Archiv der Kategorie: Reisen

240531 Urlaub Toskana II (Siena)

Heute steht ein Besuch in der Stadt Siena an. Von der Unterkunft fahren wir ca. 30 Minuten gen Westen, vorbei an der schönen Landschaft der Toskana.

In Siena finden wir rasch einen guten Parkplatz ein wenig unterhalb der Altstadt. Von hier erreichen wir fußläufig den historischen Stadtkern.

Siena, ehemals Stadtstaat und in direkter Konkurenz mit Florenz, zählt zu einer der schönsten Stadte der Toskana und auch ganz Italiens.

Überall entdecken wir tolle Details, Schilder, die auf die verschiedenen Stadtteile von Siena hinweisen. Diese Bezirke, Contrade genannt, treten beim Palio di Siena, dem berühmten Pferderennen gegeneinander an.

Wir bewegen uns durch die Gassen und Straßen der Stadt und kommen dem Hauptplatz immer näher.

Unterwegs finden wir kleine Geschäfte, die zum Bummeln und Anschauen verleiten, ein paar Postkarten finden wir auch als Erinnerungen!

Dann erreichen wir durch den nördlichen Zugang den beeindruckenden „Piazza del Campo“, den Hauptplatz. Hier findet zweimal im Jahr das weltberühmte „Palio di Siena“ statt, eines der härtesten Pferderennen der Welt.

Immer wieder entdecken wir Brunnen mit Stelen, auf denen der Wolf mit Romulus und Remus dargestellt ist. Der Legende nach mussten die Kinder von Remus aus Rom flüchten und gründeten Castelvecchio, den ältesten Teil Sienas.

Bald erreichen wir auch den Duomo, den Dom von Sienna, der mit seinem schwarz-weißen Baustil sofort ins Auge sticht.

Der Dom ist ein beeindruckendes Bauwerk, wie schon gesagt in Schwarz/Weiß gehalten. Heute haben wir Glück, die Schlange an der Eintrittskasse ist überschaubar.

Wir holen uns ein Kombiticket für den Dom, und einen angehängten Turm, der einen guten Überblick über Siena verspricht.

Zuerst betreten wir das auch innen beeindruckenden Gotteshaus. Überall entdecken wir schöne Details, wie zum Beispiel die wunderbare Kanzel.

In Folge betreten wir das anhängende Museum, das eine große Auswahl an sakraler Kunst vorzuweisen hat.

Nach dem Dom spazieren wir über den Vorplatz zum „Facciatone“. Hierbei handelt es sich um einen unvollendeten Erweiterungsbau, der heutzutage als Aussichtsplattform besichtigt werden kann.

Über steile Wendeltreppen steigen wir stetig höher.

Zuerst erreichen wir das Zwischengeschoss. Hier sehen schon gut auf den Dom.

Wir steigen höher und erreichen die höchste Aussichtsplattform. Von hier haben wir einen tollen Ausblick über die Dächer von Siena.

Wieder herunten, sehen wir nochmals von Außen den „Facciatone“. Hier sieht man gut, dass dies als Erweiterung vom Dom gedacht war.

Über die schönen Gassen des ehemaligen Stadtstaat spazieren wir wieder zurück zum Parkplatz. Unterwegs stärken wir uns noch in einer „Take-Away-Pizzaria“.

Bei der Unterkunft angelangt, beschließen wir noch, im Garten zu spazieren und eine Runde in den Pool zu springen.

Ich nutze die Zeit und gehe noch eine Runde laufen. San Gusme, der Nachbarort hat es mir angetan.

Am späteren Nachmittag startet das Fest im Garten.

Eine importierte Band aus Innsbruck ist für die musikalische Begleitung zuständig, ein leckeres (vegetarisches) Buffet rundet die Sache ab!

Ein gemütlicher und ereignisreicher Tag, mit Besuch in Siena, Joggen in der Umgeben, und ein tolles Fest am Abend neigt sich dem Ende zu! Zufrieden gehen wir spät ins Bett. Morgen ist auch wieder ein Tag!

240530 Urlaub Toskana I

Wir, Biggi und ich, sind in der Toskana zu einer Einweihungsfeier eingeladen. Dazu gesellen sich noch die Kinder von Biggi und eine gute Freundin. Am späten Nachmittag, es ist ein Reisewochenende angesagt, starten wir los…

Ohne Probleme passieren wir den Brenner, Sterzing mit der großen Autobahn-Mautstelle. Über Verona, Modena, Bologna, Florenz und Sienna erreichen wir die südliche Toskana. Es ist schon spät in der Nacht, die letzte Stunde fahren wir in Dunkelheit. So versäumen wir die schöne Umgeben, diese können wir die nächsten Tage dann voll genießen.

