Heute ist mal ein Tag, an dem Letu und ich beschlossen haben, etwas gemeinsam zu unternehmen. Wandern ist fad, spazieren sowieso… aber Radeln, mit einer gewissen Herausforderung, klingt ok. Wir fahren direkt von der Haustüre los, ein Teil des Inntalradweges ist unser Ziel. Über Ampass erreichen wir diesen auch zügig, dann fahren wir am Inn entlang, und teilweise an der Autobahn.
Wir fahren teilweise entlang der Autobahn, heute ist Mega-Stauwochenende. Und ein Blick auf die A12 bestätigt das. Zum Glück sind wir mit dem Radl am Weg.
Bei der Karlskirche vorbei sind wir „Per Du“ mit den Autofahrern, selten genug, dass man mit dem Zweirad flotter am Weg ist.
Der Weg selber ist fein zu fahren, aber nichts besonderes. Heute geht es hauptsächlich darum, ein paar Kilometer runterzuspulen. Auf halbem Weg haben Letu und ich kurze Kommunikationsschwierigkeiten, dadurch mache ich wieder mal nähere Bekanntschaft mit dem Boden. Gott sei Dank verläuft alles glimpflich.
Auf dem Weg zurück zieht der Himmel immer mehr zu, ich befürchte schon, dass wir nass werden. Aber wir haben Glück, nur ganz am Schluss spüren wir ein paar Tropfen.
Letu ist unterwegs mal ein wenig unmotiviert, aber im Endeffekt schaffen wir sogar den Anstieg hinauf nach Aldrans und schauen auf eine stolze Runde zurück.
Eine perfekte Runde mit Letu, wir hatten auch tolle Gespräche unterwegs. Mir hat es super gefallen!
Tourendaten Gesamtdauer: 2:45 h Gesamtlänge: 50,12 km Höhenmeter: △ 528 m / ▽ 543 m
Ich bin heuer sehr motiviert, ein wenig mehr mit dem Radl zu fahren. Obwohl ich fast jeden Tag mit dem Bike zur Arbeit sause, fehlten mir die letzten Jahre die tollen Erlebnisse mittels Fahrrad am Berg! Heute entschließe ich mich daher kurzfristig, was in der Nähe zu besuchen, die Aldranser Alm.
Die Auffahrt ist sehr fein, viel Strecke führt durch den kühlen Wald. Das ist besonders im Hochsommer von Vorteil. Zum Weg selber gibt es nicht viel zu sagen. Es ist ein Forstweg und es geht aufwärts… aber die Aussicht auf das Inntal ist wieder einmal grandios!
Der Weg von Aldrans hinauf zieht sich ein wenig, aber ich bin zufrieden und komme gut vom Fleck.
An der Alm angekommen, entschließe ich mich, doch einzukehren. Eigentlich wollte ich gleich wieder ins Tal fahren, alleine Einkehren ist nicht so lustig… aber es ist fast nichts los und es ist warm und sonnig…
… da kann ich dem Ruf eines bayrischen Erfrischungsgetränkes nicht widerstehen. Erst aufziehende Wolken am Himmel dienen mir als Entscheidungshilfe, wieder ins Tal zu eilen.
Tourendaten Gesamtdauer: 1:30 h Gesamtlänge: 14,77 km Höhenmeter: △ 795 m / ▽ 763 m
Es wird Zeit, mein neues Mountainbike mal richtig auszuprobieren. Dafür bietet sich in meiner Umgebung die Aldranser Alm von zu Hause aus an. Nach einem guten Frühstück starte ich direkt an der Haustüre los. Erst muss ich ein Meter für die Dörferstraße fahren, doch schon bald zweige ich in den Wald ab. Über das Industriezentrum Aldrans/Sistrans erreiche ich den Almenweg.
Das Wetter ist perfekt, das Fahrrad ist super eingestellt und ich radle locker erst noch ein Stück über Asphalt, dann erreiche ich die Schotterpiste.
Die Wiesen sind schon voll in Blüte, teilweise sind die Bauern schon bei der ersten Mahd.
