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250711 Aldranser Alm (1.511m)

Es ist wieder mal Freitag, nach der Arbeit. Die Wohnung erstrahlt gerade in neuem Glanz, das Wetter ist perfekt. Daher schwinge ich mich in den Sattel und nutze die Gunst der Stunde… rauf auf die Aldranser Alm.

Ich mag diese Tour wirklich sehr. Ich kann direkt von der Haustür aus starten und bin auch gleich mal oben. Selbst bei Hitze ist es ein angenehmes Fahren durch den Wald. Was will ich mehr!

Am Wegrand fällt mir überall Knabenkraut auf, büschelweise wächst es hier auf dem Weg. Die schönen Blüten fallen mir heute besonders auf…

Am Himmel ziehen immer mehr Wolken auf, aber noch hält das Wetter. Bald erreiche ich die Alm.

Ich liebe den Freitag hier oben, denn da ist auch nichts los. Da hat man seine Ruhe. Ich setze mich an einen Tisch, bestelle mir ein Bier und lasse die Seele baumeln. Neben mit sitzt ein „Tiwagler“, mit dem ich ein interessantes Gespräch über die Energieversorgung beginne!

Am Himmel spielt sich immer wieder das gleiche Spiel ab, Wolken ziehen auf, dann reißt es wieder auf und wird warm. Daher bleibe ich noch ein wenig sitzen und genieße die Sonne!

Irgendwann ist genug, ich werde im Tal wieder gebraucht. Ich nehme den Weg in Richtung Westen, kurz muss ich hochradeln, bevor die tolle Abfahrt beginnt. Und schon wieder überall Knabenkraut! Unglaublich…

Schlußendlich gewinnen die Wolken das Wetterspiel gegeben die Sonne und es beginnt zu regnen. Nun heißt es, sich zu sputen, damit ich noch halbwegs gut nach Hause komme. Rasant fahre ich ins Tal, das Gewitter im Rücken. So schaffe ich es fast trocken nach Hause, aber nur fast!

Ein toller Start ins Wochenende, ich hatte mal wieder viel Freude mit der Tour.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:21 h
Gesamtlänge: 15,47 km
Höhenmeter: ∆ 786 m / ∇ 780 m

250613 MTB Aldranser Alm (1.511m)

Heute ist Freitag, das Wetter ist perfekt! Daher beschließe ich kurzfristig, auf die Alm zu radeln. Von zu Hause aus ein perfektes Ziel, ich kann direkt von der Haustüre starten. Über die gewohnte Route fahre ich nach Fagslung und dann über die MTB-Strecke 554 weiter.

Unterwegs treffe ich einen Kollegen aus der Firma und wir fahren eine Weile gemeinsam und führen eine sehr interessante Unterhaltung. Kurz vor der Alm zweigt er ab, ich fahre über die rechte Auffahrt zur Alm.

Auf der Alm angekommen ist wieder mal sehr wenig los, der Freitag ist der perfekte Tag für eine Einkehr. Das Wetter ist perfekt, daher gönne ich mir ein Bier und ein kleines Mittagessen. Es schmeckt super, und die Bewirtung ist erste Klasse! Hier komme ich gerne wieder…

Nach einer ausgiebigen Rast fahre ich über den fast gleichen Weg wieder zurück nach Hause. Eine tolle Tour nach der Arbeit. Gut, um den Freitag und damit das startende Wochenende gut einzuläuten!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:24 h
Gesamtlänge: 15,44 km
Höhenmeter: △ 777 m / ▽ 766 m

250606 MTB Aldranser Alm (1.511m)

Ich bin heuer sehr motiviert, ein wenig mehr mit dem Radl zu fahren. Obwohl ich fast jeden Tag mit dem Bike zur Arbeit sause, fehlten mir die letzten Jahre die tollen Erlebnisse mittels Fahrrad am Berg!
Heute entschließe ich mich daher kurzfristig, was in der Nähe zu besuchen, die Aldranser Alm.

Die Auffahrt ist sehr fein, viel Strecke führt durch den kühlen Wald. Das ist besonders im Hochsommer von Vorteil. Zum Weg selber gibt es nicht viel zu sagen. Es ist ein Forstweg und es geht aufwärts… aber die Aussicht auf das Inntal ist wieder einmal grandios!

