250212 Skitour Arztal-Hochleger (2.110m)

Heute wollen wir ins Arztal schauen, wie dort der Schnee und generell die Schneelage ist. Vom Parkplatz Hinterlarcher müssen wir ein Stück die Ski tragen, denn hier ist der Schnee schon verschwunden.
Weiter drinnen im Tal liegt dann schon Schnee auf der Forststraße und wir können die Ski anziehen.

Das eine oder andere Mal müssen wir die Ski noch ausziehen, aber dann haben wir eine geschlossene Schneedecke.

Bei der Seilbahnstation zweigen wir in den Wald ab, auch hier liegt genügend Schnee.

Die Aufstiegsspur ist ob des Mangels an Schnee schon recht hart, aber griffig genug, dass wir keine Harscheisen brauchen.

Ein Blick retour ins Wipptal offenbart den eklatanten Schneemangel in diesem Jahr!

Wir folgen einen Spur, die uns direkt zum Arztal Niederleger führt. Die Temperaturen sind heute angenehm, die Sonne lässt uns allerdings im Stich.

Unterwegs prüfen wir immer wieder die Schneequalität. Leider schaut es nicht besonders gut aus, es dürfte sich durchgängig um Bruchharsch der unfeinen Sorte handeln.

Ein Blick gen Süden, hinauf zu den Seeblesböden, Seeköpfl und Seeblesspitze zeigt auch hier ein Bild von abgeblasenen Gipfeln und Kuppen.

Die Arztalalm (Niederleger) liegt im Winterschlaf, wir passieren die Hütte heute auf der linken Seite, hier bin ich selber noch nicht unterwegs gewesen.

Über eigentlich feine Hänge, einmal müssen wir einen Bach queren, steigen wir höher und höher in Richtung Arztal Hochleger.

Es sind hier ein paar alte Abfahrtspuren vorhanden, allerdings sind wir heute alleine am Weg.

Die Winterlandschaft ist wunderbar, der Himmel heute ist sonderbar düster, das die Stimmung hier noch ein wenig mystischer macht.

Am Ende steilt die Spur nochmals ein wenig auf, dann erreichen wir den Arztaler Hochleger. Hier machen wir Schluss für heute.

Wir genießen einen Müslirigel und trinken Tee. Es ist fein hier, allerdings sind wir in Gedanken schon bei der wahrscheinlich nicht so coolen Abfahrt.

Nach ausgiebiger Rast schnallen wir die Skier an, dann starten wir los. Und wie befürchtet, bricht man immer wieder durch die Schneedecke. Manch ein Schwung geht sich aus, dann brechen wir wieder ein.

Allerdings kommen wir immer weiter zur vorher passierten Alm, ab dort können wir den Forstweg verwenden.

Am engen Weg müssen wir Schuss durchfahren, allerdings ist am Ende dieser rasanten Fahrt genug Auslauf zum Bremsen.

Das Wetter hat sich nun verschlechtert, hat es schon vorher den einen oder anderen kurzen Schneeschauer gegeben, nun sind die Wolken wirklich düster geworden und liegen knapp über den Bergen…

Wir fahren ab der Arztalalm über die Forststraße ab, so lang bis uns der Schnee ausgeht. Dann werden die Ski flott auf den Rücken geschnallt und wir wandern die letzten Meter zurück zum Auto.

Eine feine Tour, der Abfahrtsgenuss hat sich nicht eingestellt, dennoch war der Gesamteindruck toll. Hoffentlich kommt noch ein wenig Schnee, damit sich hier eine Tour ausgeht!

Tourendaten
Gesamtdauer: 10,90
Gesamtlänge: 10,90 km
Höhenmeter: ∆ 734 m / ∇ 731 m
Lawinenwarnstufe: 1

250208 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Die Schneemengen lassen heuer wirklich zu wünschen übrig, Biggi und ich beschließen dennoch, mit den Skier auf den Schartenkogel zu steigen. Pistentouren sind aktuell eine gute Alternative zum Bruchharsch im Gelände…

Die Winterlandschaft schaut allerdings wunderschön aus, verführerisch… wenn nicht der „Deckel“ wäre…
Wir steigen erst ein Stück über die Seilbahntrasse empor, dann wechseln wir auf den Waldweg.