Über den Weg auf die Alm brauche ich nicht zu viele Worte wechseln, es ist eine gewöhnliche Forststraße, hier steht der Trainingsgedanke im Vordergrund. Unterwegs treffe ich ein paar Bekannte, es werden Höflichkeiten ausgetauscht.
Die Aussicht, an der ich mich nie satt sehen kann, ist heute wieder sehr gut. Die Wolken am Himmel ergeben einen schönen Kontrast, im Tal leuchtet das Grün empor.
Im Wald ist es angenehm kühl, das macht die nordseitige Auffahrt besonders im Sommer sehr attraktiv. Nach 1:15h erreiche ich die Alm, die schon geöffnet ist. Obwohl nicht arg viel los ist, kehre ich dennoch nicht ein, nach der Tour muss ich noch Sachen zu Hause erledigen.
Eine tolle Tour, die ich heuer wieder öfter machen möchte, nachdem ich letztes Jahr beim Mountainbiken ein wenig nachgelassen hatte!
Tourendaten Gesamtdauer: 1:36 h Gesamtlänge: 15,52 km Höhenmeter: ∆ 801 m / ∇ 792 m
Gestern war das Wetter noch warm und sonnig, heute ist es zwar trocken, aber trüb. Leider… wir haben heute als Ausgleich zur Wanderung gestern eine Radltour vor. Wir fahren von Pflach über Vils nach Füssen und dann über den Schluxen wieder retour nach Pflach. Start ist bei der Hütte, so haben wir erst mal eine lustige Abfahrt vor uns.
Quer durch Pflach erreichen wir schon nach kurzer Strecke unsere erste Station, den Vogelbeobachtungsturm in Pflach. Diesen besteigen wir uns bewundern das renaturierte Gebiet um den ehemaligen Müllplatz. Wir glauben sogar, einen Biber kurz geschichtet zu haben…
Von Pflach fahren wir über die Radlbrücke in Lechaschau und weiter an den Lechauen, vorbei an Oberletzen zur sogenannten Bärenfalle, von der man auf die Musauer Alm aufsteigen kann.
Ein kurzes Stück müssen wir an der Haupstrasse entlang, dann fahren wir durch Musau und durch das Ranzental nach Vils.
Quer durch Vils, am Betonwerk Schretter vorbei fahren wir zum Alatsee. Hier überschreiten wir die Grenze nach Deutschland, nur ein kleines Schild erinnert daran. Hier müssen wir ein paar Höhenmeter machen, dann erreichen wir den wundersamen See.
Hier machen wir nochmals eine kurze Pause, am Ufer lassen wir die Seele baumeln.
Der Alatsee, bekannt für die seltenen Rotalgen, ist in den letzten Jahren, wohl auch durch einen bestimmten Krimi bekannt und beliebt geworden. Dementsprechend viele Leute sind heute hier.
Am See entlang fahren wir dann weiter Richtung Füssen. Der Alatsee liegt wirklich wunderschön!
In Füssen machen wir eine kurze Kaffeepause, kaum haben wir im Garten unter dem Schirm platz genommen, beginnt es zu regnen. Wir waren den kurzen Guss ab, dann fahren wir weiter nach Schwangau. Hier sehen wir die berühmten Königsschlösser und auch das Gewusel, das diese zwei Schlösser auslösen.
Zum Glück müssen wir hier nicht stehenbleiben, sondern fahren direkt an den Massen vorbei zum Alpsee. Nun haben wir den Fürstenweg, der uns zurück nach Österreich führt, erreicht. Vorbei am Alpsee erreichen wir den alten Grenzübergang.
An der Grenze steht immer noch das kleine Zöllnerhaus, das ich aus meiner Jungend kenne. Hier sind wir als Familie so manches Mal spazieren gewesen.
Wir fahren nicht die normale Straße zum Schluxen ab, sondern fahren am Lusweg (Schwangauer Gitter) weiter bis nach Pinswang. Die Pinswanger Wiesen stehen schon in voller Blüte, der Säuling thront im Hintergrund.
