Archiv der Kategorie: Hütte

250706 Bitterlehütte

Am letzten Wochenende haben Biggi und ich schon mal begonnen, die Wiese auf der Hütte zu mähen, dieses Wochenende geht es weiter.
Ich steige vom Bahnhof heute über die Quellfassung zur Hütte hoch, im letzten Teil auch weglos und steil. Aber dafür bin ich in „Null-Komma-Nix“ oben auf der Hütte. Am Abend starte ich noch mit dem mähen, dann muss ich noch ein wenig Nachbarschaftspflege betreiben

Am nächsten Morgen kommt Mama rauf zur Hütte und wir arbeiten gemeinsam. Später kommt Letu auch noch, er ist mit dem Zug von Innsbruck gekommen. Nun geht was weiter… zu Mittag hat Mama einen Leberkäs besorgt, da kommen Erinnerungen auf… am Nachmittag mähen wir weiter, bald haben wir den Verbindungsteil zwischen Straße und Hütte erledigt.
Später am Nachmittag kommt die Familie Bitterle vorbei, ein großes Hallo. Wir essen gemeinsam Kuchen und genießen eine Tasse Kaffee

Wir räumen gemeinsam noch zusammen, dann machen wir es uns auf der Hütte gemütlich. Mama kocht und Spaghetti mit einer sehr guten Sauce (vom Weltladen), dann fährt sie runter ins Tal. Letu und ich bleiben auf der Hütte. Mit einem Kartenspiel und ein wenig lesen verbringen wir einen gemütlichen Abend.

In der Nacht beginnt es zu regnen, das durchkreuzt unsere Pläne, weiterzuarbeiten. Geahnt haben wir es schon… daher bleiben wir länger liegen, dann räumen wir die Hütte auf und spazieren ins Tal. Mama holt uns am Baumplatz ab, dann fahren wir zuerst zum Hüttenbichl.
Es gibt ein gutes Mittagessen, um 13:00 Uhr nehmen wir den Zug nach Innsbruck. Es war ein feines Wochenende auf der Hütte, das Wetter hat meistens gut mitgespielt! Ich freue mich schon wieder auf das nächste Mal…

250628 Bitterlehütte

Es ist, wie jedes Jahr, wieder Zeit, die Wiese auf der Hütte zu pflegen. Dies ist das erste Wochenende, am folgenden Wochenende sind wir nochmals beim Arbeiten.
Biggi begleitet mich dieses Mal, wir fahren am Freitag mit dem Auto, ohne Stau nach Pflach. Den kurzen Aufstieg auf die Hütte haben wir rasch erledigt, dann richten wir uns wohnlich ein.

Das Gras steht schon hoch, am Samstag fangen wir in der Früh an mit dem Mähen. Biggi ist eine große Hilfe, Mama kommt später auch noch dazu und hilft fleissig mit.

Das Mähen geht gut von der Hand, allerdings ist es schon am Vormittag sehr heiß und mühselig zu arbeiten. Sehr wenige Schnecken, weniger Bremsen als üblich, denen ist wohl auch zu heiß.

Biggi genießt die Zeit auf der Hütte, es ist das erste Mal dass sie die Wiese in voller Blütenpracht sieht. Es ist wunderschön. Am Nachmittag fahren wir noch an den Urisee und kühlen uns ab. Bis auf das Geschnatter einer größeren Damengruppe auch ein sehr entspannendes Erlebnis.

Am Abend, wir genießen die kühlere Abendluft, sitzen wir noch auf der Veranda und schauen den Glühwürmchen zu und genießen den unglaublichen Sternenhimmel. Rasch ist der Entschluss gefasst, auf der Veranda zu übernachten.

Am Sonntag fahren wir wieder zurück nach Innsbruck, es war eine feine, heiße, anstrengende, aber befriedigende Zeit auf der Hütte, mit der Ruhe, die dieser Platz ausstrahlt. Ich freue mich schon auf das nächste Wochenende!

240816 Säuling (2.048m)

Nachdem wir letzte Woche den „Inntaler Höhenweg“ absolviert haben, steht die zweite Urlaubswoche im Zeichen der Arbeit, wohlgemerkt Arbeit auf der Hütte. Hier haben sich ein paar Aufgaben angesammelt, in erster Linie die Umfassungsmauer, die neu geschichtet werden muss.

Natürlich finden wir daneben auch viel Zeit für entspannende Sachen. Es ist sehr heiß, daher gehen wir Nachmittags meist schwimmen, Ache, Uri- oder Frauensee, die Auswahl ist groß.