Bald erreichen wir wieder die Seilbahntrasse und bleiben nun auf dieser, denn der Zustand der Aufstiegsspur ist super!

Es ist zwar steil, aber wir kommen flott voran. Die Sonne lacht heute vom Himmel und die Temperaturen sind sehr angenehm.

Das Inntal kommt nun langsam hinter dem Zirbenwald heraus, man kann gleich erkennen, dass in den Tallagen kein Schnee mehr vorhanden ist.

Wir erreichen die Bergstation, hier machen wir eine kurze Trinkpause, dann steigen wir über den Sommerweg weiter in Richtung Schartenkogel.

Nun frischt der Wind auf. Immer stärker bläst der Föhnwind hier, und es wird schnell kalt.

Schneeflocken wirbeln durch die Luft, über den Boden liegt ein feiner Schneenebel, der eben durch den Wind verursacht wird. Die Spur ist teilweise schon mit Triebschnee verlegt.

Bald ist uns beiden zu kalt, und wir ziehen die Funktionsjacken an. Heute können wir mal Ausrüstung testen, geht mir durch den Kopf.

Immer wieder kommt der Wind böig von der Seite, die mitgewirbelten Schneeflocken brennen auf der Haut.

Auf den Bildern kann man den Wind leider nicht sehen, deshalb kann ich das nur schriftlich wiedergeben…

Bald haben wir unser Ziel im Blick, abgesehen vom Wind ist das Wetter perfekt, die Sonne scheint und die Wolkenfront hinter dem Föhn ist noch weit genug weg.

Schließlich erreichen wir den Gipfel des Schartenkogels. Beim Aufstieg dachte ich mir noch, dass ich froh bin, dass wir nun über die Piste und nicht über die steingespickte Aufstiegsspur abfahren können.

Wir finden eine kleine Mulde hinter dem Gipfel, hier machen wir eine kurze Pause und können uns in Ruhe für die Abfahrt herrichten.

Einen Blick gönnen wir uns noch vom Gipfel, das Unterland ist von hier aus auch sehr gut einsehbar! Wir leben wirklich in einem Paradies!

Über die Tulfeinalm, dort machen wir noch einen Zwischenstopp und treffen Biggi´s Schwester, fahren wir ins Tal ab. Da die Piste heute ein Traum ist und wir das Freizeitticket haben, beschließen wir noch ein paar Schwünge in der Kalten Kuchl zu machen.

Im Tal haben wir Glück, wir müssen nur kurz warten bis der Bus da ist. Mit der perfekten Anbindung an Aldrans und Innsbruck macht der Glungezer echt Spaß!

Ein feiner Tag, bis auf den Wind. Und der Schartenkogel ist *immer* einen Besuch wert!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2;48 h
Gesamtlänge: 12,73 km
Höhenmeter: 863 m / 2.002 m
Lawinenwarnstufe: 1 (Altschnee / Triebschnee)
Windstärke: 80 km/h

250206 Skitour Patscherkofel-Schutzhaus (1.964m)

Nach den vielen, immer beschäftigen Wochen und Wochenenden der letzten Zeit geht sich heute eine Skitour mit Wolfi aus. Das freut mich besonders, denn wir haben heuer noch keine einzige Tour geschafft.
Als Ziel haben wir das Patscherkofel-Schutzhaus auserkoren, das lässt sich nach der Arbeit ideal besteigen.

Der Aufstieg verläuft heute ein wenig alternativ, aber in immer feinen Bahnen. Wobei man schon sagen kann, dass der erste Anstieg über die Olympiaabfahrt es schon in sich hat. Wenigstens ist die Aufstiegsspur griffig und fein zu gehen.

Wir haben überraschend viel Sonne, aber dennoch ist es recht kühl. Meine erste Überlegung, heute mit T-Shirt zu gehen, habe ich zum Glück verworfen.

Über den Kalkkögeln senkt sich langsam, aber unaufhaltsam die Sonne. Und irgendwann sind die letzten Sonnenstrahlen auf am Patscherkofel vorbei!

Wir erreichen über einen längeren Forstwegzustieg die Familienabfahrt und hier dann schon bald die Patscher Alm (1.694m). Ein Einkehr hier ist immer zu empfehlen, aber unser Ziel ist noch nicht erreicht.

