Archiv des Autors: Wisse

250121 Schartenkogel (2.311m)

Dienstag ist und ich bin wieder motiviert. Rasch von der Arbeit nach Hause, umziehen und dann auf die Piste! Wieder, und wieder total gerne, gehe ich auf den Schartenkogel. Die Abendstimmung ist schon wieder wundervoll!

Ich gehe wieder auf der Skiroute 2, Familienaufstieg durch den Wald. Es ist hell genug, ich brauche keine Lampe…

Bald erreiche ich die Bergstation, dann zweige ich kurz oberhalb wieder auf den Sommerweg.

Hier sind viele Spuren, der Schnee ist bockhart, aber nicht eisig. Zum Hochsteigen ideal, wenn man die Felle schön aufsetzt. Im Westen legt sich die Sonne zum Schlaf, und deckt sich mit der dunkeln Nachtdecke zu…

Im letzten Licht erreiche ich den Gipfel, noch bin ich ohne Lampe ausgekommen, aber jetzt brauche ich Licht, um meine Sachen zusammenräumen zu können.
Das Inntal ist ein geowohntes Lichtermehr… toll anzuschauen!

Der kühle Wind treibt mir Tränen in die Augen, ich setzte mir gleich mal die Skibrille (mit transparenten Gläsern) auf.

Die Abfahrt geht wunderbar, die Piste ist echt gut präpariert. Ich kann es mir nicht nehmen und muss dem Personal an der Talstation ein Lob aussprechen. Die Frau schaut mich an und fragt, woher ich bin… sie ist auch aus dem Außerfern, erfahre ich! Wie klein die Welt ist.
Im Tal warte ich auf den Bus, ich kauf mir ein Bier im MPreis an der Ecke… das habe ich mir heute verdient!

Also schnelle Tour nach der Arbeit liebe ich diese Variante einfach sehr. Und auch wenn ich öfter gehe… langweilig ist mir noch nie geworden.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:47 h
Gesamtlänge: 7,52 km
Höhenmeter: ∆ 756 m / ∇ 751 m
Lawinenwarnstufe: 1 (Triebschnee)

250119 Schartenkogel (2.311m)

Nachdem ich vor kurzem feststellen musste, dass die Skitour auf den Schartenkogel eh gut geht und Biggi überzeugen konnte, machen wir heute gemeinsam auf, nochmals die Tour zu gehen. Mit von der Partie ist Doris, eine Freundin von Biggi.

Von Halsmarter starten wir ein paar Meter auf der Lifttrasse, dann sehen wir einen neuen Weg, der ausgeschildert ist… der „Familienaufstieg Schartenkogel“. Den wollen wir gleich probieren.

Die Spur führt knapp neben der Seilbahntrasse, aber doch im Wald, und nicht ganz so steil den Berg empor.

Dieser Weg gefällt mir besser als die Trasse, die ein wenig den Charm einer reinen Trainingsstrecke verbreitet.

Kurz vor der Bergstation erreichen wir wieder die normale Aufstiegsspur, dann haben wir schon den neuen Betonbau erreicht.

Knapp hinter der Bergstation zweigen wir schon wieder ins Gelände, nun gehen wir den Sommerweg entlang in Richtung Schartenkogel.

Hier macht die Tour nun richtig Spaß. Das Wetter ist wieder mal ein Hammer, und die Aussicht wie immer wunderschön. Vertraut, aber definitiv nicht langweilig!

Durch das kleine Tal im Aufstieg sehen wir schon bald das Gipfelkreuz des Schartenkogels (2.311m)

Am Himmel keine einzige Wolke. Ich bin ein großer Fan von tollen, sonnigen Skitouren, aber insgeheim wünsche ich mir ein paar richtige Schneetage, damit die Landschaft wieder vom Schnee bedeckt wird.

Überraschenderweise haben wir fast keinen Steinkontakt. Dieser wäre im Aufstieg zwar kein Problem, abfahren würde ich hier aber nur sehr ungern.

Dennoch sehe ich ein paar Leute am Glungezer aufsteigen. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass das gut geht! Evtl. muss ich mich bald selber davon überzeugen.

Die Temperaturen sind heute sehr angenehm, und es geht fast kein Wind. Schon bei der letzten Tour hatte ich hier Glück mit dem Blasius.

Dann stehen wir fast vor dem Gipfel, nur noch ein paar Meter über harten Schnee, Steine und ein wenig Gras.