Am Freitag haben wir dann mit meinem Papa ausgemacht, den Säuling mit neuem Gipfelkreuz zu besuchen. Um 8:00 Uhr in der Früh brechen wir, Papa, Letu und ich, von der Hütte auf.

Den ersten Teil müssen wir wieder über die Forststraße wandern, die Temperaturen sind schon sehr hoch.

Bei der Abzweigung nehmen wir erst den Weg ostwärts, dann zweigen wir in Richtung Säulinghaus ab.

Durch den Wald, über Stock und Stein wandern wir immer höher. Der Säulingipfel kommt immer näher.

Das Säulinghaus lassen wir im Aufstieg aus, dort werden wir nachher noch ein Bierchen trinken. Jetzt

Es sind ein paar Wolken am Himmel, aber eigentlich ist das Wetter, zumindest am Anfang ganz OK. Der steile Teil durch die Südwand meistern wir rasch.

Wieder einmal muss ich feststellen, dass der Weg in keinem so guten Zustand ist. Die Mengen an Leuten, die hier rauflaufen, haben Spuren hinterlassen.

Letu macht es Spaß, für Papa ist es schon fast Routine, hier hochzusteigen. Und für mich ist es natürlich immer wieder besonders, obwohl ich schon so oft hier gestanden bin.

Nach dem Sattel zieht der Nebel ein, plötzlich sehen wir nur mehr ca. 20m. Und dann sehen wir plötzlich, wie aus dem Nichts, einen Steinbock. Welch ein Bild, das majestätische Tier gegen den Nebelvorhang zu sehen.

Wir streben weiter hoch, nun sind es nur noch ein paar Meter zum Gipfel.

Schlussendlich müssen wir noch über den Grat, dann sehen wir das neue Gipfelkreuz.

Schön, dass wir es geschafft haben, heuer, 2024 wieder mal den Säuling (2.048m) bestiegen zu haben. Wir setzen uns unter das Kreuz und schauen durch sich immer wieder öffnende Wolkenfenster ins Tal.

Nun heißt es wieder, den gleichen weg zurück zu gehen, wir kommen gut voran, mittlerweile sind ein paar Wanderer auf dem Weg zum Gipfel. Dank des nicht so tollen Wetters ist der Ansturm heute aber überschaubar.

Immer wieder geben die Wolken kurze Blicke ins Tal frei, um dann wieder eine dicke Watteschicht zu bilden.

Doch je tiefer wir kommen, desto lichter wird das Wolkenspiel und wahrscheinlich haben wir auf der Hütte schon wieder ein wenig Sonne.

Der Abstieg dauert ungefähr gleich lange wie der Aufstieg, weil man bei dem losen Geröll und Schotter immer vorsichtig absteigen muss.

Die letzten Meter zur Hütte schaffen wir auch noch gut, dann haben wir nochmals Glück…

Direkt oberhalb der Hütte sehen wir nochmals zwei junge Steinböcke, die hier auf der Schotterhalde unterhalb des Aufstieges grasen.

Bei der Hütte treffen wir mit Biggi und Georg, die ein wenig später aufgestiegen sind, zusammen, das Timing könnte nicht besser sein. Wir bestellen uns Getränke und was zu essen! So macht Bergsteigen Spaß.

Die Buben sitzen irgendwann still im Schatten, die Handys sind nicht weit. Auch sie haben die Tour genossen.

Der Säuling ist immer wieder einen Aufstieg wert. Ich bin immer wieder gerne auf diesem besonderen Gipfel. Insgeheim freue ich mich schon auf den nächsten Aufstieg!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:25 h
Gesamtlänge: 8,98 km
Höhenmeter: 955 m

240705 Bitterlehütte – Mähen

Es ist Zeit für die Maht auf der Hütte, Letu und ich machen uns auf den Weg dort hin. Mit dem Zug von Innsbruck nach Pflach, dann zu Fuß zur Mama. Nach einem guten Kaffee machen wir uns auf zur Hütte.

Das Gras steht schon hoch, am Abend richten wir noch unser Werkzeug her, die Sense wird gedengelt, Nach dem Essen spielen wir noch ein wenig Karten, Räuberjolly. Dann heißt es früh ins Bett, morgen ist ein langer Tag!

Die Wiese blüht sehr schön, fast ein wenig schade, dass wir sie mähen. Auf der anderen Seite wächst die Wiese dann eben wieder schön, wenn gut gemäht. Ich mache mit ganz in der Früh an die Arbeit, mit der Sense, leise und gemütlich.