Ein wunderschöner nächster Tag startet und wir erkunden die Umgebung. Das besagte Gut, von einer Freundin von Biggi erworben, wurde in den letzten Monaten hergerichtet und wartet nun seiner Gäste. Wir dürfen schon mal „testen“…

Ein feines Frühstück in der Sonne, während Tirol im Regen erstickt, lässt uns fein in den Tag starten.

Die Unterkunft ist einfach, aber sehr stylisch ein- und hergerichtet. Das ist ein echter Traumplatz.

Wir schauen uns den interessiert den gesamten Komplex an, überall gibt es schöne Ecken und Details zu entdecken.

Ein Schwimmingpool inmittes eines Olivenhains macht die Idylle komplett! Sehr zu empfehlen, dieser Platz!

Sogar einen „Schwimmingpool“ für Frösche entdecken wir, dieser ist mit Seerosen ausstaffiert…

Bald haben wir einen großen Teil des Anwesens umrundet und finden das Gesamtkonzept mehr als gelungen.

Am späten Vormittag fahren wir nach Castelnuovo Berardenga, um ein paar Sachen für zum Essen und Trinken zu kaufen. Heute ist hier Bauernmarkt mit frischem Obst und Gemüse.

Wir trinken einen Kaffee in der Bar Centrale, dann spazieren wir ein wenig durch den Ort. Ich schaue mir auf dem Weg noch ein kleines Kirchlein an, während der Rest die Umgebung erkundet.

Die Kirche ist innen sehr schlicht, aber sehr feierlich. Ich finde die schlichten Kirchen sehr schön!

Wir fahren wieder retour zur Unterkunft, nach einer kurzen Pause und Mittagessen wollen wir noch ein wenig spazieren gehen. Zumindest für Biggi und mich trifft das zu…

Hinter dem Platz ist ein kleiner Hügel, der uns richtiggehend einlädt.

Von weiter oben haben wir eine feine Aussicht über die nähere Umgebung. Die Umgebung hat einiges an Pflanzen zu biegen, der gelbe Ginster sticht besonders hervor.

Schließlich erreichen wir wieder das Anwesen mit den typischen Zypressen. Es ist ein wenig kühl geworden, aber immer noch angenehm.

Wir verbringen einen gemütlichen Abend, teilweise mit anderen Gästen und den Eignern… es ist echt super hier!

240511 Familienwochenende 2024 – Alpaka Wanderung

Nach einem wunderbaren Frühstück steht heute als Highlight eine Alpaka-Wanderung in der Nähe unserer Unterkunft auf dem Programm.

Rasch sind wir an dem Gut, dort werden wir von der Besitzerin schon erwartet. Eine kurze Einweisung, damit wir mit den „Basics“ vertraut sind, dann können wir schon rein ins Alpaka-Areal.

Die erste Übung ist das Füttern der Tiere, das soll auch beidseitiges Vertrauen aufbauen. Die Kinder sind schon fleißig beim Sondieren, welches Tier wohl am Besten passen werde.

Schließlich wird noch am Platz die Einteilung gemacht. Hier fällt ein für mich sehr netter Spruch, der sich alsbald als absolut wahr herausstellen wird: „Wir finden für jeden Charakter das geeignete Alpaka“.

Ein paar kurze Gewöhnungsschritte, dann starten wir los mit unserer Wanderung. Während Maggo und ich als Begleiter fungieren, haben alle Anderen jeweils ein Tier an der Leine, die ganz kleinen Kinder sind natürlich auch in Begleitung.

Über einen erst engen Pfad erreichen wir bald eine schöne Kirche, dort zweigen wir auf einen Waldweg ab.

Nun geht es steiler bergan, aber in der Kühle des Waldes ist dies gerade angenehm. Plötzlich scheuen die Tiere, nach ein paar beruhigenden Worten lassen sie sich aber wieder weiterführen. Die Ursache bleibt im Verborgenen…

Schließlich erreichen wir den Waldrand und sehen nun den Ulrichshögl vor uns, der kleinen Hügel, den wir am ersten Tag besuch hatten.

Das Gras steht hier schon hoch, teilweise haben die Bauern am Vortag das Wetter genutzt und die Wiesen gemäht.

Immer wieder müssen wir mit den Tieren eine Fresspause einlegen. Ich bin fasziniert, wie viel Gras und Kräuer die putzigen Vierbeiner verdrücken können.

Vorbei an der Margeritenwiese und dem Nechlhof wandern wir über noch eine Wiese inmitten dieser schönen Landschaft.

Ein weiteres Stück müssen wir durch den Wald, dann erreichen wir wieder zuerst die Kapelle und dann die Koppel. Hier darf sich nun jeder ausgiebig von „seinem“ Alpaka verabschieden…

… und Zeit für Portraits bleibt auch noch!

