Es ist das erste Mal, dass ich mich überreden habe lassen, bei einem öffentlichen Wettbewerb mitzutun. Der Firmenlauf, der jedes Jahr (außer Corona-bedingt in 2020) durchgeführt wird, mit regem Zulauf verschiedener Tiroler Firmen, ist eines der Highlights der Laufevents im Sommer bzw. Herbst in Innsbruck.
Ich bin als Ersatz in ein Team aufgenommen worden, mit Tamara und Björn habe ich eine tolle Gruppe erwischt. Wir treffen uns am Nachmittag beim Startareal und bereiten uns vor. Unsere Firma ist gut präsentiert
Der Start ist für 17:00 Uhr geplant, eine Verzögerung, deren Ursache wir erst später erfahren, zwingt uns in der Masse fast 30min. Nichts tuend zu verharren.
Dann endlich fällt der Startschuss. Später erfahren wir, dass eine Türkische Hochzeitsgesellschaft im Startbereich für die Verzögerung gesorgt hat…
Die Strecke führt erst am Rennweg um das Löwenhaus, dann wieder Retour am Inn, über den engen Innsteig, der aber Gott sei Dank ohne gröberen Stau überwunden werden kann. Weiter zur Universitätsbrücke, dann wieder zurück über das Herzog-Sigmund-Ufer laufen wir in Richtung Altstadt. Über die Herrengasse…
… und rund um den Hofgarten absolvieren wir die letzten Meter, um Schlussendlich im Ziel anzukommen…
Tamara hat ein gutes Tempo vorgelegt, auf den letzten paar Metern hängt sie mich aber dann doch ab. Zufrieden erreiche ich das Ziel, die Zielpace von 5:00min/km habe ich unterschritten. Damit bin ich zufrieden.
Ein toller Event, den wir im Anschluss noch mit einem Bier und einem kleinen Rascher abrunden.
Tourendaten Gesamtlänge: 5,76 km Gesamtzeit: 27:54 h Höhenmeter: 35 m Pace: 4:51 min/km
Der letzte Ferientag wollen Letu und ich noch ein wenig an der frischen Luft genießen. Und damit sind wir scheinbar nicht alleine. Als wir zugegebenermaßen recht spät am Vormittag am Parkplatz der Schlicker Bergbahnen ankommen, ist der Parkplatz gut gefüllt. Dennoch finden wir eine Lücke.
Mit der Kreuzjochbahn fahren wir hinauf zum Panoramarestaurant. Dort sehen wir schon aus der Gondel heraus ein paar Paragleiter starten. Das Richtige für Letu…
Unser Weg führt uns vom Berggasthaus am breiten Grasgrat hinauf zum eigentlichen Kreuzjoch. Der Blick über die Kalkkögel ist faszinierend. Die Dolomiten der nördlichen Kalkalpen sind ein sehr eigener Bergstock, bestehend aus altem Sedimentgestein.
Schon nach kurzer Zeit stehen wir am höchsten Punkt unserer Wanderung. Nicht besonders spektakulär, aber dennoch nett.
Am weiteren Weg entdecken wir einen Klettersteig, den wir in naher Zukunft gerne mal machen würden… mal sehen ob und wann sich das ausgeht.
Immer wieder ziehen schnelle Nebelbänke an uns vorbei, die Geschwindigkeit ist überraschend, aber so schnell wie sie da sind, verschwinden sie auch wieder.
Die nächste Erhöhung, die wir betreten, ist das Sennjoch (2.190m).
Ein kurzer Abstieg bringt uns zur heute gut besuchten Sennjochhütte. Hier suchen wir direkt am Eingang einen Geocache „GC7229C FZT – BB08„, der uns beiden ein wenig Nerven kostet, dann aber doch finden können.
Nun gehen wir über das Skigebiet, das hier gar nicht so schlimm ausschaut wie so manch andere Touristenburg im Sommer. Ein wenig Weidevieh ist noch auf der Alm, aber wohl bald werden die Tiere ins Tal getrieben werden.
Die schöne Zirmachalm liegt auf unserem Weg, leider nur im Winter geöffnet. Da müssen wir wohl in der nächsten Saison mal vorbeischauen.
Die Schlick hat wirklich für jeden was, viel Angebote gibt es für Kinder. Dazu zählt auch der Naturlehrpfad, der einige alpen-spezifische Details gut erklärt.
Kleine und größere Kletterfelsen locken Letu immer wieder vom Wege ab, während dessen nutze ich die Zeit, so manche Frage für einen Multicache zu beantworte. Schlussendlich kann ich auch den Geocache „GC4EH8B richtig oder falsch!?!“ unter einem Felsen finden.
Kurz vor der Schlickeralm finden wir noch eine Wasserrad-Konstruktion, die unserer genaueren Inspektion bedarf. So ein Mühlenrad würde ich auch gerne mal bauen… das würde mich echt interessieren.
An der Schlickeralm angelangt, lässt sich der touristische Charakter dieses Gebietes nicht mehr verleugnen. Riesengroß ist dieser Bau, mit allen möglichen Nebengebäuden und einem gemütlichen Kinderspielplatz.