Noch einmal müssen wir einen Aufstieg bewältigen, den Kniepass bei Pflach. Rasch haben wir auch dieses Hindernis überwunden und nun geht es nur mehr Flach nach Pflach!
Das Wetter ist wieder besser geworden, daher kehren wir noch im Gasthaus Alpenblick ein und gönnen uns ein spätes Mittagessen. Dann begeben wir uns wieder auf die Hütte… Eine tolle Tour, das Wetter war besser als erwartet, bis auf den kurzen Guss in Füssen war es trocken und nicht zu heiß.
Tourendaten Gesamtdauer: 3,04 h Gesamtlänge: 38,25 km Höhenmeter: △ 512 m / ▽ 677 m
Ich habe mir ein neues Mountainbike (Bio) gegönnt, ein Schnäppchen, das mir sehr viel Freude bereitet. Dementsprechend motiviert bin ich auch, das Bike gleich mal auszuprobieren. Biggi erklärt sich bereit, mit zu begleiten. Eine Kleine Runde nach der Arbeit sollte für den Anfang genügen.
Ich hole Biggi in der Stadt ab, dann fahren wir zum Innsteg (Hans-Psenner-Steg) und über diesen raus aus der Stadt. Ab hier geht es leicht bergauf.
Über den Schillerweg fahren wir gen Osten, vorbei am Karmel-Kloster fahren wir in Richtung Rechenhof.
Über die Asphaltstraße fahren wir immer höher. Wir begegnen immer wieder den gleichen Leuten. Speziell zwei Herren mit Hund. Der Hund ist scheinbar nicht ganz so motiviert, daher müssen wir öfter stehenbleiben, um uns dann wieder zu überholen…
Am Rechenhof beenden wir unseren schnellen Ausflug. Das Wetter ist nicht besonders gut, es zieht zu und könnte bald zu regnen beginnen. Das wollen wir nicht riskieren.
Wir fahren fast den gleichen weg retour, ein paar Abkürzungen bauen wir in die Abfahrt ein. In der Stadt trennen wir uns wieder, während Biggi in der Stadt bleibt, muss ich wieder nach Hause, rauf nach Aldrans.
Ich bin sehr glücklich mit meinem neuen Radl, alles funktioniert bestens. Ich freue mich schon auf die Bikesaison 2025!
Tourendaten Gesamdauer: 1:36 h Gesamtlänge: 21,20 km Höhenmeter: △ 514 m / ▽ 516 m
Heute steht eine besondere Tour auf dem Programm. Schon vor längerer Zeit haben wir, Wolfgang, Paul und ich, Andi eine „Tour seiner Wahl“ geschenkt. Heute schaffen wir es, Andi hat sich den Haneburger mit EBike und Bergtour gewünscht. Eine super Wahl, finde ich! Das Wetter ist auch perfekt, so steht einem wunderbaren Tourentag nichts im Wege.
Wir starten direkt in Aldrans, mit dem EBike fahren wir über Rinn und Tulfes, da wir relativ früh am Weg sind, ist die Anfahrt über die Hauptstraße relativ angenehm, nicht zu viele Autofahrer.
Rasch erreichen wir Tulfes, ich bin überrascht, wie angenehm die Fahrerei mit dem Rad ist. Ich konnte mir das Bike von Andi ausleihen, super gewartet und eingestellt, da macht das Fahren gleich zweimal so viel Spaß.
Wir fahren von Tulfes hinauf nach Windegg, diese Kanzel hat einen wunderschönen Ausblick auf Innsbruck und das Inntal.
Das Wetter ist perfekt, es ist schon relativ warm, und keine Wolke trübt den blauen Himmel!
Von Windegg fahren wir über die Schotterstraße fast eben nach Volderwildbad. Dort fängt nun die ansteigende Forststraße ins Voldertal an.
Wir folgend diesem Weg bis zur Abzweigung auf die Vorbergalm (1.668m).
Hier drehen wir in die entgegengesetzte Richtung, nun geht es hinauf auf die Markisalm (1.896m).