Im Anschluss an dieses Abenteuer gönnen wir uns noch ein gutes Mittagessen in Thundorf, gemütlich lassen wir den Nachmittag verstreichen. Zurück in der Unterkunft heißt es für Letu und mich packen, wir fahren heute schon wieder retour.

Die Zufahrt vergeht gewohnt unspektakulär, schließlich erreichen wir am späteren Nachmittag Innsbruck und sind froh, wieder zu Hause zu sein.

Das war wieder mal ein gelungenes Familienwochenende, danke hiermit an die Organisatorin!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:57 h
Gesamtlänge: 5,01 km
Höhenmeter: 143 m

240510 Familienwochenende 2024 – Burghausen

Ein wunderschöner Morgen, die Sonne lacht vom Himmel. Das Frühstück am Bauernhof tut noch das seine, damit der Tag nicht besser starten kann!
Heute steht das schöne Städtchen Burghausen auf dem Programm. Was ist so besonders an diesem Ort? Die Burg ist eine der längsten Burgen überhaupt… über einen (1) Kilometer lang…

Am Eingang werden wir von unserer Tourführerin empfangen. Richtig „gewandet“ steht sie schon am Parkplatz, nach kurzer Einführung starten wir unseren Rundgang.

Wir starten ganz am Anfang, beim Haupttor und arbeiten uns Tor für Tor, Hof für Hof weiter in die zentrale Burg.

Das ganze Areal ist noch bewohnt, wir hören zu unserem Erstaunen, dass die Wartezeiten für eine Wohnung hier bis zu 25 Jahre dauert. Dafür ist der Platz auch wirklich magisch…

Das das unterhalb der Burg liegende Örtchen strahlt Eleganz und Gemütlichkeit aus, die schönen bunten Häuser erinnern ein wenig an die Innzeile in Innsbruck, mit dem Unterschied, dass hier die Salzach durchfließt.

Die Burg selber wurde nie angegriffen und erst unter Napoleon teilweise umfunktioniert. Damals wurde das Haupttor geschliffen, der Rest blieb bis in die Jetzt-Zeit gut erhalten.

Nach einem langen, aber sehr interessanten Marsch erreichen wir schließlich den vorletzten Hof, der uns zur Hauptburg führt.

Auf der Ostseite der Burg liegt der Wöhrsee, ein weiteres Schutz der Burg. Heute ist dies allerdings kein Schutzwall mehr, sondern ein beliebter Erholungsplatz und im Sommer sicher auch ein beliebter Badeplatz.

Die beeindruckende Hauptburg ist bis heute in einem wunderbaren Zustand, da hier immer gelebt wurde, sei es als Wohnareal, oder aber auch als Kaserne.

Hier im Hof sind wir am Ende unserer interessanten Tour angekommen. Wir machen noch ein nettes Gruppenfoto auf der Stiege im Innenhof, dann verlässt uns unsere Führerin, die einen formidablen Job geleistet hat!

Wir wandern ein Stück retour, dann biegen wir über einen kleinen Steig hinab in die Stadt.

Überall entdecken wir gemütliche, kleine Plätze.

Bald erreichen wir den Hauptplatz der Stadt, dort schauen wir uns kurz um und entdecken einen gemütlich ausschauenden Gastgarten.

Wir gönnen uns ein gutes Mittagessen und im Anschluss noch ein Eis. Damit sind wir gut gestärkt.

Wir erkunden noch den unteren Teil der Stadt, aber der Ort, wenngleich schön, ist doch recht überschaubar.

Wir schauen in ein paar Geschäfte, finden dies und das und genießen die Zeit zusammen. So wie ein Familienausflug halt sein soll!

Langsam werden wir dann doch müde von der Herumwanderei, also machen wir nochmals Pause auf einer Bank, dann brechen wir auf zu unserer Unterkunft.

Ein letzter Blick auf die Burg, die majestätisch über der Stadt thront, dann spazieren wir durch verwinkelte Gassen zurück zum Parkplatz.

In der Unterkunft gibt es erst mal Kaffee und eine ausgiebige Pause. Am Schluss des Tages spazieren wir nochmals auf den Ulrichshögl, um den Sonnenuntergang zu genießen…

Ein feiner Tag neigt sich dem Ende zu, wir sitzen zu Abend noch ein wenig zusammen und haben eine feine Zeit.

240509 Familienwochenende 2024 – Anreise

Das alljährliche Familienwochenende steht vor der Tür, heuer sind wir nochmals am selben Ort wie letztes Jahr, allerdings hat sich das Programm ein wenig geändert. Der Platz hatte sich letztes Jahr als ideal speziell für die Kinder herausgestellt, daher war die Entscheidung heuer rasch getroffen.
Am Donnerstag ist Anreisetag, und über den Nachmittag verteilt trudeln wir nach der Reihe ein.