Am Himmel spielt sich ein wahres Farben-Leuchtfeuer ab, unten im Inntal liegt schon ein wenig Dunst. Noch vor ein paar Stunden im Tal ist mir das gar nicht aufgefallen…

Der Blick ins Stubaital, mit der Serles linkerhand und den Kalkögeln rechts, dazu der Gletscher am Talschluss… und über allem der wunderschöne Sonnenuntergang. Eine Wundervolle Stimmung!

Über die letzten paar Meter erreichen wir dann schließlich die Kofelbahn-Bergstation. Vorher passieren wir noch den Funpark, an dem Letu dieser Tage viel Zeit verbringt.

Beim Schutzhaus gönnen wir uns ein Getränk, dann fällt Wolfi ein, dass er die Stirnlampe vergessen hat. Also heißt es austrinken, herrichten und ab ins Tal. Bei letztem Tageslicht erreichen wir „fast“ die Talstation, die letzten Meter ist nur mehr Mondlicht vorhanden…

Wieder einmal eine tolle Tour mit Wolfi, hoffentlich bald wieder mal.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00 h
Gesamtlänge: 8,36 km
Höhenmeter: △ 933 m / ▽ 936 m
Lawinenwarnstufe: 1 (Altschnee, über der Waldgrenze LWS 2)

250204 Schartenkogel (2.311m)

Es ist wieder mal Dienstag, das Wetter perfekt, und ich besuche wieder mal den Schartenkogel. Ich bin früh genug dran, um nicht mit den Massen rauflaufen zu müssen. Über die Jahre ist die Pistentour auf den Schartenkogel immer beliebter geworden.
Ich steige teils über die Lifttrasse, teils über den Wald bis zur Bergstation. Dort zweige ich dann ab über den Sommerweg auf den Schartenkogel. Hier bin ich fast alleine, und erreiche zügig den Gipfel des Schartenkogels.
Vom Glungezer sehe ich ein paar Leute abfahren, während ich beim letzten Licht am Gipfel pausiere.

Rasch ziehe ich mich um, und fahre in einem Schwung zur Mittelstation. Mit der Bahn fahre ich ins Tal, um gerade noch den Bus am Gemeindehaus in Tulfes nach Hause zu erreichen.
Eine feine „Afterworktour“, die ich immer wieder gerne mache!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:28 h
Gesamtlänge: 7,29 km
Höhenmeter: △ 754 m / ▽ 745 m
Lawinenwarnstufe: 2 (Altschnee)

250125 Halltal, St. Magdalena (1.287m)

Meine Schwester, Larissa, ist zur Zeit auf Besuch. Wir, Larissa, Biggi und ich, beschließen dem Halltal einen Besuch abzustatten. Das Wetter ist schön, aber die Sonne hat im Halltal meist nicht so gute Karten…

Der Talgrund liegt im Schatten, dennoch sind die Temperaturen angenehm. Vom Hackl marschieren wir zuerst auf der Salzstraße, dann zweigen wir auf den Fluchtsteig ab.

Dieser ist heute gut zu begehen, der Schnee ist nur noch an ein paar Stellen sichtbar, die ausgesetzten Stellen sind sowieso mit einem Seil versichert.

Über das Eibtal steigen wir steil, aber flott in höhere Gefilde. Im Rückblick sehen wir die Hüttenspitze mit der mächtigen Winklerwand.

Hier im Eibtal ist es schon ein wenig kühler, hier hat die Sonne wahrscheinlich das letzte Mal im Hochsommer vorbeigeschaut. Der Weg ist nun eisiger, daher ziehen wir die Grödel an. Diese erleichtern den Aufstieg sehr.

Nach dem kurzen Steilstück flacht der Weg ab und eröffnet wunderbare Blicke ins hintere Halltal.

Die Platten, im Hintergrund der Große Lafatscher und der wunderschöne Rosskopf lachen uns schneebedeckt entgegen.

Über den kurzen Forstweg erreichen wir dann auch schon die Lichtung vor St. Magdalena (1.287m).

Das ehemalige Kloster zieht uns, Biggi und mich immer wieder an. Es ist wunderbar auf einer Lichtung gelegen, von der imposanten Bergwelt des Karwendels umgeben.