Ein wenig abseits der Alm stellen wir unsere Räder in den Wald, nun müssen wir per Pedes weiter gehen. Der Erste ist gleich der abenteuerlichste Teil unserer Tour, weglos führt uns Wolfi durch den Zirbenwald, bis wir, fast ein wenig erleichtert, den Steig auf den Haneburger finden.
Wie ich schon mit Biggi feststellen mußte, ist aktuell die Moosbeerzeit angebrochen. Zum Klauben komme ich heute nicht, aber ich stecke mir immer wieder ein paar süßen Beeren in den Mund.
Den Wald haben wir nun hinter uns gelassen, die Aussicht auf das Inntal ist wie gewohnt wunderschön, die Fernsicht heute ein Traum.
Stehig, mit feinem Tempo ziehen wir höher und höher, der Gipfel schaut extrem weit entfernt aus.
Trotz dem steht Höhersteigen bleibt noch genügend Zeit für Unterhaltung und Erklärungen von Wolfi…
Doch Distanzen täuschen (nicht nur) mich immer wieder. Der Weg führt direkt zum Gipfel, dem entsprechend schnell machen wir Höhenmeter.
Unter uns liegt nun gut sichtbar das Voldertal, die Markisalm, im Hintergrund sehen wir den Schartenkogel und die Hinterseite des Glungezer-Skigebiets.
Wolfi kennt sich hier super aus, er erklärt uns immer wieder spannende und interessante Fakten über das Voldertal, den Glungezer und überhaupt über die Tuxer.
Kurzweilig erreichen wir den Gipfel. Für Andi ein kurzer, sehr emotionaler Moment, endlich hat er ein lange gehegtes Ziel erreicht! Bravo!
Wir genießen die Rundschau, dann setzen wir uns ein paar Meter unterhalb des Gipfels in eine Kuhle und packen die Brotzeit aus. Dank Andi habe ich auch Marschverpflegung bekommen, an Bargeld kauend wäre ich wohl verhungernd am Gipfel geblieben. Wolfgang und Andi haben noch einen guten Schnaps dabei, so gestärkt kann uns nichts mehr passieren!
Vor ein paar Jahren bin ich die Strecke vom Largoz am Grat in Richtung Haneburger und Malgrübler gewandert… wegen Schnees musste ich dann allerdings abbrechen. Umso glücklicher bin ich heute, dass ich in toller Runde hier oben stehe.
Für den Abstieg brauchen wir, auch wegen dem verblockten Gelände, fast gleich lang wie für den Aufstieg! Immerhin erreichen wir, mit feinen Gesprächen, zügig wieder die Almwiesen.
Über diese Matten wandern wir rasch weiter in Richtung der Fahrräder.
Wolfgang findet zielsicher die Abzweigung in die Pampa, wir müssen ja wieder unsere Ebikes finden.
Vorbei an uralten Zirben, manche mögen ein paar Jahrhunderte alt sein, suchen wir unseren Weg.
Wolfgang hat ein gutes Näschen für den Weg, wir finden einen Hochstand wieder, den wir im Aufstieg gesichtet hatten, nun ist klar wo wir hin müssen.
Ab hier erreichen wir die Räder zielsicher und schnell. Rasch haben wir diese flottgemacht, dann fahren wir den selben Weg wieder hinunter ins Tal.
An der Voldertalhütte machen wir eine verdiente Pause, hier gibt es Bier und gutes Essen, genau das was wir jetzt wollen! Wir stoßen nochmals auf das gelungene Geburtstagsgeschenk an. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht!
Nach der ausgedehnten Rast fahren wir über Kleinbergstraße nach Tulfes und über die Dörferstraße weiter.
Das Wetter hat sehr gut gehalten, es ist immer noch fein warm. Der Akku am Rad zeigt auch noch 25% Ladung, es ist nun Zeit den Turbo einzuschalten.
Bei Andi und Gabi zu Hause gibt es dann nochmals einen Ausklang mit Brotzeit und lustigen Geschichten!