Die Zimmer sind schon vorab eingeteilt, das schließt so manche Diskussion gleich von Vorne herein aus und lässt das Wochenende entspannter starten. Letu und Sara haben gleich mal ihre Betten ausgesucht, später soll sich alles nochmals ein wenig ändern!

Während wir auf die restliche Mannschaft, wir sind die Ersten am Bauernhof, eintrudelt, genießt Sara die Stille mit einem Buch, Letu hat das Trampolin wiederentdeckt und übt fleißig neue Tricks.

Währenddessen wandere ich mich Mama auf den Ulrichshögl, einem kleinen Muggel mit Kirche gleich in der Nähe.

Die Aussicht auf das Alpenvorland ist phänomenal, das Wetter passend dazu nur mit ein paar harmlosen Wolken gespikt… echter bayrischer Himmel also!

Oben am Hügel angelangt, sehen wir das „Margeriten-Haus“, das uns letztes Jahr auch schon fasziniert hatte. Und heute ist die Kirche auch offen und wir können einen Blick in das Innere des Gotteshauses werfen.

Zufälligerweise kommt auch noch der Organist vorbei und bietet uns eine kleine, aber feine Privatführung durch die Kirche an. Wunderbar….
Vor der Kirche bewundern wir noch die Aussicht auf Salzburg und den Untersberg, dann drehen wir wieder um.

Bei unserer Ankunft ist der Rest der Familie nun auch eingetroffen und wir genießen einen Kuchen auf Saras Geburtstag.

Und später, als der erste Trubel vorbei ist, gönnen sich die Erwachsenen einen „Sundowner“

Am Abend gibt es wunderbare Spaghetti Bolognese, und mit einem feinen Gesprächsabend lassen wir den Tag ausklingen!
Ich freue mich schon auf morgen…

240407 Longfall (1.075m)

Unser dritter und letzter Tag in Meran. Nachdem wir gestern eine feine Runde um Meran, entlang der Waalwege gemacht haben, zieht es uns heute in höhere Gefilde.

Wir starten wieder bei der Unterkunft, nur heute in die entgegengesetzte Richtung. Unser erster Weg führt uns hinauf ins Dorf Tirol.

Durch das Dorf, sehr touristisch und heute im Zeichen der Erstkommunion, erreichen wir den Steig nördlich des Dorfes, der uns hinauf zu den Muthöfen führt. Auf dem Weg dorthin kommen wir am sogenannten Farmerkreuz vorbei.

Steile Wiesen am Weg zeugen von dem entbehrungsreichen Leben hier im „Land der Berge“. Heutzutage sind diese Plätze allerdings sehr idyllisch gelegen.

Die Aussicht von den Höhen auf Meran sind atemberaubend, das Wetter ist zwar nicht ganz so schön wie am Vortag, aber dennoch mehr als ausreichend für eine gute Aussicht.

Wir gönnen uns eine kurze Pause, genießen die Aussicht in vollen Zügen, dann wandern wir weiter auf unserem Weg.

Ein kleines Durchgangstor müssen wir durchschreiten, dann erreichen wir die Muthöfe.

Im Hintergrund sehen wir den Oberhochmuthof und das Gasthaus Steinegg. Beide sind über eine spektakuläre Seilbahn erreichbar.

Unser Weg führt nun nach Nordwesten, diesem folgend über einem kleinen, steilen Wiesenpfad, bis wir wieder Wald erreichen.

Fast ohne Höhenverlust wandern wir nun entlang dieses Steiges ins Fineletal mit dem Longfallhof, unserem heutigen Ziel.

In gemütlichem Auf- und Ab steigen wir immer tiefer in dieses einsame Tal, zumindest scheint es heute so.

Wir hören den Finelebach schon lange rauschen, schließlich erreichen wir den Talgrund und den schönen Wasserlauf.

Hier genießen wir wieder die nochmals eine kurze Pause, leider müssen wir feststellen, dass das Gasthaus heute geschlossen hat. Dennoch werden wir den sympatischen Ort noch im Vorbeigehen bewundern.

Lange habe ich gerätselt, woher der Name dieses Gasthauses wohl herkommen würde… nachdem wir den langen Wasserfall (Longfall) gesehen haben, ist uns allen klar, wie dieser Name entstanden ist.

Das Gasthaus selber liegt auf einer schönen Almwiese, es ist wohl früher mal wirklich eine Alm gewesen. Über die Qualität des Gasthauses können wir nicht Auskunft geben, eben weil geschlossen.

Der Pfad führt nun um das Gasthaus, dann ein Stück dem Zaun entlang, um schlussendlich wieder zum gewohnten Waldweg zu werden.

Im Sommer sicher fein zu gehen, ob des Schattens, finden wir den Weg heute auch sehr angenehm. Die Temperaturen sind ja jenseits der normalen Durchschnittstemperaturen (Stichwort Klimawandel), aber irgendwie auch richtig fein!