Am Gipfel geht dann doch ein wenig mehr Wind, wahrscheinlich waren wir einfach durch im Windschatten, den der Schartenkogel uns gewährte.

Immer wieder wirbelt Schnee auf, es ist nicht unangenehm, aber für eine längere Rast am Gipfel dann halt doch nicht so fein!

Wir fahren über die Piste zur Tulfeinalm, dort kehren wir ein und lassen uns verwöhnen. Auf dieser Alm isst man einfach gut…

Die Abfahrt von der Tulfeinalm zur Mittelstation geht dann schnell vonstatten, wir beschließen, noch ein paar Fahrten anzuhängen, weil es gerade so gut geht.
Dann fahren wir ab und mit dem Bus zurück nach Hause! Ein feiner, entspannter Tag bei bestem Wetter. Wunderbar!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:43 h
Gesamtlänge: 7,48 km
Höhenmeter: △ 778 m / ▽ 780 m
Lawinenwarnstufe: unter Waldgrenze LWS 1 / über Waldgrenze LWS 2 (Triebschnee)

250118 Rinner Alm (1.394m)

Der Schnee bleibt heuer aus… nachdem es zuerst ein wenig geschneit hatte, sind die letzten Wochen von schönem, aber kaltem Wetter geprägt gewesen. Biggi und ich beschließen daher, auf die Rinner Alm zu wandern, rodeln ist da nicht mehr möglich.

Es ist heute nicht mehr ganz so kalt wie die letzten Tage, dennoch ist der Forstweg und auch der Steig teilweise vereist und erfordert geschicktes Steigen.

Zwar liegt fast kein Schnee mehr, aber gerade an den Wasserläufen erkennt man, dass hier im Winter die Sonne nur selten zu Besuch ist.

Im Wald, auf halben Weg zur Alm wurde stark ausgeholzt. Das fällt mir auf, denn das letzte Mal stand hier noch dichter Wald.

Der Himmel ist blau, es ist wunderbares Wetter mit toller Fernsicht, aber im Wald nützt das nicht viel. Dennoch macht der Aufstieg Spaß, wir haben viel Zeit und Muße, über alles mögliche zu reden…

Die Alm ist zu meiner Überraschung geöffnet, wir kehren ein. In der Hütte ist es warm, der Ofen ist geheizt und die Küche geöffnet. Ich habe heute noch nichts gegessen, daher gönnte ich mir ein Wienerschnitzel mit Kartoffelsalat. Wunderbar!

Beim Abstieg nehmen wir nun teilweise die Forststraße, rasch kommen wir wieder in tiefere Gefilde.

Kurz vor dem Spielplatz ist der Brunnen stark gefroren…

… und auch der Bach am Spielplatz selber ist mit einem festen Eispanzer überzogen. Die Kälte der letzten Tage und Wochen hat sich hier gut gehalten.

Biggi übt ihr Balance-Können am Wiegebalken, ich bin als Nachahmer leider nicht so erfolgreich und muss nach ein paar Schritten abspringen.

Ein feiner und kurzweiliger Spaziergang auf die Rinner Alm, insgeheim wünsche ich mir noch einmal eine gute Portion Schnee, damit sich noch ein paar wintersportliche Aktivitäten ausgehen…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:56 h
Gesamtlänge: 5,15 km
Höhenmeter: △ 465 m / ▽ 474 m

250115 Skitour Schartenkogel (2.311m)

Dienstag ist Skitourenabend am Glungezer (ebenso der Donnerstag), daher schau ich, dass ich früh von der Arbeit wegkomme. Ich fahre mit dem Bus nach Hause, pack meine Sachen und nehme den nächsten Bus zur Glungezerbahn. Die erste Sektion bis Halsmarter benutze ich den Lift, die Schneelage im Tal ist nicht mehr sehr gut… hier oben ist es viel besser.

Heute ist extrem wenig los, die Skifahrer sind schon nach Hause, daher entscheide ich mich für den Aufstieg entlang der Gondeltrasse. Und ich bin nicht der Einzige, der so entscheidet.

Der Vorteil, wenn man nicht erst am Abend losgeht, man kann noch die letzten Lichter des Tages ausnutzen und genießen.

Das Wetter ist wunderschön, die Abenddämmerung einfach nur herrlich. Ich steige entlang der Piste auf, es ist wunderbar leise und friedlich.