Ein rundum gelungener Tag, der uns noch länger in Erinnerung bleiben wird.
Tourendaten Bike Hinfahrt Gesamtdauer: 1:58 h Gesamtlänge: 18,86 km Höhenmeter: △ 1.286 m / ▽ 107 m
Aufstieg Haneburger Gesamtdauer: 3:05 h Gesamtlänge: 5,26 km Höhenmeter: △▽ 690 m
Bike Rückfahrt Gesamtdauer: 21,29 km Gesamtlänge: 1:00 h Höhenmeter: △ 203 m / ▽ 1.306 m
Über das Wochenende bin ich mit Letu auf der Hütte. Wir haben dieses Mal unsere Räder mitgenommen, einfach mal zum probieren, wie gut das gehen würde. Und so ausgerüstet, beschließen wir, die Räder gleich auch gut zu nutzen.
Von Pflach aus starten wir in Richtung Vogelturm, am Weg entlang zum Lech. Letu nutzt die „feinen“ Strecken für kleine Kunsteinlagen, während ich mich umschaue und so manche Kuriosität in der Natur finde.
Nach dem Vogelturm führt uns der Weg durch die schönen Lechauen.
Bei Lechaschau wechseln wir die Flussseite und fahren über die Radlbrücke auf die Westseite des Lechs.
Aktuell führt der Lech gar nicht so viel Wasser, das soll sich aber in den nächsten Tage noch ändern…
Über die Lechauen in der Nähe von Oberletzen…
…dann weiter über Musau und hinaus über schöne Wiesen nach Vils. Dort sticht uns gleich das „Wahrzeichen“, die Schretter-Firma ins Auge.
Bevor wir Vils erreichen, zweigen wir nach rechts ab, in Richtung Vilser Scharte.
Nun müssen wir ein paar Meter hochfahren, bis wir die Scharte und kurz danach den Alatsee erreichen.
Der schöne See, der vor ein paar Jahren durch den Roman „Seegrund“ bekannt wurde, liegt nun vor uns. Leider ist das Wetter heute nicht so toll, ansonsten hätte sich hier ein kurzer Sprung ins kühle Nass angeboten.
Weiters fahren wir über das Faulenbachtal und den Burkenbichlberg in Richtung Füssen.
Plötzlich stehen wir auf dem Mundloch des Grenztunnels. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, aber nun kommt mir in den Sinn, dass der Tunnel unterhalb von uns verläuft.
Wir nutzen unseren Trip nach Füssen auch für einen Besuch im Sportmarkt. Hier kaufen wir uns so manches tolle „Sport-Accessoire“ ein.
Abgerundet wir unser Besuch noch durch ein feines Mittagessen mit Country-Klängen am Grill!
Da das Wetter nicht so toll ist, ist heute einiges los am Sportmarkt. Wir haben genug Geld ausgegeben, nun geht es wieder (mit Umweg) zurück in nach Pflach.
Wir fahren quer durch die Altstadt von Füssen, vorbei an der Schiffswirtschaft…
… und schließlich über einen spannenden Waldweg oberhalb der Hauptstraße in Richtung Schwangau.
Schwangau, Ort der Königsschlösser, mit dem weltberühmten Schloss Neuschwanstein, ist auch heute wieder gut besucht. Allerdings sind wir nur auf Durchreise, daher stört uns das nicht.
Das wunderschöne zweite Schloss ist „Hohenschwangau“, das Geburts-Schloss vom Märchenkönig „Ludwig II.“
Bald haben wir die Tourismushochburg und die Menschenmassen hinter uns gelassen, nun radeln wir wieder gemütlich auf feinen Straßen am Alpsee vorbei.
Hier bin ich viele Jahre nicht mehr gewesen, wunderschön liegt der Alpsee eingebettet zwischen Wäldern und Bergen. Kein Wunder, dass so viele Leute diesen Platz sehen wollen.
Am Gasthaus Schluxen vorbei erreichen wir Oberpinswang, nun rückt der Säuling wieder in gewohnter Form in unser Blickfeld.