Am Weg retour kommen wir auch noch bei den bekannten Erdpyramiden vorbei. Hierbei handelt es sich um Konglomerat, auf dem ein Deckstein liegt. Dieser schützt ein wenig vor Erosion, allerdings werden die vom Deckstein ungeschützten Passagen ausgewaschen. Zurück bleiben Pyramiden-ähnliche Gebilde…

Die Natur ist hier in Südtirol auch schon wieder ein paar Wochen voraus, besonders angetan haben es mir die schönen Blüten des Waldsauerklees.

Je tiefer wir kommen, desto größer und vielfältiger wird die Blumenpracht. An der Passer sind schon regelrechte Blumenwiesen zu sehen…

Wir folgen einem kleinen Steig, der uns dann auch direkt an die Passer führt.

Diesem Gewässer folgen wir nur ein paar Meter, dann zweigen wir auf einen Pfad, der uns ins Zentrum von Meran bringen soll.

Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir wieder einen Waalweg.

Unsere Unterkunft können wir am Senderbühel schon erkennen, aber noch haben wir ein wenig Strecke vor uns…

Dieser Waalweg gefällt mir besonders gut, es sind ein paar kleine Täler zu queren und machen den Steig abwechslungsreich.

Schließlich erreichen wir den Beginn von Meran, die Zenoburg thront hoch über uns und der Passer und blickt grimmig auf uns herab.

Lieblicher ist hier der Übergang der Passer, Stromschnellen, kleine Katarakte und wunderschöne Felsformationen säumen den Weg.

Den letzten Weg bestreiten wir auf dem uns schon bekannten Tiroler Steig, der steil zurück zum Dorf Tirol führt.

Oben angekommen, gönnen wir uns noch eine Erfrischung, dann fahren wir (leider) schon wieder retour nach Nordtirol. Ich wäre gerne noch einen Tag geblieben… aber andererseits habe ich den Aufenthalt genossen und Lust auf Mehr bekommen.

Obwohl ich heuer das Konzept des Buabenwochenendes ein wenig geändert habe, finde ich die Wanderungen sehr gelungen. Es bleibt mehr Zeit, sich auszutauschen, das war bei den Klettersteigen nicht immer der Fall.
Ich freu mich auf jeden Fall schon auf das nächste Jahr, wieder mit der gesamten Schar eine tolles Wochenende im Frühling verbringen zu können!

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:41 h
Gesamtlänge: 20,31 km
Höhenmeter: 1258 m

240406 Marlinger-, Algunder Waalweg, Schloss Tirol

Der Samstag Morgen weckt uns mit wunderbarem Wetter, die kurze Hose wird gleich ausgepackt. Wir starten mit einem üppigen Frühstück in den neuen Tag. Heute stehen Waalwege (Südtiroler Wasserwege) auf dem Programm.
Nach dem Frühstück starten wir direkt bei der Unterkunft, über den Tiroler Steig wandern wir nach Meran.

Wir müssen quer durch Meran, an der Passer entlang, vorbei an schönen Gebäuden, teilweise aus der K&K Zeit. Kaiserin Sissi war ja in Meran länger auf Besuch, davon profitiert die Stadt bis heute.

Der Passer weiter entlang passieren wir das „Ippodromo“ (Maiser Pferderennplatz), ein riesiges Areal mitten in der Stadt.

Wir überqueren die Etsch, nun müssen wir ein Stück bergan gehen, nun wird die Aussicht besser und besser. Bald sehen wir nochmals zurück auf Meran, das Ippodromo ist nun gut sichtbar. Im Hintergrund thront Ifinger und der Hirzer über der schönen Stadt.

Schließlich erreichen wir Marling und damit auch den Start in den Marlinger Waalweg, der wir nun ein paar Kilometer begleiten können. Allerdings gehen wir entgegnen dem Wasserfluss, da wir nach Norden nach Algund wandern.

Dieser Wasserweg wurden vom Kartäuserkloster Allerengelberg zur Bewässerung ihrer Weinberge angelegt. Erbaut wurde der längste Waalweg Südtirols (ca. 12 km) zwischen 1737 und 1756.

Wir haben heute den gefühlt perfekten Zeitpunkt für die Begehung gefunden. Das Wetter ist ein Traum und der Andrang hält sich noch in Grenzen.

Wunderschön in Schuss gehalten und immer noch in Verwendung, erinnern mich diese Wassergräben an die Levadas in Madeira.

Unterwegs gibt es immer wieder kleine Erfrischungen, natürlich gegen Entgelt.

Der Weg führt, dem Wassergefälle geschuldet immer eben am Fuß des Larchbühel, dem Hausberg Marlings entlang Richtung Norden.

Am Schluss, die letzten 800 m des Weges, wurde der Waal modernisiert und in den Berg verlegt. Dennoch ist der Weg noch begehbar.