Bald erreiche ich den Schartenkogel (2.311m), mein Ziel. Im Westen geht der Mond auf, das Inntal liegt mir zu Füßen. Der Ausblick ist atemberaubend… hier kann ich mich nie sattsehen.

Während ich meine Sachen verstaue, die Aussicht genieße und mich auf die Abfahrt freue, sehe ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung… bei genauerer Nachschau entdecke ich eine Maus, die hier im Schnee, zwischen den Zirbenbänken herumhuscht… ein ungewöhnlicher Platz für ein so kleines Tier im Winter.

Ich ziehe mir die Ski an, schiebe mich hinüber zur Bergstation des Schartenkogellifts. Da sehe ich jemanden stehen, der mir bekannt vorkommt. Ich grüße, aber ich erkenne den Herren ob seiner hellen Stirnlampe nicht.

Die Abfahrt ist wunderbar, ich fahre auf der linken Piste bis über die Tulfeinalm, dann quere ich hinüber zur Abfahrt Richtung Halsmarter.
Am Lift angelangt, steht der Herr vom Gipfel neben mir. Groß und immer noch mit heller Stirnlampe, fragt er mich: „Ist er es oder ist er es nicht?“. Sobald die Lampe aus ist, erkenne ich Paul, meinen guten Freund. Welch ein Spaß… wir fahren gemeinsam im Bus nach Aldrans…

… und gönnen uns noch ein Bier im Café Maria. So eine Begegnung muss mit einem Bier begossen werden…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:42 h
Gesamtlänge: 7,64 km
Höhenmeter: △ 749 m / ▽ 742 m
Lawinenwarnstufe: unter 2.200 m LWS 1 / über 2.200 m LWS 2 (Triebschnee, Altschnee)

250105 Spazieren Hüttenmühlsee

Im neuen Jahr steht ein Besuch in Pflach auf dem Programm. Mit den Kindern fahre ich per Bahn nach Pflach, dort verbringen wir ein paar Schöne Tage.
Am zweiten Tag mache ich einen Spaziergang rund um den Hüttenbichl, hier ein paar Impressionen von der wunderschönen Winterlandschaft…

Wie gewohnt liegt im Ausserfern mehr Schnee als in Innsbruck, eine richtige Winterlandschaft…

Das alte Waldhaus steht immer noch, leider muss ich feststellen, dass chon wieder Vandalen am Werk waren und nun alle Fenstern eingeschlagen sind. Jammerschade…

Der Säuling lacht zu mir und spiegelt sich wunderschön im Hüttenmühlsee. Es ist bitterkalt, aber wunderschön!

Viel Sonne erreicht dieser Teil des Sees nicht, daher sind auch alle Halme und Gräser „reifüberzogen“.

Ein paar entspannte, feine Tage, die wir sehr genießen! Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch in der Heimat!

241231 Jahresrückblick 2024

Auch 2024 ist wieder einiges von Statten gegangen. Bedingt durch meine neue Partnerin war die Motivation noch höher und so kann ich und wir gemeinsam auf ein paar tolle Touren zurückblicken.

Januar

Gestartet wurde das Jahr auf der Hütte in Pflach, mit einem Ausflug auf das Koflerjoch. Schnee war am Anfang des Jahres 2024 Mangelware, dennoch konnten wir die „Route Roman“ am Patscherkofel absolvieren.

Februar

Im Februar beschert uns das Wetter eine Schaufel voll Schnee und so wird es zumindest kurz winterlich. Genau das Richtige für eine Rodeltour und auch Skitouren

März

Der März präsentiert sich aktiv und durchwachsen. Mal ist es fast schon sommerlich, dann wacht man zu weißer Landschaft auf. Dementsprechend abwechslungsreich ist auch das Sportprogramm: Skifahren, Schneeschuhgehen, Rodeln, Wandern und Skitouren… alles ist drin!

April

Auch der April hat einiges zu bieten, neben Skifahren, Wandern und Fahrradfahren findet hier auch das mittlerweile legendäre „Buabenwochenende“ statt! Sogar eine Figlrunde auf der Nordkette ist dabei…

Mai

Der Mai ist sehr ereignisreich, eine Reise in die Toskana, Wanderungen und Radltouren in der Umgebung, dann noch das Familienwochenende in der Nähe von Salzburg, inklusive Alpaka-Wanderung. Da ist für jeden was dabei!