Der Alpengasthof hat heute offen, daher kehren wir ein. Gutes Essen, Tiroler und Thailändische Küche verwöhnen hier den Gaumen. Und fein warm ist es noch obendrauf.

Nach einer ausgedehnten Rast bestreiten wir den Abstieg über die Salzstraße, der Weg wird wohl ein wenig besser sein. Dennoch ziehen wir uns wieder die Grödel an, es ist angenehmer, mit diesen über die vereiste Straße zu laufen.

Noch ein Rückblick zum historischen Gebäude, im Hintergrund fast schon unscheinbar, die Hüttenspitze…

Im Inntal ist der Schnee so gut wie weg, aber hier im Halltal hält sich der Winter gefühlt ewig. Der Bergbach ist vereist, und es liegt noch einiges an Schnee.

Es ist immer wieder schön, hier in dieses bedeutsame Tal zu wandern. Und eine Einkehr in St. Magdalena ist fast schon obligatorisch!
Es hat uns wieder einmal sehr gut gefallen, wir kommen bestimmt bald wieder.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:42 h
Gesamtlänge: 8,74 km
Höhenmeter: △ 524 m / ▽ 516 m
Lawinenwarnstufe: 1 (Triebschnee)

250121 Schartenkogel (2.311m)

Dienstag ist und ich bin wieder motiviert. Rasch von der Arbeit nach Hause, umziehen und dann auf die Piste! Wieder, und wieder total gerne, gehe ich auf den Schartenkogel. Die Abendstimmung ist schon wieder wundervoll!

Ich gehe wieder auf der Skiroute 2, Familienaufstieg durch den Wald. Es ist hell genug, ich brauche keine Lampe…

Bald erreiche ich die Bergstation, dann zweige ich kurz oberhalb wieder auf den Sommerweg.

Hier sind viele Spuren, der Schnee ist bockhart, aber nicht eisig. Zum Hochsteigen ideal, wenn man die Felle schön aufsetzt. Im Westen legt sich die Sonne zum Schlaf, und deckt sich mit der dunkeln Nachtdecke zu…

Im letzten Licht erreiche ich den Gipfel, noch bin ich ohne Lampe ausgekommen, aber jetzt brauche ich Licht, um meine Sachen zusammenräumen zu können.
Das Inntal ist ein geowohntes Lichtermehr… toll anzuschauen!

Der kühle Wind treibt mir Tränen in die Augen, ich setzte mir gleich mal die Skibrille (mit transparenten Gläsern) auf.

Die Abfahrt geht wunderbar, die Piste ist echt gut präpariert. Ich kann es mir nicht nehmen und muss dem Personal an der Talstation ein Lob aussprechen. Die Frau schaut mich an und fragt, woher ich bin… sie ist auch aus dem Außerfern, erfahre ich! Wie klein die Welt ist.
Im Tal warte ich auf den Bus, ich kauf mir ein Bier im MPreis an der Ecke… das habe ich mir heute verdient!

Also schnelle Tour nach der Arbeit liebe ich diese Variante einfach sehr. Und auch wenn ich öfter gehe… langweilig ist mir noch nie geworden.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:47 h
Gesamtlänge: 7,52 km
Höhenmeter: ∆ 756 m / ∇ 751 m
Lawinenwarnstufe: 1 (Triebschnee)

250119 Schartenkogel (2.311m)

Nachdem ich vor kurzem feststellen musste, dass die Skitour auf den Schartenkogel eh gut geht und Biggi überzeugen konnte, machen wir heute gemeinsam auf, nochmals die Tour zu gehen. Mit von der Partie ist Doris, eine Freundin von Biggi.

Von Halsmarter starten wir ein paar Meter auf der Lifttrasse, dann sehen wir einen neuen Weg, der ausgeschildert ist… der „Familienaufstieg Schartenkogel“. Den wollen wir gleich probieren.

Die Spur führt knapp neben der Seilbahntrasse, aber doch im Wald, und nicht ganz so steil den Berg empor.

Dieser Weg gefällt mir besser als die Trasse, die ein wenig den Charm einer reinen Trainingsstrecke verbreitet.

Kurz vor der Bergstation erreichen wir wieder die normale Aufstiegsspur, dann haben wir schon den neuen Betonbau erreicht.