An Steilwänden entlang, teilweise mit Brücken und Stegen ausgestattet, führt der Weg bis zum Übergang der Etsch.

Beim Zollwirt wechseln wir die Flussseite, nun erreichen wir den zweiten Waalweg, den hier heute begehen wollen.

Auch der Algunder Waalweg ist spitzenmäßig angelegt, der Pfad ist ein wenig breiter, und nur sind schon mehr Leute am Weg.

Viele Familien nutzen den feinen Tag für einen Ausflug, in der Ferne grüßen uns noch die schneebedeckten Berge

Mit flottem Schritt wandern wir nun gen Osten, nördlich von Meran in Richtung Schloss und Dorf Tirol.

Streckenweise können wir noch den alten Waalweg besichtigen, die Bauweise unterscheidet sich von den betonieren Trögen von heute sehr, natürlich sind diese Abschnitte auch wartungsintensiver.

In Gratsch zweigen wir nach Norden ab, denn wir wollen noch das Schloss Tirol besichtigen. Allerdings muss der Aufstieg zur Festung hart erkämpft werden, steil windet sich der Pfad zur Straße hinauf.

Stiegen, Waldpfade und schöne Aussicht, so kann man diesen kurzen Weg, der fast gerade den Berg hinaufführt, beschreiben.

Schließlich erreichen wir Kronsbühel mit der markanten Kirche, ab hier führt uns die Fahrstraße zum Schloss hinüber.

Wunderschön gelegen steht hier die Stammburg und wiege der Grafschaft Tirol. 1420 wurde der Regierungssitz der Grafschaft von Meran nach Innsbruck verlegt.

Das Schloss wurde umgehend renoviert und beherbergt ein sehr interessantes Museum mit baugeschichtlichen Betrachtungen der Burg.

Die Aussicht aus dem Rittersaal über den Talkessel von Meran ist spektakulär, fast übersieht man, wie wunderschön die Säulen am Fenster ausgearbeitet sind.

Erst um 1900 wurde das Burgareal wieder hergestellt, davor wurden Teile sogar als Steinbruch verwendet. Seit 2003 befindet sich im Schloss das Landesmuseum.

Besonders schön sind die Portal-arbeiten an der Kapelle, mit exotischen Tieren und Szenen.

Im Bergfried befindet sich eine für mich sehr interessante Ausstellung zu den Jahren seit der Teilung von Nord-, Ost- und Südtirol. Erst das Eintritt in die EU und die Gründung der Europaregion Tirol hat hier wieder ein wenig Ruhe einkehren lassen.

Über den ostseitigen Abstieg wandern wir aus dem Schloss nun nach Dorf Tirol.

Immer wieder begeistern die Ausblicke auf die Hügel- und Bergwelt rund um Meran.

Am frühen Nachmittag erreichen wir wieder den Schneeburghof, nach diesem Marsch haben wir uns eine Pause verdient.

Wir lassen den Nachmittag und Abend auf der Terrasse ausklingen, das Essen schmeckt heute besonders gut!

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:46 h
Gesamtlänge: 21,93 km
Höhenmeter: 485 m

240405 Buabenwochenende – Anreise

Das heurige Buabenwochenende unterscheidet sich ein wenig von den Vorhergegangenen… dieses Mal bleibt das Klettersteigzeug zu Hause, wir werden dieses Mal Wanderungen machen.
Am Freitag treffen wir uns bei mir zu Hause, eine kleine Jause zum Mittagessen gönnen wir uns, dann fahren wir los…

Über den Brenner bis nach Sterzing, dann hinauf auf den Jaufenpass führt unsere Route. Die Straße ist schneefrei, allerdings liegt am Jaufen noch relativ viel Schnee.

Besonders im oberen Passeiertal scheint der Schnee heuer zu Hause zu sein. Wunderschön schauen die beeindruckenden Berge aus, besonders wie hier im Bild die Sarntaler Alpen

Über die steilen Serpentinen erreichen wir St. Leonhard im Passeier, ab hier führt eine wunderschön ausgebaute Straße nach Meran.

Wir haben unsere Unterkunft hoch über Meran, im Dorf Tirol, am Segenbühel. Der Schneeburghof ist bald gefunden, und wir werden herzlichst begrüßt. Rasch sind die Zimmer bezogen.

Wir treffen uns auf der Terrasse und genießen die warme Nachmittagsstunden bei einem Bier. Es ist toll, dass wir uns heuer wieder geschafft haben, sind wir einhellig der Meinung.

Am Abend gönnen wir uns noch ein gutes Essen im hoteleigenen Restaurant.

Später wollen wir noch auf einen Sprung nach Meran, über den Tiroler Steig erreichen wir rasch das Zentrum. Leider ist hier nicht viel los…

… daher spazieren wir zurück zu unserer Unterkunft und lassen dort den Tag ausklingen.