Der Weg von Aldrans hinauf zieht sich ein wenig, aber ich bin zufrieden und komme gut vom Fleck.

An der Alm angekommen, entschließe ich mich, doch einzukehren. Eigentlich wollte ich gleich wieder ins Tal fahren, alleine Einkehren ist nicht so lustig… aber es ist fast nichts los und es ist warm und sonnig…

… da kann ich dem Ruf eines bayrischen Erfrischungsgetränkes nicht widerstehen. Erst aufziehende Wolken am Himmel dienen mir als Entscheidungshilfe, wieder ins Tal zu eilen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:30 h
Gesamtlänge: 14,77 km
Höhenmeter: △ 795 m / ▽ 763 m

250518 Wandern Lanser Alm (1.735m)

Die Lanser Alm hat neue Pächter, ein nepalesisches Paar hat die Hütte übernommen. Das ruft natürlich nach einem Besuch. Biggi und ich machen uns auf, Nachschau zu halten.

Kurz nach Lans stellen wir das Fahrzeug ab, dann steigen wir erst über einen Forstweg, und später über Steige in die Höhe.

Der Pfad ist sehr angenehm, einige Stellen erinnern mich stark an den Aufstieg zur Rinner Alm. Es ist die gleiche Talseite, daher ist das nicht verwunderlich.

Die Lanser Alm ist eine der „weiter entfernten“ Almen hier im schönen Mittelgebirge.

Auch typische Fichenwälder werden durchquert, der Weg ist wurzelig aber sehr gut zu gehen.

Gestern hat es auf den Bergen geschneit, die Eisheiligen haben einen Gruß geschickt. Wenn auch ein wenig verspätet heuer, ist es doch faszinierend, dass diese Kälteperiode jedes Jahr mit Präzision ansteht.

Die Lanser Alm, eine der urigsten Hütten in der Gegend, wurde vor zig Jahren um einen modernen Teil erweitert. Die Bänke stehen vor der Tür, und der Besucherandrang ist auch gut für den zweiten Tag.

Wir setzen uns in die Sonne. Solange die Wolken keinen Strich durch die Rechnung machen, ist es angenehm. Ohne Sonne muss sofort die Jacke herhalten!

Wir gönnen uns ein Mittagessen und einen Kuchen, die Momo´s schmecken vorzüglich. Der Service spielt sich gerade ein, aber das macht uns heute nichts aus. Der Gesamteindruck ist super, hierher kommen wir sicher bald wieder… evtl. mit dem Radl.

Nach ausgiebiger Rast steigen wir über den westseitigen Steig wieder ins Tal ab.

Erst folgen wir einem netten Steig, später müssen wir auch einige Meter auf der Forststraße „absolvieren“. Zumindest können wir so gut nebeneinander gehen und „hoangartln“.

Immer wieder faszinierend ist die Aussicht auf den Karwendel und das liebliche Mittelgebirge im Vordergrund.

Wir kommen über Umwege wieder zurück zum Auto, die Runde und das Wetter waren echt toll. Und die Begleitung sowieso…

Tourendaten
Gesamtdauer: 3,34 h
Gesamtlänge: 10,88 km
Höhenmeter: △ 822 m / ▽ 810 m

250510 MTB Aldranser Alm (1.511m)

Es wird Zeit, mein neues Mountainbike mal richtig auszuprobieren. Dafür bietet sich in meiner Umgebung die Aldranser Alm von zu Hause aus an. Nach einem guten Frühstück starte ich direkt an der Haustüre los. Erst muss ich ein Meter für die Dörferstraße fahren, doch schon bald zweige ich in den Wald ab. Über das Industriezentrum Aldrans/Sistrans erreiche ich den Almenweg.

Das Wetter ist perfekt, das Fahrrad ist super eingestellt und ich radle locker erst noch ein Stück über Asphalt, dann erreiche ich die Schotterpiste.

Die Wiesen sind schon voll in Blüte, teilweise sind die Bauern schon bei der ersten Mahd.

Über den Weg auf die Alm brauche ich nicht zu viele Worte wechseln, es ist eine gewöhnliche Forststraße, hier steht der Trainingsgedanke im Vordergrund. Unterwegs treffe ich ein paar Bekannte, es werden Höflichkeiten ausgetauscht.