Juni

Im Juni starten wir richtig in die Wanderzeit, obwohl in den Bergen teils noch überraschend viel Schnee liegt. Achensee, Figln auf der Saile und ein paar Almen stehen auf dem Programm.

Juli

Der Juli ist zwar streng, aber leider ist weniger Zeit für sportliche Aktivitäten vorhanden. Die alljährliche Gipfelmesse auf der Viggarspitze, die Italienwoche und Mähen auf der Hütte sind die Haupttätigkeiten.

August

Im Sommermonat schaffen wir eine tolle Runde mit Andi auf den Haneburger! Touren auf den Säuling und den Glungezer und schließlich das Highlight des Jahres, der Tuxer Höhenweg sichern einen tollen August.

September

Im September zieht es uns hauptsächlich ins Karwendel und den Rofan, hoch über der Landeshauptstadt und dem Achensee ist es wunderschön!

Oktober

Der zehnte Montag präsentiert sich angenehm, daher wird hier noch fleißig gewandert, sei es im Inntal oder im Ausserfern.

November

Vielleicht nicht der typische Monat für eine Reise nach Venedig, hatten wir aber ideale Verhältnisse. Dazu kamen noch ein Wanderungen und die erste Skitour des Jahres, auf den Hoadl.

Dezember

Abgesehen von einer Wanderung auf die Walderalm steht der Dezember im Zeichen des kommenden Winters, und so manche Winteraktivität macht jetzt schon Spaß auf die kommende Saison!

Kombinierte Daten 2024:
Gesamtdauer: 347h
Gesamtstrecke: 2.070 km
Höhenmeter: △ 68.906m / ▽ 94.711m

Fazit
2024 war ein wunderschönes Jahr, das kann ich mit Bestimmtheit sagen. Die vielen Touren, die ich insbesondere mit Biggi genießen konnte, werden mir lange im Gedächtnis bleiben! Und einhergehend freue ich mich schon auf das neue Jahr, das hoffentlich genau so tolle Eindrücke bringt!

Ich blicke freudig auf 2025!

Prosit Neujahr!

241229 Rodeln Juifenalm (2.022m)

Heute steht mal ein feines Programm auf dem Plan. Wir wollen auf die Juifenalm, zum rodeln. Nach einem feinen Frühstück starten wir mit dem Auto ins Lüsenstal. Die Anfahrt ist lange, aber rentiert sich.

Der Parkplatz ist schon gut besucht, aber wir finden einen Platz. Dann starten wir über die Rodelabfahrt unseren Aufstieg. Die Bahn sieht toll aus, das wird sicher eine flotte Abfahrt.

Einziger Wermutstropfen ist der gemeinsame Aufstieg auf der Abfahrtspiste. Aber da noch nicht viele Rodler unterwegs sind, ist das kein Problem. Hier im Tal herrscht Winter, anders als im Inntal…

Die Umgebung ist ein Wahnsinn, namhafte Skitourenberge grüßen uns… Lamsenspitze, Zischgeles… diese warten noch auf eine Besteigung von uns.

Bald erreichen wir die Sonne, damit wird der Aufstieg noch feiner.

Im Aufstieg sind einige Leute, vor uns geht eine Gruppe von 3 älteren Herren. Die brauchen die ganze Breite des Weges und bewegen sich nur widerwillig, wenn Rodler von oben kommen… das löst bei mir nur Unverständnis aus.

Schließlich erreichen wir die schön gelegene Alm. Der Andrang ist groß, aber wir sind heute im Selbstversorgermodus, daher stört uns das nicht. Wir setzen uns ein paar Meter neben die Hütte und genießen die Sonne!

Der mitgebrachte Zelten schmeckt nach dem Aufstieg vorzüglich, dazu noch ein heißer Tee, was braucht man mehr! Vielleicht ein Bier… aber das gönne ich mir dann später!

Dankenswerterweise haben die Pächter hier ein paar Sonnenliegen aufgestellt, die wir benutzen dürfen. So ist die Pause richtig fein, fast will man hier liegen bleiben.

Wir freuen uns allerdings auf die Abfahrt, daher richten wir uns für die Abfahrt her. Dann beginnt der Spaß, rasch sausen wir die tolle Piste runter. Biggi ist eindeutig in ihrem Element, ich habe fast keine Chance, ihr nachzukommen.