Das letzte Hindernis, der Kniepass auf unserem Weg wird auch gleichzeitig die größte Herausforderung. Kaum auf halber Höhe, meint Letu, dass er Luft am Reifen verliert. Kein Problem, denke ich mir, ich habe Flickzeug und einen Ersatzschlauch dabei. Leider ist das Flickzeug nicht komplett, kein Kleber mehr vorhanden, und der Schlauch passt auch nicht… Oje!
Da wir aber so nahe am Zuhause sind, radle ich schnell nach Pflach weiter, hole das Auto von Mama und fahre damit zurück zu Letu. Gerade als ich eintreffe, fängt es leicht zu regnen an. Also schnell das Zeug ins Auto und ab nach Hause.
Wir stellen das Auto zu Hause ab, fahren nach Reutte. Dort besorgen wir Reparaturzeug und können das Rad wieder herrichten. Dann fahren wir zur Hütte hoch, heute schlafen wir nochmals hier oben!
Wir genießen die Aussicht und machen uns ein gutes Essen. Später spielen wir noch ein paar Runden „Mensch-ärgere-dich-nicht“… und ich muss mich aber doch sehr ärgern…
Nicht allzu spät kriechen wir in die Federn… es war ein langer Tag!
Es war ein sehr feiner Aufenthalt auf der Hütte und eine tolle Radltour, die wir heute unternommen haben. Das machen wir hoffentlich bald mal wieder!
Tourendaten Gesamtdauer: 2:22 h Gesamtlänge: 38,27 km Höhenmeter: 463 m
Da es uns gestern mit dem Radl so gut gefallen hat, beschließen Biggi und ich, heute gleich noch eine Runde zu drehen. Wir küren das Voldertal zu unserem Ziel, die Anfahrt per Auto ist zwar mühselig, aber schön. Am Parkplatz angekommen stellen wir fest, dass wir heute nicht die Einzigen sind. Rasch sind die Mountainbikes startklar gemacht und wir legen los.
Die Straße zieht ziemlich gerade das Tal hinein, mit gleichbleibender Steigung. Nur wenige Flachpassagen lassen die Wadeln ein wenig abkühlen.
Immer weiter führt uns der Weg ins Gebirge. Beim schönen Wasserschloss kommen uns Radler mit Skiern auf dem Rücken entgegen, die kommen vom hintersten Tal. Scheinbar ist es noch halbwegs gut gegangen.
Überall fließt in den Tuxern das Wasser, es ist sehr grün. Im direkten Vergleich zum Karwendel fällt dieser Unterschied enorm auf.
Wir passieren die Abzweigung zur Voldertalhütte, beim Rückweg werden wir hier eine Einkehr machen. Aber nun wollen wir noch weiter zur Vorbergalm.
Der erste Teile der Tour führt durch alte Wälder, im Sommer ob der Kühle eine Wohltat. Auch heute genießen wir dies, allerdings leidet die Aussicht ein wenig darunter.
Schließlich erreichen wir das sogenannte Dörfl, eine Ansammlung von Häuschen, die wirklich einen leichten Siedlungscharakter ausstrahlt.
Hier verschnaufen wir noch einmal, genießen die Aussicht und erfreuen uns auch an dem schönen Wetter. Es ist aber ein wenig kühler als gestern…
Nun steht der Schlussspurt am Programm, führte der Weg bis jetzt immer kerzengerade ins Tal hinein, macht er kurz vor der Alm eine 180 Grad-Kurfe…
…um dann in einem weiten Bogen auf die Alm zu führen.
Schließlich sind wir am Ziel. Auf der Alm wird schon fleißig die kommende Saison vorbereitet, im Hintergrund sehen wir noch die schneebedeckten Tuxer Gipfel. Wieder einmal werden wir an unsere geplante Tour im Sommer erinnert und die Vorfreude wächst!
Bei der Alm ist kein Ausschank, daher setzen wir uns in der Nähe auf eine Bank, in die Sonne und genießen unsere mitgebrachte Brotzeit. Das tut nun richtig gut, es ist sehr angenehm in der Sonne!