Die Aussicht, an der ich mich nie satt sehen kann, ist heute wieder sehr gut. Die Wolken am Himmel ergeben einen schönen Kontrast, im Tal leuchtet das Grün empor.

Im Wald ist es angenehm kühl, das macht die nordseitige Auffahrt besonders im Sommer sehr attraktiv. Nach 1:15h erreiche ich die Alm, die schon geöffnet ist. Obwohl nicht arg viel los ist, kehre ich dennoch nicht ein, nach der Tour muss ich noch Sachen zu Hause erledigen.

Eine tolle Tour, die ich heuer wieder öfter machen möchte, nachdem ich letztes Jahr beim Mountainbiken ein wenig nachgelassen hatte!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:36 h
Gesamtlänge: 15,52 km
Höhenmeter: ∆ 801 m / ∇ 792 m

250411 Skitour Patscheralm (1.694m)

Die Skitourensaison neigt sich dem Ende zu, aber so richtig wahrhaben wollen wir das noch nicht. Also werden wir nochmals eine kurze Nachmittagstour auf die Patscher Alm probieren. Biggi und ich treffen am Parkplatz noch auf Doris und Doris, dann ist unsere Gefährtenschaft auch schon komplett…

Der Skibetrieb ist schon abgeschlossen, daher haben wir die Piste fast ganz für uns. Nur wenige weitere Skitourengeher sind auf dem Weg.

Die Piste hat einen überraschend guten Zustand, letzte Woche war mein Sohn noch hier Skifahren, das ginge heute wohl doch nicht mehr. Dennoch finden wir eine geschlossene Schneedecke vor.

Beim Queren der Forststraße treffen wir immer wieder Wanderern. Die Frühlingszeit ist immer faszinierend, hier treffen sich Skitouristen, Wanderer und Fahrradfahrer…

Die Forstwege wurden teils frei geschoben, daher müssen wir über größere Schneehaufen steigen, ansonsten ist die Piste wie schon gesagt, in sehr gutem Zustand.

Die Berge im Hintergrund sind bis in große Höhen schon schneefrei, besonders die Südseiten sind durch die starkende Sonne und die warmen Temperaturen rasch schneefrei geworden.

Der Schnee ist nicht überraschend sehr griffig und weich, ideal zum Aufsteigen. Einzig in den schattigen Bereichen muss aufgepasst werden, dort sind eisige Stellen vorhanden.

Über die Olympiaabfahrt sind wir den ersten Teil aufgestiegen. Dann zweigen wir auf den Ziehweg zur Patscher Alm (Familienabfahrt) ab, der scheint mehr Schnee zu haben. Hier begegnet uns ein Pistenbulli, der gerade Material einsammelt. Leider macht er mit den Ketten auch die schöne Abfahrt zunichte!

Kurz vor der Patscher Alm wird das Schneeband immer dünner und dünner. Während der Aufstieg sehr gut geht, bin ich schon gespannt wie wir hier abfahren werden.

Die Aussicht ins Stubaital mit Serles, Habicht und Zuckerhütl ist wunderschön, die Heiterwand und die Mieminger Kette im Oberland sind dank guter Fernsicht auch gut sichtbar.

Schließlich erreichen die die Patscher Alm, hier wollen wir es heute gut sein lassen!

Leider bin ich dem Schneeband ein wenig zu hoch gefolgt, nun müssen wir über die grüne Wiese zur Alm absteigen, zum Glück sind es nur ein paar Meter!

Die Alm ist geschlossen, das vorrätige Bier leider schon durch Vorgänger geleert, aber die Sonne lädt trotzdem zu einer feinen Pause ein!

Im Süden zieht feuchte Luft auf, das kann gut durch die Kondensstreifen gesehen werden, die nächsten Tage werden wohl nicht mehr ganz so schön sein.

Biggi und ich fahren ab, während Doris und Doris noch ein wenig die Sonne genießen wollen. Die Abfahrt ist richtig lustig, die Schneequalität sehr gut.

Einzig das schmale Band ist ein wenig herausfordernd, aber mit eine beherzten Schwung schaffen wir auch diese Stelle ohne Steinkontakt!