Viel zu schnell ist der Spaß zu Ende, in Nu haben wir den Ausgangspunkt erreicht. Das war ein Spaß, den wir hoffentlich bald wieder wiederholen können!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:46 h
Gesamtlänge: 9,92 km
Höhenmeter: △ ▽ 576 m
Lawinenwarnstufe: unter 2.200 m LWS 2 (Altschnee, Gleitschnee)

241228 Skitour Patscherkofel (2.246m)

Da mir die Tour mit Letu gestern so gut gefallen hat, beschließe ich heute nochmals mit Biggi die selbe Route zu nehmen. Wieder mit Bus und Gondel angereist, starten wir bei der Mittelstation.

Ein kurzer Aufstieg entlang der Piste, dann zweigen wir auch wieder in den Wald ein. Es sind einige Tourengeher am Weg.

Kaum haben wir allerdings die Abzweigung in den Wald genommen, ist auch schon Vorbei mit dem Ansturm, hier sind wir so gut wie alleine!

Von der Routenwahl her sind heute keine Überraschungen dabei, wir folgen stur der gleichen Spur wie gestern.

Durch eine Schneise sehen wir dann auch schon die Bergstation auf 1.969m). Wir bleiben allerdings im Wald auf unserer einsamen Spur.

Weiter oben passieren wir dann noch das Klimahaus, und über offene Flächen steigen wir höher und höher, wieder das Stubai im Blick!

Die Querungen unterhalb des Osthangs sind angenehm zu gehen, wir streifen die steilen Stellen nur ein wenig.

Wunderschöne Ausblicke zur Serles, Habicht und den Gletschern begleiten uns.

Der Blick schweift ins Inntal, es liegt zwar nicht viel Schnee, aber dennoch wirkt es ein wenig winterlich…

Der Blick vom Patscherkofel, egal ob Ober- oder Unterland, ist bei richtiger Wetterlage fast nicht zu toppen. Roßkopf, Hohe Munde, Martinswand, Nordkette… alle Berge liegen fast zum Greifen nahe!

Nach dem Waldgürtel erreichen wir den breiten Rücken des Patscherkofels. Die Form des Kofels erinnert mich immer wieder daran, dass dieser Berg zumindest teilweise unter dem Inntalgletscher gelegen hatte…

Wie üblich hat die Schneedecke am Gipfel sehr gelitten. Starker Wind, gute Sonneneinstrahlung, alles Feinde einer geschlossenen Schneedecke.

Dennoch finden wir eine feine Spur bis zum Gipfel, ohne die Ski ausziehen zu müssen…

Teilweise, gerade in Rinnen und Mulden liegt dann wieder viel Schnee und läßt mich tolle Fotos machen!

Beim nunmehrigen Aufstieg über den Westrücken erblicke ich auch den Morgenkogel, den ich vor vielen, vielen Jahren bestiegen habe!

Schließlich erblicken wir zuerst die Sendestation auf dem Kofel, dann stehen wir schon bald am Gipfel

Eine Einkehr in der Gipfelstube geht sich heute auch aus, fein ist es! Die Sonne ist total angenehm und überraschenderweise ist keine Lüftchen am Gipfel zu spüren. Wir sitzen auf der Veranda und genießen den Nachmittag!

Die Abfahrt klappt gut, es ist hart, aber gut fahrbar. Und im Tal angekommen, wartet schon der Bus auf uns. Super war´s…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00 h
Gesamtlänge: 9,78 km
Höhenmeter: △ 531 m / ▽ 1.205 m
Lawinenwarnstufe: unter 2.200 m LWS 2 / über 2.200 m LWS 3 (Altschnee, Gleitschnee)

241227 Skitour Patscherkofel (2.246m)

Der große Schneefall hat immer noch nicht eingesetzt, dennoch beschließen Letu und ich, heute eine kurze Skitour zu machen. Als Ziel wird der Patscherkofel ab Mittelstation auserkoren.

Mit Bus und Bahn haben wir schnell unseren Startpunkt erreicht, nun folgen wir den Schildern, die den Skiweg „Waldweg“ anzeigen. Im Verlauf verlassen wir allerdings diesen Weg…

Eine feine Skispur im Wald hat es uns angetan, ein paar steilere Passagen müssen bewältigt werden, dafür ist hier nichts los. Die meisten Tourengeher bevorzugen halt doch die Piste!

Vorbei am Klimahaus, einmal müssen wir die Forststraße queren, erreichen wir den weiteren Aufstieg zum „Kofel“

Hier liegt zumindest ein wenig Schnee und Bodenkontakt haben wir dank guter Spuranlage keinen, dennoch wäre eine „Schafel Schnee“ doch ganz gut!