Gegenüber der Alm liegt gut sichtbar der Voldertaler Bergsturz. Im Winter 1820 stürzte hier die Ostflanke des Glungezers mit Getöse ins Tal. Der Bergsturz staute den Bach auf, daher war hier von 1820 bis 1900 ein kleiner See vorhanden. Die Sage vom Glungezerriesen spiegelt diese dramatischen Ereignisse wieder.
Nachdem wir unsere ausgedehnte Pause genossen haben, fahren wir über den gleichen Weg wieder ins Tal, bzw. zum Parkplatz.
Bei der Voldertalhütte (Naturfreunde Tirol) machen wir noch einen Zwischenstopp, gönnen uns Kaffee und Kuchen und sind bas erstaunt, wie viele Leute doch den Weg in dieses urige Tal gefunden haben.
Das Voldertal gefällt mir auch sehr, gerne möchte ich bald wieder eine Tour hier machen! Ich freu mich schon…
Tourendaten Gesamtdauer: 2:00 h Gesamtlänge: 12,16 km Höhenmeter: 588 m
Heute ist Radltag, und das Wetter ist wieder Mal auf unserer Seite. Die Tour heute: Wir, Biggi und ich wollen über den Forstweg über dem Vomper Loch auf die Walder Alm radeln. Vor ein paar Jahren bin ich die Strecke mal mit Alfons gefahren, ich habe sehr gute Erinnerungen an die Tour und freue mich schon sehr!
Wir starten am Wanderparkplatz bei der Mautstraße zur Hinterhorner Alm. Zuerst müssen wir ein Stück der Straße entlang fahren. Allerdings ist dieser Weg nicht so stark befahren und wir kommen gut voran.
Nachdem der Weg uns immer weiter nach Osten und in Richtung Vomper Loch führt, erreichen wir die Forststraße, die uns nun in die Höhe führt.
Das Wetter ist wunderschön, allerdings nicht so heiß. Ideal für eine Tour mit dem Mountainbike. Noch ist der Weg angenehm flach, wir passieren wunderschöne Blumenwiesen.
Dann wird der Weg ein wenig steiler und führt uns durch Laub- und Mischwald.
Wir erreichen den Wendepunkt, in einer „Fast-180-Grad“-Kurfe dreht der Weg nun gen Westen, hinein in das Vomper Loch. Vor uns, prominent, liegt nun die Huderbankspitze, einer der schwierigeren Karwendelberge.
Wir genießen die Aussicht und die Sonne, allzu lange bleiben wir allerdings nicht stehen, noch ein Stück des Weges liegt vor uns.
Mich faszinieren die Täler rund um Innsbruck immer wieder. Sei es das mir ans Herz gewachsene Halltal, oder auch wie hier das Vomper Loch. So nahe zur Landeshauptstadt und dennoch so unberührt und wild…
Der Blick zurück offenbart den Anfang des Vomper Loches und im Hintergrund den Largoz.
Wir erreichen die gemütliche Ganalm, die eine wunderbare Lage hat. Heute kehren wir hier nicht ein, denn unser Ziel liegt immer noch vor uns.
Über der Alm wird der Weg wieder ein wenig steiler…
… und wasserreicher…
… und generell wilder. Aber mit dem Radl kommen wir überall durch.
Auf den letzten Metern schiebt sich der von hier imposant in den Himmel stechende Hundskopf ins Blickfeld.
Und dann sehen wir endlich die Walder Alm, auch dieser Platz wunderschön auf einer weiten Hochebene inmitten von Almwiesen gelegen.
Wir haben heute mal wieder eine gute Brotzeit dabei, daher bleiben wir anstatt bei der Alm bei der Kapelle stehen, lehnen uns an den Zaun und genießen die ausgedehnte Pause…
… mit wunderschöner Aussicht auf das Almen-Ensemble.
Nach ausgiebiger Pause fahren wir über die Asphaltstraße hinab ins Tal, direkt zum Auto.