231215-17 Wienwochenende

Freitag, 15.12.2023

Der erste „Auslandsurlaub“ mit Biggi führt uns nach Wien. Wir fahren mit dem Railjet von Innsbruck zum Hauptbahnhof Wien. Von dort sind es nur ein paar Meter bis zu unserer Unterkunft. Wir deponieren unser Gepäck im Hotel und machen uns gleich auf, Wien zu erkunden.

Nicht weit vom Hotel erreichen wir den Park vom Schloss Belvedere. Obwohl das Wetter recht kühl ist, macht das Spazieren im Park Spaß und wir bewundern die unterschiedlichen Ansichten des Schlosses, einmal von der Süd- und das andere Mal von der Nordseite!

Nördlich vom Palais Schwarzenberg passieren wir das Heldendenkmal der Roten Arme, auch Russendenkmal genannt. Und noch ein Stück weiter stehen wir schließlich vor der Karlskirche.

Wir beschließen spontan, die Kirche auch von Innen zu besichtigten. Ein heller, schöner Innenraum mit beeindruckender Kuppel lässt uns staunen.

Wir steigen hinauf auf das Dach der Kirche, der Ausblick von hier auf den Vorplatz ist toll. Der Christkindlmarkt ruht noch, am Abend ist hier sicher einiges los.

Die nächste Station unseres Spaziergangs ist der Naschmarkt. Wir wandeln durch die geöffneten Stände, hier wird sehr viel „Touristisches“ verkauft… und die Verkäufer sind ein wenig aufdringlich…
Wir finden bald ein nettes Lokal, dort essen wir eine Kleinigkeit und wärmen uns auf.

Im Anschluss an den Naschmarkt fahren wir zurück zum Hotel und beziehen unser Zimmer. Wir rasten ein wenig, dann fahren wir mit der Bahn nach Spittelberg. Dort besuchen wir den sehr gemütlichen Christkindlmarkt, gönnen uns einen Glühwein, und spazieren zum Restaurant „Das Käuzchen“.

Das Lokal ist eine richtige Studentenbude, hier bin ich schon öfter gewesen. Das Ambiente ist toll, ich mag es hier und das Essen finde ich auch sehr gut. Wir genießen den Abend und das feine Abendmal.

Samstag, 16.12.2023

Unser zweiter Urlaubstag steht im Zeichen des Stefansdoms. Biggi hat uns eine Führung organisiert, die uns die geheimen Ecken des Doms zeigen soll.
Nach einem kleinen Frühstück am Bahnhof fahren wir auf 10:00 Uhr zum Stefansplatz, dort ist Treffpunkt für die Führung. Bald haben wir 3 weitere Teilnehmer gefunden, doch dann kommt die Hiobsbotschaft: Unsere Reiseführerin ist krank geworden und daher entfällt die Runde.

Eine ältere Teilnehmerin kann uns ein paar Details zum Steffl zeigen, danach machen wir uns selber auf, in den Dom zu gehen. Es findet gerade ein Requiem statt, daher können wir den Innenraum nicht betrachten, aber die Katakomben und den Nordturm mit Pummerin können wir besichtigen.

Die Aussicht vom Turm ist atemberaubend, besonders gut gefällt mir das Dach des Domes mit den farbigen Schindeln.

Da wir erst um 14:00 Uhr den Innenraum anschauen können, beschließen wir ein wenig um den Dom zu spazieren und diesen von Außen auch anzuschauen.

Schließlich müssen wir zum Restaurant „All Reis“, dort treffen wir die Schwester von Biggi zum Mittagessen. Auf dem Weg dort hin kommen wir am Kohlmarkt vorbei und sehen auch die Hofburg.

Besonders interessant ist das Gebäude der „Raiffeisenbank Wien“, das sogenannte Loos-Haus, ein wichtiges Zeugnis der Wiener Moderne. Das scheinbar schlichte Gebäude löste damals einen Skandal aus: Von den Wienern „Haus ohne Augenbrauen“ genannt, geht die Legende, dass Kaiser Franz Josef den Rest seines Lebens den gegenüberliegenden Ausgang aus der Hofburg gemieden hat, um das für ihn hässliche Looshaus nicht ansichtig zu werden.

Nach diesem geschichtsträchtigen Spaziergang erreichen wir endlich das Restaurant und genießen ein feines thailändisches Mittagessen!

Anschließend besuchen wir ein hippes Café, dort trinken wir wunderbaren Cappuccino und unterhalten uns mit Ingrid und Christian.

Die Beiden begleiten uns noch zum zum Stefansdom, dann verabschieden wir uns. Nun steht die Führung durch den Innenraum des Domes auf dem Programm, wir holen uns zwei Audioguides und folgenden den einzelnen Stationen.