Knapp hinter der Bergstation zweigen wir schon wieder ins Gelände, nun gehen wir den Sommerweg entlang in Richtung Schartenkogel.

Hier macht die Tour nun richtig Spaß. Das Wetter ist wieder mal ein Hammer, und die Aussicht wie immer wunderschön. Vertraut, aber definitiv nicht langweilig!

Durch das kleine Tal im Aufstieg sehen wir schon bald das Gipfelkreuz des Schartenkogels (2.311m)

Am Himmel keine einzige Wolke. Ich bin ein großer Fan von tollen, sonnigen Skitouren, aber insgeheim wünsche ich mir ein paar richtige Schneetage, damit die Landschaft wieder vom Schnee bedeckt wird.

Überraschenderweise haben wir fast keinen Steinkontakt. Dieser wäre im Aufstieg zwar kein Problem, abfahren würde ich hier aber nur sehr ungern.

Dennoch sehe ich ein paar Leute am Glungezer aufsteigen. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass das gut geht! Evtl. muss ich mich bald selber davon überzeugen.

Die Temperaturen sind heute sehr angenehm, und es geht fast kein Wind. Schon bei der letzten Tour hatte ich hier Glück mit dem Blasius.

Dann stehen wir fast vor dem Gipfel, nur noch ein paar Meter über harten Schnee, Steine und ein wenig Gras.

Am Gipfel geht dann doch ein wenig mehr Wind, wahrscheinlich waren wir einfach durch im Windschatten, den der Schartenkogel uns gewährte.

Immer wieder wirbelt Schnee auf, es ist nicht unangenehm, aber für eine längere Rast am Gipfel dann halt doch nicht so fein!

Wir fahren über die Piste zur Tulfeinalm, dort kehren wir ein und lassen uns verwöhnen. Auf dieser Alm isst man einfach gut…

Die Abfahrt von der Tulfeinalm zur Mittelstation geht dann schnell vonstatten, wir beschließen, noch ein paar Fahrten anzuhängen, weil es gerade so gut geht.
Dann fahren wir ab und mit dem Bus zurück nach Hause! Ein feiner, entspannter Tag bei bestem Wetter. Wunderbar!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:43 h
Gesamtlänge: 7,48 km
Höhenmeter: △ 778 m / ▽ 780 m
Lawinenwarnstufe: unter Waldgrenze LWS 1 / über Waldgrenze LWS 2 (Triebschnee)

250118 Rinner Alm (1.394m)

Der Schnee bleibt heuer aus… nachdem es zuerst ein wenig geschneit hatte, sind die letzten Wochen von schönem, aber kaltem Wetter geprägt gewesen. Biggi und ich beschließen daher, auf die Rinner Alm zu wandern, rodeln ist da nicht mehr möglich.

Es ist heute nicht mehr ganz so kalt wie die letzten Tage, dennoch ist der Forstweg und auch der Steig teilweise vereist und erfordert geschicktes Steigen.

Zwar liegt fast kein Schnee mehr, aber gerade an den Wasserläufen erkennt man, dass hier im Winter die Sonne nur selten zu Besuch ist.

Im Wald, auf halben Weg zur Alm wurde stark ausgeholzt. Das fällt mir auf, denn das letzte Mal stand hier noch dichter Wald.

Der Himmel ist blau, es ist wunderbares Wetter mit toller Fernsicht, aber im Wald nützt das nicht viel. Dennoch macht der Aufstieg Spaß, wir haben viel Zeit und Muße, über alles mögliche zu reden…

Die Alm ist zu meiner Überraschung geöffnet, wir kehren ein. In der Hütte ist es warm, der Ofen ist geheizt und die Küche geöffnet. Ich habe heute noch nichts gegessen, daher gönnte ich mir ein Wienerschnitzel mit Kartoffelsalat. Wunderbar!

Beim Abstieg nehmen wir nun teilweise die Forststraße, rasch kommen wir wieder in tiefere Gefilde.

Kurz vor dem Spielplatz ist der Brunnen stark gefroren…

… und auch der Bach am Spielplatz selber ist mit einem festen Eispanzer überzogen. Die Kälte der letzten Tage und Wochen hat sich hier gut gehalten.