Bald kommt die Sonne hoch, es wird gleich war. Letu richtet uns ein gutes Frühstück, dann kommt er mir helfen.

Am Vormittag kommt dann noch die Mama herauf, sie hilft auch fleißig mit. Zum Mittagessen hat sie einen Leberkäs mitgebracht, da läuft uns das Wasser im Munde zusammen.

Zu dritt, Papa arbeitet an einer anderen Baustelle, schaffen wir die Wiese rund um die Hütte, den Weg und beim Stadl zu mähen. Mehr geht sich leider nicht aus. Am Abend regnet es ein wenig, aber da sind wir mit dem ersten Teil schon fertig.
Den restlichen Teil der Wiese werden zu ein wenig später im Jahr noch fertigstellen. Darauf freuen wir uns beide schon wieder!

240321 Bitterlehütte (1.080m)

Dieses Wochenende sind wir, Biggi und ich auf der Hütte. Es sind ein paar Sachen zu tun, der Winter ist vorbei und es gibt immer was zu erledigen. Ausspannen steht natürlich auch auf dem Programm, es soll ja ein feines Wochenende werden.

Am Freitag Nachmittag steigen wir auf, da wir ein paar schwere Sachen mithaben, liefern wir diese erst mit dem Auto ab, dann stellen wir das Fahrzeug wieder ins Tal. Der anschließende Fußmarsch tut gut und ist ob der lauen Temperatur angenehm.

Am Samstag starten wir mit einem feinen Frühstück in den Tag, bald darauf starten wir mit der Arbeit. Es ist Schadholz aufzuarbeiten, die Wasserversorgung haben wir schon am Vortag reaktiviert. Das Wetter zieht ab Mittag zu, ein dramatischer Temperatursturz bringt sogar leichten Schneefall.

Rasch erledigen wir das Holz, das im nächsten Winter wohl die Basis für gemütliche Tage auf der Hütte wird. Am Abend spielen wir noch Karten, nachdem wir uns ein feines Essen gegönnt haben.

Der nächste Morgen bringt dann die erwartete Überraschung, es ist winterlich geworden auf dem Berg. Die Wiese ist schneebedeckt, aber dank Holzofen ist es total gemütlich.

Zum Glück konnten wir alle vorgenommenen Arbeiten erledigen. Wir räumen die Hütte auf und machen uns wieder auf ins Tal.

Ich freu mich schon auf den nächsten Aufenthalt!

230708 Bitterlehütte

Es ist wieder so weit, die Wiese auf der Hütte schreit danach, frisiert zu werden… das Grashaupt der Nachbarwiese ist schon kurz und schön… bei uns wuchert aber ein noch schönes Blumenmeer… dennoch, damit das so bleibt, müssen wir auch ran!

Mit Letu fahre ich am Freitag auf die Hütte, damit wir für den nächsten Tag alles herrichten können. in der Nähe wurde Holz geschlägert, das müssen wir natürlich genauer inspizieren.

Am Abend wird noch einmal das schöne Feld dokumentiert, wir machen ein Feuer und genießen den lauen Abend. Es ist immer wieder fein hier oben!

Ganz in der Früh, nachdem wir am Vortag gedengelt und hergerichtet haben, starte ich mit dem ersten Teil. Das Gras ist taufeucht und lässt sich wunderbar schneiden. So geht gleich mal was weiter.

Letu ist dieses Mal eine große Hilfe, er mäht im unteren Teil, rund um den Holzstadl. Er hat die letzten Jahre gut aufgepasst, bei ihm ist der Fortschritt rasch zu sehen.

Bahn für Bahn wird abgemäht, schon am frühen Vormittag steigt die Temperatur in hitzige Höhen, die Freude auf den Nachmittag wird so ein wenig getrübt… nichts desto trotz wird geschnitten was das Zeug hält.

Am frühen Nachmittag holen wir Sara vom Bahnhof in Reutte, dann gehen wir eine Runde schwimmen im Urisee. Die Erfrischung tut gut, allerdings hat bedingt durch die konstant hohen Temperaturen auch das Wasser den Erfrischungseffekt ein wenig verloren…

Zurück auf der Hütte geht die Arbeit gleich weiter, am späteren Nachmittag hat sich ein wenig Schatten über die Wiese gelegt, nun ist die Arbeit, abgesehen von ein paar renitenten Bremsen, wieder angenehm.