Der Dom ist in jeglicher Hinsicht beeindruckend, die schiere Größe und der Detailreichtum lassen uns stauen. Die Stationen sind sehr interessant, Einzelheiten zum „Fenstergucker, Meister Pilgrim“, der Kanzel oder aber auch den zwei Orgeln werden erklärt.

Besonders beeindruckend finde ich die Kanzel mit dem vielen liebevollen Details. Die Baumeister der damaligen Zeit wussten wirklich zu erstaunen!
Ein interessantes Detail am Rande: Im II. Weltkrieg wurde der Dom schwer beschädigt, der Wiederaufbau wurde durch alle neun Bundesländer gestemmt. Tirol spendete die Fenster, und durfte sich dafür per Wappen verewigen: Die Wappen können gut eingesehen werden: Innsbruck, Reutte, Hall in Tirol, Kitzbühel, Vils und viele mehr…

Nach dieser eindrücklichen Tour fahren wir ins Hotel und rasten ein wenig. Dann fahren wir mit dem Straßenbahn in den 18. Wiener Bezirk, nach Währing.

Dort treffen wir, nicht ganz zufällig, Familie Friedle aus dem Lechtal. Wir haben uns auf ein gemeinsames Abendessen im Äthiopischen Restaurant verabredet.

Eine feine Zeit mit gemütlichen Gesprächen und super Essen runden diesen Tag ab…

Sonntag, 17.12.2023

Der letzte Tag unseres Kurztrips steht im Zeichen der Museen. Wir besuchen heute das Leopold-Museum (Wiener Werkstatt, Egon Schiele, Oppenheimer, Gustav Klimt und viele mehr), für mich überhaupt der erste Besuch des Museumsquartiers.

Ich bin begeistert von den Ausstellungen, zwischenzeitlich stärken wir uns im Café Leopold.
Schließlich spazieren wir vom Museumsquartier über die Argentinierstraße zurück zum Hauptbahnhof, holen unser Gepäck im Hotel und besteigen den Zug nach Innsbruck.

Ein technisches Gebrechen verzögert die Abfahrt, aber schließlich fahren wir los, zurück in die Heimat.
Es war ein wunderbares Wochenende mit Biggi, und schon bei der Heimfahrt schmieden wir Pläne für weitere gemeinsame Unternehmungen…

230715 Italien 2023

Jedes Jahr ist ein (mittlerweile) Fixpunkt unsere Italienwoche in Lignano. Die Großfamilie trifft sich hier zu einer gemütlichen Woche am Meer.
Viel passiert nicht in dieser Woche, es geht vor allem gemütlich zu. Sehr viel Entspannung ist angesagt, lesen, reden, Spaß haben!
Hier ein paar Impressionen

Pooltime, immer eine feine Zeit!

Geocachen darf auch nicht zu kurz kommen, ein Ausflug in eine aufgelassene Bowlingbahn ist speziell für die Kinder ein spannendes Abenteuer

Zwischendrinnen ist immer wieder Zeit für Spaß und Ulkerei…

Das Meer ist natürlich das Highlight, die Kinder haben immer wieder Spaß, der Strand ist flach und dementsprechend sicher.

Am Abend haben wir 2 Mal ein kurzes Gewitter, Gott sei Dank nichts wildes. Aber die Wellen sind dann doch ein bisschen größer, da macht das Wellenspringen richtig Spaß

Am Abend ist immer Programm, Kinderdisco, Aufführungen und natürlich die obligatorische Schaumparty…

An einem Tag steht der nahe gelegene Zoo auf dem Programm, ein Teil der Gruppe macht hier am Vormittag „safari“

Währenddessen probieren Sara, Letu und ich einen Ausflug mit dem SUP. Eine wackelige, aber lustige Angelegenheit. Die Kinder sind hier eindeutig mehr begabt!

Ein Ausflug nach Lignano „City“ muss natürlich auch mal sein, ein feines Abendessen ist natürlich auch mit dabei!

In der Früh ist das Meer besonders schön, der Strand noch ruhig und das Licht ist besonders.

Später liegen wir wieder am Strand…

Am vorletzten Tag gibt es noch eine sogenannte „Colour-Party“, angelehnt an das Holifest (aus Indien). Ein Mordsspaß für Groß und Klein.

Die Menge an Eis, die wir während dem Urlaub verdrücken, würde wahrscheinlich für das restliche Jahr reichen… aber wir haben ja Urlaub!

Das Wetter ist die ganze Woche, abgesehen von ein paar Stunden, wunderschön und warm… da liegt man gern am Strand oder kühlt sich im Wasser ab!

So geht die gemütliche Woche unspektakulär, aber sehr angenehm dem Ende zu…

Wir haben wieder eine feine Woche verbracht, wer weiß, vielleicht gibt es nächstes Jahr ein „Italien 2024″…