Biggi übt ihr Balance-Können am Wiegebalken, ich bin als Nachahmer leider nicht so erfolgreich und muss nach ein paar Schritten abspringen.

Ein feiner und kurzweiliger Spaziergang auf die Rinner Alm, insgeheim wünsche ich mir noch einmal eine gute Portion Schnee, damit sich noch ein paar wintersportliche Aktivitäten ausgehen…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:56 h
Gesamtlänge: 5,15 km
Höhenmeter: △ 465 m / ▽ 474 m

250115 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Dienstag ist Skitourenabend am Glungezer (ebenso der Donnerstag), daher schau ich, dass ich früh von der Arbeit wegkomme. Ich fahre mit dem Bus nach Hause, pack meine Sachen und nehme den nächsten Bus zur Glungezerbahn. Die erste Sektion bis Halsmarter benutze ich den Lift, die Schneelage im Tal ist nicht mehr sehr gut… hier oben ist es viel besser.

Heute ist extrem wenig los, die Skifahrer sind schon nach Hause, daher entscheide ich mich für den Aufstieg entlang der Gondeltrasse. Und ich bin nicht der Einzige, der so entscheidet.

Der Vorteil, wenn man nicht erst am Abend losgeht, man kann noch die letzten Lichter des Tages ausnutzen und genießen.

Das Wetter ist wunderschön, die Abenddämmerung einfach nur herrlich. Ich steige entlang der Piste auf, es ist wunderbar leise und friedlich.

Bald erreiche ich den Schartenkogel (2.311m), mein Ziel. Im Westen geht der Mond auf, das Inntal liegt mir zu Füßen. Der Ausblick ist atemberaubend… hier kann ich mich nie sattsehen.

Während ich meine Sachen verstaue, die Aussicht genieße und mich auf die Abfahrt freue, sehe ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung… bei genauerer Nachschau entdecke ich eine Maus, die hier im Schnee, zwischen den Zirbenbänken herumhuscht… ein ungewöhnlicher Platz für ein so kleines Tier im Winter.

Ich ziehe mir die Ski an, schiebe mich hinüber zur Bergstation des Schartenkogellifts. Da sehe ich jemanden stehen, der mir bekannt vorkommt. Ich grüße, aber ich erkenne den Herren ob seiner hellen Stirnlampe nicht.

Die Abfahrt ist wunderbar, ich fahre auf der linken Piste bis über die Tulfeinalm, dann quere ich hinüber zur Abfahrt Richtung Halsmarter.
Am Lift angelangt, steht der Herr vom Gipfel neben mir. Groß und immer noch mit heller Stirnlampe, fragt er mich: „Ist er es oder ist er es nicht?“. Sobald die Lampe aus ist, erkenne ich Paul, meinen guten Freund. Welch ein Spaß… wir fahren gemeinsam im Bus nach Aldrans…

… und gönnen uns noch ein Bier im Café Maria. So eine Begegnung muss mit einem Bier begossen werden…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:42 h
Gesamtlänge: 7,64 km
Höhenmeter: △ 749 m / ▽ 742 m
Lawinenwarnstufe: unter 2.200 m LWS 1 / über 2.200 m LWS 2 (Triebschnee, Altschnee)

250105 Spazieren Hüttenmühlsee

Im neuen Jahr steht ein Besuch in Pflach auf dem Programm. Mit den Kindern fahre ich per Bahn nach Pflach, dort verbringen wir ein paar Schöne Tage.
Am zweiten Tag mache ich einen Spaziergang rund um den Hüttenbichl, hier ein paar Impressionen von der wunderschönen Winterlandschaft…

Wie gewohnt liegt im Ausserfern mehr Schnee als in Innsbruck, eine richtige Winterlandschaft…

Das alte Waldhaus steht immer noch, leider muss ich feststellen, dass chon wieder Vandalen am Werk waren und nun alle Fenstern eingeschlagen sind. Jammerschade…

Der Säuling lacht zu mir und spiegelt sich wunderschön im Hüttenmühlsee. Es ist bitterkalt, aber wunderschön!

Viel Sonne erreicht dieser Teil des Sees nicht, daher sind auch alle Halme und Gräser „reifüberzogen“.

Ein paar entspannte, feine Tage, die wir sehr genießen! Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch in der Heimat!