Am Abend entschließen sich die Kinder, auf der Terrasse zu schlafen. Die Temperaturen fallen in der Nacht dann doch, wir sind im Ausserfern. Aber die guten Schlafsäcke auf der Hütte schützen zuverlässig vor Kälte und Getier.

Fast noch zu nächtlicher Stunde, die Kinder schlafen tief und fest, starte ich mit dem letzten Teil des Feldes. Auch hier, der Taunässe gedankt, komme ich rasch voran, schon bald ist ein Ende der Maht in Sicht.

Auf den letzten Metern bricht mir noch die Sense, da war ich wohl ein wenig zu hart am Arbeiten. Leider an einer Stelle, die nicht mehr repariert werden kann. Also muss ich für nächstes Jahr ein neues Blatt besorgen. Zum Glück ist die Wiese fertig gemäht.

Im Anschluss wird die Wiese noch geputzt, das Heu entsorgt und die Hütte aufgeräumt. Hier ist Sara die Hüttenwirtin und sorgt für uns alle! Wir sind am Abend bei Mama, eine Runde schwimmen zur Erfrischung und dann eine gute Pizza… so kann das Arbeitswochenende ausklingen. Wir haben alles geschafft, das ist ein angenehmes Gefühl.
Und dank der Hilfe der Kinder war es dieses Mal auch gut machbar. Danke dafür!

220806 Mähen auf der Bitterlehütte

Es ist wieder Zeit, auf der Hütte nach dem Rechten zu sehen und die Wiese zu stutzen. Einen Teil habe ich ja schon vor Wochen gemacht, in der vergangenen Woche waren noch ein paar Helfer dabei und haben schon Vorarbeit geleistet.

Seit ich stolzer Besitzer eines Klima-Tickets bin, reise ich viel mit Bus und Bahn. Heute ist sogar das Fahrrad dabei, damit ich in Reutte mobil bin. Heute habe ich es rechtzeitig zum Bahnhof geschafft, kaum bin ich unter Dach, schüttet es in Strömen.

Auf der Wiese angekommen, sehe ich schon die gute Vorarbeit. Der rechte, obere Teil der Wiese ist noch zu mähen, das schaffe ich an diesem Wochenende gut. Später kommen noch Letu und Mama auf die Hütte, mehrere Hände machen der Arbeit ein schnelles Ende. Sara bleibt dieses Mal im Tal, es sind gerade meine Geschwister auf Besuch…

Das Wetter ist bewölkt, aber warm. Also das beste Wetter, um zu mähen. Die Sonne knallt nicht so stark vom Himmel und die berühmt/berüchtigten Bremsen auf der Wiese sind heute im Urlaub.

Von der Stimmung her ist dies eines der interessantesten Wetterlagen, immer wieder ziehen Nebelbänke über die Wiese, teilweise mit einer unglaublichen Geschwindigkeit… die Hexen kochen wohl wieder einmal!

Die Arbeit geht gut von der Hand, bald schon liegt der größte Teil des Grases und muss nur noch weg geräumt werden.

Gemäht wird, wie schon die letzten Jahre, mit der Sense. Das hat gleich mehrere Vorteile: Ökologisch, und was mir fast am wichtigsten ist, sehr leise. Man hört die Vögel, Insekten, leider manchmal auch den Verkehr unten an der Umfahrungsstraße.

Beim Aufstieg habe ich zwei schöne Parasole gefunden, die werden nun paniert und gebacken. Das ist ein feines Abendessen für Letu und mich…

Am Montag in der Früh geht es wieder zurück nach Innsbruck, der Bus fährt um 5:50 Uhr los und fährt direkt bis Innsbruck. Perfekt für mich, da fahr ich gleich auf die Arbeit.

Die Kinder bleiben noch ein paar Tage bei der Oma, während ich diese Woche wieder schaffen muss. Das Fahrrad hat mir dieses Wochenende sehr gute Dienste geleistet… das werde ich öfter machen.

Ein wunderschönes Wochenende auf der besten Hütte der Welt! Hoffentlich bald wieder…

211031 Bitterlehütte

Der goldene Herbst hat Tirol fest im Griff, bei so einem Wetter macht ein Aufenthalt auf der Hütte richtig Freude. Mit dem Zug fahren wir von Innsbruck nach Reutte, Coronabedingt haben wir das schon länger nicht mehr getan.

Obwohl der Zug rein von der Fahrzeit länger braucht als ein Auto, ist man zum ersten viel entspannter bei der Ankunft, und kurzweilig ist die Reise dank Spielkarten auch.

