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171105 Rund um den Fernsteinsee

Nach dem schönen Hüttenwochenende machen Letu und ich noch einen Zwischenstopp beim Fernsteinsee.

Dort gibt es einen schönen Geocache, der zum Teil um den See, und zum Teil auf die alten Römerstraße führt. Den ersten Teil haben wir schon vor längerer Zeit gemacht, daher ist heute noch der Römerweg auf dem Programm.

Außerdem wollte ich schon länger das Schloss anschauen, nachdem hier sehr viel gerodet wurde und der Burgfried nun auch gut sichtbar ist.

Wir parken neben dem Kiosk und spazieren zuerst auf dem Schlossgelände herum, anschließend machen wir uns auf dem Römerweg Richtung Schloss auf.

Kaum vorstellbar, dass hier früher der ganze Verkehr durch das kleine Tor am Schloss Fernstein gepasst hatte, aber das waren verkehrstechnisch auch noch andere Zeiten gewesen.

Von den originalen Trassen des Römerweges sind nur noch kleine Wegstücke erhalten, aber hier sieht man beeindruckend, wie sich die eisenbeschlagenen Räder in den Kalk gefressen haben. Wie viele Wagen hier wohl hochgefahren sind?

Von der Geocache-Location schauen wir auf das glasklare Wasser des Fernsteinsees. Unglaublich, wie klar das Wasser hier ist. Einziger Wermutstropfen… der Verkehrslärm der B179!

Am Rückweg schauen wir uns das Schloss nochmals genauer an, dann gehen wir denselben Weg wieder runter, bis wir am See ankommen.

Letu will unbedingt mit dem Tretboot fahren, aber die Saison ist leider schon um.

Das müssen wir auf nächstes Jahr verschieben.
Schlussendlich spüren wir die ersten Tropfen, die Kaltfront hat nun diesen Teil von Tirol erreicht. Also gehen wir zurück zum Auto und fahren nach Hause.

Tourendaten
Gesamtlänge: 5 km
Gesamtdauer: 1:15 h
Höhenmeter: 100 m

Miniwallfahrt Maria Locherboden (02.08.2015)

Manchmal, wenn ich feststelle wie gut es uns geht, zieht es mich in ein Gotteshaus, um mich zu bedanken.

Heute war wieder so ein Tag, und während ich auf meinem Weg von Pflach nach Hause bin, beschließe ich bei Maria Locherboden eine Pause einzulegen.

Die wenigen Schritte bis zu der wunderschönen Barockkirche sind rasch zurückgelegt, und vor mir breitet sich eine wunderschöne Abendstimmung aus.

Ich setze mich in die Kirche, die Stille umgibt mich, und ich spreche einen Dank aus.

Die Ruhe in der Kirche ist wunderbar und ich bleibe eine Zeit lang sitzen. Dann wandere ich wieder zurück, ein gutes Gefühl begleitet mich.

Viel zu selten ruft man sich in Gedanken, wie schön wir es hier in unserer traumhaften Heimat haben… und viel zu selten danken wir Gott dafür.