Triebschnee, Altschnee)
Viele Jahre ist es hier (um genau zu sein, 2015), dass ich diese Route, die sogenannte „Route Roman“ mit Alfons gegangen bin. Schon länger will ich diese feine Skitour wiederholen, aber finde keine Mitstreiter. Heute mache ich mich alleine auf, die einfache Grattour zu absolvieren.
Mit der Kofelbahn gönne ich mir den Luxus des vereinfachten Aufstieges, die ersten 1000 Höhenmeter sind so ein Klax…
Da ich recht früh dran bin, und die Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt sind, ist auf im Skigebiet fast nichts los. Von der Bergstation geht es gleich steil hinauf, im Nordhang des Patscherkofels ist eine angenehme Spur angelegt, der ich folge. Schön langsam strömen doch ein paar Leute zum Skifahren, bis hierher kann ich die Kanten knirschen hören.
Je näher ich dem Gipfel komme, desto mehr sieht man den Einfluss des Windes. Es hat schon einige Zeit nicht mehr geschneit, die Schneedecke ist windgepresst und überall sieht man „Gangeln“. Kein gutes Zeichen, aber in diesem Falle vernachlässigbar, da der Kofel extrem verspurt ist.
Der Patscherkofel ist ein Aussichtsberg par excellence, besonders schön an einem eiskalten Wintermorgen wie heute. Die Fernsicht ist grandios, und ich bin froh, dass ich mir diesen Tag für die Tour ausgesucht habe.
Am Gipfel ist es sonnig, windstill und sehr angenehm. Dennoch kann ich nicht verweilen, ich habe noch eine gute Strecke vor mir. Ich begebe mich zum Osthang, oberhalb dessen ich abfelle und mich für die erste Abfahrt des Tages bereit mache.
Einer der kleinen Nachteile dieser Tour ist die immer wieder dünne Schneeauflage am Grat. Da es in dieser Region immer windet, ist der Schnee teilweise verblasen. Dennoch finde ich ski-schonende Spuren zum Abfahren.
Zwischenzeitlich muss immer wieder geschoben werden, aber für´s erneute Auffellen ist es noch zu früh. Sobald ich in den Nordbereich der Tour wechsle, liegt Schnee von überraschend guter Qualität.
Ein Blick zurück offenbart den ersten Teil der Abfahrt, mit viel Gemüse dazwischen. Es führen nur ein paar wenige Spuren den Hang herunter, scheinbar ist die Tour aktuell nicht so gut besucht.
Der Blick Richtung Süden offenbart ein weiteres „Wunderland“ für Tourengeher. Das oft übersehene Viggartal mit schönen Skibergen, im Hintergrund die Kreuzspitze (2.746m) und das Rosenjoch (2.798m)
Nach ein wenig „Tretteln“ erreiche die das Lanser Kreuz, nun steht wieder eine schöne Steile Abfahrt vor mir. Zum Glück habe ich die Felle noch nicht „montiert“.
Bevor ich hinunter schwinge, schaue ich mir nochmals den Routenverlauf an. Vor mit ausgebreitet liegt wie auf einer Karte der Pfad. Dem sonnigen Grat entlang geht es rechts an der Viggarspitze (Pyramide) vorbei und dann zwischen Felsen nach oben zur Sonnenspitze.
Die Spur, der ich heute folge, unterscheidet sich an ein paar Stellen von der mir im Gedächtnis gebliebenen. Und da ich immer wieder mit Fellen abfahren muss, denke ich mir, dass die „alte“ Route von 2015 wohl geschickter angelegt war.
Noch ist es kühl und immer wieder schattig, nachdem ich allerdings ein Stück hinter Boscheben in die Sonne komme, kann die Jacke auch im Rucksack verschwinden.
An den Wegweisern kann man erkennen, dass hier viel Schnee liegt. Bei einer Abzweigung des Zirbenweges sehe ich die Viggarspitze in voller Pracht. Eine schöne geformter Pyramide…
Es geht fast gerade auf den Gipfel zu, hier im kleinen Tal ist es schattig und dementsprechend kalt. Aber vor mir lockt schon die Sonne.