Kurz vor Erreichen des Bahnhofs in Reutte sehen wir den Säuling in all seiner Pracht, rechts daneben erhebt sich das Koflerjoch und die Dürrenbergeralm.

Mama holt uns am Bahnhof ab, die erste Nach verbringen wir in Pflach, am Vormittag des zweiten Tages wandern wir zur Hütte.

Juri ist mit von der Partie, damit sind die zwei Buaben gut versorgt und toben sich am Bach aus, während ich mich um verschiedene Belange der Hütte kümmern kann.

Die herbstlichen Farben umgarnen uns und leuchten wunderschön im Abendlicht.

Die Stimmung ist herrlich, jedoch bricht die Nacht auch jahreszeitlich bedingt viel früher als im Sommer an. Schon zeitig ziehen wir uns in die Hütte zurück, heizen ein und spielen Karten.

Am nächsten Tag, es ist nun Freitag, bekommen wir Besuch aus dem Tal, ein großes Hallo auf der Hütte. Während ich mich um den Stadel kümmere, kocht meine Schwester was zum Essen und Mama und die Kinder helfen Bachsteine zu sammeln.

Am Abend, der Trubel ist wieder vorbei, sitzen Letu und ich vergnüglich am Lagerfeuer, eine Decke ist aber bei den kühlen Temperaturen fast schon notwendig.

Am Abend spielen Letu und ich wieder Karten, auch andere Spiele wie Mensch-Ärgere-Dich-Nicht und Malefiz werden ausgepackt.

Am Samstag kommt Papa noch auf die Hütte und wir können einen kaputten Stamm am Stadl austauschen. Nun steht das Teil hoffentlich wieder eine Zeit in der Waage.

Auch die Luke, bis jetzt immer offen gewesen, habe ich mit ein paar alten Brettern verschließen können…

Während wir am Stadel gewerkelt haben, ist die Straße auch bearbeitet worden. Durch den Einsatz von LKWs zum Abtransport des geschlägerten Holzes ist der Weg arg in Mitleidenschaft gezogen worden.

Nun wird der Forstweg komplett repariert, viel Arbeit, die sich aber wohl lohnen wird, auch für uns.

Da ein Durchkommen bei der Straße mit normalen Fahrzeugen nicht möglich ist, haben wir das Auto ein wenig unterhalb der Hütte geparkt. Obwohl es nur ein paar Stunden gestanden ist, ist es vollends mit Blättern bedeckt.

Hier nochmals ein Blick auf die Straße, in diesem Zustand klarerweise mit normalen Vehikeln nicht befahrbar wäre.

Nach so vielen feinen Stunden auf der Hütte fahren wir wieder zu Mama nach Hause, dort werden wir wieder freudig begrüßt. Die Schar bringt uns dann auch zum Bahnhof…

Die Zugfahrt nach Innsbruck vergeht gemütlich…

… und wir sind froh, wieder nach Hause zu kommen….

210731 Bitterlehütte

Donnerstag, 29.07.2021

Am Donnerstag, direkt nach der Arbeit fahren wir nach Pflach. Es ist wieder das alljährliche Mäh-Wochenende… bei Mama gibt’s noch ein gutes Abendessen, dann steige ich mit Maggo und unseren zwei Jungs zur Hütte auf.

Das Wetter ist überraschend gut, im Verlauf des Wochenendes soll es unbeständig werden. Heute ist es allerdings richtig warm, wir genießen den Abend vor der Hütte, die Buben zünden ein Feuer an, während Maggo und ich das Arbeitsmaterial für Morgen vorbereiten.

Der Abend ist lau, ich kann mich nicht erinnern, so einen feinen Tag auf der Hütte verbracht zu haben.

Während ich das Sensenblatt dengle, ist Juri beim Holzhacken. Die Motorsense haben wir auch zum Laufen gebracht… es scheint alles vorbereitet zu sein.

Das Feuer brennt gut, eine starke Glut ist vorhanden, Letu und Juri „hängen“ ein paar Grillwürstel ins Feuer, Maggo und ich haben im Bach ein kleines „Kühllager“ angelegt.

Bis spät in die Nacht sitzen wir am Feuer, genießen die Wärme und staunen ob der Sternenpracht über uns…

Freitag, 30.07.2021

Am frühen Morgen, 5:30 Uhr, fangen wir an zu mähen. Die ersten Vögel zwitschern von den Bäumen, ansonsten herrscht Ruhe. Rasch kommen wir weiter, das Gras ist hoch, lässt sich aber gut schneiden.