Der Wald wird nun immer lichter, wir sind schon im oberen Teil der Tour. Die Bergstation der Kofelbahn haben wir schon länger unter uns gelassen, bei unserer Spurwahl sind wir dort gar nicht vorbeigekommen.

Der Ausblick ins Stubaital ist wunderschön, der Tag heute einfach nur herrlich! So macht das „Draussensein“ auf jeden Fall Spaß.

Wir steigen nun parallel zum Gipfelweg auf, kürzen aber immer wieder ein paar Kehren ab.

Im oberen Teil nehmen wir dann die Forststraße zum Gipfel, die letzten Meter sind angenehm zu gehen.

Zufrieden erreichen wir den Gipfel, für Letu eine große Freude. Eine Skitour mit Gipfelkreuz ist halt doch was tolles!

Da es heute recht angenehm ist, lassen wir uns am Gipfel ein wenig Zeit und genießen die Aussicht.

Ein Schluck Tee ist auch noch drinnen, dann fahren wir ab. Zuerst nehmen wir die Abfahrt über die Forststraße, später erreichen wir das Skigebiet. Für´s Gelände ist einfach zu wenig Schnee…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:57 h
Gesamtlänge: 10,24 km
Höhenmeter: △ 525 m / ▽ 1.209 m
Lawinenwarnstufe: unter 2.200 m LWS 2 / über 2.200 m LWS 3 (Altschnee, Gleitschnee)

241201 Walderalm (1.501m)

Gestern auf der Piste, heute auf der aperen Sonnenseite in Innsbruck… zur Zeit ist fast alles möglich. Wir wollen heute nochmals per Pedes auf die Walder Alm. Wir parken in Sankt Michael (Gnadenwald), bei einem Privathaus und spazieren über erst kleine Wege am Klammbach entlang.

Bald erreichen wir einen Forstweg bei einer kleinen Brücke, die wir auch überqueren müssen. Wir wollen allerdings nicht auf dem zugegebenermaßen schönen Forstweg bleiben, sondern zweigen immer wieder auf den Steig ab, der die Serpentinen des Forstweges abkürzt.

Immer höher steigen wir hoch, die Sonne scheint direkt auf den Hang. Es ist so fein, dass ich bald die Jacke ausziehe und mit T-Shirt weitergehe. Beim Raufgehen funktioniert das sehr gut, lange stehen bleiben sollte man allerdings nicht.

Der Rundumblick in den Süden, zu den Tuxer und Stubaier Alpen ist wunderschön…

… und auch der Hundskopf, der direkte Gipfel oberhalb der Walder Alm ist nun sehr gut sichtbar. Auch die Form des Hundekopfes kann man nun gut sehen.

Je höher wir stiegen, desto mehr sind die Spuren der niedrigen nächtlichen Temperaturen und der kommende Winter sichtbar. Vereiste Bäche und leicht angezuckerte Wiesen sprechen ein eindeutiges Bild.

Schließlich erreichen wir den lieblichen Boden der Walder Alm (1.501m). Die Alm ist sogar geöffnet, allerdings setzen wir in der Nähe an ein Feldkreuz und genießen den mitgebrachten Tee.

Im Hintergrund der Walder Alm sticht hauptsächlich die Huderbank-Spitze heraus, einen der nicht einfach zu besteigender Berg in der Hinterautal-Vomper-Ketter des Karwendels.

Im Süden lacht die Sonne vom Himmel, da sehen wir die Skigebiete am Glungezer und am Patscherkofel… diese werden auch bald, solange das Wetter mitspielt, öffnen!

Am Weg nach unten schaue ich nochmals auf den Hundskopf empor. Meine erste Klettersteigtour habe ich hier absolviert, auch schon viele Jahre her…

Rasch erreichen wir wieder das Tal, hier ist es angenehm warm und fein. Der Blick gegen Westen zeigt Hochmahdkopf und Hüttenspitze.

Wir holen unser Auto wieder am Privatparkplatz ab, leider ist niemand zu Hause.

Wir fahren daher rasch nach Innsbruck, dort machen wir uns ein feines Mittagessen und anschließend einen Kaffee! Ein feiner Tag war das wieder!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:36 h
Gesamtlänge: 8,26 km
Höhenmeter: ∆∇ 620 m