Schlussendlich erreiche ich die Südhänge der Viggarspitze mit viel Sonne. Wind ist auch nicht vorhanden, daher sind die Temperaturen nun sehr angenehm.
Da ich eine längere Strecke vor mir habe, lasse ich die Viggarspitze heute aus. Das nächste Mal stehe ich wieder dort oben. Der Blick ins Viggartal und zurück auf den Patscherkofel zeugt recht deutlich, dass dieses Tal recht langzogen ist. Die Skitouren am Talschluss sind dementsprechend auch niemals „kurz“…
Nun bewege ich mich weiter auf die Sonnenspitze zu, auch zur Neunerspitze ganz in der Nähe sende ich meinen Gruß. Die Spur ist schon älter, daher ist stellenweise unberührter Schnee vor mir…
Die originale „Route Roman“ führt immer am Grat entlang, doch ich entscheide mich, der Spur am Sommerweg in den Südhängen zu folgen.
Der erste Teil des Weges ist wunderschön, wobei die Spur nicht wirklich hilfreich ist. Später erreiche ich aber auch Stellen, bei denen ich froh bin, wenn ich diese hinter mir lasse. Meine Versuche, Gefahrenstellen auszuweichen, sind fast immer von Erfolg gekrönt, dennoch brechen bei steileren Stellen immer wieder Schollen aus dem Bruchharsch, der hier vorherrscht…
Je Steiler die Hänge werden, desto vorsichtiger bin ich. Am Schluss muss ich noch durch den Gipfelhang, der mich auf die Glungezer Hütte bringen wird. Durch halbwegs geschickte Spurenwahl bleibt die Steilheit immer unter 35°. Die Hänge oberhalb habe ich besonders im Auge..
Der Schlusshang ist recht hart, daher muss ich die Harscheisen anlegen. Das klappt hervorragend, und nun ist das Raufgehen doch um einiges leichter geworden. Dann erreiche ich, zugegeben erleichtert, den Grat vor der Hütte. Diese liegt nun direkt vor mir, ich zieht aber noch ein paar Meter weiter, zum Glungezer Kreuz (2.660m).
Hier gönne ich mir eine einsame Pause. Während auf der Sonnenspitze schon Menschenmassen stehen, bin ich hier, circa 250 Meter Luftlinie alleine…
Die Pause tut gut, ich merke allerdings, dass ich bedingt durch den nun einsetzenden Wind auskühle. Da ich eine tolle Abfahrt vor mir habe, packe ich zusammen. Nach der Hütte muss ich nochmals ein paar Meter in die Schulter der Sonnenspitze aufsteigen, denn dort startet die eigentliche „Piste“.
Das Aufwärmen in der Hütte bleibt mir heute/heuer corona-bedingt verwehrt, aber die Abfahrt wertet das Gesamterlebnis absolut auf. 1.800 m Abfahrt, wo hat man das sonst…
Vom Gipfel, mit Buckelpiste, über die sehr gut präparierte Piste im Skigebiet und schlussendlich über die gesperrte, weil teilweise recht eisige Talabfahrt erreiche ich zufrieden die Talstation der Glungezerbahn. Beim Weg zur Bushaltestelle hole ich mir noch ein Bier bei der Larchhittn, dann warte ich in der Sonne auf den Bus. Eine wunderschöne Tour, die mir viel Spaß und manch erhöhten Puls beschert hat…
Tourendaten
Skitour Gesamtlänge: 8,41 km Gesamtdauer: 3:51 h Höhenmeter: 1.171 m Lawinenwarnstufe: 3 (Triebschnee, Altschneeproblem)
Abfahrt Gesamtlänge: 8,89 km Gesamtdauer: 35:00 h Höhenmeter: -1.800 m Lawinenwarnstufe: – (Pistenabfahrt)