Vom Parkplatz aus sehen wir nochmals über die Heiligwasserwiese auf den Kofel… kaum zu glauben, dass die Tour heute doch noch so viel Spaß gemacht hat.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:14 h
Gesamtlänge: 6,29 km
Höhenmeter: ∆ 682 m / ∇684 m
Lawinenwarnstufe: 1

250320 Skitour Mittelstation Patscherkofel (1.765m)

Das Frühjahr kommt mit Riesenschritten, die Temperaturen schnellen in die Höhe. Es ist aber noch Zeit, ein wenig den Schnee zu genießen. Und so beschließen Biggi und ich, nach der Arbeit, noch ein kurzes Stück den Patscherkofel aufzusteigen.

Auf der Heiligwasserwiese ist nur noch die Piste selber weiß, der Schnee links und rechts schon abgeschmolzen. Es erinnert ein wenig an eine berühmt-berüchtigte 4 Teile Fernsehserie aus den 90ern.

Dennoch muss ich zugeben, die Schneequalität auf der Piste ist überraschend gut, die Piste gut präpariert und sehr griffig.

Nicht lange, und wir müssen uns ob der Temperaturen die Jacken ausziehen. Sobald wir in der Sonne aufsteigen, ist T-Shirt-Temperatur!

Das Wetter ist perfekt, der Himmel strahlend blau. Und Wind geht heute auch keiner! Einfach wunderbar und ein toller Ausgleich zu meiner hauptsächlich sitzenden Tätigkeit.

Wir sind bei weitem nicht die Einzigen, die auf die Idee gekommen sind, aber die Hochsaison für´s Tourengehen ist vorbei… wenig verständlich, ist doch das Frühjahr die eigentlich schönste Zeit zum gehen.

Die Sonne strahlt nun viel länger, die Luft ist warm und riecht schon ein wenig nach Frühjahr…

Der Aufstieg über die Olympiaabfahrt ist am Anfang steil, dann wird es aber immer flacher. Wir bleiben heute auf der „Olympia“, weil wir hier die feinste Sonne vermuten.

Und genau so ist es, während auf dem Ziehweg zur Patscher Alm schon Schatten vorherrscht, können wir hier die letzten Strahlen genießen.

Bei der Mittelstation beschließen wir, es für heute „gut-sein“ zu lassen. Es ist gemütlich, die Sonne wärmt noch ein wenig und wir können im Tageslicht die Abfahrt genießen.

Lange verbleiben wir nicht hier oben. Rasch haben wir uns für die Abfahrt gerichtet, dann lassen wir es krachen!

Der Schnee ist fein, aber schon von der schweren Sorte. Nach einem warmen Tag ist der Schnee natürlich dementsprechend aufgeweicht. Ich mag diese Verhältnisse, das Frühjahr ist einfach eine tolle Zeit zum Touren.

Ich hoffe, dass das nicht die letzte Tour bleibt… heuer macht mir das Tourenski- und Skifahren besonders viel Spaß.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:48 h
Gesamtlänge: 5,25 km
Höhenmeter: ∆∇ 675 m
Lawinenwarnstufe: 1

250315 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.952m)

Mein Sohn hat den Patscherkofel dieses Jahr als seinen Skiberg auserkoren! Wir wollten uns heute mal auf der Piste treffen, daher schmieden wir folgenden Plan: Während Letu den Funpark unsicher macht, begebe ich mich mit den Tourenski zum Schutzhaus. Dort wollen wir uns dann treffen…

Während Letu in den Lift einsteigt, nehme ich die Piste ganz rechts, und steige über die Olympiaabfahrt höher. Später wechsle ich auf Familienabfahrt und erreiche in Bälde die Patscher Alm (1.694m).

Vorbei an dieser stiege ich nun über den Vitalweg ein Stück höher, dann wechsle ich auf die Waldspur.

Während im Tal der Nebel vorherrscht, blinzelt in der Höhe öfter mal die Sonne durch die Wolkendecke und taucht die Landschaft in magisches Licht.

Ich komme direkt beim Klimahaus auf den Ziehweg, diesem folgend erreiche ich nach kurzer Querung zuerst den kleinen Schlepplift beim Funpark und im Anschluss direkt die Bergstation der Kofelbahn.

Das Wetter hat sich nun wirklich verbessert und ich gehe im Sonnenschein die letzten paar Meter.

Beim Restaurant „Das Kofel“ rufe ich Letu an, um ihm mitzuteilen, dass ich angekommen bin. Schon bald ist er auch da und wir können gemeinsam Mittagessen.