Einzig die Bremsen sind lästig wie immer, speziell beim Schneiden kommen sie aus dem Gras heraus und fügen uns schmerzhafte Stiche zu…

Um 7:30 Uhr stößt Papa zu uns hinzu, nun ist aus mit der Ruhe. Er startet die Motorsense und schneidet am Wiesenrand die Stauden und Brennnessel aus. Bereiche, die wir mit den Sensen ungerne mähen würden…

Meine Mähtechnik wird immer besser, daher ist es „fast nicht mehr“ anstrengend, auch dichteres Gras zu schneiden.

Gegen Mittag sind wir mit dem Mähen fast fertig, Mama ist auch zum Helfen gekommen. Papa und ich schneiden die letzten Flächen, während Maggo, Mama und die Buben das Heu rechen.

Zum Mittag gibt es dann einen Leberkäs, das ist schon Tradition. Gemütlich sitzen wir in der Hütte zusammen und genießen die Pause.

Dann werden noch die Restflächen gemäht, die Arbeit nähert sich dem Ende zu.

Rechen, abtransportieren und Wiese putzen geht zu viert, bzw. zu sechst rasch von der Hand, um ca. 15:00 Uhr haben wir alles erledigt.

Entspannt schauen wir auf unser Tageswerk. Wenn die Wiese wieder mit neuer „Frisur“ vor einem liegt, breitet sich Zufriedenheit aus.

Während Papa und Mama wieder ins Tal fahren, bleiben Maggo und ich mit Letu und Juri noch eine Nacht oben. Am Abend wird gegrillt, dann zieht ein arges Unwetter über den Säuling. Sogar Hagelkörner sind dabei, aber es entsteht kein Schaden.

Während draußen der Regen fällt, lassen wir den Abend mit einem Kartenspiel ausklingen.

Samstag, 31.07.2021

Am Morgen schlafen wir länger, dann wird die Hütte aufgeräumt und geputzt. Beim Abstieg schauen wir nochmals zufrieden auf die gemähte Wiese… wir freuen uns schon wieder auf den nächsten Aufenthalt.

210603 Bitterlehütte und Umgebung

Bei einem verlängerten Wochenende bietet sich für uns immer ein Aufenthalt bei der Hütte an. Da der Rest der Familie anderweitig verplant ist, machen sich heute Letu und ich auf, dort ein paar Tage zu verbringen.

Rund um die Hütte gibt es immer was zu tun, das hier zu beschreiben wäre allerdings öde. Doch auch Wanderungen stehen auf dem Programm…

Am Nachmittag des ersten Tages spazieren wir erst auf der Forststraße, an uralten Fichten vorbei, bis zum Einstieg in den Säulingsteig.

Um die Monotonie des Forstweges aufzubessern, lässt sich Letu so einiges Einfallen. Eine der besten Ideen ist der Sonnenhut!

Obwohl nicht mehr viel gemäht wird am Säuling, sind überall noch schöne Städel, zum Teil gut hergerichtet, zu sehen.

Das Wetter ist, wie der Wetterbericht schon vorhergesagt hat labil, während unseres Aufstiegs können wir dem beeindruckenden Aufbau von Gewitterwolken zusehen.

Am Steig angelangt, wandern wir nun talwärts, denn hier gibt es einen für mich unentdeckten Geocache.

Obwohl das Ausserfern klimatisch gegenüber dem Inntal definitiv kühler ist, ist der Frühling doch auch hier am Kommen…

Erste Enziane kündigen die nahende warme Jahreszeit an…

Als wir das „Buchenwäldele“ erreichen, wird mir klar, wie lange ich diesen Steig nicht mehr gegangen bin. Früher war das mein Standardaufstieg auf den Säuling, die letzten Jahre habe ich den Aufstieg immer bei der Hütte begonnen…

Bald erreichen wir wieder die Forststraße, die uns nun von „unten“ wieder zur Hütte führt.

Letu findet ein paar Kletterfelsen am Wegesrand, doch als dann eine Schuppe ausbricht, ist es vorbei mit der Kraxlerei… zum Glück ist er mit dem Schrecken davon gekommen…

Kurz vor der Hütte sehen wir noch den Säulinggipfel in voller Pracht, der uns auf einen Besuch einlädt…

Es ist noch warm, aber nicht mehr so gewitterträchtig. Während Letu an der Hütte bastelt, richte ich uns das Abendessen am Grill her! Das passt als Abschluss des feinen Tages perfekt.

Ein gemütlicher Kartler schließt dann unseren feinen Tag ab…