Am Besinnungsweg sammeln wir nochmals unsere Kräfte, damit wir uns für das eigentliche Highlight vorbereiten können.
Immer wieder neue Aufgaben kommen auf uns zu, ein recht schöner Weg, wie ich zugeben muss.
Schließlich erreichen wir den Panoramaweg und da in der Nähe den Einstieg in den Scheibenweg. Letu hat es schon fast nicht mehr erwarten können…
Schon an der Talstation haben wir uns eine „Scheibe“ gekauft, diese kann nun über Bahnen und verschiedene Hindernisse wieder ins Tal gerollt werden.
Kurzweilig vergeht dieser Abschnitt der Wanderung, so manches Hindernis ist richtig lustig, wenn gleich die ganze Anlage auch wieder für die kleineren Kinder gedacht ist.
An der Fronebenalm (1.306m) kehren wir ein, leider sind wir zu spät und bekommen kein Essen mehr, die Küche ist geschlossen. Dafür schmeckt das Kaltgetränk auch sehr gut.
Während Letu den Berg ein kurzes Stück hinauf läuft, um die Gondel ins Tal zu nehmen, versuche ich, in der gleichen Zeit zu Fuß ins Tal zu kommen.
Ohne lange um den heißen Brei zu reden, Letu hat gewonnen, allerdings waren es nur ein paar Minuten, die uns getrennt hatten. Überrascht blicke ich auf den nun fast leeren Parkplatz.
Eine tolle Wanderung, wir haben auch ein paar Caches gefunden. Es war super, und das Wetter war sehr fein. Gerne immer wieder…
Tourendaten Gesamtdauer: 4:15 h Gesamtlänge: 12,45 km Höhenmeter: – Aufstieg 339 m – Abstieg 1440 m Geocaches: 6 Stk.
Ein Besuch bei der Verwandtschaft ist jährlich obligatorisch, leider ist dieser Ausflug letztes Jahr aus bekannten Gründen ausgefallen. Dafür steht heuer wieder eine Woche Steiermark an. Bei der Abfahrt in Aldrans hat sich noch ein Passagier, Sara´s Freundin Leonie in die Fahrgemeinschaft eingeschlichen… denn unser Weg führt uns in die Nähe von Klagenfurt, und dort muss eben genannte hin.
Unsere Fahrt führt hauptsächlich über Land- und Schnellstraßen, ich bin immer froh, wenn wir nicht über die Autobahn rauschen müssen. In Schwarzach-St.Veit verlässt uns Leonie und fährt mit dem Zug weiter.
Direkt am Bahnhof können wir dann noch eine alte Dampflockomotive bewundern…
Nachdem wir einige Stunden am Weg waren, erreichen wir schließlich unser Ziel, das Haus in Langegg. Larissa wartet schon auf uns und freut sich auf den Besuch.
Im großen Garten sind Hühner, und zwei Katzen gibt es auch. Das ist für die Kinder ein Traum, fast wie ein kleiner Streichelzoo.
Wir verbringen einen wunderschönen Nachmittag im Garten, nach dem Abendessen werden die Kinder gebettet und wir Erwachsene können noch gemütlich den Abend ausklingen lassen.
Am Folgetag fahren wir zum Schokoladetheater der Firma Zotter, ein Spaß für Groß und Klein, wie wir wieder einmal feststellen.
Nach einer kurzen Einführung können wir durch die Firma gehen und allerlei Schokosorten ausprobieren. Da heißt es nur, nicht zu viel auf einmal naschen, dass die nachfolgenden 100 Sorten auch noch einen Platz finden.
Sogar Schokolade mit Kakaobohnen aus Uganda sind dabei, Sara ist begeistert…
Im Anschluss an das Schokotheater schauen wir uns noch eine Besonderheit an, den essbaren Streichelzoo mit angeschlossenem Restaurant.
Nach dem Motto „Schau deinem Essen in die Augen“ wurde hier ein schöner Zoo mit viel Freilauf für die Tiere gebaut, im Restaurant gibt es eben diese dann als kulinarische Leckerbissen. Für die Zartbesaiteten gibt es eine riesige Auswahl an vegetarsiche Gerichte…
Am Schluß unserer Runde treffen wir sogar noch Herrn Zotter höchstperönlich. Die Heimfahrt gestaltet sich dann ein wenig schwierig, da so manches Kind wohl ein wenig zu viel der süßen Verlockung gekostet hat, ich sage nur Zuckerschock… dennoch erreichen wir wohlbehalten das traute Heim.
Am Abend verwöhnt uns Maggo mit einer Grillage, die sich gewaschen hat… mir liegen noch Stunden später die Köstlichkeiten im Magen. Ein kleiner Spaziergang verschafft mir ein wenig Linderung…
Die wunderbare Gegend hier fasziniert mich immer wieder, ein schöner Flecken Erde. Einzig die Berge würden ich hier wohl sehr vermissen…