Eine tolle Tour liegt hinter uns, mit einer feinen Abfahrt. Diese Tour macht Freude auf mehr Touren diesen Sommer!
Tourendaten Gesamtdauer: 2:38 h Gesamtlänge: 23,42 km Höhenmeter: 819 m
Freitag ist immer „kurzer“ Arbeitstag und ich beschließe, direkt nach der Arbeit den Heimweg ein wenig auszudehnen. Ich fahre von der Arbeit in Innsbruck los und steuere gleich auf den den Inntalradweg hin.
Diesem folge ich in Richtung Osten, also der Flussrichtung des Inn´s folgend. Das Wetter ist sehr angenehm, es ist warm, aber nicht heiß und alles passt perfekt!
Vor kurzem noch ist eine Kaltfront durchs Land gezogen und hat die Berge in frischen, glänzenden Schnee gehüllt. Das tut dem Kontrast nur gut, im Tal blühen die Wiesen, auf den Bergen residiert noch der Winter!
Vorbei an Hall erreiche ich Baumkirchen und den „illegalen“ Bumptrack, der zur Zeit immer in den Nachrichten erwähnt wird. Bei einer kurzen Begutachtung muss ich feststellen, ich wäre als Kind mit einer solchen Einrichtung überglücklich gewesen. Hoffentlich können sie hier einen Kompromiss, speziell zugunsten der Kinder finden!
An Fritzens vorbei erreiche ich die ersten Häuser von Neu-Terfens, hier quere ich über die Innbrücke auf die Südseite des Inns.
Vor mir liegt die Lampsenspitze, auf der ich zu meiner Militärzeit einmal gestanden bin… dieser Gebirgszug würde mich wieder mal interessieren!
Auf der anderen Seite ist das Kellerjoch, der Hausberg von Schwaz, hier werde ich mit Biggi heuer im Sommer hoffentlich das Ende einer tollen Wanderung feiern. Doch dazu später einmal mehr…
Über schöne Feldwege, teils asphaltiert fahre ich wieder retour gen Westen. War der Weg bis jetzt immer am Inn flussabwärts, merke ich nun, dass ich wieder gehen den Strom fahre… dabei merke ich weniger die Höhenmeter, sondern an den straffen Gegenwind, der mir den Bart zersaust.
Unterwegs fällt mir ein Spruch meiner Mutter ein: Sie meinte vor kurzem, dass immer weniger Insekten vorhanden sind, das sieht man vor allem auf den Windschutzscheiben der Autos, so ihr Kommentar… Mir kommt heute allerdings vor, dass ich die Stellen befahren habe, an denen noch genügend kreucht und fleucht… zumindest habe ich so viele Insekten geschluckt, dass das fast als Mittagessen durchgehen könnte.
An der Karlskirche vorbei, erreiche ich bald wieder das „Badl“ bei Hall in Tirol. Hier biege ich nun auf einen Schleichweg ab, der mich kürzest möglich nach Aldrans bringen soll.
Hier bleibe ich kurz stehen und entdecke promt einen Spitzmorchel… und noch einen, zwei, drei… dann ist Ende. Obwohl ich den ganzen Bereich mehrmals absuche, bleibt es bei den vier Pilzen… was für ein Zufall!
In Ampass bleibe ich bei einem kleinen Lebensmittelgeschäft stehen und gönne mir eine Mittagsjause. So gestärkt ist der restliche Weg nach Hause ein Klax!
Kurz vor Aldrans eröffnet sich mir wieder dieser wunderbare Ausblick auf das Oberland, heute mit den frisch getünchten Bergen schon fast kitschig.
Zufrieden erreiche ich mein Zuhause. Die Heimfahrt war heute untypisch lang, hat aber richtig Spaß gemacht. Ich bin richtig motiviert, öfter mal mit dem Rad „auszureiten“…
Tourendaten Gesamtdauer: 2:14 h Gesamtlänge: 45,70 km Höhenmeter: △ 394 m / ▽ 223 m