Leckere Hirtenmakkaroni und Kässpätzle sind unser Mittagessen und runden die feine Aktivität an der Frischluft ab! Sehr fein war es!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00 h
Gesamtlänge: 8,81 km
Höhenmeter: ∆ 865 m / ∇ 865 m
Lawinenwarnstufe: 1

250308 Skitour Tulfein (2.055m)

Heute steht wieder der Schartenkogel, bzw. Tulfein auf dem Programm, aber es gibt einen besonderen Grund: Biggi hat sich einen neuen Ski mit Pin-Bindung gegönnt und das muss gefeiert und natürlich ausprobiert werden.

Der Ski ist toll, ich muss sagen, ich bin recht neidisch auf das Teil… und Biggi ist sehr zufrieden mit der neuen Ausrüstung.

Wir haben heute beschlossen, einen gemütlichen Anstieg zu machen. Im Anschluss werden wir noch 2-3 mal über die Piste sausen, um den neuen Ski zu testen.

Wie schon vor drei Tagen festgestellt, ist der Aufstieg wirklich toll präpariert. Generell muss man hier wohl sagen, dass der Glungezer für Tourengeher und Skifahrer ein großes Herz hat. Deshalb sind wir wahrscheinlich gerne hier.

Bei Tulfein haben wir unser heutiges Ziel erreicht, wir fellen bei der Bergstation ab, dann fahren wir in die „Kalte Kuchl“ Hier fahren wir mit dem Schartenkogellift hoch, oben ist der Föhn schon mehr als gut spürbar.

Wir fahren dann rüber nach Halsmarter, hier fahren wir noch 2 Mal

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:01 h
Gesamtlänge: 10,83
Höhenmeter: ∆ 503 m / ∇ 1862 m
Lawinenwarnstufe: 1 (Nassschnee, Altschnee)

250305 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Heuer zieht es mich wirklich oft an den Schartenkogel… aber für mich ist das eine der „günstigsten“ Skitouren in der Umgebung: Kurze, günstiger Anfahrtsweg mittels Öffi, gute Schneeverhältnisse und eine tolle Aussicht. Alles gut. Biggi geht es ähnlich, deshalb begleitet sie mich gerne…

Mit jeder Skitour fällt auf, dass der Schnee im Inntal wieder ein paar Meter weiter „raufgeschmolzen“ ist!

Rasch steigen wir höher und höher, die Seilbahntrasse macht es möglich. Der Schnee ist von überraschend guter Qualität, sehr griffig und überhaupt nicht eisig.

Das Wetter ist für den Aufstieg perfekt, leider bedeutet der durchgängige Sonnenschein auch,

Ab der Bergstation Tulfein (2.055m) fängt mein eigentlicher Lieblingsteil an. Hier geht es absolut unschwierig durch angenehmes Gelände.

Und hier schaut es fast ein wenig winterlich aus, hier oben! Aber bei näherer Hinsicht erweist sich die Schneedecke als windgepresst und harschig… alles andere als gut zu fahren!

Beim Aufstieg kein Problem, und für die Abfahrt gibt es die tolle Piste!

Die letzten Meter zum Gipfel, hier kommen alle Spuren des gesamten Schartenkogels zusammen, ist gut „geteert“. Wie viele tausende Tourengeher hier wohl heuer rauf gelaufen sind.

Nebenbei fast unverspurter Schnee, im Hintergrund der Glungezer, leider von uns heuer noch unbestiegen. Ob sich das wohl noch ausgehen wird?

Ein kurzes Stück vor dem Gipfel, wo es flach ist müssen wir noch queren. Es ist heute fast windstill und fein, hoffentlich ist dem auch am Gipfel so.

Schließlich erreichen wir den Gipfel, leider ist es heute windig und gar nicht fein. Daher trinken wir einen Schluck und richten uns für die Abfahrt her.

Einen kurzen Moment ist es dann doch windstill und wir setzen uns auf die längste Zirbenbank von … es ist mir entfallen!

Wir kehren noch in der Tulfeinalm ein, eine tolle Alm mit super Essen! Die Tour war wieder einmal fein, so wie ein Tag an der frischen Luft mal sein sollte!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:02 h
Gesamtlänge: 7,16 km
Höhenmeter: ∆ 759 m / 733 ∇ m
Lawinenwarnstufe: 1 (Nassschnee, Altschnee)